Schweizer Rentenversicherung AHV setzt jetzt auf GOLDBARREN

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 11.06.2018, 22:38

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IrresDing
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Knudelhuber hat geschrieben:Hätten die Rentner all die Rentenversicherungsbeträge in Gold angelegt, könnten sie jetzt nach 45 Jahren Gold kaufen im Alter gut davon leben. Nur die paar nicht, die mit 35 im Rathaus erwerbsunfähig geschrieben werden.
Und wie hättest du die Rentner nach dem Krieg versorgt? Verhungern lassen?

Das Gold hat in deiner willkürlich gewählten Zeit durchschnittlich 5,3% p.a. gemacht. Silber 4,5%. Die gesetzliche Rente 3,2%, immerhin. Das ist aber bei den Edelmetallen nur dem Anstieg seit 2005 geschuldet. Der Herr der 2002 in Rente gegangen ist wäre über deinen Tipp auf gut Deutsch echt angepisst gewesen.

Hätte hätte Fahrradkette. Hätte ich vor einigen Jahren Geld in Netflix investiert wäre ich heute Multimillionärin. Ja, Respekt. Es ist auch sehr schwer im Nachhinein zu wissen was nun besser gewesen wäre.
inaktiv smilie_24

Beitrag 12.06.2018, 08:46

Knudelhuber
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Irgendwas muss dran sein, goldseiten berichtet das auch:

https://www.goldseiten.de/artikel/37872 ... arren.html

Beitrag 12.06.2018, 15:26

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goldmoney
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IrresDing hat geschrieben: Und wie hättest du die Rentner nach dem Krieg versorgt? Verhungern lassen?

.....Der Herr der 2002 in Rente gegangen ist wäre über deinen Tipp auf gut Deutsch echt angepisst gewesen.

Hätte hätte Fahrradkette. Hätte ich vor einigen Jahren Geld in Netflix investiert wäre ich heute Multimillionärin. Ja, Respekt. Es ist auch sehr schwer im Nachhinein zu wissen was nun besser gewesen wäre.
Ich bin auch für die jetzige RV. Die Beteiligung und die Höhe sind derzeit aber NOK. Ist ein grundsätzliches und kein Rendite Problem.


Im hypothetischen Fall des Rentners der 2002 mit 65 in Rente gegangen wäre, hätte er mit dem AG Anteil zusammen zwischen 1957 (rechnerischer Arbeitsbeginn) bis 2002 im Schnitt ca 1 OZ im Monat gespart, also grob 540 OZ insgesamt, ca 162T€ wert, damals im Kopf noch 320TDM!! Warum sollte er denn angepisst gewesen sein ?

http://www.flegel-g.de/brutto_entgeld.html
USD/DM/EUR und Goldpreise sind bekannt.


Er hätte ca 4 OZ pro Monat bis 2005 benötigt um ca 1200€ Rente zu haben, insg. 144 OZ weg, blieben noch 396 OZ.

Zwischen 2005 und 2010 hätten 2,5 OZ für 1200€ im Schnitt gereicht, also 150 weg. Geblieben sind 246 OZ.

Von 2010 bis heute hätten 1,2 OZ gereicht. Sagen wir 1,5 denn er wollte mehr Rente haben. Die Inflation stieg ja. Also weitere 144 wären weg.

Er hätte heute im Alter von 81 Jahren noch 102 OZ übrig die im für ca 6 weitere Jahre reichen würden. Für einen Toten, was er statistisch seit ca 8 bis 10 Jahren wäre, ganz schön viel.

smilie_12

Ergänzung: Heute könnte jemand mit 3000 Brutto, wohl ein guter Durchschnitt, gerade mal ne halbe OZ mit dem AG zusammen sparen können.
"The gold standard is the only method we have yet found to place a discipline on government, and government will behave reasonably only if it is forced to do so"
Friedrich August von Hayek

Beitrag 12.06.2018, 16:58

KOCOS
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Das Umlagefinanzierte System war nach dem Krieg das einzig mögliche um die Renten für die damaligen Rentner zu finanzieren. Und es ist auch das einzige, das einen wie auch immer verlaufenden Crash überstehen wird bzw. in der "Restartphase" funktioniert. Alles Riesterverträge und KapitalLebensversicherungen eher nicht. Daher private Vorsorge in Sachwerten (Haus, EM).
BTT: Das ein Rentenfonds schon mal umschichtet kommt öfters vor. Ob das jetzt unbedingt eine bedeutsame Meldung ist?
In Zeiten, in denen der Goldpreis mehr von Tweets eines Mannes mit einer toten Katze auf dem Kopf beeinflusst wird denn von der Realwirtschaft...
Wenn ich einen Ignoranten ignoriere, bin ich dann ein Ignoranten-Ignorant?

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