Trump, Muslime und das schwarze Gold

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 18.12.2015, 08:52

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PaulaU
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Ich verstehe eh nicht, was es mit diesen Kampf-Gläubigen auf sich hat.
Man kann heutzutage nicht einmal einem ollen Autoverkäufer nachweisen, dass er einem einen faulen Apfel verkauft hat, obwohl man ein Auto sehen, anfassen, dran schnuppern und es gelegentlich auch fahren kann. Da kommen dann welche, die einem etwas verkaufen wollen, was man nicht einmal sieht, geschweige denn damit rechnen.

Nehmt einen Kilobarren Silber, ist obendrein im Augenblick recht billig, da hat man was in der hat und weiß obendrein, wozu das Ding gut ist. Und wenn der Preis noch tiefer fällt, kann man ihn immer noch dem Händler auf den großen Zeh schmeißen, damit man nicht alleine „AUA“ schreien braucht.
Kann man einen fantasierten Gott einem Priester auf den großen Zeh schmeißen, wenns einem mal schlecht geht und dieser Gott auch noch dafür verantwortlich sein soll?
Der soll ja bekanntlich alles kennen und können.
Trotzdem töten sich Menschen gegenseitig wegen bzw. um etwas, was keiner sehen und anfassen kann.
Das ist ja fast schon so, als würden sich 2 in der Wüste um einen Fata Morgana prügeln, weil beide fast am Verdursten sind oder eine Katze im Sack kaufen und später stellt man fest, dass man eher eine Ratte gekauft hat.

Einem jeden religiösen Führer gleich alles glauben ist von daher genau so, als würde man einem Händler glauben, der seine Ware über Wert verkaufen versucht und daher einem natürlich viele Geschichte erzählen wird, damit seine Ware auch einen Abnehmer findet, auch wenns dabei um einen faulen Apfel geht.
Politiker tun das ja auch. Sie versprechen vor den Wahlen das Blaue vom Himmel und im Endeffekt…..*halleluja*

Was ich nicht wahrnehmen kann, damit kann ich auch nichts anfangen.
Ist es so schwer zu verstehen, dass es den Geschichtenerzählern, in der Politik wie auch in den Religionen, nur um das Eine geht?

Beitrag 18.12.2015, 10:14

BOB
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PaulaU hat geschrieben: Das ist ja fast schon so, als würden sich 2 in der Wüste um einen Fata Morgana prügeln, weil beide fast am Verdursten sind (...)
Das ist ein wirklich interessanter und auch treffender Vergleich.
Dies gilt auch für die Ursache, hier das Verdursten. Die Menschen scheinen immer nach irgendetwas Metaphysischem zu suchen. Im einfachsten Fall bilden sich Naturreligionen aus und man betet den Sonnengott oder sonst etwas an - und auch da gab es schon immer Kampf und Tod um die "einzig wahren" Götter.
Selbst viele derjenigen, die sich für religionslos erklären, schaffen sich häufig Ersatz, in dem sie die Naturgesetze "anbeten" oder sich Pseudowissenschaften widmen.
Die Religionen erfinden also nicht ein Bedürfnis, sondern sie bedienen es.
Was ich kritisiere, ist daher nicht, dass die meisten Menschen "irgendetwas" brauchen, sondern dass Kirchen und andere organisierte Religionen dies ausnutzen und missbrauchen.

Beitrag 18.12.2015, 10:26

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PaulaU
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Ja, das ist richtig. Sie bedienen ein Bedürfnis, nämlich das des Überleben-Wollens, wo Leben endlich ist.
Kurz: Die Todesangst.

Menschen haben schon immer die Angst als Druckmittel benutzt, um ihren Mitmenschen was anzudrehen.
Da ist es ratsamer, die eigenen Ängste nicht zu vertuschen, sondern sie zu überwinden, wo man ihnen auch immer begegnet.

Beitrag 18.12.2015, 11:28

Klecks
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PaulaU hat geschrieben:Ja, das ist richtig. Sie bedienen ein Bedürfnis, nämlich das des Überleben-Wollens, wo Leben endlich ist.
Kurz: Die Todesangst.
Das ist genau der Punkt, den fanatische Religionsführer auf ganz besonders perverse Art und Weise ausnützen. So paradox es klingt: Ein Selbstmordattentäter hat weit mehr Angst vor dem Tod als die meisten anderen Menschen. Nur deshab ist er bereit, sich für das bloße Versprechen auf ewiges Leben in die Luft zu sprengen. Er ist davon überzeugt, auf diese Weise dem Tod ein Schnippchen zu schlagen; für eine unendliche Existenz (wenn auch in anderer Form) kann man schon mal auf sein irdisches Dasein verzichten.
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Beitrag 18.12.2015, 11:46

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PaulaU
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Das ist richtig. Es sind aber nicht nur die Religionsführer, die diese Ängste bedienen, sondern genau das gleiche wird auch in der Wirtschaft und Politik gemacht.
Was macht Trump gerade, als die Ängste seiner Bürger für seine persönlichen Zwecke zu missbrauchen?

Angst überwinden die Menschen nicht, in dem sie sich davor versperren, sondern sie müssen sich ihren Ängsten stellen und versuchen, darüber hinaus zu wachsen.
Die Ängste anderer Menschen kann man auch nicht bekämpfen, in dem man sie tot schlägt oder sie diskriminiert, sondern durch gründliche Aufklärung und Unterstützung, sonst greift die Angst um sich.
Wie greift die Angst um sich?
In dem die Angst der Einen, zum angstauslösenden Ereignis der Anderen wird. Was wir ja gerade erleben.

Beitrag 18.12.2015, 11:53

Klecks
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Angst ist das eine, Verantwortungsverweigerung das andere. Viele Menschen (ich behaupte mal, die überwiegende Mehrheit) hat ein Problem mit dem Gedanken, für ihr Leben selbst verantwortlich zu sein. Sie fühlen sich sicherer wenn ihnen eine "höhere Macht" vorgibt, was sie zu tun und zu lassen haben, und dem sie die Schuld geben können wenn's schief läuft. Ob diese höhere Macht eine wie auch immer geartete Gottheit oder eine politische Führung ist, spielt da eher eine untergeordnete Rolle. Im Ergebnis ist es das gleiche: Man wälzt Verantwortung auf "die da oben" ab.
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Beitrag 18.12.2015, 12:07

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Ladon
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Nur ein Gedanke:

Es kann auf der Welt aber doch auch nicht nur solche geben. Da müssen auch welche sein (und das ist KEIN STÜCK abwertend!!!), die den Boden wischen, die öffentlichen Toiletten reinigen, den Müll abholen usw usf

Verantwortlichkeiten aufzuteilen ist ein menschlicher Grundzug. Eine Ausprägung der Arbeitsteilung, die insbesondere in komplexen Gesellschaften unabdingbar ist.

Es kann nicht nur "Anführer" geben. Es muss auch "Volk" da sein.
Ich BIN der Boss in meiner Firma. Und das können nicht alle sein, denn sonst funktioniert das nicht. Ich bin also auf die Zuarbeiter angewiesen! Und die "müssen" somit gewisse Verantwortlichkeiten auf mich "abwälzen", weil es sonst keine funktionierende Maschinerie geben wird.
Ich würde nicht unbedingt pauschal von "Verantwortungsverweigerung" sprechen. Manchmal (im besten Fall) ist es gerechtfertigtes Vertrauen in jemanden, der die für die Aufgabe nötigen Fähigkeiten hat.
Andere gibt es schon genug

Beitrag 18.12.2015, 12:11

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PaulaU
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Wenn Angst nicht bewusst ausgetragen wird, sondern latent im Unterbewusstsein wuchert, kann das zu einer Art geistiger Starre führen, manchmal auch zu einer körperlichen Starre, die wir auch Faulheit oder Burnout nennen.
Die geistige Starre ist es, die die Menschen so hilfsbedürftig macht, so dass sie nach einer höheren Macht suchen, ob diese nun übernatürlich oder natürlich sei spielt keine Rolle, die ihnen eine Art Geborgenheit gibt, so dass die Menschen sich an etwas Starkes anlehnen und sich wohlfühlen können.
Das ist der Grund, warum sie ständig einen guten Hirten brauchen und suchen, der sie leitet und beschützt, überwiegend vor ihrer eigenen Angst.
Ladon hat geschrieben:Nur ein Gedanke:

Es kann auf der Welt aber doch auch nicht nur solche geben. Da müssen auch welche sein (und das ist KEIN STÜCK abwertend!!!), die den Boden wischen, die öffentlichen Toiletten reinigen, den Müll abholen usw usf

Verantwortlichkeiten aufzuteilen ist ein menschlicher Grundzug. Eine Ausprägung der Arbeitsteilung, die insbesondere in komplexen Gesellschaften unabdingbar ist.

Es kann nicht nur "Anführer" geben. Es muss auch "Volk" da sein.
Ich BIN der Boss in meiner Firma. Und das können nicht alle sein, denn sonst funktioniert das nicht. Ich bin also auf die Zuarbeiter angewiesen! Und die "müssen" somit gewisse Verantwortlichkeiten auf mich "abwälzen", weil es sonst keine funktionierende Maschinerie geben wird.
Ich würde nicht unbedingt pauschal von "Verantwortungsverweigerung" sprechen. Manchmal (im besten Fall) ist es gerechtfertigtes Vertrauen in jemanden, der die für die Aufgabe nötigen Fähigkeiten hat.
Wenn wir nun auch noch beschreiben müssten, warum so manch einer nicht sein eigenes WC sauber halten kann und andere erst bei ihren Ängsten packen muss, damit wer ihm seinen Hintern sauber hält, wirds noch düsterer mit der Psychologie. smilie_16

Klar, Arbeitsteilung muss sein. Man kann von einem Manager nicht erwarten, dass er viele Arbeitsplätze sichert, in dem er das Geschäft gut führt UND die WC´s sauber hält. Einer muss dann halt den schwarzen Peter ziehen, den im Wesen keiner haben will.

Beitrag 18.12.2015, 12:46

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Ladon
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PaulaU hat geschrieben:...
Einer muss dann halt den schwarzen Peter ziehen, den im Wesen keiner haben will.
Genau das glaube ich halt nicht.
Für viele ist das kein "Schwarzer Peter". Vielen Menschen machen sog. "einfache Arbeiten" durchaus Spaß. Die WISSEN, dass sie keine Firma leiten können - und wollen es auch gar nicht (insbesondere in kleinen Firmen, wie ich sie hatte/habe, wo die Mitarbeiter direkt sehen, wie viel der Chef ackert).
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Beitrag 18.12.2015, 12:50

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PaulaU
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Ladon hat geschrieben:
PaulaU hat geschrieben:...
Einer muss dann halt den schwarzen Peter ziehen, den im Wesen keiner haben will.
Genau das glaube ich halt nicht.
Für viele ist das kein "Schwarzer Peter". Vielen Menschen machen sog. "einfache Arbeiten" durchaus Spaß. Die WISSEN, dass sie keine Firma leiten können - und wollen es auch gar nicht (insbesondere in kleinen Firmen, wie ich sie hatte/habe, wo die Mitarbeiter direkt sehen, wie viel der Chef ackert).
Wenn einer seine Arbeit als die falsche Wahl empfindet, wird der Chef der Letzte sein, dem er das ins Ohr flüstert. Es sei denn, er will einen finanziellen Stunt hinlegen.

Beitrag 18.12.2015, 12:56

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Ladon
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Meine Firmen waren/sind klein genug, dass genau das (nicht nur einmal) passiert ist. ;-)

Ändert auch nichts daran was ich sagte. Viele Menschen sind mit einer Arbeit, die andere vielleicht als primitiv oder belastend empfinden würden, durchaus zufrieden - und zwar ehrlich.
Auch wenn es welche geben mag, die das nicht sind.
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Beitrag 18.12.2015, 12:58

Klecks
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@ Ladon: so war das auch nicht gemeint. Natürlich gibt es in jeder Gesellschaft auch eine Aufteilung der Verantwortlichkeiten. Was ich meinte ist aber nicht diese (vernünftige und auch notwendige) Aufteilung sondern die (meist unbewusste) Weigerung, Eigenverantwortung für sein Leben zu übernehmen. Hör dich doch mal um: Wie viele Menschen geben dem Schicksal, Gott oder dem Staat die Schuld für verpasste Chancen, das eigene nicht-vorwärts-kommen oder durch Zaudern und auf Schicksalswendung warten eingetretene Schäden, die mit etwas Entscheidungswille und Entschlossenheit abgewendet oder abgemildert hätten können? Wie viele halten sich ohne darüber nachzudenken selbst an die unsinnigsten Weisungen im beinahe schon verzweifelten Vertrauen darauf, dass "die da oben" schon wissen was sie tun? Wie viele begeben sich selbst bei der einfachsten Dingen sprichwörtlich in Gottes Hand?

Zwei Beispiele, was ich mit Verantwortungsverweigerung meine:
Als meine Tochter in der 1. Klasse war, beschwerte sch der Lehrer bei einer Mutter über das Verhalten des Kindes. Es höre nicht, bocke, beleidige andere (auch Lehrer) und renne ständig im Unterricht herum. Das Kind brauche dringend Erziehung. Die Antwort der Mutter: "Und warum erziehen Sie es dann nicht? Sie sind doch der Pädagoge!".

Ein paar Jahre später beschwerte sich eine Nachbarin, dass die Nachmittagsbetreuung für ihre Tochter teurer geworden wäre. Auf die Frage, waum sie ihr Kind überhaupt dort hin schickt, sie selbst ist doch Hausfrau und den ganzen Tag zuhause, blickte sie uns verständnislos an und meinte: "Aber sie muss doch für die Schule lernen und ihre Hausaufgaben machen". Das eigene Kind dabei zu betreuen überfordert natürlich eine Hausfrau, schon klar :roll:
Selbstverständlich war dann auch die Betreuerin schuld wenn das Kind schlechte Noten heim brachte.
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Beitrag 18.12.2015, 16:05

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PaulaU
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Dabei muss man sich frage: Wollte die Hausfrau wirklich selber Kinder haben?
Oder hat sie nur welche gemacht, weil man das von ihr erwartet hat?

Gestern kam in den Nachrichten die frohe Botschaft: Endlich wurden in diesem Jahr in Deutschland wieder viele Kinder geboren! *indiefaustbeiss*

Jaaa, da brauchen wir uns ja keine Sorgen mehr um unsere Renten und Billigarbeitskräfte machen.
Die Last legen wir gerne auf die winzigen Schulter der Nachkommenschaft.

Welch ein Grund, Leben in die Welt zu setzen, das dann ein paar Jahre später bemerken wird:
Wo es einen Eingang gibt, dort gibt es auch einen Ausgang und die Friedhöfe haben noch ein paar Plätzchen frei.
Anschliessend wird die Angst verdrängt, die lieben Kinderchen setzen die Tradition fort und machen selber auch Kinder, die ihnen wieder später die Rente zahlen und für sie billig arbeiten sollen und wenn die sich dann mal beschweren, warum das Leben so harrrt ist, dann zeigen wir mit ungewaschenen Fingern auf die Moslems und sagen gerne: "Die sind an allem schuld!"

Und wenn sie nicht gestorben sind....... smilie_06
.....setzen sie noch ein paar Kinder in die Welt und rauben den Eisbären die Eisblöcke unterm Hintern wech, in dem sie viel CO2 in die Umwelt pusten, egal aus welcher Öffnung.

https://www.youtube.com/watch?v=KxkBqnkkP40 smilie_11

https://www.youtube.com/watch?v=xEDeoDAnzlI smilie_24

Wer jedoch dafür Kinder macht: https://www.youtube.com/watch?v=SsbpF9xd-PE
der hat das Kind geschändet.

Beitrag 19.12.2015, 06:15

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Ladon
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@ Klecks
Ja, da bin ich voll bei Dir ... bis auf die Sache mit der Unterstützung beim Lernen. Spätestens wenn oder falls die Kinder ins Gymnasium kommen, haben diejenigen, deren Eltern nicht auch schon da waren, einen schweren Stand: deren Eltern KÖNNEN ihnen nicht helfen - und nicht nur der Reichtum, sondern auch das Bildungsniveau driften immer weiter auseinander.
Ich mutmaße allerdings, dass es beim Beispiel eher um Grundschule ging. Und dann hast Du wiederum völlig recht.

@ Paula
Ja, ich bin auch der Meinung, dass der Mensch eigentlich eine planetare Krankheit ist. Aber so ganz verstanden habe ich das Posting nicht. Ist das jetzt ein persönliches Statement gegen Vermehrung allgemein?



Und jeder sollte daran denken, dass er/sie auch mal Kind war ... das es nach eigener Überzeugung gar nicht hätte geben dürfen: bloß ein plärrendes Balg, das Kosten verursacht und überdies Klimakiller Nr. 1 ist.*

Und so mancher dürfte mal in Erwägung ziehen, dass es Leute gibt, die ehrlich gern Kinder haben. Nicht bloß aus Renten politischen Gründen oder so etwas. Einfach weil es Freude macht? Weil wir unendlich viele schöne Stunden miteinander verbringen? Weil "Familie" nun mal die grundlegendste "Organisationsform" des Sozialwesens Mensch ist? Dass so mancher durchaus "Familientraditionen" schätzt? Vielleicht GERADE weil es ganz irrational, unberechenbar und ohne jeden materiellen Wert ist!

Oben hat jemand gesagt, ich dürfe mir die Freiheit zur Entscheidung für Nachkommenschaft nicht heraus nehmen, weil Freiheit schließlich dort enden würde, wo sie die Freiheit des anderen beschneidet.
Augenscheinlich gilt das aber nur in einer Richtung. Die Freiheitsbeschneidung der Menschen mit Kinderwunsch scheint da irgendwie weniger relevant zu sein. Aha,


(*): Ist schon einmal jemandem aufgefallen, dass wir hier mit schöner Regelmäßigkeit die "CO2" Lüge enttarnen ... aber nur so lange, bis der CO2 Ausstoß von Autos oder Kindern ANDERER betrachtet wird. Da ist's dann doch wichtig.
Andere gibt es schon genug

Beitrag 19.12.2015, 09:41

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VfL Bochum 1848
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Ladon hat geschrieben: ....
Ich BIN der Boss in meiner Firma. Und das können nicht alle sein.....
....
Für alle, die sich nun betrübt fragen, warum sie nicht Boss geworden sind:

https://www.youtube.com/watch?v=ezBrYA4MfBg


P.S.: Ladon, nimms nicht persönlich, hoffe Du kannst Spaß verstehen smilie_16
VfL Bochum? -Find ich gut!

Beitrag 19.12.2015, 12:49

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VfL Bochum 1848 hat geschrieben: Für alle, die sich nun betrübt fragen, warum sie nicht Boss geworden sind:

https://www.youtube.com/watch?v=ezBrYA4MfBg
Ja - der war gut - smilie_01
Dazu fällt mir der hier ein :
https://www.youtube.com/watch?v=Lob7Sdxs3b0

Sorry für OT, aber wir sollten auch bei allem nie das Lachen vergessen.

Beitrag 19.12.2015, 17:41

Niedersachse
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Hmm
Zuletzt geändert von Niedersachse am 13.04.2016, 02:50, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 19.12.2015, 21:12

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PaulaU
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Ladon hat geschrieben: @ Paula
Ja, ich bin auch der Meinung, dass der Mensch eigentlich eine planetare Krankheit ist. Aber so ganz verstanden habe ich das Posting nicht. Ist das jetzt ein persönliches Statement gegen Vermehrung allgemein?
Nein, gegen Vermehrung, wenn die Beweggründe nicht die Liebe zum Kind sind und vor allen Dingen zu seinem Wohl.
Klecks hat ein Beispiel mit der Hausfrau gegeben, die sich nicht um ihr Kind kümmert.
Darauf schrieb ich, vielleicht wollte sie das Kind ja nicht wirklich haben, sondern sie hat nur die Erwartungen anderer bedient.
Wenn man ein Leben in die Welt setzt, sollten die Gründe ausreichend sein und um das Wohl des Kindes vorrangig gehen.
Ladon hat geschrieben:Und jeder sollte daran denken, dass er/sie auch mal Kind war ... das es nach eigener Überzeugung gar nicht hätte geben dürfen: bloß ein plärrendes Balg, das Kosten verursacht und überdies Klimakiller Nr. 1 ist.*

Und so mancher dürfte mal in Erwägung ziehen, dass es Leute gibt, die ehrlich gern Kinder haben. Nicht bloß aus Renten politischen Gründen oder so etwas. Einfach weil es Freude macht? Weil wir unendlich viele schöne Stunden miteinander verbringen? Weil "Familie" nun mal die grundlegendste "Organisationsform" des Sozialwesens Mensch ist? Dass so mancher durchaus "Familientraditionen" schätzt? Vielleicht GERADE weil es ganz irrational, unberechenbar und ohne jeden materiellen Wert ist!
Gute Einstellung. Vorrangig sollte es um das Wohl des Kindes gehen.
Ladon hat geschrieben:Oben hat jemand gesagt, ich dürfe mir die Freiheit zur Entscheidung für Nachkommenschaft nicht heraus nehmen, weil Freiheit schließlich dort enden würde, wo sie die Freiheit des anderen beschneidet.
Das Wohl des Kindes ist seine Freiheit, die man nicht über die eigene stellen darf. So sehe ich das.

Niedersachse hat geschrieben:Wenn ein Trump so eine Forderung aufstellt muss er gleichzeitig seine ganzen Investments in muslimischen Ländern in denen er täglich Millionen scheffelt einstellen. Der Kerl geht einfach gar nicht. Ist frauenfeindlich, behindertenfeindlich, ausländerfeindlich vermutlich auch noch homophob .. bla bla
Ich glaube eher, dass er die Ängste der Menschen vor den Radikalen zu seinen eigenen Gunsten missbraucht.
Er kann nicht auf das Öl der Saudis verzichten, dafür fahren die Amis viel zu viele Autos und an stelle der Saudis würde ich den Ölhahn abdrehen, wenn der mit seiner Propaganda gegen sie gewählt wird.

Beitrag 04.01.2016, 12:20

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Zombie
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Je mehr Autos es in einem Land hat, um so mehr Auto Unfälle passieren...

Mir scheint, es ist gerade Mode, den Herrn Trump als Deppen dar zu stellen.
Dabei spricht er nur klar aus, was viele leise denken (wenn überhaupt).

Ja, er hat recht. Je weniger Muslime im Land, um so geringer das Risiko für
Islamistische Terror Anschläge - und umgekehrt.

Länder mit wenigen Muslimen wie Polen und Ungarn werden in Zukunft viel weniger
Probleme mit Islamisitschem Terror haben, als Länder mit vielen Muslimen wie
Frankreich, Belgien und Deutschland. Warum also nicht die Invasion von jungen
muslimischen Männern stoppen, bevor es den USA so ergeht wie Frankreich und Deutschland?



Mit diesem Argmument entblösst Trump die Doppelmoral der Gutmenschen:

[img]http://fs5.directupload.net/images/160104/98o2rr5x.png[/img]
Warum darf Israel mit dem Segen der Amerikaner die Muslime mit einer Mauer aussperren,
aber die Amerikaner dürfen das nicht? Aus meiner Sicht darf jedes Land selber bestimmen,
wer einreisen darf und wer nicht. Es gibt keine globale Niederlassungsfreiheit.

Beitrag 04.01.2016, 13:51

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PaulaU
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Mir gefällt auch nicht alles, was auf diesem Planeten so abgeht.
Religionen halte ich allg. für etwas aus der Luft Gegriffenes.
Der Grund: Man glaubt an was, was keiner wahrnehmen kann und so manch einer schlachtet deswegen andere Leute ab und zwar nicht nur die üblichen Verdächtigen. Sieht mächtig nach Schizophrenie aus, das.

Vor einiger Zeit standen die Zeugen Jehovas vor meiner Tür.
Ich fragte die Zeugin: "Haben sie Gott gesehen?"
Zeugin: "Nein."
Ich: "Was bezeugen sie dann?"
Zeugin: "Ich weiß, dass es "IHN" gibt."
Also da wollte ich schon fragen, woher sie weiß, welchen Geschlechts "ER" denn ist, wenn sie nicht nachgeschaut hat....aber na ja..... smilie_08

Steht nicht im Buch der Bücher geschrieben: "Du sollst kein falsches Zeugnis ablegen!" ?
Wenn "IHN" keiner je gesehen hat, tun sie das dann nicht alle?
Dann auch noch anderen deswegen schaden?
Na ja....

Aber....der Mensch entwickelt sich halt noch.
Wenn man bedenkt, wie alt das Universum ist und wie jung die Hirne der Menschen.....da wirds halt noch ein Weilchen dauern, bis alle dahinter steigen, dass sich das junge Hirn viel einbilden kann, wenn der Tag lang wird.

Wie auch immer....

Der Glaube steht nicht auf der Stirn der Leute getackert.
Wie will man da wissen, wer an was glaubt und wohin das noch führen wird?
Die Asiaten allg. deswegen diskriminieren, halte ich daher auch für ein Spielchen des jungen Hirns, das sich noch nicht ganz entwickelt hat.
So sehe ich das. smilie_16

Trotzdem schönes neues Jahr euch allen.
Eure Pauline. smilie_24

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