Zollhammer von Donald Trump auf Schweizer Gold

Tagesgespräch zu Wirtschaftsthemen wie Geldmarkt, Börse, Währung, Finanzkrise, Inflation aus Deutschland und der Welt

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VfL Bochum 1848
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Tja, das könnte wirklich einiges im Markt verschieben, stellt sich nur die Frage ob es bei Donalds Hammer bleibt :wink:


Der Zollhammer von Donald Trump auf Schweizer Gold hat drei schwere Folgen

Donald Trump plant neue US-Zölle auf die Einfuhr bestimmter Goldbarren aus der Schweiz. Das hat drastische Folgen für den globalen Markt:

https://www.focus.de/finanzen/boerse/de ... 13e4e.html
VfL Bochum? -Find ich gut!

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IrresDing
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Das ist wirklich interessant! Ich bin gespannt, wie das der Markt in den nächsten Wochen einpreist und einpendelt. Die Auswirkungen klingen auf den ersten Moment komplex.
„Plötzlich erkannte er, dass er die Welt entweder mit den Augen eines armen, beraubten Opfers sehen konnte, oder aber als Abenteurer auf der Suche nach einem Schatz.“
– Paulo Coelho: Der Alchimist

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Deichgraf
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Der feine Unterschied zwischen dem 10.08. und dem 12.08. :

"Stark betroffen von einem solchen Einfuhrzoll wäre vor allem auch die Schweiz gewesen."


https://www.focus.de/finanzen/boerse/do ... 0d09b.html

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IrresDing
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Deichgraf hat geschrieben: 12.08.2025, 08:39 Der feine Unterschied zwischen dem 10.08. und dem 12.08. :

"Stark betroffen von einem solchen Einfuhrzoll wäre vor allem auch die Schweiz gewesen."


https://www.focus.de/finanzen/boerse/do ... 0d09b.html
Danke dir für dein Update. Das dreht natürlich alles. In manchen Dingen schätze ich Trump. In anderen kann ich nur den Kopf schütteln. Hier stimmt mal wieder der TACO Trade: Trump Always Chickens Out.
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Deichgraf
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IrresDing hat geschrieben: 12.08.2025, 10:58 In manchen Dingen schätze ich Trump. In anderen kann ich nur den Kopf schütteln.
Genau so geht es mir auch. Der Mann ist für mich schwer durchschaubar. Mal sehen, welche irritierende Überraschungen von ihm noch kommen. Es bleibt spannend....... 8)

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linnchen
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Deichgraf hat geschrieben: 13.08.2025, 10:02
IrresDing hat geschrieben: 12.08.2025, 10:58 In manchen Dingen schätze ich Trump. In anderen kann ich nur den Kopf schütteln.
Genau so geht es mir auch. Der Mann ist für mich schwer durchschaubar. Mal sehen, welche irritierende Überraschungen von ihm noch kommen. Es bleibt spannend....... 8)

naja aber auch seine Zeit läuft ab

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Deichgraf
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linnchen hat geschrieben: 13.08.2025, 10:11 naja aber auch seine Zeit läuft ab
Das gilt für jeden für uns. Mal sehen, wer schneller ist. :D
Nur mit dem Gold ist es halt a weng anderscht. Es wird uns überleben und sich dann hoffentlich nicht denken "Mei, warn die alle bleed! Guat, dass ' weg san."

:D

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linnchen
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Deichgraf hat geschrieben: 13.08.2025, 12:30
linnchen hat geschrieben: 13.08.2025, 10:11 naja aber auch seine Zeit läuft ab
Das gilt für jeden für uns. Mal sehen, wer schneller ist. :D
Nur mit dem Gold ist es halt a weng anderscht. Es wird uns überleben und sich dann hoffentlich nicht denken "Mei, warn die alle bleed! Guat, dass ' weg san."

:D
:D :D :D dein Wort in Gottes Ohr smilie_01

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ISO20022
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Die USA halten 8.133 Tonnen Gold, bilanziert zu nur 42,22 USD pro Unze.
Bei einem Marktpreis von 3.398 USD pro Unze (ca. 2.919 EUR) könnte eine Neubewertung über 770 Milliarden USD Buchgewinn bringen – genug, um Trumps geplanten Staatsfonds zu finanzieren.

Die Fed warnt in ihrem Bericht (August 2025), dass dies nur kurzfristig hilft und die Unabhängigkeit der Zentralbank gefährden könnte.

Das könnte den Goldpreis weiter treiben, wie Prognosen von Goldman Sachs (3.300 USD für 2025) andeuten.

Weltweit bunkern Zentralbanken wie China Gold, während der Dollar-Anteil an Devisenreserven schrumpft. Gold wird strategisch, etwa bei Ölimporten. Doch Vorsicht: Eine Neubewertung könnte den Dollar schwächen, und die Fed könnte mit höheren Zinsen reagieren.

Möchte der Orange Man etwa die Unabhängigkeit der FED torpedieren?

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IrresDing
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Nun, dann macht er nur das, was Waigel in den 1997 probiert hatte (und scheiterte), aber zum 1. Januar 1999 mit der Einführung des EUR Buchgeldes Praxis wurde, da dies den Regularien der EZB entspricht.

Seitdem werden die Goldreserven der EZB Vierteljährlich neu bewertet. Lediglich bucht, das muss man zugeben, die Buba das nicht als Gewinn, sondern lediglich als Neubewertungsrücklage. Die Gewinne fließen nicht dem Bundeshaushalt zu, so wie das Waigel wollte oder Trump möchte (sofern ich’s richtig verstanden habe).
„Plötzlich erkannte er, dass er die Welt entweder mit den Augen eines armen, beraubten Opfers sehen konnte, oder aber als Abenteurer auf der Suche nach einem Schatz.“
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Deichgraf
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Soweit ich mich noch richtig an die Schule erinnere, standen die Gewinne der BuBa dem Bund zu, dem etwa die Rolle eines "Alleinaktionärs" zukam. Dabei dürfte es sich im wesentlichen um Zinsgewinne gehandelt haben. Der König zahlt Zinsen und die Geschäftsbanken zahlen Zinsen, die BuBa begleicht ihre Kosten, was übrig bleibt, bekommt der König (Haushalt des Bundes). Theoretisch könnte der König sogar mehr an Gewinn erhalten als er Zins gezahlt hat. In der Praxis waren die Zahlungen jedenfalls nicht unerheblich.
Vor etlichen Jahren tat die BuBa kund, aufgrund der massiv gestiegenen Risiken Gewinne künftig im eigenen Sparschwein zu belassen. Ich vermute mal vorsichtig, dass es heute auch noch so oder wenigstens ähnlich gehandhabt wird.
Nun kann die BuBa ihr eigenes Geld schlecht aktiv verbuchen, technisch ist dieses Problem aber mit einem geeigneten Passivtausch umgehbar. Am einfachsten ausgeben, z.B. für Gold, Dollars, Euromünzen (Spaß muss sein, würde aber gehen).
Wertsteigerung des aktiv gebuchten Goldes als Cash an den Staat abführen, hieße Eigenkapital ins Fremdkapital (Aktivseite des Königs) buchen. Und wenn der Goldpreis sinkt, wird das Konto des Königs geplündert? Oder Gewinne verköniglichen und Verluste negativ im Eigenkapital belassen?
Vlt. wäre es stabilitätsfördernd, in der Bewertung des gehaltenen Goldes etwas wie stille Reserven unterzubringen und dem König die Tür vor der Nase zuzuballern?

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ISO20022
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Ach, Deichgraf, da holst du die alten Schultage wieder raus – mit dem König, der Zinsen zahlt und sein Sparschwein füllt, während die BuBa (oder drüben die Fed) wie ein wachsamer Hofnarr die Risiken balanciert. :D :D
Du hast recht, in der guten alten Zeit floss der Gewinn der Zentralbank brav in die Staatskasse, oft aus Zinsen und was sonst so anfallen mochte. Aber heutzutage, mit all den Risiken auf dem Bilanzblatt – denk an die aufgeblasenen Anleihenberge –, behalten sie lieber was im eigenen Tresor, um nicht nackt dazustehen, wenn der Sturm kommt.
Und ja, Gold aktiv zu verbuchen und dann Wertsteigerungen als Cash an den König abzuführen? Das klingt nach einem Passivtausch, der mehr Löcher reißt, als er stopft. Was, wenn der Preis fällt? Plündert man dann die Staatskasse rückwärts, oder lassen wir’s als “stille Reserve” im Eigenkapital versauern?
Kluger Gedanke, die Tür vor der Nase zuzuknallen – Stabilität geht vor Gier, oder?

Nun schau mal rüber zu den Amis, wo der Orange Man (oder wie man’s nennen will) mit seiner Gold-Neubewertung rumspielt. Die halten ja 8.133 Tonnen, bilanziert zu läppischen 42,22 Bucks pro Unze, während der Markt bei 3.400 tobt. Eine Neubewertung würde fast 800 Milliarden “erschaffen” – genug für einen Staatsfonds oder um Löcher im Haushalt zu stopfen. Philosophisch gesehen: Ist Geld nicht eh eine Illusion? Der König druckt es, die Bank hütet es, und Gold soll’s untermauern – aber wenn man’s neu bewertet, ist’s wie Alchemie: Aus Nichts wird Scheinwert, und der Dollar könnte wanken, Zinsen steigen, um den Geist in der Flasche zu halten.

Und hier kommt’s spannend: Die USA haben ja gerade im Juli 2025 den GENIUS Act verabschiedet – ein Gesetz, das Stablecoins reguliert, diese digitalen Münzen, die stabil wie Gold (oder Dollars) sein sollen. Muss 100% backed sein, mit USD oder kurzen Staatsanleihen, monatliche Transparenz, Anti-Geldwäsche-Regeln und so. Trump hats unterschrieben, um Innovation zu pushen, während der Rest der Welt zuschaut. Stell dir vor: Stablecoins, backed by Gold wie PAXG oder Tether Gold, wo jede Coin eine echte Unze repräsentiert, sicher in Vaults gelagert. Das ist wie ein modernes Sparschwein – dezentral, transparent, und doch vom König (oder der SEC) beaufsichtigt. Könnte das die Brücke schlagen? Statt Gold direkt zu revalorisieren und die Fed zu knebeln, nutzt man’s für Stablecoins, die den Dollar stützen, statt ihn zu schwächen. China bunkert ja schon Gold, um vom Dollar wegzukommen, und Öl mit Gold zu zahlen – da werden Stablecoins strategisch, ein Hauch von Philosophie: Ist das der neue Goldstandard, digital verpackt? Oder nur ein weiterer Trick, um die Illusion aufrechtzuerhalten, dass Wert ewig hält?
Vorsicht bleibt geboten – torpediert der Orange Man die Fed, oder baut er nur ein neues Schloss? In der Schule lernten wir: Geld ist Vertrauen. Und Vertrauen? Das bricht schneller, als man’s aufbaut

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Deichgraf
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ISO20022 hat geschrieben: 18.08.2025, 15:23 um nicht nackt dazustehen, wenn der Sturm kommt.
Warum nicht nackt dastehen?

-Weil es ekelhaft kalt ist? - Wäre doch sooo schlimm auch nicht.

-Oder die Masse erhöhen, um die Beschleunigung beim Weggewehtwerden zu verringern?
Zu diesem letzten Zweck eignet sich Gold besser als Papier. Geringe Stirnfläche bei hoher Masse.

Dein "wenn der Sturm kommt." ... . Ob das "Wenn" nun konditional gemeint ist oder erschreckend temporal, steht nicht dabei.

Du lieferst Stoff zum Nachdenken. smilie_01


Stablecoin? - Wenn der Wert eines Coins in Gramm Gold angegeben wird und der Wert Goldes in Stablecoins, ergibt sich eine geschlossene Figur, ein Zirkelschluss?, ein geschlossenes Mini-System, das in keinerlei Wechselwirkung mit Variablen steht. Stabilität mit Ewigkeitsaspekt. Bisher gab es noch keine geschlossenen (isolierten) Systeme im Universum, was den Energieerhaltungssatz als genau so richtig wie trivial auszeichnet. - Stablecoin?-Klingt gut!
Nun muss dieses unzerstörbare, göttergleiche Minisystem nur noch von außen kreiert werden. Wir brauchen Metall für den Hohlraum im Tresor und "virtuelles Metall" für den Coin. -Fertig? Ist das System dann geschlossen, oder könnten Kräfte aus dem Universum (fern oder nah) das Coinsystem verändern? Könnten Aliens aus der Ferne oder näher befindliche Kräfte das Gold unbemerkt wegbeamen, dabei die Seriennummern in den Büchern stehenlassen? Oder Coins hinzubeamen?

Gabs da nicht mal was...?

Wenn ein Blutspender gleich ein paar Liter zum Patienten fließen läßt, überlebt der Patient.

Läßt sich mit alienbeeinflussbaren Stablecoins Inflation exportieren, bzw. Stabilität literweise von edlen Spendern absaugen?



Wer bezahlt eigentlich den Konstrukteur für sein Bemühen?

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ISO20022
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Deichgraf, du wirbelst hier mit deinem Sturm und den Aliens rum – als ob die Fed nicht schon genug kosmische Kräfte am Werk hätte! :D
Warum nackt dastehen? Na, weil der Windchill-Faktor bei fallenden Goldpreisen unter Null geht – und wer will schon als Eiszapfen enden, wenn der König sein Sparschwein plündert?
Besser, man hängt sich ’ne Masse Gold um den Hals: Hohe Dichte, geringe Stirnfläche, und schon fliegt man nicht so leicht davon. Physik pur: F = m*a, aber mit Gold als Ballast sinkt die Beschleunigung, und du bleibst stehen wie ’n alter Preuße im Orkan.
Dein “wenn der Sturm kommt” – konditional oder temporal? Ich tipp’ auf beides: Der Sturm ist immer da, nur mal als laues Lüftchen getarnt. Und jetzt, mit dem frisch verabschiedeten GENIUS Act im Juli 2025, den Trump unterschrieben hat, wird’s erst richtig windig. Stablecoins müssen 100% backed sein – mit USD oder kurzen Anleihen, monatliche Transparenz, Anti-Wäsche-Regeln und alles unter der SEC-Aufsicht. Klingt stabil? Klar, wie ’n geschlossenes System: Gold-backed Coins wie PAXG, wo jede Unze im Vault rumliegt und der Coin sie spiegelt.
Kein Zirkelschluss, sondern ‘ne perfekte Schleife – Energieerhaltungssatz fürs Finanzuniversum!
Aber isolierte Systeme? Im Kosmos gibt’s keine, sagst du zurecht.
Aliens könnten ja beamen: Gold weg, Coins bleiben hängen wie leere Hüllen. Oder noch schlimmer: Näher befindliche Kräfte (sagen wir, Hacker aus dem Darknet) saugen die Stabilität literweise ab, exportieren Inflation wie Blutspender auf Steroiden – und der Patient (der Dollar) hyperventiliert.

Stell dir vor: Der Orange Man revaloriert das Gold nicht direkt, sondern schiebt’s in Stablecoins. Backed by Gold, dezentral, aber vom König beaufsichtigt – ’ne Brücke zwischen Alchemie und Digitalisierung.
China bunkert schon, zahlt Öl in Gold, und wir? Wir pushen vermeintliche Innovation, während der Rest der Welt zuschaut. Ist das der neue Goldstandard, virtuell verpackt? Oder nur ’n Trick, um die Illusion zu halten: Wert ist ewig, solang niemand den Vault knackt?

Wer bezahlt den Konstrukteur? Na, der König druckt’s einfach – oder die Stablecoin-Nutzer mit Gebühren. Aber Vorsicht: Vertrauen bricht schneller als ’n Quantensprung. Und Aliens? Die lachen sich kaputt, während sie unser Gold beamen. Besser, wir halten uns an die Physik: Masse vor Illusion, Stabilität vor Gier!

Stoff zum Nachdenken smilie_01

Du lieferst den Treibstoff! smilie_01

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