Franken von Euro abgekoppelt

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

Beitrag 16.01.2015, 12:59

Louisdor
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Ne, die wollten mit der Franken-Drückung und dem Euro-Kauf die Zinsgewinne in die eigene
Tasche stecken. Bloß wenn der Euro fällt, dann steigt der Franken automatisch und es wir
billiger nur das Geld zu drucken, denn Inflation bekommen die auch so hin, damit wird die SNB
schließlich mehr einsacken. Ob die Wirtschaft in der der Schweiz dann den Gewinn der SNB
anschaffen kann, ist natürlich eine andere Frage!

Beitrag 16.01.2015, 14:47

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Titan
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Louisdor hat geschrieben:..Bloß wenn der Euro fällt, dann steigt der Franken automatisch ..., denn Inflation bekommen die auch so hin, damit wird die SNB
schließlich mehr einsacken. Ob die Wirtschaft in der der Schweiz dann den Gewinn der SNB
anschaffen kann, ist natürlich eine andere Frage!
Hier irrt der "große Meister" gänzlich smilie_24
T.
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Pythagoras von Samos

Beitrag 16.01.2015, 15:19

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Titan
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Ein Zusammenfassung,die lesenswert ist:
Der Schweizer Franken und die Illusion der sicheren Spekulation
Wäre es nicht toll. Eine Spekulation, die nur Chancen und keine Risiken hat.
Gibt es nicht, denken Sie? Stimmt. Und seit gestern ist es auch denjenigen klar,
die so schlau waren, daran zu glauben, mit der Währungsspekulation Euro
gegen Schweizer Franken diese sichere Spekulation gefunden zu haben.
Denn die Schweizer Nationalbank (SNB) garantierte rund zweieinhalb Jahre lang
als Untergrenze für den Euro bzw. Obergrenze für den Franken einen Kurs von 1,20.
weiter
http://www.onvista.de/news/der-schweize ... on-2015779
smilie_24
T.
Eine Ergänzung: was ist Krieg??
Der Krieg im Finanzsektor ist nix anderes--Täter und Opfer,ein kleiner
Unterschied: Unschuldige sind nicht dabei,alle Arten von Spekulanten schon
Turbulenzen führen zu Pleiten in der Finanzwelt
http://www.onvista.de/news/franken-turb ... 15Franken-

Anmerkung:
Icke brauch diese Scheinwelt nicht--da werden KEINE WERTE produziert
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Beitrag 16.01.2015, 20:43

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Währungsschock
Schweizer Notenbank treibt Finanzhäuser in den Ruin

Der "Schwarze Donnerstag" fordert immer mehr Opfer. Viele Banken, wie etwa die polnische PKO, leiden nach dem heftigen Kursrutsch. Einige Finanzhäuser sind sogar vom Markt verschwunden.

http://www.welt.de/wirtschaft/article13 ... -Ruin.html

Beitrag 16.01.2015, 21:15

CrazybutOK
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Mir tun die vielen Häuslebauer leid, die ihre Finanzierung in Franken gemacht haben und jetzt plötzlich mit weitaus mehr Schulden da stehen. Etliche von denen werden ihr sicher finanziert geglaubtes Heim verlieren, soviel scheint wohl sicher.

Und ich möchte gar nicht wissen, wie viele der "beratenden" Banker vergessen haben, auf die Risiken dieser Finanzierung hinzuweisen.

Den Banken, Hedgefonds und ählichem weine ich garantiert keine Träne nach.
Manchmal hat man Pech, dann wieder haben nur die anderen Glück.

Beitrag 16.01.2015, 21:31

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Goldhamster79
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Zweifelsfrei wird die Frankenentkoppelung auch in D einige Notartermine zur grundpfandrechtlichen Nachbesicherung von Schuldnern schlechterer Bonität nach sich ziehen - Schuldner guter Bonität werden es verkraften und idealerweise aus ihren Fehlern lernen...

Jeder macht Fehler im Leben, ich habe genauso einige gemacht, nur gebe ich dafür niemandem die Schuld außer mir selbst, das macht den Unterschied zwischen erwachsen auf dem Papier und erwachsen mit Eigenverantwortlichkeit.

Goldhamster
Falls Sie in einem Land leben, in dem Sie für das Fischen ohne Anglerschein bestraft werden,
jedoch nicht für den illegalen Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass,
dann haben Sie das volle Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
M. Zeman

Beitrag 17.01.2015, 00:27

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Schweiz
Banken gehen Euro-Scheine aus: Schweizer wollen Deutschland zum Einkauf stürmen

Die Schweizer Banken müssen ihre Euro-Noten rationieren. Die Nachfrage ist vor allem in grenznahen Regionen hoch. Für die Schweizer ist der Euro billiger geworden. Viele wollen daher am Wochenende nach Deutschland reisen, um einzukaufen.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... -stuermen/

Beitrag 17.01.2015, 12:33

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Titan
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Der "Jordan" hat den Euro über den Jordan geschickt....
Ein Blick in die Historie-wer ist dieser Jordan,was hat der früher gemacht
im schönen Ländle( für Viele ein "Hort der Glückseligen"-ein toller Aberglaube...)?
Damals war der Herr wiss.Berater der SNB und Privatdozent an der Uni Bern.
Thomas Jordan,Chef der SNB sagte 1999 !! in dem Artikel(mit zwei anderen):
"Soll die Schweizerische Nationalbank den Franken an den Euro binden?"
Zitat:
Unsere Analyse der Vor-und Nachteile bringt uns zum Schluß,daß unter den jetzigen Verhältnissen
ein Anbinden des Frankens nicht zu empfehlen ist.
Selber lesen
https://drive.google.com/viewerng/v.... ... f&hl=en_US

Dazu den Artikel von gestern lesen,wegen des Glaubens...und die eigene Meinung hinterfragen
http://www.goldreporter.de/glaube-e.... ... ews/47846/
smilie_24
T.
Tja...Verhältnisse,Glauben...Wunschdenken
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Beitrag 17.01.2015, 13:17

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Goldistan
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Gladius hat geschrieben:Kann dazu jetzt aber keine Quelle benennen.
Kann ich weder bestätigen noch widerlegen. Das Actual erhälst du aber hier:
http://www.snb.ch/de/iabout/stat/statpu ... ats/balsnb

und die Deltas / Veränderungen kannst du über die Statistik rechnen, im Dezemberheft z.B. auf S. 17:
http://www.snb.ch/de/iabout/stat/statpu ... atmon_hist

Happy Excel ;)

Beitrag 17.01.2015, 17:42

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Titan
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Der Schweizer Sargnagel (an welchem Sarg??)

Die neue Freiheit des Schweizer Frankens hat Konsequenzen, die weit über den heutigen Tag hinausreichen.
Der 15. Januar 2015 wird aus mehreren Gründen in die Geschichtsbücher eingehen…
Dabei hat die Entscheidung der Schweizer Nationalbank (SNB), den Franken nicht mehr
länger an den Euro zu koppeln, mindestens drei nachdenkenswerte Aspekte…
Zunächst ist da die rein ökonomische Seite…
Ich weiß gar nicht, warum sich jetzt alle so aufregen.
Wenn die Schweizer den Irrsinn nicht mehr länger mitmachen wollen,
ihren traditionell starken Franken an eine offensichtliche Weichwährung
wie den Euro zu binden, dann kann man ihnen zu dieser
weitblickenden Entscheidung nur gratulieren....
"Die Schweizerische Nationalbank verschwendet Volksvermögen, wenn sie Geld in einer Währung anlegt, die es wahrscheinlich schon bald nicht mehr gibt.
Wo bleibt da der gesunde Menschenverstand? Der Schweizer Sinn fürs Reale?“
Zitat von Prof.Hankel
Natürlich wird auch der 15. Januar 2015 in die Geschichtsbücher eingehen.
Nämlich als der Tag, an dem das Vertrauen in das Papiergeldsystem aktueller
Prägung einen ersten wirklich schwerwiegenden Riss bekommen hat.
Das ist der zweite wichtige Aspekt in diesen Tagen, über den es sich nachzudenken lohnt....
http://www.rottmeyer.de/schweizer-sargnagel/

T.
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Beitrag 17.01.2015, 18:24

TomTomGo
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Titan hat geschrieben:Der Schweizer Sargnagel (an welchem Sarg??)

Die neue Freiheit des Schweizer Frankens hat Konsequenzen, die weit über den heutigen Tag hinausreichen.
Der 15. Januar 2015 wird aus mehreren Gründen in die Geschichtsbücher eingehen…
Dabei hat die Entscheidung der Schweizer Nationalbank (SNB), den Franken nicht mehr
länger an den Euro zu koppeln, mindestens drei nachdenkenswerte Aspekte…
Zunächst ist da die rein ökonomische Seite…
Ich weiß gar nicht, warum sich jetzt alle so aufregen.
Wenn die Schweizer den Irrsinn nicht mehr länger mitmachen wollen,
ihren traditionell starken Franken an eine offensichtliche Weichwährung
wie den Euro zu binden, dann kann man ihnen zu dieser
weitblickenden Entscheidung nur gratulieren....
"Die Schweizerische Nationalbank verschwendet Volksvermögen, wenn sie Geld in einer Währung anlegt, die es wahrscheinlich schon bald nicht mehr gibt.
Wo bleibt da der gesunde Menschenverstand? Der Schweizer Sinn fürs Reale?“
Zitat von Prof.Hankel
Natürlich wird auch der 15. Januar 2015 in die Geschichtsbücher eingehen.
Nämlich als der Tag, an dem das Vertrauen in das Papiergeldsystem aktueller
Prägung einen ersten wirklich schwerwiegenden Riss bekommen hat.
Das ist der zweite wichtige Aspekt in diesen Tagen, über den es sich nachzudenken lohnt....
http://www.rottmeyer.de/schweizer-sargnagel/

T.
Und welches wäre der Dritte? :mrgreen:
Am kostbarsten sind immer die Dinge, die keinen Preis haben!

Beitrag 17.01.2015, 19:01

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Titan
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TomTomGo hat geschrieben: Und welches wäre der Dritte? :mrgreen:
Fortsetzung folgt.... smilie_20
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Beitrag 17.01.2015, 21:11

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Datenreisender
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Viel Geld verloren
Deutsche Bank erlebt Franken-Desaster

Die Kehrtwende der Schweizer Zentralbank kommt Finanzinstitute und Broker weltweit teuer zu stehen. Alleine die Deutsche Bank soll einen dreistelligen Millionenbetrag verloren haben, weil der Franken plötzlich nicht mehr an den Euro gekoppelt ist.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutsche- ... 41296.html

Beitrag 17.01.2015, 22:13

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Titan
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Datenreisender hat geschrieben:Viel Geld verloren...
Fehlt nur noch,das diese Lügenpresse dieses Spekulanten-Gesogse bemitleidet.
Die ach so armen Banken-und es gibt immer noch zu viele davon :twisted:
T.
P.S. Es gibt aber immer auch Gewinner bei solcherart "Überraschung"-
wer wettet mit mir? smilie_16
T.
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Pythagoras von Samos

Beitrag 18.01.2015, 09:34

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Goldelster
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Tja, da war er wieder... der schwarze Schwan, interessant wäre wirklich zu wissen, ob es 1 bis 2 Tage vorher auffällige Aktivitäten in den Währunspaaren EUR/CHR, Dollar/CHF gegeben hat... dann weiß man, wer was wußte... :mrgreen:

Beitrag 18.01.2015, 12:01

smilelover
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Goldelster hat geschrieben:Tja, da war er wieder... der schwarze Schwan, interessant wäre wirklich zu wissen, ob es 1 bis 2 Tage vorher auffällige Aktivitäten in den Währunspaaren EUR/CHR, Dollar/CHF gegeben hat... dann weiß man, wer was wußte... :mrgreen:
Man weiß aber, was am Mittwoch Nachmittag vor der SNB Entscheidung war

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/d ... 75889.html
....
Draghi soll Kanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble das Konzept am Mittwoch in Berlin vorgestellt haben. Ein Regierungssprecher bestätigte, dass Merkel Draghi am Mittwoch getroffen hat.
....
Jede Notenbank dürfe Staatsanleihen nur in Höhe von 20 bis 25 Prozent der Schulden des eigenen Landes kaufen. Griechenland ist dem Bericht zufolge sogar von dem Programm ganz ausgeschlossen, weil seine Staatsanleihen derzeit die Qualitätsstandards für die Maßnahme nicht erfüllten.
Am Montag wars noch so

http://www.nzz.ch/finanzen/newsticker/s ... 1.18455119
Zürich (awp) - Die Schweizerische Nationalbank rechnet nicht mit einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone, dem auch als «Grexit» bezeichneten Szenario: «Wir gehen nicht davon aus, dass dies passieren wird», sagte SNB-Präsident Thomas Jordan am Montag gegenüber dem Wirtschaftsmagazin «Eco» von SRF. «Das ist nicht in unserem Basis-Szenario.»

Gleichzeitig betonte Jordan die Gefahren: «Man darf aber diese Risiken, falls es zu einem Austritt kommen sollte, nicht unterschätzen.» Es sei deshalb absolut zentral, dass die griechische Regierung den Konsolidierungskurs für ihr Budget und ihre Verschuldung aufrechterhalte. «Es ist ganz wichtig, dass die Strukturreformen weitergeführt werden», so Jordan weiter.
Ich glaube, dass die Schwiizer nicht nur wegen des Anleiheprogramms und der weiteren Verwässerung des Euros ausgestiegen sind, sondern weil sich abzeichnet, dass Grexit vielleicht schon beschlossene Sache sein könnte.
res ipsa loquitur

Beitrag 18.01.2015, 13:21

veritas
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smilelover hat geschrieben:Ich glaube, dass die Schwiizer nicht nur wegen des Anleiheprogramms und der weiteren Verwässerung des Euros ausgestiegen sind, sondern weil sich abzeichnet, dass Grexit vielleicht schon beschlossene Sache sein könnte.
Seit der "unbedachten" Plauderei vor ein paar Tagen gehe ich eigentlich schon davon aus. *Griechenland sein nicht um jeden Preis erhaltenswert, und ein Austritt verkraftbar.* Natürlich wurde das vom Seibert später(!) dementiert, um die Pferde nicht sofort scheu zu machen, auch wenn schon einige Bewegung zu erkennen war. Wenn man davon ausgehen darf, dass solche Aussagen nicht fahrlässig und ungewollt, erst recht nicht zufällig an die Öffentlichkeit gelangen, kann es nur ein Hinweis auf die Zukunft gewesen sein. So nach Schweizer-Franken-Motto: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

PS: Für mich waren (sind) die Griechen eh ein Sonderfall im Verbund des Euros. Mit gefälschten Fakten und Hilfe von Goldman Sachs, resp. deren Personal, sprang man noch auf dem Zug auf, der nun immer weiter rollte. Lohnt es sich vielleicht jetzt nicht mehr, Griechenland am Tropf zu halten, bzw. wird es gar nun zum untragbaren Klotz am Bein? Für mich sieht es so aus, als könne man Griechenland im Blick auf das Ganze nicht kündigen, würde sich aber nicht wirklich ernsthaft wehren, sollte es auf anderen Wegen zum Austritt kommen. Vielleicht ist es aber auch so, dass speziell Deutschland nicht mehr will und kann, in Europa aber auch nix mehr wirklich zu melden hat, weil sich dieses ganze Projekt zu sehr "vereigenständigte, andere aber an Hellas verdienen. Reiner Spekulatius meinerseits.

Beitrag 18.01.2015, 16:36

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Wegen Franken-Aufwertung
Amerikanischer Hedgefonds macht dicht

Die Freigabe des Franken-Kurses hat einen großen amerikanischen Hedgefonds in die Bre­douil­le gebracht. Er hat nahezu sein gesamtes Kapital verloren und wird deswegen geschlossen.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/a ... 76962.html

Beitrag 18.01.2015, 22:07

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Goldistan
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Die Firma ist nicht dicht, "nur" das Flagschiff:

http://www.bloomberg.com/news/2015-01-1 ... -fund.html

Die neue Marketing-Strategie für Hedgefonds könnte dann 2015 lauten: Lege nicht alle Eier in einen Korb. Lege alle Deine Eier in all unsere Körbe. Im Fall von Totalverlust oder geistig umnachteten Manager-Entscheidungen eines Fehltrades verlierst du nicht dein ganzes eingesetztes Vermögen, sondern nur den Teil des Pleitefonds. Das machen all unsere Kunden (die nicht selbst mitdenken) so. smilie_02

Die Abwertung des Franken wäre ja mal ein echter Black Swan gewesen.

Alpari dagegen ist platt:
http://www.alpari.com/company-news/post ... ouncement/

Elftes Gebot:
Drum prüfe, wer sich bindet, wenn die Gier dich beim nächsten mal auf das Banner eines Tradinganbieters oder Brokers klicken lässt und du in einem Anflug von Haben-wollen die kleinen Buchstaben namens "Totalverlust" konsequent zu überlesen versuchst.

Beitrag 19.01.2015, 07:59

Stefonator
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Wohnort: Hannover
Wisst Ihr, wie viele Hedgefonds seit Lehmann pleite gemacht haben? Über 3000! Und kaum einen interessiert es.
Gut so. Das ist der Weg, den wir bei der Bankenregulierung noch vor uns haben: Marktteilnehmer müssen geräuschlos von selbigem verschwinden können - ohne, dass gleich alles zusammenbricht. DAS wäre die beste Regulierung, die es geben kann...
Erfolgreich gehandelt auf Gold.de: 7 mal verkauft, 2 mal gekauft, 1 mal getauscht. Nur positive Erfahrungen bisher.

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