lang haltbare Nahrungsmittel

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

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Beitrag 29.01.2012, 20:24

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Kauf nur soviel wie du auf der Flucht mitnehmen kannst! smilie_02

Beitrag 29.01.2012, 20:29

sonstwer
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Ziemlich umfassend ist da der Thread im Schwesterforum:
http://www.silber.de/forum/lebensmittel ... t7028.html

Ansonsten sollte man sich, bevor man sich da näher Gedanken drum macht überlegen:
Auf welches Szenario will ich mich vorbereiten?
Ich persönlich rechne nicht mit dem quasi-Weltuntergang, für den man mindestesn ein Jahr lang autark überleben können muss.

Ich kenne mehrere Leute, die "vom Supermarkt auf den Teller" leben.
Das gibt es bei mir dennoch nicht. Ganz und gar nicht.

Versorgungsengpässe von wenigen Tagen gibt es öfters, als man denkt.
Dass es auch mal über eine Woche sein kann hat man beispielsweise im Münsterland gesehen.
14 Tage, das ist auch die Empfehlung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz, sollte meiner Ansicht nach das Minimum darstellen.
Mehr dann nach persönlicher Einstellung.

Ob "lange haltbar" und damit "Einlagern, dafür dann 10 Jahre lang vergessen" oder rotierend ist auch einstellungssache.

Ansonsten die Sache umfassend betrachten:
Wasser
Essen
Zahlungsmittel (auch Bargeld)
Hygieneartikel
Entsorgung (ggf. ein kleines Pappklo für auf den Balkon?)
Wärme zum Kochen
Wärme zum nicht erfrieren
Licht
Sprit für's Kfz

Fast alles davon, aus fast allen Blickwinkeln, ist drüben *nach silber.de zeig* ausführlich beschrieben. Das ist für den Anfang sicherlich einiges an LEktüre.

Beitrag 29.01.2012, 20:29

s.macht
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also ich versthe nicht ganz warum du dir einen Vorat also einen grossen Vorat kaufen möchtest weil eventuell der Euro zerfällt.
Es wird danach sicher auch was zum kaufen geben mit anderem Geld

Beitrag 29.01.2012, 20:39

almade
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an ss.macht

aha mit was den? Etwar mit Reichsmarkt, Hindenburg und HK drauf? smilie_10 Ich hoffe doch nicht!

Beitrag 29.01.2012, 20:46

intention001
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Also von einem Weltuntergangsszenario gehe ich auch nict aus, sondern eher von einer Situation, wie wir sie bei der Umstellung von der Reichsmarkt hatten. Also Hyperinflation mit Währungsschnitt und einer bestimmten Menge neuen Geldes, welches in gleicher Höhe an jeden abgegeben wird.

Und ich denke mal, sowohl bei Hyperinflation als auch bei Währungsschnitt sollte man genug vorgesorgt haben. Deshalb meine Frage.

Beitrag 29.01.2012, 20:48

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Ich würd´ im Vorfeld mit dem Landwirt meines Vertrauens sprechen. smilie_02

Beitrag 29.01.2012, 20:50

s.macht
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ich hoffe es ist keine anspielung auf meinen Namen.
Ich habe nichts mit der rechten Szene oder sonst was zu tun und distanziere mich davon auch.
Es ist nichts weiter als ein name aber anscheinend unglücklich gewählt

Beitrag 29.01.2012, 20:56

capazo
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welche lebensmittel lange haltbar sind?
einfach haltbarkeitsdatum prüfen und vor allem denken!
:idea:
gab es schon hier :
http://www.youtube.com/watch?v=YKcz4FwMlWY

und

http://www.youtube.com/watch?v=mNTBJEaj ... re=related

Beitrag 29.01.2012, 21:42

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Sapnovela
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Naja Hartkeckse und Dosenspaghetti sind ja dann nicht jedermanns Sache... Ich bleib bei Whiskey, Wein und Bier im Keller, dazu etwas Schoki und Äpfel... vielleicht noch einige Nudeln in der Küche gut is. smilie_24

Beitrag 29.01.2012, 22:00

wafi
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Ich setze auf (aufsteigende Priorität):
7. Gold
6. Silber
5. Eiweißpulver
4. Lembersbrot
3. die Hoffnung direkt im Kernschatten der Nuklearexplosion das letzte Mal Sex, den besten Sex, zu haben und dabei LickOff
2. den goldenen Schuss für die letzte Unze
1. gar nicht dabei sein.

Beitrag 29.01.2012, 22:13

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goldjunge01
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wafi hat geschrieben: 4. Lembersbrot
Lembersbrot?

Wie lange ist denn da so das MHD?

smilie_09

Beitrag 29.01.2012, 22:14

Jupp
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Es gibt Unmengen Konserven die mehrere Jahre haltbar sind, einfach beim nächsten Einkauf darauf achten. Fisch Konserven sind spottbillig und schmecken besser als Dosen Ravioli, wenn man Fisch mag. In jedem größeren Supermarkt gibt es Dosenbrot, das mindestens 2 Jahre haltbar ist. Ich habe mal eine Dose Pumpernickel 1 Jahr liegen lassen und probiert, das war erheblich besser als Hartkekse aus EPAS.
Ich würde empfehlen einige Konservern zu kaufen und den Frass zu probieren, da gibt es erhebliche Unterschiede. Klar, wenn man hungert ist der Frass egal, aber jetzt kann man noch in Ruhe auswählen.

Vakuumierter Kaffe und Zucker sind beliebig haltbar, Milchpulver auch sehr lange, schmeckt halt nur nicht.

Ausserdem hab ich eine Menge Plastikflaschen Cola und so ein Zeug zurückbehalten und gut ausgespült. Da wir nicht eines Morgens wach werden und alles dermassen zusammengebrochen ist, das es kein fliessend Wasser mehr gibt, bleibt wohl sicher noch Zeit um die mit frischem Wasser aus dem Kran zu befuellen, gut genug. Dazu ein Kasten Bier im Keller, das Weinregal ordentlich befüllt und gut ist.

Meiner Meinung nach genügt ein Vorrat von 1-2 Monaten um einen plötzlichen Zusammenbruch ersteinmal anfänglich zu Hause auszusitzen. Genügt das nicht helfen auch keine Vorräte für 2 Jahre mehr.

Beitrag 29.01.2012, 22:29

wafi
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goldjunge01 hat geschrieben:
wafi hat geschrieben: 4. Lembersbrot
Lembersbrot?

Wie lange ist denn da so das MHD?

smilie_09

Keine Ahnung, jedenfalls haltbarer und nahrhafter als Gold.
Gold kann der Körper halt nicht verbrennen, ist leider ein Edelmetall...
Rum ist viel billiger als Frau und haltbarer!

smilie_17

Beitrag 29.01.2012, 22:39

Knipser
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ss.macht hat geschrieben:also ich versthe nicht ganz warum du dir einen Vorat also einen grossen Vorat kaufen möchtest weil eventuell der Euro zerfällt.
Es wird danach sicher auch was zum kaufen geben mit anderem Geld
Es muß doch garnicht der große Währungszusammenbruch kommen damit es plötzliche Engpässe in der Versorgung mit Nahrungsmitteln gibt.Vielen scheint nicht bewußt zu sein,wie fragil das ganze Versorgungssystem ist.

In der heutigen "just in time" Zeit,findet Lagerhaltung auf der Autobahn statt.Mögliche Szenarien hier:Extreme Wetterlagen oder ein Streik der Brummifahrer.Gibt es nur in I,F oder E ?? Wer garantiert mir,dass sowas nicht auch in D irgendwann mal Realität wird.Glaubt mir,zwei Tage Generalstreik auf der Autobahn und die Supermärkte und Tankstellen sind leer.
Hier gab es mal eine Kampagne der Daimler Nutzfahrzeuge AG wie z.B. :"Solange man Äpfel noch nicht per E-Mail verschicken kann,müssen wir uns die Strasse leider teilen."
Ein weiteres durchaus im Bereich des Möglichen befindliches Szenario wäre ein länger anhaltender,großflächer Stromausfall.
Kontamination von Trinkwasser mit Keimen oder chemischen Stoffen.
Bankrun.
Naturkatastrophen jedweder Art.Hier insbesondere die massiven Sonneneruptionen die vielleicht in absehbarer Zeit zu massiven Störungen der gesamten Infrastruktur (Stromausfall,Ausfall der Telekommunikation u.s.w.) führen können.
Die Liste lässt sich noch beliebig weiter führen.Es macht meiner Meinung durchaus Sinn,sich für einen gewissen Zeitrahmen mit Lebensmitteln,Trinkwasser,dringend benötigten Medikamenten,Hygieneartikeln und Treibstoff einzudecken.
Vorratshaltung war bei unseren Großeltern noch selbsverständlich.Die wußten warum.
Zuletzt geändert von Knipser am 29.01.2012, 23:53, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 29.01.2012, 22:41

Trichogaster leeri
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Jupp hat geschrieben:... Ich habe mal eine Dose Pumpernickel 1 Jahr liegen lassen und probiert, das war erheblich besser als Hartkekse aus EPAS.
....
Die Hartkekese aus den EPAS sind ja auch eigentlich nicht zum Essen gedacht. Die dienten bei uns als Esbit-Ersatz. Schön mit Schuhcreme eingerieben brannten die schon ziemlich lang. Also kann man die Hartkekse noch als alternative Wärmequelle nutzen.
Die Lüge ist ein Egel, sie hat die Wahrheit ausgesaugt. (Max Frisch)

Beitrag 29.01.2012, 22:51

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... und schön poliert machen die auch ordentlich was her ... smilie_11

Beitrag 29.01.2012, 22:52

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Nixgefunden
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lang haltbare Nahrungsmittel

Ich bin immer wieder verblüfft, was so alles in einem gold-forum diskutiert wird smilie_08
Dives qui sapiens est!

Beitrag 29.01.2012, 22:54

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Onepiece
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Also ich halte es auch für durchaus sinnvoll, einen gewissen Vorrat anzulegen.

Ich wohne in einer Stadt, in eine Wohnung, aber nicht nur deshalb scheint mir ein Vorrat für etwa 1-2 Wochen sinnvoll.

Alles, was darüber hinaus geht, scheint mir schwierig (nicht nur vom Platz her), sondern auch, weil in Szenarien, die das notwendig machen, noch um einiges mehr als nur die Nudeln fehlen dürften. Das kann ich nicht alles abdecken.
An einen längerdauernden Ausfall von Wasser und Elektrizität glaube ich nicht, schon alleine, weil es dann - wenn es denn technisch noch funktionieren würde - dermaßen massive Proteste gäbe, das riskiert keiner unserer Politiker.

Was genau? Nun, v.a. aus meiner Sicht Konserven, trockene Lebensmittel wie Nudeln, Reis, etc. sowie Wasser u.ä., dazu Hygieneartikel, warme Decke etc., was halt so nötig sein könnte in 1-2 Wochen :)
Pauschal kann man das glaube ich nicht sagen, weil jeder gewisse Sachen braucht, die andere nicht brauchen bzw. entbehren können...

Beitrag 29.01.2012, 23:03

Knipser
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Nixgefunden hat geschrieben:lang haltbare Nahrungsmittel

Ich bin immer wieder verblüfft, was so alles in einem gold-forum diskutiert wird smilie_08
Also ich finds spannend,nicht immer nur darüber zu diskutieren,wo ich den Lunar Drachen derzeit am günstigsten bekomme oder ob ich jetzt nen 100 gr. Barren oder doch lieber 3 1/4 Unzen kaufen soll.
Es steht jedem frei,einen Faden zu verfolgen bzw.sich an diesem zu beteiligen. smilie_16

Beitrag 29.01.2012, 23:16

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goldjunge01
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Knipser hat geschrieben:Also ich finds spannend,nicht immer nur darüber zu diskutieren,wo ich den Lunar Drachen derzeit am günstigsten bekomme oder ob ich jetzt nen 100 gr. Barren oder doch lieber 3 1/4 Unzen kaufen soll.
Es steht jedem frei,einen Faden zu verfolgen bzw.sich an diesem zu beteiligen. smilie_16
smilie_01

Kann jedem nur raten, sich bei 'Kri[s]e[/s]senvorsorge' auch an Konserven zu denken.

Frage: Warum legen wir uns denn EM hin? (Ich meine jetzt nicht Spekulanten.)

Antwort: Ganz grob gesprochen: Weil wir uns absichern wollen.

Da man Gold nicht essen kann, man also in Krisenzeiten davon nur Leben kann, wenn man dieses wertvollen Vermögensspeicher in Nahrungsmittel um- zurücktauscht, ist es doch sehr naheliegend, schon vorher sich Lebensmittel hinzuzlegen!

Wieviel und welcher Art muß jeder selber einschätzen.

Ich bevorzuge Konserven, die ich auch sonst esse, rollierend.
Außerdem Hygieneartikel, paar Kerzen, Streichhölzer ... eben alles, was kein MHD aufweist.

Wer Platz hat, kann sich ja auch Alkohol und Zigarretten zum Tauschen hinlegen.

Lebensmittel für 2 Wochen halte ich für zu kurz, 12 Monate für zu lange.

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