Lebensversicherung? Alles viel schlimmer.

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

Beitrag 19.01.2016, 05:32

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Fast 50 Prozent weniger
Lebensversicherung? Alles viel schlimmer.

Dass sich Lebens- und Rentenversicherungen vor allem für die Anbieter lohnen, war zu vermuten. Was allerdings eine Untersuchung der Stiftung Warentest zutage bringt, sorgt für Erschrecken. Demnach bringen auch alte Verträge oft deutlich weniger als annonciert.

http://www.n-tv.de/ratgeber/Lebensversi ... 89466.html

Beitrag 19.01.2016, 09:32

ChrisJ11
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Also wer jetzt noch Lebensvesicherungen, Sparbücher, Bausparverträge etc hat ist gut beraten diese ausfzulösen und das Geld anderweitig zu investieren denke ich.

Beitrag 19.01.2016, 09:41

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VfL Bochum 1848
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ChrisJ11 hat geschrieben:Also wer jetzt noch Lebensvesicherungen, Sparbücher, Bausparverträge etc hat ist gut beraten diese ausfzulösen und das Geld anderweitig zu investieren denke ich.
Und das wäre?
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Beitrag 19.01.2016, 09:44

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VfL Bochum 1848 hat geschrieben:Und das wäre?
Gold zum Beispiel? smilie_16

Beitrag 19.01.2016, 09:54

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Datenreisender hat geschrieben:
VfL Bochum 1848 hat geschrieben:Und das wäre?
Gold zum Beispiel? smilie_16
Na, wenn ich alle Anlagenklassen auflöse und all in Gold gehe, hätte ich aber auch kein besseres Gefühl dabei.
Denke, eine gewisse Diversifizierung schadet nie, in Zeiten globalisierter, zunehmend instabiler werdender Märkte und politischer Gegebenheiten können sich Windrichtungen sehr schnell drehen.

Aber jeder so wie er meint.

smilie_24
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Beitrag 19.01.2016, 11:47

ChrisJ11
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Ja das ist vllt eine persönlich Vorliebe aber ich halte Edelmetalle einfach für "sicherer". Ich würde mich mit sagen wir einfach 10k Gold zum gegenwärtigen Preis besser fühlen als mit dem gleichen Betrag auf dem Sparbuch :).

Beitrag 19.01.2016, 11:59

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ChrisJ11 hat geschrieben:Ja das ist vllt eine persönlich Vorliebe aber ich halte Edelmetalle einfach für "sicherer". Ich würde mich mit sagen wir einfach 10k Gold zum gegenwärtigen Preis besser fühlen als mit dem gleichen Betrag auf dem Sparbuch :).
Ich würde die 10k mindestens in 3k Edelmetalle, 4k Sparbuch und 3k andere Anlageklassen aufteilen, aber so sind die Menschen halt unterschiedlich (vorsichtig) smilie_16 .
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Beitrag 19.01.2016, 12:10

ChrisJ11
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ja wenn man 10k aufteilen muss macht das sicher Sinn:) Ich wollte damit nicht sagen wenn man insgesamt 10k auf der hoehen Kante hat mas man alles in Gold investieren soll..das wäre unklug hehe.

Beitrag 19.01.2016, 18:57

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eisendieter
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ChrisJ11 hat geschrieben:Ja das ist vllt eine persönlich Vorliebe aber ich halte Edelmetalle einfach für "sicherer". Ich würde mich mit sagen wir einfach 10k Gold zum gegenwärtigen Preis besser fühlen als mit dem gleichen Betrag auf dem Sparbuch :).


kürzt man das nicht kg ab? smilie_15
Erfolgreich gehandelt: ja

E PLURIBUS UNUM

Beitrag 19.01.2016, 19:36

ChrisJ11
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kürzt man das nicht kg ab? smilie_15[/quote]

Also gegen 10k Gold in meinem Besitz hätte ich nichtS einzuwenden ;)

Beitrag 19.01.2016, 21:42

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Sinjawski
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kürzt man das nicht kg ab?
Hab mich auch gefragt: Gold im Werte von 10.000 € oder aber 10.000 Unzen (letzteres macht mehr Sinn, angesichts der Marktpreisermittlung je Unze)?
Bei 10.000 Unzen oder rund 10'' € wuerde ich mir persoenlich um Lebensversicherungen gar keine Sorgen mehr machen.
Half of what he said meant something else,
and the other half didn't mean anything at all.
(Rosencrantz And Guildenstern Are Dead)

Beitrag 20.01.2016, 06:05

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MaciejP
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ChrisJ11 hat geschrieben:Ja das ist vllt eine persönlich Vorliebe aber ich halte Edelmetalle einfach für "sicherer". Ich würde mich mit sagen wir einfach 10k Gold zum gegenwärtigen Preis besser fühlen als mit dem gleichen Betrag auf dem Sparbuch :).
Weil der Verlust auf dem Sparbuch durch staatliche Eingriffe nur theoretisch ist, der Preisverfall im Gold aber real? smilie_16
„Wenn der Durchschnittsmichel Gold kauft, kann er keine Fehler machen.“ – „Gold fliegt nicht weg.“

Beitrag 20.01.2016, 06:25

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MaciejP hat geschrieben:
ChrisJ11 hat geschrieben:Ja das ist vllt eine persönlich Vorliebe aber ich halte Edelmetalle einfach für "sicherer". Ich würde mich mit sagen wir einfach 10k Gold zum gegenwärtigen Preis besser fühlen als mit dem gleichen Betrag auf dem Sparbuch :).
Weil der Verlust auf dem Sparbuch durch staatliche Eingriffe nur theoretisch ist, der Preisverfall im Gold aber real? smilie_16
Was genau ist an Inflation jetzt "theoretisch"?

Beitrag 20.01.2016, 06:34

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MaciejP
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Datenreisender hat geschrieben:Was genau ist an Inflation jetzt "theoretisch"?
Wer hat denn was von Inflation gesagt? Aber wenn da du die ansprichst, welche Inflation?
„Wenn der Durchschnittsmichel Gold kauft, kann er keine Fehler machen.“ – „Gold fliegt nicht weg.“

Beitrag 20.01.2016, 14:49

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Problem Überschussbeteiligung
Diese Lebensversicherer zahlen nur halb so viel wie versprochen

Kunden von Lebensversicherungen droht im Alter ein böses Erwachen: Wie die „Stiftung Warentest“ herausgefunden hat, zahlen die Versicherungen bis zu 50 Prozent weniger Geld aus als angekündigt. Etliche Anbieter sind betroffen.

http://www.focus.de/finanzen/videos/pro ... 24545.html

Beitrag 20.01.2016, 16:59

Klecks
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MaciejP hat geschrieben: Wer hat denn was von Inflation gesagt? Aber wenn da du die ansprichst, welche Inflation?
Die für Ottonormalverbraucher tatsächlich spürbare. Dir ist klar, dass die momentan niedrige Inflationsrate durch genau vier Faktoren zustande kommt?

- Spritpreise
- Elektrogeräte und Elektronik
- Telekommunikationskosten
- Kreditzinsen

Diese vier Positionen im Warenkorb des Verbraucherindexes sind gesunken. Von diesen Punkten wirkt sich lediglich der Spritpreis jeden Monat auf unsere Ausgaben aus, dieanderen drei nur bei aktuellem Neubedarf. Von einer heutigen Preissenkung bei Kaffeeautomaten hat man nichts, wenn man sich erst vor einem Jahr einen gekauft hat. Und auch Kredite und Handyverträge sind belanglos, solange man noch in Altvertägen hängt.

Alltägliche Güter und Ausgaben -Mieten, Lebensmittel, Kleidung- sind dagegen deutlich gestiegen, das geht auch aus dem von dir verlinkten Artikel hervor. Daneben gibt es noch allerlei statistische Tricks im Warenkorb, die ebenfalls die Inflationsrate drücken. Z.B. werden Mieten lediglich mit 20% gewichtet, obwohl Statistiken schon seit Jahren ergeben, dass im Durchschnitt rund 30% des Einkommens für die Miete draufgehen. Autos sind infaltionsstatistisch trotz realer Preisanhebungen billiger geworden weil sie zu den Vergleichsmodellen vor 10 Jahren mehr Ausstattung haben und deshalb höherwertiger sind. Beispielrechnung: ein Golf hat 2005 28k gekostet, heute 32k, wäre aber 2005 mit der heute üblichen Serienausstattung auf 35k gekommen und ist deshalb in der Inflationsberechnung heute billige. Das Problem dabei: Einen neuen Golf in der Basisausstattung von 2005 gibt es heute nicht mehr zu kaufen. Ganz real muss man also trotzdem mindestens 32k berappen.
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Beitrag 20.01.2016, 19:06

Silberhamstern
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Wartet ab,die Preise werden auf breiter Front sinken,ich sag nur Deflation.Massive Überproduktion in China,die Waren kommen ja immer noch an,nur wird langsam immer weniger gekauft.Erst wenn massiv Produzenten Pleite gegangen sind,so schlimm das auch ist,kanns irgendwann mal wieder aufwärts gehn.Es haben viel zu viele,Kredite bekommen,die es hätten nicht durfen,aber nur meine Meinung

Beitrag 20.01.2016, 22:40

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MaciejP
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Klecks hat geschrieben:Die für Ottonormalverbraucher tatsächlich spürbare. Dir ist klar, dass die momentan niedrige Inflationsrate durch genau vier Faktoren zustande kommt?
Ja, mir ist schon klar, dass die Inflationsrate "im echten Leben" tatsächlich höher ist und dass Einmaleffekte für das Hangeln nahe der Nullmarke verantwortlich sind. Trotzdem sind die Inflationsraten im historischen Vergleich noch immer niedrig. Nimmt man Gold ("echtes Geld") als Maßstab, dann haben wir sogar Deflation, und zwar nicht zu knapp.

Ich wollte auch gar nicht eine Diskussion zum Thema Inflation lostreten, die hatten wir ja schon mehrfach an anderer Stelle. Es ging lediglich um die Meinung, dass Geld in Gold derzeit "sicherer" aufgehoben sei, als auf dem Sparbuch. Dem stimme ich halt nicht zu. Die Zeit der Inflation und entsprechend auch von Gold wird wieder kommen, momentan sehe ich aber immer noch Cash vorn.
„Wenn der Durchschnittsmichel Gold kauft, kann er keine Fehler machen.“ – „Gold fliegt nicht weg.“

Beitrag 21.01.2016, 09:33

Klecks
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MaciejP hat geschrieben:Nimmt man Gold ("echtes Geld") als Maßstab, dann haben wir sogar Deflation, und zwar nicht zu knapp.
Tja, nur taugt Gold als Maßstab leider gar nicht, da es eben in unserer Heutigen Zeit kein "echtes Geld" sondern Anlage- und damit Spekulationsobjekt ist. Nachdem der Goldpreis Ende der 1980er eingebrochen war bewegte er sich rund 15 Jahre lang nur seitwärts. Es dauerte weitere 5 Jahre bis auch nur die Inflation dieser insgesamt 20 Jahre ausgeglichen war. Und die war mit durchschnittlich 3,5% auch nicht galoppierend.

Vor diesem Hintergrund hast du durchaus Recht, auf großartige Gewinne ggü. dem Sparbuch braucht man bei Gold derzeit auch nicht hoffen. Sicherer ist es trotzdem: Wie schnell Sparkonten rasiert werden können hat Zypern gezeigt.
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Beitrag 27.01.2016, 15:08

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Dragonh3art
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So ich hätte da mal eine Frage an die ganzen Fachmänner.

In regelmäßigen abständen überdenke ich die Finanzielle Situation meiner Familie in bezug auf Kredite/Immobilien/Em und Versicherungen. Dabei kommen mir dann meistens irgendwelche komischen Ideen wie ich unsere Lage verbessern oder absichern kann.
Tja und auch dieses mal ist mir wieder eine Dolle/Kranke/Blöde Idee gekommen und ich wüsste mal gerne wie Ihr so darüber denkt.

Die Situation.

Als wir vor vielen Jahren unsere erste Wohnung gekauft hatten waren wir noch recht jung und Blauäugig. Zur absicherung haben wir eine Fondgebundene Lebensversicherung abgeschlossen in diese Zahlen wir jeweils 50€ ein also 100€ im Monat.
Nach 30 Jahren haben wir eine Grantierte auszahlung von je 10800€.
Diese Versicherungen laufen noch ca.14 Jahre zur Zeit steht der Fond so das wir dicke im Plus sind obwohl er die Letzten wochen um 7€ gefallen ist. Wir stehen also nach hälfte der Laufzeit weit über dem Wert den wir als Sicherung bekommen haben.

Jetzt meine Idee und unser Problem.
Die beiden Policen sind als Sicherung auf unsere Wohnung bei der Bank hinterlegt.
Jetzt möchte ich diese gerne Kündigen, da ich befürchte das der Dax in naher zukunft noch weiter richtung Süden wandert und wir so das Geld zum großen teil verbrennen. Das Geld würde ich in eine sichere Sache investieren ( wie weiß ich noch nicht, Tipps sind gerne gesehen) und diese dann bei der Bank als Sicherheit hinterlegen.

Meine Gedanke dabei ist wenn es jetzt ca.25000 € sind ist es ja die Summe die gesichert ist und als Sicherheit hinterlegt ist. Nur sollte der Dax abstürzen zahlen wir noch 15 Jahre und haben dann villeicht nichtmals die Summe die wir jetzt bekommen würden.

Wie seht Ihr das macht das so Sinn wenn die Bank da mitspielt ? Muß die Bank da mitspielen oder kann diese auch sagen nö das möchten wir so nicht ? Im enteffekt geht es denen doch nur um die Sicherheit wie ich die bei denen hinterlege sollte doch egal sein, oder ???

THX
Dragonh3art

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