Aufbewahrung physische Edelmetalle

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

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Beitrag 30.10.2019, 12:59

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Kursprophet
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vergesst diese Fakedosen ,
taugen seit man sie fertig dafür kaufen kann schon nichts mehr denn die Bösewichte finden sowas ziemlich sicher und selbst größere Dosenlager lassen sich dahingehend sehr schnell und sicher prüfen alleine schon durch Klagprobe durch anschlagen oder spätestens indem man alle einfach mal in die Hand nimmt und schüttelt .

Will euch nicht den Spaß versauen aber Fakedosen, Cams mit Smartphoneapp ...

diversen Bruchclans ist sowas alles völlig egal , die lassen sich nicht davon abschrecken sondern mitunter passiert sogar das Gegenteil

rein raus danke Anke
und Cams und anderwertige Sicherungsmerkmale haben zwar manchmal auch eine abschreckende Wirkung aber das sollte man nicht überschätzen sondern auch die Kehrseite der Medaille bedenken denn die etwas härteren Einbrecher als irgendein Gelegenheitseinsteiger suchen gerade auch nach solchen Anzeichen die darauf hindeuten das dort eben auch etwas zu holen ist denn keiner Schraubt Kameras an Wände , Gitter , Spezialschlösser , Alarmanlagen .....wenn da nix besonderes ist was geschützt werden soll also eben nicht die Bude von Oma Müller die an ihrer schmalen Rente knabbert .

Jede Medaille hat zwei Seiten

Diese ``Spardosen`` da kann man sich jedenfalls getrost sparen und da ist es allemal besser sich irgendwas selbst zusammenzufrickeln oder sich wirklich gute Verstecke einzurichten o.ä. mitunter ist ein guter Falscher Hase auch ein Trumpf der wirklich ziehen kann :wink:

Und was man auch nie vergessen sollte ist die Feuergefahr , auch bei soetwas sind solche Dosen dann eine schlechte Wahl gewesen.
Zuletzt geändert von Kursprophet am 30.10.2019, 13:06, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 30.10.2019, 13:00

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Oliver
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Danke , gut zu wissen und wurde mir auch schon per pn mit geteilt . Allerdings - diese Art stänkerer gibt es wohl in jeglicher Art von Foren, egal welche.
Ich jedenfalls bin hier um dazu zu lernen zu diesen Themen und mich ggf. Aus zu tauschen. Zum Teil hab ich das bereits und werde es - um mal wieder auf das forenthema zurück zu kommen - umsetzen. smilie_01
Allerdings nicht in ner leeren Dose Ravioli smilie_02 bäh.....widerlich das Zeug smilie_12 smilie_20 smilie_52
smilie_37SCHAAAALKE smilie_37

Beitrag 30.10.2019, 13:52

Klecks
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Kursprophet hat geschrieben:
30.10.2019, 12:59
vergesst diese Fakedosen ,
taugen seit man sie fertig dafür kaufen kann schon nichts mehr
Jep, leider. Mit den Dingern wurde eine ehemals gute Idee kaputt gemacht. Das ist wie mit den hohlen Büchern: Hat 100 Jahre lang gut funktioniert. Irgendwann in den späten 1970ern wurden die Dinger dann in jedem Kaufhaus fertig angeboten, seitdem durchwühlt selbst der dümmste Einbrecher die Büchrregale :|
Kursprophet hat geschrieben:
30.10.2019, 12:59
und Cams und anderwertige Sicherungsmerkmale haben zwar manchmal auch eine abschreckende Wirkung aber das sollte man nicht überschätzen sondern auch die Kehrseite der Medaille bedenken denn die etwas härteren Einbrecher als irgendein Gelegenheitseinsteiger suchen gerade auch nach solchen Anzeichen die darauf hindeuten das dort eben auch etwas zu holen ist denn keiner Schraubt Kameras an Wände , Gitter , Spezialschlösser , Alarmanlagen
Abschreckung ist auch nicht Sinn und Zweck der IP-Cams. Die sollten im Gegenteil eher möglichst "unsichtbar" aufgestellt sein, damit sie nicht einfach ausgeknipst werden. Und eben auch niemanden aufmerksam machen.
Bei den Dingern geht s vielmehr darum, dass sie wesentlich günstiger und viel leichter zu installieren sind als eine herkömmliche Alarmanlage aber dennoch eine brauchbare Überwachung bei Abwesenheit bieten. Es geht als weniger um den "Fort Knox Effekt" sondern vielmehr darum, im Ernstfall schnell die Polizei alamieren zu können.

Weder das beste Versteck noch eine Batterie von Kameras sind Garanten, dass man verschont bleibt. 100%ige Sicherheit gibt's nicht. Man kann nur versuchen, den Aufwand ins unrentable zu erhöhen und das Risiko für den osteuropäischen Räumdienst zu steigern.

Verstecke und Cams sind als Einzellösungen nicht viel wert sondern taugen nur als Teil eines Gesaamtkonzepts. Dazu gehören in erster Linie eben vernünftige Schlösser, Türen und Fenster und -nicht zu unterschätzen- eine gute Nachbarschaft. Und ein überzeugender Honeypot, mit Bedacht platziert, kann durchaus größere Schäden verhindern. Geschlossene Rolläden halten zwar niemanden lange auf, verursachen aber einen Höllenlärm. Das sehr beliebte auf-Halbmast-setzen der Rollos wenn man in Urlaub fährt ist dagegen eine regelrechte Einladung.
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Beitrag 30.10.2019, 15:00

Quinar
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Klecks hat geschrieben:
30.10.2019, 13:52
, schnell die Polizei alamieren zu können.

Alarmiern (Alarm leitet sich ab von von "a las armas" -zu den Waffen) kannst mit so einen Spielzeug vermutlich zügig.

Ob das die Typen in Deiner Bude in den nächsten 20-25 Minuten sonderlich interessiert ist eine andere Frage.

Vernünftige Schlösser+Riegel oder der angesprochene Honeypot (bis hin zum Honeypottresor) sind diesbezügl. hilfreicher.

War im Übrigen nicht das nächtliche Insekt welches Deinen Schlaf verhinderte,sondern Dein Spielzeug, respektive Dein Vertrauen in dieses Spielzeug.

Beitrag 30.10.2019, 15:21

Klecks
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@ Quinar:

1.) Danke fürs die Klugscheissen. Wenn du das nächste Mal einen Tippfehler findest, darfst du ihn behalten.

2.) Von der nächsten PI bis zu mir sind es max. 15 Minuten. Nach 20-25 Min. klicken da schon die Handschellen.

3.) sind diese IP-Cams kein Spielzeug sondern -wie schon erwähnt- eine sicher nicht perfekte aber einfache und günstige Ergänzung, ganz sicher aber kein Ersatz für vernünftige Schlösser & Co.

4.) Mein Vetrauen in die Teile reicht exakt so weit wie ich respektive der Gauner das Ding schmeissen kann.

5.) Es kam übrigens auch schon ein Fall in den Nachrichten, wo Einbrecher tatsächlich aufgrund des Alarms der Cam in flagranti festgenommen wurden. Ganz so nutzlos, wie du tust, ist das "Spielzeug" also offensichtlich doch nicht.

6.) Hast du selbst eine IP-Kamera? Irgendwelche Erfahrungen damit? Nein? Was soll dann die Wadenbeißerei?
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Beitrag 30.10.2019, 19:18

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Spätlese
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Kursprophet hat geschrieben:
30.10.2019, 12:59
und Cams und anderwertige Sicherungsmerkmale haben zwar manchmal auch eine abschreckende Wirkung aber das sollte man nicht überschätzen sondern auch die Kehrseite der Medaille bedenken denn die etwas härteren Einbrecher als irgendein Gelegenheitseinsteiger suchen gerade auch nach solchen Anzeichen die darauf hindeuten das dort eben auch etwas zu holen ist denn keiner Schraubt Kameras an Wände , Gitter , Spezialschlösser , Alarmanlagen .....wenn da nix besonderes ist was geschützt werden soll also eben nicht die Bude von Oma Müller die an ihrer schmalen Rente knabbert .
Jetzt bitte nicht nach einer Quellenangabe fragen, hab ich nämlich keine...........
Irgendwo hatte ich gelesen, das die (wohl in der Hauptsache) osteuropäischen Einbrecherbanden sich nicht groß um irgendwelche Sicherungen oder sonstiges kümmern, sondern ein Gebiet systematisch "abarbeiten".
Da wo man flott reinkommt, da geht´s rein, egal ob noble Villa oder kleine Bude. Wo nicht, dann eben nicht.
Grund: Es ist wohl statistisch erwiesen, das jeder Haushalt mindestens ca. 40-60€ Bargeld hat, es mindestens ein Handy (welcher Art auch immer) gibt und mindestens ein Lap-Top zu ergaunern ist. Alle anderen Wertsachen, die da so rumliegen kommen eigentlich nur noch "on Top". Selbst die Bude von Oma Müller wird schon wegen Bargeld lukrativ sein. Noch ein bisschen Schmuck dabei und schon passt´s.
Wenn so eine Bande es täglich auf z.B. 10 vollendete "Brüche" schafft, so ist die Beute im höheren 4-stelligen Bereich. Und das Tag für Tag, Woche für Woche.

Offtopic: Also ich mag Ravioli sehr gerne. Aber nur die von Maggi. Kleiner Tipp: Probiert mal Ravioli-Auflauf.
Eine Schicht Ravioli in eine Auflaufform geben, dann fett Käse drüber, wieder eine Schicht Ravioli und wieder Käse.
Das ganze bis halt die Form voll ist. Dann den ganzen Pott in den Ofen und.....................lecker! :!: :mrgreen:
Klar, ein First-Class-Menue ist das nicht, aber für mal eben auf die Schnelle...........
Du kannst es nie allen Recht machen. Selbst wenn du über’s Wasser laufen kannst, kommt sicher einer und fragt, ob du zu blöd zum Schwimmen bist

Beitrag 30.10.2019, 22:04

Quinar
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Klecks hat geschrieben:
30.10.2019, 15:21
@ Quinar:

1.) Danke fürs die Klugscheissen. Wenn du das nächste Mal einen Tippfehler findest, darfst du ihn behalten.

2.) Von der nächsten PI bis zu mir sind es max. 15 Minuten. Nach 20-25 Min. klicken da schon die Handschellen.

3.) sind diese IP-Cams kein Spielzeug sondern -wie schon erwähnt- eine sicher nicht perfekte aber einfache und günstige Ergänzung, ganz sicher aber kein Ersatz für vernünftige Schlösser & Co.

4.) Mein Vetrauen in die Teile reicht exakt so weit wie ich respektive der Gauner das Ding schmeissen kann.

5.) Es kam übrigens auch schon ein Fall in den Nachrichten, wo Einbrecher tatsächlich aufgrund des Alarms der Cam in flagranti festgenommen wurden. Ganz so nutzlos, wie du tust, ist das "Spielzeug" also offensichtlich doch nicht.

6.) Hast du selbst eine IP-Kamera? Irgendwelche Erfahrungen damit? Nein? Was soll dann die Wadenbeißerei?
Schlecht geschlafen?

Na juti, wer sich von einer Fliege, respektive von seiner Gläubigkeit an eine App nächtelang wachhalten läßt mag wohl häufiger mal etwas gereizt sein.

Glaub mal weiter daran daß eine Streifenbesatzung in der Minute losdüst in welcher Herr Klecks Insekt und Entreicherungsfachkräfte unterschieden hat und dort antelet.

Beitrag 30.10.2019, 22:42

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Spätlese
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Quinar hat geschrieben:
30.10.2019, 22:04
Glaub mal weiter daran daß eine Streifenbesatzung in der Minute losdüst in welcher Herr Klecks Insekt und Entreicherungsfachkräfte unterschieden hat und dort antelet.
Ich weiß ja nicht wo jeder hier herkommt, aber bei uns funktioniert das.
Streifenpolizisten die mit strafrechtlich untergeordneten Aufnahmeprozessen beschäftigt sein sollten und in unmittelbarer Umgebung sind, erhalten bei solchen Delikten sofort Order zum Einsatzort mit allen erforderlichen Rechten (Blaulicht, Sirene)
Das geht hier Ratz-Fatz. Zusätzlich können bei Bedarf auch andere Streifen zur Abriegelung der Zufahrtsstrassen hinzu kommen, um ein Entkommen möglichst zu verhindern.
Ob sowas in Millionenstädten wie z.B. Berlin, Frankfurt, München oder auch Köln in dieser Art abläuft, kann ich nicht sagen.
Du kannst es nie allen Recht machen. Selbst wenn du über’s Wasser laufen kannst, kommt sicher einer und fragt, ob du zu blöd zum Schwimmen bist

Beitrag 30.10.2019, 23:25

Quinar
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Spätlese hat geschrieben:
30.10.2019, 22:42
Quinar hat geschrieben:
30.10.2019, 22:04
Glaub mal weiter daran daß eine Streifenbesatzung in der Minute losdüst in welcher Herr Klecks Insekt und Entreicherungsfachkräfte unterschieden hat und dort antelet.
Ich weiß ja nicht wo jeder hier herkommt, aber bei uns funktioniert das.
Streifenpolizisten die mit strafrechtlich untergeordneten Aufnahmeprozessen beschäftigt sein sollten und in unmittelbarer Umgebung sind, erhalten bei solchen Delikten sofort Order zum Einsatzort mit allen erforderlichen Rechten (Blaulicht, Sirene)
Das geht hier Ratz-Fatz. Zusätzlich können bei Bedarf auch andere Streifen zur Abriegelung der Zufahrtsstrassen hinzu kommen, um ein Entkommen möglichst zu verhindern.
Ob sowas in Millionenstädten wie z.B. Berlin, Frankfurt, München oder auch Köln in dieser Art abläuft, kann ich nicht sagen.

Er soll sich die Frage einfach für seine Region selbst beantworten.
Ich weiß lediglich daß es in etlichen Gegenden definitiv nicht zuverlässig funktionieren kann (ohne den Beamten hier irgendeine Schuld zuweisen zu wollen!)

Beitrag 31.10.2019, 04:48

kribelboble
Bemerkung zu Überwachungskameras
===============================
Viele Kameras nicht nur aus chinesischer Produktion verwenden veraltete Software die nie mit Fixes für immer wieder entdeckten Sicherheitsproblemen versorgt werden.
Die meisten billig WLAN-Kameras haben z.B. den WPA2-Krack-Bug nie beseitigt.
Außerdem öffnet ein nicht absolut abgesichertes System was z.B. Videos auf eine externe Cloud auslagert oder über proprietäre Software den Zugang per App auf Videos erlaubt das eigene Netz wie ein Scheunentor.

Ich würde raten:
1. Der Überwachungskameras selbst immer den Internetzugang sperren - auch nicht per Firewall für ausgesuchte Ports etc.
2. Installation einer kleinen Raid-Lösung (Synology oder Qnap) die jeweils Lizenzen von Surveillance-Lösungen beinhalten - diese - und nicht die vom Kamerahersteller bereitgestellte Softwarelösung - nimmt die Kameravideos auf macht die Bewegungserkennung und speichert diese auch. Diese kleine Nas schottet man gegenüber dem Internet außer für die e-mail-Benachrichtigung komplett ab sodass der Zugang nur lokal über das lokale Netz erfolgen kann.
3. Nun nutzt man z.B. über den Router (Fritzbox hat sowas) einen VPN-Zugang zum lokalen Netz ein um die Videos bei bedarf auch ansehen zu können.

Das ist viel sicherer als irgendeine super-duper-Software einer 100 Euro Kamera.

Viele vergessen z.B. die trivialsten Dinge.
Wenn bei einer Außenkamera die per Lan-Kabel angeschlossen ist einfach ein externer Laptop angeschlossen wird erhält er meist von DHCP-Server eine lokale IP-Adresse zugewiesen. Schon ist ein externes Gerät im lokalen Netz.
D.h. man muss verhindern, daß "neue" Geräte am Lan-Port eine IP-Nummer bekommen.

Klar kann ich für 100 Euro eine Überwachungskamera kaufen, daß ist Meinung genauso blöd wie wenn ich einen Haustürschlüssel irgendwo in der Nähe der Haustüre verstecke. Selbst das Lagern eines Ersatz-Schlüssels bei einem Nachbarn löchert den eigenen Einbruchschutz auf wenn dieser den Schlüssel nicht auch sichert.

Deswegen halte ich den Banktresor immer noch für den sichersten Aufbewahrungsort für Wertsachen die meinen Versicherungsschutz der Hausratversicherung übersteigen.

Beitrag 31.10.2019, 06:53

Aurargint
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 300
Registriert: 24.09.2012, 16:10
kribelboble hat geschrieben:
31.10.2019, 04:48
Bemerkung zu Überwachungskameras
===============================
Viele Kameras nicht nur aus chinesischer Produktion verwenden veraltete Software die nie mit Fixes für immer wieder entdeckten Sicherheitsproblemen versorgt werden.
Die meisten billig WLAN-Kameras haben z.B. den WPA2-Krack-Bug nie beseitigt.
Außerdem öffnet ein nicht absolut abgesichertes System was z.B. Videos auf eine externe Cloud auslagert oder über proprietäre Software den Zugang per App auf Videos erlaubt das eigene Netz wie ein Scheunentor.

Ich würde raten:
1. Der Überwachungskameras selbst immer den Internetzugang sperren - auch nicht per Firewall für ausgesuchte Ports etc.
2. Installation einer kleinen Raid-Lösung (Synology oder Qnap) die jeweils Lizenzen von Surveillance-Lösungen beinhalten - diese - und nicht die vom Kamerahersteller bereitgestellte Softwarelösung - nimmt die Kameravideos auf macht die Bewegungserkennung und speichert diese auch. Diese kleine Nas schottet man gegenüber dem Internet außer für die e-mail-Benachrichtigung komplett ab sodass der Zugang nur lokal über das lokale Netz erfolgen kann.
3. Nun nutzt man z.B. über den Router (Fritzbox hat sowas) einen VPN-Zugang zum lokalen Netz ein um die Videos bei bedarf auch ansehen zu können.

Das ist viel sicherer als irgendeine super-duper-Software einer 100 Euro Kamera.

Viele vergessen z.B. die trivialsten Dinge.
Wenn bei einer Außenkamera die per Lan-Kabel angeschlossen ist einfach ein externer Laptop angeschlossen wird erhält er meist von DHCP-Server eine lokale IP-Adresse zugewiesen. Schon ist ein externes Gerät im lokalen Netz.
D.h. man muss verhindern, daß "neue" Geräte am Lan-Port eine IP-Nummer bekommen.

Klar kann ich für 100 Euro eine Überwachungskamera kaufen, daß ist Meinung genauso blöd wie wenn ich einen Haustürschlüssel irgendwo in der Nähe der Haustüre verstecke. Selbst das Lagern eines Ersatz-Schlüssels bei einem Nachbarn löchert den eigenen Einbruchschutz auf wenn dieser den Schlüssel nicht auch sichert.

Deswegen halte ich den Banktresor immer noch für den sichersten Aufbewahrungsort für Wertsachen die meinen Versicherungsschutz der Hausratversicherung übersteigen.
Stimmt! Der Banktresor ist so sicher, daß man im Fall der Fälle (Weltenrettung etc.) selbst nicht mehr an sein Eigentum kommt! smilie_11

Beitrag 31.10.2019, 07:50

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lifesgood
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Das ist das Problem.

Ich bin ja ein Anhänger der Streuung und das gilt auch bei der Lagerung.

Ein Teil sollte sich immer im direkten persönlichen Zugriffsbereich, aber ein Teil kann auch im Bankschließfach sein, das ich auch als außerordentlich sicher erachte.

Irgendwann sperrt die Bank schon wieder auf, dass man ran kann. Optimalerweise bei mehreren Banken ggf. auch im Ausland.

Aber letztendlich muss das jeder so machen, wie er persönlich sich wohl dabei fühlt.

lifesgood

Beitrag 31.10.2019, 09:32

Franz007x
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Das ist keine Geschichte die mir wer erzählt hat, das ist eine Geschichte die sich bei MIR so zugetragen hat.

Ich wohne in einer Stadt mit knapp 40.000 Einwohnern, meine Wohnung ist in einen Gebiet mit mehreren Wohnblocks, die Polizei ist keine 1000 Meter entfernt.

Das ist jetzt nicht die Story von Falschen Polizisten!

Eines Tages vor 10 Jahren (war etwa diese Jahreszeit) rief mich ein Herr xyz an und stellte sich vor das er eine Sonderermittlungseinheit leitet zu bekämpfung von Fahrraddiebstählen in meinen Wohngebiet bla bla bla, er würde sich in ca 30min wieder melden und ich solle doch bitte bei der Polizei anrufen um mir das bestätitgen zu lassen.

Beim zweiten Anruf erklärte er sich genauer, er hat Einbrecher gespielt (in den Kellerabteilen) und u.a. ist ihm mein Fahrrad (NP ~3.500€) aufgefallen
Sein Plan war in meinen Privaten Kellerabteil (so eine Alu-Verschlag wo man natürlich reinschauen kann) ein Überwachungssytem zu Installieren welches auf erschütterung/bewegung ein Mikrofon aktiviert und somit "Alarm" auslöst (das Mic solle dann den Einbruch bestätigen)... gesagt.... getran .... paar Tage später kamen zwei Herren und brachten das System an und überprüften es auf funktion (ging übers Handy-Netz), ab diesen Tag solle ich doch bitte mein Abteil nicht mehr betreten und falls es doch nötig wäre solle ich der Polizei bescheid geben. (Ich wurde auch darauf hingewiesen, das die Polizei mir das Rad im falle es scheiterns NICHT ersetzt!)

Es war Faschingsdienstag oder Aschermittwoch da schellte morgens um ~7Uhr mein Handy... Polizei "Wir schalten das System jetzt ab, gleich kommt jemand von uns vorbei"
ich überlegte noch kurz ob ich jetzt halb nackt in den Keller laufen sollte, entschied mich aber doch noch für eine Hose, d.h. ich war ca. 30sek später im Keller, mein Rad war WEG! Auf der Strasse war für mich kein verdächtiges Fahrzeug auszumachen. Mein Rad war nicht fahrbar wegen eines zweiten Schlosses.
Ca. 2 min. später traff der erste Steifenwagen ein kurz darauf ein zweiter welcher gleich weiter fuhr um die Gegend abzusuchen, ein 3. war dann auch noch in der Gegend unterwegs.

Mir ist ganz klar das man das nicht mit einer Wohnung durchsuchen vergleichen kann, dafür benötigt man deutlich mehr Zeit, ich wollte damit mehr aufzeigen das es kein System gibt was wirklich sicher ist, auch wenn die Polizei keine 1.000 Meter entfernt ist.

Am rande sei bemerkt das es den Herrn xyz extrem unangenehm war, das die Sache so gelaufen ist, einige Tage später wurde einer bei einer ähnlichen Situation (auch überwachter Keller) gefasst, leider konnte man nicht nachweisen ob "Er" auch was mit meinen Rad zu tun hatte, es konnten bei mir keine verwertbare Spuren gesichert werden.
Traurig war dann nur wie meine Hausrat Vers. sowas abspeiste, Wiederbeschaffungswert lächerlich, Anbauteile vergiss es... etc.
2 Jahre später habe ich mir dann endlich eine neues Rad gekauft (~3.000€) habe Herrn xyz angerufen ihn lagen aber keine aktuelle Warnhinweise vor. Die Einbruchschäden habe ich gleich durch Massiven Stahl und ein deutlich grösseres Vorhängeschloss behoben) .... tja auch das Rad war nach paar Wochen weg und paar Tage später ein vergleichbares vom Nachbarn und noch ein weiteres vom Nebenhaus.... jetzt wurde der Zugang zu den Kellerabteilen durch eine Schloss von außen(Treppenhaus) gesichert (von innen weiterhin als Fluchtweg offen)

So long
Franz
Sei schlau... stell dich dumm

Beitrag 31.10.2019, 09:53

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kribelboble hat geschrieben:
31.10.2019, 04:48

...Deswegen halte ich den Banktresor immer noch für den sichersten Aufbewahrungsort ...
Hmm also jedes Jahr werden Banktresore ausgeräumt , die Nachrichten sind voll davon
aber nicht einer meiner Nachbarn smilie_11 , seit Jahren bzw Jahrzehnten nicht smilie_02

Ich halte Banktresore gleich aus einem ganzen Rudel an Gründen für nicht besonders sicher, bei meiner Hausbank zb steht den ganzen Tag die 40cm Haupttresortür sperrangelweit offen und das war auch bei vielen anderen Banken bei denen ich einst Kunde war tagesordnung. :roll:

Man durchspiele man diverse Szenarien und auch die wo man selbst auf einmal nicht mehr einfach so wann man es möchte an sein Eigentum käme. :lol:

Das schöne ist muss jeder selber wissen und natürlich kann sich egal wie man es macht alles sowohl als richtige als auch als falsche Wahl entpuppen, Sicherheit ist Illusion deshalb spricht man ja auch von Widerstandszeitwerten und nicht von Sicherheitswerten :lol:
Zuletzt geändert von Kursprophet am 31.10.2019, 10:12, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 31.10.2019, 10:00

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lifesgood
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... wenn auch das neue Rad innerhalb weniger Wochen weg war, würde ich mir auch die Frage stellen, ob es nicht jemand aus dem Haus war.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Fahrraddiebe Kellerabteile turnusmäßig inspizieren, um zu sehen, ob es da neue lohnenswerte Beute gibt.

Ich hatte einen ähnlichen Fall im Vermietungsbereich vor einigen Monaten. Da hatte ein Mitbewohner zweimal hintereinander zwei Kellerabteile aufgebrochen und teure Sportangelausrüstungen gestohlen.

@Kursprophet: Es gibt auch Banken, bei denen sich hinter der dicken Tresortür noch eine sehr massive Eisengittertür befindet, die nach jedem Besuch wieder verschließt. Aber auch ohne diese zusätzliche Sicherung ist das Einbruchsrisiko bei einem Bankschließfach wohl deutlich kleiner als das Risiko eines Wohnungs-/Hauseinbruches.

Grundsätzlich ist jede Art der Lagerung eine "Glaubensfrage" und es lassen sich für jede Art der Lagerung je nach eigener Einstellung zig Vorteile oder eben zig Nachteile aufzählen. Wenn man es objektiv betrachtet, sollte man bei jeder Art der Lagerung die Vor- und Nachteile betrachten und wird zu dem Schluß kommen, dass keine Lagerung optimal und zu 100% sicher ist. Genau deshalb sollte man auch bei der Lagerung streuen, so kann nie alles weg sein.

lifesgood

Beitrag 31.10.2019, 10:22

Franz007x
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Diese Frage stellte mir natürlich auch die Polizei, ob ich jemanden "verdächtige"... klar hätte ich da Leute nennen können, das wäre aber nur aus dem Bauch heraus weil mir die Nase nicht gefällt oder weil er mich mal nicht gegrüßt hat, mehr aber nicht, da schweigt man dann doch lieber, die Wohnanlage hat nur einen sehr geringen Vermietanteil, der grossteil ist Eingennutzung, und das will ich niemanden zutrauen.

und beim Ersten Diebstahl hat mir der Herr xyz erzält das es gut organisierte Banden sind und das die Fahrräder u.a. einige Tage später am Gardasee in der Vermietung zu finden seien, dort würden sie dann einige Wochen gutes Geld machen und dann richtung Osten ihren lebensabend verbringen, Er hatte da echt gute Erkenntnisse, was leider nichts gebracht/geholfen hat
Sei schlau... stell dich dumm

Beitrag 31.10.2019, 10:23

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Kursprophet
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lifesgood hat geschrieben:
31.10.2019, 10:00


@Kursprophet: Es gibt auch Banken, bei denen sich hinter der dicken Tresortür noch eine sehr massive Eisengittertür befindet, die nach jedem Besuch wieder verschließt.

Meine gehört nicht dazu aber selbst wenn , dann ist das eben nur eine Gittertür und keine 40cm Tresortür wo man nichtmal mit einem Bulldozer durchkäme .

Will sagen das bei vielen Banken der Tresorraum auch nur so Tresorspezifisch sicher ist wenn der Tresorraum auch wirklich geschlossen ist .

Und wenn es um ne ``Gittertür`` mehr oder weniger ginge dann würde ja auch bei manchem die Feuerschutzkellertür ausreichen :lol:

ich hatte einstmals ein Schließfach primär dafür um diverse Papiere und Daten vorallem feuersicher auslagern zu können , dafür war das Schließfach wieder gut
aber das gibts eben nicht umsonst und man hat dabei zumeist auch wieder zusätzliche Risiken wie zb das Schlüsselverlustrisiko welches dann im Verhältnis auch plötzlich ein recht teurer Spaß werden könnte , also wieder was an der Backe was einem keinerlei Vorteile sondern nur neue weitere Risiken verpasst :wink:

soll jeder machen wie er es für richtig hält

Beitrag 31.10.2019, 13:03

Klecks
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Spätlese hat geschrieben:
30.10.2019, 22:42
Quinar hat geschrieben:
30.10.2019, 22:04
Glaub mal weiter daran daß eine Streifenbesatzung in der Minute losdüst in welcher Herr Klecks Insekt und Entreicherungsfachkräfte unterschieden hat und dort antelet.
Ich weiß ja nicht wo jeder hier herkommt, aber bei uns funktioniert das.
dito.
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Beitrag 31.10.2019, 15:28

kribelboble
Natürlich hört man immer wieder von Raub von Banktresoren.
Aber es ist natürlich eine Abwägung von Warscheinlichkeiten.
In Deutschland starben 2017 ca. 3100 Menschen im Straßenverkehr, das ist ein Risiko von 1:25000 pro Jahr.
Bei diesen Zahlen ist das Risiko im Leben ca. 1:344 im Straßenverkehr umzukommen.
Ich schätze das Risiko dass der eigene Banktresor ausgeraubt wird ähnlich groß.
Ich bewege mich aktiv im Straßenvehr ohne Lebensversicherung, mein Bantresor ist aber zu 100% versichert.

Beitrag 31.10.2019, 16:02

Quinar
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Zumal die Banktresorfraktion ja immer wieder lediglich das Aufbruchsrisiko beleuchtet.Selbst dies noch unter "schiefem" Licht.

Ich bleibe dabei daß ein Banktresor für mich keinesfalls eine Option wäre.
Zugegeben, die Perspektive eines Ballungsraumbewohners mit unzureichenden Lagermöglichkeiten (im modernen Einfamilienhaus oder gar der ETW ) mag sehr wohl anderweitig ausschauen.

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