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vom: 01.03.2018, 13:51
VfL Bochum 1848 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lifesgood hat Folgendes geschrieben:
... na, wenn eine starke Aufwärtsbewegung bei Gold unmittelbar bevorsteht und gleichzeit die Gold/Silver-Ratio drastisch sinken wird, kann ich mir ja schon mal nen neuen Porsche bestellen smilie_20

lifesgood


Warum denn so bescheiden, gönn Dir doch mal nen Maybach (mit Kühlschrank) smilie_23
_________________
VfL Bochum? -Find ich gut!
vom: 01.03.2018, 14:54
heppus123 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Und ich Volltrottel hab auch noch Gold nachgelegt, bei mir dann doch nur nur ein Fiesta ohne Klima! smilie_04
smilie_16
_________________
ford ( Jeder Kunde kann seinen Wagen beliebig anstreichen lassen, die Farbe muss nur Schwarz sein.)
vom: 01.03.2018, 15:05
lifesgood Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Mach Dir keinen Kopf - jede Unze zählt Wink

lifesgood
vom: 06.03.2018, 09:03
Ladon Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
It's not how much you own - it's about what you do with it (oder so ähnlich)
_________________
Als Kind war ich jünger
vom: 06.03.2018, 20:31
Kilimutu Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
VfL Bochum 1848 hat Folgendes geschrieben:


Warum denn so bescheiden, gönn Dir doch mal nen Maybach (mit Kühlschrank) smilie_23


Lieber mit 'nem Multivan-Syncro, Bj. 90 mit Bett, Kühlschrank und 500 Krügerrändern an Bord dort stecken geblieben, wo der Maybach niemals hinkommt ... Wink

Und der Bauer mt dem Traktor bekommt dann eine Silber Unze Very Happy

Tom

P.S. Vfl, die 3 Punkte in Ingolstadt waren ja quasi auch "Gold wert"
_________________
Letzte Woche war die Atomkraft so sicher wie das Amen in der Kirche - heute ist sie so sicher wie die Renten (Sven Lorig im ARD Morgenmagazin, nach Fukushima)
vom: 07.03.2018, 15:43
VfL Bochum 1848 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Kilimutu hat Folgendes geschrieben:
...
P.S. Vfl, die 3 Punkte in Ingolstadt waren ja quasi auch "Gold wert"


smilie_01
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BoA-Chefstratege: Eine weitere 6-Billionen-Dollar-Korrektur steht vor der Tür

Die Kurskorrektur von Anfang Februar ist möglicherweise kein kurzes Intermezzo gewesen. Glaubt man den Experten der Bank of America, dann sollten Investoren sich auf den nächsten Einbruch gefasst machen:

https://www.finanzen.net/nachricht/....teht-vor-der-tuer-6010521



40 Prozent und mehr

JP Morgan warnt vor Kursbeben

Nach den Kurseinbrüchen vor einigen Wochen durchleben Dow Jones, Dax und Co. weiterhin eine Achterbahnfahrt. Doch wer glaubt, sie sei bald zu Ende, der irrt womöglich. Die größte Bank der USA warnt vor massiven Kursverlusten in den kommenden Jahren:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/JP-M....eben-article20323766.html
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VfL Bochum? -Find ich gut!
vom: 09.03.2018, 07:08
Ladon Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
So lange derart viel Geld im Umlauf ist, wird jeder Rücksetzer praktisch automatisch abgefedert. Das liegt nahe. "Achterbahnfahrt" halte ich auch für eine wahrscheinliche Sache.
Eine langfristige große Korrektur von 30-40% hingegen ist wirklich nur "möglich". In erster Linie fußt die Prognose auf der banalen Gleichung höherer Zins = weniger umlaufendes Geld.
Aber die Kurse bestimmen sich ja nicht nur durch den "Wert des Geldes", sondern auch, und meiner Ansicht nach mehr, durch das Marktgeschehen, Management, Aussichten und ... Gerüchte.
Der Effekt der gesunkenen Kaufkraft kann da leicht in den Hintergrund treten.
Man kann sich die nächsten Jahre trotzdem vorsichtshalber auf Dividendenbringer konzentrieren Very Happy
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Als Kind war ich jünger
vom: 09.03.2018, 10:04
Indiana Jones Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Ladon hat Folgendes geschrieben:
So lange derart viel Geld im Umlauf ist, wird jeder Rücksetzer praktisch automatisch abgefedert. Das liegt nahe. "Achterbahnfahrt" halte ich auch für eine wahrscheinliche Sache.


Die EZB hat von privaten Investoren und Banken über 2,5 Billionen Staatsanleihen gekauft. Die Einnahmen aus diesen Staatsanleihenverkäufen wurden zu großen Teilen in Aktien angelegt. Doch nun denkt selbst der nicht mehr allzu lange amtierende EZB Chef nicht nur darüber nach, ob sondern wie er dieses "Hilfsprogramm" zurückfahren wird.


Ladon hat Folgendes geschrieben:
Aber die Kurse bestimmen sich ja nicht nur durch den "Wert des Geldes", sondern auch, und meiner Ansicht nach mehr, durch das Marktgeschehen, Management, Aussichten und ... Gerüchte...


Du sprichst hier völlig zu Recht die positive „Marktstimmung“ an.

Euphorie kann aber nicht nur bei manisch depressiv Erkrankten schnell in eine tiefe Depression umkippen.

Zur Zeit befindet sich das Verhältnis von Unternehmensschulden zu Unternehmensgewinnen auf einem ALLZEITHOCH. Soll heißen, dass die Unternehmen noch nie so hoch verschuldet waren. Dabei sind wir offiziell in einer Phase des Wirtschaftswachstums.

Bei der nächsten Rezession wird sich das Verhältnis von Unternehmensschulden zu Gewinnen also weiter verschlechtern, zumal während einer Rezession für die hergestellten Produkte steigende Marktpreise nicht durchsetzbar sind. Eine Rezession geht nämlich regelmäßig mit dem gefürchteten Gespenst der "Deflation" einher. So bald es so weit ist werden sich die Zentralbanker erneut zwischen Pest und Cholera, also Depression (keine neu aufgelegten "Hilfsprogramme") oder galoppierender Inflation (erneute Geldmengenausweitung) zu entscheiden haben.

Gold gewinnt dabei in jedem Fall.

Ganz einfach deshalb weil bei wachsender Zahl von Unternehmenspleiten (Rezession) Niemand dem sogen. Gegenparteirisiko ausgesetzt sein will und dann viele in Gold "flüchten." Bei galoppierender Inflation ist es wohl "selbsterklärend", warum Goldbesitz so attraktiv ist.
vom: 09.03.2018, 12:05
Sapnovela Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Dieser Faden läuft jetzt seit sieben Jahren... und immer steht der Crash bevor smilie_08

Wer in dieser Zeit auf den Crash gewartet und Gold gehortet hat, hat nicht nur bei Aktien, Immos, Kryptos etc. viele Möglichkeiten liegen lassen, sondern auch Lebensqualität.

Ja es gibt Risiken, ja es wird mal wieder ein Crash kommen, aber das ganze Crash Gerede von Bankern dient doch nur dem Marketing für deren unglaublich raffiniert abgesicherte strukturierte Produkte. smilie_16
vom: 09.03.2018, 12:48
Indiana Jones Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Sapnovela hat Folgendes geschrieben:
Dieser Faden läuft jetzt seit sieben Jahren... und immer steht der Crash bevor smilie_08


...und die Finanzkrise ist nach deiner Meinung schon 10 Jahre vorbei ?

Leute mit dieser Ansicht haben meistens nicht viel zu verlieren, da kein Erspartes. Das kann mehrere Ursachen haben. Als Ursache finden sich rasch Gründe wie geringes Einkommen (in Deutschland im Schnitt: 1.500 Euro) oder pure Verschwendungs- und/oder Spielsucht.

Aber Tatsache ist, dass das in festverzinslichen Wertpapiere angelegte Ersparte seit gut einem Jahrzehnt kaum noch Zinsen bringt und so auch auf diesem Weg unzählige Milliarden innerhalb des Staatenbundes EU „umverteilt“ wurden. Übrigens gibt es seit den Sezessionskriegen ( 1861 bis 1865 ) in dem Staatenverbund USA längst keine monetäre Haftung der einzelnen Bundesstaaten füreinander.

Sapnovela hat Folgendes geschrieben:
Wer in dieser Zeit auf den Crash gewartet und Gold gehortet hat, hat nicht nur bei Aktien, Immos, Kryptos etc. viele Möglichkeiten liegen lassen, sondern auch Lebensqualität.


Für eine gute „Lebensqualität“ braucht man nicht viel. Auf Luxus wie Reisen kann man gut verzichten. Das ist sogar positive für Mensch und Natur. Hast du z. B. schon gewusst, dass ein Kreuzfahrschiff annähernd dieselbe Menge Schwefeloxid wie 376 Millionen PkW ausstößt? http://www.zeit.de/2017/36/kreuzfahrtschiffe-co2-ausstoss-dreck

Die Investorenlegende Jim Rodgers wurde mit Aktienspekulationen zum Muliti - Milliardär. Es sei ihm gegönnt. Er besitzt aber nicht einen einzigen Bitcoin und wartet laut eigener Aussage nun schon seit fast einem Jahrzehnt auf eine Gelegenheit, noch mehr Gold zu einem Kurs unter 1.000 Dollar nachkaufen zu können. Kryptos sind eben Datensätze und Gold ist Geld.

Da ich nicht so viel Zeit wie Jim habe kaufe ich einfach zu jedem Preis nach. So einfach ist das. Zu „Lebensqualität“ zählt für mich ganz einfach, des Nachts ruhig schlafen zu können. Eine Versicherung mit Edelmetallbesitz ist und bleibt eben Gold wert. Die Zeiten in denen man mit Kostolnys Sprüchen des „Nachts, quasi im Schlaf“ reich werden konnte sind spätestens seit dem Hochfrequenzhandel der Hedgefonds gelaufen.
vom: 09.03.2018, 13:30
lifesgood Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Sapnovela hat Folgendes geschrieben:
Dieser Faden läuft jetzt seit sieben Jahren... und immer steht der Crash bevor smilie_08

Wer in dieser Zeit auf den Crash gewartet und Gold gehortet hat, hat nicht nur bei Aktien, Immos, Kryptos etc. viele Möglichkeiten liegen lassen, sondern auch Lebensqualität.

Ja es gibt Risiken, ja es wird mal wieder ein Crash kommen, aber das ganze Crash Gerede von Bankern dient doch nur dem Marketing für deren unglaublich raffiniert abgesicherte strukturierte Produkte. smilie_16


Ich denke nicht dass der Crash unmittelbar bevorsteht.

Ja, man hätte mit vielen Anlagen (zumindest in den letzten Jahren - im längeren Zeitfenster sieht es anders aus) eine bessere Rendite einfahren können, das ist vollkommen richtig.

Die Frage ist doch was man will. Bin ich dabei ein Vermögen aufzubauen, interessiert mich Rendite und Wachstum des Vermögens. Bin ich mit meinem Vermögen zufrieden, interessiert nur noch zumindest (große) Teile davon über mögliche Krisen- oder Crashszenarien hinweg zu bewahren. Denn auch wenn ich nicht, oder zumindest nicht in der näheren Zukunft dran glaube, kann ich sie auch nicht ausschließen.

Und daher greift das Argument der Lebensqualität nicht. Im Gegenteil, Lebensqualität kann ich nur genießen, wenn ich auch keine Zukunftsangst haben brauche und da wirkt sich eine Edelmetallabsicherung eher positiv auf die Lebensqualität aus und lässt einen ruhig schlafen.

Ich verzichte lieber darauf, Geld das ich nicht brauche, zu verdienen, als auf eine Absicherung, die mir zumindest garantiert etwas dafür zu bekommen (weniger oder vermutlich mehr als eingesetzt) und damit in einer Zeit in der die Einkünfte gesunken sind (Rente usw.) nicht mittellos dazustehen.

Es gab für mich einen Grund, weshalb ich vor vielen Jahren in die Metalle gegangen bin. Wenn ich mir heute die Rahmenbedingungen ansehe, hat sich daran nichts geändert - im Gegenteil.

- Verschuldung: im staatlichen und privaten Bereich seitdem massiv gestiegen
- Banken: Immer mehr sind schlecht aufgestellt und zudem greift mittlerweile die Einlegerhaftung
- Geopolitische Risiken: IMHO in den letzten 10 Jahren deutlich gestiegen
- Euro: D haftet in diversen Stabilitätsmechanismen, Target II-Salden, Politischer Rechtsruck in Europa. Es ist nicht auszuschließen, dass mittelfristig Länder aus dem Eurosystem ausscheren und das Kartenhaus einstürzen lassen.

usw. usf.

Ich habe für mich kein Problem damit, Gewinne mit Aktien, Kryptos usw. verpaßt zu haben, aber ich hätte ein Problem damit, keine Edelmetallabsicherung zu haben.

Denn ich denke zwar zum Einen, dass die Politik es durchaus noch ein Weilchen schaffen wird, Zeit zu kaufen. Aber andererseits besteht doch ein geringes Risiko, dass durch das Auftauchen eines schwarzen Schwanes recht schnell was passiert.

Da wäre es doch töricht, für Rendite, die man nicht mehr braucht, auf Absicherung, wenn auch für einen unwahrscheinlichen Fall, zu verzichten.

Gier ist ein schlechter Ratgeber. Man muss mal Bilanz ziehen, wo man steht und dann für sich selbst entscheiden, ob man damit zufrieden ist oder nicht. Ist man nicht zufrieden, braucht man Rendite. Ist man zufrieden, versucht man das zu bewahren.

Ist wie mit einem Maple Leaf, der auf der Kante steht. Je nachdem von welcher Seite man ihn ansieht, sieht man entweder die Queen oder ein Ahornblatt Wink

lifesgood
vom: 09.03.2018, 13:56
Indiana Jones Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
smilie_01 An dir ist ein guter Anlageberater verloren gegangen.

Du würdest die Kunden nämlich nach ihrem Anlageziel fragen und sie dementsprechend objektiv beraten.

Der Profit deines Arbeitgebers wäre dir wahrscheinlich egal?

An Aktien(fonds) verdienen die Initiatoren bzw. die Bank einmalig Agio / Vermittlungsprovision ( gerne 5 % Ausgabeaufschlag) und jedes folgende Jahr Fondverwaltungs - und / oder Depotgebühren. An Bitcoin verdienen die ersten des Kettenbriefes und bei Lotto Totto im Schnitt der Staat ungefähr die Hälfte aller Wetteinsätze. Deshalb nennen es böse Zungen auch "Dummensteuer".

Bei Gold verdient die Bank hingegen nur ein einziges mal beim Verkauf. Nach alldem drängt sich nicht die Frage auf, ob du ein guter Berater wärst sondern welche Bank eine ehrliche Haut wie dich als "Berater" beschäftigen würde.

Nachdem ich bereits am 01.03.2018 auf dem gold.de Forum das folgende schreiben durfte

Indiana Jones hat Folgendes geschrieben:
ultima materia hat Folgendes geschrieben:
https://www.youtube.com/watch?v=zXPEPzg3eSg


smilie_01 Danke. Sehr informativ und gut erklärt !

Diplom Volkswirt Dr. Markus Krall (Risikomanagement Direktor bei Goetz Partners) war lange „federführend“ im Kredit Risikomanagement Deutscher Banken tätig.

Er beschreibt eine gewaltige Risiko Akkumulierung im Bankensystem durch die „politischen“ „Stabilisierungsmaßnahmen“ der EZB. Dass die Stresstests nicht wirklich funktionieren bestätigen die jüngsten Bankenpleiten.

Er erklärt eingangs kurz den „Prozess der kreativen Zerstörung“: So waren früher jedes Jahr 1,5 bis 2 % Unternehmenspleiten üblich. Auf Grund 0 Zinspolitik, also geringer Kapitalkosten waren es zuletzt nur noch ½ Prozent Unternehmenspleiten.

Er geht von in Bilanzen versteckten ausgefallenen Krediten von aktuell über 1 Milliarde Euro aus und weist darauf hin, dass "Zombie Unternehmen" zwar noch Zins und Tilgung bezahlen. Diese allerdings bei einer Zinswende ( ca. 1 % Zinsanstieg ) schnell insolvent gehen werden (Pleitewelle). Die Verluste könnten dann in 1 bis 2 Jahren das Eigenkapital des Bankensektors übersteigen.

Er beschreibt die „Target Falle“ als zu befürchtenden Großverlust. Er meint dass in diesem System quasi Überziehungskredite der Südländer in Höhe von 1 Billion Euro verborgen liegen. Hinzu kommen 1,5 Billionen Anleihen der Südländer in den Büchern der Lebensversicherungen u.a.. Wegen der niedrigen Zinsen kommen ständig neue Schulden dazu, da die Südländer keine Motivation zum „Sparen“ haben.Kurz gesagt:

Um so später die Zinswende kommt, um so größer wird der „Knall“.


hat diese Woche auch der Fokus Money ein umfangreiches Interview mit Herr Diplom Volkswirt Dr. Markus Krall gebracht. Für Interessierte dort zu finden : https://www.focus.de/finanzen/boers....die-ohren_id_8570527.html
vom: 09.03.2018, 16:09
lifesgood Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Nö, wäre ich wohl nicht.

Erstens zahlen die nicht gut genug Wink und zweitens hätte ich ein schlechtes Gewissen wenn's nicht klappt.

Stell Dir vor, ich hätte jemand letztes Jahr im Frühjahr, als ich selbst gekauft hatte, zu Silber geraten und jetzt könnte er die Unze drei Euro günstiger kaufen ... nö, nö, die Verantwortung möchte ich nicht übernehmen müssen.

lifesgood
vom: 09.03.2018, 16:33
Indiana Jones Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Ja, da hast du Recht. Bleibt zu hoffen, dass von den Jungs im Silberforum keiner deine Schnapsidee mit den im Januar 2018 gekauften Calls auf Silber nachgemacht hat. "Gehegt*" ging dein Plan scheinbar voll in die Hose? War aber auch zu blöd, dass Silber 2015, 2016 und 2017 Anfang des Jahres jedes mal kurzfristig angestiegen war und ausgerechnet als du dieses Jahr auf diesen Zug mit Zertis aufspringen wolltest Silber ab Januar 2018 plötzlich unverhofft weiter gefallen ist.

Aber mach dir nichts draus.

Hauptsache du hast für dich, etwas gelernt und weist jetzt auf Grund eigener Erfahrung die Vorteile von physischem Edelmetallbesitz noch mehr zu schätzen .

Da ich seit geraumer Zeit in Sachen EDELMETALLE, also neben meinen zahlreichen Immos, ausschließlich auf Münzen mit Sammler Qualitäten setze gehen mir derlei kurz -und mittelfristige Kursschwankungen schon lange nicht mehr wirklich auf den Schnürsenkel. Der seit 2000 bestehende übergeordnete Aufwärtstrend ist für Silber und Gold ohnehin ungebrochen.

Festzuhalten bleibt, dass gerade bei mittelfristig fallenden Kursen die ein oder andere Sammelmünze deutlich an Wert zulegen konnte. Ganz einfach deshalb weil viele - etwas erfahrenere Edelmetall Investoren und Sammler - inzwischen ganz gut wissen, dass sie die seltenen Stücke nur im Ausgabejahr relativ nahe zum Spot bekommen können und Massenware gemäß dem Abwärtstrend bald noch "billiger" zu haben sein könnte.

Schau dir in einer ruhigen Stunde einfach mal die Preisverläufe von 1oz Silber Schwan, Dragon & Phoenix, 100 Cedis Ghana Leopard, "Britannia Rules the Waves" 2017 und wie die Gewinner alle heißen an. Oder den, des goldenen Dragon & Phoenix. Der ist gleich dem berühmten "Phoenix aus der Asche" in schlanken 3 Monaten wohl gemerkt bei fallendem Gold Spot schon fast 200 Euro Empor geschossen. Das sind keine Zufälle und oft alles andere als kurzfristige Trends (Flugunfähige Emus ausgenommen). Schau dir mal die aktuellen Preise für 1 oz Silber Koala Erstausgabe 2007 an. Die ist gerade mal 10 Jahre auf dem Markt und wo liegt der Preis ? Für das auf und aus 999 reinem Silber Geprägte - für meinen Geschmack eher hässliche Vieh - sind Sammler allemal nach wie vor bereit, regelmäßig über 60 Euro ebendort (eBay) hinzulegen: https://www.ebay.de/sch/i.html?_fro....mp;_trksid=p2045573.m1684

Die Auflage des Koala Bären liegt übrigens bei fetten 84.000 Stücken. http://www.perthmint.com/documents/....ies%202007%20-%202017.pdf

Die Auflage der oben genannten Silbermünzen und Medaillen lag meist deutlich unter 50.000 Stücken. Das ein oder andere mal nahe bei ca. 5.000 Stücken und die Teile gab es 2017 zu sage und schreibe: Nahe beim Silber Spot Kurs. Mein Kommentar: Enfach nur "wow". Danke an die Mints, die für uns Sammler immer wieder das ein oder andere Bonbon spendieren.

In ein fallendes Messer möchte ich nicht greifen, so eine uralte Börsen Weisheit meines Lehrmeisters Kostolany. Besser ein Eukalyptus Fresser als ein faules Zertifikat auf nüchternen Magen zur Morgenstunde. Dafür gibt es eben ASPIRIN und nicht von Banken abgeworfene mehr oder weniger irre Wettscheine.

Aber auch ich habe Leichen im Keller wie z. B. meine damals im Wald be - bzw. vergrabene Maple Leaf Silber Monsterbox aus 2012 oder war es 2011? Der ein oder andere soll angeblich noch immer mit seinem Metalldetektor nahe meiner Heimat durch die Wälder irren. Schwamm drüber und nach "Nachunzen" , also Edelmetall nachkaufen - das ist und bleibt meine Lebenseinstellung ! Jeder Euro auf dem Konto ist für mich einer zu viel. Jetzt, heute und übermorgen sowieso. Ganz einfach deshalb weil FED , EZB, Bank of Japan und wie sie alle heißen für meine Begriffe von Recht und Vernunft ihrem Verfallsdatum ähnlich einem abgelaufenem Joghurtbecher mit Sauerkirschgeschmack von Tag zu Tag unweigerlich näher kommen.

* "gehegt" ist ein im Spekulanten Milieu oft benutzter Begriff
für mehrfachen Kauf und / oder Verkauf ein und derselben Ware auf Pump (Schulden)
vom: 09.03.2018, 18:19
VfL Bochum 1848 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Auch sehr interessant:

Ernst Wolff über den Finanz-Tsunami
https://www.youtube.com/watch?v=O-8ocDqssy4
_________________
VfL Bochum? -Find ich gut!
vom: 09.03.2018, 18:33
lifesgood Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
... auch da zeigt sich, dass Gier ein schlechter Ratgeber ist.

Ich sichere immer recht frühzeitig mit Stopp-Loss ab. Lieber mit kleinem Gewinn ausgestoppt, als in den Verlust laufen. Drüben bei silber.de ist mir einer gefolgt, wir hatten PN-Kontakt, der ist auch mit kleinem Gewinn rausgekommen.

In Summe war ich dieses Jahr schon 6 mal in Silber-Calls und jedesmal ein paar Euro mitgenommen, wobei das eher "Spielerei" mit Taschengeld ist, die man so nebenbei im Büro machen kann. Aber gut 2.000 € sind auch schon hängen geblieben.

Grade vorhin habe ich an der Börse Stuttgart (DR18DN - kannst ja nachgucken Wink ) wieder 2.000 Calls zu 1,97 verkauft, die ich gestern zu 1,87 € (ist auch noch einsehbar) gekauft hatte. Bleibt nach Steuern und Gebühren ein guter Hunni, da kann ich doch mit meiner Süßen schön essen gehen (könnte ich so auch, aber so macht es mehr Spass Wink ).

Das mit den Sammelmünzen ist nichts für mich. Klar habe ich die 1-Unzer Lunar und die QueensBeast in Gold, aber das sind nur Einzelstücke. Zur Absicherung zählt für mich nur die Menge Metall, sonst nichts. Wenn ich irgendwann mal aus den Metallen zubuttern werde, dann wird das im Rahmen der privaten Vermögensverwaltung mit 2 bis maximal 3 größeren Verkäufen im Jahr geschehen.

Da und dort mal Sammlermünzen zu verkaufen mit etilichen Verkäufen im Jahr ist nichts für mich. Nicht dass da irgendjemand auf die Idee kommt Gewerblichkeit zu unterstellen. Aber das Thema hatten wir ja schon mal.

Jeder muss für sich seinen Weg finden.

Gerade mit Immobesitz kommt man auch um Geld auf dem Konto nicht rum - ich zumindest nicht. Ich will da schon immer soviel drauf haben, dass mich auch eine größere Reparatur nicht aus der Ruhe bringt. Und meist kommen ja solche Dinge nicht allein. Daher ist es schon ein stattlicher Betrag, den ich auf den Konten habe.

Muss jetzt mal meine 2017er Steuerbelege zum Steuerberater geben, um zu sehen, ob die Abschreibungen noch für 2018 reichen, um die Steuerlast aus der Vermietung gering zu halten. Wenn nicht wird dieses Jahr noch in zwei Mehrfamilienhäusern die Heizung erneuert. Und sowas will ich eben cash zahlen können, ohne Metalle zu verkaufen oder sonstwas.

Hab da gestern schon mal mit dem Heizungsbauer drüber gesprochen. Dem wäre es 2019 lieber, weil er für 2018 schon voll ist smilie_18

lifesgood
vom: 09.03.2018, 18:50
Indiana Jones Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lifesgood hat Folgendes geschrieben:
... auch da zeigt sich, dass Gier ein schlechter Ratgeber ist.

Ich sichere immer recht frühzeitig mit Stopp-Loss ab. Lieber mit kleinem Gewinn ausgestoppt, als in den Verlust laufen. Drüben bei silber.de ist mir einer gefolgt, wir hatten PN-Kontakt, der ist auch mit kleinem Gewinn rausgekommen.

In Summe war ich dieses Jahr schon 6 mal in Silber-Calls und jedesmal ein paar Euro mitgenommen, wobei das eher "Spielerei" mit Taschengeld ist, die man so nebenbei im Büro machen kann. Aber gut 2.000 € sind auch schon hängen geblieben.

lifesgood


Bitte nicht vergessen, dass du ab der Überschreitung der 600 Euro Grenze in Sachen privater Veräußerungsgewinne deine 2.000 Euro Spekulationsgewinn komplett versteuern musst. Bei deinem Kollegen im Silberforum mag es anders sein, zumal dieser womöglich keine oder wesentlich weniger Gewinne bei seit Anfang 2018 stetig fallenden Silberkursen verbuchen musste ? Aber warum ? Wie machst du mit Calls auf Silber bei fallenden Kursen immer noch Gewinne ?

Durftest du in der ehemaligen DDR etwa eine Lehre als staatlich subventionierter Zauberkünstler absolvieren ?

Und hast deshalb noch heute ausreichend Zeit zum "DAY TRADING" ?

Bist also in Wahrheit kein Silberinvestor sondern eher ein Spekulant, quasi day by day trading ?

COME ON - Welcher Gaul geht plötzlich bei Typen wie dir durch ?

Nicht nur Donald Trump und meine Wenigkeit würden gerne wissen, wie du das in Deutschland Hand habst. Eben seltsam, wenn einer fast schon täglich auf silber.de als großer Edelmetallbesitzer prahlt und quasi auf gold.de fast schon zeitgleich über das FA in Sachen Immos abjammert und dann auch noch mit Spekulationsgewinnen mit "Papershit" prahlt.

Einfach nur inkonsequent. Entweder Sachwerte oder Spekulation, da sich auf lange Sicht diese Gegensätze aufheben werden !

lifesgood hat Folgendes geschrieben:


...Jeder muss für sich seinen Weg finden.

Gerade mit Immobesitz kommt man auch um Geld auf dem Konto nicht rum - ich zumindest nicht. Ich will da schon immer soviel drauf haben, dass mich auch eine größere Reparatur nicht aus der Ruhe bringt. Und meist kommen ja solche Dinge nicht allein. Daher ist es schon ein stattlicher Betrag, den ich auf den Konten habe.

Muss jetzt mal meine 2017er Steuerbelege zum Steuerberater geben, um zu sehen, ob die Abschreibungen noch für 2018 reichen, um die Steuerlast aus der Vermietung gering zu halten. Wenn nicht wird dieses Jahr noch in zwei Mehrfamilienhäusern die Heizung erneuert. Und sowas will ich eben cash zahlen können, ohne Metalle zu verkaufen oder sonstwas.

Hab da gestern schon mal mit dem Heizungsbauer drüber gesprochen. Dem wäre es 2019 lieber, weil er für 2018 schon voll ist smilie_18

lifesgood


Mir scheint, dass du plötzlich und für uns alle komplett unverhofft mit Baron von und zu Münchhausen und einem ominösen "Heizungsbauer" auf dessen silberner Spekulationskanonenkugel den Wert unser aller Edelmetall nicht mehr wirklich achtest, Lifesgood? Zuerst die Story mit deinen Papiersilbergewinnen und dann auch noch das Gejammer über deine Immos. Muss das sein?

Es sei dir dennoch verziehen. Schließlich funktionieren Abschreibungen in Immos nach wie vor, zumal wenn man sie wie ich längst "abgeschrieben" hat. Dann kann man nämlich im Laufe der kommenden Jahre konsequent und ganz gemütlich die Immos in EDELMETALLE "ummünzen".

Was ohnehin und sowieso die Preise fürs seltene und edle auch ganz ohne Spekulanten ansteigen lassen wird.
vom: 09.03.2018, 19:01
VfL Bochum 1848 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Indiana Jones hat Folgendes geschrieben:
....
Mir scheint, dass der Baron von und zu einmal mehr auf seiner silbernen Kanonenkugel reitet.
.....


Oh, oh, jetzt wird scharf geschossen, ich hol mir schon mal Bier und Chips smilie_02 .
_________________
VfL Bochum? -Find ich gut!
vom: 09.03.2018, 19:07
Cardy Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Indiana Jones hat Folgendes geschrieben:

* "gehegt" ist ein im Spekulanten Milieu oft benutzter Begriff
für mehrfachen Kauf und / oder Verkauf ein und derselben Ware auf Pump (Schulden)

"Gehegt" ist der Kauf/Verkauf auf Pump? Oh mann...
smilie_12
vom: 09.03.2018, 19:18
Cardy Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
lifesgood hat Folgendes geschrieben:

Grade vorhin habe ich an der Börse Stuttgart (DR18DN - kannst ja nachgucken Wink ) wieder 2.000 Calls zu 1,97 verkauft, die ich gestern zu 1,87 € (ist auch noch einsehbar) gekauft hatte. Bleibt nach Steuern und Gebühren ein guter Hunni, da kann ich doch mit meiner Süßen schön essen gehen (könnte ich so auch, aber so macht es mehr Spass Wink ).

Nur aus Neugier: warum handelst du Derivate über die Börse? Ich hab mich da schon vor Jahren verabschiedet...
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