Gold und Silber Prognose für 2011

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

Moderatoren: Ladon, Forum-Team, Mod-Team

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Beitrag 01.01.2011, 21:32

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Unzenjäger
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Hallo liebe Forumsmitglieder!

Zuerst ein "gutes Neues Jahr 2011" für Euch alle! smilie_15

Ich als neues Forums Mitglied, bin von den vielfältigen Meinungen und Überzeugungen, rund ums Thema Edelmetalle, echt positiv überrascht. Eure detailliert und geistreich dargelegten Standpunkte, inspirieren mich jedes mal aufs Neue und verschaffen mir einen ganz anderen Horizont.
Es ist für mich inzwischen zu meiner täglichen, da sehr spannenden, Lektüre geworden, Eure Meinungen zu lesen.
Mein besonderer Respekt gilt den Beiträgen von "Maple HF". Du sprichst mir oftmals aus der Seele! Bitte mach in 2011 auf diesem Weg weiter. smilie_23

Uns allen wünsche ich von ganzem Herzen, dass die "EM-Party" für unsere Schätzchen auch in 2011 so weiter geht.

Liebe Grüße vom Unzenjäger
smilie_14
“Gold ist Geld - alles andere ist Kredit”! (J.P. Morgan 1837-1913)

Beitrag 01.01.2011, 22:03

MapleHF
:oops:

Beitrag 01.01.2011, 22:20

silverlion
Wann wird eigentlich der MapleHF zum Moderator befördert :?:

Beitrag 01.01.2011, 22:37

MapleHF
... ne, ne, diesbezüglich ist dieses Forum bestens ausgestattet.

Und in Anbetracht der überschaubaren Userzahlen und der großen Disziplin der User hier, ist die Moderatorendichte ohnehin schon sehr groß ;)

MapleHF

Beitrag 01.01.2011, 22:46

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MapleHF ist doch schon sowas wie ein Mod hier. smilie_01

Gute Analysen, aktuelle Themen und immer gute Tipps zeichnen Ihn aus. Gold.de ist froh, dass wir ihn hier haben.

Freue mich schon auf spannende Themen in 2011. Gehen wohl nicht aus...Estland hat übrigens den Euro seit heute. Brüller.

smilie_16
Nichts hasst der im Denken geschulte mehr als die Negation der Logik.
Eine Unze bleibt eine Unze bleibt eine Unze! Mittler zwischen Hirn und H�nden muss das Herz sein!

Beitrag 01.01.2011, 22:47

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Wenn jetzt noch die englischen Buchmacher gegen den Euro wetten würden, kann man schon mal mitwetten.

http://www.welt.de/wirtschaft/article11 ... ro-ab.html

:roll:
Nichts hasst der im Denken geschulte mehr als die Negation der Logik.
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Beitrag 01.01.2011, 23:00

MapleHF
Helmut Reinhardt hat am 30.12. auf cashkurs.com einen sehr interessanten Artikel zum Euro verfaßt.

Tenor des Ganzen; hätte man sich an die vertraglichen Vereinbarungen gehalten, wäre der Euro schon tot. Nur durch Bruch der Vereinbarungen, wurde er noch am Leben erhalten.

Besonders gelungen ist diese Formulierung "Die europäische Einheitswährung war von Anfang an ein totgeborenes Kind, das durch Vergewaltigung der europäischen Bürger entstanden ist."

Dem ist nichts hinzuzufügen. Hätte es in allen Euro-Ländern einen Bürgerentscheid zum Euro gegeben, gäbe es den Euro wohl nicht.

@999,9: Interessant wäre die Quote, die von den englischen Buchmachern auf ein Überleben des Euros bezahlt würde ;)

MapleHF

P.S.: Mußte mich gerade wieder tierisch ärgern. Auf Vox so einen Jahresrückblick gesehen. Da hacken alle auf dem Köhler wegen seinem Rücktritt rum. Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass Herr Köhler heute noch Bundespräsident wäre, wenn nicht ausgerechnet er als ehemaliger IWF-Chef und damit Währungsfachmann par excellence, von unserer Bundes-Angie in einer Hau-Ruck-Aktion zur Unterzeichnung des Rettungsschirmes vergewaltigt worden wäre. Für mich hat der Mann Charakter und Stolz. Ich bin überzeugt, wenn die Sache mal rum ist, werden wir auch die wahren Gründe für den Rücktritt erfahren.
Zuletzt geändert von MapleHF am 01.01.2011, 23:05, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 01.01.2011, 23:04

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Circle
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Der Euro war eine gute Idee,
erst der politische Willen möglichst alle in das Korsett zu pressen
machte den guten Gedanken zur Farce.

Das z.B. Griechenland schummelte war nichts Neues und meiner Ansicht nach gewollt und abgesprochen. Auch heute noch dominiert der politisch "gute" Willen die Ökonomie. Schade!

Beitrag 01.01.2011, 23:09

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MapleHF hat geschrieben:P.S.: Mußte mich gerade wieder tierisch ärgern. Auf Vox so einen Jahresrückblick gesehen.
Ich habe bereits vor Jahren aufgegeben, mich über das Fernsehprogramm zu ärgern; dieses Medium für das Prekariat habe ich abgeschafft und vermisse es nicht.
MapleHF hat geschrieben:Da hacken alle auf dem Köhler wegen seinem Rücktritt rum. Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass Herr Köhler heute noch Bundespräsident wäre, wenn nicht ausgerechnet er als ehemaliger IWF-Chef und damit Währungsfachmann par excellence, von unserer Bundes-Angie in einer Hau-Ruck-Aktion zur Unterzeichnung des Rettungsschirmes vergewaltigt worden wäre. Für mich hat der Mann Charakter und Stolz. Ich bin überzeugt, wenn die Sache mal rum ist, werden wir auch die wahren Gründe für den Rücktritt erfahren.
Genauso sehe ich das auch, aber ich bin ja auch als Verschwörungstheoretiker verschrien. :wink:

Beitrag 01.01.2011, 23:23

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Circle
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Datenreisender hat geschrieben:Genauso sehe ich das auch, aber ich bin ja auch als Verschwörungstheoretiker verschrien. :wink:
Verschwörungstheoretiker sind zwar schief angesehen, aber bringen immer wieder wichtige Gedankenaspekte smilie_01

D.h. Ich bin zwar nicht immer einer Meinung mit Dir, aber ich lese Deine Beiträge gerne, nehme sie als Gedankenanregungungen....

LG
Circle

Beitrag 02.01.2011, 06:44

MapleHF
Circle hat geschrieben:Der Euro war eine gute Idee,
erst der politische Willen möglichst alle in das Korsett zu pressen
machte den guten Gedanken zur Farce.

Das z.B. Griechenland schummelte war nichts Neues und meiner Ansicht nach gewollt und abgesprochen. Auch heute noch dominiert der politisch "gute" Willen die Ökonomie. Schade!
... es war handwerklicher Pfusch. Getrieben durch die Interessen einiger Lobbyistengruppen, schnell, schnell durchgeführt.

Wenn man ein Haus baut, fängt man mit dem Keller (oder zumindest mit einer Bodenplatte) an, dann kommt das Erdgeschoß, dann das Obergeschoß, dann der Dachstuhl und das Dach.

Beim Euro ist man anders vorgegangen. Man hat mit dem Euro auf wackeligen Stelzen (Stabilitätskriterien) zuerst den Dachstuhl und das Dach gebaut, in der Hoffnung den Raum darunter dann ausfüllen zu können. Nun kam ein Sturm und die Stelzen wackeln und man versucht mit Stützung der Stelzen (Rettungsschirm) den Einsturz des Daches zu verhindern.

Was ich damit sagen will, eine gemeinsame Währung sollte der letzte Schritt einer europäischen Vereinigung sein. Zuvor hätten die Länder sich angleichen sollen, was Gesetze angeht, was Steuern angeht, was Sozialleistungen angeht usw. usw.. Wäre man in der richtigen Reihenfolge vorgegangen, hätte man schnell gemerkt, dass es deutlich länger dauert und deutlich schwieriger wird.

Es ist doch nur zu verständlich, dass z.B. der 63-jährige deutsche Arbeitnehmer, der noch 4 Jahre zu arbeiten hat, zu Recht erbost ist, wenn seine Steuern dazu verwendet werden, um Griechenland zu stützen, damit sein dort wohnhafter Alterskollege sich schon seit Jahren die Sonne auf den Bauch scheinen lassen kann.

Und gerade Deutschland hatte doch die Erfahrung, dass es zwar einfach ist, eine gemeinsame Währung einzuführen, aber ungleich schwerer, einen gemeinsamen Standard zu schaffen (das haben wir bis heute nicht erreicht) und die Grenzen in den Köpfen einzureißen. Und das obwohl man im selben Rechtssystem lebte, weil ja die westdeutschen Gesetze den neuen Bundesländern sehr schnell übergestülpt wurden.

Man spricht dieselbe Sprache, man hat bis auf 40 Jahre dieselbe Geschichte usw.. Es ist ungleich schwerer, Länder deren Bürger sich vor 70 Jahren noch beschossen haben, die gegenseitig Feindbilder aufgebaut hatten, unter einen Hut zu bringen.

Auch hatte man in Deutschland die Erfahrung, dass es wesentlich mehr kostet, als man ursprünglich angenommen hat. Zumindest die Älteren hier erinnern sich doch noch gut daran, dass Herr Dr. Kohl uns "blühende Landschaften" ohne Mehrbelastung der Bürger versprochen hatte. Jedem, der kurz nach der Wende in den neuen Bundesländern war, war klar, dass dies so nicht klappen kann. Nun kann man dem Bürger ja einen Solidaritätsbeitrag für die neuen Bundesländer ja noch irgendwie plausibel erklären. Aber ein Solidaritätsbeitrag für Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Italien wird nur schwerlich zu vermitteln sein.

MapleHF

Beitrag 02.01.2011, 08:46

dobby
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Zitat MapleHF:
Was ich damit sagen will, eine gemeinsame Währung sollte der letzte Schritt einer europäischen Vereinigung sein. Zuvor hätten die Länder sich angleichen sollen, was Gesetze angeht, was Steuern angeht, was Sozialleistungen angeht usw. usw.. Wäre man in der richtigen Reihenfolge vorgegangen, hätte man schnell gemerkt, dass es deutlich länger dauert und deutlich schwieriger wird.

Es ist doch nur zu verständlich, dass z.B. der 63-jährige deutsche Arbeitnehmer, der noch 4 Jahre zu arbeiten hat, zu Recht erbost ist, wenn seine Steuern dazu verwendet werden, um Griechenland zu stützen, damit sein dort wohnhafter Alterskollege sich schon seit Jahren die Sonne auf den Bauch scheinen lassen kann.
Es hat viel früher angefangen. Hab's hier schon einmal ähnlich geschrieben:
Zuletzt geändert von dobby am 19.02.2014, 16:10, insgesamt 2-mal geändert.

Beitrag 02.01.2011, 10:12

MapleHF
Das sind doch alles Realitätsverweigerer.

Auch die sogenannten "Nettozahler" wie Deutschland und Frankreich sind doch nicht in der Lage einen ausgeglichenen Haushalt zu erstellen. Wie soll ein Bankrotteur einen noch größeren Banktrotteur retten können?

Bildlich gesprochen ist das dann so, als wenn ein Nichtschwimmer versucht, einen Ertrinkenden zu retten. Das Ergebnis dürfte klar sein. Der Ertrinkende wird ein Weilchen länger nach Luft japsen können, aber letztendlich saufen dann alle gemeinsam ab.

Wie ich es immer schon schreibe, das einzige was all diese Maßnahmen bringen ist Zeit.

Bleibt die Frage nach dem Sinn des "Auf Zeit Spielens". Meines Erachtens hat die Politik sicherlich irgendein Zukunftsszenario auf dem Plan. Und die sind sicher nicht doofer als wir, somit können wir nicht davon ausgehen, dass die Probleme nicht erkannt werden. Es wird nur nach aussen wohl Anderes publiziert, als intern besprochen wird.

MapleHF

Beitrag 02.01.2011, 12:03

1107greg
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laba laba laba...

wo bleiben die echten Prognosen ? Wer traut sich ?

Meine Meinung:

GOLD Ende 2011 $ 1.800,--; € 1.340,-- (zugegeben schwierig wg. $-Abhängigkeit des Goldes)
SILBER Ende 2011 $ 50,-- € 37,50

smilie_59

Nun mal raus mit den Prognosen...

smilie_24
gregory

Beitrag 02.01.2011, 12:19

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MapleHF hat geschrieben:Auch hatte man in Deutschland die Erfahrung, dass es wesentlich mehr kostet, als man ursprünglich angenommen hat. Zumindest die Älteren hier erinnern sich doch noch gut daran, dass Herr Dr. Kohl uns "blühende Landschaften" ohne Mehrbelastung der Bürger versprochen hatte. Jedem, der kurz nach der Wende in den neuen Bundesländern war, war klar, dass dies so nicht klappen kann. Nun kann man dem Bürger ja einen Solidaritätsbeitrag für die neuen Bundesländer ja noch irgendwie plausibel erklären.
Der Lügenonkel mit dem Ehrenwort hat damals versprochen, daß der Solidaritätszuschlag für die Zone auf ein Jahr begrenzt ist. Und gegen den innerdeutschen Länderfinanzausgleich regt sich ja mittlerweile auch Widerstand aus den Nettozahlerländern.
MapleHF hat geschrieben:Aber ein Solidaritätsbeitrag für Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Italien wird nur schwerlich zu vermitteln sein.
Der Deutsche schluckt alles (siehe Solidaritätszuschlag).
1107greg hat geschrieben:laba laba laba...

wo bleiben die echten Prognosen ? Wer traut sich ?

Meine Meinung:

GOLD Ende 2011 $ 1.800,--; € 1.340,-- (zugegeben schwierig wg. $-Abhängigkeit des Goldes)
SILBER Ende 2011 $ 50,-- € 37,50
Hast Du eine Glaskugel oder worauf begründen sich Deine Prognosen?

Beitrag 02.01.2011, 12:42

MapleHF
1107greg hat geschrieben:laba laba laba...

wo bleiben die echten Prognosen ? Wer traut sich ?

Meine Meinung:

GOLD Ende 2011 $ 1.800,--; € 1.340,-- (zugegeben schwierig wg. $-Abhängigkeit des Goldes)
SILBER Ende 2011 $ 50,-- € 37,50

smilie_59

Nun mal raus mit den Prognosen...

smilie_24
Wäre zwar schön, wenn Du Recht behältst, aber ganz so optimistisch bin ich dann doch nicht. Denn gerade Gold tut sich ja zunehmend schwerer und wir liegen nur geringfügig über dem Top von Mai 2010.

MapleHF

Beitrag 02.01.2011, 13:10

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Also ich fände das gar nicht so schön.

Gut, der Bestand wird wertvoller, das ständige Nachkaufen aber umso teurer.

Ich würde mich freuen, wenn es Silberunzen wieder für 20€ geben würde und Goldunzen für 1000€.
Auch wenn ich mich damit unbeliebt mache. Je höher die Edelmetallpreise, desto schlechter geht es dem Finanzsystem/den Währungen. Etwas Abkühlung täte den Märkten gut.
Nichts hasst der im Denken geschulte mehr als die Negation der Logik.
Eine Unze bleibt eine Unze bleibt eine Unze! Mittler zwischen Hirn und H�nden muss das Herz sein!

Beitrag 02.01.2011, 15:32

Fin
MapleHF hat geschrieben:
Wenn das Großkapital, Banken und Versicherungen mit solchen Dingen Geld verdienen, müssen auf einer anderen Seite entsprechende Verluste da sein. Wie heißt es so schön "Geld ist nicht verloren, es hat nur ein anderer".
Maple mir haben Deine Ausführungen wirklich extrem gut gefallen. Aber hier hab ich was zu mosern...

smilie_13

Es gibt zwei Sprüche, die ich nicht mag:
1. Diesmal ist alles anders.
2. Das Geld ist ja nicht weg, es hat nur ein anderer.

Zweiteren hast Du benutzt – Irrtum: Das Geld ist wirklich weg.
Begründung:
Kaufe ich eine zB Aktie, erhöhe ich deren Preis. Diesen nun erhöhten Preis finden alle Anteilseigner in ihrem Depot wieder. ALLE Anteilseigner empfinden sich nun reicher, als vorher.
Verkaufe ich diese Aktie wieder, werden ALLE ärmer und nur ich habe den letzten Preis bekommen.

Dies ist zB der Grund, weshalb große Positionen langsam in kleinen Etappen aufgelöst werden (von starken in die schwachen Hände gehen). Würde eine große Position auf Schlag aufgelöst werden (ich erinnere an Jerome Kerviels Position bei der Soc.Gen.) dann knallt es im Karton. Alle sind ganz schnell ganz ärmer – in diesem Fall auch die SocGen.

ALLE rechnen sich mit dem letzten Preis reich und schön. Dieser ist aber oben nur für EINEN realisierbar.

Beitrag 02.01.2011, 15:47

silverlion
Und besonders schlimm, wie im Fall der amerikanischen Hausbesitzer,
wenn man sich reich fühlt, und dann auf diesen Scheinreichtum noch Kredite
für Konsum zieht und die Kohle verprasst.
Das ist halt das tolle an der Liquiditätsschwemme und den Vermögenspreisblasen:
Plötzlich sind alle reich, und keiner hat was dafür tun müssen smilie_01

Beitrag 02.01.2011, 15:52

MapleHF
Okay, 5 Euro ins Phrasenschwein :D

Du hast schon Recht Fin 1:1 kann man das nicht umrechnen. Allerdings ist es schon so, dass derjenige der günstig gekauft hat und am Top verkauft Geld verdient. Im Gegenzug vernichtet derjenige Geld, der am Top kauft und dann den Rückgang aussitzt. Nur findet das Ganze nicht zeitgleich statt.

Das ist auch der Grund, warum diese ganzen Forbes-Listen mit den reichsten Menschen für den A... sind.

Ich nenn dann immer als Beispiel, dass die Microsoft-Aktie wohl ins Bodenlose fallen würde, wenn Bill Gates nur 1/4 seines Aktienpaketes abstoßen würde. Und daher ist dieses Vermögen nicht real, weil es sich nicht realisieren läßt.

Allerdings war meine Grundaussage, dass damals Millionen von Kleinanlegern abgezockt wurden (und das Geld bei den Banken und der Großfinanz gelandet ist), sachlich richtig. Selbst meine Frau haben die Bänker erwischt und ihr kurz vor dem Absturz einen Fonds verkauft. Ich hab zu der Zeit auch gut Geld vernichtet, aber ich habe es wenigstens selbst verzockt smilie_15

MapleHF

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