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vom: 27.11.2017, 17:38
Mehrgoldfüralle Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
@Cardy

Zitat:
Herrlich. Unter Hitler und Stalin war die Welt also ein Paradies der Freiheit


Ich bin verantwortlich für das was ich schreibe, nicht für das, was du liest. Die Reihenfolge geht so:

Lesen
Denken
Antwort schreiben


Die ersten neoliberalen "Reformen" wurden 1973 unter dem bekannten Menschenfreund Augusto Pinochet durch die Chicagoboys durchgeführt. Seitdem sind sie auf einem Siegeszug round around the World wegen alternativloser "wirtschaftlicher Zwänge". Du siehst also, es gibt einen Unterschied zwischen dem was man weiß, und dem, was man wissen sollte.

Wenn du in einer Welt leben willst, die vom Neoliberalismus und grenzenloser Gier um jeden Preis beherrscht wird, verteidige deine Positionen weiter. Ich will das nicht. Ich habe in vielen Beiträgen hier eine Rückkehr zu einer ausreichend und angemessen regulierten Marktwirtschaft gefordert, die wenigstens in Europa eine Zeit lang erfolgreich praktiziert worden ist.

Dem Nächsten, der mich deswegen einen Kommunisten nennt, gebe ich in gleicher Münze heraus.
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Wir werden in interessanten Zeiten gelebt.
vom: 28.11.2017, 06:18
Chinese Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Früher, selbst in Teilen unseres Vaterlandes, da war Kommunist und Genosse so ziemlich das Höchste der Gefühle. Die Zeiten ändern sich, heute scheint Genosse schon ausreichend zu sein. Kommunist hingegen hat so einen Hauch von Niederlage und gleicher als gleich in sich. Das vermeidet man lieber. Selbst die PDS wurde zur Die Linke umfirmiert. Und bei der Genossin Wagenknecht gibt man doch gleich lieber sein Gold und Silber. Selbst die Genossen betreiben heutzutage ein ausgefeiltes Marketing.

Ob sie wohl auch wieder in Bilder investieren?
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»Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.« Albert Einstein
vom: 29.11.2017, 14:26
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@Chinese
Ich tu mal so, als wäre icht nicht schon wieder beleidigt worden, schliesslich ist Vorweihnachtszeit. Man muss nicht Kommunist, Sozialist, noch nicht einmal links sein, um ein menschengerechtes Wirtschaft- und Finanzsystem zu fordern. Menschengerecht, weil die Welt von Menschen bewohnt wird, nicht nur von dem einen Prozent, das hauptsächlich von den herrschenden Bedingungen profitiert.

Eine Marktwirtschaft würde nicht nur solche Auswüchse verhindern, sondern durch das setzen richtiger Preise für Resourcen z. B.auch die schlimmsten Umweltschäden verhindern können. Es ist ja nicht so, dass es keine Alternativen gäbe, die gibt es zuhauf. Wenn aber nicht einmal darüber Konsens herzustellen ist, kann ich mir das diskutieren sparen. Manche begreifen´s, andere nicht.
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vom: 04.12.2017, 04:41
gullaldr Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Natürlich erscheint auch mir der Kunstmarkt überhitzt. Aber es sei die Privatsache des Käufers, wofür er sein Geld ausgibt. Letztlich ist es unerheblich, was der Käufer dieses Bildes sonst mit dem Geld getan hätte. Hätte man ihm das Geld abgenommen und auf 80 Millionen Bundesbürger verteilt, wäre daraus eine Einmalzahlung von ca. 4,60 Euro herausgekommen. Davon hätte jeder Bundesbürger einmalig eine Salami kaufen können. Sieht man das Geld in Relation zu den Geldausgaben der öffentlichen Hand ist das eine überschaubare Summe. Es ist auch beispielsweise nur ein Bruchteil des Projekts Stuttgart 21, das nach aktuellem Stand 7,6 Milliarden Euro kosten wird, bei fraglichem Nutzwert.

Auch stört es mich eigentlich nicht, wenn sich Superreiche Spielzeuge kaufen, z.B. Yachten. Würde das nicht geschehen, hätten die Boulevardblätter weniger zu berichten und die Leute auf der Straße weniger zum Staunen, sich unterhalten oder aufregen. Das alles ist harmlos.

Der Zusammenhang zwischen dem Vermögen von Superreichen und hungernden Kindern in Afrika erschließt sich nur bei einer vordergründigen Milchmädchenrechnung. Das Problem Afrikas ist keines, das nur mit weiteren Geldspritzen zu lösen ist, sondern ist struktureller Natur. Aber das ist eine ganz andere Diskussion.

Problematisch wird allerdings die Geldanhäufung der Superreichen, wenn diese nicht in Spielzeuge, sondern in politische Einflussnahme und Macht investiert wird. Stichwort Soros. Dann wird die Sache gefährlich, weil hier mit Geld Redaktionen beeinflusst werden können, so genannte Nicht-Regierungs-Organisationen aus dem Boden gestampft werden, Politiker gekauft oder erpresst werden können. Da geht es dann an die Souveränität des Staates. Das ist der Grund, weshalb man an Teile des Vermögens der Superreichen herangehen sollte, nicht aber wegen eines Da-Vinci-Bildes.
vom: 04.12.2017, 06:24
Ladon Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
gullaldr hat Folgendes geschrieben:
... Das ist der Grund, weshalb man an Teile des Vermögens der Superreichen herangehen sollte, nicht aber wegen eines Da-Vinci-Bildes.


Das ist auch, denke ich, nicht der Punkt.
Du vergleichst EINZELBESPIELE mit der STATISTISCHEN Geldakkumulation.
Der einzelne Kauf dient nur als Beispiel, was damit möglich ist. Die "Möglichkeiten" sprichst Du selber an. Aber das lässt sich doch nicht davon trennen, dass es Exzesse beim Geldausgeben gibt.





P.S.
Hat schon mal einer ausgerechnet, was der Preis zu daVincis Zeiten gewesen wäre, wenn man die Inflation über die Jahrhunderte einrechnet?

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When the Four Horsemen galloped, a stock of gold pieces, cunningly concealed or surreptitiously carried, has often meant the difference between living and dying.

Roy W Jastram (The Golden Constant; 2009; ISBN: 978-1-84720-261-1)
vom: 04.12.2017, 12:38
Ken.Guru Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
immer noch besser "die" geben ihr geld für bilder etc. aus als wenn das akkumulierte geld plötzlich seinen weg in den geldkreislauf finden würde. Shocked

edit: "die" haben ihren eigenen geldkreislauf. das was da ge und verkauft wird ist ein nullsummenspiel abgesehen von gehältern, löhnen etc, einfach nur bäumchen wechsel dich. "die" legen ihre kohle wieder in aktien, fonds was weis ich an und die kohle bleibt wo sie ist. das treibt unter anderem auch wieder die indizes nach oben wovon andere "unten" auch profitieren. "deren" geld wird so oder so immer mehr und wir hier unten prügeln uns um die brotkrumen. der staat leiert uns die kohle aus dem kreuz und die "die" lachen sich eins oder bekommen es gar nicht mit.
ehe hier millionären oder milliardären die schuld am elend hier in die schuhe geschoben wird sollte man sich eher die frage stellen wer diese situation erst ermöglicht hat und damit auch wer was gewählt hat. folgerichtig wäre dann aber auch zu fragen welche motivation wähler haben immer wieder die selben flachzangen zu wählen, frei nach dem motto wenn es nicht funktioniert müssen wir einfach noch mehr machen von dem was nicht funktioniert. siehe kampf gegen rechts. Mr. Green
eines ist aber auch klar, "die" sind auch arbeitgeber und ohne deren kohle würde es wohl keine bezahlte arbeit geben. arbeit gibt es immer, wenn sie aber keiner bezahlt musst du selbstständig arbeiten. und wo bleibt die hälfte deiner wertschöpfung hängen ?
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Die Diskussion mit verbildeten Akademikern und von sich überzeugten Ekschperten ist das Schlimmste was man sich nach Zahnschmerzen vorstellen kann.

Ha Ke Feng
alter chinesischer Philosoph
vom: 04.12.2017, 20:26
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@Ken.Guru

Zitat:
das was da ge und verkauft wird ist ein nullsummenspiel


Nein, das ist es gerade nicht. Was da oben "verdient" wird, fehlt unten, denn es wird der Realwirtschaft, also dir und mir, entzogen. Mit dem Rest bin ich einverstanden. Neuesten Zahlen zufolge besitzen 3 (Drei!) Amerikaner jetzt mehr als die untere Hälfte. Jeder mathematisch mittelmäßig Begabte kann sich ungefähr ausrechnen, wie und wo das endet.

Ixh bin nicht dafür jemandem was wegzunehmen, und ich bin sehr dafür, dass jeder mit seinem Geld tun kann, wozu er lustig ist. Aber ein System, das sowas zulässt, ist unheilbar krank. Das muss weg, und wenn es irgendwann unausweichlich gegen die Wand fährt, sollte man über die Alternativen Bescheid wissen.
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Wir werden in interessanten Zeiten gelebt.
vom: 04.12.2017, 20:31
Mehrgoldfüralle Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
@Ladon

Zitat:
Aber das lässt sich doch nicht davon trennen, dass es Exzesse beim Geldausgeben gibt.


Vorher muss es folgerichtig Exzesse beim "verdienen" gegeben haben.
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Wir werden in interessanten Zeiten gelebt.
vom: 04.12.2017, 20:37
Ken.Guru Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
das "die" mehr haben liegt unter anderem am cantillon efekt. mir pers. ist das sowas von egal das "die" mehr haben als ich das ahnst du nich. wenn ich mehr haben will muss ich den preis dafür bezahlen. was gerechtigkeit ist ? frag den schulz. smilie_02

btw, neid ist eine emotion die aus eigener unfähigkeit resultiert.
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Ha Ke Feng
alter chinesischer Philosoph
vom: 04.12.2017, 20:56
lifesgood Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wenn die mehr verdienen und mehr haben, habe ich da kein Problem damit.

Mein Problem geht da los, wenn die, durch Steuervermeidung, prozentual auf Ihr höheres Einkommen weniger Steuern und Abgaben bezahlen, als ich für mein geringeres Einkommen ... da komme ich mir dann verarscht vor.

lifesgood
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Begib Dich nie auf das Niveau eines Idioten ...
vom: 04.12.2017, 21:47
Titan Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Ken.Guru hat Folgendes geschrieben:
...btw, neid ist eine emotion die aus eigener unfähigkeit resultiert.


Ja...und es ist eine typisch deutsche Form des Schlafmichel von Anerkennung...

Ich sehe diese Auswüchse auch als Krebsgeschwür unserer kranken Gesellschaft.
Doch vorsicht,ein Teil der Diskussion hat aus meiner Sicht Parallelen zu den
Zeiten der "Maschinenenstürmer":
Das Verkennen oder auch Ausblenden der Ursachen,die zu diesem Zustand geführt haben--
Geld-EXZESSE zur Rettung von --ja,genau diesem System,genau diesem Schuldgeldsystem.
Die willfährigen Helfer sind ja eben genau die Systemlinge...vergleichbar einer
sich selbst erfüllenden Prophezeiung geht die Entwicklung in die selbe Richtung :
DEKADENZ als Symptom

T.
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"Das Leben ist Schwingung.Verändere Deine Schwingungen--
und Du veränderst Dein Leben"
"Die kürzesten Wörter ( ja,nein ) erfordern das meiste
Nachdenken"
Pythagoras von Samos
vom: 04.12.2017, 21:56
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@Lifesgood

Zitat:
Wenn die mehr verdienen und mehr haben, habe ich da kein Problem damit.


Ich auch nicht, wie gesagt. Aber wir reden über das 100.000- oder millionenfache. Eine Marktwirtschaft würde das niemals zulassen. Die Steuervermeidung ist dann noch das I-Tüpfelchen.
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vom: 04.12.2017, 22:58
Ken.Guru Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
steuervermeidung sehe ich heutzutage wohl eher als eine form der selbstverteidigung. smilie_02
das problem ist nicht die steuervermeidung sondern die ungleich verteilten mittel und möglichkeiten zu selbiger. Mr. Green
"die" haben anwälte, steuerfüchse etc. die gut dafür bezahlt werden. genau da ist die krux. ist wie mit der krankenversicherung, als kassenpatient bist am arsch wenn du nicht aufpasst und als privatversicherter hast du , wenn usw. ......., chefarzt behandlung.

als quintessenz kann ich nur sagen: seht zu das ihr euren allerwertesten an die wand bringt damit euch keiner umschubsen kann.
ansonsten schulz fragen. smilie_02
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Ha Ke Feng
alter chinesischer Philosoph
vom: 08.12.2017, 10:50
VfL Bochum 1848 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Teuerstes Gemälde der Welt

Saudischer Kronprinz kauft Leonardo-Bild

Mitte November ersteigert ein unbekannter Bieter ein Ölgemälde von Leonardo da Vinci - und legt dafür fast eine halbe Milliarde Dollar auf den Tisch. Eine US-Zeitung will nun herausgefunden haben, wer der solvente Käufer ist:

https://www.n-tv.de/panorama/Saudis....Bild-article20173400.html
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VfL Bochum? -Find ich gut!
vom: 10.12.2017, 09:01
Chinese Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Da kommt das Ölbild durch das Ölgeld zum Ölmilliadär.

Was mich jetzt noch interessieren würde ob er das christlich inspirierte Bild auch anschaut.

Zumindest hat es kein Kommunist gekauft.
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