Warum ein BREXIT der EU nutzt

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 24.06.2016, 09:42

michi852
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Bin mal gespannt, wann die Schotten und die Nordiren sich von England trennen...
Das wird dann wohl das Ende des Empire...
Erfolgreich gehandelt mit: waopme, Silberjohann, goldundsilber, boleo, Spitzley

Beitrag 24.06.2016, 10:23

HenryMorgan
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EIn guter Tag für uns. smilie_01

Je mehr das Großkapital und Banken + unsere Poltikerversager schmollen , um so mehr beweisst dass, das das Ergebnis gut für den kleinen Bürger ist.

Die aktuelle EU ist ein überbürokratischer Scheisshaufen,wo im Hinterzimmer ein paar nicht gewählte Gestalten Gesetze für die ganze EU beschliessen und durchsetzen wollen.
Das geht meistens massiv am Volk vorbei. Bestes Beispiel ist TIPP, wo gemauschelt und verheimlicht wird was das Zeug hält, damit der dumme Bürger auch ja nichts mitbekommt.

Aktuell geht es in der EU nur noch darum ,wer am meisten Geld aus der EU rausholen kann, Ausnahme natürlich Deutschland,die die reinen Zahldeppen sind.

Eine schlanke EU mit den Kernstaaten,wo es maximal 1-2 Milliarden für kulturelle Dinge zu verteilen gibt, wäre das richtige gewesen.Jeder weiß, dass 10 Personen eher eine Gemeinschaft werden (und damit ist nicht eine EUDSSR gemeint) als 28+.

Die aktuelle EU ist absolut überflüssig und gehört aufgelöst.

Und zu den Märkten, es wird sich die nächsten Monate erst mal gar nichts ändern. Das es dennoch aktuell so stark abwärts geht zeigt nur, wie kaputt das System ist.

Reine Panikaktionen sind das ohne wirklichen Grund.Mal schauen, ob in einer Woche die ganzen Verluste wieder ausgemerzt sind.

Beitrag 24.06.2016, 10:47

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VfL Bochum 1848
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Banken über den Brexit

"Europas schlimmster Albtraum"

Der Brexit stößt bei den Banken auf ein geteiltes Echo. Von "Europas schlimmstem Albtraum" und "großer Unsicherheit" ist die Rede, aber auch ein gewisser Zweckoptimismus ist bei den Volkswirten der Geldhäuser zu spüren:

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Europas-s ... 30221.html

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"Mehr Menschen EU-skeptisch"

Merkel: Brexit ist "Einschnitt für Europa"

Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnet den Austritt Großbritanniens aus der EU als einen "Einschnitt für Europa". Dennoch warnte sie vor vorschnellen Schlüssen:

http://www.n-tv.de/politik/Merkel-Brexi ... 34741.html
VfL Bochum? -Find ich gut!

Beitrag 24.06.2016, 12:02

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Historix
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben:
Datenreisender hat geschrieben:.... Und Dänemark spricht schon vom DEXIT ...
Die haben uns das Wort geklaut smilie_43 .
Nönö, keine Panik ! smilie_15

Korrekt heisst das dann doch " DÄXIT "

smilie_02
Gold ist schön....schönes Gold ist schöner !
BAZINGA !

Beitrag 24.06.2016, 14:29

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goldjunge01
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Ach, was bin ich neidisch auf die 'Tommys'. Wenigstens ein bissl.

Da haben 52% der Wähler noch E... in der Hose.


smilie_09

Beitrag 24.06.2016, 17:15

gernreich
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Hätten/haben wir hier auch.
Aber man lässt uns nicht abstimmen! (Wohlweislich)

Beitrag 24.06.2016, 17:29

Nino
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Ach, was bin ich neidisch auf die 'Tommys'. Wenigstens ein bissl.

Da haben 52% der Wähler noch E... in der Hose.
(Wie sagen die Mädels: die Kerle denken eh nur mit den Ei..n 'smilie_02'

Ich bin da erst einmal nicht neidisch !!!

Ob Eggs oder nicht ....die Frage ist nur, wie sich das Ganze mittelfristig für die engl. und resteurop. Bürger entwickelt - d.h. wie sieht es aus im Portemonnaie ?

Ein wirtschaftlicher Blow out wird m.E. erst mal nicht stattfinden. Aber Schritt für Schritt werden die Austrittskriterien der EU umgesetzt ....und da kann ich noch nicht so richtig nachvollziehen, was das für die Beteiligten (insb. Wirtschaftsunternehmen) für Konsequenzen haben wird !?

In dem Sinne Nino

Beitrag 24.06.2016, 17:46

TomTomGo
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Solange die Menschen das Gefühl haben, dass nur noch über sie hinweg entschieden wird (TTIP, Bankenrettung, etc.), werden sie sich nach den scheinbar guten alten Zeiten sehnen. Dieses Europa hat nichts mit dem Europa zu tun, von dem De Gaulle und Adenauer damals geträumt haben und worauf der Gedanke von einem gemeinsamen Europa basiert. Europa muss demokratischer und transparenter werden. Und solange sich das nicht ändert und weiter mit Arroganz, Lobbyismus und Größenwahn regiert wird, werden Spaltgeister wie Le Pen, Wilders, AfD, FPÖ, etc. immer mehr Zulauf bekommen. Und das ist dann die Quittung für ein bürgerfernes Europa.
Am kostbarsten sind immer die Dinge, die keinen Preis haben!

Beitrag 24.06.2016, 18:57

Nino
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@ TomTomGo

Seh ich genauso.

Es ist erschreckend, was aus der ursprünglichen "Europa-Idee" für ein irrer Verwaltungs und Polit-Moloch gemacht wurde.

Für "normal" denkende Menschen schon lange nicht mehr nachvollziehbar.

Deshalb ist es ja so traurig, das die Bürger immer mehr das Vertrauen verlieren (müssen) und den Verantwortlichen die Quittung überreichen (da wo es geht). Leider.

VG Nino

Beitrag 24.06.2016, 20:33

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Datenreisender
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Ein schwarzer Schwan
Die Stunde der Wahrheit: Hinter dem Brexit lauert der Crash

Der Austritt Großbritanniens aus der EU ist ein Katalysator für gravierende globale Fehlentwicklungen. Er wird als externer Faktor verwendet werden, um massive Bereinigungen in einer Zombie-Wirtschaft vorzunehmen, die zuletzt nur noch auf Zeit gespielt hat. Die Zeit ist jetzt abgelaufen. Es kommen harte Schnitte. Die Auslöser und Profiteure einer neuen Finanz-Krise dürften unerkannt entkommen.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... der-crash/

Beitrag 24.06.2016, 21:40

Mehrgoldfüralle
Datenreisender hat geschrieben:Ein schwarzer Schwan
Die Stunde der Wahrheit: Hinter dem Brexit lauert der Crash

Der Austritt Großbritanniens aus der EU ist ein Katalysator für gravierende globale Fehlentwicklungen. Er wird als externer Faktor verwendet werden, um massive Bereinigungen in einer Zombie-Wirtschaft vorzunehmen, die zuletzt nur noch auf Zeit gespielt hat. Die Zeit ist jetzt abgelaufen. Es kommen harte Schnitte. Die Auslöser und Profiteure einer neuen Finanz-Krise dürften unerkannt entkommen.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... der-crash/
Aha, ein schwarz-weißer Schwan, ein Zebraschwan vielleicht gar. Amüsanter Gedanke. Gelegenheiten, einen Popanz aufzubauen, wird es noch einige geben, was, wenn Podemos am Sonntag gewinnt?

Im heutigen Brexit-Hype sind die Zahlen aus God's own Land völlig unter gegangen. Nicht aus China, Japan oder Europa droht die größte Gefahr. Die USA stehen vor einer Rezession, wenn sie nicht schon mittendrin sind. Die Zahl derer, die keine wertlosen -weil nicht rückzahlbaren- digitalen oder baumwollenen Dollars mehr wollen, steigt. Von dort droht die Gefahr, ein Grund findet sich dann schon. Und die Russen sind ja auch so böse.......

Beitrag 25.06.2016, 00:36

veritas
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@ TomTomGo

Die leben halt in ihrer Villa Kunterbund und machen sich die Welt wie es ihnen gefällt. Mondmeilen vom realen Leben entfernt. Mit Staunen vernahm ich, dass der Cameron nun also schuld war, weil wie kann man auch so dämlich sein und sein Volk zu befragen? War doch klar, was da dann rauskommt, wenn die Alten und Dummen an der Macht schnuppern. Die Jungen, welche in Eurobettwaesche schlafen, wollten ja alle bleiben. Man hätte eben jedem Baby eine Wahlkarte spendieren sollen. Als ob Britanien aus der EU austritt, weil nur die Generation 50 plus der Marke Dummschulkasper ohne Abschluss es so wollte, sich von ein paar Bauernfaengern cashen zu lassen. Die werden es nie kapieren!

Genau so wie der heimische Oppermann von den Roten. Er meinte, eine EU wäre wichtig, weil es gäbe dafür viele Gründe, wie zum Beispiel: ... (machte längere Pause, um dann zu sagen)... die Wirtschaft. Eben! Nix anderes haben die in ihren Köpfen.

Beitrag 25.06.2016, 10:04

TomTomGo
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veritas hat geschrieben:@ TomTomGo

Die leben halt in ihrer Villa Kunterbund und machen sich die Welt wie es ihnen gefällt. Mondmeilen vom realen Leben entfernt. Mit Staunen vernahm ich, dass der Cameron nun also schuld war, weil wie kann man auch so dämlich sein und sein Volk zu befragen? War doch klar, was da dann rauskommt, wenn die Alten und Dummen an der Macht schnuppern. Die Jungen, welche in Eurobettwaesche schlafen, wollten ja alle bleiben. Man hätte eben jedem Baby eine Wahlkarte spendieren sollen. Als ob Britanien aus der EU austritt, weil nur die Generation 50 plus der Marke Dummschulkasper ohne Abschluss es so wollte, sich von ein paar Bauernfaengern cashen zu lassen. Die werden es nie kapieren!

Genau so wie der heimische Oppermann von den Roten. Er meinte, eine EU wäre wichtig, weil es gäbe dafür viele Gründe, wie zum Beispiel: ... (machte längere Pause, um dann zu sagen)... die Wirtschaft. Eben! Nix anderes haben die in ihren Köpfen.
Naja, bei Cameron bin ich nicht ganz mit dir. Monatelang wettert er gegen die EU, wie schlecht Sie der britischen Wirtschaft tut und man hatte stets das Gefühl er wolle den Briten das Gefühl geben die EU wäre Schuld an deren Krise.
Dann versprach er mit großen Tönen ein Referendum für sein Volk, doch als er merkte, dass die Luft um ihn herum und für sein Amt als Premier eng wurde, schwenkte er um und plädierte für einen Verbleib in der EU, für ein starkes Großbritannien.

Ansonsten gebe ich dir vollkommen Recht. Gerade die Alten wissen, wie die Anfänge der EU waren und was hinter der Idee steckt. Die Auswüchse und das Bürokratiemonster hat gewiss nichts mehr mit dem EU bei der Gründung zu tun. Ein vereintes und selbstbestimmtes Europa ist wichtig, als Gegenpol zu den Allmachtsphantasien, die da über den großen Teich schwappen und die Welt überschwemmen, nicht die EU als Anhängsel der US Politik. Die Kriegs- und Nachkriegsgeneration kennt diesen kleinen aber feinen Unterschied. Im Gegensatz zur Generation Y und jünger.
Am kostbarsten sind immer die Dinge, die keinen Preis haben!

Beitrag 25.06.2016, 10:17

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VfL Bochum 1848
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"Die Eurozone ... scheitert"

Alan Greenspan macht sich Sorgen

Der ehemalige Fed-Chef Greenspan sieht den Brexit als Teil einer viel größeren Krise. Tatsächlich stecke die Weltkonjunktur in ernsten Schwierigkeiten. Damit verbundene politische Probleme würden zunehmen - und die Griechen nicht mehr lange im Euro bleiben:

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Alan-Gree ... 39536.html
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Beitrag 25.06.2016, 10:48

Retzbach
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Okay, in der EU läuft einiges schief, wer könnte das bestreiten.
Aber: Die Vorteile überwiegen die Nachteile doch beträchtlich.
Wir leben im Frieden, wir können reisen, es findet freier Handel statt.
Was wir für selbstverständlich erachten, ist es gar nicht. Sondern Ergebnis der europäischen Einigung.
Zusammen sind die EU-Staaten stark, einzeln ist es jedes Land doch nur eine Marginalie in der globalisierten Welt.

Zu den Äußerungen, es ginge nur um die Wirtschaft:
Die Wirtschaft ist nicht alles, aber ohne Wirtschaft ist alles nichts.

Beitrag 25.06.2016, 11:36

Klecks
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Retzbach hat geschrieben:Okay, in der EU läuft einiges schief, wer könnte das bestreiten.
Aber: Die Vorteile überwiegen die Nachteile doch beträchtlich.
Wir leben im Frieden,
Nato, mehre bi- und multilaterale Abkommen.
Retzbach hat geschrieben: wir können reisen,
Echt? Stimmt, das ging früßher noch niiiieeeee. Die Bilder von den hundertausenden Deutschen an der Adria 1950 sind bestimmt alle gefaked :roll:

Falls du meinst, wir können ohne Grenzkontrollen reisen (was ja de facto auch nicht ganz stimmt): Schengen-Abkommen, das war noch vor der Gründung der EU.
Retzbach hat geschrieben: es findet freier Handel statt.
Montanunion, EWG. Die EU hat diesbezüglich vor allem die Reduzierung des Verbraucherschutzes beigetragen.
Retzbach hat geschrieben: Was wir für selbstverständlich erachten, ist es gar nicht. Sondern Ergebnis der europäischen Einigung.
1. Satz: Zustimmung.
2. Satz: Ich wär ja froh, wenn's so wäre. Stand heute ist das schlicht falsch. Hauptsächlich deshalb weil ein diktatorisch geleitetes Bürokraten- und Lobbyistenkonstrukt namens "EU" noch lange keine geeintes Europa darstellt. Beweise: Täglich in der Zeitung zu lesen (siehe Gehampel um Flüchtlingskrise, Ukraine, EURO, Datenaustausch usw.).
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Beitrag 25.06.2016, 14:49

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Ladon
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben:...
Alan Greenspan macht sich Sorgen
...
Super! Dann ist alles in Ordnung! Der Mann lag so oft so peinlich falsch, dass man sich fragt, wie der an Posten kommen konnte.
Und jetzt ist er wahrscheinlich völlig senil. Fraglich ob er überhaupt weiß wo Europa liegt.


smilie_20
Andere gibt es schon genug

Beitrag 25.06.2016, 15:05

HenryMorgan
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Retzbach hat geschrieben:Okay, in der EU läuft einiges schief, wer könnte das bestreiten.
Aber: Die Vorteile überwiegen die Nachteile doch beträchtlich.
Wir leben im Frieden, wir können reisen, es findet freier Handel statt.
Was wir für selbstverständlich erachten, ist es gar nicht. Sondern Ergebnis der europäischen Einigung.
Zusammen sind die EU-Staaten stark, einzeln ist es jedes Land doch nur eine Marginalie in der globalisierten Welt.

Zu den Äußerungen, es ginge nur um die Wirtschaft:
Die Wirtschaft ist nicht alles, aber ohne Wirtschaft ist alles nichts.
Klecks hat ja schon einiges dazu geschrieben.

Frieden haben wir nicht der EU zu verdanken,sondern eher der Nato/Warschauer Pakt.
Zumal man bis 1990 ja einen großen gemeinsame Feind hatte und jeder Konflikt untereinander nur der anderen Seite geholfen hat.

Man braucht keine EU um nach England zu reisen. England war im übrigen nie Mitglied im Schengenraum.
Man kann auch nach Japan, Indien,Australien,USA problemlos reisen,ohne das diese in der EU sind.
OK, man braucht bei manchen Reisepass und Visum.Aber das sind Kleinigkeiten.
Zudem braucht man nicht viel Aufwand um ein Abkommen zu beschliessen,dass alle Engländer ohne Reisepass in EU Länder reisen können und umgekehrt.
Das ist eine Sache, die keine 3 Minuten Verhandlungsdauer benötigt.

Genauso freier Handel. Gibt es denn Probleme mit Handel mit Japan oder den USA??Sind weder EU noch Euro.

Hat ein Land den Euro, dann wird so getan,als ob man mit ihm keinen Handel machen kann,wenn er nur in der EU ist,aber keinen Euro mehr hat. Ist das Land nur in der EU, geht Handel wohl nur als EU Mitgliedschaft. Und hat ein Land gar nichts, dann funktioniert Handel dennoch problemlos, siehe Japan,China, USA, Brasilien usw,usw.
Reine lächerliche Panikmache.

Der Handel mit England braucht weder Euro noch EU Mitgliedschaft.

Und gemeinsam stark?? Wo die EU ein solcher Chaotenhaufen ist mit unfähigsten Spitzenpersonal?Wo ist nur drum geht das meiste Geld fürs eigene Land rauszuholen??

Glaubt jemand wirklich, mit Griechenland und Zypern und vielen anderen Krisenstaaten,ist man stark??

Zumal mit mit der EWG auch eine gemeinsame Stimme gehabt hätte, ohne riesigen Wasserkopf, wo dutzende tausend EU Beamter sich drum kümmern,wie krumm die Banane sein darf, der Duschkopf Wasser abgeben darf oder Traktorsitze sein müssen.

Eine schlanke EU,die sich um gewisse Kernbereiche kümmert, wird extrem vielen Leuten herzlich willkommen sein. Der aktuelle Apparat ist dagegen ein völlig überflüssiger ,teurer Scheisshaufen,der vielen Ländern eher schadet als nutzt und die Bürger komplett aussen vor lässt.

Beitrag 25.06.2016, 15:08

veritas
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@TomTomGo

Nein,nein, Ich möchte den Cameron gar nicht verteidigen. Er machte das, was heute als politisches Druckmittel verwendet wird, nämlich setzte ein Referendum an, um sich den Rückhalt innerhalb seiner eigenen Partei zu sichern. Damals konnte er davon ausgehen, diesen zu bekommen. Heute wird er es bereuen und hat die Konsequenzen gezogen. Was ich meinte ist, dass jedes Mal, wenn das Volk zu etwas befragt wird, die Eurokraten durchdrehen. Sie kommen damit einfach nicht klar, etwas Demokratie zuzulassen. Das war damals bei den Griechen genau so, als sie das Volk befragten, um letztendlich Brüssel unter Druck zu setzten. Am Abend des Referendums gegen Sparmaßnahmen gab der Schulz ein Interview, wo er sämtlichen Anstand verlor. So sprach er damals auch nicht von Varoufakis, sondern von "diesem griechischen Finan zminister". Jetzt war es wieder so. Hätte Cameron diesen Quatsch gelassen, sein Volk mit einzubeziehen, wäre nichts passiert. Steinmeier sagte gestern Abend auch im ZDF, dass er strikt gegen Volksbefragungen ist, weil er grundsätzlich davon ausgeht, dass die Menschen zu dumm sind, eine richtige Entscheidung zu treffen.

Beitrag 25.06.2016, 15:16

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Ladon
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@ HenryM

Stimmt schon.
Trotzdem kann man so nicht argumentieren.

Dass die EU aufgeblasen und bürakratisiert ist, hat der retzbach doch nicht bestritten. Ganz im gegenteil räumt er in seinem ersten Satz ein, dass einiges im Argen liegt.
Da muss man also nicht drüber reden.

Wer findet, dass im- und Export innerhalb oder außerhalb der EU praktisch keinen Unterschied macht, hat vermutlich noch nie damit zu tun gehabt oder kann sich einfach an die "gute, alte Zeit" nicht erinnern, weil er vielleicht noch zu jung war.
Wer schon mal einen ganzen Tag beim Zoll verbracht hat, um eine Sendung aus den USA frei zu bekommen, ahnt was ich meine.
Nein, der freie Warenverkehr IST gut. Nicht nur für Konzerne.

Zur Beruhigung: deswegen muss man nicht EU-Fanatiker sein. Nur die Augen aufmachen und nicht so schwarz-weiß sehen.

Grenzkontrollen nicht so schlimm? Na klar. Sind das die gleichen Stimmen, die bei der Erwähnung von Bargeldabschaffung Schnappatmung bekommen, weil der Staat sie dann kontrollieren kann?
Aber wenn man ganz real, analog sozusagen, meine Reisewege durch das tracken der Grenzübertritte nachvollziehen kann (ohne dass ich Kreditkarten oder anderes elektronisches Teufelszeug benutzen muss), dann ist die Kontrolle und Überwachung durch den Staat in Ordnung? Echt jetzt?
Andere gibt es schon genug

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