Werte retten in Aktien ? Welche ?

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

Beitrag 20.03.2015, 08:47

Mark100
2 Unzen Mitglied
Beiträge: 44
Registriert: 13.08.2014, 02:09
Wohnort: Frankfurt/Main
Guten Morgen zusammen,

überlege mir seit gestern, unter Zuhilfenahme von Google(bisher eher erfolglos), in welche Aktie ich wohl investieren sollte, um mein Geld zu retten.
Habe rund 6 Unzen Gold schon, aber man soll ja nicht nur und ausschließlich in eine Sache anlegen und Aktien, besonders die international agierender Firmen sollen ja recht unbetroffen sein im Falle vom Euro Absturz.
Während der zwar vom Euro entkoppelte Schweizer Franken ja doch leiden kann, wenn alles um ihn rum in die Binsen geht.

Also in welche Aktie würdet ihr investieren und wie ? Online bei einem Broker ?
Mir gehts eben auch darum, daß mir der Staat nichts wegnehmen kann.

Beitrag 20.03.2015, 09:09

Fata.Sibyllina
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 356
Registriert: 02.01.2012, 11:01
Mir gehts eben auch darum, daß mir der Staat nichts wegnehmen kann.
Da hilft nur eines: Auswandern! Das ist mein Ernst.

Wenn das nicht geht, kann man versuchen mit Aktien zumindest Rendite zu erzielen, das tun derzeit Viele. Wenn ich nicht noch ein Hausdarlehen abstottern und eine Kinderschar durchfüttern müsste, würde ich mich bei Max Otte oder Dirk Müller über Value Investing informieren, das wäre eher mein Ding als spontan irgendwelche Titel zusammenzukaufen. Ist aber ein komplexes Thema, da hat man's mit Gold und Silber leichter. smilie_07
Sapere aude, incipe!

Beitrag 20.03.2015, 13:15

avalon
5 Unzen Mitglied
Beiträge: 61
Registriert: 25.03.2012, 22:32
Hallo Mark100,
Mark100 hat geschrieben: überlege mir seit gestern, unter Zuhilfenahme von Google(bisher eher erfolglos), in welche Aktie ich wohl investieren sollte, um mein Geld zu retten.
Das klingt eher danach, als ob Du Dich mit dem Thema noch nie auseinandergesetzt hast. :?

Einfach so auf gut Glück oder auf Empfehlung - das würde ich Dir eher nicht raten! Es wäre besser, sich einiges dazu anzulesen, um überhaupt in die Materie einzusteigen. Es sollte schon bekannt sein, was ein Kurs-Gewinn-Verhältnis, die Dividendenrendite, etc. sind. Ebenso solltest Du Dich mit möglichen Strategien vertraut machen. Und Google für eine Aktienauswahl zu nutzen... Schaue lieber bei comdirect, onvista o.ä., um Dich über entsprechend interessante Papiere zu informieren. Teilweise findest Du dort auch einen Aktienselektor, bei dem Du Parameter vorgeben kannst und entsprechende Aktien dann als Suchergebnis angezeigt werden.

Entscheidend ist auch, daß Du das Geschäftsmodell der jeweiligen Firma verstehst, eine Meinung zur Entwicklung der Branche und dieses Unternehmens hast,... Also einfach mal zum nächsten "Bäcker" und "3 Brötchen" holen (sinnbildlich gesehen) - das ist da nicht zu empfehlen.

Ebenso solltest Du schauen, alles zu streuen - nicht alles auf eine Karte zu setzen. Das bedeutet aber auch, eine gewisse Menge an Kapital einzusetzen. Jeder Kauf und Verkauf kostet Gebühren, die auch erst mal wieder reingeholt werden müssen. Dabei ist es so, daß es meist prozentual weniger kostet, wenn die Ver-/Kaufssumme höher ist. Es gibt ja auch Mindestgebühren. Wenn Du also z.B. 1 Aktie der Firma A zu 20 Euro kaufst und die Mindestgebühr bei 10 Euro pro Order liegt, wären das schon 50% - für den Verkauf würden die Gebühren nochmals anfallen. Ver-/Kaufst Du aber etwas im Wert von 1.000..5.000 Euro, dann spielen 10..20 Euro Gebühren keine so große Rolle mehr - auf den Investitionsbetrag bezogen.

Besser wäre es daher, langsam mit Fonds einzusteigen (Stichwort: Streuung), wobei da die Auswahl auch sehr groß ist (Aktien, Renten, Immobilien,... untergliedert in Themen, Regionen,... - ebenso sehr populär die ETFs, die aber wirklich mit Aktien hinterlegt und nicht der Aktienwert nur nachgebildet sein sollte).

Der Euro mag dabei zwar nicht unwichtig sein, aber auch nicht zu wichtig. Entscheidend ist das Unternehmen mit seinem Geschäftsmodell, seiner Marktposition, seinem Management,...

Aber wenn Du Dich bisher noch nie mit diesem Thema auseinandergesetzt hast - so erscheint es mir - dann studiere erst mal ein wenig Literatur und probiere für den Anfang den Einstieg mittels Fonds. Anderenfalls ist das Risiko doch ggf. etwas groß, Geld einfach in den Sand zu setzen.

avalon

PS: Kleiner Tip: mit Musterdepots kannst Du Dich natürlich gefahrlos ausprobieren. Die sind ja kostenlos und Du würdest ggf. ein Gespür bekommen; bekommst auch ein reelles Ergebnis immer angezeigt, wobei Du eben nichts verlieren, aber auch nichts gewinnen kannst, da es ja nur eine Art "Spiel" ist. Nicht zu vergessen auch, daß Aktien eher etwas für die Langzeitanlage sind - weniger für heute kaufen und morgen verkaufen. Dazu gehören dann manchmal auch Nerven und Geduld, was Du mit einem Musterdepot gefahrlos "üben" kannst.

Beitrag 20.03.2015, 14:17

NBUser
2 Unzen Mitglied
Beiträge: 21
Registriert: 02.12.2013, 23:30
Moin Mark,

da du geschrieben hast, 6 OZ AU zu besitzen, denke ich mal,
es geht hier nicht um größere Summen.
Daher brauchst dir auch keine größeren Gedanken machen,
falls du aber etwas tun willst,
hebe das Geld doch einfach ab und lagere es privat in handelsüblichen Scheinen.

Somit hast du einen Schritt Vorsprung und es kostet nix.


Zur Eingangsfrage kann man aber schon eine Antwort grob geben,
dass die Aktienmärkte irrational sind und auch zukünftig Überraschungen bieten, sollte klar sein!


Wenn ich nun schnell paar Bündel pinke verteilen müsste,
würde ich z.B. Banken meiden, Chemie aus Prinzip verachten,
trotzdem bissel streuen und keinen windigen Storrys nachrennen.

Ohne die aktuellen Geschäftsberichte zu kennen,
wäre da eine gleiche Verteilung auf:

- Deutsche Telekom WKN: 555750
- Linde AG WKN: 648300
- Goldcorp WKN: 890493

sicher nicht die schlechteste Variante.
Man hat Rohstoffe, Maschinenbau und bissel Technologie.
Zwar keine Turbogewinne zu erwarten, aber eher solide Unternehmen an Board.

Cheers NB

/Edit
Sorry, hatte nicht richtig gelesen, daher:
Wenn man nicht will dass einem einer was weg nehmen kann,
kaöönte man in z.B. eigene Bildung investieren.

Sinnvoll wäre meiner Meinung nach Geld auszugeben für:
- Survival
- Schnapsbrennkurs
- Vorratshaltung
- Kochkurse für gesündere Ernährung z.B.
- Fitness

Das wäre alles sinnvoller,
als sich mit Banken, Steuern, staatlichen knebelungen oder Rendite zu beschäftigen..

Beitrag 20.03.2015, 15:46

Benutzeravatar
lifesgood
Gold-Guru
Beiträge: 2762
Registriert: 07.10.2012, 10:27
Wohnort: zwei
Bleibt die Frage, ob eine Anlageklasse, die sich in den letzten 3,5 Jahren mehr als verdoppelt und in den letzten 6 Jahren mehr als verdreifacht hat (DAX) eine probate Maßnahme darstellt, um Werte zu "retten". smilie_08

Diejenigen, die im Frühjahr 2011 mit Silber (das zuvor eine ähnliche Performance hatte) ihre Werte retten wollten, jammern heute noch ...

Alte Kaufmannsregel: Billig kaufen, teuer verkaufen nicht umgekehrt ...

Wer den Trends hinterherläuft finanziert meist die Gewinne der Big Boys.

lifesgood

Beitrag 20.03.2015, 17:15

avalon
5 Unzen Mitglied
Beiträge: 61
Registriert: 25.03.2012, 22:32
lifesgood hat geschrieben:Alte Kaufmannsregel: Billig kaufen, teuer verkaufen nicht umgekehrt ...
smilie_01

Deshalb schrieb ich auch, daß man Nerven und Geduld haben muß! Wenn es nach oben geht und man ist nicht dabei... Wenn es runter geht und jemand unten verkauft - es kurz darauf wieder nach oben geht...

Und 3 Aktien würde ich ebenfalls nicht gerade als Streuung bezeichnen. Dann (wie schon geschrieben) bei wenig Kapital und Erfahrung in Fonds einsteigen; gern auch in ETFs (Stichwort: geringe Verwaltungskosten).

Noch besser ist aber, man kauft monatlich für einen kleinen Betrag Anteile => Fondsparen, aber ohne Verträge. Das geht eigentlich bei jedem(?) Online-Broker => Depot einrichten, Sparplan einrichten und jeden Monat kleinen Betrag X sparen. Dann braucht man sich auch kaum Gedanken über den Kurs zu machen, wenn es über einen langen Zeitraum läuft => Cost-Average-Effekt (für den immer gleichen Betrag X werden bei hohen Kursen automatisch wenig Anteile gekauft; bei niedrigen Kursen entsprechend mehr Anteile = günstiger, durchschnittlicher Einstiegskurs). Und wenn man das in eigener Verantwortung macht, kann man jederzeit die Rahmenbedingungen ändern (Betrag X ändern; aussetzen wenn's mal eng ist;...).

Allerdings sollte das wirklich Geld sein, das man nicht braucht. Ansonsten ärgert man sich, wenn die Kurse im Keller sind und man aus irgendwelchen Gründen verkaufen muß; das Geld dringendst braucht.

Beitrag 20.03.2015, 17:56

Benutzeravatar
Datenreisender
Gold-Guru
Beiträge: 9011
Registriert: 20.03.2010, 20:56
Fata.Sibyllina hat geschrieben:
Mir gehts eben auch darum, daß mir der Staat nichts wegnehmen kann.
Da hilft nur eines: Auswandern! Das ist mein Ernst.
Naja, man könnte auch einfach ein Wertpapier-Depot bei einer Bank im Ausland eröffnen ...

Beitrag 20.03.2015, 18:20

Mark100
2 Unzen Mitglied
Beiträge: 44
Registriert: 13.08.2014, 02:09
Wohnort: Frankfurt/Main
Also hab gehört internationale Konzerne wären ganz gut, weil nicht so von der Situation in Europa abhängig, Nestle oder Siemens. In der Tat hab ich nicht so viel Geld aber paarhundert Euro "hinübergerettet" wären auch schon etwas.

Beitrag 20.03.2015, 22:24

Benutzeravatar
MaciejP
Gold-Guru
Beiträge: 2279
Registriert: 08.03.2012, 05:49
NBUser hat geschrieben:3 Titel zu analysieren/im Blick zu halten ist noch machbar,
~20 in einem ETF dann schon nicht mehr, schon gar nicht von nem Anfänger.
Der Sinn von ETFs auf Indizes ist ja gerade, dass man die enthaltenen Aktien eben nicht im Blick behalten muss. Man kauft einfach den ganzen Index und folgt so dem Markt, ohne sich darüber Gedanken machen zu müssen, welche Aktien wohl in Zukunft besser oder schlechter performen werden.

Meiner Ansicht nach ist ein breit gestreutes ETF-Weltdepot (z.B. MSCI World) für Einsteiger bzw. Leute mit wenig Anlagekapital die einzig sinnvolle Möglichkeit in Aktien zu investieren. Das kostet einmal eine gewisse Einarbeitungszeit, ist danach dann aber sehr wartungsarm.
„Wenn der Durchschnittsmichel Gold kauft, kann er keine Fehler machen.“ – „Gold fliegt nicht weg.“

Beitrag 21.03.2015, 00:56

Benutzeravatar
MaciejP
Gold-Guru
Beiträge: 2279
Registriert: 08.03.2012, 05:49
@NBUser: Sofern du bemüht bist hier enst genommen zu werden, solltest du vielleicht mal deine Ausdrucksweise den allgemeinen Forenregeln anpassen bzw. nur schreiben, wenn du gerade nicht "blau" bist.

Darüber hinaus finde ich es echt aberwitzig einem Anfänger zu empfehlen, 250.000 Euro auf drei (nach welchen Kritieren überhaupt gewählten?) Einzelaktien zu verteilen. Dazu dann am besten noch eine Wette auf fallende Kurse, was erstens reine Zockerei ist und zweitens mitten in einem Bullenmarkt ziemlich fragwürdig. Wenn man bspw. mit den Minenwerten schon antizyklisch vorgehen möchte, dann trotzdem nicht mit einem einzelnen Wert, sondern gestreut, wo sich dann wieder ein ETF anbieten würde.

Streuung ist das A und O, nicht nur über verschiedene Anlageklassen verteilt, auch innerhalb der Klassen. Und die erreicht man nicht mit drei Einzelwerten. Die Frage ist halt, ob man passiv anlegen will, und dem "dummen" Markt folgen will, oder selbst aktiv die besten Werte raussuchen möchte. Letzteres schaffen eben nur sehr wenige auf Dauer, und sich da die passenden Titel mal eben über Google rauszusuchen, geht mit hoher Wahrscheinlichkeit schief.
„Wenn der Durchschnittsmichel Gold kauft, kann er keine Fehler machen.“ – „Gold fliegt nicht weg.“

Beitrag 21.03.2015, 07:28

Mark100
2 Unzen Mitglied
Beiträge: 44
Registriert: 13.08.2014, 02:09
Wohnort: Frankfurt/Main
Ich möchte mich entschuldigen, ich wollte mit meinem Thread nicht die Finanzwelt in Aufruhr versetzen, auch habe ich kein Kapital von mehreren hundertausend Euro sondern ich dachte eher daran, hier und da mal vom Monatslohn(Arbeiter) einen hunderter in Form einer "haltbaren" Aktie abzuzweigen. Wenn diese bißchen was abwirft, wäre schön aber Hauptpriorität ist Erhalt.

Hatte eingeworfen Nestle und Siemens, ob die wohl was wären, aber ist untergegangen in der Kissenschlacht. Diejenigen die hier so respektlos gegen andere reingedonnert sind gehören gemeldet, das ist überhaupt kein Umgangston.
Aber vielleicht macht der dräuende Untergang vom Euro und damit aller Liebe und Güte zwischen den Menschen uns alle irr vor Angst.
Wenn mir jemand eine solche Aktie empfehlen könnte und mir auch sagen könnte, wie ich die am besten kaufe(man findet so vieles per google und oft weiß man nicht, ist es guter Rat oder Werbung darum frag ich hier), also irgendwie real an die Börse laufen(wohne in Frankfurt) oder reicht da ein online broker, dann wär ich dankbar.

Beitrag 21.03.2015, 08:31

pandafan
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 215
Registriert: 18.12.2009, 11:42
Wenn mir jemand eine solche Aktie empfehlen könnte und mir auch sagen könnte, wie ich die am besten kaufe(man findet so vieles per google und oft weiß man nicht, ist es guter Rat oder Werbung darum frag ich hier), also irgendwie real an die Börse laufen(wohne in Frankfurt) oder reicht da ein online broker, dann wär ich dankbar.
Wie bereits erwähnt empfiehlt sich hier die Diversifikation mit ETF's - börsengehandelten Fonds.
Diese enthalten je nachdem was du kaufen möchtest eine mehr oder weniger große Anzahl an verschiedenen Einzelaktien aus bestimmten "Kategorien" (Kategorisierung geschieht bspw. nach Ländern, nach Branchen etc.).
Je nachdem ob der ETF ausschüttend oder thesaurierend konzipiert ist, kannst du hierbei auch direkt an von der Dividende der Unternehmen profitieren, ist dies nicht der Fall, wird die Dividende durch den Fond reinvestiert.
Der Vorteil ist hierbei, dass du, sofern du die Dividende selbst investiert hättest, einen Steuervorteil erlangst - es muss, da nichts ausgeschüttet wird, auch keine Kapitalertragssteuer gezahlt werden.

Der Ansatz, große, international tätige Unternehmen zu kaufen ist durchaus nicht schlecht - wobei sich hierzu wiederum ein ETF anbieten würde, der große, international tätige Unternehmen beinhaltet - bspw. der DAX, ein MSCI-Index (MSCI Germany, MSCI World etc.).

Gekauft werden kann alles - von Aktien bis zu den angepriesenen Shortprodukten smilie_11 - über Onlinebroker von Direktbanken - Kontoeröffnung erfolgt in der Regel unkompliziert per Postweg.
Nach Depoteröffnung kannst du dann unproblematisch deine zuvor ausgewählten Anteile kaufen - Zeitaufwand pro Order maximal etwa eine Minute.

Vermeiden solltest du das investieren von Kleinstbeträgen - einige hundert Euro zu investieren ist kein Problem, bei einer 100€-Order jedoch zahlst du bei den günstigsten Brokern etwa 10 Euro Gebühren (Brokerprovision, Gebühren der Börsen etc.), was bei kleineren Beträgen einem signifikanten Aufschlag entspricht. Die Gebühren bleiben, sofern du keinen größeren Betrag überschreitest, bei den von dir angepeilten Summen konstant, das heißt der prozentuale Anteil der Gebühren sinkt mit steigender Ordergröße.

Um vermeidbare Fehler auszuschließen empfehle ich die Lektüre eines Informationsbuchs über Wertpapiere deiner Bank - lass dir keine Produkte, auch kein Depot - Direktbanken sind hier das Mittel der Wahl - andrehen.

smilie_24

Beitrag 21.03.2015, 08:39

Benutzeravatar
Hellweg
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 164
Registriert: 03.04.2013, 12:27
Werte retten in Aktien?

Wenn man Werte besitzt, sollte man diese behalten und nicht verkaufen, um Aktien
zu erwerben.
Ist mit Werten Geld gemeint, kommt es auf die Menge an.

Wer eine Menge Geld besitzt. würde diese Frage nicht stellen, also bleib bei den
Goldmünzen.
Mit diesem Mittel der Werterhaltung macht man bei einem normalen Einkommen die
wenigsten Fehler.

Beitrag 21.03.2015, 09:50

hemdensuse
5 Unzen Mitglied
Beiträge: 54
Registriert: 16.02.2011, 16:24
Wohnort: Berlin

Hallo Mark 100!
Gut gemeinter Rat,anstatt im Monat 100€ für Aktien auszugeben,gehe lieber mit deiner Frau oder Freundin schön essen.Stimme da mit Pandafan überein investieren von Kleinstbeträgen
lohnt sich wegen der Gebühren überhaupt nicht.Die Banken haben bei alles Mindestgebühren.
Mit Kleinstmengen von Aktien wirst du bei einem Finanzcrash keine werte retten,Banken
und Börsen können schließen(siehe 9.11.)Alternative wäre EM kaufen verursacht keine
Folgekosten und ist fast immer handelbar.Nachhaltige Tipps ,,wie werde ich schnell
Millionär"wirst du hier nicht finden.Das hier im Forum von einigen Usern ein respektloser
Umgangston herrscht und keine anderen Meinungen akzeptiert werden finde ich auch einen Mangel.
Schönes Wochenende

Beitrag 21.03.2015, 10:06

Mark100
2 Unzen Mitglied
Beiträge: 44
Registriert: 13.08.2014, 02:09
Wohnort: Frankfurt/Main
Es ist mir alles zu kompliziert und immer noch hab ich keine Antwort auf meine Fragen bekommen, es kann doch nicht sein, daß außer Handbücher lesen und Volkswirtschaft studieren, und Mords depots und brimborium nichts geht ?

Es gibt also keine internationalen, zuverlässigen Aktien, wo man ab und an eine erwerben kann ?

Beitrag 21.03.2015, 10:27

Benutzeravatar
VfL Bochum 1848
Gold-Guru
Beiträge: 3665
Registriert: 31.01.2015, 11:29
Wohnort: NRW
Hallo Mark100,

an Deiner Stelle würde ich die Finger von Aktien lassen.
Du schriebst ja dass Du 6 oz Gold hast, würde Dir momentan empfehlen wenn Du etwas Geld übrig hast zum investieren, Silber zu kaufen.
Im Moment beträgt die Gold-Silber-Ratio 70 (d.h. für 70 Unzen Silber bekommst Du 1 Unze Gold), ist sehr hoch, von daher würde ich Silber momentan als unterbewertet ansehen.
Du hast auf jeden Fall einen bleibenden Wert (Dein Geld vor Totalverlust gerettet) und ist ne unkomplizierte Anlage, die versteh selbt ich smilie_02

Wie gesagt, halte Silber im Moment für unterbewertet, kannst nicht viel falschmachen!
smilie_24
Zuletzt geändert von VfL Bochum 1848 am 21.03.2015, 10:34, insgesamt 1-mal geändert.
VfL Bochum? -Find ich gut!

Beitrag 21.03.2015, 10:27

Benutzeravatar
AuCluster
Gold-Guru
Beiträge: 2195
Registriert: 13.12.2011, 22:46
Wohnort: Auf Schalke
Doch gibt es. Es sind die Unternehmen, die aufgrund ihrer Produktportfolios praktisch keine Konkurrenz fürchten müssen. Also Produkte, die man nur mit einem wahnwitzigen Aufwand nachmachen oder besser machen kann. Außerdem Unternehmen, die es schon sehr lange gibt: Kriege überstanden, Währungsreformen überstanden, Hyperinflation überstanden. Z.B.:

Daimler
BASF
Bayer
Siemens
Henkel
Nestle
General Electric
IBM
Exxon

Ein ETF wäre günstiger, jedoch besitzt Du damit keine Aktien, sondern nur ein Zertifikat.
Within our mandate, the ECB is ready to do whatever it takes to preserve the euro. And believe me, it will be enough.

Beitrag 21.03.2015, 10:38

slts
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 210
Registriert: 03.05.2013, 09:48
MaciejP hat geschrieben: Meiner Ansicht nach ist ein breit gestreutes ETF-Weltdepot (z.B. MSCI World) für Einsteiger bzw. Leute mit wenig Anlagekapital die einzig sinnvolle Möglichkeit in Aktien zu investieren. Das kostet einmal eine gewisse Einarbeitungszeit, ist danach dann aber sehr wartungsarm.
Ausgezeichnete Wahl.
Ich würde an deiner Stelle darauf einen Sparplan eröffnen, also automatisch monatlich eine gewisse Summe kaufen und dann einfach mal ein paar Jahrzente laufen lassen.

Ist sehr einfach. Nur nicht ständig nachschauen und nicht verrückt machen lassen. Und wie hier schon gesagt: besser Finger weg von Einzelwerten.

Viel Erfolg!

smilie_24

Beitrag 21.03.2015, 10:47

Benutzeravatar
VfL Bochum 1848
Gold-Guru
Beiträge: 3665
Registriert: 31.01.2015, 11:29
Wohnort: NRW
slts hat geschrieben:.... gewisse Summe kaufen und dann einfach mal ein paar Jahrzente laufen lassen.

...
Viel Erfolg!

smilie_24
Hoffentlich lebt der liebe Herr Mark dann auch noch! smilie_20
VfL Bochum? -Find ich gut!

Beitrag 21.03.2015, 10:53

Benutzeravatar
Datenreisender
Gold-Guru
Beiträge: 9011
Registriert: 20.03.2010, 20:56
Mark100 hat geschrieben:Es gibt also keine internationalen, zuverlässigen Aktien, wo man ab und an eine erwerben kann ?
Natürlich gibt es Aktiengesellschaften, die schon über 100 Jahre bestehen, mehrere Wirtschaftskrisen und Weltkriege überstanden haben und eine langjährige Dividendenhistorie vorweisen können, Coca-Cola zum Beispiel.

Antworten