Der Euro wird die nächsten Jahre nicht überleben

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

Beitrag 07.01.2011, 20:54

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Datenreisender
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Meinung | Währungskrise
Der Euro wird die nächsten Jahre nicht überleben

Die Krise ist das Resultat mittelmäßiger Politik.
Nun dürften sich Staatsanleihen als Fehlinvestition herausstellen, während Gold an Bedeutung gewinnt.

http://www.welt.de/debatte/kolumnen/art ... leben.html

Beitrag 07.01.2011, 20:56

silverlion
Interessant auch die dazugehörige
Umfrage

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Glauben Sie, dass die Eurozone 2011 zerbricht?
.Ergebnis
Antwort 1:
68%
Ja
.Antwort 2:
32%
Nein
.5813 abgegebene Stimmen
Umfrage
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Beitrag 08.01.2011, 06:36

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Ladon
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Datenreisender hat geschrieben:...
Die Krise ist das Resultat mittelmäßiger Politik ...
Ja, das will die Hochfinanz gerne glauben machen. Tatsächlich ist "die Krise" aber integraler Bestandteil des real existierenden (und ich benutze diese Wendung in voller Absicht) internationalen Geld- und Finanzsystems.
Keine alternative Politik und auch keine Währung - wenn sie ins supranationale System eingebettet sein soll, was hinsichtlich eines florierenden Außenhandels notwendig ist - könnte "die Krise" auf Dauer verhindern.
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 08.01.2011, 07:48

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Fred Clever
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Datenreisender hat geschrieben:Meinung | Währungskrise
Die Krise ist das Resultat mittelmäßiger Politik.l
Die Politik ist meines Erachtens eher schlecht!
Wer auf seiner Arbeit gegen interne Arbeitsrichtlinien verstösst, wird abgemahnt und ggf. entlassen. Das versteht jeder, aber die Regierungen offenbar nicht.
Ich nenne nur den Eurostabilitätspakt, was ist damit?
Für mich ein großer LACHER smilie_20
Erklärt mir doch einmal bitte, warum ich bis zu meinem 67. Lebensjahr arbeiten soll, damit andere EU-Bürger früher in ihren wohlverdienten Ruhestand gehen können. Ich soll Schulden anderer Länder bezahlen, weil diese schlecht gewirtschaftet haben? Leiht Ihr jemanden Geld, wenn schon vorher klar ist, dass ihr dieses nie wieder seht?

Hier läuft doch so einiges schief!

Der Deutsche nimmt leider fast alles hin. Uns geht es wohl noch zu gut. Es wird in der "Tagesschau" auch nicht gesagt, dass wir pleite sind. Die breite Masse scheint sich auch nicht sonderlich hierfür zu interessieren, denn im Notfall zahlt ja Papa-Staat. Was ist aber wenn die Kassen leeer sind, werden wir dann wach, oder zahlt dann Grieschenland, Irland.....

Der Euro wird zerbrechen!!!

Mein Beitrag ist leider sehr pessimistisch, ich bitte dies zu entschuldigen smilie_13

Gruß Fred Clever

Beitrag 08.01.2011, 08:17

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Circle
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Die Frage ist: Kommt was besseres nach? Haben die Politiker dann aus dem Schaden gelernt?

Da bin ich eher pessimistisch. Haircut, die Schuld auf XYZ schieben, dann kann man ohne Haushaltsschulden wieder von vorne beginnen. Alle geloben Besserung, aber der nächste Griff in die Schuldenschublade wird nicht lange auf sich warten lassen. Schließlich braucht es ja dann wieder ca 60 Jahre bis zum nächsten Crash und die Wahlperiode liegt bei 4 Jahren.

Beitrag 08.01.2011, 08:23

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Ladon
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@ Circle

Genau das meinte ich.

@ Fred Clever

Du vergisst mit dem "beliebten" Rentenbeispiel, dass die Steigerung der leistungslosen Transferleistungen (i.e. vor allem Sozialleistungen und Renten) sowohl national, wie auch im Euro-Wirtschaftsraum ein Witz sind gegenüber der exorbitanten Steigerung der leistungslosen Einkünfte aus Vermögen! DAS ist die wahre Umverteilung, nicht die unterschiedlichen Regelungen bezüglich des Rentenalters (das übrigens z.B. in Portugal von unseren Regelungen gar nicht weit entfernt ist).
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Beitrag 25.01.2011, 13:24

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Ladon
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ocelot hat geschrieben:Euro-Krise: Ist unsere Währung in Gefahr?

http://bit.ly/hcojKT

Bezahlen wir schon bald wieder mit der guten alten D-Mark?
Die DM war im Grunde nur "gut", weil sie nicht "alt" war ... smilie_02
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Beitrag 25.01.2011, 13:40

Stylish0086
also wenn die DM wieder kommt dann können die die alten Münzen ruhig wieder einführen, habe irgendwo gelesen das es noch ein haufen gibt die die Leute zuhause haben versteckt.
Ich meine Ebay laufen aber auch wirklich viele 5 und 10 Dm stücke, habe mir natürlich auch einen Haufen ersteigert.
Man kann Sie ja immer noch wechseln in Euro.

Beitrag 25.01.2011, 13:44

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thEMa
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Richtig, Ladon!
Problem ist die kontinuierlich beschleunigte Geldvermehrung und die Tatsache, dass das neue Geld immer auf den ohnehin schon großen Haufen fällt. Gegen diese Umverteilung von arm nach reich kommt auf die Dauer kein Staat an. Da bleibt nur der Schnitt und dann geht's wieder von vorne los. Solange sich Geld verzinst wird sich daran nichts ändern.
An dieser Stelle könnte es sich lohnen mal was Neues auszuprobieren, um das Geld im Umlauf zu halten(vielleicht erst im Kleinen, um Erfahrungen zu sammeln, später ausgedehnter).
Ohne das Zinseszinssystem wäre unsere Welt einiger Probleme ledig, die auf den ersten Blick scheinbar gar nichts damit zu tun haben.

Gruß, thEMa

Edit: Man muss unserem Geldsystem allerdings zugute halten, dasss es zumindest für - sagen wir mal - 50 Jahre ganz gut funktioniert. Diesen Beweis sind die Alternativen noch schuldig. Daher plädiere ich auch für einen sanften Kurswechsel. Die Sache ist einfach zu komplex, um auf Anhieb einen Volltreffer zu landen.

Beitrag 25.01.2011, 14:15

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Ladon
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Also dass Regionalgeldsysteme - im weitesten Sinn - gut funktionieren können, das ist eigentlich schon bewiesen. In Japan gibt es - habe ich mal gelesen - über 200 erfolgreiche Regionalgeldprojekte.
Bei uns sind der Chiemgauer und der ... hm, Dingsbumstaler, ich komm' jetzt nicht drauf ... seit langem gut im Geschäft.

Allen gemein ist eine Umlaufsicherung die NICHT auf Zins basiert. Das geht schon.

Das beliebteste historische Beispiel:
Das Freigeld von Wörgl - schon der Wiki-Artikel darüber zeigt, dass das sogar unglaublich erfolgreich war. Mitten in einer weltweiten Krise!

Wer sich für alternative Währungen interessiert, dem sei

Kennedy / Lietaer
REGIONALWÄHRUNGEN
Neue Wege aus der Finanz- und Wirtschaftskrise

empfohlen. Quasi ein Standardwerk zum Thema.

Wenn wir nichts Neues ausprobieren würden weil es nicht erprobt ist und statt dessen lieber das "alte" fehlerhafte behalten, wird es keinen Fortschritt mehr geben.
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Beitrag 25.01.2011, 14:51

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thEMa
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Damit ich nicht falsch verstanden werde. Ich bin der Ansicht, dass wir (die Welt) dringend ein neues alternatives Geldsystem braucht.
Aber auch das Wunder von Wörgl konnte nur kurz zum Erkenntnisgewinn dienen. In ein paar Monaten hätte auch unser Geldsystem seine scheinheilige Fratze noch nicht gezeigt.
Der Chiemgauer ist regional begrenzt und, was noch gravierender ist, ausschließlich freiwillig. Auch wird hier kein Geld geschöpft, sondern nur umgetauscht. Letztlich klebt der Chiemgauer auf Gedeih und Verderb am Euro. Wirklich interessant würde es, wenn die Kommunen einen Teil ihrer Gehälter in Chiemgauern auszahlten. So tauschen bisher nur ein paar Idealisten ihre guten Euros in schlechte, da „verderbliche“ Chiemgauer um und stärken die lokale Wirtschaft durch lokale Einkäufe. Gerade diese Idealisten würden aber sowieso lokal einkaufen.

Beitrag 25.01.2011, 15:28

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Ladon
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Trotzdem sind's "Ansätze", oder?

Aber stimmt. Die "große" Bewährungsprobe steht noch aus ...

Oder?

Was ist mit den "Brakteaten"? Es gibt durchaus Historiker, die die gotische Blütezeit in Verbindung mit diesem an sich wertlosen "Schwundgeld" sehen.
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Beitrag 25.01.2011, 17:05

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Willi Tell
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für mich stellt sich nicht die Frage ob sondern nur wie der Euro überlebt.

Ich denke, wir werden noch sehr viel Freude an der EU haben, ich denke dass auch der Transfer kommt der natürlich keine Einbahnstrasse ist (die PIIGS smilie_24 kaufen ja auch im Norden ein) und die grossen Konzerne werden wieder schauen, dass ihre Gewinne in Irland anfallen und dort versteuert werden, was letztlich nur ein solidarischer Akt ist um den Iren wieder auf die Beine zu helfen.

Naja der deutsche Michel smilie_03 wird es in seinem Tiefschlaf gar nicht bemerken wenn die genialen Politiker Europa retten smilie_20
uǝɥɔnɐɹqǝƃ ʇnƃ ɥɔnɐ s’uuɐʞ 'ɹɥǝs ɥɔı qǝıl ɹǝqlıs pun ploƃ

Beitrag 25.01.2011, 20:19

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Blaubronco
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Hallo,

die DM war über 50 Jahre alt und kerngesund. Der Euro ist keinen Pfifferling wert und hält keine 15 Jahre.

Gruß Blaubronco :D
Man sollte jede Münze von zwei Seiten betrachten

Beitrag 25.01.2011, 20:57

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alibaba
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Blaubronco hat geschrieben:Hallo,

die DM war über 50 Jahre alt und kerngesund. Der Euro ist keinen Pfifferling wert und hält keine 15 Jahre.

Gruß Blaubronco :D
Der Euro wird unter gehen mit dem Politbüro smilie_02 am 17 Juni 201x smilie_02

aber nie das deutsche Volk , da müssen die Banditen der Welt schon Atombomben werfen

auf Deutschland .

Gruss
alibaba(grins)
PS.: allerdings zähle ich auch alle Bürger im Land zum deutschen Volk ,die festen Wohnsitz haben.
"unter 12 Jahre oder über 12 Jahre" nun bin ich drauf gekommen ,
reale zeitnahe Info's im eigenen Land werden von Kinder nicht erkannt ;
Ich bin für mein Textinhalt verantwortlich ,nicht für das was du verstehst .

Beitrag 26.01.2011, 07:14

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Ladon
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Blaubronco hat geschrieben:...
die DM war über 50 Jahre alt und kerngesund ...
Es war einmal ...
Leider gehört das in die Kategorie "populäre Irrtümer". Ungefähr so wie die Meinung im Mittelalter hätten die meisten Menschen geglaubt die Erde sei flach. Das "Mythbusting" ist relativ einfach, die Belege leicht verfügbar.

Wenn man die "klassische" von Volkswirten unterschiedlichster Prägung genannte "Zyklusdauer" von 60-70 Jahren annimmt, bevor der Zinseszinseffekt mit voller Härte zuschlägt, untermauert "50 Jahre DM" nur die These, dass diese Währung eben gerade noch rechtzeitig abgeschafft wurde. Nach dem geldpolitischen Unsinn des Ankaufs der DDR war man wahrscheinlich froh, dass man das Ding loswurde und von nun an "die anderen" Schuld an der Problematik sein würden. Wie bequem.

Wichtiger aber ist: Warum um alles in der Welt sollte ausgerechnet die DM, ein Paradebeispiel für auf Schulden basierendes "FIAT" Geld, nicht an den systemischen Problemen dieses Modells kranken? Das ist doch absurd.

Ich persönlich bin Ende der 90er auf das Thema gestoßen (leider ohne gleich alles in EM umzuschichten ...) - und damals wurden genau die jetzt bestehenden Schuldenprobleme prognostiziert! Alles auf der DM basierend! Die Kurven lassen sich fast ohne Bruch durch die Euro-Einführung (umgerechnet) fortschreiben.

Die DM war NICHT der geldpolitische Stein der Weisen. Wer das verleugnet, ist den Täuschern längst auf den Leim gegangen.
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 26.01.2011, 08:01

MapleHF
... das ist schon richtig Ladon, auch die DM hätte ein Verfallsdatum gehabt.

Aber ich denke wir sind uns darüber einig, dass die DM wohl ein paar Jahre länger überlebt hätte als der Euro. Denn es wären ihr die Probleme der Währungsgemeinschaft erspart geblieben.

Die Eurobonds werden kommen und damit die höheren Zinssätze für Deutschland. Ein weiterer Grund, warum die Schuldenbremse eine Lachnummer ist.

Und irgendwann am Ende sind alle dermaßen überschuldet (sofern sie es nicht jetzt schon sind), dass nur der Cut bleibt.

MapleHF

Beitrag 26.01.2011, 08:47

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Ladon
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Absoluter Konsens, MapleHF!

Ich habe schon des öfteren geschrieben, dass der Euro bestimmt eine Art Katalysator-Wirkung hatte und die Dinge beschleunigt(e). Euro-Lobeshymnen stimme ich ja auch nicht an (obwohl er auch positive Effekte hatte) - ich verwahre mich aber dagegen in der DM einen "Heilsbringer" zu sehen, den man uns böswillig genommen hat und mit dem alles in Ordnung wäre. Ausschließlich das bezeichne ich "schöne Mär' aus alten Tagen" !
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Beitrag 26.01.2011, 10:28

Goldschatz
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Ich persönlich mache mir zur Zeit sehr viele Gedanken um die allgemeine wirtschaftliche
Situation. Amerika ist völlig pleite, daraus resultierend, dass man alles nur auf "Pump"
(der Kreditkarte sei Dank) kaufen kann. Die Immobilienkrise war erst der Anfang.
Die Blase wird schon sehr bald platzen, Gold (bzw. Edelmetalle und Rohstoffe allgemein)
werden bald einen noch höheren Stellenwert einnehmen.

Wenn die Blase Amerika platzen wird, werden auch wir und in erster Linie der Euro davon
betroffen sein.

In Europa haben Griechenland und Irland den Anfang gemacht. Es werden Portugal, Spanien
und Italien folgen. Deutschland hat auf Grund des Nazi-Regimes eine undankbare aber nicht mehr änderbare Historie. Man muss aber nicht für jede Krise in der Welt gleich als erster brüllen, dass "WIR" gerne bereit sind zu helfen. In unserem eigenen Land haben wir mehr als genug Probleme und sollten diese erst einmal gemeinsam in den Griff bekommen.

Mit unseren Politikern (insbesondere Politikerinnen wie Künast, van der Leyen, Merkel u.a) haben wir wie so oft in den letzten Jahren die falsche Entscheidung getroffen. Ich wäre dafür, den Politikern viel mehr Geld zu geben, dafür die Anzahl derer auf mindestens die Hälfte zu reduzieren. Qualität kommt von Qual und die haben wir einfach in unserem Land nicht mehr.

Man sollte mehr von unseren Schweizer Nachbarn abschauen und von denen lernen. Das Prinzip funktioniert und man hält sich gegenüber allem neutral.

Beitrag 26.01.2011, 10:32

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Wobei die Schweiz mitnichten mehr neutral ist, wie vor 20 Jahren vielleicht noch. Sah man zuletzt an dem schweizer Volksentscheid zur "Ausschaffung" von kriminellen Ausländern. Da hat direkt der europäische Gerichtshof für Menschenrechte dazwischengeschossen und interveniert. Die Schweiz will von der EU und freiem Markt profitieren, dafür gibt es sie ihre Neutralität Stück für Stück auf.

Überall werden die Interessen der Völker für die Interessen der Wirtschaft geopfert...
Nichts hasst der im Denken geschulte mehr als die Negation der Logik.
Eine Unze bleibt eine Unze bleibt eine Unze! Mittler zwischen Hirn und H�nden muss das Herz sein!

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