Umfrage zur Bundestagswahl 2013

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

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Beitrag 18.09.2013, 10:01

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Ken.Guru
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ich finde volksentscheide sehr gut, nur was nutzen diese bei völlig desorientierten von den msm verblö..... bürgern die selbst ihr wahlrecht noch missbrauchen um die vögel wieder ins amt zu heben welche sie jahrelang angelogen haben ?

Beitrag 18.09.2013, 10:05

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Goldhamster79
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Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.

Winston Churchill


auch richtig:


Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.

George Bernard Shaw


denn:

Die Demokratie setzt die Vernunft im Volke voraus, die sie erst hervorbringen soll.

Karl Jaspers


smilie_08

Beitrag 18.09.2013, 10:06

Alviola
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Volksentscheide sind gar nicht so übel. Nur wenn der gemeine Bildzeitungsleser mit seinem gefährlichen Viertelwissen anfängt, unsere Geschicke zu bestimmen, wird mir doch etwas mulmig in der Bauchgegend.

Beitrag 18.09.2013, 10:20

Hase 1266
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Alviola hat geschrieben:Volksentscheide sind gar nicht so übel. Nur wenn der gemeine Bildzeitungsleser mit seinem gefährlichen Viertelwissen anfängt, unsere Geschicke zu bestimmen, wird mir doch etwas mulmig in der Bauchgegend.
Wenn ich für jeden Bidzeitungsleser der in Deutschland über Durchschnitt verdient ein Gramm Gold kriegen würde,währe ich eine sehr Reicher Mann. smilie_15
Man sollte nicht immer denken die eigene Meinung ist die richtige,denk mal über den begriff Volksentscheid nach smilie_24
Hopple hier nur so rum

Beitrag 18.09.2013, 10:50

Alviola
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Hase 1266 hat geschrieben: Wenn ich für jeden Bidzeitungsleser der in Deutschland über Durchschnitt verdient ein Gramm Gold kriegen würde,währe ich eine sehr Reicher Mann. smilie_15
Niemand hat behauptet, das alle Bildzeitungsleser in die Kategorie HartzIV gehören. Ebensowenig, wie alle HartzIV-Empfänger automatisch Bildzeitung lesen.
Man sollte nicht immer denken die eigene Meinung ist die richtige,denk mal über den begriff Volksentscheid nach smilie_24
Den Ball gebe ich direkt zurück.

Beitrag 18.09.2013, 11:10

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Goldistan
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Gladius hat geschrieben: Da stellt sich mir jetzt die Frage inwiefern ein "Nicht-Wählen" oder "ungültig Wählen" dadurch sinnvoll ist, bzw. als Widerstand gewertet werden kann?

Ich möchte mit dieser Frage niemanden provozieren, ich möchte nur verstehen.
Gar nicht. Es ist wie ich schon in einem Vorposting schrieb für die Partei selbst nur die prozentuale Verteilung abgegebener Stimmen relevant. Beim Mobilisieren weiterer Stimmen geht es nicht um das Überzeugen von Nicht-Wählern, sondern von Wechslern oder Unschlüssigen innerhalb der Gesamtzahl der tatsächlich Wählenden = Mach mein Kuchenstück größer. Man könnte noch darauf kommen, wie Stimmen Auswirkungen auf die Parteienfinanzierung haben: http://www.wahlrecht.de/lexikon/wahlkam ... ttung.html

Aber das ist sowieso nur Kleingeld. Wie Monitor (ARD) gerade erst berichtete, werben die Parteien auf ganz anderen Wegen [s]Quersubventionen[/s]Gelder ein.

Zum Vorposting von prowler:
Stuttgart und Tahrirplatz in einen Topf werfen finde ich auch zu einfach. Die verantwortlichen der Wasserwerfernummer in Stuttgart sind verurteilt worden, Mappus hat wegen der Klüngelei beim EnBW-Deal zu tun. Wir haben in diesem Staat durchaus die Vorgehensweise, dass Immunitäten für Politiker bei Verfehlungen aufgehoben werden (Bundespräsident, gerade Minister in Thüringen) und Machthaber haftbar sind. Stuttgart ist nicht Kairo und die Umstände unterscheiden sich. Noch so eine Nummer und Mappus hätte sofort abtreten können.

Der Versuch, wirtschaftliche Interessen beim Staat oder mittels staatlicher Hilfe durchzusetzen ist außerdem beim Aufdecken mittels Presse (Pressefreiheit) immerhin möglich. Hier wird ein Blogger nicht mal eben ohne Prozess in ein Gefängnis gesteckt. Veruntreuung ist ein Straftatbestand, der bei Nachweis geahndet wird und der Rechnungshof bekommt auch keinen Maulkorb verpasst, wenn er die Wirtschaftlichkeit bestimmter Projekte in Frage stellt.

Es steht dagegen jedem Bürger frei, eine Partei zu gründen oder innerhalb einer Partei aktiv für die Ziele, die seiner Meinung nach richtig sind, zu werben und Mitstreiter zu finden.

Aber das wäre ja Arbeit. Es ist viel bequemer, ein ominöses "System" als "sowieso nicht änderbar" zu verteufeln und nach einem Widerstand oder Wandel des Ganzen zu rufen. Nur rufen hilft aber nicht genug. Zum politischen Diskurs gehört nun mal, sich tatsächlich zu streiten. Dazu muss man nicht gleich einen Termin mit Bundeskanzler oder Ministern haben, da das auch in untergeordneten Gremien und Interessengruppen bei Parteiveranstaltungen geht. Und das geht auch ohne Gewalt.

Eine überzeugende Argumentation ist stärker, als ein gewaltsamer Wandel und wir leben in einem Land, in dem sie gehört werden kann, statt mundtot gemacht wird. Ich gebe zu, dass diese Möglichkeit der Streitkultur aktuell eher im Kabarett, als im Wahlkampf genutzt wird. Das bleibt aber nur so, wenn sich die Jammernden nicht politisch einbringen wollen. Es sind doch noch ein paar Tage. ;)

Beitrag 18.09.2013, 11:48

Hase 1266
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Alviola hat geschrieben:
Hase 1266 hat geschrieben: Wenn ich für jeden Bidzeitungsleser der in Deutschland über Durchschnitt verdient ein Gramm Gold kriegen würde,währe ich eine sehr Reicher Mann. smilie_15
Niemand hat behauptet, das alle Bildzeitungsleser in die Kategorie HartzIV gehören. Ebensowenig, wie alle HartzIV-Empfänger automatisch Bildzeitung lesen.
Man sollte nicht immer denken die eigene Meinung ist die richtige,denk mal über den begriff Volksentscheid nach smilie_24
Den Ball gebe ich direkt zurück.
Erst sind es Bildzeitungsleser dann Harz lV Empfänger ?

Nicht immer Bälle zurückgeben versuch doch mal selbst zu dribbeln smilie_24
Hopple hier nur so rum

Beitrag 18.09.2013, 12:18

smilelover
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Goldistan hat geschrieben:.....
Es steht dagegen jedem Bürger frei, eine Partei zu gründen oder innerhalb einer Partei aktiv für die Ziele, die seiner Meinung nach richtig sind, zu werben und Mitstreiter zu finden.

Aber das wäre ja Arbeit. Es ist viel bequemer, ein ominöses "System" als "sowieso nicht änderbar" zu verteufeln und nach einem Widerstand oder Wandel des Ganzen zu rufen. Nur rufen hilft aber nicht genug. Zum politischen Diskurs gehört nun mal, sich tatsächlich zu streiten. Dazu muss man nicht gleich einen Termin mit Bundeskanzler oder Ministern haben, da das auch in untergeordneten Gremien und Interessengruppen bei Parteiveranstaltungen geht. Und das geht auch ohne Gewalt.....
Es ist nicht immer so einfach, Verändern und Engagement ist teilweise schwierig und hat Grenzen, dazu müsste man Berufspolitiker werden und das wird man, zumindest bei uns hier, nur mit entsprechend Kohle in der Hinterhand, der richtigen Familie und viel Vitamin B.

Meine Laufbahn im Ärgern über Zustände geht vom Klassensprecher über Schulsprecher, Jugendgemeinderat und zwei Jahren im Gemeinderat gegen die Lobby aus örtlichen Bauunternehmern, über die damaligen „Robin Hood“ und endet bei attac, nach der Teilnahme in Genua und dem Davonkommen ohne blaues Auge.

Als Selbständigem in einem kleinen Ort hat mein Engagement für die überwiegend nicht gewählte Partei meiner finanziellem Geschäftsentwicklung durchaus sehr geschadet. Spätestens dann überlegt man sich, ob einem die Parteipolitik so wichtig ist.

Persönliche Bereiche wie Familie und Pflege machten ein Engagement immer schwerer. Mit Stuttgart 21 und Neckarwestheim hatte ich in den letzten zwei Jahren „gute“ Gelegenheiten vor der Haustür, aber selbst die Teilnahme an mehreren Veranstaltungen hat doch eigentlich nichts bewirkt.

Ändert meine Stimmabgabe nun etwas am Einheitsbrei der Parteiprogramme?
res ipsa loquitur

Beitrag 18.09.2013, 12:38

Hase 1266
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Eben smilie_01 der Traum von der großen Veränderung ist aus geträumt ,zumindest in der derzeitigen Politischen Lage.Wie gesagt das kleinste übel ist derzeit meiner Meinung nach der einzige Weg.Wer weiß eines Tages sehen wir vielleicht einen Umbruch in der Politischen Lage,derzeit kann ich aber nichts erkennen.
Hopple hier nur so rum

Beitrag 18.09.2013, 12:47

smilelover
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Ich wage einmal, eine Empfehlung auszusprechen, wer meint, eine Stimme abgeben zu "sollen", damit es keine verschwendete Stimme wird, sollte sie tatsächlich einer der kleinsten Parteien geben, die am wenigsten anrichten können, da bleibt das gute Gewissen.

Nehmt von mir aus die Tierschutzpartei, schlechter als von anderen ist deren Parteiprogramm auch nicht. Da engagieren sich zumindest nur kleine Leute, man muss keine Angst haben, jemandem zu einem lukrativen Bundestagsmandat verholfen zu haben, der dann bei 75% der Sitzungen fehlt, weil er seinen Nebeneinkünften auf die Sprünge helfen muss.

*Duck+weg* vor dem nun folgenden? Shitstorm. :mrgreen:
res ipsa loquitur

Beitrag 18.09.2013, 13:25

Hase 1266
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smilelover hat geschrieben:Ich wage einmal, eine Empfehlung auszusprechen, wer meint, eine Stimme abgeben zu "sollen", damit es keine verschwendete Stimme wird, sollte sie tatsächlich einer der kleinsten Parteien geben, die am wenigsten anrichten können, da bleibt das gute Gewissen.

Nehmt von mir aus die Tierschutzpartei, schlechter als von anderen ist deren Parteiprogramm auch nicht. Da engagieren sich zumindest nur kleine Leute, man muss keine Angst haben, jemandem zu einem lukrativen Bundestagsmandat verholfen zu haben, der dann bei 75% der Sitzungen fehlt, weil er seinen Nebeneinkünften auf die Sprünge helfen muss.

*Duck+weg* vor dem nun folgenden? Shitstorm. :mrgreen:
Lass das mal dieses grasende Schaf oder den am Wegesrand rumlungernden Kater hören smilie_20
Hopple hier nur so rum

Beitrag 18.09.2013, 13:42

smilelover
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Wenn ich Dich zum Lachen bringen konnte, hatte der Post doch schon was Gutes. smilie_24
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Beitrag 19.09.2013, 06:54

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thEMa
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Während ich bei der bayrischen Landtagswahl noch über die Abgabe eines ungültigen Wahlzettels nachgedacht habe (letztendlich habe ich dann doch gültig gewählt - allerdings mit einem äußerst unbefriedigendem Gefühl), so ist die Bundestagswahl für mich in der aktuellen Situation Pflicht.
Das ist DIE Gelegenheit wenigstens die Bande der FDP, die ja mehr als alle anderen jedes Schamgefühl verloren zu haben scheint, aus dem Selbstbedienungsladen zu werfen. smilie_02

Egal welche andere Partei man wählt...
das Kuchenstück der FDP wird schmäler smilie_16
Ceterum censeo anatocismum esse delendum

Der Zins, sie zu knechten, sie alle zu finden,
ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.

Beitrag 19.09.2013, 08:05

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Goldhamster79
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Ein Bashing der Partei, die die Steuerzahler entlasten will, die in nie dagewesenen Umfang bluten ist trotz aller berechtigter Kritikpunkte dennoch kontraproduktiv, weil es dem Umverteilungsblock nützt.

Stichworte sind bspw. kalte Progression etc, allein schon deren Abbau ist für den Restsumpf Teufelswerk smilie_40

https://de.wikipedia.org/wiki/Kalte_Progression

Beitrag 19.09.2013, 09:01

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Milly
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Lieber Hamster, wann lernst Du endlich, daß Du hier in einem Forum der Hochleistungs-Etatisten bist? :P smilie_16

Schließlich brauchen "wir" das viele viele Geld für die Mindestlöhne und -renten der Demokratiekämpfer:

http://www.focus.de/kultur/medien/zehnm ... 05312.html

Du willst doch nicht, daß diese arme Frau im Alter mal darben muß oder??

smilie_10

Geschröpft werden müssen die, die viel Leistung für viel Geld bringen.

Gegeben werden muß es denen, die für wenig Leistung viel Geld kriegen, von wegen "Gerechtigkeit" und so.

Ist nunmal das allgemeine Mantra, hierzuforums ganz besonders.

Bei zahlreichen Postings hier hab ich nämlich auch den Eindruck, es handelt sich um hochbezahlte Mindestleister (zumindest in ihrem innersten Gefühl), die sich ja offensichtlich Gold leisten können! (und zwar ganz neben ihrer Staats- und sonstigen Altersversorgung; ganz anders als bei mir!!)

Und ich bin mir auch ziemlich sicher, daß gerade die, die den Milly gern mal als herzlosen unsozialen Neoliberalen bezeichnen, weit mehr einschieben als ich.

Laßt den Menschen das Geld, das sie sich erarbeiten!
Frauen kosten nunmal Geld, kurzfristig wie langfristig, fremde wie eigene... (Goldhamster79)

Beitrag 19.09.2013, 09:14

Fata.Sibyllina
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Ein Bashing der Partei, die die Steuerzahler entlasten will, die in nie dagewesenen Umfang bluten ist trotz aller berechtigter Kritikpunkte dennoch kontraproduktiv, weil es dem Umverteilungsblock nützt.
Aber ist die Steuerdebatte nicht mittlerweile ein Nebenkriegsschauplatz? Deutet nicht vieles darauf hin, dass hinter den Kulissen folgender Deal geschlossen wird bzw. wurde: Wir (Friedensapostel) kassieren jetzt EINMALIG euer Vermögen (durch "Zypern" der Sichtguthaben und Lastenausgleich oder Financial Repression und Inflation) und senken Euch dafür die Einkommenssteuer, damit Ihr wieder auf einen grünen Zweig zu kommen glaubt?! Der ESM-Blankoscheck ist einzig durch die Guthaben und Leistung der Bürger gedeckt, und unter den Begünstigten finden sich zu viele mafiöse Strukturen. Die Zentralbank wurde ursupiert und druckt unter öffentlichem Beifall zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel.

Reicht für eine echte liberale Partei die Position wirklich aus, dass man, nachdem man beim Raub Schmiere stand, sich später als der billigste Schutzgelderpresser profilieren will?

Ich kann beim besten Willen in der FDP keinen Liberalismus erkennen. Der Privatbesitz wird liquidiert und um- oder ausgebucht, die Persönlichkeitsrechte an Konzerne und Geheimdienste verscherbelt. Schlimmer geht nimmer, da hätten sich die Leninisten schwerer damit getan, um so weit zu kommen. Hüben wie drüben kein Faible für das Individuum, kein Herzblut für die Grundrechte. Das Menschenbild der FDP gleicht heute dem der Kommunisten, für die alle nur graue Schafe sind, mit dem Unterschied, dass einige nützlicher sind als andere. smilie_18

Die FDP ist nicht nur längst Bestandteil des Umverteilungsblocks, sondern einer der Hauptakteure. Die Unterstellung, dass es mit anderen Parteien in Regierungsverantwortung viel schlimmer gekommen wäre, ist nicht zu beweisen und vielleicht sogar irrelevant, falls der Point of no Return schon überschritten sein sollte.
smilie_13
Sapere aude, incipe!

Beitrag 19.09.2013, 09:25

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Ladon
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Oooch, eine Runde Mitleid für den unverstandenen Milly! ;-)


Es wäre aber schön, wenn Du die "Eindrücke" anderer auf Deine Postings ebenso akzeptieren würdest, wie Du Akzeptanz für Deine "Eindrücke" (verbunden mit reichlich Mutmaßungen über die Lebensumstände anderer Forenteilnehmer) stets "lautstark" einforderst.

Du bist - das ist mein "Eindruck" und das hast Du auch schon mehrfach so geäußert - eben enttäuscht darüber, dass die Goldbesitzer nicht alle so "ticken" wie Du es gerne hättest. Das tut mir ja sehr leid für Dich, aber ich weise darauf hin, dass das schlichtweg kein Grund sein darf, andere hier als "hoch bezahlte Mindestleister", die sich ungerechtfertigt haufenweise Geld "einschieben", zu bezeichnen.

Und selbst wenn das hier ein "Hochleistungs-Etaisten-Forum" WÄRE ...

smilie_18
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 19.09.2013, 10:09

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thEMa
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Goldhamster79 hat geschrieben:Stichworte sind bspw. kalte Progression etc, allein schon deren Abbau ist für den Restsumpf Teufelswerk
Ich kann bei der kalten Progression kein Alleinstellungsmerkmal der FDP erkennen. Und immerhin war die FDP am längsten von allen Parteien an der Regierung beteiligt.
Für mich haben die auch keine passenden Lösungen für die aktuellen Herausforderungen und, wie schon erwähnt, mittlerweile jegliches Schamgefühl verloren. Die liberale Idee in allen Ehren, aber dieses Pack muss aber erst mal (mehr als alle anderen) eine gründliche Katharsis durchlaufen.


PS:
Wenn ich so drüber nachdenke, könnte ich mir den Peer Steinbrück auch bestens bei der FDP vorstellen. Da wäre er zwar immer noch ein D**p, aber dafür autentisch. :mrgreen:
Ceterum censeo anatocismum esse delendum

Der Zins, sie zu knechten, sie alle zu finden,
ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.

Beitrag 19.09.2013, 10:27

Rebellchen
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Goldistan hat geschrieben:
Es steht dagegen jedem Bürger frei, eine Partei zu gründen oder innerhalb einer Partei aktiv für die Ziele, die seiner Meinung nach richtig sind, zu werben und Mitstreiter zu finden.
Das Problem ist nur.. das die welche wählen gehen oder sich wählen lassen es gar nicht dürfen.

Schauen wir doch mal ins Gesetz.
http://www.bundeswahlleiter.de/de/bunde ... gesetz.pdf

§ 12
Wahlrecht
(1)
Wahlberechtigt sind alle Deutschen im Sinne des Artikels
116 Abs.1 des Grundgesetzes, die am Wahltage

+

§ 15
Wählbarkeit
(1)Wählbar ist, wer am Wahltage1.Deutscher im Sinne des Artikels
116 Abs.1 des Grundgesetzes ist und

Nun wissen wir das nur diese Leute gewählt werden können oder wählen dürfen.

Was ist nun Artikel 116/1 ?
Art 116
(1) Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes ist vorbehaltlich anderweitiger gesetzlicher Regelung, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt....

http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_116.html

Nun die klassische Frage ? Wer ist Angehöriger ??

Diese hier können es NICHT sein. So sagen es selbige Behörden zumindest.

http://www.aschaffenburg.de/de/Buerger_ ... index.html

Da ich selber den Ausweis der Staatsangehörigkeit beantragt habe, war ich doch sehr verwundert, das ich dies auf der Ausländerbehörde tun musste.

Und so sieht er aus.
http://de.wikipedia.org/w/index.php?tit ... 808160133&

Es gehen nun Millionen Menschen zur Wahl, die in der überwiegenden Mehrzahl NICHT in dem Besitz einer Staatsangehörigkeitsurkunde sind. Nicht wissend das der Personalausweis oder der Reisepass, KEIN Nachweis über ihre Staatsangehörigkeit ist.
Bitte nicht verwechseln mit dem Staatsbürgerausweis.

Staatsbürger und Staatsangehörige sind etwas Grundverschiedenes .
Genauso wie Familienangehörige immer über das Abstammungsprinzip geltend gemacht werden,definiert sich der Staatsangehörige über die Geburtsurkunden bis VOR 1914.
(RUSTAG 1913)

Aber das ist ja alles in dieser Spaßgesellschaft egal..

smilie_23

Und genau aus diesem Grund legitimiere ich diese Leute nicht mehr.
Obwohl ich im Sinne des Gesetzes heute wählen dürfte.
Zuletzt geändert von Rebellchen am 19.09.2013, 10:30, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 19.09.2013, 10:28

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Goldhamster79
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Wohnort: EUdSSR
Mit "unverstanden" hast Du wohl Recht, Genosse Ladon, zeigt Deine Replik ja deutlich :P
Du bist - das ist mein "Eindruck" und das hast Du auch schon mehrfach so geäußert - eben enttäuscht darüber, dass die Goldbesitzer nicht alle so "ticken" wie Du es gerne hättest. Das tut mir ja sehr leid für Dich, aber ich weise darauf hin, dass das schlichtweg kein Grund sein darf, andere hier als "hoch bezahlte Mindestleister", die sich ungerechtfertigt haufenweise Geld "einschieben", zu bezeichnen.
Der Eindruck ist wohl richtig, genauso wie sich zunehmend mehr Goldkäufer (zumeist neue der letzen Jahre) über das bischen Glitzern für ihre Zettel freuen, so freuten sich wohl auch im alten Rom die Sklaven, wenn sie mal nen Solidus fanden :wink:

Beide finden sich zumeist mit ihrer Situation ab und verteidigen sie sogar noch. Wohl eine Art Stockholm-Syndrom...


Bezüglich der "hochbezahlten Mindestleister" wird wohl nur ein Schuh draus bei denen, die sich diesen anziehen, ja und hochbezahlt wären wir wohl alle drei gerne und man beachte den Konjuktiv...

smilie_01

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