anbei ein Gedankenspiel, inspiriert durch verschiedene Artikel und Videos. Zuletzt im aktuellen Video von Andrej Jihk (Youtube) was ich sehr empfehle.
Die USA wird noch ein paar Tricks aus dem Ärmel ziehen. So könnte eine Rettung z.B. aussehen:
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Der US-Dollar wackelt, und wir im Goldsektor wissen das seit langem. Doch die USA haben noch Optionen. Es ist die Rettung des Fiat-Systems durch die Vereinnahmung Deines digitalen Kapitals. Wenn diese Operation gelingt, könnte der Dollar eine künstliche Renaissance erleben – mit Folgen für den Goldpreis.
1. Das Problem: Ein Berg aus Schulden
Die US-Verschuldung liegt bei über 34 Billionen Dollar. Kriege und geopolitische Spannungen (Stichwort: Irankrieg) verschlingen Unmengen. Da dieses Geld real nicht existiert, entwertet die Inflation die Währung. Bisher war das ein Treibstoff für Gold.
„Wir befinden uns auf einem nicht nachhaltigen Weg.“
— Jerome Powell, Chef der US-Notenbank (Fed).
2. Die Flucht der Wale: China und die Petrodollar
Immer mehr Staaten ziehen die Reißleine. China stößt US-Anleihen im Rekordtempo ab. Saudi-Arabien weicht den Petrodollar auf. Die USA verlieren ihre klassischen Käufer für Staatsanleihen. Sie brauchen dringend neues „Frischfleisch“ für ihre Schulden.
3. Die Lösung: Ein Gesetz nach dem Vorbild des „GENIUS Act“
Experten erwarten eine Regulierung wie den Guiding and Establishing National Innovation for US Stablecoins Act (GENIUS Act). Das Prinzip: Wer digitale Dollar (Stablecoins) herausgibt, wird zum Werkzeug der Fed. Das Gesetz erzwingt, dass Anbieter ihre Reserven zu 100 % in US-Staatsanleihen halten. Das erzeugt die benötigte Nachfrage.
4. Der Größen-Check: Ist das signifikant?
Mancher mag denken: „Was ist schon Tether gegen die US-Schuld?“ Doch die Zahlen sind real.:
Tether (USDT): Hält bereits über 100 Mrd. $ an US-Anleihen – mehr als viele Industrienationen.
Der wahre Hebel: Die US-Geldmenge (M2) liegt bei ca. 21 Billionen $. Wenn der Staat über die „Hintertür“ (z. B. versteckt in Militär-Hilfspaketen) auch Giganten wie PayPal, Apple Pay oder eBay zwingt, ihre Kundenguthaben über Stablecoins zu 100 % in Staatsanleihen zu parken, entsteht über Nacht eine Billionen-Nachfrage nach US-Schulden.
„Man sollte eine gute Krise niemals ungenutzt verstreichen lassen.“
— Rahm Emanuel, ehemaliger Stabschef im Weißen Haus.
5. Der „Köder“: Zinsen statt Flucht
Um eine Flucht in z.b. Gold oder Bitcoin zu verhindern, nutzt der Staat einen psychologischen Trick: Die Zinsen der Anleihen werden teilweise an die Nutzer weitergegeben. Wenn dein digitales Guthaben plötzlich 2 % Zinsen bringt, sinkt für die Masse der Anreiz, in das „zinslose“ Gold zu flüchten. Der Dollar gewinnt an Attraktivität zurück – bequem per App.
6. Kontrolle und Absicherung
Stablecoins sind kein anonymes Geld. Tether hat es gezeigt: Guthaben können auf Befehl eingefroren werden. In diesem neuen System ist jeder Cent rückverfolgbar. Um das Risiko fallender Kurse bei den Anleihen abzufangen, fungiert die Fed als Garant. Damit wird das System „unkaputtbar“ – auf Kosten der langfristigen Kaufkraft.
Wenn so die Rettung gelingt käme es zu einer „Dollar-Renaissance“.
Die Flucht in Sachwerte würde verlangsamt oder sogar gestoppt. Zudem gibt es mehr Kontrolle gegenüber den Nutzern des Dollars, was sich in der nächsten internationalen Krise als nützlich erweisen wird.
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...und die US-Schuld wird unbemerkt auf Dein Handy verschoben. Tataaaaa!!!
Ich würde ein solches Szenario fast schon einem Finanzreset vorziehen. Es wäre das kleinere Übel.
PS: Gemini hat mir bei der Erstellung geholfen bei der Formulierung und Sortierung der Gedanken.