Archäologen finden 900 Jahre alten Goldschatz

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

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Beitrag 04.12.2018, 10:39

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VfL Bochum 1848
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Archäologen finden 900 Jahre alten Goldschatz

Archäologen haben in der israelischen Küstenstadt Caesarea einen rund 900 Jahre alten Ohrring und Münzen aus Gold entdeckt:

https://www.deutschlandfunk.de/israel-a ... _id=952323
VfL Bochum? -Find ich gut!

Beitrag 15.12.2018, 23:22

Amenhotep IV
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Zum Glück haben Archäologen den Goldschatz gefunden und keine Raubgräber !

Leider gibt es die mittlerweile überall, auch in Deutschland ziehen immer mehr möchte gern Archäologen mit Metallsuchgeräten durch die Lande auf der Suche nach Beute.

Habe das selbst schon erleben müssen wie Sondengänger auf Kuldurdenkmalen unterwegs waren um Beute zu machen.

Die waren aber in diesem Fall so dumm und haben ihr Auto in Sichtweite geparkt.
Tja ziemlich blöd gelaufen !

Polizei war zügig vor Ort und hat die Träume der vermeintlichen Schatzsucher recht schnell beenden können.
ECHN PH AEGYPT BC MCCCLI - BC MCCCXXXIV

Beitrag 31.01.2019, 17:17

HansBF
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Archäologen im Dienste des Staates sind im Prinzip auch nichts anderes als Grabräuber

Beitrag 02.02.2019, 08:21

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Ladon
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HansBF hat geschrieben:
31.01.2019, 17:17
Archäologen im Dienste des Staates sind im Prinzip auch nichts anderes als Grabräuber
Wieso?
Und wer wäre es dann nicht?
Andere gibt es schon genug

Beitrag 04.02.2019, 15:44

HansBF
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Ich gönne es jedem Armen Hund mehr (etwas zu finden) als diesem Verschwendungssüchtigen Staat der seine Hauptaufgabe darin sieht seine Menschen auszunehmen wo er nur kann, um das Geld anschließend Sinn frei aus dem Fenster zu werfen.
Nichts gegen die Archäologen und ihren Helfern

Beitrag 04.02.2019, 15:55

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Ladon
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Sorry, ich kann den Zusammenhang nicht begreifen.

Ich möchte, dass historische Dinge sorgsam behandelt, mit Kenntnis aus dem Boden geholt, wissenschaftlich eingeordnet und im besten Fall für mich dann irgendwann in einem Museum sichtbar sind.
Wenn der Staat dafür sorgt, ist das für mich okay. Damit erfüllt er wenigstens eine seiner Aufgaben "zum Wohl der Allgemeinheit" - die wenigsten privaten Grabräuber geben ihre Funde der Allgemeinheit zur Ansicht.
Das Geld für Ausgrabungen gehört bestimmt nicht in die Abteilung Verschwendungssucht, sondern eher in die Schublade "endlich mal sinnvoll was ausgegeben".
Andere gibt es schon genug

Beitrag 04.02.2019, 18:54

puffi
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Raubgräber/Grabräuber sind wohl das 2. älteste Gewerbe der Welt wie es schon auf Papyri dokumentiert ist und auch zwei Seiten hat, denn es gäbe dann auch nicht Verstecke wie Cachette von Deir el-Bahari (Echnaton sollte wissen), noch andere die selbst heute noch auftauchen.

Leider ist die Schublade, die Ladon erwähnt, bei uns so beschissen gefüllt (ich hoffe man verzeiht mir das Wort), dass man sich schämen sollte und dazu führt das Funde wieder zugeschüttet werden um sie "zu gegebener Zeit" zu untersuchen......

Beitrag 04.02.2019, 20:37

HansBF
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@Ladon
ich Sprach vom Sondler der im Wald rum rennt und Rostige Nägel findet.
Nicht von Gaunern die auf abgesperrten Ausgrabungen Suchen und Rücksichtslos vorgehen.

Beitrag 04.02.2019, 21:04

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Kleinvieh
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HansBF hat geschrieben:
04.02.2019, 20:37
@Ladon
ich Sprach vom Sondler der im Wald rum rennt und Rostige Nägel findet.
Tun die doch nebenbei noch was für die Umwelt... :mrgreen:

Nebenbei...nicht weit von mir entfernt, vor vielen Jahren, sah eine ältere Dame, beim spazieren gehen, ( ohne Sonde ) im frisch gepflügtem Acker, etwas glitzern. Sie hob es auf, gab die römische Goldmünze ab, und daraus wurde ( Rekonstruktion ) :
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Ich möchte mit Gold und Silber nicht reich werden, ich hoffe nur mit diesen später nicht arm zu sein... smilie_48

Beitrag 04.02.2019, 21:05

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Kleinvieh
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Die germanische/römische Geschichte musste etwas umgeschrieben werden !
Ich möchte mit Gold und Silber nicht reich werden, ich hoffe nur mit diesen später nicht arm zu sein... smilie_48

Beitrag 05.02.2019, 06:12

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Ladon
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HansBF hat geschrieben:
04.02.2019, 20:37
@Ladon
ich Sprach vom Sondler der im Wald rum rennt und Rostige Nägel findet.
Nicht von Gaunern die auf abgesperrten Ausgrabungen Suchen und Rücksichtslos vorgehen.
Das habe ich dann missverstanden, sorry.
Trotzdem habe ich nichts dagegen, wenn Steuergelder ausgegeben werden, um Wissenschaft zu betreiben und/oder Museen im positiven Sinn für die Allgemeinheit zu bereichern.
puffi hat geschrieben:
04.02.2019, 18:54
...
Leider ist die Schublade, die Ladon erwähnt, bei uns so beschissen gefüllt (ich hoffe man verzeiht mir das Wort), dass man sich schämen sollte und dazu führt das Funde wieder zugeschüttet werden um sie "zu gegebener Zeit" zu untersuchen.

Ne, da kann es ganz andere Gründe geben. Angenommen Du bist Archäologe und bekommst eine Ausgrabung finanziert, dann besteht da nicht selten ein klar definierter Auftrag. Meinetwegen ein Römerkastell freizulegen. Deine "Hiwis" stoßen nach 50cm an einer Ecke des Areals auf ein bislang völlig unbekanntes Bauwerk aus dem 15. Jahrhundert.
Dann schüttest Du das wieder (mit erhaltenden Maßnahmen kombiniert) zu, bis jemand kommt, der diesen Zeitraum erforscht.
Das gibt's auch spezifischer: Du gräbst in einer Römerstadt und dein Forschungsauftrag / dein Spezialgebiet ist die römische Wasserversorgung. Du stößt unerwartet auf ein Mosaik. Da legst Du dann eine Plane und Kies drauf, damit das die Kollegen mit dem benötigten Fachwissen zu gegebener Zeit wieder ans Licht holen.
Das hat nicht immer zwangsläufig was mit Geldmangel zu tun. Oft sind es einfach konservierende Maßnahmen.

Und bei allem historischem Interesse: was würdest Du sagen, wenn Ausgrabungen ohne jede Deckelung Geld verbrauchen dürften?
Andere gibt es schon genug

Beitrag 06.02.2019, 16:09

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Igolide
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Allerdings sieht man in Musen nicht alles was die haben!
Gold wird irgendwo auf der Welt aus der Erde gegraben. Dann schmelzen wir es zu Barren, bauen einen unterirdischen Tresor und graben es wieder ein. Wenn uns Außerirdische dabei beobachten, es käme ihnen reichlich obskur und seltsam vor.
W. Buffett

Beitrag 06.02.2019, 17:48

Aurargint
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Igolide hat geschrieben:
06.02.2019, 16:09
Allerdings sieht man in Musen nicht alles was die haben!
Stimmt! Das gilt auch für Museen... smilie_02

Beitrag 06.02.2019, 18:11

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Igolide
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Ich hatte nicht genug "e"-s dabei ... :oops:
Gold wird irgendwo auf der Welt aus der Erde gegraben. Dann schmelzen wir es zu Barren, bauen einen unterirdischen Tresor und graben es wieder ein. Wenn uns Außerirdische dabei beobachten, es käme ihnen reichlich obskur und seltsam vor.
W. Buffett

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