was passiert wenn.....

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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Beitrag 11.05.2012, 21:13

silberblick
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Griechenland aus dem Euro austritt? Sind dann Geldmünzen und Geldscheine Griechenlands die bei uns im Umlauf sind plötzlich wertlos?

Wer noch welche hat, wird sie dann nicht mehr los oder wie soll das dann gehen?('smilie_08')

Beitrag 11.05.2012, 21:28

ichwillauch
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Die Geldmünzen und Geldscheine werden ihre Gültigkeit behalten , bei uns .
Nur nicht in Griechenland .
Die rechnen dann mit Spasmen ...

Beitrag 11.05.2012, 22:52

Bregenpuschel
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Ich denke auch. Euro ist Euro.
Zukunft und Vergangenheit sind relativ,
denn jede Vergangenheit war einmal eine Zukunft und jede Zukunft wird einmal eine Vergangenheit sein... (Julian Max)

Beitrag 11.05.2012, 23:50

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MaciejP
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Ich bezweifle auch, dass die griechischen Münzen und Scheine dann plötzlich wertlos werden. Bei den Scheinen erkennt man ja ohnehin nicht sofort, wo diese gedruckt wurden. Bei den Münzen könnte ich mir aber gut vorstellen, dass sie im Falle des Austritts Griechenlands nach und nach von den Banken aus dem Umlauf genommen werden.

Beitrag 12.05.2012, 06:15

Tigerdali
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Ich denke,die verschwinden nach und nach aus dem Umlauf,aber nicht ganz,weil es fast unmöglich wäre. Nach 10 Jahren haben die Münze vielleicht mehr Wert wie jetzt und konnte es interessante Sammlerobjekt sein.....vielleicht :shock:

Beitrag 12.05.2012, 06:25

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Ladon
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Es passiert natürlich so einiges ... ;-)
Insbesondere die Umwandlung von Gr-Schulden in steil abwertende Nova-Drachmen wird bei den Schuldnern wahre Freudentaumel auslösen - und ist wohl ein zentraler Grund für den Widerstand dagegen; denn egal ob die Schulden konvertiert werden oder nicht: Zukünftig würden die Gr das wenige was sie überhaupt bezahlen in ihrer wertlosen (denn ABWERTEN ist ja eines der Hauptargumente) Neuwährung bezahlen. Man darf sich sicher sein, dass längst Modellrechnungen laufen, was - für die Banken - am wenigsten Verluste bedeutet ... und genau das wird dann geschehen.

Aber zum Thema, das, wenn ich es richtig verstehe, die Frage auf das umlaufende Zahlungsmittel "Euro" beschränkt. Da ist die Lage ziemlich klar:
Im Euroraum müsste eine bestimmte Bargeldmenge "eingezogen" werden. Das geschieht einfach indem die Notenbanken beim turnusmäßigen Austausch alter Scheine welche einbehalten. Wo die gedruckt wurden spielt keine Rolle. Für den Euroraum geht es nur um die Gesamtmenge.
Ich mutmaße, dass mit den Münzen genauso verfahren würde. Die verschwinden einfach allmählich aus dem Umlauf.
Den Aufwand eines "Aufrufs" griechischer Münzen wird man sich, denke ich, sparen.
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 12.05.2012, 06:30

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Friedrich 3
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Was interessant sein könnte,sind diese Starterkits aus Griechenland.alles andere ist genau so viel wert wie aufgeprägt...

Alle anderen Münzen werden ausgetauscht und eingezogen,wenn sie nicht mehr der Automaten Norm entsprechen.Wurscht aus welchem Land...
So und nicht anders!

Erfolgreich gehandelt: ja klar..

Beitrag 12.05.2012, 06:42

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Ladon
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Stimmt. An die Münzsammler habe ich nicht gedacht. Aber diese Starter-Kits befinden sich ja auch nicht "Umlauf" und können von daher gar nicht eingezogen werden.
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 12.05.2012, 07:42

Suedwester
Letztendlich kommt es bei einer solchen Währungsumstellung, wo der Währungsraum geändert wird, darauf an, ob sie geordnet oder chaotisch verläuft (und ob jemand dabei verliert). Man schaue sich einmal die historischen Beispiele an. Als die Tschechoslowakei geteilt wurde, bekamen die alten Scheine unterschiedliche Klebemarken. Je nachdem galten diese Scheine dann z.B. nur in der Slowakei. Später wurden dann neue Banknoten für beide Länder emittiert, und die Wechselkurse angepaßt. Das soll recht problemlos vorstatten gegangen sein.

Als die UdSSR zerfiel, gab es in einigen Teilstaaten wohldurchdachte Währungsreformen, z.B. in Estland (von Rubel zu Krooni), in anderen Staaten hingegen (Georgien, Ukraine) wurden zunächst riesige Mengen irgendwelcher Kupons in den Umlauf gebracht, die schnell wertlos wurden. Als Jugoslawien zerfiel, ging es noch einigermaßen geordnet mit der Umstellung in Slowenien zu (die aber auch erst eine Art Kupongeld verwendeten), Kroatien hatte da schon größere Probleme. Nach deren Abspaltung kam es in Rest-Jugoslawien zu einer Währungsreform, da man Angst hatte, die aus Slowenien und Kroatien nach Serbien zurückfließenden alten Dinare würden dort die Inflation anheizen. Später dann weitere Währungsreformen, allerdings eher bedingt durch Krieg und Hyperinflation.

1993 wurde in Namibia der Namibia-Dollar eingeführt, die lokalen Scheine ersetzten schrittweise die südafrikanischen. Die Parität der Währungen wurde hier nie geändert, bis heute konnte ein Wechselkurs von 1:1 verteidigt werden und er wird auch nicht in Frage gestellt.

Eritrea löste sich von Äthiopien, Somaliland von Somalia. Jüngstes Beispiel ist übrigens Süd-Sudan, wo neues Geld eingeführt wurde nach Abspaltung vom Norden. Es gibt also genügend Vorbilder, wie man es machen sollte/könnte oder auch nicht.

Im Falle Griechenlands denke ich, Europa sollte bei einer Währungsumstellung helfen, um sie möglichst glatt vonstatten gehen zu lassen. (Man könnte z.B. den Wechselkurs für einige Monate noch bei 1:1 belassen, bevor man ihn freigibt, muß aber Kapitalverkehrskontrollen einführen). Danach aber ist das Land auf sich allein gestellt...

Beitrag 12.05.2012, 13:12

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Friedrich 3
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Aus der Sicht von Europa wäre eine 1:1 Rechnerei schon sinnvoll.aber Griechenland müsste und will dann auch die Drachme schnell und stark abwerten,damit sie wieder Konkurrenz fähig werden können.

Die Urlauber würden sich freuen über eine schwache Drachme...
So und nicht anders!

Erfolgreich gehandelt: ja klar..

Beitrag 12.05.2012, 14:00

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Nacanina
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Dort wo ich u. U. als Nazi beschimpft werde, mache ich keinen Urlaub.
Auch nicht wenn er billig ist.

Grüße

Nacanina
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Beitrag 12.05.2012, 14:20

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Friedrich 3
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Nacanina hat geschrieben:Dort wo ich u. U. als Nazi beschimpft werde, mache ich keinen Urlaub.
Auch nicht wenn er billig ist.

Grüße

Nacanina
Das kann dir leider überall passieren.Ist aber wie immer nur eine Ausnahme von der Regel...damit muss man leider leben...Geschichtsbedingt...
So und nicht anders!

Erfolgreich gehandelt: ja klar..

Beitrag 12.05.2012, 16:36

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Sapnovela
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Nacanina hat geschrieben:Dort wo ich u. U. als Nazi beschimpft werde, mache ich keinen Urlaub.
Auch nicht wenn er billig ist.

Grüße

Nacanina
Sehe ich auch so... aber auf den griechischen Inseln, wo man Urlaub machen würde, ist die Situation auch ganz anders als in Athen. Also immer locker bleiben.

Beitrag 13.05.2012, 06:55

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Ladon
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Da gibt's aber gewichtigere Gründe als dass ein paar Kasper mich evt. mit dem "N-Wort" belegen, irgendwo NICHT hinzufahren:
Kann man in die Türkei fahren? Wo Minderheiten schwersten Repressalien ausgesetzt sind ("Bergtürken").
In irgendeinen Maghreb-Staat? Die eher seltsame Vorstellungen von Frauen, Religion etc. haben?
In die USA, die gern mal irgendwo auf der Welt Leute umbringen oder in Lagern verschwinden lassen?
Nach Indien, einem Land an der Schwelle zur (zumindest regionalen) Supermacht, wo Leute in den Städten auf der Straße verhungern?
... to be continued mit wahrscheinlich 99% der ganzen (momentan glaube ich 194 anerkannten Staaten).


Anderes Thema:
Nur mal naiv gefragt: Ihr wollt einen 1:1 Kurs der neuen Drachme? Hallo???
Dann zahlen die mit schnell mal gedruckten (geschöpften) Drachmen ihre Schulden, diese Drachme ist dann in den Reserven der anderen Staaten (bzw. deren Zentralbanken)! Die Schuldner selbst (z.B. die Deutsche Bank) bekommen Euro ... und dann wird die Drachme in einem Jahr abgewertet bis ins Bodenlose. Tolle Idee, sorry.
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Beitrag 13.05.2012, 07:12

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Nacanina
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@ Ladon
Also ich war früher schon viel unterwegs (habe als Backpacker ca. 50 Länder bereist) und verspüre jetzt nicht mehr den
großen Drang nach der "weiten Welt".
Seit ein paar Jahren reicht mir auch Österreich.
Das ist nicht abwertend gemeint, liebe Österreicher, aber auf Tonga im Korallenriff zu tauchen ist halt eine andere Nummer.
Meinen Sport kann ich in Österreich auch viel besser ausüben.

Grüße

Nacanina
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Beitrag 13.05.2012, 07:32

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Ladon
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@ Nacanina

Nein, nein - vielleicht habe ich das missverständlich formuliert. Ich meinte nur, dass die Äußerungen und Graffiti von einigen "Chaoten" - meiner Meinung nach! - schon in Relation zu setzen ist zur grundsätzlichen Politik eines Landes. Ob und ab welcher Grenze man dann für sich entscheiden mag dort nicht mehr hin zu fahren, ist ja eigene Entscheidung, die nach eigenen Werten getroffen wird.

Und jetzt aber flugs Frühstück machen zum Muttertag!
Also ich bin seit halb 6 auf den Beinen (Brötchen backen) und um 9 geht's hier mit Frau, Mutter und Schwiegermutter mit dem Schlemmerfrühstück los! smilie_24
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Beitrag 13.05.2012, 07:44

Suedwester
Der griechische Euro ist seit mehr als 10 Jahren soviel wert wie der deutsche Euro. Schulden wurden bisher immer mit neuen Schulden bezahlt. Und auch nachdem 100 Milliarden Euro an griechischen Schulden abgeschrieben worden sind, ist der Kurs immer noch 1:1. Wer Geld (Euro) ins Ausland schaffen konnte, hat dies bereits getan. Ob der Kurs jetzt also noch 1 Woche, 1 Monat oder 6 Monate 1:1 bleibt, spielt wahrlich kaum mehr eine Rolle. Die griechischen Euro-Schulden können in jedem Fall abgeschrieben werden. Ich denke, für eine ordentlich geplante Währungsreform muß noch Zeit (und Geld) da sein.

Im übrigen sollte man nicht vergessen, daß sich nach einer Wechselkursfreigabe ein neues, realistische(re)s Zinsniveau einstellen wird. Den Zu- und Abfluß von Landeswährung und Fremdwährung kann man durch Kapitalverkehrskontrollen (teilweise) steuern, und zusammen mit einem vernünftigen Zins läßt sich auch Geld im Land halten (und damit der Wechselkurs stabilisieren). (Der südafrikanische Rand hat in 10 Jahren gegenüber dem Euro, trotz deutlich höherer Inflation, nicht wesentlich an Wert verloren, und das vor allem aufgrund des Kapitalzuflusses ans Kap, aufgrund des attraktiven Zinsniveaus dort).

Die neue Drachme muß nicht voll konvertibel sein, zumindest nicht am Anfang. Die EZB (und die Geschäftsbanken) ist nicht gezwungen, jede Währung anzunehmen. Viel interessanter wird sein, welche Gelder zwangsumgetauscht werden. Vermögen und Schulden jedes griechischen Staatsbürgers (auch wenn er z.B. in Deutschland lebt)? Vermögen und Schulden der griechischen Zentralbank (auch bei der EZB)? usw. (Vermutlich werden die Drachmen, die die EZB hält, verzinst).

Beitrag 13.05.2012, 07:52

GoldLover
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Wenn Grichenland wirklich aus austritt, wäre das denn eher positiv für den Gold- und Silberpreis, oder eher negativ?
smilie_24
Wenn ihr Rechtschreibfehler findet, dürft ihr sie gerne behalten.

Beitrag 13.05.2012, 07:52

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Ladon
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@ suedwester

Ne, das ist nicht der Punkt!
Ich will aber darauf hinweisen - und zwar ausdrücklich! - dass das alles nur einen Sinn hat, wenn die griechischen Schulden komplett gestrichen würden! Sonst haben wir das gleich in grün: Nämlich dass die Staaten (Steuerzahler) der anderen Länder (v.a. Niederländer und Deutsche) die Banken entschädigen ... darauf läuft es hinaus!

Ob das über komische Verfahren innerhalb von EU und Euroraum geschieht oder über ein Schuldenzahlen mit griechischem Do-it-Yourself Geld ist doch egal!

Was soll denn eine Drachme nutzen wenn, wie Du sagst, andere die nicht annehmen wollen?
WO verpuffen denn die Gelder, die nach Gr fließen? WER profitiert davon, indem er sich damit "Dinge" kauft?


Ganz persönlich plädiere ich ja eher für eine "Rentenmarkslösung", also eine regional gültige Komplementärwährung zur Stabilisierung des Binnenmarktes. Dann wird wenigstens den kleinen Leuten das Geld für den "täglichen Bedarf" nicht aus der Tasche gesaugt.
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Beitrag 13.05.2012, 12:08

Suedwester
"Eine regional gültige Komplimentärwährung" wäre also eine Drachme, die nur in Griechenland gilt, also nicht überregional konvertibel ist? Also von mir aus muß eine neue Drachme nicht voll konvertibel sein - zumindest nicht in den ersten Monaten! Warum nicht - zumindest vorübergehend - protektionistische Maßnahmen anwenden, um die lokale Wirtschaft zu beschützen?

Wenn Drachmen nur in Griechenland verwendet werden können, werden sie auch nur dort nachfragewirksam.

z.B.

- Euro dürfen in beliebiger Menge 1:1 in Drachmen getauscht werden, Drachmen zunächst aber nur eingeschränkt in Euro (in Südafrika gab es früher einmal den Handelsrand und den Finanzrand, mit unterschiedlichen Wechselkursen - wäre auch eine Möglichkeit)
- Begrenzung des Euro-Bargeldes und -buchgeldes, das aus dem Land transferiert werden darf
- Hoher Zoll auf importierte Waren, um den Import zu drosseln und den Abfluß von Devisen (inkl. Euro) zu begrenzen, und lokale Produktion rentabel zu machen und anzukurbeln, und gleichzeitig Staatseinnahmen zu erhöhen
- Deutlich höherer Zinssatz in Griechenland, um die Anlage in Drachmen attraktiv zu machen und Kapitalabfluß zumindest zu begrenzen
- Attraktive Sonderkonditionen (Zinsen/Laufzeiten bei Krediten, günstige Gewerbeflächen) für Firmen, die in Industrie, Landwirtschaft und anderen ausgewählten Sektoren investieren wollen, um die Arbeitslosigkeit zu reduzieren und den Export anzukurbeln
- Ausweisung illegaler Ausländer, Rückführung von nicht benötigten ausländischen Billigarbeitern in ihre Heimatländer, um die Belastung des Staatshaushaltes und die Kriminalität zu reduzieren, sowie den Druck vom griechischen Arbeitsmarkt zu nehmen (Jobs zuerst für die eigene Bevölkerung).
- Verstaatlichung der Banken, um den Zahlungsverkehr aufrecht zu erhalten und Spekulation zu bekämpfen
- Werbeoffensive, um das Land für Touristen wieder attraktiv zu machen usw.

Ansonsten könnte man vielleicht auch aus den Fehlern (und den Erfolgen) der Argentinier lernen, als sie sich vom US Dollar abkoppelten, die Peso-Währung abwerteten und sich weigerten, ihre Anleihen zu bedienen. U.a. gab es regionale Schuldscheine (der Provinzen), die anscheinend wie Geld zirkulierten.

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