SPD will 500-Euro-Scheine abschaffen

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 08.02.2016, 17:28

Goldinho
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Mehrgoldfüralle hat geschrieben:Entschuldige, Goldino, aber das ist völliger Unfug. Ist es nicht gerade das Wesen der Kriminalität, an gesellschaftlichen Normen und Instititionen vorbei ihre Geschäfte zu machen? Und wieso soll gerade ein Bargeldverbot das verhindern?
Brauchen die sonst nichts? Was sollen wir noch alles verbieten? Nein das sind nur vorgeschobene Scheinargumente, weil sonst weder Negativzins noch totale Überwachung möglich sind.

Wenn das dann noch einhergeht mit weiteren Repressionen, ein kleiner Blick über die Grenze nach Frankreich genügt dafür, dann ist das kein Rechtsstaat mehr. Alles zum Wohle der Finanzindustrie, mit dem Negativzins dürfen die kleinen Leute mal wieder die Banken retten, weil es mit Steuern nicht mehr durchsetzbar ist. Und die Daten darüber, wann wir wo und wofür unser Geld ausgeben, erleichtern der Werbebranche das Leben ungmein.

Wenn wir ehrlich sind, dann leben wir seit Jahren auf Pump. Auch völlig egal wie dies zustande gekommen sind, da wir diese Politik gewählt haben, sind wir alle mitschuldig.

Was meinst Du wird noch auf uns zukommen, wenn wir jährlich 50 Mrd für Flüchtlinge zahlen müssten? Deutschland wird aktuell geschlachtet und das von allen Seiten und ein etwaiger Negativzins von 0,3 % wäre geradezu Spielgeld im Vergleich zudem, was wir noch zu erwarten hätten.

Und wenn ein Negativzins für Arbeitnehmer eingeführt sollte, gehst Du auf die Bank und hebst Dein Geld ab um es unter Dein Kopfkissen zu legen? Ist doch Schmarrn. Selbst wenn Du es abheben würdest, garantiere ich Dir, die Gebühr würde vorab fällig werden, da nützt Dir Dein Bargeld rein gar nichts!

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Beitrag 08.02.2016, 18:35

Mehrgoldfüralle
Leider schon wieder Nonsens. Wir leben nicht auf Pump, sondern weit unter unseren Verhältnissen, weil es halt so schön ist, Exportweltmeister zu sein. Dass die Überschüsse auf verschiedenen Wegen auch gleich wieder exportiert werden, rundet die Sache ab. Siehe Target 2, falls dir das was sagt.

Warum auch in diese Diskussion wieder Flüchtlinge eingeführt werden müssen, ist mir völlig rätselhaft.

Falls ein Negativzins eingeführt wird, wird er wohl für alle Einlagen gelten. Du gibst der Bank Kredit und zahlst Geld dafür, das ist pervers und verstösst gegen jede Markt- und volkswirtschaftliche Lehre, egal welcher Coleur. Darum muß es verhindert werden, und aus vielen anderen Gründen auch.

Beitrag 08.02.2016, 19:48

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Ladon
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Was'n nu mit den 500€ Scheinen?

Gibt's dazu noch was?
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Beitrag 08.02.2016, 20:22

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Ladon hat geschrieben:Was'n nu mit den 500€ Scheinen?
Gibt's dazu noch was?
Ne,schon zu viel jeschwätzt.
Det nächste "Scheinchen" iss denn eene Nummer kleener smilie_16
Mach zu hier!
(Mein Vorschlag)
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und Du veränderst Dein Leben"
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Beitrag 08.02.2016, 20:45

Goldinho
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Mehrgoldfüralle hat geschrieben:Leider schon wieder Nonsens. Wir leben nicht auf Pump, sondern weit unter unseren Verhältnissen, weil es halt so schön ist, Exportweltmeister zu sein. Dass die Überschüsse auf verschiedenen Wegen auch gleich wieder exportiert werden, rundet die Sache ab. Siehe Target 2, falls dir das was sagt.

Warum auch in diese Diskussion wieder Flüchtlinge eingeführt werden müssen, ist mir völlig rätselhaft.

Falls ein Negativzins eingeführt wird, wird er wohl für alle Einlagen gelten. Du gibst der Bank Kredit und zahlst Geld dafür, das ist pervers und verstösst gegen jede Markt- und volkswirtschaftliche Lehre, egal welcher Coleur. Darum muß es verhindert werden, und aus vielen anderen Gründen auch.
Nun, wir exportieren an Staaten, die sich die Waren gar nicht leisten können. Hintenrum müssen dann Länder wie Griechenland aus Steuergeldern finanziert werden. Wir mögen zwar produktiv sein, aber wenn wir die Hälfte unserer Waren quasi verschenken müssen, dann relativiert es sich wieder, das mit dem Exportweltmeister.

Ich dreh gleich ab, Du glaubst echt, die Banken benötigen Dein Geld als Kredit? Noch gibt es keine Negativzinsen für den Normalbürger, also alles reine Spekulation deinerseits. Die Banken werden ja selbst von der EZB zur Kasse gebeten - im Namen der EU, kann ja dann nicht so schlimm sein, oder mal etwas anderes wählen.

Und nochmals, und ich hoffe, beim zweiten Mal wird es endlich verstanden. Es ist völlig egal ob es Bargeld gibt, oder nicht, der Staat, wenn er denn will, hat immer die Möglichkeit an Dein Geld zu kommen. Es sei denn, Du stehst an der Straße und verkaufst Drogen für Bargeld.....

Manche tun hier so, als müssten sie keine Abgaben zahlen wenn sie ihr Einkommen bar ausgezahlt bekämen..... außerdem, wenn es in Deutschland jemals soweit sein sollte, das man sein komplettes Geld in Barform abheben muss, dann haben wir hier ganz andere Sorgen.

Beitrag 08.02.2016, 21:07

Mehrgoldfüralle
Dreh ruhig ab, Goldino. Trotzdem ist es so. Wenn du einer Bank Geld einzahlst, ist es nicht mehr deins, sondern du hast es der Bank als Kredit gegeben. Das ist nun mal so. Dann musst du darauf vertrauen, dass sie es dir wieder geben kann. Millionen Menschen können dir das bestätigen, die ihr Geld nicht wieder gesehen haben.

Nein, es ist nicht völlig egal, ob es Bargeld gibt. Bargeld ist in deinem Eigentum, du kannst damit tun und lassen was du willst, und zwar ohne Kontrolle. Wenn du den Unterschied nicht begreifst, kann ich dir auch nicht helfen.

Beitrag 08.02.2016, 21:50

ChrisJ11
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Immer die gleiche Aussage. Drogen hier Kriminalität da und wieder von vorne als ob man sich mit Ronald Reagan unterhält... das Ding ist durch glaube ich.

Beitrag 09.02.2016, 02:49

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Früherer Höchstrichter: Bargeld-Obergrenze ist verfassungswidrig

Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hält Beschränkungen von Bargeldzahlungen für verfassungswidrig. Dass diese Tatsache die Regierung davon abhalten wird, eine Grenze von 5.000 Euro einzuführen, ist allerdings unwahrscheinlich.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... ngswidrig/

Beitrag 09.02.2016, 14:07

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Ladon
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Mehrgoldfüralle hat geschrieben:...
Dreh ruhig ab, Goldino. Trotzdem ist es so. Wenn du einer Bank Geld einzahlst, ist es nicht mehr deins, sondern du hast es der Bank als Kredit gegeben. Das ist nun mal so. Dann musst du darauf vertrauen, dass sie es dir wieder geben kann. Millionen Menschen können dir das bestätigen, die ihr Geld nicht wieder gesehen haben.
...
Es täte Euch vielleicht gut, wenn Ihr Euch erst einmal auf eine einheitliche Nomenklatur einigen würdet. Scheint mir hier doch mal wieder das alte Geld/Zahlungsmittel-Problem aufzuscheinen.

DAS, WAS HIER BARGELD GENANNT WIRD IST "NUR" DAS GESETZLICHE ZAHLUNGSMITTEL

Das kann (!) Geld wert sein ... oder auch nicht. Meist ist das eine Frage der Zeit in der man lebt.
Dieses Zahlungsmittel ist qua Definition selber Kredit, weil es sonst gar nicht existent wäre.
Wenn Du "Geld" einzahlst (wir nehmen mal die "klassische" Gelddefinition), wechselst Du z.B. Gold in ein Guthaben oder Banknoten um.
Wenn Du Banknoten "einzahlst", wechselst Du den "Kreditbrief" Geldschein in das virtuelle Zahlungsmittel-Guthaben.

Was uns gleich zum anderen Teil bringt:
Mehrgoldfüralle hat geschrieben:...
Nein, es ist nicht völlig egal, ob es Bargeld gibt. Bargeld ist in deinem Eigentum, du kannst damit tun und lassen was du willst, und zwar ohne Kontrolle. Wenn du den Unterschied nicht begreifst, kann ich dir auch nicht helfen.
...
Das PAPIER ist Dein Eigentum. Nicht der "Wert" (bzw. nur der des Papiers) oder die Kaufkraft.
Der Wert des Geldscheins basiert ausschließlich auf seiner obrigkeitlichen Festlegung als Zahlungsmittel.
Die "Forderung", die sich aus dem Besitz eines Geldscheines ergibt, ist genauso "unreal", wie die aus einem Guthaben.
Man muss halt darauf vertrauen, dass man damit was "kaufen" kann.
Morgen können die Scheine aus dem Verkehr gezogen werden ... dann wäre man mit einem Guthaben besser dran.
Übermorgen können die Scheine gechipt werden. Was machen wir dann?



Die Banknoten werden über kurz oder lang abgeschafft - egal wie wir hier jammern.
Allerdings sollte man sich auch fragen, wann der Aufwand mit dem Bargeld größer wird, als der, eine "Umleitung" des Geldstroms zu organisieren.
Und zwar für ALLE. Sowohl für den "kleinen Mann", der ungern seinen Goldeinkauf preisgeben will, noch für den terroristischen Waffenkäufer, dem wahrscheinlich auch was einfällt, wenn er die Panzerfäuste nicht mehr mit Koffern voller Bargeld zahlen darf.
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Beitrag 09.02.2016, 14:23

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Friedrich 3
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Würde sich bei einer Abschaffung des Bargelds nicht automatisch eine Parallelwährung etablieren?
zB. Gold und Silber in allen Varianten?Denn das wäre der einzige "Wert" der sich der Kontrolle entziehen kann...
So und nicht anders!

Erfolgreich gehandelt: ja klar..

Beitrag 09.02.2016, 14:35

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VfL Bochum 1848
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Friedrich 3 hat geschrieben:Würde sich bei einer Abschaffung des Bargelds nicht automatisch eine Parallelwährung etablieren?
zB. Gold und Silber in allen Varianten?Denn das wäre der einzige "Wert" der sich der Kontrolle entziehen kann...
Denkbar wären auch Fremdwährungen als Bargeld-Ausweich-Parallelwährung, z.B. USD, Schweizer Franken, etc., denn das Bargeldverbot wäre ja erst einmal auf Deutschland/Euro beschränkt.
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Beitrag 09.02.2016, 14:43

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Titan
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Ladon hat geschrieben:....Die Banknoten werden über kurz oder lang abgeschafft -
Ja,mach den Faden zu ohne ihn abzuschaffen.
Der Fünfhunderter ist schon mehr als weichgekaut,
zerfällt in seine Bestandteile :twisted:
T.
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Beitrag 09.02.2016, 14:50

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Titan hat geschrieben: ...
Ja,mach den Faden zu ohne ihn abzuschaffen.
...
"Bitte" heißt das smilie_02
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Beitrag 09.02.2016, 15:21

Goldinho
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Mehrgoldfüralle hat geschrieben:Dreh ruhig ab, Goldino. Trotzdem ist es so. Wenn du einer Bank Geld einzahlst, ist es nicht mehr deins, sondern du hast es der Bank als Kredit gegeben. Das ist nun mal so. Dann musst du darauf vertrauen, dass sie es dir wieder geben kann. Millionen Menschen können dir das bestätigen, die ihr Geld nicht wieder gesehen haben.

Nein, es ist nicht völlig egal, ob es Bargeld gibt. Bargeld ist in deinem Eigentum, du kannst damit tun und lassen was du willst, und zwar ohne Kontrolle. Wenn du den Unterschied nicht begreifst, kann ich dir auch nicht helfen.

Nein, es stellt keinen Kredit Deinerseits gegenüber der Bank dar, wenn Du auf selbiger ein Guthaben hast! Die Bank kann, mehr oder weniger, Geld aus dem Nichts generieren und benötigt Dein Geld überhaupt nicht. Geh mal zu Deiner Bank und fordere Deinen "Kredit" zurück, viel Spaß! Vielleicht erst einmal den Begriff Kredit nachlesen, bevor Du solch eine Behauptung aufstellst.

Wer hat denn sein Geld nicht wieder gesehen? Wirf doch bitte hier nicht mit Allgemeinheiten herum die Du nicht belegen willst. Geld, Bar- wie Digitales ist gleichermaßen Geld das jederzeit entwertet werden kann und nur auf Vertrauen der Menschen untereinander besteht. Mit dem Unterschied, das Bargeld einen anonymen Warenaustausch gewährleistet und wer profitiert am meisten davon? Richtig! Kriminelle. Auch ist es recht naiv zu glauben, dass man mit seinem Bargeld/Geld machen kann was man will. Schon einmal etwas vom Geldwäschegesetz gehört?

Ach ja, wer hindert mich denn daran mit meinem Giralgeld tun und lassen zu können was ich mag? Wir haben in Deutschland eine Einlagensicherheit von 100.000 € falls Du "tausend prozentig" sicher gehen willst, steht Dir darüber hinaus immer noch frei Deine Vermögenswerte in Edelmetallen und anderen Anlageformen anzulegen.

Bestes Beispiel zu dem Thema ist doch die Umstellung von der D-Mark zum Euro. Dein Giralgeld wurde direkt umgewandelt, wohingegen, würdest Du nach 10 Jahren aus dem Koma erwacht, Dein Bargeld nichts mehr Wert sein. Und nun, bringe mir ein Beispiel worin das Gleiche mit Giralgeld passiert ist.

Beitrag 09.02.2016, 15:23

Goldinho
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ChrisJ11 hat geschrieben:Immer die gleiche Aussage. Drogen hier Kriminalität da und wieder von vorne als ob man sich mit Ronald Reagan unterhält... das Ding ist durch glaube ich.
Ich gebe wenigstens Beispiele zum Besten. Du hingegen, hast nichts substanziell sinnvolles zur Diskussion beigetragen. Könntest Dich also auch gleich enthalten.

Beitrag 09.02.2016, 15:28

ChrisJ11
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Nur das die Beispiele blanker Unsinn sind. Ausserdem habe ich dir doch konrete illegale ehemalige Internetportal mit Milliarden Umsätzen genannt :). Und was möchstest du denn für Beispiele.. Kriminelle "Nicht-Bargeld-Unternehmen" ? ...Guck in Frankfurt, London, New York isw aus dem Fenster und suche die schillernsten Gebäude. SO ich bin dann raus

Beitrag 09.02.2016, 15:37

Goldinho
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Friedrich 3 hat geschrieben:Würde sich bei einer Abschaffung des Bargelds nicht automatisch eine Parallelwährung etablieren?
zB. Gold und Silber in allen Varianten?Denn das wäre der einzige "Wert" der sich der Kontrolle entziehen kann...
Super, jemand mit einem Argument smilie_24

Edelmetalle stellen kein offizielles Zahlungsmittel dar, sollte die Handhabung also deutlich erschweren. Die Polizei könnte sich dann auf die Annahmestellen konzentrieren und bei Auffälligkeiten die Herkunft erfragen.

Falls Bargeld abgeschafft werden würde, bräuchte es für den Normalbürger keine Parallelwährung. Wir alle hier haben Gold im Safe, aber keiner von uns würde auf die Idee kommen damit zu bezahlen, so lange sich noch Barvermögen auf dem Konto befindet.

Eine Parallelwährung, die nicht auch gleichzeitig offizielles Zahlungsmittel ist, ist in der Handhabung ungemein aufwändiger.

Mir geht es auch nicht nur um Schwerstkriminelle. Sozialhilfemissbrauch, Schwarzarbeit und Korruption ist ebenfalls ein großes Thema welches ohne Bargeld deutlich erschwert werden würde. Meiner Meinung nach.

Beitrag 09.02.2016, 16:00

Goldinho
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben:
Denkbar wären auch Fremdwährungen als Bargeld-Ausweich-Parallelwährung, z.B. USD, Schweizer Franken, etc., denn das Bargeldverbot wäre ja erst einmal auf Deutschland/Euro beschränkt.
Denkbar, ja, aber wenn Bargeldverkehr komplett in der EU verboten wäre, dann müsstest Du die Fremdwährung erst einmal ins Land bekommen und könntest diese gleichzeitig auch nur wieder im Ausland umtauschen.

Würde auch wieder nur Sinn machen, wenn jeder Zweite mit solch einer "Underground-Währung" diverse Dienste bezahlt. Das Risiko aber damit ertappt zu werden und sein ganzes "Bares" zu verlieren (Es gibt Bargeldschnüffelhunde nur z.B.), sollte für die Meisten zu groß sein.

Beitrag 09.02.2016, 17:22

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Ladon
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Man kann doch einfach editieren. Danke.
Mod L


Goldinho hat geschrieben:...
dann müsstest Du die Fremdwährung erst einmal ins Land bekommen und könntest diese gleichzeitig auch nur wieder im Ausland umtauschen.

Würde auch wieder nur Sinn machen, wenn jeder Zweite mit solch einer "Underground-Währung" diverse Dienste bezahlt. Das Risiko aber damit ertappt zu werden und sein ganzes "Bares" zu verlieren (Es gibt Bargeldschnüffelhunde nur z.B.), sollte für die Meisten zu groß sein.
Dollar in Südamerika, DM im ehemaligen Jugoslawien ...
Die Liste der "fremden Parallelwährungen" ist lang und "erfolgreich".

Es geht darum, dass innerhalb einer Volkswirtschaft IRGENDWAS als vertrauenswürdiges Zahlungsmittel her muss, weil sonst gar nichts geht.
Ins Land kommt das "fremde Geld", weil in Krisenländern billig eingekauft werden kann - vorzugsweise mit einer akzeptierten Fremdwährung.
Und raus aus dem Land sollen die $-Noten gar nicht, weil sie ja als Zahlungsmittel in der Volkswirtschaft benötigt werden, die aus nahe liegenden Gründen niemals alle Transaktionen mit der Übergabe von EM realisieren kann (selbst wenn alle welches hätten). Niemand (!) würde doch die "harte Fremdwährung" wieder umtauschen wollen. Ob im Ausland oder daheim. In was denn?





Oh, P.S. noch:
Was hat das mit der Abschaffung von 500 Euro Scheinen durch die SPD zu tun?
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 09.02.2016, 22:14

Goldinho
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Ladon hat geschrieben:
Dollar in Südamerika, DM im ehemaligen Jugoslawien ...
Die Liste der "fremden Parallelwährungen" ist lang und "erfolgreich".
Aber auch nur, wenn generell eine Bargeldwährung erlaubt ist. Die Frage muss halt gestellt werden, weshalb eine Parallelwährung überhaupt eingeführt werden müsste, nur des Bargeldes wegen? Wenn Du Deine Transaktionen nicht verschleiert und anonym tätigen musst, tut es auch das digitale Geld. Deine Beispiele beziehen sich aber auch eher auf zusammenbrechende Volkswirtschaften, bzw. Zusammenbruch des Geldsystems der jeweiligen Länder im Ganzen.

Ladon hat geschrieben: Es geht darum, dass innerhalb einer Volkswirtschaft IRGENDWAS als vertrauenswürdiges Zahlungsmittel her muss, weil sonst gar nichts geht.
Ins Land kommt das "fremde Geld", weil in Krisenländern billig eingekauft werden kann - vorzugsweise mit einer akzeptierten Fremdwährung.
Und raus aus dem Land sollen die $-Noten gar nicht, weil sie ja als Zahlungsmittel in der Volkswirtschaft benötigt werden, die aus nahe liegenden Gründen niemals alle Transaktionen mit der Übergabe von EM realisieren kann (selbst wenn alle welches hätten). Niemand (!) würde doch die "harte Fremdwährung" wieder umtauschen wollen. Ob im Ausland oder daheim. In was denn?
Wenn es kein Bargeld gibt, dann wird elektronisch bezahlt und direkt bei den Banken umgerechnet. Es kommt also kein zusätzliches Zahlungsmittel ins Land.

Mir geht es in erster Linie darum, wie eine intakte Gesellschaft ohne Bargeld zurande kommt. Das hier geht mir schon wieder viel zu weit.

Was mich zusätzlich interessieren würde was passiert, wenn Europa gänzlich auf Bargeld verzichtet. Ich glaube, alle anderen Länder würden früher oder später nachziehen. Erst die angrenzenden Länder, dann der Rest.
Ladon hat geschrieben: Oh, P.S. noch:
Was hat das mit der Abschaffung von 500 Euro Scheinen durch die SPD zu tun?
Ja sorry, habe den Thread wohl ge-hijackt. Mache aber jetzt auch keinen entsprechenden separat auf und schreibe auch nix mehr zu dem Thema.

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