93 Millionen Menschen ohne Arbeit

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 23.07.2013, 08:17

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Globale Wirtschaftskrise:
In den G20-Staaten sind 93 Millionen Menschen ohne Arbeit

Wussten Sie, dass die Zahl der Arbeitslosen in den G20-Ländern mittlerweile auf 93 Millionen Menschen gestiegen ist und Tag für Tag größer wird? Wie Sie sehen, sind die Vereinigten Staaten nicht das einzige Land, das mit einer systemischen Arbeitslosenkrise zu kämpfen hat. Diese Krise findet zurzeit buchstäblich überall auf dem Planeten statt.

http://www.propagandafront.de/1178060/g ... rbeit.html

Beitrag 23.07.2013, 08:56

Topas
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Die Zahl von 93 Mio und die steigende Tendenz sind echt erschreckend. Wenn ich mir dann noch die Staatsverschuldung vor Augen halte, kriege ich echt Angst. Wie sollen wir denn da noch rauskommen? Und was ist mit der nächsten Generation?

Beitrag 23.07.2013, 10:06

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Hook
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Mal schauen, wie die Politik nun aus dem Schlamassel kommt. Arbeit in der Dienstleistung wird für alle wohl nicht gehen, materieller Wohlstand für 7+ Milliarden Menschen auch nicht, wenn sich global hinsichtlich des Güter-Kreislaufes nichts grundlegendes ändert.

Es leben aktuell mehr Menschen auf der Welt, als in 100.000 Jahren gestorben sind.
smilie_55
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Beitrag 23.07.2013, 10:26

Harbag
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Hook hat geschrieben:Es leben aktuell mehr Menschen auf der Welt, als in 100.000 Jahren gestorben sind.
... was aber eher eines dieser unausrottbaren Internet-Gerüchte sein dürfte.

http://de.wikipedia.org/wiki/Weltbev%C3 ... n_Menschen

Servus Harbag

Beitrag 23.07.2013, 10:47

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Ken.Guru
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da keiner wirklich weis wann alles angefangen hat betreffs menschwerdung halte ich jede diskussion darüber für rein spekulativ und.........
die 93 millionen werden wohl nur der anfang sein.

btw, ich hatte mal so eine nette statistik in einem disscovery beitrag gesehen wo es darum ging wie sich mit dem ölzeitalter/zugang zu energie und lebensmittel incl. deren vorteile für die geburtenrate die menschheit anfing sich explosionsartig zu vermehren. es geht bestimmt auch andersrum.
widerum weis auch wirklich keiner wieviele menschen tasächlich existieren da diese schätzungen weitestgehend auf computerberechnungen bzw. hochrechnungen beruhen ähnlich der berechnung des zukünftigen klimas durch die klimapäpste.

Beitrag 23.07.2013, 10:57

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Ken.Guru hat geschrieben:die 93 millionen werden wohl nur der anfang sein.
Und was tut die Politik?
[color=red]Allgemeine Erklärung der Menschenrechte[/color] (A/RES/217, UN-Doc. 217/A-(III)) hat geschrieben:Artikel 23

1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.

Beitrag 23.07.2013, 11:01

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Hook
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Harbag hat geschrieben:
... was aber eher eines dieser unausrottbaren Internet-Gerüchte sein dürfte.

http://de.wikipedia.org/wiki/Weltbev%C3 ... n_Menschen

Servus Harbag
dann kann ich ja endlich aufhören, mich damit zu blamieren smilie_14

cheers
Artikel 23

1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.

die Maschinisierung macht uns da leider einen Schnitt durch die Rechnung.
mMn ist es zielführender eine Art (bedingungsloses?) Grundeinkommen einzuführen, als das Dogma des Erwerbseinkommens, in einer immer kleineren Welt, zu pflegen.

Maschienensteuer ist ja lange in Diskussion, leider scheint hier die Lobby bisher übermächtig.
Zuletzt geändert von Hook am 23.07.2013, 11:13, insgesamt 1-mal geändert.
...and a bottle of rum

Beitrag 23.07.2013, 11:02

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Goldhamster79
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Hook hat geschrieben: Es leben aktuell mehr Menschen auf der Welt, als in 100.000 Jahren gestorben sind.
smilie_55
Bei einer Weltbevölkerung von 7,1 Mrd dürften damit im Mittel von 100.000 Jahren nur je 71.000 Menschen gestorben sein.

Nachdem der Homo sapiens wohl allgemein als Mensch gilt und dieser seit etwa 200.000 Jahren lebt.
Nach Schätzungen lebten vor 10.000 Jahren etwa 5-10 Mio Menschen, mit nur 5 Mio und einer Lebenserwartung von großzügigen 30 Jahren gerechnet wären das schon 166.666 Sterbefälle pro Jahr gewesen.

Allein 2013 hatten wir bereits geschätzte 32.000.000 Sterbefälle bisher, siehe
http://www.worldometers.info/
Gerechnet mit jährlich akt. 60 Mio Sterbefällen sollte klar werden, dass bei der o.g. Behauptung was nicht stimmen kann.

Die aktuelle Mortalitätsräte wäre nach diesen Zahlen bei etwa 8,45 %.

Beitrag 23.07.2013, 11:08

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Ken.Guru
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haben diese menschenrechte jemals irgendwen interessiert wenn sie nicht gerade für propagandazwecke verwendet oder eingefordert wurden ?

zur frage: was tut die politik ? antwort: sie verwaltet das ganze elend.

mittlerweile kannst alles so drehen dass es wieder passt, es muss nur aus den "richtigen" mündern kommen.
beispiele:
merkel-wir haben tatsächlich kein ewiges recht auf demokratie.........., sozial ist was arbeit schafft............
müntefering-man soll doch eine partei nicht an ihren wahlversprechen messen........
merkel: spionage, ich weis von nichts.................
and so on.

wen ich bayer wäre, würde ich wohl von mir geben: joa mei, leckts mie. smilie_02

Beitrag 24.07.2013, 08:20

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Bürgerunruhen, Chaos & Revolutionen:
Der Zusammenbruch des Westens ist voll im Gang; Langzeitarbeitslosigkeit wird nicht mehr verschwinden

Die steigende Arbeitslosigkeit im Westen ist struktureller und langfristiger Natur. Der Traum vom Sozialismus ist ausgeträumt. Die Zusammenbruchsphase hat begonnen. Ab 2014 wird es extrem ungemütlich.

http://www.propagandafront.de/1177690/b ... inden.html

Beitrag 24.07.2013, 08:53

Liss
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Die Arbeitslosenquote ist abhängig von vielen Faktoren. Dabei ist die Wirtschaft wohl einer der Größten. Erinnern wir uns an Spanien. Dort ist jeder 4 junge Mensch arbeitslos. Das liegt aber nicht daran, dass sie nicht arbeiten wollen, sondern weil sie einfach keine Arbeit finden, da es den Unternehmen und Industrien so schlecht geht, dass sie selbst um ihr überleben kämpfen. Auch die USA stehen momentan nicht wirklich gut da, was die wirtschaft angeht. Es werden auch wieder bessere Zeiten kommen und dann wird auch die Arbeitslosigkeit zurückgehen.

Beitrag 24.07.2013, 09:27

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Ken.Guru
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was das problem an langzeitarbeitslosigkeit, so ab 1-2 jahren, du verlierst deine konditionierung zur arbeitsdrohne. oder aber dein arbeitsdrang wird so schlimm das er so kuriose formen annimmt wie arbeit um jeden preis, auch wenn du weniger hast als h4.
ersteres bedingt dann natürlich eine höhere kapazität an schwarzarbeit und/oder kriminalität, du hast die chance selbst etwas aufzubauen was aber die wenigsten durchhalten. zweites ist mehr als gewünscht und eine frage der konditionierung durch entsprechende ämter.
für eine gut funktionierende gesellschaft ist aber beides nicht die ideallösung, ausgenommen eine tragfähige existenz als selbsständiger.
nur leute welche mit ihrer arbeit zufrieden, respektive ihrem leben, machen keinen aufstand.

Beitrag 24.07.2013, 11:08

herakles
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Ein auf Schulden basiertes Wachstum endet sofort wenn sich die Geldpresse verlangsamt oder/und die Mehrheit merkt, dass die Inflation die Geldvermögen vernichtet. Dann wird weniger konsumiert, weil man nicht bereit ist Werte (Rücklagen) durch Konsum zusätzlich zu vernichten.

Durch die Verschuldung wurde leider nicht nur ein künstliches Wirtschaftswachstum generiert, sondern auch ein künstliches Bevölkerungswachstum. Darüber findet man in der Mainstream Media gar kein Wort, weil es politisch absolut inkorrekt wäre, den Menschen als Produktionsmittel zu betrachten.

Bei starken Exportnationen ist das Problem noch schlimmer. Wenn Ausländer weniger nachfragen, weil sie auch von dem künstlichen Wachstum zuhause geplagt werden, dann gibt es im Exportland zusätzliche Arbeitskräfte die überflüssig sind.

Das ist die Bombe die bald platzen wird. H4 und Food Stamps sind keine Gesten der Barmherzigkeit, sondern wiederspiegeln die blanke Angst der Obrigkeit. Leistungskürzungen führten bereits zum Tode einiger ARGE Angestellten. Vor 20 Jahren hätte man ein solches Szenario für absurd erklärt.

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