Trump der nächste US-Präsident

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 26.07.2016, 08:54

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VfL Bochum 1848
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US-Wahlkampf

Trump überholt Clinton

Er könnte wirklich Präsident werden: Erstmals seit Monaten sieht eine Umfrage Donald Trump vor seiner Konkurrentin Hillary Clinton:

http://www.zeit.de/politik/ausland/2016 ... praesident
Zuletzt geändert von VfL Bochum 1848 am 14.11.2016, 12:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag 26.07.2016, 09:10

25rubel
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zuzutrauen ist es den vielfach hinterwäldlerischen amis auf jeden fall. die würden glattweg auch a.h. wählen, wenn er nur genug auf das patriotische gaspedal drücken würde.
der "manhattan-wolkenkratzer-flachzange" würde ich durchaus das drücken der berüchtigten knöpfe zutrauen. der unterschied zum nordkoreanischen "führer" ist in meinen augen nicht sehr groß, wenn überhaupt noch einer vorhanden sein sollte.

Beitrag 26.07.2016, 11:05

Gladius
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Naja,... Hillary "Killary" Clinton ist auch nicht viel besser. Ihr wird sogar eher zugetraut einen Krieg vom Zaun zu brechen als Trump, der u.a. einen Rückzug des Militärs in die Heimat propagiert. Ebenso wie Kürzungen (wenn nicht sogar ganz Austritt) bei der NATO und Kooperation mit Russland und China.

Wie dem auch sei. Die amis haben die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Beitrag 26.07.2016, 12:19

olso
Zum kotzen sind beide.
Mauer zu Mexiko und für Moslems Einreisesperre. Abschiebung aller kriminellen Einwanderer. Wäre Trump in D. bei der AFD wären die nächsten Wahlen gelaufen. Und ich halte ihn nicht für einen Merkel oder anderen Laberpolitiker. Er ist erfolgreicher Unternehmer. Er macht das!
Auch der EU/Nato ihre Probleme(und Kosten) selbst aufzulegen finde ich in Ordnung. Dann fällt mal das ewige Stänkern gegen die USA weg. Und Kriegstreibereien kann die Nato glänzend alleine.
Sehe schon Flinten-Uschi mit 30 funktionierenden Panzern Putin angreifen.
Hoch rechne ich ihn an, dass er mit Putin und China die Beziehungen verbessern will.
Aber er dürfte noch ziemlich "Dreck am Stecken" haben. Und ich denke, das kommt noch.

smilie_15

Beitrag 26.07.2016, 17:54

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Stempelglanz
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@ olso

also ich halte ihn auch nicht für einen "Angela M";
aber für einen ganz grossen (Dumm) Laberer !

auserdem : was bleibt schon von sogenannten Wahlversprechen
am, Ende dann übrig!?

einig bin ich mit Dir:
"Zum Erbrechen sind Beide"

und leider ganz genau treffend bemerkt von "Gladius"

die Amis haben die Wahl zwischen Pest und Cholera;

jedoch haben Beide,jede Menge Gefolgsleute
Lieber etwas mehr,als viel zu wenig !
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Beitrag 26.07.2016, 20:20

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eisendieter
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Stempelglanz hat geschrieben:@ olso

also ich halte ihn auch nicht für einen "Angela M";
aber für einen ganz grossen (Dumm) Laberer !

auserdem : was bleibt schon von sogenannten Wahlversprechen
am, Ende dann übrig!?

einig bin ich mit Dir:
"Zum Erbrechen sind Beide"

und leider ganz genau treffend bemerkt von "Gladius"

die Amis haben die Wahl zwischen Pest und Cholera;

jedoch haben Beide,jede Menge Gefolgsleute


lange kein Präsident der USA mehr einem tödlichen Attentat zum Opfer gefallen. Bei Obama lag ich mit meiner Prognose schon falsch.
Erfolgreich gehandelt: ja

E PLURIBUS UNUM

Beitrag 27.07.2016, 08:12

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VfL Bochum 1848
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Stempelglanz hat geschrieben:
also ich halte ihn auch nicht für einen "Angela M";
Nee ich auch nicht, denn die ist wirklich einzigartig, ich stell mir grad vor, die würde in den USA in den Wahlkampf gehen, da hätte die ganze Welt mal wirklich was zum Lachen smilie_02 smilie_02 smilie_02 .
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Beitrag 27.07.2016, 17:42

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KROESUS
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Donald Dumb ist mir lieber als Killary Clinton die schon den Irakkrieg befürwortet hatte

Beitrag 27.07.2016, 21:00

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AuCluster
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Hm, unter der bombenschmeißenden Clinton wird alles seinen gewohnten Gang gehen. Ob Trump besser ist, sei dahin gestellt. Aber das haben wir nicht zu entscheiden.
Within our mandate, the ECB is ready to do whatever it takes to preserve the euro. And believe me, it will be enough.

Beitrag 28.07.2016, 10:11

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AuCluster hat geschrieben:.... Aber das haben wir nicht zu entscheiden.
Genau, wir haben genug damit zu tun, bei den nächsten Landtags- und Bundestagswahlen bei uns die richtige Entscheidung zu treffen.

Allerdings wirds welt- und geopolitisch sehr wohl einen Unterschied machen, ob Clinton oder Trump gewählt wird, global finanzmarkttechnisch meines Erachtens auch.

smilie_24
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Beitrag 28.07.2016, 19:04

Mehrgoldfüralle
Sieht man sich mal an, wer Clinton unterstützt, kommt mehr Licht in die Sache. Das ist die Wallstreet, Miliardäre (Soros u. A.) und ganz stark die Saudis. Interessant. Was wir da erwarten dürfen ist klar, das bedeutet nichts Gutes. Mehr Konfrontation mit Russland und China, noch mehr Engagement im Nahen Osten, noch mehr Umverteilung von fleißig zu reich. Alles sehr unerfreulich.

Bei Trump ist vieles ungewiss, er ist ein Populist und Demagoge, eine Flachzange ist er sicher nicht. Eine neue Phase des Isolitianismus würde dem Land aber gewiß weniger schaden als Clinton. Auch für uns wäre das m. E. besser und vor allem sicherer.

In beiden Fällen werden die sozialen und/oder rassischen Spannungen stark zunehmen, das ist unvermeidlich. Aber auch das geht ohne uns besser.

Beitrag 28.07.2016, 20:34

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Stempelglanz
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Da gibts einen schönen Spruch :
(ich stelle ihn mal hier ein)

Leute, die am höchsten stehn, müssten auch am weitsten sehn.
Wenn's in solcher Wolkensphäre nur nicht oft so neblig wäre!


(Ludwig Fulda)
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Beitrag 29.07.2016, 18:48

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VfL Bochum 1848
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Clinton gegen Trump

Alles noch eine Nummer härter

Der US-Wahlkampf zwischen Clinton und Trump ist gleich in mehrfacher Hinsicht besonders. Denn nicht nur, dass zum ersten Mal eine Frau gegen einen Mann um den Einzug ins Weiße Haus streitet: Mit Trump ist ein Kandidat im Rennen, der sich an keine politischen Regeln hält:

http://www.tagesschau.de/ausland/uswahl ... p-119.html
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Beitrag 29.07.2016, 19:27

Goldinho
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Die Mauer zu Mexiko fänd ich jetzt gar nicht so schlimm. Bei über 600.000 Illegalen Immigranten im Jahr, die vom Süden nach Amerika strömen, mehr als gerechtfertigt. Andererseits könnte man auch ganz auf Grenzen verzichten, ja gleich auf ganze Staaten, wenn jeder ein und ausgehen kann wie ihm beliebt.

Beitrag 29.07.2016, 19:29

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Datenreisender
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben:Er könnte wirklich Präsident werden
Das haben die Simpsons schon vor 16 Jahren prophezeit ...

Beitrag 30.07.2016, 14:52

Mehrgoldfüralle
Goldinho hat geschrieben:Die Mauer zu Mexiko fänd ich jetzt gar nicht so schlimm. Bei über 600.000 Illegalen Immigranten im Jahr, die vom Süden nach Amerika strömen, mehr als gerechtfertigt. Andererseits könnte man auch ganz auf Grenzen verzichten, ja gleich auf ganze Staaten, wenn jeder ein und ausgehen kann wie ihm beliebt.
Wirf doch mal einen wachen Blick in die Vereinigten Staaten. 43 Millionen Foodstamps-Empfänger, 23 % wirkliche Arbeitslosigkeit, 1,7 Billionen Dollar Kreditkartenschulden, nicht viel weniger Kredite für Autos, 19 Billionen Dollar offizielle Staatsverschuldung. Absehbar ein failed state.

Wer mit klarem Verstand da hin will, dem muß es wirklich dreckig gehen. Man kann auch, statt einer Mauer zu bauen, den Menschen in Südamerika ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Denen in Nordamerika dann auch gleich mit.

Beitrag 30.07.2016, 20:40

Goldinho
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Mehrgoldfüralle hat geschrieben:
Goldinho hat geschrieben:Die Mauer zu Mexiko fänd ich jetzt gar nicht so schlimm. Bei über 600.000 Illegalen Immigranten im Jahr, die vom Süden nach Amerika strömen, mehr als gerechtfertigt. Andererseits könnte man auch ganz auf Grenzen verzichten, ja gleich auf ganze Staaten, wenn jeder ein und ausgehen kann wie ihm beliebt.
Wirf doch mal einen wachen Blick in die Vereinigten Staaten. 43 Millionen Foodstamps-Empfänger, 23 % wirkliche Arbeitslosigkeit, 1,7 Billionen Dollar Kreditkartenschulden, nicht viel weniger Kredite für Autos, 19 Billionen Dollar offizielle Staatsverschuldung. Absehbar ein failed state.

Wer mit klarem Verstand da hin will, dem muß es wirklich dreckig gehen. Man kann auch, statt einer Mauer zu bauen, den Menschen in Südamerika ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Denen in Nordamerika dann auch gleich mit.
Darum geht es doch, die Amerikaner brauchen nicht noch mehr Tagelöhner. Ich wäre auch dafür, dass die Amerikaner ihr Militärbudget um 500 Mrd verringern und das Geld den Armen zukommen lassen würden, aber das ist wohl Wunschdenken. Bis dahin: " Hilf dir selbst, so hilft Dir Gott".... oder so ähnlich.

Beitrag 30.07.2016, 22:58

monkele
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Mit ein wenig Glück gewinnt der Bessere die Wahl..... :mrgreen:
I believe in angels !

Beitrag 31.07.2016, 00:28

Thomasio
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Na, da kann ich mitreden, denn ich verfolge das was da abgeht schon seit Bernie Sanders noch bei 3% der Stimmen war, bzw. Politik in USA allgemein schon viel länger.

Das Hauptproblem was die Amerikaner schon sehr lange haben ist, dass sie (abgesehen von den Grünen) ausschliesslich rechtsgerichtete Politiker haben, wo die Republikaner den Demokraten zwar vorwerfen Linke zu sein, tatsächlich aber die Demokraten seit 30 Jahren beständig weiter nach rechts rücken, so dass Obama in seinem Handeln schon kaum von den Ideen der Republikanern zu unterscheiden war und Clinton jetzt sogar rechts von Trump steht.
Das ist auch kein Geheimnis, sondern wird im Political Compass seit einer halben Ewigkeit veröffentlicht:
https://www.politicalcompass.org/uselection2016

Im Prinzip ist das CDU vs SPD, nur noch ein paar Jahre weiter entwicxkelt.
Im Ergebnis haben die Wähler in den USA (wie auch in D) seit langem nur noch die Wahl zwischen rechter Politik und rechter Politik, während nach wie vor die eigentlichen Rechten, also die Republikaner, darauf bestehen, dass die Demokraten Linke sind und linke Politik das Problem sein soll.

Das ist dann auch der Grund, warum sich die Wählerstimmen in den USA ziemlich genau 50/50 auf beide grossen Parteien verteilen, weil die Wähler längst begriffen haben, dass dieses Schmierentheater einfach nur Sch....e in verschiedenen Geschmacksrichtungen ist.
Je nachdem wer dann im Wahlkampf die bessere Propaganda gemacht hat, gewinnt dann die nächsten Wahlen.

Die Tatsache, dass Bernie Sanders eine neue, tatsächlich linke Kraft war, hat die Wähler der Demokraten ziemlich genau 50/50 gespalten, sprich jetzt gibt es da über den Daumen gepeilt 50% Republikaner, 25% Demokraten und 25% echte Linke.
Die unmögliche Aufgabe, die Clinton jetzt hat ist, dass sie die 25% Linke die sich von ihren Wählern abgespaltet haben wieder zurückgewinnen müsste um danach mit der Propaganda die Wahlen gewinnen zu können.
Theoretisch müssten auch die echten Linken gegen Trump wählen und ein grosser Teil wird das auch tun, egal wie widerwärtig sie Clinton finden, aber nachdem Clinton nur mit Worten so tut als wäre sie links, mit ALLEN ihren Taten (wie z.B. der Wahl ihres Vize) aber immer wieder beweist, dass sie rechts steht, wird sie die echten Linken niemals alle überzeugen können.

... und das bedeutet, Trump wird die nächsten Wahlen mit einem überwältigenden Vorsprung gewinnen, während die Grünen in USA vermutlich das beste Wahlergebnis ihrer Parteigeschichte einfahren werden.

Beitrag 31.07.2016, 04:24

wondahbwoy
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Nicht auszuschließen, dass beide nur Marionetten des gleichen Interessenverbandes sind.

Die Systemmedien verteufeln Trump. Es wird kaum objektiv berichtet. Da ich diese für den größten Kontraindikator halte, klarer Punkt für Trump. Er will mit Russland Handel betreiben und nicht kämpfen (sagt er zumindest). Von mir aus soll er eine Mauer bauen. Er schützt seine Bevölkerung (zumindest sagt er das).
Merkel opfert uns.

Clinton eine ultrakriegsgeile Psychopatin ist. Hat neben anderen Verbrechen gg die Menscheit auch den Einsatz gg Gadaffi geleitet (we came, we saw, we kill). Die Quittung bekommen u. a. WIR (übermorgen könnte Europa schwarz sein). Sie hätte auch gerne einen Krieg gg Russland - auf europäischem Boden, versteht sich.

KenFM im Gespräch mit: Diana Johnstone (Hillary Clinton – „Die Chaos-Königin“)
https://kenfm.de/diana-johnstone/

Extrem sind sicherlich beide. Zumindest ist Trump potentiell gg das Establishment (vielleicht ist er aber auch ein Trojaner). Aber Clinton ist ein garantiertes Kriegsversprechen.

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