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vom: 22.08.2017, 07:21
Ladon Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Ich schmeiße nochmal einen anderen Gedanken bezüglich "Bargeldverbot" in die Runde:

Eines muss man ja zugeben: natürlich wäre ein Bargeldverbot eine Waffe gegen Kriminalität. Wer das bezweifelt, verschließt absichtlich die Augen.
Der PREIS erscheint den "Lawmakern" nicht zu hoch. Uns, den Betroffenen schon.
(Mir gefällt dieser in letzter Zeit häufig im Zusammenhang mit dem US Kongress gebrauchte Begriff. Er verdeutlicht die Stellung der Parlamentarer im Verfassungsgefüge. "Parlamentarier" hat überhaupt keine solche Assoziationsebene.)

Aber mal Emotion beiseite:
Wenn es also dereinst kein Bargeld mehr geben sollte, wird es tatsächlich schwieriger für den Durschnitts-Terroristen unerkannt an Waffen zu kommen.
Natürlich wird es weiter Gangster und Banditen und Warlords und Terroristen geben. Und möglicherweise werden Teile des Beschaffungsgeschäftes dann mit dem letzten verbliebenen Bargeld getätigt: Gold und Silber
Söldner und Krieger standen schon immer darauf.

Regulierter Edelmetallmarkt wäre die logische Konsequenz. Bürger-Überwachung ist (akzeptierter) "Kollateralschaden". So gesehen sind Kryptowährungen dann doch eine Alternative?
_________________
When the Four Horsemen galloped, a stock of gold pieces, cunningly concealed or surreptitiously carried, has often meant the difference between living and dying.

Roy W Jastram (The Golden Constant; 2009; ISBN: 978-1-84720-261-1)
vom: 22.08.2017, 08:15
Siesta Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Ladon hat Folgendes geschrieben:
...Eines muss man ja zugeben: natürlich wäre ein Bargeldverbot eine Waffe gegen Kriminalität. Wer das bezweifelt, verschließt absichtlich die Augen...


Ich bezweifle das nach wie vor. Diesbezüglich Gibt es interessante wissenschaftliche Untersuchungen die zu anderen Ergebnissen kommen: die Lobbyarbeit von Rogoff und Co, welche eine Abschaffung des Bargelds fordern, zielt vornehmlich auf die Möglichkeit einer weiteren Absenkung des Leitzinses ( bis in den tief negativen Bereich ) ab. Der Abschwung/die Rezession steht vor der Tür und die großen Notenbanken sollen weitere Munition zur Bekämpfung von konjunkturellen Krisen erhalten. Wenn es dann kein Bargeld mehr gibt und die Zinsen beispielsweise real bei -5% liegen, haben wir Bürger keine Möglichkeit mehr unser Geld abzuheben und selber zu verwalten( die Gefahr eines bankruns wird somit ausgeschlossen ).
Die Bekämpfung der Kriminalität bleibt ein vorgeschobenes Argument um mehr Zustimmung innerhalb der Bevölkerung zu schaffen bzw um die Ablehnung gegenüber der Bargeldabschaffung zu begrenzen.
Weitere vorgeschobene, bisher angeführte Argumente pro Bargeldabschaffung, die letztlich ein ähnliches Ziel verfolgen und häufiger angeführt werden sind zum Beispiel:
-Gesundheitsgefahr durch Keimbelastung auf Scheinen und Münzen
-Kosten der Bargeldhaltung ( Vorhalten von Wechselgeld, Falschgeldueberpruefungen, Transport
und Lagerung von Bargeld etc )
-erhöhtes Steueraufkommen für den Staat
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*Now back to the future and forward to the past*NMZS
vom: 22.08.2017, 20:36
Ladon Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Also, wenn Lösegeld unmöglich ist, weil ich es nicht benutzen kann ohne enttarnt zu werden, dann IST das eine Waffe gegen Kriminalität.
Wenn der Warlord in Uganda keine Diamanten mehr hat, sondern nur noch ein Konto - dann hat er Schwierigkeiten an Waffen zu kommen.

Wie um alles in der Welt kann man das bezweifeln?

Ich glaube, Dein Problem war, dass Du mein Posting für ein Pro-Bargeldabschaffung Statement gehalten hast.
Das ist nicht.

Aber merkst Du, wie Deine Argumentation nicht funktioniert? Es SIND spezifische Straftaten möglich, die Bargeld brauchen (Lösegeld z.B.) und welche, die durch Bargeld gehörig vereinfacht werden (Waffen z.B.)
Und - bei allem Respekt - davor sollte man die Augen nicht verschließen, nur weil es einem nicht passt.

Es ist ein ganz anderes Paar Schuhe, dass diese Tatsachen (!) für eigene Zwecke benutzt werden. Alternative Fakten sind ja hoffähig.
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Roy W Jastram (The Golden Constant; 2009; ISBN: 978-1-84720-261-1)
vom: 22.08.2017, 22:55
AuCluster Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wer ein Lösegeld fordert und mit der Zeit geht, fordert Bitcoin. Unbar und anonym. Bevor das Bargeld abgeschafft wird, sollte der Kampf gegen Bitcoins & Co. beginnen.
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Within our mandate, the ECB is ready to do whatever it takes to preserve the euro. And believe me, it will be enough.
vom: 23.08.2017, 06:00
Ladon Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wird schon noch kommen.

Nur weil - im Sinne der Mächtigen - Bitcoin auch solche Möglichkeiten bieten, fallen die doch beim Bargeld nicht weg? Ich würde sagen, es ist eine Frage der Priorität und dass Bitcoin angegangen wird, ist doch auch jetzt schon sichtbar.
Dass man sich erst einmal um das Bargeld "kümmert", ist angesichts der Größenordnung im Verleich zu Bitcoin, doch keine Frage! (Ich habe gestern eine Grafik verlinkt, wo Du den Unterschied wortwörtlich vor Augen geführt bekommst).

Die einzige Aussage hier ist:
Vorsicht mit einem pauschalen "das ist Blödsinn".
Da steht man auf dünnem Eis, denn - mit Deinem "auch" bestätigst Du es - Bargeld wird tatsächlich zu kriminellen Aktivitäten genutzt!
Ich meine: auf diese Diskussion darf man sich nicht einlassen!
Ich meine: von mir aus ist es ein Mittel gegen Kriminalität ... aber mir ist der "Preis" zu hoch. So wie er mir auch für Kameras an allen öffentlichen Plätzen zu hoch ist, OBWOHL deswegen vielleicht mal ein böser Bube geschnappt wird.
Wenn ich aber sage: Überwachungsameras bringen gar nichts, dann ist das falsch und ich befinde mich in der Position dessen, der mit falschen Argumenten arbeitet.

So sehe ich das mit dem "drohenden Bargeldverbot" auch. Ich bin dagegen, aber ich werde den Teufel tun und mich auf eine Diskussion einlassen, OB damit auch kriminelle Aktivitäten aufgedeckt werden! Soll es doch! Der "Preis an Freiheit" ist trotzdem viel zu hoch.

So meine ich das.
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Roy W Jastram (The Golden Constant; 2009; ISBN: 978-1-84720-261-1)
vom: 23.08.2017, 06:11
Siesta Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
@Ladon,

Ich verstehe nicht so recht, warum Du Dich so echauffierst. Deine Kernaussage war, dass durch eine Bargeldabschaffung die Kriminalität zurückgehen sollte und dass man davor nicht die Augen verschließen kann. Und diese Aussage darf doch angezweifelt werden. Vielleicht stimmen die paar Beispiele, die Du anführst und in diesen Bereichen geht dann die Kriminalität zurück. Vielleicht entsteht zeitgleich in anderen Bereichen eine neue Form der Kriminalität ( beispielsweise vermehrt cyber crime ). Unter'm Strich kann man aus heutiger Sicht nicht klar sagen welcher Effekt dominieren wird und ob letztendlich die Kriminalität stärker oder schwächer ausfallen wird.

Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass eine Bargeldabschaffung mit dem Argument der Kriminalitätsbekaempfung reine Augenwischerei ist und an der wesentlichen Motivation der ' Bargeldabschaffer' vorbeiführt...

PS: Der ' Pro-Bargeldabschaffungs-Fraktion ' habe ich Dich nicht zugeordnet, glaub mir smilie_24
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vom: 23.08.2017, 06:32
Ladon Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Ach je.
Ich schaff' es nicht das rüber zu bringen, was ich meine Embarassed

Aber eins ist sicher: wenn ich mich echauffiere, sieht das anders aus smilie_11

Ich will eigentlich nur sagen, dass man sich als Gegner einer vollkomenen Bargeldabschaffung überhaupt nicht auf dieses Kriminalitäts"argument" einlassen darf!

Denn wenn man, wie Du eben gerade wieder, sagst, dass es ein vorgeschobenes Argument ist, wird Dich jeder Befürworter mit Zahlen zuschütten, die zeigen, dass es ein tatsächlich ein Verbrechensbekämpfungsmittel ist, während Du vielleicht die Wahrheit sagst, aber "no evidence" vorlegen kannst, weil wir keine formalen Argumente haben, sondern ein Bauchgefühl.

Diese Situation wird zweifelsfrei AUSGENUTZT ! Aber das Argument ist prinzipiell nicht erfunden.
"Unser" Argument darf nicht sein "das stimmt nicht" - sondern es muss sein "der Preis ist zu hoch".
(Meine ich)
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Roy W Jastram (The Golden Constant; 2009; ISBN: 978-1-84720-261-1)
vom: 23.08.2017, 06:42
Siesta Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Ladon hat Folgendes geschrieben:
..."Unser" Argument darf nicht sein "das stimmt nicht" - sondern es muss sein "der Preis ist zu hoch".
(Meine ich)


Ich denke, dass beide Argumente ihre Berechtigung haben.
Der Preis ist definitiv zu hoch, da hast Du meine vollständige Zustimmung.
Und: das Argument der Kriminalitätsbekaempfung ist ' an den Haaren herbeigezogen '. Da sollen die Befürworter einer Bargeldabschaffung mal bitte evidente Zahlen vorlegen...wird ihnen nicht gelingen.
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vom: 23.08.2017, 06:49
KROESUS Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wenn das Bargeld abgeschafft ist wird eben mit Cryptocoins oder Gold oder meinetwegen Lagerquittungen für Kupfer oder Mais bezahlt, da gibt es tausende Möglichkeiten, der Schwarzmarkt wird zeigen was sich als künftiges Schwarzgeld durchsetzen wird.

Wie läuft das eigentlich in Schweden?

Ich tippe mal darauf dass die dortige Schwarzwährung Euroscheine sind

Wäre das Einfachste
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In unsicheren Zeiten kann Gold eine gute Wertanlage sein
vom: 23.08.2017, 07:13
lifesgood Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Das sehe ich auch so.

Es wird vielleicht die Kleinkriminalität ein wenig reduziert und für das organisierte Verbrechen und/oder den Terrorismus wird es etwas umständlicher. Aber die werden Mittel und Wege finden.

lifesgood
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Begib Dich nie auf das Niveau eines Idioten ...
vom: 23.08.2017, 07:20
Ladon Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
@ Siesta
Jetzt verstehe ich Dein "Problem"!
Du hast recht damit, dass die Effizienz der damit möglichen Verbechensbekämpfung logischerweise erst in der Zukunft nachgewiesen werden könnte. Das hatte ich im "zu hohen Preis" sozusagen impliziert.
Ich fürchte trotzdem, dass man Dir dann was von der "Wirksamkeit" markierter Geldscheine oder so erzählt. Und das wäre doch das geiche im Digitalen Zeitalter bla blubb
Fazit: Wir meinen wohl im Grunde dasselbe.

@ KROESUS
Gilt hier auch: es geht "denen" darum EIN Loch zu stopfen. Dass es andere gibt oder andere entstehen werden, ist eine andere Geschichte. Siehe oben: zu gegebener Zeit wird auch zum Sturmangriff auf Krypotwährungen geblasen, oder was auch immer eine Alternative sein wird.
Man wird Dir vorhalten, dass Du "unzulässig" argumentierst. Sagen wir mal - übertragen - so: wenn ich (rein hypothetisch in einem "Modell") den Verkauf von Bomben verbiete, dann ist das ein "wirksames Mittel" gegen Verbrechen. Keine Frage.
Dass es auch noch Handfeuerwaffen gibt, ist einfach eine andere Baustele.



Edith meint:
Nein, ist es nicht: eine Stele ist eine nicht tragende Säule. Der Ladon meinte: Baustelle smilie_03
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Roy W Jastram (The Golden Constant; 2009; ISBN: 978-1-84720-261-1)
vom: 23.08.2017, 08:33
Deichgraf Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
KROESUS hat Folgendes geschrieben:
Wenn das Bargeld abgeschafft ist wird eben mit Cryptocoins oder Gold oder meinetwegen Lagerquittungen für Kupfer oder Mais bezahlt, da gibt es tausende Möglichkeiten, der Schwarzmarkt wird zeigen was sich als künftiges Schwarzgeld durchsetzen wird.


Dazu kam mir folgendes spontan in den Sinn (muss aber noch drüber nachdenken):
Die in dunklen Kanälen befindlichen, bunten Zettelchen können schlecht eingezogen werden.
Belassen wir sie dort und lassen sie in einem geschlossenen System weiter als Zahlungsmittel zirkulieren.
Oder eine selbst geschaffene Währung nur vom und für den Untergrund, wahlweise in Bits oder Papier. Globaler Chiemgauer in Schwarz.
Über die Gestaltung von Schnittstellen zur "weißen" Wirtschaft kann man nachdenken.
Aber dass ein System, welches ein Zahlungsmittel braucht, keines auf die Beine bringt, halte ich für nicht sehr wahrscheinlich.
Bis dahin können es andere Währungen tun, die in Papierform umlaufen. Der Euro sollte nicht alternativlos sein.
vom: 23.08.2017, 13:48
Klecks Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Ladon hat Folgendes geschrieben:
Also, wenn Lösegeld unmöglich ist, weil ich es nicht benutzen kann ohne enttarnt zu werden, dann IST das eine Waffe gegen Kriminalität.
Wenn der Warlord in Uganda keine Diamanten mehr hat, sondern nur noch ein Konto - dann hat er Schwierigkeiten an Waffen zu kommen.


Eigentlich sollte schon seit den 1980ern (Stichword Propaganda Due), spätestens jedoch seit letztem Jahr (Panama Papers) bekannt sein, dass genau DAS NICHT der Fall ist.

In letzter Zeit haben Hacker öfters mal ganze Rechenzentren von Behörden und Großbanken "in Geiselhaft" genommen und für die Freigabe der Daten hohe Lösegelder verlangt. Statt Koffertausch gab es Serveradressen für die Übetragung von Bitcoins oder Kontonummern auf den Caimans. Bargeld? Überflüssig und viel zu gefährlich.

Der Warlord hat sowieso schon längst mehrere Konten inkl. Kreditkarten auf verschiedene Namen bei diversen Offshore Banken. Waffen- und Drogendeals im großen Stil werden genau wie Terrorfinanzierung schon seit Jahrzehnten unbar abgewickelt.

Selbst mitten in Europa ist es simpel, ganz legal für ilegales zu zahlen, sogar auf Rechnung. Wer wissen will, wie so etwas funktioniert, braucht nur mal in Süditalien die Hotels zählen, die ständig mit Geschäftsreisenden ausgebucht sind aber nie einen Gast zu sehen bekommen.
_________________
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.
vom: 24.08.2017, 19:48
Mehrgoldfüralle Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
@Ladon
Zitat:
Eines muss man ja zugeben: natürlich wäre ein Bargeldverbot eine Waffe gegen Kriminalität. Wer das bezweifelt, verschließt absichtlich die Augen.


Zitat:
Wenn es also dereinst kein Bargeld mehr geben sollte, wird es tatsächlich schwieriger für den Durchschnitts-Terroristen unerkannt an Waffen zu kommen.


Das sehe ich anders, das Argument ist wie das mit den Bakterien einfach nur Hokuspokus. Tor-Browser installieren, ins Darknet gehen und schauen, was angeboten wird und wie Zahlungs- und Liefermodalitäten gehandhabt werden. Du findest da kaum ein Angebot, wo Barzahlung verlangt oder auch nur akzeptiert würde. Du kannst kaufen, was das Herz begehrt, aber Zahlung kryptisch.

Mag ja sein, dass Geldbeutel klauen aus der Hosentasche unatraktiver wird. Wirkliche Kriminalität oder Terror - oder was uns unter der Marke verkauft wird - kommt schon lange ohne Bargeld aus.

Deshalb traue ich mich durchaus, das Argument in Bausch und Bogen als das abzutun, was es ist: eine fadenscheinige Lüge. Wäre es mit der Kriminalitäts- und Terrorbekämpfung ernst gemeint, müsste man zuerst Bitcoin und Co kontrolieren wollen. Das schadet aber auch den eigenen Geschäften der Bargeldabschaffer.
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Wir werden in interessanten Zeiten gelebt.
vom: 25.08.2017, 04:31
Ladon Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Klecks hat Folgendes geschrieben:
Ladon hat Folgendes geschrieben:
Also, wenn Lösegeld unmöglich ist, weil ich es nicht benutzen kann ohne enttarnt zu werden, dann IST das eine Waffe gegen Kriminalität.
Wenn der Warlord in Uganda keine Diamanten mehr hat, sondern nur noch ein Konto - dann hat er Schwierigkeiten an Waffen zu kommen.


Eigentlich sollte schon seit den 1980ern (Stichword Propaganda Due), spätestens jedoch seit letztem Jahr (Panama Papers) bekannt sein, dass genau DAS NICHT der Fall ist.
...


Ich gebe es jetzt auf, Leute. smilie_13

Ich sag' doch nur, dieses Argument "Verbechensbekämpfung" ist dünnes Eis, denn es drängt einen, wie man hier sieht, sofort in die Rolle des Erklären-Müssens.
Dabei ist es dann doch egal (!) inwieweit es vorgeschoben ist oder real.
Es wird spezielle Fälle verhindern können. Niemand hat gesagt, dass es ALLE Möglichkeiten aus der Welt schafft.

Folglich: Wer sagt, Verbechensbekämpfung ist vorgeschoben, sieht sich damit konfrontiert ... siehe das Zitat am Anfang: wenn die Situation soundso ist ... dann ist es tatsächlich und real NICHT vorgeschoben. Nach allen Gesetzen der Logik stimmt die Aussage also nicht. Und das ist in der Regel eher nicht so gut im "Streitgespräch".

Der langen Rede kurzer Sinn: ich vermeide es, dieses Argument zu benutzen. Es liefert dem "Gegner" völlig unnötig Munition.
Es geht im Grunde nur darum, dass ich die pauschale These "alles vorgeschoben" in Diskussionen für vollkommen untauglich halte.
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Roy W Jastram (The Golden Constant; 2009; ISBN: 978-1-84720-261-1)
vom: 25.08.2017, 20:34
Mehrgoldfüralle Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
@Ladon

Zitat:
Ich gebe es jetzt auf, Leute. smilie_13


NIEMALS. Hier wird gekämpft. Ich bin der Ansicht, dass diejenigen die diese fadenscheinigen Argumente benutzen zuerst in der Erklärungspflicht sind, denn sie vertreten sie ja. Da werden pauschal Behauptungen aufgestellt, die durch Nichts untermauert sind. Da kann ich gut und gerne erst mal pauschal nein sagen. Folgen den Behauptungen Belege und Nachweise, dann kann ich diskutieren. Vorher nicht. So wie das gemacht wird, ist es Bauernfängerei.
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Wir werden in interessanten Zeiten gelebt.
vom: 26.08.2017, 05:06
Ladon Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Kann schon sein, dass "die" in der Erklärungspflicht WÄREN.

Aber das ist, als sage man: Unfälle dürfen nicht passieren. Es hat keinen "Wert" im Sinne von realer Auswirkung. Du kannst nur "beleidigt" sein, dass "die" es nicht tun (das Erklären). Und wer beleidigt ist, hat keine Argumente ... oder?



Und ganz Im Ernst:
Wegen dem Bargeld wird ein Trara gemacht, obwohl jeder zugibt, es wären bislang nur die ersten Schritte gemacht.
Kameras an jeder Kreuzung sind IMHO das drängender Problem. Auch das ist doch nur wegen den bösen Jungs!
Jeder hier sagt, dass bei Bargeldabschaffung die Kriminellen halt in andere "Währungen" flüchten. Jeder weiß, dass Überwachung an allen öffentlichen Plätzen die Kriminlität nur an diesen öffentlichen Platzen (wenn überhaupt) einschränken wird.
Im Konflikt zwischen "Lawmakers" und Kriminellen stehen die Bürger im Kreuzfeuer.
Sicherheit hat als Preis Freiheit. Siehe oben: es ist dieser Preis, der als Argument Gewicht hat. Nicht das ehrenwerte, aber sinnlose Verlangen, die anderen mögen sich doch bitte fair verhalten.
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Roy W Jastram (The Golden Constant; 2009; ISBN: 978-1-84720-261-1)
vom: 26.08.2017, 05:51
Kursprophet Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Darf ich mal erwähnen das die Klientel die sich für eine Bargeldabschaffung stark macht überhaupt keine Konflikte haben mit dem was wir als Bürger kriminelle Bereiche nennen !

Im Gegenteil , Kriminaltät und ihre Strukturen sind für die fester Bestandteil ihrer Bilanzen und sie machen mit jedem Geschäfte ohne jegliche Moral solange ihr Gewinn dabei stimmt und man sie dabei nicht belangen kann !

Das Bargeldabschaffung irgendeine Kriminalität mindern würde ist schlichtweg geheuchelt denn alles was Rang und Namen hat in der Welt des Geldes akzeptiert es selbstbilligend jederzeit mit jeglichem Geld zu arbeiten , ob da irgendwo Blut oder Schicksale dran klebt interessiert kein Schwein und bei der Bargeldabschaffung geht es nicht um Kriminalitätsbekämpfung sondern um erweiternde Macht durch Information von Wenigen über Viele !

Es geht um Kontrolle und um Wissen ist Macht !
Wie immer wenn es um Macht geht !

Es gibt keine Sauerei auf dieser Welt bei dem die daraus generierten Gelder nicht auch wieder verknüpfend ins System einfließen würden , Geld hat kein Gewissen vorallem wenn es nur als Fiat hin und hergeschoben wird !

Die Trendentwicklung von Fiat ansich wird zunehmend universal krimineller und eben nicht das System des Umlaufgeldes `` Bargeld ``!

Wenn wir nur mit Kriminalität zu tun hätten die mit Bargeld vernüpft ist dann wären wir in einer sehr viel besseren Welt als wir es sind !

Wie bezahlen sich denn heute die Übelsten der Üblen ?;
etwa mit Cash ?

Nehh die Zeiten sind schon längst vorbei sondern man könnte glatt munkeln das den Kriminellsten der Kriminellen doch Bargeld längst ein Dorn im Auge ist denn wer die Kontrolle über die Massen anstrebt dem stinkt Bargeld gewaltig da das ein Stück Freiheit in der Hand des Pöbels ist den er eben nicht beliebig kontrollieren kann !

Man sollte also erstmal genau abwägen in wie fern Bargeld und Kriminalität in Wirklichkeit heute zueinander stehen bevor man falsche Schlüsse zieht so wie es eine kleine Klientel auch am liebsten haben möchte aus Eigeninteresse wenn man denkt das die Welt ohne Bargeld eine bessere würde, das Gegenteil ist der Fall ! Cool

So wie es eigentlich im Kontext passen würde fordert es aber niemand mit Rang und Namen ein , Abschaffung des Fiatsystems wollen die größten Verbrecher alle nicht denn darin liegt ja das Prinzip ihrer Eierlegendenwollmilchsau die sie immer reicher und die Massen immer ärmer macht und zwar auf multikriminelle Weise !

Ich als Bürger könnte getrost sagen schafft doch das Fiat einfach ab , zurück zu gedeckten Währungen ! Mir würde da nichts fehlen wenn man die Börsen dicht machen würde , die ganzen Banken abschaffen würde , den Zins zu Grabe tragen würde und sich Geld wirklich wieder auf eine leistungsgedeckte Konstante beziehen würde !

Wieviel Kriminalität würde man damit auf einmal den echten Todesstoß versetzen !?
Wem es also um Kriminalitätsbekämpfung geht der sollte anfangen die richtigen Fragen zu stellen smilie_11

Geld hat kein Gewissen
und Fiat hat noch viel weniger Neutral
vom: 26.08.2017, 06:32
Ladon Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Gab's bei "gedeckten Währungen" (wobei höchst intensiv diskutiert werden könnte, ob es das jemals tatsächlich in reiner Form je gegeben hat) weniger Kriminalität?

Nein, natürlich nicht. Früher war nicht alles besser.
Und warum sollten die Kriminellen bei einer "gedeckten Währung" keine neuen Möglichkeiten finden?

So rum "funktioniert" das Argument also auch nicht.
Und ich wiederhole mich: Warum sollte man sich überhaupt auf dieses Kriminalitätsgedöns einlassen? Alle übertriebenen Maßnahmen der Staatsgewalt MÜSSEN sorgfältig und genau beobachtet werden! Denn, richtig, hier geht es massiv um Eigeninteressen.
Also wägen! Ist es wert die Anonymität des Handelns für die Normalbürger einzuschränken, um einige Delikte zu verhindern?
Es ist das gleiche wie mit den Grenzzäunen. Natürlich halten die ein paar Leute von illegaler Zuwanderung ab. Aber wer will in einem umzäunten Land leben?

Die "Gemeinheit" besteht darin, aus dem Einzelfall (der Verbrechensverhütung) eine ALLGEMEINE Repression abzuleiten. Das ist wie ein Verbot des Individualverkehrs, weil Unfälle geschehen, die vermieden werden, wenn keiner mehr Auto fährt.
Aber - trotz allem - es WÜRDEN dadurch OHNE ZWEIFEL Unfälle vermieden!
Und wer jetzt darüber diskutiert, welche und wieviele Unfälle vermieden werden, der verliert das eigentliche, nämlich die Beschneidung von Rechten, aus den Augen.
(Das ist in Amerika zur Zeit intensiv zu beobachten.)
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Roy W Jastram (The Golden Constant; 2009; ISBN: 978-1-84720-261-1)
vom: 26.08.2017, 07:47
Siesta Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
@Ladon
Ich verstehe schon, was Dir wichtig ist und worauf Du hinaus willst. Trotzdem, finde ich, darf und muss man sich mit dem Argument der Kriminalitätsbekämpfung auseinandersetzen. Folgenden Fall hast Du meiner Meinung nach nicht berücksichtigt:
Es gibt Menschen, denen es bewusst ist, dass sie mit der Bargeldabschaffung Freiheiten verlieren, dies aber bewusst in Kauf nehmen, da sie denken die Kriminalität würde zurückgehen.
In solchen Fällen MUSS darauf verwiesen werden, dass es wirklich keine Belege für eine rückläufige Kriminalität gibt. Oder schlimmer noch: evtl steigt die Kriminalität sogar durch Bargeldabschaffung...
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