Inflation & Deflation - Stammfaden

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 12.04.2022, 17:27

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Oliver
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Früher war ich pessimist, heute realist. In der zukunft wohl gezwungenermaßen Optimist
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Beitrag 13.04.2022, 00:45

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Deichgraf
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[quote=Eastwood post_id=221408 time=1649780408 user_id=9372]

Die Frage die sich natürlich stellt. Bist du ein Verschwörungstheoretiker oder Realist?

[/quote]



Mir ist jetzt nicht so ganz klar, wo da der Unterschied liegen soll.
:?

Beitrag 13.04.2022, 05:39

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Oliver
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Deichgraf hat geschrieben:
13.04.2022, 00:45
Eastwood hat geschrieben:
12.04.2022, 17:20

Die Frage die sich natürlich stellt. Bist du ein Verschwörungstheoretiker oder Realist?


Mir ist jetzt nicht so ganz klar, wo da der Unterschied liegen soll.
:?
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pessimist

V.s.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Verschw ... ngstheorie


Bitte sehr
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Beitrag 14.04.2022, 09:59

Hannoveraner
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Sapnovela hat geschrieben:
05.04.2022, 10:10
Hannoveraner hat geschrieben:
17.02.2022, 07:26
Sapnovela hat geschrieben:
16.02.2022, 23:25


Der Preis für eine 50 Jahre alte Immobilie orientiert sich an den Neubaupreisen? Wohl eher recht lose. Und wenn schon... vielleicht sind in 10 Jahren die 50.000 USD Elon Musk Tiny Häuser der letzte Schrei.
https://www.housedigest.com/454936/insi ... 50k-house/

qm Preise von 6000 Euro oder mehr sind in der Breite nicht nachhaltig. Wirst schon sehen.
Auch beim Verkauf einer alten Silbermünze 2. Wahl wirst du immer den aktuellen EK vom Handel als Bezugsgröße mit einbeziehen. Dann kommt es drauf an wie die Lage ist. Hast du eine Andorra oder Lunar 1. Du wirst aber versuchen bei beiden immer so nahe wie möglich am aktuellen Wert zu verkaufen wie es der Handel aufruft.

5 Jahre wird es mindestens noch Aufwärts gehen. Die Rohstoffe werden weiter steigen, die Vorschriften strenger. Auch der Sanierungsbau wird davon betroffen sein. Habecks Streichung der Fördergelder hätte sich zudem Fundamental auf die Preise ausgewirkt. Vorbehaltlich einer Wirtschaftskrise wie in z.b. Lehmann. Das unter Betrachtung des Bundesweiten Marktes. Regionale Besonderheiten können für kürzere oder längere Phasen sorgen.
Ich werde meine Immobilien noch nicht verkaufen. Alleine weil es keine Alternativen gibt.

Ich hole den alten Post mal wieder hoch, weil hier gerade die Spitze kommt, die die Immo-Blase zum Platzen bringt: Stark steigende Hypothekenkredite. Popcorn holen, anschnallen, das wird ein harter Aufschlag. Sehr viel härter, als sich viele vorstellen, siehe Spanien 2007 / 2008.
Neubaupreise steigen weiter. Aktuell 20-30% bei den Zimmerleuten. Bereich TGA gehen Produkte in diesem Jahr 15-25% rauf. So zumindest die Preiserhöhungen der Industrie die ich aktuell kenne. Ein Ende nicht in Sicht. Hinzu kommen neue Vorschriften etc. die ebenfalls die Baupreise erhöhen.
Zu den weiter steigenden Baupreisen kommt eine rasante Massenzuwanderung hinzu. Aktuell aus der Ukraine , von denen viele bleiben werden und wohnen wollen. Durch politische Fehlentscheidungen wie beim Berliner Mietpreisdeckel wird zudem , zumindest in Berlin, weniger gebaut.
Wir sind in einer Phase der extremen Wohnraumverknappung, bei massiv steigenden Rohstoffpreisen und allgemeinen Baukosten.
Das kann die Preise nur weiter nach oben treiben. Hier natürlich immer regionale Betrachtungen mit einbeziehen.

Der Vergleich zur spanischen Immobilienkrise hinkt gewaltig. In Spanien wurden in den 90er massive Bauprojekte hochgezogen. Bauprojekte die mit extremen Renditen als Anlageprojekt hochgezogen wurden. Dummerweise gab es für die nicht genug Mieter, so das es zu einem massiven Leerstand kam. Ich habe im Hinterkopf eine Zahl von über 1 Million Neubauwohnungen die leer standen. Die Erwerber und Spekulanten konnten dadurch natürlich keine Erträge erzielen und als die Zinsen stiegen ist alles 2007 zusammengebrochen. Hinzu kamen die betrügerischen Bewertungen der Immobilien die höher bewertet wurde als der Kaufpreis war. Dadurch kam es zu überhöhten Krediten. Ein 70% Kredit war auf einmal ein 100% Kredit.
Erinnert mich an auch an die Bauförderung in den 90er bei uns. Hier wurden Bundesweit Immobilien als Anlageprojekte angeboten. In der Regel überteuerte Schrottimmobilien die in anderen Bundesländern waren als man selber wohnte. Gelockt wurde mit coolen Steuermodellen.
Beides, besonders Spanien im Ansatz nicht vergleichbar mit der heutigen Zeit.

Für Otto Normal wird es immer schwerer sich eine Immo zu leisten. Es ist aber genug Geld vorhanden und die Leute rennen einem weiter die Bude ein.

Beitrag 14.04.2022, 12:40

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Sapnovela
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Wird müßig, das weiter zu besprechen. Die Mietrendite entspricht inzwischen wg. der steigenden Immo-Krediten in etwa den reinen Fremdkapitalkosten. Da sind eigener Aufwand / Mietausfälle / AfA noch nicht berücksichtigt. Armutsflüchtlinge gleich woher werden den unteren Marktbereich bei Immos nachfragen, keine teuren Neubauprojekte.
https://youtu.be/Nvryq9tAK40?t=66

Und Wohnraumknappheit... sorry es wird nicht richtiger, wenn man das immer wiederholt. Die gibt es gesehen auf Gesamtdeutschland nicht, das ist nur ein Thema in den Metropolen. Die Wohnfläche pro Nase steigt in Deutschland unaufhaltsam immer weiter an.
https://de.statista.com/statistik/daten ... -bis-2004/

Der Eigenbedarf von Erben etc., der nicht preissensibel ist, wird das Ausbleiben der rein geschäftlichen Investoren nicht ausgleichen können.
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Beitrag 14.04.2022, 15:32

Hannoveraner
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Lass gut sein.
Die Zukunft wird es zeigen.
Meiner Meinung nach hast Du auch hier 2 Denkfehler. Die steigende Wohnfläche je Einwohner ist bei dem Thema irrelevant. Das alleine weil die Wohnungen und Häuser größer geworden sind. Entscheidend ist aber die Zahl der Wohnungen die zur Verfügung stehen. Vor allem an den richtigen Standorten. Was nutzt mir ein Haus oder eine Wohnung in einer Braunkohleregion wenn dort politisch gewollt die Arbeitsplätze zerstört werden und Menschen diese Region verlassen müssen? Was nutzt mir eine schöne Wohnung bei uns im Harz wenn es dort keine Arbeitsplätze gibt. Dort bekommst du für ein Appel und ein Ei eine Wohnung nachgeschmissen.
Beschäftige die lieber mit der Zahl der Wohnungslosen die in den Städten keine Wohnung bekommen.
https://www.zdf.de/nachrichten/wirtscha ... t-100.html
Die Zahl derer die heute keine Wohnung / bezahlbare Wohnung finden steigt rasant an. Hinzu kommen die #wir haben Platz Zuwanderer die auch immer schwerer einen Wohnraum finden.
Blöderweise wollen auch die in die Städte und nicht aufs platte, einsame Land wo Wohnraum leer steht.
Du kannst dich gerne auch mal mit dem Thema Baufertigstellungen beschäftigen. Die Zahl der Handwerker reicht nicht aus um die Zahl an Wohnungen fertigzustellen wie benötigt werden und teilweise auch genehmigt sind. Tendenz ist hier noch verschärfend. Hinzu kommen immer neue Vorschriften um die Welt vor dem CO2 zu retten die nicht nur die Baukosten nach oben treiben, sondern auch die Bauzeiten.

In Summe ein komplett anderes Bild wie von dir genannte Beispiel Spanien. Wir haben einen komplett knappen Wohnraum und es fehlen Hunderttausende bezahlbare Wohnungen. Damals in Spanien waren mind. 1 Millionen Neubau Wohnungen leerstehend.
0 Vergleichbar.

Letztendlich auch egal. Die Zukunft wird es zeigen. Ich gehe davon aus das die Mehrheit der Menschen meiner Argumentation folgen und Ihren Wohnungsbestand halten, ggf. sich noch Eigentum anschaffen werden. Die wenigsten werden jetzt verkaufen um den von dir Prognostizierten Jahrhundertcrash, vgl. Spanien, zu entgehen.

Solltest du zu denen Gehören die Immobilien haben und Verkaufen weil es Crashen wird, dann ziehe ich den Imaginären Hut vor dir.

Beitrag 14.04.2022, 18:01

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Sapnovela
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Hannoveraner hat geschrieben:
14.04.2022, 15:32
Was nutzt mir eine schöne Wohnung bei uns im Harz wenn es dort keine Arbeitsplätze gibt. Dort bekommst du für ein Appel und ein Ei eine Wohnung nachgeschmissen.
Homeoffice?
Hannoveraner hat geschrieben:
14.04.2022, 15:32

Letztendlich auch egal. Die Zukunft wird es zeigen. Ich gehe davon aus das die Mehrheit der Menschen meiner Argumentation folgen und Ihren Wohnungsbestand halten, ggf. sich noch Eigentum anschaffen werden. Die wenigsten werden jetzt verkaufen um den von dir Prognostizierten Jahrhundertcrash, vgl. Spanien, zu entgehen.
Find ich gut, hält die Preise stabil. smilie_01
Verkauft wird nur, was leer steht und zumindest aufgehübscht ist. Renovieren ist aktuell etwas schwer planbar.
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Beitrag 16.04.2022, 06:29

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Oliver
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Oliver hat geschrieben:
12.04.2022, 16:15
Ich frage mich in dem zusammhenhang ob die Fed interesse daran hat die Infla in den griff zu bekommen. Ein schelm wer böses denkt.
Würden die das in den griff bekommen WOLLEN, würden die sicherlich nicht mit lächerlichen zinsschritten aufwarten. Es soll ja Firmen geben, die bewust den karren gegen die wand fahren. Oder ihren Staat - wie Erdogan seins. Und nein, es folgt kein Ironie Smili
Meine """verschwörungstheorie""" teilen wohl noch andere.....

https://www.welt.de/finanzen/geldanlage ... e-EZB.html
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Beitrag 16.04.2022, 09:49

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Sapnovela
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Oliver hat geschrieben:
16.04.2022, 06:29
Oliver hat geschrieben:
12.04.2022, 16:15
Ich frage mich in dem zusammhenhang ob die Fed interesse daran hat die Infla in den griff zu bekommen. Ein schelm wer böses denkt.
Würden die das in den griff bekommen WOLLEN, würden die sicherlich nicht mit lächerlichen zinsschritten aufwarten. Es soll ja Firmen geben, die bewust den karren gegen die wand fahren. Oder ihren Staat - wie Erdogan seins. Und nein, es folgt kein Ironie Smili
Meine """verschwörungstheorie""" teilen wohl noch andere.....

https://www.welt.de/finanzen/geldanlage ... e-EZB.html
Die Südländer haben eben die Mehrheit im EZB Rat. Da kann Zypern mit einer Stimme abstimmen, genau wie Deutschland. Wie Klecks schon schrieb, was war denn anderes zu erwarten?

Außerdem ist eh bald Schluß mit lustig:
Dönerpreise steigen deutlich
https://www.onvista.de/news/doenerpreis ... -534940605

:shock:
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Beitrag 16.04.2022, 10:22

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Oliver
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Na dann schnell noch ne Masterbox Döner bunkern smilie_02 der kurs steht heute noch bei 3,50 Euro smilie_02 mit deutlich Bullisher tendenz smilie_02
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Beitrag 16.04.2022, 12:44

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VfL Bochum 1848
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Wird also so wie es aussieht der Kurs der EZB auch mittelfristig lustig weitergefahren dürfte auch die Inflation im Euroraum munter weitergehen. Dies stellt eine nie dagewesene Bedrohung der Geldvermögen, übrigens natürlich auch für die der wohlhabenden, dar. Ebenfalls steigt durch den dadurch bedingten Kaufkraftverlust und die folgende fehlende Nachfrage die Gefahr einer schweren Rezession.
Spräche also einiges dafür seine mühsam gesparten Kröten relativ zeitnah zu vergolden, insbesondere da der Euro in nächster Zeit weiter an Wert verlieren dürfte.
Mal schauen was der Kurs nach Ostern spricht :| .
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Beitrag 16.04.2022, 13:59

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Oliver
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Das sehe ich ähnlich. Gold ist für mich sicherheit, und Geld zockerei. Ich denke jeder der bis 3 zählen kann ist der meinung das die Inflation noch deutlich weiter geht, wir steuern fröhlich weiter in eine nie da gewesene Rezzesion. Christinchen wird ihren kurs weiter fahren, komme was wolle. Und die Fed mit ihren lächerlichen viertel prozentchen ebenso. In schwächeren Staaten sehen wir bereits deutlich 2 stellige Infla daten, türkei war bei 60 prozent als ich das letzte mal was von denen gelesen hab.
Nur die/der hohe kurs hält mich gerade ab al in zu gehen. Aber...wie werden potenzielle Em käufer sich in 3 monaten nach den heutigen kursen sehnen ?
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Beitrag 19.04.2022, 13:06

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VfL Bochum 1848
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Tja, das Inflationsthema könnte uns noch Jahre lästig bleiben... :(


Kommende "fünf bis zehn Jahre"

DIW-Chef rechnet mit langfristig hohen Preisen

Die steigenden Preise machen derzeit vielen Deutschen zu schaffen. Ein baldiges Ende ist aber laut DIW-Präsident Fratzscher nicht in Sicht: Die Kosten werden sich ihm zufolge noch "auf die nächsten fünf bis zehn Jahre" erhöhen. Eine Beruhigung der Lage sei nur mit dem Ende des Ukraine-Kriegs möglich:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/DIW-Chef ... 75405.html
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Beitrag 19.04.2022, 21:00

Eastwood
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben:
19.04.2022, 13:06
Tja, das Inflationsthema könnte uns noch Jahre lästig bleiben... :(


Kommende "fünf bis zehn Jahre"

DIW-Chef rechnet mit langfristig hohen Preisen

Die steigenden Preise machen derzeit vielen Deutschen zu schaffen. Ein baldiges Ende ist aber laut DIW-Präsident Fratzscher nicht in Sicht: Die Kosten werden sich ihm zufolge noch "auf die nächsten fünf bis zehn Jahre" erhöhen. Eine Beruhigung der Lage sei nur mit dem Ende des Ukraine-Kriegs möglich:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/DIW-Chef ... 75405.html
Das die Preise steigen hat jetzt wohl auch der Letzte bemerkt. Die Gretchenfrage was oder wer daran schuld sein könnte stellt sich nun auch. Die Begründungen Ukraine oder Corona sind von diesem SPD Günstling und Ex EZBler aber zu erwarten.

Erklärend ist da schon der Wikipedia Artikel zur Person

https://de.wikipedia.org/wiki/Marcel_Fratzscher

VG Clint
Willy Brandt 1968: "Wer einmal mit dem Notstand spielen sollte, um die Freiheit einzuschränken, wird meine Freunde und mich auf den Barrikaden der Demokratie finden, und dies ist ganz wörtlich gemeint.“

Beitrag 27.04.2022, 16:12

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Sapnovela
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Der Dollar steigt und steigt. Heute schon wieder 1%, wenn man daran denkt, was alles in Dollar abgerechnet wird und jetzt teuer wird (ist ja nicht nur Öl...) sieht das nicht gut aus mit der Inflation. 15% Wertverlust des Weicheuro in nur einem Jahr.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Beitrag 27.04.2022, 21:50

Beuteltier
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Sapnovela hat geschrieben:
27.04.2022, 16:12
Der Dollar steigt und steigt. Heute schon wieder 1%, wenn man daran denkt, was alles in Dollar abgerechnet wird und jetzt teuer wird (ist ja nicht nur Öl...) sieht das nicht gut aus mit der Inflation. 15% Wertverlust des Weicheuro in nur einem Jahr.
Der fallende Euro macht mir wirklich Sorgen. Da ist ein €/USD von 1:1 in diesem Jahr echt möglich, wenn man nicht gegensteuert.
Es werden alle inUS$ notierten Waren noch teurer-zB. Energie und andere Rohstoffe.
Wenn das so weiter geht, überholen wir im €Raum noch die USA. Und die EZB macht NIX.
Das ist Enteignung der normal sparenden Privatbürger. Hätte ich jetzt Schulden/Kredite an laufen wärs mir recht-aber ich hab nun mal keine.
Zum Glück wurde ich durch die Androhung von Strafzinsen seitens meiner Hausbank unmittelbar dazu gezwungen, mal umzudenken . Ich habe ein Dollar eröffnet. Aber nicht bei der Hausbank ! Das war aus heutiger Sicht nicht verkehrt
-Da war der € noch bei ca 1,2 zum $ . Dort fällt zwar ein Tranfergeld für jede Buchung in der nicht gewählten Fremdwährung an, aber nicht auf die Überweisung der Kontoeröffnungssumme. Da hat sich die Hausbank ins Knie geschossen-nix mit Negativ Zinsen und nun viel weniger Geld auf deren Konto-das war risky aber die richtige Bauchentscheidung..

PS: Das wird noch nett bei den nächsten Tarifverhandlungen der Löhne/Gehälter. Und die Spirale dreht sich weiter.
Und die von der Regierung doch grosszügige Anhebung des Mindestlohns ist ja jetzt schon ein Witz und Augenblenderei!

Beitrag 28.04.2022, 07:34

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Sapnovela
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Als EM-Anleger ist man ja zumindest indirekt auch in USD investiert. Dort werden die Kurse gemacht.
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Beitrag 28.04.2022, 07:46

Hannoveraner
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Beuteltier hat geschrieben:
27.04.2022, 21:50
Sapnovela hat geschrieben:
27.04.2022, 16:12
Der Dollar steigt und steigt. Heute schon wieder 1%, wenn man daran denkt, was alles in Dollar abgerechnet wird und jetzt teuer wird (ist ja nicht nur Öl...) sieht das nicht gut aus mit der Inflation. 15% Wertverlust des Weicheuro in nur einem Jahr.
Der fallende Euro macht mir wirklich Sorgen. Da ist ein €/USD von 1:1 in diesem Jahr echt möglich, wenn man nicht gegensteuert.
Es werden alle inUS$ notierten Waren noch teurer-zB. Energie und andere Rohstoffe.
Wenn das so weiter geht, überholen wir im €Raum noch die USA. Und die EZB macht NIX.
Das ist Enteignung der normal sparenden Privatbürger. Hätte ich jetzt Schulden/Kredite an laufen wärs mir recht-aber ich hab nun mal keine.
Zum Glück wurde ich durch die Androhung von Strafzinsen seitens meiner Hausbank unmittelbar dazu gezwungen, mal umzudenken . Ich habe ein Dollar eröffnet. Aber nicht bei der Hausbank ! Das war aus heutiger Sicht nicht verkehrt
-Da war der € noch bei ca 1,2 zum $ . Dort fällt zwar ein Tranfergeld für jede Buchung in der nicht gewählten Fremdwährung an, aber nicht auf die Überweisung der Kontoeröffnungssumme. Da hat sich die Hausbank ins Knie geschossen-nix mit Negativ Zinsen und nun viel weniger Geld auf deren Konto-das war risky aber die richtige Bauchentscheidung..

PS: Das wird noch nett bei den nächsten Tarifverhandlungen der Löhne/Gehälter. Und die Spirale dreht sich weiter.
Und die von der Regierung doch grosszügige Anhebung des Mindestlohns ist ja jetzt schon ein Witz und Augenblenderei!
Durch meine ImmoKredite sehe ich das entspannter. Zudem habe ich die Mietverträge mit einem InflationsIndex versehen.
Wenn die „ Entschuldung“ der Eu und der einzelnen Staaten auch über eine Inflation läuft, ist mir das auch lieber als über Vermögensabgabe oder Zwangsabgabe in einer auch wie immer gearteten Form.
Trotzdem bin ich bei dir. Das ist alles Hausgemacht. Die Regierungen in Europa Schmeißen nur so mit dem Geld um sich. Hier besonders Deutschland.
Das dieses nicht gut gehen kann sollte allen klar sein. Trotzdem wird weiter gewählt wie immer.

Passt schon. Es lebe die EU

Beitrag 28.04.2022, 08:18

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Sapnovela hat geschrieben:
28.04.2022, 07:34
Als EM-Anleger ist man ja zumindest indirekt auch in USD investiert. Dort werden die Kurse gemacht.
Völlig richtig smilie_01 .
Denn wie lautet das kleine 1 x 1 des EM-Anlegers: Fällt der Kurs des EUR gegen USD, steigt damit automatisch der Preis des jeweiligen Edelmetalls in EUR und umgekehrt.
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Beitrag 28.04.2022, 13:55

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Das dürfte dann bald zur €/$-Parität führen :!:


7,4 Prozent im April

Inflation in Deutschland steigt auf höchsten Wert seit 40 Jahren

Stark gestiegene Energiepreise treiben die Inflation in Deutschland weiter an. Im April steigt die Teuerungsrate auf den höchsten Wert seit der deutschen Wiedervereinigung. Das Statistische Bundesamt kommt vorläufig auf 7,4 Prozent - und eine Entspannung ist nicht in Sicht:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Inflatio ... 96178.html
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