Riester Rente ja oder nein ?

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 13.02.2014, 16:45

Geldsammler
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Ich gebe dem Staat so wenig wie möglich und erwarte mir auch nichts.
Vom Steuersparen/Subventionen abkassieren via Riester/Rürup halte ich deshalb auch nichts, auch weil ich nicht dubiose Versicherungskonzerne fördern will.

Von den 16.000,- € (Rentenanspruch?) bleiben wieviel an realer Kaufkraft übrig (=von der Inflation verschont), die dann noch über die Jahre gestreckt werden?

Nix für mich, die Rechnung kann so nicht aufgehen. Und deshalb wird sie es auch nicht. Dann lieber in die Bildung der Kinder investieren. Gegen Risikoversicherungen ist nichts zu sagen, da hier ein singuläres Risiko über eine Breite Gemeinschaft an Einzahlern verteilt wird. Eine reine Langlebigkeitsversicherung, die das Risiko eines langen Lebens absichert, würde ich also abschließen. Aber keine Rentenversicherung, wo zu viele daran mitverdienen und die ich auch selbst in die Hand nehmen kann.

Beitrag 13.02.2014, 18:11

michi852
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Wer sagt denn, dass man Riesterverträge nur mit einer Versicherung machen kann?
16 T€ sind besser als nichts, oder? Wie viel davon übrig bleibt? Keine Ahnung. 8.000, 10.000, alles Spekulation.
Warum geht die Rechung nicht auf, und was hat die Ausbildung der Kinder mit der Altersvorsorge zu tun?

Risikoversicherung machen Sinn? Aha, ganz pauschal? RisikoLV? Für mich als Single? Hmmm... warum das?

Ok wie nimmt man seine Altersvorge in die Hand? Nur EM kaufen? Halte ich persönlich für sehr gewagt. Wo steht der Kurs in 30 Jahren? Und was ist dann mit der Besteurung? Gibt es eine Ankaufsteuer, ist der Besitz verboten... Weiss keiner, eben smilie_16
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Beitrag 13.02.2014, 18:22

Geldsammler
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Ich sprach von Risikoversicherungen allgemein. Und nicht von Risikolebensversicherungen, sondern vom Risiko ein bestimmtes Alter zu überschreiten, dass durch private Vorsorge eben dann nicht mehr abgedeckt ist.

Wie nimmt man seine Altersvorsorge selbst in die Hand?
1. Kinder zeugen, gut erziehen und in deren Bildung investieren (Sorry, Michi852, wenn Du einen anderen Lebensentwurf hast)
2. Die selbstgenutzte Immobilie mit Garten für eine gewisse Unabhängigkeit. Die kann man als "Austragshaus" (Leibgeding) gegen lebenslange Zahlung des Unterhalts auch seinen Kindern oder anderen überschreiben.
3. Edelmetalle ansparen
4. Wald (die Sparkasse der Bauern)
5. Evtl. auch sehr gut ausgesuchte Aktien, mit guter Substanz und reeller Rendite (wobei ich hier die Kapitalertragssteuern scheue)

Natürlich weiß keiner, was sich der Staat einfallen lässt mit Edelmetall. Aber von heute auf morgen wird es nicht gehen. Und wahrscheinlich rückt das Thema Edelmetalle erst dann auf die Tagesordnung eines raffgierigen Staates, wenn die Kurse relativ steigen. Dann muss man halt so flexibel sein und entsprechend umschichten. Oder man geht damit in den dann gut laufenden Schwarzmarkt.

Vor allem aber muss man sich geistig von seiner indoktrinierten Staatshörigkeit und -abhängigkeit lösen. Im Extremfall kümmert sich der Staat einen Schei....... um seine Wahl- und Steuerzahlschafe.

Beitrag 13.02.2014, 18:34

michi852
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1. Kinder zeugen möchte ich auch noch. (Altermäßgig noch in Planung)
Aber auch die beste Erziehunhg muss nichts heißen, also ich verlasse mich da nur auf mich selbst.
2.Eigene Immobilie finde ich super, allerdings muss ich es mir leisten können, diese auch zu unterhalten. Viele unterschätzen das, und denken es ist mit den Nebenkosten getan.
3.Edelmetalle finde ich auch super, allerdings nicht ausschließlich, sonder als Ergänzung ( ich will doch im Alter nicht jeden Monate Unzen verkaufen, weil die Einnahme nicht reichen, sondern evtl. für andern Luxus)
4.Wald??? Sparkasse der Bauern, da bin ich neugierig? Da würde ich gerne mehr zu hören.
5. Finde ich auch gut.

Alles zum Thema Umschichtung, Schwazmarkt sind alles Spekulationen. Ich für meinen Teil möchte beim Thema Alter nicht spekulieren. Ich sage nicht Juhu" Riester alles super. Sondern wer später nicht von der Alterarmut betroffen sein möchte, der muss heute was machen. Und nur Riester ist falsch, nur Em, nur Cash ebenso. Alles im Mix
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Beitrag 13.02.2014, 18:49

Geldsammler
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Nicht Du spekulierst mit Deiner Altersvorsorge, sondern die Politiker tun es. Also ist eine absolut "sischere" (N. Blüm) Vorsorge nicht möglich.
Bei Edelmetall musst Du natürlich, wie schon in der Ansparphase, Stück für Stück verkaufen, wenn Du es als Rente siehst. Sonst hast Du das Kursrisiko ebenso wie beim Kauf auf einmal. Oder aber Du verkaufst es am Stück, wenn es Dir passend erscheint und sattelst dann in der passenden Kontradieff-Phase um.
Wald: Ist ein Thema für sich. Nicht ganz einfach, weil Du es professionell verwalten lassen musst und schon etwas Asche brauchst, damit nicht nur ein magerer Hektar rauskommt. Wald rentiert auch nicht gut (2 bis 3 Prozent), aber dafür ist es wie Edelmetall, nur dass es eben automatische Rendite bringt. Und wenn die Holzpreise mal nicht gut sind, lässt man es halt wachsen oder heizt seinen Kamin damit.

An Aktien und noch viel mehr an Fonds jeder Art stört mich persönlich, dass zu viele Leute daran mitverdienen, ohne den Wert zu steigern. Aber auch hier gibt es interessante Schnäppchen, dort wo andere nicht genau hinsehen. Man muss nur die Zeit und den Instinkt mitbringen, um sich schlau zu machen.

Garantien? Gibt es nicht. Und Versprechen werden gebrochen, wenn es hart auf hart kommt. So ist das Leben. Aber wer seine Verantwortung für sein Leben selbst in die Hand nimmt, der wird auch mit einem tollen Gefühl von Freiheit belohnt. Zieh Dir mal die Ansichten und Lebenseinstellung vom "Investment-Punk" rein (http://de.wikipedia.org/wiki/Gerald_Hörhan). Der spart, wo es seine Lebensqualität nicht beinträchtigt und investiert dort, wo es was zu holen gibt. Vor allem aber jammert er nicht rum (ist jetzt nicht auf Dich gemünzt, sondern auf die deutsche Seele, die von Vati Staat alles auf dem Silbertablett serviert haben will...)
smilie_24

Beitrag 05.04.2014, 13:15

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Geld
Risiko durchschaut: Jugendliche lehnen „geschenktes“ Geld vom Staat ab
Junge Sparer setzen verstärkt auf konservative Anlagen. Diese bringen zwar kaum Zinsen, allerdings ist das Ausfall-Risiko gering. Betriebliche Vorsorgen können junge Arbeitnehmer nicht überzeugen.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... -staat-ab/

Dazu ein schöner Leserkommentar:
hier die Erfahrung eines über 65-Jährigen, der den Rat unserer Politiker befolgt und jahrzehntelang privat vorgesorgt hat in Form von Lebensversicherungen und einer Direktversicherung (betriebliche Altersvorsorge durch Gehaltsumwandlung) und einer MetallRente (betriebliche Altersvorsorge durch Gehaltsumwandlung):
Die Rendite aus der Lebensversicherung hat zum einen Teil der Versicherer eingesteckt und den Rest hat die Inflation aufgefressen.
Die Rendite aus den beiden betrieblichen Altersvorsorgeverträgen frißt gerade die Krankenversicherung, indem sie sich mehr als 17% vom Auszahlungsbetrag überweisen läßt (laut “Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung”, der SPD sei Dank seit 2004!), obwohl der Vertrag zur Gehaltsumwandlung lange vor dem Gesetz zur Plünderung der betrieblichen Altersvorsorge durch die SPD im Jahre 2004 abgeschlossen wurde und der Zahlende AN keinerlei Sozialversicherungsbeiträge durch die Gehaltsumwandlung gespart hat.

Daher mein gutgemeinter Rat:
Haut all euer Geld raus und macht euch einen schönen Lenz, solange ihr noch könnt und macht euch nicht so viele Gedanken um die Altersvorsorge, denn die Politiker finden immer einen Weg (und einen Grund) euer sauer Erspartes klammheimlich zu stehlen!

Beitrag 06.04.2014, 13:02

herakles
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Dass der Staat keinem Geld schenkt, sollte jedem klar sein. Im Gegenteil, er wird alles nehmen was er nehmen kann, also worauf er Zugriff bzw. worüber er Informationen hat.

Wenn man wissen will was bei uns passiert, muss man auf die USA schauen. In ca 10 bis 20 Jahren ist es bei uns genauso. Anfang der 90-er hat man sich über den 2-ten Job der Amis hierzulande lustig gemacht.

Die Amis besteuern alle Staatsbürger, auch die im Ausland wohnen. Die Banken der meisten Staaten informieren die US Steuerbehörde über die Finanzen der Amerikaner. Deren privates, kapitalgedecktes Rentensystem hat der Staat trotzdem im Griff. Es gibt bereits Pläne diese Renten stark zu versteuern.

Daher sind die Strategien des Geldsammlers m.E. die Besten.

Leistungen fürs Alter zu generieren die nicht versteuert werden (können). Dazu gehören Kinder nun mal. Was zig Tausende von Jahren funktioniert hat, wird weiter funktionieren. Man hat die Familie, die Risikogemeinschaft schlechthin, systematisch destabilisiert. Egoistische Einzelindividuen wurden gezüchtet. Sie brauchen niemand, und wollen vor Allem für niemanden etwas hergeben. Glauben im Alter alles allein zu meistern.

Wer neben EM, ein Haus mit einer ELW bis zur Rente abzahlen kann, der kann von den Kindern im Alter eine "steuerfreie" Miete erhalten. Besser geht es nicht. Hat man den Kindern eine gute Ausbildung ermöglicht und liebvoll erzogen, wird sich das im Alter auch auszahlen.
Wer sie mit 18 rausgeschmissen hat, der kann nicht viel erwarten.

Ich bin sicher, dass in 10 Jahren ALLES versteuert und mit Beiträgen in die GKV belegt wird. Die OZ die man verkloppt, bleibt einem erhalten, zu 100%.

Beitrag 09.05.2014, 11:18

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ich halte zwar nicht unbedingt viel von den linken, aber gysi bringts auf den punkt.

http://www.youtube.com/watch?v=Qs5TC1uoy9Q

:mrgreen:
Diese Oneman Show hier hat soviel mit Meinungsfreiheit zu tun wie ein Zitronenfalter mit Zitronen falten. Meine Sperrung war wohl das Beste was mir passieren konnte. Danke an alle linken Weltverbesserer. Irgendwann merkt ihr wie bescheuert ihr seid.

Beitrag 07.07.2015, 14:49

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Nachteile der Riester-Förderung
Riester-Rente fast nur für Gutverdiener

Die Riester-Rente soll vor allem Klein- und Mittelverdiener bei der privaten Altersvorsorge unterstützen – von der staatlichen Förderung profitieren einer Studie zufolge aber zum großen Teil Gutverdiener.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/vo ... 22180.html

Beitrag 30.10.2015, 12:03

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Deutsche sparen weniger fürs Alter

Das Sparvermögen ist hierzulande so hoch wie nie. Doch gleichzeitig legen die Menschen das Geld Umfragen zufolge immer seltener für die Altersvorsorge zurück:

http://www.welt.de/finanzen/article1481 ... Recht.html
VfL Bochum? -Find ich gut!

Beitrag 18.02.2016, 03:58

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Riestern oder nicht? Was gegen Altersarmut wirklich hilft
Die gesetzliche Rente schützt Geringverdiener kaum mehr vor Altersarmut.
Für sie bleibt ein Riester-Vertrag deshalb die letzte Chance.
Doch auch der ist längst nicht für jeden sinnvoll.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/servic ... 66228.html

Mini-Zinsen werfen nichts ab
Altersvorsorge mit schwacher Rendite: Spielen Sie lieber Lotto statt zu "riestern"!
Ist das „Riestern“ eine gute Altersvorsorge oder eher ein Glücksspiel? Je nachdem, wen Sie fragen, fallen die Antworten unterschiedlich aus. FOCUS-Online-Experte Uwe W. Redler denkt, dass Sie Ihr Geld besser investieren können. Oder mögen Sie den Nervenkitzel des Lottospielens?
http://www.focus.de/finanzen/experten/m ... 76547.html

Allianz verliert vor BGH
Versteckte Riester-Klauseln sind unwirksam
Der Bundesgerichtshof hat Klauseln zu Riester-Verträgen der Allianz-Versicherung gekippt. Es sei nicht deutlich geworden, dass kleine Verträge nicht an den Überschüssenen beteiligt wurden.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat schwer verständlichen Klauseln in Versicherungsverträgen mit einem Grundsatzurteil Einhalt geboten. Das oberste deutsche Berufungsgericht in Karlsruhe erklärte am Mittwoch zwei Klauseln in Riester-Verträgen der Allianz für „intransparent und deshalb unwirksam“.
Die Verbraucherzentrale Hamburg und der Bund der Versicherten (BdV) hatten gegen die Klauseln geklagt, weil Versicherte an sieben verschiedenen Stellen - bis zum Geschäftsbericht - nachlesen mussten, bis sie verstanden, dass sie womöglich doch nicht an den Kostenüberschüssen des Unternehmens beteiligt werden. Schon das Oberlandesgericht Stuttgart hatte den Verbraucherschützern Recht gegeben. (Az.: IV ZR 38/14).
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/mei ... 12419.html

Förderung, Vermögen, Sparraten
So machen Sie das meiste aus einem geerbten Riester-Sparvertrag
Riestersparen ist so kompliziert, das nicht einmal der Staat noch durchblickt. Noch eine Stufe komplizierter wird es, wenn der Vertragspartner stirbt und ein Erbe an seine Stelle tritt. Dann lauern viele Hürden.
http://www.focus.de/finanzen/altersvors ... 93293.html

Beitrag 18.02.2016, 10:13

glaubnix
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MEINE Meinung zu Riester-Rente:

Geringverdiener haben ein Problem überhaupt die Prämien zusammenzukratzen.
Ihre später zu erwartende Rente wird unterhalb der Grundsicherung ( Grusi ) liegen.
Die mögliche Riester-Rente wird aber auf Grusi angerechnet.
Damit bezahlt der Geringverdiener also einen Teil seiner Grusi selber und hat nicht einen € mehr als derjenige der nicht "geriestert" hat.
"Riester-Rente" super Idee, fragt sich nur für wen!

Besserverdiener haben kein Problem mit der Prämie, benötigen die Riester-Rente aber auch meist nicht da es rentablere Anlagemöglichkeiten gibt.
Und wer garantiert am Ende, dass auch bei hohen Renten die Riester-Rente nicht auf die " hohe Rente " angerechtet wird, zumindest teilweise - vielleicht mit dem Argument der " Überversorgung "
" Überversorgung " Das ist auch kein neuer Begriff!
Das gab es schon in ähnlicher Form.

Wenn der Staat kein Geld mehr hat, brechen alle Dämme und es werden Maßnahmen getroffen, die wahrscheinlich meine Phantasie übertreffen.

Die beste und sicherste Altersversorgung ist die, von der keiner etwas weiß.
" Ich kann nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte " (Zitat Max Liebermann )

Beitrag 18.02.2016, 10:21

michi852
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Zum Nachddenken...

Wenn der Start kein Geld mehr hat...

.... bekommt der Harzer nach Nach Harz oder Grusi.
.... bekommt der Gutverdiener dann noch gesetzliche Rente
.... wer garaniert denn irgendwas... keiner...

Und zeige mir doch mal bitte "Rentablere" Anlagemöglichkeiten"

Wenn der Staat kein Geld mehr hat druckt er neues ( soll jetzt hier ein Ironie Smily hin oder nicht ). Wenn er das nicht mehr kann, dann helfen natürlich EM. Und nur dann! Alles auf eine Staatspleite setzen...?
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Beitrag 18.02.2016, 11:20

glaubnix
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Wohnort: Deutschland
michi852 hat geschrieben:Zum Nachddenken...

Wenn der Start kein Geld mehr hat...

.... bekommt der Harzer nach Nach Harz oder Grusi.
.... bekommt der Gutverdiener dann noch gesetzliche Rente
.... wer garaniert denn irgendwas... keiner...

Und zeige mir doch mal bitte "Rentablere" Anlagemöglichkeiten"

Wenn der Staat kein Geld mehr hat druckt er neues ( soll jetzt hier ein Ironie Smily hin oder nicht ). Wenn er das nicht mehr kann, dann helfen natürlich EM. Und nur dann! Alles auf eine Staatspleite setzen...?
Es gibt ganz viele mögliche Szenarien die sich abspielen könnten und alle kann man wohl schwer absichern.
Natürlich ist dabei auch eine Möglichkeit das nichts mehr garantiert ist.
Aber auch dann ist eine Reserve, von der keiner etwas weiß, die Sicherste.
Das bedeute auch nicht zwangsläufig alles auf einen GAU (Staatspleite) zu setzen.
Verliert eine Reserve ihren Wert wenn nicht das Schlimmste eintrifft? Ist mir neu!

Über die Rentabilität von Riester-Rente gibt es reichlich Informationen im Netz, eine Info-Seite einer Versicherung als Quelle sollte man natürlich ehr nicht wählen.

Den Einwand mit dem Geld drucken kann ich jetzt nicht richtig einordnen.
Innerhalb der Währungsgemeinschaft ist Geld drucken einzelner Staaten zu Staatsfinanzierung wohl ehr schwierig und wie es Rentnern ergehen kann, zeigt das Beispiel Griechenland zumindest ansatzweise.
" Ich kann nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte " (Zitat Max Liebermann )

Beitrag 18.02.2016, 12:33

michi852
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Ich kaufe seit 6 Jahren regelmäßig EM. Und was soll ich sagen.
Diese Reserve hat doch tatsächlich an Wert verloren.
Wenn ich das Geld jetzt bräuchte, wäre ich ganz schön am A.....
Und auch schon vor sechs Jahren hab ich hier gelesen, dass Gold und Silber das
Beste zur Alterssicherung sind... und das war damals schon falsch.

Ich würde mich trotzdem über einen Tipp über rentable Analgen freuen...

Zum Thema kosten.... Goldpreis in Euro heute 1082 €. Günstigste Unze im Verkauf inkl. Versand 1117 EUR und im Ankauf ca. 1070EUR nach Versandkosten.. Was ist mit diesen Kosten... Frechheit...

Leider wird bei Riester nie richtig hingesehen, Äpfel mit Melonen verglichen... Manchmal auch weil es viele nicht verstehen...

Griechenland hat eben Anleihen an die EZB verkauft um sich zu finanzieren...
Andere Länder drucken Geld. Die EU hat aber tatsächlich noch einen Sonderstatus, da wir keine einheitliche Geldpolitik betreiben.
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Beitrag 18.02.2016, 14:06

ChrisJ11
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Deswegen kauft man auch nur EM mit Geld das man auf Jahre gesehen wahrscheinlich nicht braucht. Wenn du über die letzte Jahre gekauft hast, sei froh. Wenn du das Geld nicht braichst, einfahc halten, deine Zeit wird kommen.

Riester ist ein Zweischneidiges Schwert. Viele, gerade geringverdiener wurden mit der Riester betrogen. FÜr bestimmte Gruppen könnte es sich lohnen aber es profitieren auch hier mal wieder nur die, die es eh schon gut haben.

Das An und Verkaufspreise nicht gleich sind ist ja wohl klar oder? smilie_08

Beitrag 18.02.2016, 16:07

michi852
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Ja klar mit Geld, dass man nicht gerade jetzt braucht.
Wenn ich aber die Vorsorge nur auf EM einstelle, ist das zu einseitig.
Außerdem weiss ich leider eh schon, dass ich die Dinger wahrscheinlich nie verkaufe,
weil die soo schön glänzen.

Mir ist das nur zu einseitig, was hier oft empfohlen wird. Breit steuen, auch mit EM.

Das mit An- und Verkauf sollte darstellen, dass irgendwo immmer was für den abfällt, der damit handelt. Bei EM ist das normal, dass das manchmal 10 % sind,,,,
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Beitrag 20.02.2016, 12:01

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Deutsche Sparmisere:
Ökonomen fordern Abschaffung der Riester-Rente

Sie sei "eine Umverteilung zugunsten der Gutverdienenden und Finanzdienstleister": Führende Ökonomen fordern im SPIEGEL eine Alternative zur Riester-Rente - zum Beispiel einen "Schäuble-Bond".

http://www.spiegel.de/wirtschaft/servic ... 78308.html

Beitrag 05.03.2016, 11:00

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Altersvorsorge

Viele Deutsche hoffen vor allem auf ihre Rente

Eine aktuelle Umfrage zeigt abermals: Das Interesse der Bundesbürger an den eigenen Finanzen ist gering. Sie versäumen damit den Vermögensaufbau:

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/mei ... 99987.html
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Beitrag 05.03.2016, 22:24

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Sapnovela
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So ist das in einer Zeit, wo es Geld im Überfluss gibt... wer mit seinem Geld etwas verdienen will, muss sich kümmern. Im Grunde gar keine schlechte Entwicklung. Der FIAT-bedingte Anspruch auf Rendite für Nichtstun ist auf die Dauer schlicht nicht anderes als völlig absurd. Irgendwer muss ja immer für die Rendite etwas von seiner Wertschöpfung abgeben.

Just my two cents.

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