Gold oder Aktien?

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

Antworten

Beitrag 04.03.2019, 09:53

Benutzeravatar
goldmoney
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 293
Registriert: 02.02.2018, 11:16
Wohnort: Deutschland
SteveG hat geschrieben:
03.03.2019, 20:46
lifesgood hat geschrieben:
03.03.2019, 14:04
Du schreibst Negativzinsen seien theoretisch. Sind sie das?

Ich habe kürzlich eine Werbezuschrift von Jaguar erhalten, da war das Leasingangebot mit einem Zins von -7,xx Prozent berechnet.

lifesgood

EDIT: Hab ein wenig im Net gesucht. Hier ein Leasingangebot mit einem Zinssatz von -14,10% https://www.performance-leasing-jaguar. ... -PEALw_wcB
Der Zinssatz ist Augenwischerei.
Rechne 20% auf den UVP, dann landest du bei >=0%.
Um die 1% Leasingfaktor ist ein gutes Angebot, aber nichts ungewöhnliches und hat mit Negativzinsen nichts zu tun.
Bereits in den 90-ern, als der Effektivzins für eine Autofinanzierung bei 16% lag, wusste man, dass der Barzahler einen anderen Preis bekommt. Also haben (die Schlauen) nach dem Barpreis gefragt (nicht selten war er asugewiesen) und den Konditionen der Hausbank für den den Fehlbetrag. Man hat dann alles miteinander vergleich und erst dann wusste man, welche Finanzierung günstiger ist.

Marktinstrumente sind ein alter Hut und haben mit dem Zinssatz nichts zu tun. Bei mobile.de findet man den Jaguar als Neuwagen bereits für ca 9000€ weniger. Die restlichen Bedingungen sind so unrealistisch, weil man nicht möchte, dass viele das Angebot wahrnehmen. Genauso bei Smawa mit den 1000 die man nur einmalig bekommt. Vorausgesetz gute Schufa. Wer benötigt nur 1000€ und hat einen guten Schufa Score? Die Anzahl dürfte absolut überschaubar sein. Man hat aber den Kunden erfasst und 100€ die Akquise bezahlt. Das ist billig. Meist kostet ein Neukunde 500€ oder mehr.

Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Ich würde echte Negativzinsen für Kredite begrüßen, doch sie werden leider nicht kommen.

Stellt euch vor, alle Immobilienfinanzierungen die auslaufen, werden mit Minuszinsen refinanziert. Da kann man direkt eine neue Banken Rettung einplanen.
Selbst Schäuble hat gesagt, Negativzinsen sind nicht kleiner Positivzinsen.
Sie stellen das System auf den Kopf. Falls sie doch kommen, sind wir in der Planwirtschaft angekommen.
"The gold standard is the only method we have yet found to place a discipline on government, and government will behave reasonably only if it is forced to do so"
Friedrich August von Hayek

Beitrag 04.03.2019, 10:31

Benutzeravatar
SteveG
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 127
Registriert: 13.04.2018, 07:52
Angebote wie das genannte von Smava haben mit Negativzinsen nichts zu tun.
Das ist Kundendatengewinnung, nichts weiter.

Wäre es anders, gäbe es nicht die Beschränkung auf 1000/24. Aber in dieser Größenordnung scheint der prognostizierte Businesscase noch positiv zu sein.

Beitrag 04.03.2019, 10:57

Benutzeravatar
Ladon
Moderator
Beiträge: 6590
Registriert: 17.05.2010, 13:38
Wohnort: Terra
goldmoney hat geschrieben:
04.03.2019, 09:53
...
Selbst Schäuble hat gesagt, Negativzinsen sind nicht kleiner Positivzinsen.
Sie stellen das System auf den Kopf. Falls sie doch kommen, sind wir in der Planwirtschaft angekommen.
...
goldmoney hat geschrieben: ...
Deflation (der Geldmenge) = Negativzinsen

Das ist schon mal die Grundregel im Kreditgeldsystem
Ich wundere mich echt, dass Dir überhaupt noch jemand antwortet. Innerhalb von 48 Stunden wird aus einer Grundregel ein auf den Kopf stellen.

Im Prinzip spamst Du nur rum und schwadronierst so viel damit Dein Unsinn nicht ganz so arg auffällt. Scheinbar ist Dir selber klar, was Du hier versuchst.

Mich erinnert das an gewisse User, die nicht mehr unter uns sind.
Andere gibt es schon genug

Beitrag 04.03.2019, 12:33

Benutzeravatar
goldmoney
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 293
Registriert: 02.02.2018, 11:16
Wohnort: Deutschland
Ladon hat geschrieben:
04.03.2019, 10:57
goldmoney hat geschrieben:
04.03.2019, 09:53
...
Selbst Schäuble hat gesagt, Negativzinsen sind nicht kleiner Positivzinsen.
Sie stellen das System auf den Kopf. Falls sie doch kommen, sind wir in der Planwirtschaft angekommen.
...
goldmoney hat geschrieben: ...
Deflation (der Geldmenge) = Negativzinsen

Das ist schon mal die Grundregel im Kreditgeldsystem
Innerhalb von 48 Stunden wird aus einer Grundregel ein auf den Kopf stellen.
Man sollte den Kontext stets betrachten, wenn man den Faden nicht verlieren will.
Meine Aussage : Deflation (der Geldmenge) = Negativzinsen kam als Antwort auf Salamis falsche Annahme:
Was sollen Negativzinsen bewirken?
Naja, zuerst einmal sollen sie das Geld entwerten und die Inflation antreiben....
Negativzinsen als Sonderform der Niedrigzinsen, den hoch sind sie ja nicht, könne logischerweise schon mal keine Inflation verursachen, weil in der Deflation das Geld an Wert (Kaufkraft) zunimmt. Soviel zur Allgemeinen Regel Inflation führt zu hohen Zinsen und Deflation zu niedrigen, wozu auch die Negativzinsen ja gehören müssten. Ich hatte das nicht ausformuliert, weil ich annahm das wäre jedem klar.
Deshalb war er schon mal grundsätzlich auf dem Holzweg, mit Negativzinsen die Inflation verursachen zu wollen.
Negativzinsen würden das System deshalb auf den Kopf stellen, weil der Kreditgeber, der immer eine reale positive Verzinsung anstrebt, das Geld schlicht behalten könnte in der Deflation, weil es an Kaufkraft gewinnt und nicht diese reale Verzinsung in Form von nominalen Negativzinsen mit dem Kreditnehmer teilen.
Hoffe das war jetzt verständlich.
"The gold standard is the only method we have yet found to place a discipline on government, and government will behave reasonably only if it is forced to do so"
Friedrich August von Hayek

Beitrag 04.03.2019, 12:38

Benutzeravatar
Igolide
5 Unzen Mitglied
Beiträge: 86
Registriert: 02.02.2019, 08:19
Aber dieser Ladon hat doch recht?

Du hast negativzinsen als Grundpfeiler genannt.
Ist doch egal warum.
Antwort oder Behauptung ist doch egal. Einmal so, einmal so.
Widerspruch bei deinen Aussagen

Eins gesagt.
Und dann das gegenteil gesagt.

Und jetzt windest du das wieder so hin damit es stimmt.
Gold wird irgendwo auf der Welt aus der Erde gegraben. Dann schmelzen wir es zu Barren, bauen einen unterirdischen Tresor und graben es wieder ein. Wenn uns Außerirdische dabei beobachten, es käme ihnen reichlich obskur und seltsam vor.
W. Buffett

Beitrag 04.03.2019, 13:36

Benutzeravatar
lifesgood
Gold-Guru
Beiträge: 2421
Registriert: 07.10.2012, 10:27
Wohnort: zwei
goldmoney hat geschrieben:
04.03.2019, 12:33

Negativzinsen würden das System deshalb auf den Kopf stellen, weil der Kreditgeber, der immer eine reale positive Verzinsung anstrebt, das Geld schlicht behalten könnte in der Deflation, weil es an Kaufkraft gewinnt und nicht diese reale Verzinsung in Form von nominalen Negativzinsen mit dem Kreditnehmer teilen.
Hoffe das war jetzt verständlich.
... verständlich ja, aber es entspricht nicht der Realität.

Von Dezember 2016 bis Dezember 2018 war die Verzinsung von deutschen Bundesanleihen negativ und trotzdem gingen sie weg.
Im Juni 2016 – nach dem Brexit-Votum, als Anleger weltweit verunsichert waren und verstärkt in sichere Bundeswertpapiere flohen – rutschte die Rendite des fünfjährigen Bundeswertpapiers auf bis zu minus 0,64 Prozent. Anleger, die den Bond damals kauften und bis zur Fälligkeit hielten, verloren also 0,64 Prozent ihres Einsatzes, anstatt Zinsen zu bekommen. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe markierte damals ihr historisches Tief bei minus 0,2 Prozent.
Quelle: https://www.handelsblatt.com/finanzen/m ... hrNzER-ap2

Auch Deine Aussage "Inflation der Geldmente = hoher Zins" ist falsch.
Am 1.1.2000 lag die Geldmenge M3 in der Eurozone bei gut 4 Billionen, im Oktober 2018 bei über 12 Billionen. Gleichzeitig ist der Leitzins der EZB von 3,0 % auf 0,0 % gefallen.

lifesgood

Beitrag 04.03.2019, 14:18

Benutzeravatar
goldmoney
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 293
Registriert: 02.02.2018, 11:16
Wohnort: Deutschland
lifesgood hat geschrieben:
04.03.2019, 13:36
goldmoney hat geschrieben:
04.03.2019, 12:33
Negativzinsen würden das System deshalb auf den Kopf stellen, weil der Kreditgeber, der immer eine reale positive Verzinsung anstrebt, das Geld schlicht behalten könnte in der Deflation, weil es an Kaufkraft gewinnt und nicht diese reale Verzinsung in Form von nominalen Negativzinsen mit dem Kreditnehmer teilen.
Hoffe das war jetzt verständlich.
... verständlich ja,
Da bin ich froh, so kann man in der Diskussion weitergehen.
lifesgood hat geschrieben: …aber es entspricht nicht der Realität. Von Dezember 2016 bis Dezember 2018 war die Verzinsung von deutschen Bundesanleihen negativ und trotzdem gingen sie weg.
Das ist zwar richtig, doch ist das noch kein Beweis, dass die Grundregel nicht mehr Gültigkeit hat. Man muss zuerst prüfen, ob eine andere regelkonforme Ursache diesem Verhalten zugrunde liegt, die die Grundregeln aushebelt oder überkompensiert.
Die Verzinsung wird durch zwei Faktoren beeinflusst. Zum einen durch die Inflationsrate zum anderen durch das Risiko. Da nur Bundesanleihen negativ rentierten, die anderen EU-Anleihen nicht, sind sie noch kein Beweis für die Umkehr der Regel. Man wählte das kleinere Übel. Die große Frage ist, wer sie gekauft hat und warum. Die Banken, Fonds und die Versicherungen hätten ja Bargeld bunkern können, wie ich das gesagt habe. Warum taten sie das nicht? Naja, Bargeld bunkern kosten auch was. Also hat man wohl die Kosten gerechnet und in der Höhe eine Negativverzinsung hingenommen und sich den Aufwand gespart. Vielleicht wären die Kosten sogar höher als die Negativverzinsung und sie haben was gut gemacht. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass bei -5%, was hier als Referenzwert kursiert, sie das Geld gebunkert hätten.

Warum der Zins trotz Inflation niedrig ist, habe ich ja bereits geschrieben. Die EZB handelt regelwidrig und hebelt den Markt völlig aus.
"The gold standard is the only method we have yet found to place a discipline on government, and government will behave reasonably only if it is forced to do so"
Friedrich August von Hayek

Beitrag 04.03.2019, 15:07

Benutzeravatar
lifesgood
Gold-Guru
Beiträge: 2421
Registriert: 07.10.2012, 10:27
Wohnort: zwei
... ich schreibe meine Meinung und versuche diese zu belegen.

Aber ich verspüre nicht den Missionierungsdrang, anderen meine Meinung aufzudrängen.

Wenn Du unter Ignorierung der Fakten zu einer andere Meinung kommst, ist das Dein gutes Recht. Für einen Kampf gegen Windmühlen ist mir meine Lebenszeit zu Schade.

Zudem erinnert Deine Argumentationsweise, mit dem Winden und Verdrehen von Aussagen, nachdem sie widerlegt wurden, doch sehr stark an einen ehemaligen User hier, bei dem ich es auch vorgezogen hatte, nicht mehr mit ihm zu diskutieren. ;) Mittlerweile wird das ja auch hier bei gold.de durch eine Ignore-Funktion erleichtert.

Leg Dir doch einfach noch ein paar Nicks an und unterhalte Dich mit Dir selbst ... wäre ja auch nicht das erste mal.

lifesgood

Beitrag 04.03.2019, 17:02

Benutzeravatar
goldmoney
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 293
Registriert: 02.02.2018, 11:16
Wohnort: Deutschland
Heute Morgen war ich für Dich noch verständlich, plötzlich soll ich mich um 180° gedreht habe und mich winden. Mit so einem persönlichen Vorwurf ohne inhaltliche Anhaltspunkte, kann ich nur spekulieren was du meinst.
Falls du die Position der EZB (regelwidrig die Zinsen auf Null getrieben zu haben) als noch marktkonform betrachtest, dann ja, liege ich falsch.
"The gold standard is the only method we have yet found to place a discipline on government, and government will behave reasonably only if it is forced to do so"
Friedrich August von Hayek

Beitrag 04.03.2019, 17:15

Cardy
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 122
Registriert: 23.11.2016, 17:32
lifesgood hat geschrieben:
04.03.2019, 13:36

Von Dezember 2016 bis Dezember 2018 war die Verzinsung von deutschen Bundesanleihen negativ und trotzdem gingen sie weg.
Sie gingen hauptsächlich deshalb weg, weil man gehofft hatte, dass die Zinsen der Bundesanleihen noch weiter fallen, d.h. die Kurse steigen würden. Und man konnte die Papiere jederzeit der EZB wieder verkaufen. Durch die jahrelangen EZB Käufe war der Markt ziemlich ausgetrocknet. Somit war es reine Spekulation mit eingebautem Airbag.

Beitrag 04.03.2019, 17:19

Benutzeravatar
lifesgood
Gold-Guru
Beiträge: 2421
Registriert: 07.10.2012, 10:27
Wohnort: zwei
Warum sie weggingen spielt doch keine Rolle.

Fakt ist, dass Anleihen mit negativer Verzinsung weggingen und das wurde ja zuvor ausgeschlossen, dass Leute in Anlagen mit negativer Verzinsung gehen.

Und das kann ja in Zukunft auch wieder passieren, dass viele sagen "lieber jetzt zu -0,5% festschreiben, nicht dass wir später dann bei -1 oder -2% liegen". Die Zinswelt wird pervertiert, keine Frage. Aber es passiert eben und wenn die Politik es für "alternativlos" ansieht, wird es im großen Stil passieren. So wie man früher (als es noch richtige Zinsen gab) eben für langfristige Anlagen solche mit hoher Verzinsung gesucht hat, wird man dann eben für langfristige Anlagen solche mit möglichst niedriger Negativverzinsung suchen. Wenn nichts Positives zur Wahl steht, wählt man das geringere Übel.

Spannend wird nur, was die Politik sich in diesem Fall für Fluchtpunkte wie Bargeld (hier hat der IWF ja schon Vorschläge gemacht) und Edelmetalle einfallen läßt.

Als ich die IWF-Vorschläge zur Bargeldabwertung das erste mal gelesen hatte, mußte ich irgendwie an das allseits bekannte Juncker-Zitat denken: "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

Wobei es in diesem Fall mit dem Vorschlag losgeht und nicht mit dem Beschluß.

lifesgood

Beitrag 04.03.2019, 17:33

Benutzeravatar
goldmoney
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 293
Registriert: 02.02.2018, 11:16
Wohnort: Deutschland
lifesgood hat geschrieben:
04.03.2019, 17:19
Warum sie weggingen spielt doch keine Rolle.

Fakt ist, dass Anleihen mit negativer Verzinsung weggingen und das wurde ja zuvor ausgeschlossen, dass Leute in Anlagen mit negativer Verzinsung gehen.
Wenn wir hier Haarspalterei betreiben und Rendite, Renditeerwartung bzw Verzinsung je nachdem wie es uns passt, gleichsetzen oder auch nicht, solltest du wissen, dass keine dieser Anleihen tatsächlich eine negative Nominalverzinsung auswies, lediglich die Rendite war negativ und der Kurs größer 100%.
Also hatten wir formell keine Negativzinsen.
"The gold standard is the only method we have yet found to place a discipline on government, and government will behave reasonably only if it is forced to do so"
Friedrich August von Hayek

Beitrag 04.03.2019, 18:15

Cardy
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 122
Registriert: 23.11.2016, 17:32
goldmoney hat geschrieben:
04.03.2019, 17:33
lifesgood hat geschrieben:
04.03.2019, 17:19
Warum sie weggingen spielt doch keine Rolle.

Fakt ist, dass Anleihen mit negativer Verzinsung weggingen und das wurde ja zuvor ausgeschlossen, dass Leute in Anlagen mit negativer Verzinsung gehen.
Wenn wir hier Haarspalterei betreiben und Rendite, Renditeerwartung bzw Verzinsung je nachdem wie es uns passt, gleichsetzen oder auch nicht, solltest du wissen, dass keine dieser Anleihen tatsächlich eine negative Nominalverzinsung auswies, lediglich die Rendite war negativ und der Kurs größer 100%.
Also hatten wir formell keine Negativzinsen.
Das ist ja Quatsch, sorry. "Lediglich die Rendite"? Das ist doch das Wichtigste an einem Investment! Und es geht nicht um einen Ausreisser, z.B. dass eine bestimmte Anleihe aus einem bestimmten Grund einen Extremkurs erreicht. Es gab über lange Zeit keine Möglichkeit, mit Bundesanleihen sogar im mehrjährigen Bereich eine positive Rendite zu erwirtschaften. Der Koupon ist dabei nebensächlich. Und wenn ich mich nicht täusche, gab es sogar tatsächlich Nominalzinsen im Negativbereich, allerdings nur für Kurzläufer. Zehnjährige hatten 0%, was auch nichts anderes ist.

Beitrag 04.03.2019, 18:28

Benutzeravatar
goldmoney
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 293
Registriert: 02.02.2018, 11:16
Wohnort: Deutschland
Cardy hat geschrieben:
04.03.2019, 18:15
Das ist ja Quatsch, sorry. "Lediglich die Rendite"? Das ist doch das Wichtigste an einem Investment! Und es geht nicht um einen Ausreisser, z.B. dass eine bestimmte Anleihe aus einem bestimmten Grund einen Extremkurs erreicht. Es gab über lange Zeit keine Möglichkeit, mit Bundesanleihen sogar im mehrjährigen Bereich eine positive Rendite zu erwirtschaften. Der Koupon ist dabei nebensächlich. Und wenn ich mich nicht täusche, gab es sogar tatsächlich Nominalzinsen im Negativbereich, allerdings nur für Kurzläufer. Zehnjährige hatten 0%, was auch nichts anderes ist.
Klar ist das Quatsch, aber dann auch lifesgood Argument, dass es nicht darauf ankommt, dass die Käufer solcher Anleihen eine positive Rendite erwartet haben, in der Annahme die EZB würde sie zu einem noch höheren Kurs abkaufen, sondern lediglich die Rechnerische Rendite wenn man die Anleihen bis zum Schluss halten würde.
"The gold standard is the only method we have yet found to place a discipline on government, and government will behave reasonably only if it is forced to do so"
Friedrich August von Hayek

Beitrag 05.03.2019, 10:25

Benutzeravatar
Ladon
Moderator
Beiträge: 6590
Registriert: 17.05.2010, 13:38
Wohnort: Terra
goldmoney hat geschrieben:
04.03.2019, 18:28
...
Klar ist das Quatsch, aber dann auch lifesgood Argument,
...
Ach so, weil der eine in Deinen verträumten Augen "Quatsch" erzählt, dann machst Du das auch.
Ehrlich - das ist hart an der Grenze zu völlig sinnlosem Spam.

Rekapitulieren wir mal ...
Negativzinsen sind Grundpfeiler des Systems.
Dann aber stellen sie das System auf den Kopf.
(Hanebüchener Unsinn)
1930 war das Jahr der Hyperinflation. (Was für eine Sachkenntnis!)
Die Zentralbanken machen das System kaputt (Die meisten dachten immer, sie verkörpern das System)
Und jetzt also das unverhohlene Eingestehen Unsinn zu schreiben.

Und dann wieder unendliches Herumgeeiere, damit der Querleser nicht merkt, was für ein Schwallerzeugs Du erzählst, mit dem Du Deine eigenen Aussagen in einem Sumpf von Unklarheiten, neuen Randbedingungen und und und versenkst.

Alter Schwede. Mach doch endlich einen Blog auf und verschone andere mit Deinem Egotrip.
Andere gibt es schon genug

Beitrag 05.03.2019, 12:49

Benutzeravatar
lifesgood
Gold-Guru
Beiträge: 2421
Registriert: 07.10.2012, 10:27
Wohnort: zwei
lifesgood hat geschrieben:
04.03.2019, 15:07

Zudem erinnert Deine Argumentationsweise, mit dem Winden und Verdrehen von Aussagen, nachdem sie widerlegt wurden, doch sehr stark an einen ehemaligen User hier, bei dem ich es auch vorgezogen hatte, nicht mehr mit ihm zu diskutieren. ;) Mittlerweile wird das ja auch hier bei gold.de durch eine Ignore-Funktion erleichtert.

Leg Dir doch einfach noch ein paar Nicks an und unterhalte Dich mit Dir selbst ... wäre ja auch nicht das erste mal.

lifesgood
... hier lag ich offensichtlich falsch. Wie sich mittlerweile herausgestellt hat, war goldmoney wohl auch schon mal unter EINEM anderen Nick hier, aber es handelt sich nicht um den, der hier wöchentlich mit neuem Nick auftaucht.

Nichtsdestotrotz sehe ich keine Sinnhaftigkeit darin, sich bei einer Diskussion ständig im Kreis zu drehen. Da haben wir doch alles was Besseres mit unserer Zeit anzufangen.

lifesgood

Beitrag 05.03.2019, 20:03

Benutzeravatar
goldmoney
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 293
Registriert: 02.02.2018, 11:16
Wohnort: Deutschland
Ladon hat geschrieben:

Rekapitulieren wir mal ...
Negativzinsen sind Grundpfeiler des Systems
Das habe ich nie gesagt, sondern dass Negativzinsen normalerweise in der Deflation zuhause sind.

Dann aber stellen sie das System auf den Kopf. [/i](Hanebüchener Unsinn)
Das habe ich gesagt. Ob das Unsinn ist, wird sich zeigen.

Warum aber sachlich diskutieren, insbesondere wenn man glaubt, einen alten Bekannten hinter meinem Nick wieder angreifen zu können.

Danke lifesgood für die Richtigstellung!


Aber hier ist für mich Schluss. Mache immer wieder den Fehler, auf deine Beiträge einzugehen.
"The gold standard is the only method we have yet found to place a discipline on government, and government will behave reasonably only if it is forced to do so"
Friedrich August von Hayek

Beitrag 06.03.2019, 07:50

Benutzeravatar
Ladon
Moderator
Beiträge: 6590
Registriert: 17.05.2010, 13:38
Wohnort: Terra
goldmoney hat geschrieben:
05.03.2019, 20:03
...
Ladon hat geschrieben: Rekapitulieren wir mal ...
Negativzinsen sind Grundpfeiler des Systems
Das habe ich nie gesagt, sondern dass Negativzinsen normalerweise in der Deflation zuhause sind.
...
Oh ja - nicht "Grundpfeiler" sondern "Grundregel":
goldmoney hat geschrieben:
02.03.2019, 10:48
...
Inflation (der Geldmenge) = hohe Zinsen
Deflation (der Geldmenge) = Negativzinsen

Das ist schon mal die Grundregel im Kreditgeldsystem.
Was nichts daran ändert wie vollkommen unsinnig und seit Jahren offensichtlich grundfalsch die Aussage ist.


Darüber hinaus lässt Du mal wieder alle andere Kritik unter den Tisch fallen.
Übliches Verfahren halt. Das macht aber Deine "Inhalte" nicht besser.
Deswegen muss ich sie dauernd wiederholen, weil Du Dich sonst raus windest.
Auch üblich: sich dann "zurückziehen", weil der böse andere so unfair ist.
Ja ja, ist schon gut.
Wirst weiterhin nicht unkommentiert Unsinn schreiben können.
Andere gibt es schon genug

Beitrag 06.03.2019, 09:50

kribelboble
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 252
Registriert: 11.09.2014, 13:47
[quote=goldmoney post_id=195775 time=1551812614 user_id=8758]

Das habe ich nie gesagt, sondern dass Negativzinsen normalerweise in der Deflation zuhause sind.
...
[/quote]

Es sind keine normalen Zeiten.
1. Fakt ist dass trotz massiver Geldauswertung die Inflation nicht angesprungen ist. Das "neue" Geld landet in Wertpapieren, Immobilen, Gold -> 3 x Blase, insofern gibt es eine "Inflation" bei diesen 3 Assets (nennt sich Wertzuwachs), dies ist aber nicht (oder minimalst als Immobilie) Bestandteil im Warenkorb der die Inflation in eine Zahl verwandelt
2. Negative Zinsen würden (da es keine normale Zeitn sind) vermutlich zu einem größeren Konsum von Verbrauchsgüter kommen, vermutlich würde das die Inflation sogar ankurbeln. Außerdem würde versucht werden Geld in langfristige Sachgüter umzutauschen - eine "Inflation" (Wertzuwachs) würde bei Immobilien, Akzien und z.B. Edelmetallen die Blase noch weiter anheizen.

Negativzinsen wären definitiv ein weiterer Schritt, den Mittelstaand zu "enteignen" der arm genug kein Betriebsvermögen und viele Immobilien zu besitzen, aber reich genug ist zu viel "Geld" fürs leben zu haben.
Der wird dann eben anstatt eines Renault oder Volkswagen einen Benz oder Lexus kaufen, der wird sich dann nicht alle 2 Jahre ein Mittelklasse Smartphone für 200 Euro kaufen sonder ein Spitzengerät für 500 Euro.
Vermutlich würde ein Negativzins die Inflation zunächst also ankurbeln, dann gäbe es aber kein zurück mehr zu "normalen" positiven Zinsen ohne Reset des Systems.

Beitrag 04.05.2019, 05:23

Benutzeravatar
Ladon
Moderator
Beiträge: 6590
Registriert: 17.05.2010, 13:38
Wohnort: Terra
Diese Grafik (visualcapitalist) zeigt die Entwicklung verschiedener Assetklassen 2018.
Da sieht man deutlich, warum der Goldpreis einfach nict steigen will, obwohl es so viele Faktoren gibt - vor allem "Kernfaktoren" wie Marktunsicherheit, Knappheit usw. - die das eigentlich nahelegen würden.
Aber ein gewichtiger Faktor eben nicht: der Dollar.
Wer also mit Geld spekuliert (als solches wird Gold nicht nur von uns hier gesehen), ist mit Dollar erheblich besser beraten gewesen.
Für die Optimisten: möglicherweise ein Anzeichen dafür, dass Gold zur Zeit unterbewertet ist.

P.S.
Edit meint noch: an einigen Zahlen (z.B. Immobilien) sieht man auch wie wichtig eine globale Betrachtungsweise ist, weil es bei kleinteiliger Marktbetrachtung (etwa nur in D) anders aussehen kann, als im großen Ganzen.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Andere gibt es schon genug

Antworten