Bargeldverbot -Szenarien?

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

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Beitrag 21.03.2020, 11:23

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SteveG
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Kursprophet hat geschrieben:
20.03.2020, 17:16
aber dennoch greifst du Waren an die vom Kassenband kommt und durch viele Hände ging :wink:
Mit dem Argument könnte ich der Verkäuferin auch einen Kuss geben.
Man sollte vermeiden, was vermeidbar ist, das ist doch nicht so schwer zu verstehen.

Beitrag 21.03.2020, 11:49

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Waschmaschine
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Toom in Köln nimmt derzeit kein Bargeld mehr an, aufgrund der Bildrechte ein Link zum Foto:

https://twitter.com/KatzschkeM/status/1 ... 6416667649

Beitrag 21.03.2020, 13:12

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Kursprophet
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SteveG hat geschrieben:
21.03.2020, 11:23
Kursprophet hat geschrieben:
20.03.2020, 17:16
aber dennoch greifst du Waren an die vom Kassenband kommt und durch viele Hände ging :wink:
Mit dem Argument könnte ich der Verkäuferin auch einen Kuss geben.
Man sollte vermeiden, was vermeidbar ist, das ist doch nicht so schwer zu verstehen.
Ja genau und es ist möglich Ware zu reinigen /desinfizieren , ebenso Geld smilie_13

Es sollte nur der Hinweis sein das man wenn man schon vorsichtig aggieren will / sollte man alles überdenken sollte und sich nicht nicht auf nur 2-3 Sachen fixiert und dann in vermeindlicher Sicherheit wiegt
aber alles andere übersieht :wink:
Bargeld vermeiden aber Türklinken unbedacht benutzen , Pin mit Handschuhen eingeben aber Post einfach so öffnen... Schuhe ...Kleidung...

das ist doch wohl auch nicht so schwer zu verstehen , oder ?
Kursprophet hat geschrieben:
20.03.2020, 10:19
Stellt euch einfach vor das auf einmal einfach alles wie ``Bahnhofslaterne unten`` ist :lol:
Wirkt erstmal etwas überzogen aber im Kern hat er völlig recht :idea:
Katastrophenfall - Was tun? Desinfektionsmittel selber herstellen
https://www.youtube.com/watch?v=7Lag6I2Sr3I

Beitrag 21.03.2020, 13:37

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senimut
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Kursprophet hat geschrieben:
21.03.2020, 13:12
SteveG hat geschrieben:
21.03.2020, 11:23
Kursprophet hat geschrieben:
20.03.2020, 17:16
aber dennoch greifst du Waren an die vom Kassenband kommt und durch viele Hände ging :wink:
Mit dem Argument könnte ich der Verkäuferin auch einen Kuss geben.
Man sollte vermeiden, was vermeidbar ist, das ist doch nicht so schwer zu verstehen.

Ich sehe das Risiko, dass die Waren im Stapel kontaminiert sind, als sehr gering an. Die werden von Maschinen verpackt, falls Hände im Produktions-/Verpackungsprozess im Spiel sind, sind sie behandschuht. Beim Discounter werden sie palettenweise aufgestellt, kleinere Pakete werden aufgerissen, die Waren werden aber nicht angefasst.
Als ich heute morgen bei Aldi einkaufen war, hatte ich die rechte Hand in einem Einmalhandschuh, die linke war frei.
Habe die Waren mit der linken Hand in den Wagen gelegt, das innere des Wagens ist relativ unbedenklich. An der Kasse habe ich die Waren mit der linken Hand aufs Band gelegt. Das Band selbst stellt eine gewisse Grauzone dar, theoretisch könnte jemand drauf gehustet haben. Die Kassiererin hatte Handschuhe an. Bezahlt habe ich it Karte, die ich mit der linken Hand aus der Hosentasche zog, die PIN habe ich mit der rechten Hand eingegeben. Mit der rechten habe ich auch den Wagen geschoben und den Wagenstecker angefasst und auch alles andere, was auch andere anfassen.
Anders sieht es bei Wühltischen aus. Da patscht jeder alles an, deshalb habe ich auch bei den vom Verfallsdatum bedrohten und runtergesetzten Sachen nicht zugegriffen, obwohl Passendes dabei war und ich da sonst keine Bedenken habe.
Natürlich kann ich trotzdem mit dem Einkauf einen Keim nach Hause geschleppt haben, aber es geht nicht um absolute Sicherheit, die nicht zu erreichen ist, sondern um Risikominimierung.
Heute kam auch der gestern bestellte 96%ige Alkohol und das Glycerin an, das ich gestern bestellt hatte. Damit mixe ich mir mein Desinfektionsmittel selbst.
LG senimut

Beitrag 21.03.2020, 13:54

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Kursprophet
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Das Band ist keine Grauzone sondern jede Ware die darauf landet wurde zumeist schon 2 x angefasst und alles geht dann übers Band und dann durch die Hände der Kassierer/ innen und dann wiederum in die Kundenhand
Dann meist nochmal beim einladen in ein Fahrzeug und dann nochmal zuhause beim auspacken ....

Zudem reicht es doch schon wenn einer vor einer Palette mit Ware hustet oder nießt und der Ganze Haufen ist schwupps schon mit Tröpfchen konterminiert ....ebenso der Fußboden und deine Schuhe usw usw

Ich wollte damit auch nur darauf Hinweisen das die Gedanken zu Bargeld genau so auch auf vieles andere ebenso zutreffend sind , wer also meint das er gut dasteht nur weil er Cash vermeidet und mit Karte zahlt der übersieht schnell die tatsächliche Konterminationsproblematik im Ganzen .

Hat von euch schonmal irgendwer mit konterminationsfähigem Material in einem Labor handtiert ?
Und da gehts praktisch erstmal nur darum sich auf Hände Geräte und Arbeitsflächen zu konzentrieren , es bedarf viel Konzentration eben keine Flüchtigkeitsfehler zu machen und das ist mitunter sehr anstrengend .

Wer das kennt hat einen anderen Blick auf solche Situationen. Und im Labor ist man mit all dem alleine , im Supermarkt haben sich Hunderte Menschen im Nah- und Kontakt -Bereich dieser Waren bewegt und fast alles geht über das Kassenband .

Beitrag 21.03.2020, 15:20

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senimut
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@ frosch:Stimmt schon, was Du sagst.
Wie ich geschrieben habe, geht es mir auch nicht um Risikoelimination, die unmöglich ist, sondern um Risikominimierung.
Ja, ich habe auch schon in der Mikrobiologie gearbeitet, und jeder der das kennt, weiß, dass es auch dort keine 100%ige Sicherheit gibt, trotz der, den jeweiligen Erregern angepassten enormen Sicherheitsvorkehrungen. In Der Theorie vielleicht annähernd 100%, aber in der Realität deutlich weniger, wegen der Unachtsamkeit und Gleichgültigkeit Mancher.
Wie gesagt, auch wenn es nicht hundertprozentig sicher ist, sehe ich das Risiko für Waren aus dem Stapel als sehr gering an, sofern nicht schon andere Leute es in der Hand hatten. Und wenn das Zeug erst mal bei mir im Auto ist und ich den Einkaufswagen zurückgebracht habe, ziehe ich den evtl. kontaminierten Handschuh aus und bin wieder im Auto und damit in meinem häuslichen Umfeld. Und mit der nicht behandschuhten Hand habe ich die ganze Zeit nichts anderes angefasst, als die (meiner Meinung nach) relativ sicheren Waren aus dem Stapel. Tja, und wenn mir das auch noch Zuviel Risiko ist, muss ich halt eben alles selber anbauen und züchten. (Was ich zu einem nicht unerheblichen Anteil auch tue)
Liebe Grüße und bleibt gesund :wink:

Beitrag 21.03.2020, 18:04

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Kursprophet
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Ja danke du / ihr auch smilie_01

und ja richtig es geht um Risikominimierung ,
ein Restrisiko bleibt immer und wenn man sich der Situation angebracht verhält stellt Cash auch kein größeres Risiko da als vieles andere , vorallem die unerkannten Risiken , die nicht bedachten Dinge des Alltags bergen mitunter ein höheres Gefahrenpotential als die Dinge die man auf dem Schirm hat.

Wichtig ist das man sich bewusst hält was genau man wirklich tut
und man muss dazu mit der Dämlichkeit anderer rechnen, good Luck smilie_57

``Für den Bürger werden im Umgang mit Banknoten und Münzen die gleichen Maßnahmen bezüglich der Handhygiene empfohlen wie bei allen anderen Gegenständen des alltäglichen Gebrauchs auch, wie zum Beispiel Türklinken, Einkaufswagen oder Zahlungsterminals", heißt es von der Bundesbank weiter. ``

https://www.merkur.de/leben/gesundheit/ ... 64695.html

Beitrag 12.08.2020, 21:40

Herebordus
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Ein neues Video zum Thema ist da. Seht es an und erkennt die Gefahr, wenn Bargeld verboten wird.


MAX OTTE - Die Bargeldabschaffung bedroht Bürgerrechte

https://www.youtube.com/watch?v=o3ktP5vEM_w

Beitrag 12.08.2020, 23:12

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aerox
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@Allen
auf der Website des BIS(Bank for International Settlements: die Zentralbank der Zentralbanken) findet man bzgl. Corona-Viren:
"Scientific evidence suggests that the probability of transmission via banknotes is low when compared
with other frequently-touched objects, such as credit card terminals or PIN pads."

https://www.bis.org/publ/bisbull03.htm

Tcha, die Gates-WHO hat eine anderssinnige Empfehlung...wobei BIS auch nicht "ohne Last" ist...
---Humor und EM's in diesen Tagen...sind lebensschonende Maßnahmen...
...Down with the SPY-Phone...

Beitrag 13.08.2020, 19:40

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Silversurfer1984
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Registriert: 28.07.2020, 05:48
Zum Thema Bargeldbeschränkung, aktuelle Nachricht meiner Ex-Hausbank:

Sehr geehrter Sehr geehrte Kundin,
Sehr geehrter Kunde,

erstellt am 31.07.2020 23:09 Blatt 1 von 1
um dem Nutzungsverhalten der Gesamtheit unserer Kundinnen und Kunden noch besser zu
entsprechen, passen wir zum 01.09.2020 die Standardlimite für Abhebungen an
Geldautomaten an. Für Abhebungen an Geldautomaten innerhalb der EU mit Ihrer girocard
(Debitkarte) gelten dann für Kundinnen und Kunden der Sparda-Bank Südwest eG
grundsätzlich folgende einheitlichen Verfügungslimite:
Tageslimit:
Wochenlimit:
2.000 EUR (Abhebungen an Geldautomaten innerhalb der EU pro Tag)
3.500 EUR (Abhebungen innerhalb von 7 Tagen insgesamt an Geldautomaten
innerhalb der EU)
Wenn Sie das oben genannte Limit verändern möchten, können Sie dies persönlich in der
Filiale, telefonisch unter xxxxxxxx. oder digital per Nachricht aus dem
Online-Banking beauftragen.
Das Gesamtlimit für Abhebungen an Geldautomaten und Kartenzahlungen innerhalb der EU
ist von der Änderung nicht betroffen und liegt wie bisher bei 7.500 Euro pro Tag. Wenn
Sie beispielsweise 2.000 Euro am Geldautomaten abheben, stehen Ihnen an diesem Tag noch
5.500 Euro für Kartenzahlungen zur Verfügung.
Für Kartenzahlungen gilt kein Wochenlimit.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Sparda-Bank Südwest e
Der mit dem Gold tanzt. The Wolf of Goldstreet. Fiatiminator.

Beitrag 13.08.2020, 22:26

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aerox
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Beiträge: 187
Registriert: 19.02.2020, 17:13
@Silver: Ha!

Da wir hier bei gold.de sind: könnte es eine Obergrenze für EM auch geben?
---Humor und EM's in diesen Tagen...sind lebensschonende Maßnahmen...
...Down with the SPY-Phone...

Beitrag 14.08.2020, 09:32

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Silversurfer1984
5 Unzen Mitglied
Beiträge: 81
Registriert: 28.07.2020, 05:48
aerox hat geschrieben:
13.08.2020, 22:26
@Silver: Ha!

Da wir hier bei gold.de sind: könnte es eine Obergrenze für EM auch geben?
Möglich ist alles, aber vorstellen kann ich es mir nicht.

In der Geschichte gab es immer Goldverbote, aber die weltweite Vernetzung (www) gab es seinerzeit nicht. Zudem war die Lobby damals nicht so ausgeprägt. Eine Obergrenze würde vermutlich die Elite treffen, aber selbst hier sieht man, dass Vermögenssteuer nicht durchsetzbar sind.

Natürlich kann man nicht vorhersehen, was in „Extremsituationen“ geschieht.

Prognosen bringen nur insoweit etwas, eventuelle Szenarien gedanklich durchzuspielen und daraus einen persönlichen Spielplan zu entwickeln.
Der mit dem Gold tanzt. The Wolf of Goldstreet. Fiatiminator.

Beitrag 14.08.2020, 12:57

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Kilimutu
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Registriert: 06.03.2011, 09:44
Hier eine Aussage von Devrient:

Banknotenhersteller G+D: Das Digitalgeld kommt

https://www.comdirect.de/inf/news/detai ... DESCENDING

Es geht los :?
Letzte Woche war die Atomkraft so sicher wie das Amen in der Kirche - heute ist sie so sicher wie die Renten (Sven Lorig im ARD Morgenmagazin, nach Fukushima)

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