Crash Time?

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

Antworten

Beitrag 01.11.2015, 16:46

Turnbeutelvergesser
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 235
Registriert: 24.01.2011, 23:19
Wohnort: Ba-Wü
Irendwann, irgendwie wird's vielleicht doch krachen. Und wer dann mit seiner 'Prognose' am nächsten lag, wird der neue Mesias. smilie_07

Beitrag 03.11.2015, 04:25

Benutzeravatar
Ladon
Moderator
Beiträge: 6622
Registriert: 17.05.2010, 13:38
Wohnort: Terra
@ Escudo
smilie_01

Da hast Du Dir aber eine Mühe gemacht mit der Liste! Wunderbar, wenn man das so geballt sieht!
Ich spiele mit dem Gedanken das oben an jede Seite dieses Threads anzuhängen - das würde enorm viel Schreibaufwand sparen: man könnte jetzt einfach mal wieder von vorne anfangen.
Andere gibt es schon genug

Beitrag 03.11.2015, 07:51

Benutzeravatar
lifesgood
Gold-Guru
Beiträge: 2560
Registriert: 07.10.2012, 10:27
Wohnort: zwei
2008/2009 hätte ich nicht geglaubt, dass es 2015 den Euro in seiner derzeitigen Form noch geben würde, da bin ich ehrlich.

Aber ich denke mal Eines haben wir in den letzten Jahren gelernt, dass es der Politik gelungen ist, durch immer mehr Geld und immer mehr Schulden einen, wie auch immer gearteten Crash zu vermeiden. Daher gehe ich mittlerweile davon aus, dass man dieses Spiel noch viele Jahre spielen wird.

Es gibt ja mittlerweile auch Berechnungen, dass sich bei einem Negativzins von rund 2% dieses Spiel bis zum St. Nimmerleinstag verlängern läßt.

Das finde ich im Grunde auch gut, weil ein Crash kein erstrebenswertes Ereignis ist und breite Massen massiv verlieren würden. Auch wir hier würden wohl zu den Verlierern gehören, wenn auch mit etwas Glück durch das Edelmetall in abgemilderter Form.

Die Prognosen von Herrn Eichelburg, dass man für eine Unze Gold dann ein Haus kaufen kann, sollte man getrost ins Reich der Fabeln und Märchen verbannen.

Denn sollte tatsächlich ein Crash kommen, was irgendwann wohl unausweichlich ist, so wird der die Umverteilung von unten nach oben weiter vorantreiben. Denn dann können die richtig Reichen Vermögenswerte billig einsammeln, die dann nach dem Crash schnell wieder im Wert steigen.

Letztendlich besteht die Wahl zwischen Pest und Cholera, ob die Umverteilung von unten nach oben ohne Crash langsam, oder mit Crash schnell vonstatten geht :(

Dem Einzelnen bleibt nur die Möglichkeit, sich im Rahmen seiner Möglichkeiten ein wenig abzusichern, damit nicht alles weg ist. Und da kommt es uns sicher auch entgegen, wenn der Crash noch auf sich warten läßt.

Just my two cents ...

lifesgood

Beitrag 03.11.2015, 08:00

Benutzeravatar
Datenreisender
Gold-Guru
Beiträge: 9011
Registriert: 20.03.2010, 20:56
lifesgood hat geschrieben:Aber ich denke mal Eines haben wir in den letzten Jahren gelernt, dass es der Politik gelungen ist, durch immer mehr Geld und immer mehr Schulden einen, wie auch immer gearteten Crash zu vermeiden.
Ich würde eher sagen: verschieben.

Und das nicht nur durch immer mehr Geld und immer mehr Schulden, sondern auch durch massivsten mehrfachen Regel-/Gesetzesbruch.

Von den zugrundeliegenden Problemen hat die Politik nicht ein einziges gelöst.
lifesgood hat geschrieben:Daher gehe ich mittlerweile davon aus, dass man dieses Spiel noch viele Jahre spielen wird.
Das geht dann nach meiner Einschätzung aber irgendwann nicht mehr ohne eine massive Inflation.
lifesgood hat geschrieben:Die Prognosen von Herrn Eichelburg, dass man für eine Unze Gold dann ein Haus kaufen kann, sollte man getrost ins Reich der Fabeln und Märchen verbannen.
Das sind allerdings (urpsrünglich) keine Prognosen von Eichelburg, sondern reale Beispiele aus der Geschichte.

Siehe auch dieses Buch:
Das Ende des Geldes: Hyperinflation und ihre Folgen für die Menschen am Beispiel der Weimarer Republik

Beitrag 03.11.2015, 08:15

Benutzeravatar
lifesgood
Gold-Guru
Beiträge: 2560
Registriert: 07.10.2012, 10:27
Wohnort: zwei
Datenreisender hat geschrieben: Das geht dann nach meiner Einschätzung aber irgendwann nicht mehr ohne eine massive Inflation.
Das halte ich mittlerweile für einen Trugschluss, bzw. hängt davon ab, welcher Zeitraum mit "irgendwann" gemeinst ist ;) .

Eine Geldmengenerweiterung würde ja nur dann zur Inflation führen, wenn das Geld beim Konsumenten/Verbraucher landet und dort für eine größere Nachfrage sorgt. Aber das will ja keiner.

Im Gegenteil, die erweiterte Geldmenge zirkuliert im globalen Finanzkreislauf und soll dort "leistungsloses Einkommen" generieren. Da aber Geld sich nicht von selbst vermehrt, muss dieses leistungslose Einkommen dort abgezwackt werden, wo Wertschöpfung stattfindet, also bei der arbeitenden Bevölkerung, die ja wiederum die breite Masse an Konsumenten/Verbrauchern bildet.

Nur so ist es auch zu erklären, dass derzeit enorme Geldmengenerweiterungen mit historisch niedrigen Inflationsraten einhergehen.

Ich sehe momentan keine Tendenzen, dass hieran etwas geändert werden soll, im Gegenteil. Wenn ein Staat Probleme bekommt seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen, werden die Mittel der Bürger (sei es durch höhere Steuern oder sinkende Leistungen) beschnitten.

Sowas schafft keine Nachfrage, die zur Inflation führen könnte.

Natürlich kann man aus der Geschichte lernen, aber man sollte nicht glauben, dass sich Dinge 1:1 wiederholen.

Und natürlich sollte man sich möglichst nach allen Seiten absichern und dabei auch das Szenario einer Hyperinflation nicht aus den Augen verlieren. Wobei ich dieses kurz- bis mittelfristig als sehr unwahrscheinlich ansehe.

lifesgood

Beitrag 03.11.2015, 09:22

Benutzeravatar
Datenreisender
Gold-Guru
Beiträge: 9011
Registriert: 20.03.2010, 20:56
lifesgood hat geschrieben:Wenn ein Staat Probleme bekommt seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen, werden die Mittel der Bürger (sei es durch höhere Steuern oder sinkende Leistungen) beschnitten.
"Das Geld ist weg"
Ifo-Chef Sinn warnt: So stark muss jeder von uns für die Schuldenlawine einstehen
Staatsschulden, Bankschulden, Außenschulden, neue Schulden - Hans-Werner Sinn warnt: Früher oder später werden uns die Schulden um die Ohren fliegen. Mit Steuergeldern ist die Krise nicht mehr zu lösen. Es geht ans Ersparte.
http://www.focus.de/finanzen/boerse/wer ... 57637.html

Beitrag 03.11.2015, 09:57

Benutzeravatar
lifesgood
Gold-Guru
Beiträge: 2560
Registriert: 07.10.2012, 10:27
Wohnort: zwei
Siehst Du, daraus kann keine inflationsfördernde Nachfrageerhöhung entstehen.

lifesgood

Beitrag 03.11.2015, 12:20

Turnbeutelvergesser
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 235
Registriert: 24.01.2011, 23:19
Wohnort: Ba-Wü
Denke auch, dass das Spiel noch eine ganze Weile am laufen gehalten werden kann. Siehe Japan. >200% BIP Verschuldung. Und wen juckt´s? So lange Schulden weiter umgewälzt werden und Gläubiger dies mit machen, läuft´s doch weiter. Die großen Gläubiger stecken natürlich auch in der Anlagefalle. Die müssen riesige Summen irgendwo angelegen/parken. Spannend wird´s, wenn einige doch anfangen sollten zum Ausgang zu rennen, die Lawine ins rollen kommt und die Anleiheblase platzt anstatt langsam Luft abzulassen.

Beitrag 03.11.2015, 13:53

Geldsammler
1 kg Barren Mitglied
Beiträge: 1589
Registriert: 20.04.2012, 16:13
Wohnort: München
Es wurde ja schon einiges an finanzmarkttechnischer Munition verschossen.
Und auch rechtlich wurden die Daumenschräubchen gespannt.
Die Enteignung der Besitzenden wird immer augenscheinlicher.
Wie viel man von oben ungestraft die Gesetze brechen kann, konnte man schon beim ESM sehen oder aktuell bei der hausverstärkten Flüchtlingskrise.

Aber darauf eine konkrete Prognose abgeben? Nicht mehr von meiner Seite!
(2011 habe ich in meinem Freundeskreis gesagt, 2015 kracht's. Wir stehen zwar am Abgrund, aber wie nah, weiß keiner)

Für mich ist nur eines sicher: Man wird für den Crash einen Sündenbock brauchen. Und der muss zunächst aufgebaut werden. Deutschland finde ich schon mal ganz gut dafür geeignet. Oder China und Russland. Auch der Iran wäre nicht schlecht.

Beitrag 03.11.2015, 23:04

Klecks
1 kg Barren Mitglied
Beiträge: 1530
Registriert: 28.11.2011, 14:16
Geldsammler hat geschrieben: (2011 habe ich in meinem Freundeskreis gesagt, 2015 kracht's. Wir stehen zwar am Abgrund, aber wie nah, weiß keiner)
Tja, und ich habe 2011 schon gesagt, das wird kein Big Bang, das gibt noch ein langes Siechtum. Auf meine Prognose, dass der Euro mitsamt dem Finanzsystem bestimmt noch 10 Jahre über die Runden geschleppt wird, wurde ich damals auch hierzuforum angegangen...
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Beitrag 04.11.2015, 04:54

Benutzeravatar
Ladon
Moderator
Beiträge: 6622
Registriert: 17.05.2010, 13:38
Wohnort: Terra
Gute Voraussage definiert sich nicht durch die Treffer -
sondern durch die Fehlerquote!

Die nennt aber keiner. Insbesondere nicht bei den großartigen Finanzberatern.



Der Begriff "kontrollierter Crash" (o.ä.) geistert hier schon seit Jahren herum!
Und ich glaube das auch.
Man darf einfach nicht vergessen, dass sich auch das System wandelt. Es ist nicht mehr 1929. Die Mittel und Möglichkeiten auch der Finanzmächte sind erheblich "moderner". Wohl auch effektiver.

Man sollte nicht den Fehler begehen, dass "es" so aussieht wie in vergangenen Zeiten. Geschichte wiederholt sich ... aber immer mit neuen Kulissen!
Andere gibt es schon genug

Beitrag 04.11.2015, 06:52

Benutzeravatar
AuCluster
Gold-Guru
Beiträge: 2192
Registriert: 13.12.2011, 22:46
Wohnort: Auf Schalke
Datenreisender hat geschrieben:
lifesgood hat geschrieben:Wenn ein Staat Probleme bekommt seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen, werden die Mittel der Bürger (sei es durch höhere Steuern oder sinkende Leistungen) beschnitten.
"Das Geld ist weg"
Ifo-Chef Sinn warnt: So stark muss jeder von uns für die Schuldenlawine einstehen
Staatsschulden, Bankschulden, Außenschulden, neue Schulden - Hans-Werner Sinn warnt: Früher oder später werden uns die Schulden um die Ohren fliegen. Mit Steuergeldern ist die Krise nicht mehr zu lösen. Es geht ans Ersparte.
http://www.focus.de/finanzen/boerse/wer ... 57637.html
Da der Sparer für die Schulden mit verantwortlich ist, soll er mal zahlen. Das ist nur gerecht.

"Die Ersparnisse der Deutschen in Form ehemals marktfähiger Forderungstitel gegenüber Ausländern (mit Fälligkeiten und Rückflüssen in der Zukunft) wurden zu Forderungstiteln der Bundesbank gegenüber dem EZB-System."

Könnte es sein, dass die ehemals marktfähigen Forderungstitel gar keine marktfähigen Forderungstitel waren und sie deshalb ausgefallen sind?

"Sinn rechnet vor: Bei einer Pleite aller sechs Krisenländer (GIIPS plus Zypern) wäre Deutschland mit einem Verlust von 533 Milliarden Euro dabei. „Kein Buchverlust“, wie Sinn betont. „Ein echter Verlust."

Deutschland hat bereits mit 600 Mrd. Euro verloren. Ein echter Verlust und niemand hat es gemerkt. Erstaunlich!

"Das Problem: Bei einem Zahlungsausfall aller Krisenländer kann die Bundesbank uns Sparern nicht helfen. Woher sollte sie das viele Geld auch nehmen, das ihr von Seiten der Südländer geschuldet, aber nicht zurückbezahlt wird?"

Das Problem stellt sich nicht. Schließlich wollen wir wieder Exportweltmeister werden. smilie_17
Ladon hat geschrieben:Gute Voraussage definiert sich nicht durch die Treffer -
sondern durch die Fehlerquote!
Mit Deiner zukünftigen Karriere als Trainer vom FC Bayern wird das so nix. Treffer und nicht wichtig? Hallo! :shock:
Within our mandate, the ECB is ready to do whatever it takes to preserve the euro. And believe me, it will be enough.

Beitrag 11.11.2015, 12:19

Benutzeravatar
Datenreisender
Gold-Guru
Beiträge: 9011
Registriert: 20.03.2010, 20:56
Bank of America warnt vor Crash und empfiehlt Gold und Cash

Bank of America Merrill Lnych warnt in einer Notiz an seine Kunden vor Marktturbulenzen in der geldpolitischen Übergangsphase.
(...)
Wörtlich heißt es in der Notiz schließlich: „Aus diesem Grund empfehlen wir, weiterhin höhere Cashbestände als normal zu halten und Gold beizufügen […] Vor dem Hintergrund der extremen Liquidität, Profite, technischen Störungen, Regulierung, Einkommensungleichheit … das Potenzial eines reinigenden Verfalls der Vermögenswerte kann nicht ausgeschlossen werden.“

http://www.goldreporter.de/bank-of-amer ... old/54255/

Beitrag 17.11.2015, 11:34

Benutzeravatar
VfL Bochum 1848
Gold-Guru
Beiträge: 3289
Registriert: 31.01.2015, 11:29
Wohnort: NRW
Inflationsmotor läuft im Leerlauf

Depots gegen Schuldencrashs absichern

Mario Draghi schafft es einfach nicht, Inflation zu erzeugen. Wenn sich die deflatorischen Tendenzen weiter verstärken, steigt die Gefahr eines Schuldencrashs. Anleger sollten in Deckung gehen:

http://www.teleboerse.de/analysen/Depot ... 70841.html
VfL Bochum? -Find ich gut!

Beitrag 08.12.2015, 19:47

Benutzeravatar
Datenreisender
Gold-Guru
Beiträge: 9011
Registriert: 20.03.2010, 20:56
Peter Schiff:
»Die ganze Wirtschaft ist implodiert – der Kollaps kommt!«

Peter Schiff wurde vor 2008 für seine Voraussagen über den wirtschaftlichen Kollaps ausgelacht und von den großen Mainstream-Medien in den USA diskreditiert, weil er sich nicht an das offizielle Narrativ gehalten hatte. Die Geschichte gab ihm letztlich Recht und die Krise, vor der er seinerzeit gewarnt hatte, wurde 2008/2009 Wirklichkeit.

Aktuell befinden wir uns laut Schiff in einer vergleichbaren Situation, nur seien die Auswirkungen des kommenden Zusammenbruchs um ein Vielfaches katastrophaler. Schiff sagt:

http://n8waechter.info/2015/12/peter-sc ... aps-kommt/

Beitrag 09.12.2015, 09:18

Benutzeravatar
Ladon
Moderator
Beiträge: 6622
Registriert: 17.05.2010, 13:38
Wohnort: Terra
Wie immer.
Wichtig sind die Fehlschüsse, nicht die Treffer bei Vorhersagen.
Schiff war davon überzeugt, dass der Goldpreis innerhalb einiger Jahre auf 5000 US-Dollar klettern und die Erholung des US-Aktienmarkts im Jahr 2009 nur von kurzer Dauer sein würde
Jetzt könnten die "einigen Jahre" aber langsam mal vorbei sein. Was is' denn nun mit dem Goldpreis.
Und zutiefst überzeugt von der Vorhersage, dass nach einem "Berg" bei den Aktienkursen ein "Tal" kommen wird, bin ich auch nicht wirklich.

Schiff ist einer derjenigen Systemmänner, die so tun, als seien sie eigentlich gegen all' das, was sie während ihres ganzen Beruflebens getan haben und noch tun.
Die Firma besitzt Büros sowohl in Newport Beach, California, als auch in Scottsdale, Arizona, Palm Beach, Florida, Los Angeles und New York. Euro Pacific Capital hält auch exklusive Rechte an der Vermittlung von Perth-Mint-Gold-Produkten in den Vereinigten Staaten.
Soso. Euro Pacific Capital. Aha. Vermittlung von australischen Goldprodukten.
Und eine Kapitalgesellschaft, die (qua Definition!) in diesem - IN DIESEM - global System seine Gewinne generiert.

Ja, klar. Der sagt solche Dinge aus reiner Menschenfreundlichkeit. Weil er das Beste will für alle. Im Grunde ein Sozialist. Denkt mit keiner Synapse an sein Geschäft dabei. Nicht vergessen: das ist einer, der Gold VERKAUFT. Da macht es schon Sinn den Leuten zu sagen, dass der Goldpreis steigt.

Zitate aus Wikipedia
Andere gibt es schon genug

Beitrag 13.12.2015, 07:10

Benutzeravatar
Datenreisender
Gold-Guru
Beiträge: 9011
Registriert: 20.03.2010, 20:56
Zerohedge: Alles crasht!
Es ist seit einigen Tagen/Wochen klar, dass die Stunde geschlagen hat, aber es scheint als würde eine Kombination von Global FX [Forex], Turbulenzen bei den Aktien und des Kollapses beim inländischen Markt der Unternehmensschulden schlussendlich die US-Aktienmärkte in Aufruhr versetzen.
http://n8waechter.info/2015/12/zerohedge-alles-crasht/

John Embry: »Wir stehen jetzt vor einer katastrophalen Situation«
John Embry: “Ich denke die globale ökonomische, finanzielle und politische Situation wird mit jedem Tag gefährlicher. Die Zentralbanken sind jetzt im Grunde machtlos, angesichts einer unlösbaren globalen Schulden- und Derivate-Situation. Die können sich jetzt nur noch darauf beschränken zu reden und für die nötige Liquidität zu sorgen, die notwendig ist, um das Ganze Gebäude vom Zusammenbruch abzuhalten.
http://n8waechter.info/2015/12/john-emb ... situation/

Rob Kirby: Nichts wird mehr sein, wie es war
Greg Hunter von USAWatchdog.com veröffentlichte in dieser Woche eine Videointerview mit dem Makroökonomieexperten Rob Kirby. Der Analyst erklärt in dem Gespräch, dass der US-Dollar permanent manipuliert werde und ein großer Umbruch auf dem Markt bevorstehe. Laut Kirby habe China im großen Stil US-Anleihen verkauft, der Treasury-Markt sei also schwach. Ein starker US-Dollar sei da völlig widersprüchlich.
http://www.goldseiten.de/artikel/268411 ... s-war.html

Beitrag 07.01.2016, 11:36

Benutzeravatar
VfL Bochum 1848
Gold-Guru
Beiträge: 3289
Registriert: 31.01.2015, 11:29
Wohnort: NRW
"Erinnert an 2008"

Soros sieht neue Finanzkrise kommen

Das gegenwärtige Börsenbeben ist möglicherweise nur der Beginn einer neuen Finanzkrise, warnt George Soros. Vor allem China macht der Investorenlegende Sorgen:

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Soros-sie ... 12711.html

=============================

"Die China-Krise ist real"

Gibt es den großen Knall?

Zu Jahresbeginn rutschen die Börsen tief ins Minus. Wie besorgniserregend die Entwicklung in China ist und wie es für deutsche Anleger weiter geht, verrät der Ökonom und Fondsmanager Professor Dr. Max Otte:

http://www.n-tv.de/ratgeber/Gibt-es-den ... 07906.html
VfL Bochum? -Find ich gut!

Beitrag 07.01.2016, 14:43

olso
China-Krise, wer fällt darauf rein??

Die Chinesen nutzen die Börsen auf geniale Art, dem eigenen Volk etwas Kohle abzujagen und die Währung zu schwächen. Und mit noch günstigeren Preisen die eigene Industrie zu stärken und die Welt aufzumischen.
Vielmehr würde ich mit Gedanken machen, warum diese selbsternannten Gurus,Ökonom und Fondsmanager solchen Müll schreiben müssen. Ganz einfach....sie haben keine Kohle trotz ihrer Ofenbarungen und göttlichen Eingaben.

Auf nennenswerte Steigerung des Goldpreises könnt ihr noch lange warten.

Dazu ist die Manipulation zu stark in der Weltwirtschaft.



smilie_15

Beitrag 08.01.2016, 04:20

Benutzeravatar
Ladon
Moderator
Beiträge: 6622
Registriert: 17.05.2010, 13:38
Wohnort: Terra
Dazu wird vor allem der Dollar zu stark!

Wenn China seine Währung abstürzen lässt, heißt das, dass ihre unglaublichen Dollar Reserven MEHR "einkaufen" können. Länder in Afrika zum Beispiel. Oder Industrien in Europa. Hie und da mal einen Diktator. Was man halt so tut als Großmacht.

Was sollen die Chinesen denn machen mit all den Devisen die ihnen als Exportweltmeister zufließen? Mal besser, wenn da nicht das Vertrauen in die Devisen verloren geht und man nichts mehr dafür bekommt.
China hat wahrscheinlich die Macht den US-Dollar in die Knie zu zwingen. Geht momentan aber mit ihm unter. Zu sehr fußt die eigene Macht auf den Dollars im Keller.
Und in China haben sie schon Papiergeldsysteme implodieren lassen, als wir noch Kerbhölzer schnitzten ... die haben uraltes Fachwissen.

Stärkt China den Dollar im Verhältnis, ist das erst mal überhaupt nicht schlecht für die.
Und bevor noch ausländische Investoren das nutzen, um in China einzusteigen ... nun, da schließt man halt mal die Börse!
Erst wenn ihre Reserve-Tresore von Dollars gesäubert sind, würde es richtig los gehen.
Aber das ist schwierig, wenn man an alle Welt für Dollar verkaufen möchte oder muss. Die Crux ist, dass man, um ein "Geldmittel" zu beherrschen, anteilig eine große Menge davon haben muss. Und dadurch macht man sich abhängig von der Nachfrage der anderen nach diesem Geldmittel!

Der gleiche Grund, warum es blöd wäre alles Gold der Welt zu horten.
Andere gibt es schon genug

Antworten