Diskussion aussichtsreiche Kapitalanlage der Zukunft?!?!

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 26.01.2022, 09:57

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VfL Bochum 1848
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Könnt was dran sein.


Um bis zu 500 Prozent

DIW: Preise für Metalle könnten rasant steigen

Die Folgen für den Handel und die Inflation wären enorm: Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung könnten die Preise für wichtige Metalle in den nächsten Jahren ein Rekordniveau erklimmen. Das ist umso dramatischer, als sie für die Energiewende enorm wichtig sind:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/DIW-Prei ... 84204.html
VfL Bochum? -Find ich gut!

Beitrag 26.01.2022, 10:35

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Sapnovela
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben:
26.01.2022, 09:57
Könnt was dran sein.


Um bis zu 500 Prozent

DIW: Preise für Metalle könnten rasant steigen

Die Folgen für den Handel und die Inflation wären enorm: Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung könnten die Preise für wichtige Metalle in den nächsten Jahren ein Rekordniveau erklimmen. Das ist umso dramatischer, als sie für die Energiewende enorm wichtig sind:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/DIW-Prei ... 84204.html
Problem ist: Wie soll man das abbilden?

Einzelne Rohstoffe sind extrem riskant, da verstehen die langjährigen Einkäufer der großen Konzerne (also die, die das Material dann auch verbrauchen) so viel mehr davon als unsereiner, dass ich da lieber die Finger von lasse. Blieben Bergbaukonzerne... auch eine extrem volatile Anlage. Dazu fast immer in Regionen mit zweifelhaften Regierungen & Rechtssystemen etc. unterwegs, Klagerisiko in EU / USA immer vorhanden. Neuerdings kommt das CO2-Risiko dazu, fast alle Rohstoffkonzerne sind extrem große CO2-Emittenten. Ich sehe da mehr Möglichkeiten sich die Finger zu verbrennen als Geld zu verdienen. Sofern Öl noch mal auf 10 Dollar fällt, würde ich wieder Gazprom oder ein Öl-Future kaufen. Ansonsten... :?:
Gehirnwäsche funktioniert wie richtige Wäsche - wenn sie das Objekt lang und heiß genug waschen, schrumpft es. (c) Volker Pispers

Beitrag 26.01.2022, 15:08

Eastwood
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Eine Aussichtsreiche Investition ist in meinen Augen stets in die eigene Bildung. (human capital)

Transportabel und schwer zu enteignen.
Berufliche Qualifikation kann zu stetig höheren Einnahmen führen. Private Bildung kann dem Vergnügen dienen, die Haushaltskasse entlasten oder mich davor bewahren Fehler (auch wirtschaftliche) erst gar nicht zu begehen. Aber auch der teuer bezahlte "Fehler" ist ja eine Investition in meine Erkenntnis und hilft in der Zukunft. Das ich das Rad nicht immer wieder neu erfinden muss versteht sich dabei von selbst.

Außerdem glaube ich, wenig verwunderlich in einem EM Forum. das Sachwerte die nicht dem technischen Verschleiß oder dem technologischen Fortschritt zum Opfer fallen können immer einen gewissen Wert behalten dürften.
Dinge die die Menschen immer brauchen werden, die aber auf der Erde endlich sind dürften bei steigender Weltbevölkerung sogar an Wert gewinnen.

Wasser
landwirtschaftliche Nutzflächen
Sand in verschiedenster Qualität
Baugrund
Edelmetalle
Öl und Gas

Ich denke das die Digitalisierung,Automatisierung und Vernetzung noch weiter rapide zunehmen wird. Die Steigerungsraten sehe ich höher als bei der "klassischen" Maschinen oder Autofabrik. Je nach gesetzlichen Auflagen könnte ich mir auch vorstellen das Reparatur und Sharing Themen der Zuukunft sein könnten. Schon aufgrund von Ressourcenknappheit.

schaun mer mal

viele Grüße
Clint
Willy Brandt 1968: "Wer einmal mit dem Notstand spielen sollte, um die Freiheit einzuschränken, wird meine Freunde und mich auf den Barrikaden der Demokratie finden, und dies ist ganz wörtlich gemeint.“

Beitrag 26.01.2022, 22:10

Schwundgeldfluechter
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Die Zukunft ist immer ungewiss, und was ist unter diesem Aspekt schon aussichtsreich?

Aktien und Immos sind nach klassischen Maßstäben überbewertet, EM ebenso, Fiat wegen negativer Realrendite eine Katastrophe.

Was man trotzdem tun kann: Risiken im Zaume halten, Kosten und Steuern minimieren.

Z.B. Sparpläne auf ETFs, Immo direkt oder über offene Fonds, EM mit kleinem Aufgeld/Spread.

Alles lange halten, jeder Anlageklasse eine minimalen und eine maximalen Prozentsatz am Gesamtvermögen zuweisen, geduldig und kontinuierlich zukaufen.

Und nicht verrückt machen lassen :D

Funktioniert für Jung und Alt smilie_01

Beitrag 26.01.2022, 22:27

Puschel
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Schwundgeldfluechter hat geschrieben:
26.01.2022, 22:10
Die Zukunft ist immer ungewiss, und was ist unter diesem Aspekt schon aussichtsreich?

Aktien und Immos sind nach klassischen Maßstäben überbewertet, EM ebenso, Fiat wegen negativer Realrendite eine Katastrophe.

Was man trotzdem tun kann: Risiken im Zaume halten, Kosten und Steuern minimieren.

Z.B. Sparpläne auf ETFs, Immo direkt oder über offene Fonds, EM mit kleinem Aufgeld/Spread.

Alles lange halten, jeder Anlageklasse eine minimalen und eine maximalen Prozentsatz am Gesamtvermögen zuweisen, geduldig und kontinuierlich zukaufen.

Und nicht verrückt machen lassen :D

Funktioniert für Jung und Alt smilie_01
Was habe ich nicht verstanden?
Immos sind überbewertet aber irgendwas mit Immo direkt
EM ist überbewertet aber kontinuierlich EM zukaufen

Klar, grade EM sollte man immer zukaufen. Aber das mit "Alles lange halten"..... "Funktioniert für Jung und Alt" ist grade für "Alt" ja nu nicht richtig. Die Restlebenszeit ist bei einem 30-jährigen eine andere wie bei einem 60(+)-jährigen.
Zumindest dann, wenn man noch einen gewissen Gewinn lebend erwarten möchte. :wink:

Beitrag 26.01.2022, 23:11

Schwundgeldfluechter
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Ja gut, irgendwann musst du in der Phase des Entsparens halt gleichmäßig wieder abbauen.

Beitrag 13.02.2022, 19:21

Hannoveraner
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Ich hoffe es ist ok wenn ich hier auch über Aktien schreibe.
Ich bin hier vor ca.2 Wochen eingestiegen und werde die Position kurzfristig weiter ausbauen.
https://www.finanzen.net/aktien/enapter-aktie

Hintergrund ist u.a. die Ankündigung von Habeck stärker auf Wasserstoff zu setzen.
Die geplante Energiewende lässt sich nicht durch Windkraft erreichen. Ebensowenig mit Solar , wenn die Anlagen ohne Speicher laufen.
Hier müssen Speichermöglichkeiten geschaffen.
Enapter baut modulare Lösungen und ist gerade dabei ein Großwerkzeug aufzubauen. Überschüssige Energie wird in Wasserstoff umgewandelt und als Stromspeicher genutzt. Das spannende daran ist das es sich hier um Module handelt mit denen man auch den Wohnbau bedienen kann. Die aktuell kommende Lösung sind Anlagen mit Wärmepumpen, ob 1 oder Mehrfamilienhäuser. Diese haben die Herausforderung das die viel Energie benötigen und im Bereich Warmwasser elektrisch nachgeheizt werden müssen. Solaranlagen können hier unterstützen. Haben aber die Herausforderung das nicht gespeichert werden kann. Die Enapter Anlagen können hier die überschüssige Energie nutzen um Wasserstoff zu produzieren. Später bei Bedarf wieder in Strom Umwandeln. Aktuell werden im Wohnbau Anlagen getestet und es ist vielversprechend. Große Planungsbüros. Wohnbauunternehmen und Investoren schauen gerade genau hin was passiert. Die Wärmepumpentechnik ist in Summe so wie es läuft nicht Wirtschaftlich. Aber auch in anderen Bereichen in Verbindung mit BHKW ein spannendes Thema . Industrie Wärme Rückgewinnung usw. nutzen um Wasserstoff zu produzieren und daraus Strom zu generieren wäre auch ein spannendes Einsatzgebiet.
Ich habe aktuell ca. 4% meines Portfolios mit der Enapter Aktie und werde in Kürze verdoppeln.

Beitrag 15.02.2022, 01:18

mks183
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Vom Geschäftsgegenstand her sicher interessant, was KGV und Kurs betrifft, würde ich eher klassisches Roulette empfehlen, dabei hat man wenigstens Spaß.

Beitrag 15.02.2022, 04:29

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guinee
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Wenn wir schon bei Einzelaktien sind, wie seinerzeit um die Jahrtausendwende, als es auch TODSICHERE Aktientips beim Frisör und im Wartebereich der Grundschulen von Hausfrauen gab...
Könnte es in nächster Zeit spannend bei einem meiner "Lieblinge" werden:

https://www.heise.de/news/Heimliche-Ges ... 73675.html

Wie war das noch?

"Don't Mess with Texas!" ©Texas Department of Transportation
Eine Studie kam zu dem Ergebnis, dass jedes Jahr in den USA zwischen 1,4 und 3,7 Milliarden Vögel und zwischen 6,9 und 20,7 Milliarden kleine Säugetiere von Katzen getötet werden.

Beitrag 15.02.2022, 15:38

Hannoveraner
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mks183 hat geschrieben:
15.02.2022, 01:18
Vom Geschäftsgegenstand her sicher interessant, was KGV und Kurs betrifft, würde ich eher klassisches Roulette empfehlen, dabei hat man wenigstens Spaß.
Genauso sehe ich das. Ein langfristiges Invest in die Zukunft. Auch mit dem Glauben an die Branche und das Produkt

Beitrag 26.10.2022, 13:11

Schwanenkind
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Beiträge: 14
Registriert: 11.05.2022, 08:38
Nun, es gibt Kapitalanlagen, die vermutlich einen größeren Bereich im gesamten Gefüge an Investionsflüssen ausmachen werden, wie etwa der Krypto-Bereich, der noch in den Kinderschuhen steckt. Aber egal ob wir mit Fiatgeld oder digitalem Geld zu tun haben werden, der Forex-Markt wird entsprechend auch eine Rolle spielen. Mehr dazu unter https://www.trading-fuer-anfaenger.de/forex/ .

Beitrag 26.10.2022, 23:40

Eastwood
500 g Barren Mitglied
Beiträge: 708
Registriert: 27.01.2020, 09:52
"

Eine jahrhundertealte Anlage-Regel verspricht ihren Anhängern Glück in jeder Börsenlage und immerwährende Gewinne. Es geht um den richtigen Mix aus Aktien, Immobilien - und Gold. Nicht nur in Krisenzeiten.

„Man soll sein Vermögen stets in drei Teile teilen: Ein Drittel Land, ein Drittel Handelswaren und ein Drittel bar zur Hand.“ Diese Anleger-Weisheit findet sich angeblich schon im Talmud. Und die sogenannte Drei-Speichen-Regel findet seit Jahrhunderten immer neue Anhänger. Dabei fasst sie im Grunde genommen lediglich zwei wichtige Anfängerregeln zusammen:

1. Streue bei Geldanlagen das Risiko, 2. Erkenne den Moment, um Gewinne mitzunehmen.

In die heutige Finanzwelt übersetzt bedeutet die Regel: 1. Ein Drittel Immobilien, einschließlich Land und Grundstücke, 2. ein Drittel Wertpapiere, vor allem Aktien und 3. ein Drittel Gold.
Alle drei Anlageformen tragen idealerweise zum Gewinn bei

Der große Gold-Anteil mag ungewöhnlich groß erscheinen, denn Gold wirft keine Zinsen ab. Gold dient eigentlich der Vermögenssicherung. In wirtschaftlich unsicheren Ländern kann ein großer Anteil an Gold im Portfolio deshalb noch heute Sinn machen.

In der Drei-Speichen-Regel tragen die Edelmetalle trotzdem ebenso ihren Teil zum Gewinn bei wie die anderen beiden Teile. Denn ihr liegt ein simpler Gedanke zugrunde: Weil sich die Finanz- und Wirtschaftswelt ständig verändert, gewinnen mal die einen, mal die anderen Anlageklassen an Wert– und verlieren diesen schließlich wieder. "

Ich denke ist immer noch brauchbar....
Willy Brandt 1968: "Wer einmal mit dem Notstand spielen sollte, um die Freiheit einzuschränken, wird meine Freunde und mich auf den Barrikaden der Demokratie finden, und dies ist ganz wörtlich gemeint.“

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