Gold oder Aktien?

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

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Beitrag 19.05.2020, 11:35

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VfL Bochum 1848
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Sapnovela hat geschrieben:
19.05.2020, 10:51
... aber warum cash?

Wundert mich auch ein wenig, würde eigentlich nur im Deflationsszenario Sinn machen.
Eine solche Menge Cash zu halten birgt natürlich gewisse Gefahren bei eventuellen Hyperinflationen, Währungsreformen, etc.
Aber ich denke der Mann weiß was er tut, der Erfolgt gibt ihm Recht.
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Beitrag 19.05.2020, 11:44

infla
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Nunja, es gibt auch einen dritten Weg: NICHTS machen (und einfach abwarten, was passiert)...

Ich selber halte seite 2017 die Aktien - kaufe oder verkaufe nichts. Es wächst und gedeiht seitdem langsam aber stetig.

Überschüssiges Geld speichere ich lediglich physisch in Edelmetalle. Zum Zocken habe ich ein Mini-Depot smilie_02

Freundliche Grüße

infla

Beitrag 19.05.2020, 12:54

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Sapnovela
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben:
19.05.2020, 11:35
Sapnovela hat geschrieben:
19.05.2020, 10:51
... aber warum cash?

Wundert mich auch ein wenig, würde eigentlich nur im Deflationsszenario Sinn machen.
Eine solche Menge Cash zu halten birgt natürlich gewisse Gefahren bei eventuellen Hyperinflationen, Währungsreformen, etc.
Aber ich denke der Mann weiß was er tut, der Erfolgt gibt ihm Recht.
Jaja, er ist kein Depp wohl war.
Deflation von Vermögenswerten... das einzige Szenario was mir dahingehend einleutet ist die Erwartung einer Liquiditätsklemme wie 2008. Da hat jeder mit Cash gut einkaufen können, ein kleines bisschen war es im März ja auch schon so. Ausgeschlossen ist das nicht, denn wenn die USA auf 25% Arbeitslosigkeit hochspringen (wie von GS erwartet), kommt eine massive Pleitewelle. Die zerfetzt dann rasch die Bankbilanzen (Immos, Kreditkartenschulden, Studienkredite & Freunde) ... und schon gilt wieder "Cash is King". In diesem Szenario hat Buffet 2008 / 2009 so was von Geld verdient... Ich glaube aber die Notenbank Bazooka wird zur Not noch weiter aufgeblasen. "no limit"

Ich fühle mich daher mit "viel" (wobei was ist viel im Verhältnis zu Buffet?) cash irgendwie unwohl... smilie_06
Warum fürchtet Aufklärung nie die Religion, Religion aber stets die Aufklärung?

Beitrag 19.05.2020, 12:56

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Sapnovela
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infla hat geschrieben:
19.05.2020, 11:44
Nunja, es gibt auch einen dritten Weg: NICHTS machen (und einfach abwarten, was passiert)...

Ich selber halte seite 2017 die Aktien - kaufe oder verkaufe nichts. Es wächst und gedeiht seitdem langsam aber stetig.

Überschüssiges Geld speichere ich lediglich physisch in Edelmetalle. Zum Zocken habe ich ein Mini-Depot smilie_02

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infla
Du könntest wenigstens zwischendurch einige Euros in einen Put stecken. z.B. heute auf den Nasdaq, wo er doch schon fast wieder beim All-Time-HIgh ist :-|
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Beitrag 19.05.2020, 13:01

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VfL Bochum 1848
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Sapnovela hat geschrieben:
19.05.2020, 12:54
...
Ich fühle mich daher mit "viel" (wobei was ist viel im Verhältnis zu Buffet?) cash irgendwie unwohl... smilie_06
Ich auch, obwohl ich ein Deflationsszenario für die kurz- und mittelfristige Zukunft für relativ wahrscheinlich halte.
Verlasse mich aber ungern darauf, habe deshalb kürzlich wieder Cash in Gold umgewandelt, trotz hohem Aufgeld.

Für mich ist eins einigermaßen sicher: Die Geldwertstabilität bzw. Inflationsrate wird zukünftig nicht mehr annähernd die gleiche wie in der Vergangenheit sein, egal in welcher Richtung, dafür ist schon und wird auch noch zuviel "Porzellan zu Bruch" gehen.
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Beitrag 19.05.2020, 15:26

infla
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@Sapnotela:

Das mit den Puts hatte ich davor gemacht - insgesamt nur Verluste eingefahren und dabei auch noch Nerven gelassen. Warum soll ich tote Pferde reiten?

Meine Lebensqualität ist für mich wichtiger als irgendwann wertlose Zettelchen zu "verdienen".

Seitdem ich Zocken von der dauerhaften Anlage trenne bin ich viel entspannter und habe den Kopf auch für andere Dinge frei...

Freundliche Grüße

infla

Beitrag 20.05.2020, 14:30

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Sapnovela
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infla hat geschrieben:
19.05.2020, 15:26

Seitdem ich Zocken von der dauerhaften Anlage trenne bin ich viel entspannter und habe den Kopf auch für andere Dinge frei...
Mir ging es weniger ums Zocken, als um eine Sicherheitslinie. Ich kenne zwar nur einen, der sich im Februar noch einen Armageddon-Put gekauft hat. Derjenige war aber im März als es an der Börse gekracht hat echt entspannt.

-30% tun bei jedem Betrag weh. Der Nasdaq steht heute fast wieder auf All-time-high. Ich hab z.B. Apple, da kann man bei der Kursentwicklung schon mal absichern. Muss man aber auch nicht... smilie_24
Warum fürchtet Aufklärung nie die Religion, Religion aber stets die Aufklärung?

Beitrag 20.05.2020, 14:33

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VfL Bochum 1848
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infla hat geschrieben:
19.05.2020, 15:26
@Sapnotela:
....
Auch nich schlecht, denn nur wo notela draufsteht ist auch nutella drin oder was smilie_02 ?
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Beitrag 20.05.2020, 17:13

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Igolide
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Sapnovela hat geschrieben:
20.05.2020, 14:30
...
-30% tun bei jedem Betrag weh. Der Nasdaq steht heute fast wieder auf All-time-high. Ich hab z.B. Apple, da kann man bei der Kursentwicklung schon mal absichern. Muss man aber auch nicht...
Mein "aktienpaket" hat ca. 25% an Wert verloren.
Wirklich?
Nö, weil ich Aktien genauso wie Gold nur mit geld kaufe daß ÜBRIG ist.
Folgt: ich muss jetzt nichts verkaufen.
Folgt: "Verlust" wird garnicht realisiert.
Folgt: bin ganz entspannt

... nur die Dividenden ... die werden dieses Jahr wohl eher mau ausfallen
Nur die Dummen zweifeln nicht an ihrem Weltbild

Beitrag 20.05.2020, 18:30

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Sapnovela
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Igolide hat geschrieben:
20.05.2020, 17:13
Sapnovela hat geschrieben:
20.05.2020, 14:30
...
-30% tun bei jedem Betrag weh. Der Nasdaq steht heute fast wieder auf All-time-high. Ich hab z.B. Apple, da kann man bei der Kursentwicklung schon mal absichern. Muss man aber auch nicht...
Mein "aktienpaket" hat ca. 25% an Wert verloren.
Wirklich?
Nö, weil ich Aktien genauso wie Gold nur mit geld kaufe daß ÜBRIG ist.
Folgt: ich muss jetzt nichts verkaufen.
Folgt: "Verlust" wird garnicht realisiert.
Folgt: bin ganz entspannt

... nur die Dividenden ... die werden dieses Jahr wohl eher mau ausfallen
Kann man so sehen, dennoch ist der Verlust - so denn noch einer da ist - real eingetreten. Hat man eine Absicherung, ist der Verlust nicht eingetreten und man startet dann nicht von 70 oder 60% wieder hoch sondern von 90 oder 100%. Ich hab 2001 und 2008 mitgemacht und die beste Strategie war "Verluste begrenzen". Ich denke das gilt auch dieses mal wieder. Dann hat man auch direkt Spaß im Bullenmarkt und muss nicht erst 1-2 Jahre warten, dass die Verluste aufgeholt werden.

Der Put ist natürlich eine andere Form der Absicherung als bsp. eine limitirte Verkaufsorder. I.a. arbeite ich auch "klassisch" und hab z.B. im Feb noch Dinge wie Sixt schlicht direkt abgestoßen. Mietwagen sind im Lockdown offensichtlich unattraktiv. Ich bin dann mit mehr Cash in die März-Krise, was kein Nachteil war, da gab es prima Aktien wie Coca Cola, BB Biotech oder Apple zu Sonderkonditionen.

Es stellt sich aber die Frage ob ein solches Vorgehen jetzt sinnvoll ist, wo den Notenbankern das Cash aus den Ohren kommt. Ich kann mich ja aktuell gar nicht darauf verlassen, dass ich in 6 Monaten noch vollumfänglich an meine Kohle rankomme. Und nein, ich hab kein Interesse 50% oder mehr zu verlieren. 2008 ging es nach dem Januar Crash auch erst wieder bergauf - im Oktober dann kam der große Knall und die Kurse sind in Rekordzeit weggebrochen. Ohne Absicherung ging´s da voll ins Messer. Außer zwischendurch mal nen Put auf den ein oder anderen zu hoch gelaufenen Wert im Bereich von Spielgeld, hab ich seit 2008 auch keine Optionen mehr gebraucht.
Dieses mal ist das aber eine wirklich ernst zu nehmende Option. All-in Gold / Silber ist auch nicht ohne Risiko.
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Beitrag 22.05.2020, 18:14

Escudo
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Nur mal interessehalber, was für einen Put nimmst Du dafür?
Mit Gold ist jede Festung zu erobern.

Beitrag 25.05.2020, 11:33

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Sapnovela
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Nasdaq put ISIN DE000TT1Z4G3 Basispreis 7.000 Punkte.
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Beitrag 06.08.2020, 10:26

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VfL Bochum 1848
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Mal ganz interessant, obwohl der Zeitraum natürlich willkürlich festgelegt wurde


Goldpreis auf Rekordjagd: Vor 10 Jahren in Gold investiert - das wäre daraus geworden

Der Goldpreis kann von den Sorgen rund um COVID-19 profitieren und bewegt sich aktuell auf einem Rekordniveau. Anleger, die vor zehn Jahren über ETFs, ETCs oder den Kauf von physischem Gold in den Rohstoff investiert haben, können sich über ein hübsches Performanceplus freuen. Aber hat sich die Investition tatsächlich gelohnt?

https://www.finanzen.net/nachricht/rohs ... en-9153635

Für eilige - Zitat aus dem verlinkten Artikel-:
Mit einer Investition in den Goldpreis konnte man in den vergangenen Jahren also deutliche Gewinne einfahren - egal ob physisches Gold, ein Gold-ETF oder ein Gold-ETC gekauft wurden. Doch so stark die Performance des gelben Edelmetalls auch ist - Aktien liefen aus aktueller Sicht dennoch besser. So konnte der DAX in den vergangenen zehn Jahren um gut 100 Prozent steigen - von rund 6.300 Punkten Anfang August 2010 auf nun 12.646,98 Punkte (Stand: Schlusskurs 03.08.2020). Der S&P 500 konnte im gleichen Zeitraum sogar ein Plus von rund 192 Prozent verbuchen, während es für den Dow Jones um rund 149 Prozent nach oben ging.
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Beitrag 06.08.2020, 17:07

Austin Powers
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben:
06.08.2020, 10:26

Für eilige - Zitat aus dem verlinkten Artikel-:
Mit einer Investition in den Goldpreis konnte man in den vergangenen Jahren also deutliche Gewinne einfahren - egal ob physisches Gold, ein Gold-ETF oder ein Gold-ETC gekauft wurden. Doch so stark die Performance des gelben Edelmetalls auch ist - Aktien liefen aus aktueller Sicht dennoch besser. So konnte der DAX in den vergangenen zehn Jahren um gut 100 Prozent steigen - von rund 6.300 Punkten Anfang August 2010 auf nun 12.646,98 Punkte (Stand: Schlusskurs 03.08.2020). Der S&P 500 konnte im gleichen Zeitraum sogar ein Plus von rund 192 Prozent verbuchen, während es für den Dow Jones um rund 149 Prozent nach oben ging.
weiterhin:
"Vor rund zehn Jahren - Anfang August 2010 - stand der Goldpreis noch bei 1.190,25 US-Dollar. Anleger, die sich damals mit dem gelben Edelmetall in physischer Form eingedeckt und dieses bis heute behalten haben, können somit eine Wertsteigerung von rund 72 Prozent verbuchen."

Nicht vergessen - jenseits der Freibetrages (801 EUR bei Einzelpersonen und 1.602 EUR bei Ehepaaren) fallen pauschal 25% Abgeltungssteuer und darauf nochmals Soli i. H. von 5,5% an, in Summe 26,375%. Es bleiben vom Dax-Gewinn 100-26,375=73,625% übrig, während Gewinne bei XETRA-Gold ja nach einem Jahr steuerfrei waren. Betonung liegt demnächst auf "waren". Und die Entwicklung eines Preisindex wie des Dow sind ohne Dividenden...Naja, das muss ich Euch nicht erklären, mich ärgern nur die Journalisten mit Halbwissen oder nicht so sauber recherchierten Geschichten.

Bei 75% Wertzuwachs über zehn Jahre reden wir von 5,6% p.a. nominal, das ist schon ok für Gold, bei Aktien geht man (wenn ich mich recht erinnere) von 8-12% p. a. (über längere Zeiträume betrachtet) aus
Meine Bewertungen: http://www.gold.de/forum/austin-powers-t9994.html

Beitrag 06.08.2020, 18:05

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aerox
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Sowohl als auch, für weiteren Aktienkauf warte bis zur US-Wahl ab und erkundige mich z.B. durch Stiftung Warentest, bisher fern von ETF.
---Humor und EM's in diesen Tagen...sind lebensschonende Maßnahmen...
...Down with the SPY-Phone...

Beitrag 06.08.2020, 19:11

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IrresDing
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Nett finde ich immer, dass es sich so anhört als gäbe es nur das eine ODER das andere.

Das Glück kann so greifbar nah sein: Kauf beides. smilie_31
smilie_06

Beitrag 06.08.2020, 21:01

Klecks
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IrresDing hat geschrieben:
06.08.2020, 19:11
Nett finde ich immer, dass es sich so anhört als gäbe es nur das eine ODER das andere.

Das Glück kann so greifbar nah sein: Kauf beides. smilie_31
smilie_01

Gleich der zweite Post in diesem Faden (vom 07.03.2012):
Klecks hat geschrieben:
07.03.2012, 10:35
Wieso nicht Gold und Aktien? smilie_08
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Beitrag 07.08.2020, 07:00

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VfL Bochum 1848
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Das Problem ist doch das man vor 10 Jahren auch nicht die ultimative Glaskugel hatte.
Hätte man die gehabt wäre man geschickterweise ganz in Aktien gegangen. Da man die nun aber nicht hatte und wäre dann in Aktien gegangen und es hätte einen Worst-Case-Crash gegeben, hätte man den Großteil verloren.
Und so war man sicherlich gut bedient Aktien und Gold zu kaufen. Hinterher ist man natürlich immer schlauer :wink: .
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Beitrag 17.08.2020, 12:35

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VfL Bochum 1848
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Warren und die Altersweisheit :wink: smilie_01


Warren Buffett kauft Barrick Gold

Ohne gleich übertreiben zu wollen: Aber diese Meldung, die am Freitag nach Börsenschluss veröffentlicht wurde, war eine der größten Überraschungen der vergangenen Wochen. Warren Buffetts Berkshire Hathaway hat sich im zweiten Quartal aus Banken wie Goldman Sachs als Investment verabschiedet und ist dafür ein Investment in Barrick Gold eingegangen. Berkshire erwarb 20,9 Millionen Barrick-Aktien, oder umgerechnet rund 1,2 Prozent an dem Unternehmen. Barrick Gold legte nachbörslich bis zu sieben Prozent zu, nachdem das bekannt geworden ist:

https://www.deraktionaer.de/artikel/gol ... 05570.html
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Beitrag 01.09.2020, 11:29

ikaruz
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Buffet ist mittlerweile ja schon Kontraindikator geworden, würde mich daher also eher fern halten von Barrick. :D

Bin momentan noch zu 100% in Aktien (meine hochkomplexe Anlagestrategie dabei: niemals deutsche Werte kaufen, bin damit immer gut gefahren, anstatt Wirecard lieber Adyen, anstatt Daimler lieber Tesla usw.), beginne nun aber gaaaanz laaaaangsam mit dem Shift auf Gold, Corona sehe ich da nicht als Hauptproblem sondern nur als Katalysator, die Chose die uns in einigen Jahren um die Ohren fliegen wird, begann schon vor etlichen Jahrzehnten.

Ist ziemlich deutlich wie sich mit jeder neuen Wirtschaftskrise die Geldmengen potenzieren, die zur Stabilisierung des Systems benötigt werden. Jetzt dieses Jahr sind wir in meinen Augen an den Grenzen des Machbaren angekommen, bezweifele stark dass das System einen weiteren Stresstest übersteht.
"In just six weeks during March-April, the Fed bought a total of USD1.4 trillion US Treasuries, exceeding the purchases the Fed carried out during the whole period over QE1, QE2 and QE3 at the height of the global financial crisis."
Und der US Anleihenmarkt war bereits lange vor dem Virus (September 2019) in starker Unruhe, ne Runde QE wäre also auch ohne Corvid dieses Jahr notwendig geworden, um das Ganze zu stabilisieren.
"The upshot of these measures is that the Fed's balance sheet - on a broad basis including QE and other components - is expected to reach close to USD10 trillion by end-2020, while the ECB's could easily surpass EUR6 trillion."
Das sind Geldmengen, die kann man sich nicht mehr vorstellen, auf jeden einzelnen Amerikaner kommen da mehr als 30.000$ QE dieses Jahr zu, auf jeden Europäer mehr als 13.000€ QE, wird alles stillschweigend akzeptiert und hingenommen.

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