BITCOIN

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 17.09.2018, 19:14

blubb
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Ich finde die Bitcoin-Idee nicht schlecht. Sogar ziemlich gut. Allerdings will mir folgendes nicht in den Kopf:
Cryptocoins gibt es wie Sand am Meer und es sprießen ständig neue. Also verschiedene Währungen. Und jede will besser sein als die andere. Jetzt galt Bitcoin deswegen als besonders, weil es deflationär ist, also die maximale Anzahl der Coins unveränderlich ist. Aber was hindert die Leute denn daran, dass Bitcoin irgendwann "out" und eine andere Coin "in" ist? Es ist ja schon erkennbar, dass es nicht gut skaliert und Transaktionen teuer sind.
Für mich zieht das Argument der inhärenten Deflation daher nicht. Es ist beliebig vermehrbar. Also nicht Bitcoin natürlich, aber die Gesamtheit der Cryptowährungen.

Beitrag 17.09.2018, 20:38

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goldmoney
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MaciejP hat geschrieben:
goldmoney hat geschrieben:Die Eigenschaften von Gold und Bitcoin können unterschiedlicher nicht sein.
Na dann schauen wir uns doch einfach mal an, mit welchen Eigenschaften von Seiten der Goldhändler so für Gold geworben wird und prüfen, ob die jeweilige Eigenschaft auch für Bitcoin zutrifft:
Es gibt Männer, die auf Gummipuppen stehen, inzwischen sogar auf App-Frauen. Andere bevorzugen was Reales. Wie soll man denn diese Unterschiede jemand erklären, der Sie nicht sieht?

Bitcoin ist nicht real, sonder virtuell. Es ist nicht schön, hat keine physischen Nutzen. Es ist eine Regel, an der man teilnehmen kann oder auch nicht (Akzeptanz). Jederzeit kopierbar und sogar clonebar.Damit alles andere als knapp. Schlimmer noch, wie jede Technologie irgenwan überholt.
Das Entscheidende ist aber, unabhängig von unserem Gelaber, 99,x % der Mensch wollen es nicht.

Wer das nicht verstehen kann, schließt die Augen vor der Realität.
"The gold standard is the only method we have yet found to place a discipline on government, and government will behave reasonably only if it is forced to do so"
Friedrich August von Hayek

Beitrag 23.09.2018, 05:46

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Ladon
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Vor der Realität die Augen verschließt, wer glaubt, dass die Leute in schwierigen Situationen nicht freudig jedes erst einmal funktionierende Zahlungsmittel akzeptieren!

Gerade in D wissen wir das doch: Ob faktisch völlig uneinlösbare und albern "gedeckte" Rentenmark oder das bis dato reinste "Fiatgeld" (die D-Mark): es wurde begeistert akzeptiert.



Aber eine andere Frage:
Die Tage las ich von der "Entdeckung" eines "Bitcoin-Wals". Damit ist wohl eine fette, richtig fette Wallet gemeint. In diesem Fall geht es um1,6% der gesamten bislang geschöpften Bitcoins!
Dieser eine Marktteilnehmer kann faktisch den Kurs bestimmen.
Weiß jemand, was da läuft?

P.S.
1,6% klingt vielleicht nicht so, als ob damit manipuliert und gesteuert werden kann. Dazu muss man aber vergleichen, wie groß der Umsatz zu jedem beliebigen Zeitpunkt ist. Es fließt, wie bei allem Geld, stets nur ein kleiner Teil. Da sind 1,6%, die potentiell von jetzt auf gleich in den Markt kommen ein ungeheures Machtmittel.
Das wird ein weiteres Argument für Regulierung sein.
Andere gibt es schon genug

Beitrag 23.09.2018, 17:36

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goldmoney
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Ladon hat geschrieben:Vor der Realität die Augen verschließt, wer glaubt, dass die Leute in schwierigen Situationen nicht freudig jedes erst einmal funktionierende Zahlungsmittel akzeptieren!

Gerade in D wissen wir das doch: Ob faktisch völlig uneinlösbare und albern "gedeckte" Rentenmark oder das bis dato reinste "Fiatgeld" (die D-Mark): es wurde begeistert akzeptiert.
.
Die Rentenmarkt war zugegebenermaßen ein gelungener Trick. Sie entsprach rechnerisch der Goldmark und war zumindest theoretisch mit Boden gedeckt, vor Allem aber stabil gehalten. Sprich, Geldschöpfung fand nicht statt.
Hinter B steht nix. Ob man die in einer Krise dem Dollar oder EM vorzieht, wage ich zu bezweifeln. Bisher haben ca 4% der Deutschen überhaupt Erfahrung damit.
In einer Krise akzeptiert Mann halt alles ausser Währung, vermutlich auch mal Bitcoins. In nennenswerte Höhe wird's es aber wohl nicht sein.

Fiat muss man akzeptieren, also ist das kein Argument.
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Beitrag 24.09.2018, 00:26

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MaciejP
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Ladon hat geschrieben:Aber eine andere Frage:
Die Tage las ich von der "Entdeckung" eines "Bitcoin-Wals". Damit ist wohl eine fette, richtig fette Wallet gemeint. In diesem Fall geht es um1,6% der gesamten bislang geschöpften Bitcoins!
Dieser eine Marktteilnehmer kann faktisch den Kurs bestimmen.
Weiß jemand, was da läuft?
Wem genau eine Wallet gehört, lässt sich ja meistens nicht zweifelsfrei zuordnen. Soweit ich weiß gibt es für die betreffende Wallet Indizien dafür, dass sie entweder in Verbindung mit der (mittlerweile geschlossenen) Handelsplattform Silkroad steht oder zur (auch geschlossenen) Börse Mt.Gox gehört. Insbesondere aus den Mt.-Gox-Wallets sind in den letzten Monaten anscheinend bereits eine Menge Coins recht rabiat auf den Markt geworfen worden, was dann teilweise zu crashartigen Abverkäufen geführt hat. Sollten die zusätzlichen Coins nun auch noch auf den Markt gelangen, dürfte es tatsächlich nochmal ungemütlich werden.
„Wenn der Durchschnittsmichel Gold kauft, kann er keine Fehler machen.“ – „Gold fliegt nicht weg.“

Beitrag 20.11.2018, 11:20

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Siesta
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ganz schön ruhig hier im Bitcoin Faden ( geworden ). Wo sind denn die ganzen Jünger hin? Oder hat ein Meinungsumschwung stattgefunden?

Mein Beileid an alle, die auf dem Hype in diese Anlageklasse eingestiegen sind und nicht rechtzeitig ihre Verluste begrenzt haben!!
*One original thought is worth a thousand mindless quotings*DIOGENES

Beitrag 20.11.2018, 11:26

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goldmoney
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Das verstehst du falsch. Sie haben mit Shorts an der Commex nur noch mehr Gewinne gemacht, um billig nachzukaufen. smilie_07


Ich bin gespannt, wann die Panik los geht.
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Beitrag 25.11.2018, 17:36

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Ladon
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goldmoney hat geschrieben:
23.09.2018, 17:36
...
Die Rentenmarkt war zugegebenermaßen ein gelungener Trick.
...
Was "schwallerst" Du da eigentlich? "Zugegeben"? Ja was denn? Ich habe doch keine These aufgestellt?
Du brauchst die historische Wahrheit nicht "zugeben".
goldmoney hat geschrieben:
23.09.2018, 17:36
Sie entsprach rechnerisch der Goldmark und war zumindest theoretisch mit Boden gedeckt, vor Allem aber stabil gehalten. Sprich, Geldschöpfung fand nicht statt.
Blubb
Das ist missverständlich oder schlicht falsch - wie man's nimmt.
Die Rentenbank begann am 15. November 1923 die Rentenmark als neues Zahlungsmittel herauszugeben. Der Wechselkurs einer Rentenmark war mit einer Billion Papiermark festgelegt worden, ein US-Dollar entsprach 4,20 Rentenmark.
Eine Goldbindung gab es nicht - auch rechnerisch nicht. Und "Goldmark" ist sowieso als Begriff ein eigenes Thema.
Geldschöpfung fand natürlich statt. Wo soll es denn hergekommen sein? Deswegen hat man ja eine Deckung gesucht (3,2 Milliarden an gewerblichem (also "rentierendem") Grundbesitz).
ich würde mal sagen, das war faktisch "Fiat-Geldschöpfung", denn die Deckung war uneinlösbar.
goldmoney hat geschrieben:
23.09.2018, 17:36
...
Fiat muss man akzeptieren, also ist das kein Argument.
Macht Dir das Wort-im-Mund-Herumgedrehe eigentlich Spaß? Es ist derart ermüdend auf etwas eingehen zu müssen, das man garnicht gesagt hat ...

Die DM wurde begeistert aufgenommen. Red was Du willst. Keine Sau hat es interessiert, ob das "Fiat" oder "Goldgeld" ist. DAS war die Aussage. Das was Du sagst ist Rechthaberei und war nicht Thema.
Andere gibt es schon genug

Beitrag 26.11.2018, 21:00

Amenhotep IV
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Also diesen Hype mit den Krypto Währungen kann ich nicht so richtig nachvollziehen.
Es ist doch eigentlich so ähnlich wie mit unserem Fiat Geld. Basierend auf Vertrauen und
verbunden mit der Hoffnung dass es in Zukunft noch jemanden gibt, der das Zeugs akzeptiert.

Nun gut muss jedem selbst überlassen werden, ob es zu einem passt oder nicht.
Was hier dem Investor auf jedem Fall ziemlichen Stress bereitet ist die extrem hohe Volatilität.

Ab einem gewissen Alter sollte man sich sowas meiner Meinung nach nicht mehr antun.
Und natürlich muss immer das Risiko eines Totalverlustes einkalkuliert werden.

Andererseits kann es aber auch enorme Gewinne generieren, wenn man relativ früh seinerzeit bei den Bitcoins
eingestiegen ist und diese veräußert hat als der Gewinn mehrere Tausend oder sogar Zehntausend Prozent erreicht hatte.

Nun denn es bleibt auf jeden Fall spannend zu beobachten wohin die Reise bei den Kryptowährungen in Zukunft geht. Da es sich hier aber um ein Anlagevehikel ohne intrinsischen Wertes handelt, bin ich leider raus !
ECHN PH AEGYPT BC MCCCLI - BC MCCCXXXIV

Beitrag 26.11.2018, 21:24

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goldmoney
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Och Ladon,

zwei Monate später so ein "Beitrag".

Zugegeben hatte ich, dass dein Argument mit der Rentenmark gut war. Womit argumentieren wir hier, wenn nicht auch mit geschichtlichen Tatsachen?

Die Akzeptanz der Rentenmark stützte sich auf die Tauschbarkeit in Gold zum gleichen Kurs wie die Goldmark. Was für ein Zufall, nicht war?

Mit fehlende Geldschopfung war gemeint, dass die Menge der Rentenmark nach Herausgabe nicht mehr erhöht wurde, wie es beim Fiat dauerhaf geschieht, damit sie eben stabil bleiben konnte. Das hätte man nur schwer missverstehen können.


Mit der DM war es nicht anders. Sie konnte in Gold getauscht werden zu einem fast fixen Kurs bis 1971. Der USD hatte 4,2 DM bis 1959 ab 1960 bis 1971 4,0 gekostet.

Ab 1971 war die DM reines Fiat und Gold davon gelaufen. Trotzdem musste man sie akzeptieren.

Freilich hätte man in allen Fällen Gold als Währung vorgezogen.

Wer dreht hier was um?

Apropos, habe zum Thema ein gutes Video gefunden.

https://vimeo.com/216357417
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Beitrag 27.11.2018, 07:20

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Ladon
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goldmoney hat geschrieben:
26.11.2018, 21:24
...
Die Akzeptanz der Rentenmark stützte sich auf die Tauschbarkeit in Gold zum gleichen Kurs wie die Goldmark.
...
Ein Satz aus dem Nichts mit völlig falschem Einsatz der Begrifflichkeiten
Wenn man allein darauf seriöse Antwort geben möchte, muss man schon mal feststellen:

Woher kommt das Wissen um die Gründe für die Akzeptanz der RM? Ist ja eher eine unorthodoxe Behauptung, es hätte an der "Tauschbarkeit in Gold" gelegen.

"Tauschbarkeit" an sich ist völliger Quatsch. Tauschbar ist der Euro auch in Gold. Habe ich schon öfter gemacht.

Von völliger Unkenntnis geprägt ist der Hinweis auf den gleichen "Kurs" ... als ob sich der irgendwie bilden würde. In einem Goldsystem ist er doch schlicht festgelegt. Dass man eine rechnerisch einfach Lösung beim Kurs gewählt hat, ist praktisch, aber ganz gewiss kein Indiz für eine irgendwie geartete goldene Abdeckung der RM.

DAS meine ich mit Zerreden.
Schwammiges Gebrummel, mit dem man vom Hundertsten ins Tausendste gerät, denn in der Sache sagst Du nichts.
goldmoney hat geschrieben:
26.11.2018, 21:24
Mit fehlende Geldschopfung war gemeint, dass ...
Was Du meinst, interessiert keinen, wenn es um übliche Begriffe geht.
Geldschöpfung ist Geldschöpfung und wenn Du damit was anderes meinst als es üblich ist, dann ist es eben unmöglich mit Dir zu reden (qed)

goldmoney hat geschrieben:
26.11.2018, 21:24
Mit der DM war es nicht anders. Sie konnte in Gold getauscht werden zu einem fast fixen Kurs bis 1971. Der USD hatte 4,2 DM bis 1959 ab 1960 bis 1971 4,0 gekostet.
Das ist Quatsch. Kaufen! Man konnte kaufen. (Siehe oben)
Im Bretton Woods System war der Eintausch in Gold lediglich für Zentralbanken vorgesehen.



Die eigentliche Aussage, die darauf eingeht, dass ich ursprünglich mal gesagt habe, dass es den Leuten völlig wurscht ist, was für ein Geld sie nach der Krise bekommen - Hauptsache es funktioniert, folgt jetzt.
Dieser kleine Satz ist in dem ganzen Geschwurbel der einzige, der eine Antwort darstellt:
goldmoney hat geschrieben:
26.11.2018, 21:24
Freilich hätte man in allen Fällen Gold als Währung vorgezogen.
Sagt wer?
Dein Bauchgefühl?

Völlige Zeitverschwendung auf Dich einzugehen.
Andere gibt es schon genug

Beitrag 06.12.2018, 16:55

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goldmoney
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Hatte ich darauf nicht schon geantwortet? Irgendwie ist mein Beitrag "verloren" gegangen.

Fakt ist, das man Gold lieber genommen hätte, statt Irgendwelche Papiere. Mit Bauchgefühl hat das nichts zu tun.

Bitcoin fällt weiter. Fiat wird folgen,
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Beitrag 07.12.2018, 07:24

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Ladon
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Es erfordert einiges an Geduld nochmal zu antworten.

Das ganze Gebrabbel kannst Du Dir sparen. Es geht Dir offensichtlich nur darum "irgendwas" zu sagen Das was ein unglücklicher "Gesprächspartner" von sich gibt, ist Dir egal.
Das muss man weder akzeptieren noch sich anhören.
Deine "Red Herrings" sind sowas von öde und schnarchlangweilig.

Nur damit es vielleicht in Deinen Schädel geht:
Die Leute nehmen nach einer umfassenden Geldkrise was auch nimmer für ein "Tauschmittel" ihnen angeboten wird.
Darüber ein Wort zu verlieren ist albern. Es in einen hypothetischen Zusammenhang (wenn sie angeboten bekommen HÄTTEN) zu setzen, ist einfach nur Rechthaberei. Lass es jetzt einfach gut sein.

BTT, bitte
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Beitrag 09.12.2018, 01:46

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KROESUS
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eine nicht beliebig vermehrbare Währung hat schon etwas, wirkt zumindest deflationär

nur hat sich Bitcoin bisher nicht durchgesetzt, wird kaum im nennnenswerten Umfang ausser vielleicht im Darknet und von ein paar Computerfreaks genutzt

das liegt zum einen daran dass die Nutzung teuer ist und auch daran dass die Kaufkraft stark schwankt

auffällig ist schon seitdem Bitcoin an der Börse gehandelt wurde (Dezember 2017) ging es abwärts

so wurden auch die meisten Rohstoffpreise 'eingefangen'

einfach die Ware an der Börse mit Futures und Optionen handelbar machen und die Spekulanten sorgen in ihrer Gier dann schon dafür dass der Preis nicht steigt
In unsicheren Zeiten kann Gold eine gute Wertanlage sein

Beitrag 10.12.2018, 03:34

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MaciejP
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Der zeitliche Zusammenhang ist schon auffällig. Aber wenn man sich mal das Handelsvolumen anschaut, sind die Future-Märkte noch immer kaum relevant. Der CME-Future bspw. wurde im Dezember im Schnitt ca. 6400 Mal am Tag gehandelt. Macht hochgerechnet ein tägliches Handelsvolumen von ca. 120 Mio. USD. Im Vergleich liegt das aktuelle Volumen an den Krypto-Börsen bei knapp 5 Mrd. USD. Macht für diesen Future einen Anteil von 2-3%. Der Preistreiber sind hier also definitiv nicht die Future-Märkte.
„Wenn der Durchschnittsmichel Gold kauft, kann er keine Fehler machen.“ – „Gold fliegt nicht weg.“

Beitrag 10.12.2018, 10:11

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KROESUS
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Hast Du auch die Options berücksichtigt?
In unsicheren Zeiten kann Gold eine gute Wertanlage sein

Beitrag 11.12.2018, 02:48

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MaciejP
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Nein, das bezog sich nur auf die CME-Futures. Dazu kommen noch die CBOE-Futures, wo der Umsatz aber noch geringer ist. Wo lassen sich denn Bitcoin-Optionen handeln bzw. wie hoch ist das Handelsvolumen dort?
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Beitrag 14.12.2018, 07:15

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Ladon
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Bitcoin: Geschichte und Unterschiede von BTC, BCH und BSV

Für mein Verständnis ganz gelungener und informativer Überblick.

https://www.focus.de/finanzen/boerse/kr ... 61971.html
Andere gibt es schon genug

Beitrag 25.12.2018, 22:43

Mehrgoldfüralle
Ich habe alle Bedenken und guten Vorsätze über Bord geworfen, wie es sich gehört kurz vorm Jahreswechsel. :oops:
Daher bin ich seit einigen Tagen stolzer Besitzer einiger IOTAs nebst Wallet. Die Beschäftigung damit bildet weiter und der Gewinn seither ist geradezu unanständig. Selbstverständlich bleibt das so nicht, aber es ist ein bisschen Gehirnjogging und das Gefühl, nichts ausgelassen zu haben ist beruhigend, finde ich.

Beitrag 26.12.2018, 07:17

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IrresDing
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Wohnort: im Grabe ruht sie
Der Zeitpunkt ist gerade auch interessant. Hop oder Top. Finde ich für ein kleines Investment bei echter Risikofreude gut gewählt.

Also ich hab trotzdem keine. Aber warum IOTAs? Ich fand früher diese Ripples ganz interessant, da sie nicht gegen Banken schießen sondern dem Bankensystem einen Mehrwert bieten. Was daraus aber geworden ist, weiß der Geier. Ich habs aus den Augen verloren.
"Gleich und gleich gesellt sich gern", sagt der Volksmund. Ich sehe wenig gleiches. LG und bye.

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