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vom: 05.10.2018, 13:54
goldmoney Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
@Ladon,
du hast den Zweite Teil meiner Aussage ignoriert. Der Dollar ist heute das was früher Gold war, nämlich der Retter in der Not um wieder durchzustarten.
Was passiert, wenn der Retter gerettet werden muss?

@Mehrgoldfüralle
Ich meine jede Form staatlichen, ungedeckten Geldes. Ob nun privat geschöpft (Banken) oder wie auch immer gestaltet, die Wirkung ist gleich. Fiat inflationiert, also verliert an Kaufktraft. Vollgeld verliert nominal an Kaufkraft. Dem Bürger ist es egal wie er betrogen wird.
Selbstverständlich wäre Vollgeld gesetzliches Zahlungsmittel mit Annahmezwang. Ohne würde es niemand akzeptieren. Der Wörgl - ich nehme an, ihn hast du gemeint – war mit Schilling gedeckt, das wiederum mit Gold gedeckt war (zumindest theoretisch) sonst hätte es niemand akzeptiert.
Das Problem ist doch immer der Staat zusammen mit dem Finanzsystem. Jede Form des Geldes, die von diese zwei Akteure aufgesetzt wird, führt zum exakt gleichen Ergebnis. Der Bock ist nun mal nicht als Gärtner geeignet. Es geht nämlich nicht um die „Technik“ des Geldsystems, sondern um die Absicht die dahintersteckt. Sie ist niemals die, die offiziell bekundet wird. Das System ist das Problem, nicht das „Werkzeug“.
Hier ein sehr gutes Video zum generellen Problem.
https://youtu.be/Vk3_M9ylbQY

Im Übrigen fließt heute Fiat ziemlich schnell (ich meine nicht das, was man zum Leben benötigt) von den Schlauen zu den Dummen, die realen Vermögen dafür abgeben.
Der Staat hat auch Immobilien wie blöd an Private verkauft (Goldman Sachs ist auch dabei gewesen).
https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Ve....b=publicationFile&v=3
Mehr als 600.000 Transaktionen später, wundert man sich über die Mieten.
Welches Geldsystem man hat, ist für diesen Schwachsinn völlig irrelevant. Naja, nicht ganz, mit einer Goldwährung hätten die Käufer diese Summe schlicht nicht aufbringen können.

Geld sollte frei sein und Konkurrenz haben. So wird sich schon das Richtige selbst finden. Ob das nun Gold ist oder Vollgeld, ist mir egal. Zwänge und Monopole gehören in einer freien Marktwirtschaft abgeschafft.
Wenn Geld nicht frei ist, nichts ist frei.
Eine gute Diskussionskultur zeichnet sich durch Respekt ggü dem Menschen aus, nicht aber durch Toleranz ggü des Gesagten, wenn es falsch ist bzw. man eine andere Position gut argumentieren kann.

PS Die Technik sollte sich um das Logout Problem dringen kümmern! Das ist ganz schlimm geworden.
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"The gold standard is the only method we have yet found to place a discipline on government, and government will behave reasonably only if it is forced to do so"
Friedrich August von Hayek
vom: 05.10.2018, 21:01
Mehrgoldfüralle Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
@goldmoney

Wer sollte denn Währungen heraus geben ausser Staaten oder dafür geschaffene Einrichtungen?
Soros? Bezos? Gates? Vielen Dank. Konkurierende Währungen führen dazu, dass die schlechten genutzt und die guten gehortet werden.

Geld muss Gemeingut sein und darf nicht gehortet werden können.
_________________
Wir werden in interessanten Zeiten gelebt.
vom: 06.10.2018, 06:53
goldmoney Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Gegenfrage, wer sollte denn Autos bauen, Elon Musk? Es geht doch um unser aller Sicherheit oder nicht? Also schlage ich vor, der Staat sollte Autos bauen.
Merkst Du was?

Ob nun Bezos, Gates oder Soros, Hauptsache ich habe die Wahl. Da ich allen Gewinnerzielungsabsicht unterstelle, werden die das schon richtig machen, sonst will niemand ihre Währung haben. Und wenn sie versuchen sie zu veruntreuen, weiß man ganz genau, vor welchem Haus man mit Gabeln und Fackeln stehen muss. Heute rennt man gegen irgendwelche Wände mit Stacheldraht, weiß aber nicht, wer dahinter die Drähte zieht.

Gutes Geld wird nur gehortet, wenn der Stast ein Gleichzeichen zwischen ihm und schlechtes Geld setzt. Im Falle von freiem Geld bzw konkurrierenden Währungen, ist dieser Zustand nicht vorhanden. Ich würde immer die gute Währung bevorzugen als Zahlungsmittel wenn ich was zu kriegen habe, also würde das Gute Geld selbstverständlich fließen. Ich würde kein schlechtes Geld akzeptieren für meine Dienstleistung. Nur der Staat kann jemanden zwingen Papier anstatt gutes Geld zu akzeptieren und deshalb verschwindet das Gute Geld vom Markt.

In meinen Augen hat der Staat völlig versagt. Seine Aufgabe ist es faire Rahmenbedingungen zu schaffen und die Spielregeln zu überwachen. Selbst unser sogenannter Sozialstaat hat dazu geführt, dass Sozialleistungen abgebaut vor Allem aber Wettbewerb im Keim erstickt wurde. . Insbesondere der letzte Punkt ist ganz schlimm. Also habe ich persönlich das Vertrauen in den Staat völlig verloren. Es ist zwar traurig, aber nur ein Crash wird vielleicht dazu führen, dass wir aus dieser Situation herauskommen. Erst in einer völlig privaten Wirtschaft werden wir ein neues System aufbauen müssen. Umverteilung inklusive, selbstverständlich. Kommt es nicht zu einem Crash und der Staatsapparat wird immer mächtiger, landen wir in einer noch nie dagewesene Diktatur. Schau dir doch die heutigen Politiker an. Wiederlich, ekelhaft, ungebildet, skrupellos und die Liste kann weiter fortgesetzt werden. Glaubst du ernsthaft, dass diese Menschen ein nur annähernd gutes System aufbauen werden?
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Friedrich August von Hayek
vom: 06.10.2018, 09:50
Ladon Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
goldmoney hat Folgendes geschrieben:
@Ladon,
du hast den Zweite Teil meiner Aussage ignoriert. ...


DU hast meine Aussage komplett ignoriert.

Auf Fiat-Geld folgt Fiat-Geld und es wird von den Leuten gern genommen.
Nicht mehr und nicht weniger.

Alles andere ist Ablenkung von dem Kokolores den Du von Dir gegeben hast.
Wenn man nur "antwortet", um den eigenen Senf abzugeben, nervt das.
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Als Kind war ich jünger
vom: 06.10.2018, 10:46
KROESUS Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wenn die Währung crasht hat man eine gute Gelegenheit mit Gold Schnäppchen zu machen.

Bis die nächste Fiatwaehrung eingeführt wird, oder kommt naechstes mal eine Kryptowaehrung?

Ich wunder mich ja auch wie sich die Fiatwaehrungen halten können aber anscheinend ist es gar nicht so schlimm wenn Staaten oder Private Schulden haben Hauptsache sie bezahlen die Zinsen und bekommen wenn nötig neue Kredite oder Laufzeitverlängerung

Ich frag mich nur wer bei den Minizinsen unter der Inflationsrate Geld verleiht?

Wie lange das so noch gut geht?

Keine Ahnung aber der Umbruch könnte die Zeit für die Edelmetaller werden
_________________
In unsicheren Zeiten kann Gold eine gute Wertanlage sein
vom: 06.10.2018, 21:55
Mehrgoldfüralle Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
@goldmoney

Davon
https://www.zeit.de/2010/52/Woergl
ist die Rede, keine Spur von Golddeckung, im Gegenteil, dazu ist die so überflüssig wie ein Loch im Kopf. Keinerlei Deckung durch irgendwas nötig, nur die Tatsache dass man für die bunten Zettel was kaufen kann.

Nicht "der Staat" ist das Problem, sondern entweder korrupte oder solche Politiker, die zu dämlich sind, die Implikationen ihres Tuns zu überschauen. Die Staaten haben die Hoheit über das Geld einer Räuberbande Clique professioneller Halsabschneider und Wegelagerer ausgeliefert.
Denen dann jetzt auch noch das Recht zu geben, eigene Währungen heraus zu geben, das macht den Bock zum Gärtner.

Die Staaten müssen sich die Seignorität zurück holen, über die Ausgestaltung darf nachgedacht werden. Private Währungen führen jedoch umso schneller in die endgültige Versklavung.

Wenn der Menschenfreund Bezos jemals die Möglichkeit haben sollte, eine eigene Währung heraus zu geben, ist es Zeit, sich zu bewaffnen.

Und noch eins: Wilson soll auf seinem Sterbelager gesagt haben, seine Zustimmung zur Gründung der FED sei sein größter politischer Fehler gewesen. Besser spät als nie, geholfen hat es freilich nichts.

@Kroesus

Das halte ich für Spekulation. Ich habe mein Zeug rein als Versicherung. Dafür wird es voraussichtlich taugen, alles Weitere wird man sehen.

Edith weiß noch was zum Geld verdienen. Das geht mit Derivaten und gewaltigen Hebeln auf alles und jedes. Der Zuwachs bei sehr großen Vermögen liegt derzeit bei etwa 13 % p. A.
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Wir werden in interessanten Zeiten gelebt.
vom: 08.10.2018, 15:36
goldmoney Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Mehrgoldfüralle hat Folgendes geschrieben:
@goldmoney
Davon
https://www.zeit.de/2010/52/Woergl
ist die Rede, keine Spur von Golddeckung….


Der Schilling war damals an Gold gebunden. Um diese Gold- bzw Dollar Parität aufrecht erhalten zu können, hat die ÖNB das vorher zu viel in Umlauf gebrachte Papier vom Markt radikal zurück nehmen müssen, weil man eine erneute Hyperinflation befürchtete. So wurden Schilling knapp, dafür aber wertvoll (jederzeit in Dollar/Gold eintauschbar). Das Problem war, dass Schulden eben nicht aus dem Umlauf gezogen werden konnten. Somit blieben sie bestehen und wurden bei Zinserhöhungen unbezahlbar. Die Krise war die Folge der Währungspolitik, aber nicht etwa der Restriktiven, sondern in der ersten Phase wurde zu viel Schilling in Umlauf gebracht. Die Ursache dahinter, war die Hyperonflation nach dem Krieg. Also hat der Krieg letztendlich zum Problem geführt. Solche Probleme können nicht mit Währungspolitik gelöst werden.
Der Wörgl konnte in Schilling und damit indirekt auch in Dollar oder Gold getauscht werden. Ohne diese Voraussetzung, hätte es niemand akzeptiert.
Hier, hier und hier kannst du mehr darüber lesen.

Mehrgoldfüralle hat Folgendes geschrieben:

Nicht "der Staat" ist das Problem, sondern entweder korrupte oder solche Politiker, die zu dämlich sind, die Implikationen ihres Tuns zu überschauen. Die Staaten haben die Hoheit über das Geld einer Räuberbande Clique professioneller Halsabschneider und Wegelagerer ausgeliefert. .

Der Staat besteht aus korrupten Politiker. Dämlich sind sie selten. Daran sollte heute doch selbst der gutgläubigste Mensch nicht mehr zweifeln. Wie kannst Du erwarten, dass diese Politikdarsteller etwas Vernünftiges aufbauen können?? Meinst du, in Ihren Händen ist das Geld besser aufgehoben? Nicht dass ich den Zentralbankern über den Weg traue, aber wie der Staat mit Geld umgeht sieht man überall nicht nur am Paradebeispiel BER. Ich bleibe dabei, das beste Geld das wir haben können ist das, das wir Menschen nicht komplett beeinflussen/manipulieren können. Wir bescheißen uns doch gegenseitig wo es nur geht. Wir hoffen, dass uns die Lösung vom Himmel fällt (Bitcoin z.B.). Nun ja, die Hoffnung stirbt zuletzt.
Mehrgoldfüralle hat Folgendes geschrieben:

Die Staaten müssen sich die Seignorität zurück holen, über die Ausgestaltung darf nachgedacht werden. Private Währungen führen jedoch umso schneller in die endgültige Versklavung. .

Wer ist der Staat? Agiert er im Interesse der Mehrheit? Das kann man heute zumindest stark anzweifeln. Einem solchen Staat die „Seniorität“ zu geben bringt rein Garnichts. Die Banker haben gezeigt, dass sie die Währung länger am Laufen halten können als Politiker. Der Staat wird sogar als Abstrakte Ebene genutzt um von den Drahtziehern abzulenken, nicht nur was das Geld angeht. Der Staat wurde nicht etwa von Bürgern gegründet, sondern von den Mächtigen, die über Marionetten Schalten und Walten. Wenn es schiefläuft, tauschen sie die Marionetten aus, bleiben aber an der Macht. Ist der Staat schwach und inzwischen bin ich der vollen Überzeugung, dass es so besser wäre, müssen die Mächtigen ins Rampenlicht treten, miteinander konkurriere und für das eigene Handeln Rechenschaft ablegen. Die Fed ist doch eine Staatliche Institution, die im Auftrag der Privaten Banken agiert mit der Macht des Staates dahinter.
Wir reden die ganze Zeit über Symptome, nicht über die Ursache.
Das ist in so gut wie jedem Bereich, der fehlende Wettbewerb. Ob Geld, Industrie, Freiberufe, Öffentliche Dienste, etc, sind alle Strukturen pyramidal aufgebaut. Und wir schimpfen uns noch ein föderales Land. Das ich nicht lache.
Sobald man über die Ursache versucht zu sprechen, wird man angegriffen, diskreditiert, mundtot gemacht. Zahlreiche politische Menschen haben das am eigene Leib erfahren.

@Ladon
Einer von uns liegt daneben. Wer das ist, wird uns die Währung, die auf den Dollar folgt, zeigen.
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"The gold standard is the only method we have yet found to place a discipline on government, and government will behave reasonably only if it is forced to do so"
Friedrich August von Hayek
vom: 08.10.2018, 21:00
Mehrgoldfüralle Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
@goldmoney

Entschuldige, aber liest du auch, was du postest und verlinkst? Das Experiment hat funktioniert und die Scheine waren akzeptiert und wurden verbreitet angenommen. Sonst hätte es ja nicht verboten werden müssen.

Was wir brauchen, ist keineswegs noch mehr Markt Die "Finanzmärkte" haben in den letzten Jahrzehnten hinlänglich bewiesen, dass sie nur für eine kleine Minderheit gut sind, für den großen Rest aber verheerend.

Aktuelles Beispiel ist Italien. Die Italiener werden in den nächsten Wochen und Monaten lernen müssen, dass es in den "Finanzmärkten" keine Sau interessiert, dass sie sich eine Regierung gewählt haben, die den Kuchen ein bisschen anders verteilen will, wie vor ihnen die Griechen. Du kannst keine Wirtschaftsordnung wie die unsere und gleichzeitig Demokratie haben, deshalb haben wir nur eine Scheindemokratie. Geld ist keine x-beliebige Ware, sondern muss demokratisch legitimiert heraus gegeben, verwaltet und kontrolliert werden. Dann gibt es Aussicht darauf, dass nicht nur die Metzger an den Fleischtöpfen sitzen, es gibt auch Aussicht auf weniger Korruption und mehr Effizienz.

Wie kommst du darauf, die FED sei eine staatliche Institution? Die FED ist 100 % in Privatbesitz und handelt im Interesse ihrer Eigentümer. Staatlichen Einfluß gibt es außer ein wenig Popanz und Volksverdummung keinen.

"Die Zentralbank ist eine Institution mit der tödlichsten Feindseligkeit gegenüber den Prinzipien und der Form unserer Konstitution, die jemals existiert hat. Ich bin ein Gegner aller Banken, die Scheine oder Noten für etwas anderes als Münzen diskontieren. Wenn die amerikanischen Bürger zulassen, dass Privatbanken die Ausgabe ihrer Währung erst durch Inflation und dann durch Deflation kontrollieren, dann werden die aufsteigenden Banken und Unternehmen den Bürgern ihr Eigentum nehmen, bis ihre Kinder schließlich heimatlos auf dem Kontinent aufwachen, den ihre Vorväter eroberten."

Thomas Jefferson


Jefferson hatte zu wenig Phantasie, um zu sehen, was wirklich kommen würde.
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vom: 09.10.2018, 08:17
VfL Bochum 1848 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Die Einschläge kommen näher.... Shocked


Schulden auf Rekordniveau

Boom der Weltwirtschaft geht zu Ende

Experten sprechen bereits von der Gefahr einer "zweiten großen Depression": Hohe Schulden und die Politik von US-Präsident Trump bedrohen das Wachstum der Weltwirtschaft. Der IWF warnt vor möglichen Folgen. Das erste Opfer steht schon fest:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Boom....Ende-article20660274.html
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VfL Bochum? -Find ich gut!
vom: 09.10.2018, 11:26
goldmoney Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Mehrgoldfüralle hat Folgendes geschrieben:
@goldmoney
Entschuldige, aber liest du auch, was du postest und verlinkst? Das Experiment hat funktioniert und die Scheine waren akzeptiert und wurden verbreitet angenommen. Sonst hätte es ja nicht verboten werden müssen. .

Die Frage ist, ob Du liest was ich schreibe. Du hast behauptet, der Wörgl wäre ungedeckt gewesen. Das stimmt eben nicht. Er war JEDERZEI in Schilling tauschbar und durch ihn 1:1 gedeckt. Nur deshalb hat das Experiment funktioniert. Eine weitere Diskussion ist nur sinnvoll, wenn man die Tatsachen kennt und akzeptiert.
Mehrgoldfüralle hat Folgendes geschrieben:

Was wir brauchen, ist keineswegs noch mehr Markt Die "Finanzmärkte" haben in den letzten Jahrzehnten hinlänglich bewiesen, dass sie nur für eine kleine Minderheit gut sind, für den großen Rest aber verheerend. .

Das sind keine freien Märkte, sondern Oligopole. Ein freier Markt ist der, zu dem jeder Anbieter freien Zutritt hat.
Mehrgoldfüralle hat Folgendes geschrieben:

Du kannst keine Wirtschaftsordnung wie die unsere und gleichzeitig Demokratie haben, deshalb haben wir nur eine Scheindemokratie. Geld ist keine x-beliebige Ware, sondern muss demokratisch legitimiert heraus gegeben, verwaltet und kontrolliert werden.

Dafür volle Zustimmung. Doch genau hier liegt der Hund begraben. Wenn wir keine Demokratie haben, ist das Staatliche Geld ebenfalls undemokratisch. Dem stimmst du sicher zu.
Also müssten wir zunächst eine echte Demokratie einführen, bevor wird das passende Geldsystem demokratisch wählen!! Denn wenn der Staat das Geld nicht zur Wahl stellt, ist es schon wieder undemokratisch.
In einer echten Demokratie darf die Mehrheit auch das Geld bestimmen. Und wenn es Vollgeld sein soll, würde ich mich gerne beugen. Ich gehe aber davon aus, dass es in dem Falle ein Warengeld das Rennen machen würde. Bevor wir also über das beste Geld philosophieren, sollten wir uns für mehr Demokratie einsetzen. Der Rest kommt von Allein.
Diese Debatte wird allerdings in Keim erstickt, sobald sie nur zu beginnen droht, angefangen bei der Linken, über die sogenannten demokratischen Parteien hinweg, bis zur AfD.
Der Trick heißt Ablenkung. . Wir streiten über Migration, Steuern, Geldsystem, Homoehe etc, anstatt die Ursache der Diskrepanz zwischen dem Mehrheitswillen und der Politik zu beseitigen.
Dieser Trick hat auch in der Schweiz hervorragend funktioniert. Das Vollgeld wurde abgewählt.
Doch hat man überhaupt eine Wahl gehabt? Warum stand nicht zur Wahl u.a. auch, ob der CHF wieder mit Gold gedeckt sein sollte? Warum hat man das Experiment in der Schweiz durchgeführt und nicht in Frankreich oder Deutschland? Na, weil es den Schweizern verhältnismäßig sehr gut geht, sie von dem heutigen Geldsystem profitieren und weil sehr leicht gegen das Vollgeld argumentiert werden kann. Die Ganze Kampagne wurde direkt ins Ziel gesteuert. Sobald nur einer das Thema Geldsystem in Europa oder der Welt wiederaufnimmt, wird man mit dem Beispiel Schweiz „wiederlegen“, dass die Mehrheit eine Änderung des Heutigen Systems wünscht. So wird man nun die Abwahl des Vollgeldes interpretieren. Die Scheinrevolution hat das System stabilisiert.
Mehrgoldfüralle hat Folgendes geschrieben:

Wie kommst du darauf, die FED sei eine staatliche Institution? Die FED ist 100 % in Privatbesitz und handelt im Interesse ihrer Eigentümer. Staatlichen Einfluß gibt es außer ein wenig Popanz und Volksverdummung keinen.

Die Fed ist beides. Ich verteidige sie ja nicht. Sie ist eine staatliche Institution (darf die Währung kraft Gesetzes herausgeben) in privater Hand. Jefferson hat es auf den Punkt gebracht. Allerdings übersiehst das Wort MÜNZE in seinem Zitat. Er hätte sicher niemals eine staatliche Zentralbank, die „Vollgeld“ emittiert, befürwortet.
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Friedrich August von Hayek
vom: 11.10.2018, 14:02
VfL Bochum 1848 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
„Anleger sollten ihren Goldanteil antizyklisch erhöhen“

Bis zu ein Fünftel ihres Vermögens sollten Investoren jetzt in Produkte für die Anlageklasse Edelmetalle stecken, rät Rolf Ehlhardt. „Das ist angesichts der Krisenherde durchaus angemessen“, so der Mannheimer Vermögensverwalter. Für den Goldpreis könne sich nun „der perfekte Sturm zusammenbrauen“:

https://www.dasinvestment.com/edelm....il-antizyklisch-erhoehen/


Aus dem verlinkten Artikel:

Zitat:
Etliche Vorstände der führenden Goldproduzenten sprechen vom Produktions-Peak. Das heißt, dass zukünftig die Produktion eher rückläufig sein wird. Es ist aber eins damit klar: Bei steigender Nachfrage kann nicht mit höherer Produktion gegengehalten werden.


Na, wo er Recht hat hat er Recht smilie_16
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VfL Bochum? -Find ich gut!
vom: 13.10.2018, 10:41
Herebordus Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Kryptowährungen werden immer schwächer. Langsam merken einige, was dahinter steht. Nichts. Alles ist nur heiße Luft.


https://winfuture.de/news,105505.html
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