Lang haltbare Nahrungsmittel

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

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Beitrag 30.01.2012, 10:57

MapleHF
Als tolerante Menschen sollten wir den Anderen ihre Meinung lassen und wie oben schon geschrieben, wer sich mit einem großen Vorrat wohler fühlt, hat zumindest etwas für sein Seelenheil getan.

Hinzu kommt, dass Lebensmittel ja nicht billiger werden und man beim Ausnutzen von Sonderangeboten für Lebensmittel, die man ohnehin in absehbarer Zeit braucht, durchaus auch Geld sparen kann.

Und gerade bei Dingen, die ohnehin nicht "frisch" zubereitet werden, wie z.B. Nudeln, oder auch Tomatensoße - auch ein guter Parmesan hält sich lange - (und fertig ist ein leckeres Essen) spricht nichts dagegen, dass man auch mal etwas mehr kauft, als man in den nächsten 3 Tagen zu essen gedenkt ;) .

Man sollte sich nur nicht durch Panik die Lebensqualität im jetzt verderben lassen. Denn Alles was man extrem betreibt ist schlecht. Das gilt für die Vorsorge genauso, wie für alles andere im Leben.

MapleHF

Beitrag 30.01.2012, 11:00

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Nixgefunden
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MapleHF hat geschrieben:Als tolerante Menschen sollten wir den Anderen ihre Meinung lassen und wie oben schon geschrieben, wer sich mit einem großen Vorrat wohler fühlt, hat zumindest etwas für sein Seelenheil getan.

Hinzu kommt, dass Lebensmittel ja nicht billiger werden und man beim Ausnutzen von Sonderangeboten für Lebensmittel, die man ohnehin in absehbarer Zeit braucht, durchaus auch Geld sparen kann.

Und gerade bei Dingen, die ohnehin nicht "frisch" zubereitet werden, wie z.B. Nudeln, oder auch Tomatensoße - auch ein guter Parmesan hält sich lange - (und fertig ist ein leckeres Essen) spricht nichts dagegen, dass man auch mal etwas mehr kauft, als man in den nächsten 3 Tagen zu essen gedenkt ;) .

Man sollte sich nur nicht durch Panik die Lebensqualität im jetzt verderben lassen. Denn Alles was man extrem betreibt ist schlecht. Das gilt für die Vorsorge genauso, wie für alles andere im Leben.

MapleHF
Dem ist nichts hinzuzufügen ! smilie_14
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Beitrag 30.01.2012, 11:01

Gert
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Hallo Gemeinde,

erst mal Guten Tag in die Runde, ich lese hier schon lange, schreibe bisher noch nicht, dafür jetzt ;-)

Ich habe mich auch intensiv mit dem Thema Vorsorge beschäftigt und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ich für mich und meine Familie gewisse Vorsorge treffen werde (bzw. mittlerweile schon habe).

Ich finde man kann das Thema auch betrachten, ohne direkt Angst vor einem Weltuntergang haben zu müssen.

Selöbst eine offizielle Stelle, wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt zB eine kostenlose Broschüre mit dem Titel "Für den Notfall vorgesorgt" heraus, die hier bestellt werden kann:

http://www.bbk.bund.de/DE/Service/Vorso ... _node.html

Auch gibt es eine interessante Studie des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) zur Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften

http://www.tab-beim-bundestag.de/de/unt ... /u137.html

Ich stehe auf dem Standpunkt: Auch wenn es nichts nützen (oder nicht genutzt werden) sollte, kann Vorsorge zumindest nicht schaden. Und tut ja keinem Weh ;-)

Deshalb war mein Ziel, für ca. 2-4 Wochen autark sein zu können. Für länger halte ich für eher unrealistisch, da ich nicht mit Krieg o.ä. rechne sondern wenn überhaupt dann nur mir temporären Versorgungsengpässen.

Einige Bausteine dieses Plans sind z.B.:

- Nahrungsmittel: Ich habe keine Lust auf rollierende Vorratshaltung da viel zu zeitintensiv. Deshalb ein 90-Tage Paket von Innova. Haltbarkeit: 15 Jahre.

http://www.innova-zivilschutz.com/90-Ta ... hgerichten

- Wasser: 2-3l Wasser/Person/Tag. Auch nicht rollierend sondern als Reserve. Mineralwasser in Glasflaschen hat ein MHD von 2 Jahren, ist aber effektiv deutlich länger haltbar. Also tausche ich nach ev. 3-4 Jahren einmal komplett aus.

- Heizung: Brennholz für Kamin

Es gehören natürlich noch ein paar andere Dinge dazu, aber ich glaube das Prinzip wird deutlich.

Viele Grüße
Gert

Beitrag 30.01.2012, 11:08

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Um mal thematisch im gold.de Forum zu bleiben, hier was zum Essen für die Krisenzeitem :

http://www.ebay.de/itm/Aleksander-Stern ... 1c23365a83

Beitrag 30.01.2012, 11:12

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Nixgefunden
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Wer eher auf Silber steht ...

http://shop.feinkost-kaefer.de/echte-bl ... ssbar.html

und wer eine Golddröhnung benötigt....

http://de.wikipedia.org/wiki/Danziger_Goldwasser
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Beitrag 30.01.2012, 11:32

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@ Nixgefunden

Interessant - dann kommt man ja aus unseren links zusammen
sogar auf eine abwechslungsreiche Kost hinaus.

Beitrag 30.01.2012, 11:58

MapleHF
... da soll noch mal jemand behaupten, dass man Gold und Silber nicht essen kann smilie_11

BTW, man kann es auch zur Raumgestaltung einsetzen, hier Blattsilber in der Dusche:

Bild

MapleHF

Beitrag 30.01.2012, 12:07

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Ja - und zum Grillen gibt's dann Silberfische.

[img]http://d1cfqdkl74rg6a.cloudfront.net/im ... che_fl.jpg[/img]

Beitrag 30.01.2012, 12:20

MapleHF
... sind bestimt sehr proteinreich, womit der Bogen zur Vorratshaltung wieder gespannt wäre smilie_09 smilie_20

Beitrag 30.01.2012, 12:27

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Katz+Maus
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Vorsorge hat noch keinem geschadet smilie_24

und seien es nur paar dutzend Dosen Ravioli

Beitrag 30.01.2012, 12:32

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Nixgefunden
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Ravioli habe ich schon als Kind gehasst... smilie_54

aber so ein Silberfischchen in Tomatensoße mit einem Gläschen Danziger Goldwasser hätte was.
Dives qui sapiens est!

Beitrag 30.01.2012, 13:02

Knipser
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@Nixgefunden: Dafür das dieser Faden Deiner Meinung nach nicht in ein Goldforum gehört,postet Du hier aber sehr intensiv.Eigentlich ein Wiederspruch in sich.Oder?

Vielleicht solltest Du mal etwas mehr Toleranz denjenigen entgegenbringen,die nicht Deiner Meinung sind,statt alles ins Lächerliche zu ziehen. smilie_47

Beitrag 30.01.2012, 13:26

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Nixgefunden
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Knipser hat geschrieben:@Nixgefunden: Dafür das dieser Faden Deiner Meinung nach nicht in ein Goldforum gehört,postet Du hier aber sehr intensiv.Eigentlich ein Wiederspruch in sich.Oder?

Vielleicht solltest Du mal etwas mehr Toleranz denjenigen entgegenbringen,die nicht Deiner Meinung sind,statt alles ins Lächerliche zu ziehen. smilie_47
Hallo Knipser,

alles eine Sache der Auslegung.

Mein damaliger post "ich bin immer wieder verblüfft, was so alles in einem gold-forum diskutiert wird " bedeutet doch nicht, dass ich behaupte es gehört nicht ins Forum?! Das ist deine Interpretation und deshalb finde ich auch keinen Widerspruch mit meinen postings.

Fehlende Toleranz kannst du mir auch nicht vorwerfen (lies doch bitte einmal alle meine postings zu diesem Threat).

Gruß vom Nixgefunden
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Beitrag 30.01.2012, 13:44

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thEMa
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So ein bisschen Vorratshaltung schadet nix. Die Vorteile jenseits eines Krisenszenarios wurden ja schon größtenteils genannt.

Zwei Erfahrungen möchte ich in diesem Zusammenhang noch zu in die Runde werfen:

1. Seinerzeit beim Bund ging in unserer Kompanie mal das Klopapier aus. Die Folge war, dass jede Stube angefangen hat zu bunkern. D.h. war dann wieder eine Rolle da, war sie sofort wieder weg. Das ging so über Wochen (!). Irgendwann hatten dann alle genug gebunkert und die Rollen blieben wieder im den Klos hängen.
2. Man denke an den (Sommer-, Winter-)Schlußverkauf und stelle sich vor, was erst aus Menschen wird, wenn es mal bei etwas wirklich Lebensnotwendigen zum Engpass kommt.

Fazit: Sollte es mal wirklich zu einem wie auch immer gearteten Engpass kommen, muß nicht nur der aktuelle Bedarf gedeckt werden, sondern ein Vielfaches davon, damit es für alle reicht.
Ceterum censeo anatocismum esse delendum

Der Zins, sie zu knechten, sie alle zu finden,
ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.

Beitrag 30.01.2012, 14:12

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ebsas
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Was haltet ihr von einem Notstromaggregat ? Welche Leistung usw.?

Beitrag 30.01.2012, 14:21

Kookapanda
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@Nixgefunden

Hallo Nixgefunden,

smilie_10

Deine Meinung zum Braunbären kann ich so nicht teilen.

In Deutschland wäre es doch eh wieder ein Problembär und eh der jemanden anfallen kann, wird der doch ohnehin abgeknallt.

Grüße


Kookapanda

Beitrag 30.01.2012, 14:25

Runner53
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Achtung nicht vergessen!!


Kippen sind ganz wichtig*!*!*!* (und Bier)

Beitrag 30.01.2012, 15:18

Knoxler
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Und wer was süsses, außer seiner Frau mag smilie_08 , sollte den Honig nicht vergessen. Hält Millionen Jahre, länger als jede Krise. Wer will denn wochenlang nur trocken Atom-Brot kauen.

Knoxler

Beitrag 30.01.2012, 15:33

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Bockwurstmoped
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Hallo an die Forumsgemeinde,

auch ich habe mich entschieden eine Vorratshaltung zu betreiben. Ein Gedanke hat mich schon seit längerem beschäftigt, was wäre wenn….

Wenn man auch mal auf dem letzten Drücker seine Einkäufe vor einem langen Wochenende oder den Weihnachtfeiertagen tätigen musste weil man es vorher nicht geschafft oder es einfach aufgeschoben hat weiß was hier im Supermarkt los sein kann. Nun, ich kann es schlecht schätzen aber ich würde einfach denken, dass bei unvorhergesehenen Ereignissen die dazu führen das die Bevölkerung denkt in kürze nichts mehr zu Essen zu bekommen der Andrang auf die Märkte um ein vielfaches höher ausfallen würde. Ich möchte nicht in die Situation kommen, mit Freundin und Baby durch den Supermarkt zu jagen und wohl möglich mit anderen in handgreifliche Auseinandersetzungen um die letzte Dose Ravioli oder Erbsensuppe zu geraten.

Ich Wohne im mittleren Ruhrgebiet in einer Mietwohnung, alleine diese Tatsache setzt meinem Vorhaben natürliche Grenzen. Ich habe keinen großen Garten oder Stallungen, Nebengebäude, Garagen, etc. wo ich große Mengen an Getreide Bunkern könnte. Ich habe mich entschieden für das gröbste vorzusorgen und Lebensmittel, Wasser, Hygieneartikel und andere Sachen die man gut gebrauchen kann wenn man 1 – 1,5 Monate (relativ gut) über die runden kommen will ohne das Haus verlassen zu müssen, einzulagern.

Ich habe mich entschieden größtenteils Nahrungsmittel einzulagern die man auch im Umschlagverfahren nach und nach verbrauchen kann. Also solche Produkte die auch im normalen Alltag bei einem auf dem Teller Landen. Da fängt das Problem für mich schon an, ich bin zwar kein Bioverfechter aber ich esse gerne Frisches Zeug. Wenn man nach diesem Vorgehen viel einlagert stopft man sich nach meinem empfinden mit ziemlich viel Scheiß voll. Bin mir noch nicht sicher wie ich das in der Zukunft handhaben werde.

Vor einigen Wochen habe ich damit begonnen unseren Keller zu entrümpeln um Platz zu schaffen. Danach habe ich mich im Baumarkt mit stabilen Regalen ausgestattet (180*40*80cm) ca. 30 Euro jeweils. Ich habe mir 4 Stück davon in den Keller gestellt und habe seit dem begonnen diese Regale zu befüllen.

Jedes mal wenn ich jetzt einkaufen fahre nehme ich mehr mit als wir unmittelbar verbrauchen. Dabei halte ich immer wieder Ausschau nach Lebensmitteln die sich gut einlagern lassen. Konserven, Dosenbrot, Reis, Nudeln, Marmelade, Dosenfleisch etc… die Standartsachen eben. Ich finde es echt bedenklich wie wenig ein Supermarkt hiervon teilweise in der Auslage hat, und wir alle wissen das die Lager der Märkte inzwischen auf der Autobahn sind und bei der normalen Nachfrage Just in Time liefern. Dosenbrot findet sich im Billigdiscounter außer evtl. mal zu einer bestimmten Aktion vor den Ferien sowieso nicht. In anderen höherpreisigen Einzelhandelsketten stehen vom Dosenbrot gerade mal 10- 16 Dosen versteckt neben der abgepackten Frischware. Wenn man eine ganze Palette Konserven aus dem Regal nimmt klafft dort schon eine große Lücke. Was ich damit sagen will ist nur, dass im Fall wo alle Leute in die Märkte rennen um solche Lebensmittel zu kaufen, die ersten 10 ihre Wagen voll machen und für die nächsten 10 erst dann wieder etwas bekommen wenn sie eine Woche auf die nächste LKW Lieferung warten.

Mein Wasservorrat ist in 150 Stück 1,5l PET Flaschen an der Wand gestapelt, das muss zum trinken für 1 bis 1,5 Monate erst einmal reichen weil weiterer der Platz fehlt. Ansonsten gibt es noch einige leere Faltkanister, Planen und einen Wasserfilter zum entkeimen von aufgefangenem Regenwasser. Zum warm machen der Mahlzeiten benötigt man ja auch Energie, damit geht es dann weiter. Natürlich kann man auch zur Not im Stadtpark Holz sammeln gehen um ein Feuerchen zu machen, aber will man das dann noch tun? Campingkocher + Ersatzkocher mit annährend 100 Wechselkartuschen. Petromaxleuchten und fast 100 Liter Petroleum um es zur Not auch von zeit zu Zeit mal warm zu haben. Klopapierpakete und Zahnpasta….

Wenn man einmal damit anfängt kann man irgendwie nicht mehr aufhören, geht zumindest mir so. Meine Freundin nervt es inzwischen auch schon, aber ich fühle mich damit einfach irgendwie besser auch wenn ich nie in diese Situation kommen möchte mit meinen liebsten in der verbarrikadierten Wohnung zu sitzen.
Wo großzügig mit dem Eigentum anderer Leute verfahren wird, mangelt es selten an großen Worten.

Beitrag 30.01.2012, 16:42

herb
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Registriert: 23.01.2012, 23:48
@Bockwurstmoped
Als ich deinen Text gerade gelesen hab..
.. wie verhält es sich den rechtlich in einem Mietshaus im Keller?
[...]Campingkocher + Ersatzkocher mit annährend 100 Wechselkartuschen. Petromaxleuchten und fast 100 Liter Petroleum[...]
:shock:

Die Frage richte sich insgesamt auch an andere.
Aufm privat Grundstück ist das ja schön und gut, aber im Mietshaus, explosive, brennbare und brandfördernde Sachen unmittelbar nebeneinander und in solchen Mengen zu lagern empfinde ich als recht fahrlässig.

Grüße
herb

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