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vom: 10.10.2017, 08:48
VfL Bochum 1848 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Finanzminister Schäuble warnt vor neuer Wirtschaftskrise

Bevor Wolfgang Schäuble seinen Posten als Finanzminister räumt, reist er heute zum letzten Mal zu einem Treffen mit seinen europäischen Amtskollegen. Im Gepäck hat er neben einigen Abschiedsworten vor allem eine deutliche Warnung:

http://www.focus.de/finanzen/videos....aftskrise_id_7688848.html
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vom: 12.10.2017, 08:10
hubsi Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Der weiß das doch schon seit Jahren
vom: 25.01.2018, 08:37
VfL Bochum 1848 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Aus der Krise 2008 nichts gelernt: Zentralbank-Experte sieht globales Finanzsystem in Gefahr

Die letzte große Finanzkrise ist genau 10 Jahre her. Doch die Wirtschaftslage ist jetzt noch schlimmer als 2008, warnt ein Top-Ökonom:

https://www.finanzen.net/nachricht/....zsystem-in-gefahr-5930037
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vom: 29.01.2018, 12:01
Herebordus Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Die Liebe der Deutschen zum Gold ist plötzlich erkaltet

https://www.welt.de/finanzen/articl....-kaufen-weniger-Gold.html
vom: 29.01.2018, 12:26
VfL Bochum 1848 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
2017 hab ich auch kein Gold gekauft, war mir gar nicht bewusst dass das gleich so´n Loch reißt smilie_02 .

Vorsichtshalber: smilie_10
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vom: 09.02.2018, 18:25
Indiana Jones Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Der Leverage-Effekt (Hebelwirkung) ist ein finanzwirtschaftlicher Begriff, der allgemein Situationen beschreibt, bei denen kleine Änderungen einer Variablen zu großen Ausschlägen im Resultat führen.

Wenn zum Beispiel ein Spekulant mit 1.000 Euro Eigenkaptial bei der Bank 4.000 Euro zu 5 % Kredit aufnimmt, um sich 50 Aktien zu je 100 Euro zu kaufen, so hat er hierfür einen Zinsaufwand i. H. v. 200 Euro p.a.

Steigen die Aktien in einem Jahr 10 % und schütten 5 % Dividende aus, so macht der Spekulant bei einem Einsatz von nur 1.000 Euro Eigenkapital nach Abzug der Zinskosten 550 Euro Rendite. Also 55 % auf das Jahr gerechnet. Ackermann wäre schon mit 25 % zufrieden gewesen.

Wenn aber die Aktienmärkte nicht 10 % steigen sondern 20 % fallen sieht das Spiel etwas anders aus. In diesem Fall sinkt der Wert des Aktiendepots von 5.000 Euro auf 4.000 Euro.

Ein Aktiendepotwert i. H. v. 4.000 Euro genügt aber der Bank nicht als Sicherheit für einen Kredit in gleicher Höhe, da auch die Banken wissen, dass Aktien die Gefahr eines Totalverlustes in sich tragen.

Die Bank wird also weitere Sicherheiten anfordern oder die Aktien des KREDITNEHMERS verwerten / verkaufen. Obwohl die Aktien unseres Spekulanten "nur" 20 % gefallen sind hat er in diesem Szenario einen Totalverlust erlitten, also die Kehrseite des sogen. "Leverage Effekts" kennen gelernt.

Aktuell stehen wir vor genau dieser Situation.

Noch nie in der Geschichte der Börsen haben so viele Spekulanten dermaßen hoch bewertete
Aktien auf Pump gekauft wie in den letzten Jahren. Gedankt ist es der Niedrigzinspolitik der Notenbanken. Wenn nun die Zinsen steigen und die Aktien weiter einbrechen wird das oben im kleinen beschriebene Szenario einen Crash auslösen von dem noch eure Urenkel in den Schulbüchern lesen werden.
vom: 09.02.2018, 19:20
Omega Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hallo Indiana Jones,

super erklärt, vielen Dank !

Ja, ich würde sagen, so langsam kann man sich auf einen Crash einstellen.
Ob es nun nur ein kleiner Crash oder ein größerer oder ein ganz großer Crash wird,
lässt sich im Vorraus nicht sagen.

Dummerweise ist wohl heute Bitcoin der Sieger und nicht Gold. Erst recht nicht Silber.
Zwar crashen die Metalle (derzeit) nicht, haben aber auch den steilen Anstieg (wie die Aktien) nicht mitgemacht.
Da tut es schon ein wenig weh zu sehen, wie die Metalle in Mithaftung genommen werden.
Kleiner Trost: war 2008 genauso.
Schönes Wochenende
_________________
Omega

Der irrende Glaube ist der Tiefste !
vom: 10.02.2018, 16:45
MünzeWien Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Indiana Jones hat Folgendes geschrieben:
Der Leverage-Effekt (Hebelwirkung) ist ein finanzwirtschaftlicher Begriff, der allgemein Situationen beschreibt, bei denen kleine Änderungen einer Variablen zu großen Ausschlägen im Resultat führen.

Wenn zum Beispiel ein Spekulant mit 1.000 Euro Eigenkaptial bei der Bank 4.000 Euro zu 5 % Kredit aufnimmt, um sich 50 Aktien zu je 100 Euro zu kaufen, so hat er hierfür einen Zinsaufwand i. H. v. 200 Euro p.a.

Steigen die Aktien in einem Jahr 10 % und schütten 5 % Dividende aus, so macht der Spekulant bei einem Einsatz von nur 1.000 Euro Eigenkapital nach Abzug der Zinskosten 550 Euro Rendite. Also 55 % auf das Jahr gerechnet. Ackermann wäre schon mit 25 % zufrieden gewesen.

Wenn aber die Aktienmärkte nicht 10 % steigen sondern 20 % fallen sieht das Spiel etwas anders aus. In diesem Fall sinkt der Wert des Aktiendepots von 5.000 Euro auf 4.000 Euro.

Ein Aktiendepotwert i. H. v. 4.000 Euro genügt aber der Bank nicht als Sicherheit für einen Kredit in gleicher Höhe, da auch die Banken wissen, dass Aktien die Gefahr eines Totalverlustes in sich tragen.

Die Bank wird also weitere Sicherheiten anfordern oder die Aktien des KREDITNEHMERS verwerten / verkaufen. Obwohl die Aktien unseres Spekulanten "nur" 20 % gefallen sind hat er in diesem Szenario einen Totalverlust erlitten, also die Kehrseite des sogen. "Leverage Effekts" kennen gelernt.

Aktuell stehen wir vor genau dieser Situation.

Noch nie in der Geschichte der Börsen haben so viele Spekulanten dermaßen hoch bewertete
Aktien auf Pump gekauft wie in den letzten Jahren. Gedankt ist es der Niedrigzinspolitik der Notenbanken. Wenn nun die Zinsen steigen und die Aktien weiter einbrechen wird das oben im kleinen beschriebene Szenario einen Crash auslösen von dem noch eure Urenkel in den Schulbüchern lesen werden.


Vielen Dank für die sehr "einfache" Darstellung der Situation. Würde mich freuen mehr von dir zu lesen.

Lg aus Wien
_________________
" wos kost de wöd
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