Minenbetreiber: Rote Zahlen reihenweise

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 06.08.2013, 12:56

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AuA
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Die Zahlen bei http://www.gold.de/artikel,421,Minenbet ... ahlen.html lessen sich ziemlich unsinnig:
8,56 Mrd. USD Verlust bei 3,20 Mrd. USD Umsatz dürften nicht mal Siemens schaffen.
Vermutlich sind ein paar Mio/Mrd durcheinander geraten.

smilie_08
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Gold und Silber kehren gerade zu ihrem inneren Wert zurück.

Beitrag 06.08.2013, 13:04

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psychonaut-hh
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Ist doch nun extra im Text erklärt worden.

Beitrag 06.08.2013, 13:27

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AuA
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Das kann aber doch trotzdem nicht wirklich sein, oder?
Im Jahr vorher bei fast gleichem Umsatz 787Mio $ Gewinn und jetzt bei leicht gefallenem Au-Kurs plötzlich 8560 Mio $ Verlust.
Außer die Minen wären vorher massive falsch bewertet gewesen (aber auch da kann ich mir einen derart riesigen Fehler nicht vorstellen).

smilie_08
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Gold und Silber kehren gerade zu ihrem inneren Wert zurück.

Beitrag 06.08.2013, 13:33

Suedwester
Wenn man die vermuteten Goldreserven, die noch in der Erde liegen, plötzlich mit, sagen wir, $1200 pro Unze bewerten muß, wo man vorher vielleicht $1800 ansetzen konnte, kann so etwas schon passieren... Das hat mit "Fehler" nichts zu tun, sondern richtet sich vermutlich nach Marktpreisen.

Beitrag 06.08.2013, 14:46

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EM-Hamster
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Wenn davon ausgegangen wird, das die Mienenbetreiber unter 1300$ Verluste schreiben,
erklärt sich vielleicht das kurz dagewesene Hoch von über 1300$.

Da konnten die Betreiber schnell verkaufen, smilie_01
Aurum, quo vadis - et argentum?
die EM-Hamster smilie_24

Beitrag 06.08.2013, 15:36

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AuA
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'Vermutete Reserven' zum jeweils tagesaktuellen Preis mit einzubeziehen macht aber doch so wenig Sinn.
Dann sind ja je nach Wirtschaftszweig die Schwankungen extrem: Falls mir z.B. ein Wald gehört, aus dem ich jedes Jahr die selbe Menge Holz entnehme wie nachwächst, ändert er seinen 'Wert' bei einer Änderung des Preises jedes Quartal um einen unendlichen Betrag.
Je größer das Reservoir, desto größer die Schwankung.
Wenn ich die vermuteten Bestände, die ich über die nächsten Jahrzehnte abbauen will, einbeziehe, muss ich auch den Mittelpreis über diesen Zeitraum nehmen.

smilie_03
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Gold und Silber kehren gerade zu ihrem inneren Wert zurück.

Beitrag 06.08.2013, 16:18

Hase 1266
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Für mich einfach nur rumgeplärre um den Goldpreis wieder anzuheben wir wollen ja nicht dass die armen Mienenbetreiber verhungern smilie_04
Hopple hier nur so rum

Beitrag 06.08.2013, 16:31

Suedwester
Es gibt gesetzliche Vorschriften, wie Bilanzen und G&V erstellt werden müssen. Da wird dann ebenfalls vorgeschrieben, wie z.B. Aktiva und Passiva bewertet werden müssen. Ich vermute, daß Reserven und Vorräte zu gewissen Stichtagspreisen bewertet werden müssen. (Macht auch jede Notenbank).

Das Problem ist ja, daß keinem der zukünftige Goldpreis (und die Kosten der Förderung!) bekannt sind. Von welchem Zeitraum in der Zukunft (?) will man dann den Mittelwert nehmen?!

Beitrag 06.08.2013, 17:52

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AuA
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Das meinte ich mit 'unsinnig'.
Wenn man als Wert den Durchschnitt der letzten 10-15 Jahre nimmt - evtl. eine Gerade durchlegt, kommt was relativ konstantes raus. Auf jeden Fall nichts, was innerhalb eines Jahres derart schwanken kann.
Kurzfristigere Charts machen bei der offensichtlich großen Restfördermenge (sonst könnte ja nicht ein paar Milliarden $ Differenz rauskommen) wenig Sinn: 'Ich nehme mal die Entwicklung des letzten Jahres und extrapoliere ins Jahr 2030'

smilie_08
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Gold und Silber kehren gerade zu ihrem inneren Wert zurück.

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