Gold und Silber viel zu teuer

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

Beitrag 05.12.2011, 10:29

goldminer
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ich beschäftige mich schon einige zeit mit Gold und Silber - habe auch schon einige Statistiken zur Kaufkraft gesehen
Über Jahrhunderte blieb die Kaufkraft erhalten usw.

was augenfällig ist aber kaum Erwähnung findet das man z.B. vor ein paar Jahren ca. 2005
1kg Gold = 10000 Euro Wert war
aktuell sieht das so aus
1KG Gold = 42000 Euro

Früher habe ich dafür ein Kleinwagen bekommen - heute bekomme ich vier davon - Man kann das mit allen möglichen Produkten durchspielen - es stimmt mal mehr und mal weniger - aber es ist ganz klar zu sehen das Gold und Silber sehr sehr stark im Preis gestigen sind -aber nicht die Produkte
Wenn man jetzt also einsteigt ist es nicht unwahrscheinlich das man mit Gold und Silber real bald große Verluste erleben kann - In vielen Statistiken findet Erwähnung das wir Inflationsbereinigt noch nicht an den Höchskursen der 80 er angelangt sind - aber unerwähnt bleibt das der Kurs damals in extrem kurzer Zeit total abgestürzt ist ! - Das kann heute auch passieren -vielleicht nicht dieses Jahr - aber .. ein Crash kündigt sich nicht an

Wie seht Ihr das mit der Kaufkraft - der vielzitierte Anzug kostet real auch nicht das 7 fache (so wie Gold gestiegen ist seit der Jahrtausendwende)

Beitrag 05.12.2011, 10:58

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goldjunge01
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Hallo goldmimer, willkommen im Club smilie_24

Immer wieder:

1. Gold ist nicht teurer geworden, sondern der Wert der bunten FIAT-Zettel ist weniger geworden, deshalb brauchst du inzwischen mehr davon.

2. Solltest du jetzt wegen des Goldpreises Geld verlieren, weil der Goldpreis irgendwann mal wieder 'preiswerter' ist, hast du aber dennoch gewonnen, weil du eben Werte (in Form von Gold oder Silber) gesichert hat - Wertspeicher.

3. Gibt es hierzu einige Themen, wenn du mal die Suchfunktionen bemühen wolltest.

4. Viele gute Erfahrungen hier.
Nichts ist so schlimm wie Halbwissen!

Beitrag 05.12.2011, 11:01

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Goldhamster79
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Die Antwort lautet
[img]http://upload.wikimedia.org/wikipedia/d ... rt.svg.png[/img]

Beschäftige Dich noch eine Weile länger mit dem Thema (ist offensichtlich nötig) und erweitere es um Studien über das Geldsystem sowie diverser Fachpublikationen wie Ronald Stöferles Goldreport.

Zum Thema Kaufkraft solltest Du das Stichwort "Antizipation" berücksichtigen...
Falls Sie in einem Land leben, in dem Sie für das Fischen ohne Anglerschein bestraft werden,
jedoch nicht für den illegalen Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass,
dann haben Sie das volle Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
M. Zeman

Beitrag 05.12.2011, 11:06

goldminer
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1. Gold ist nicht teurer geworden, sondern der Wert der bunten FIAT-Zettel ist weniger geworden, deshalb brauchst du inzwischen mehr davon.
Äh genau das sehe ich ja nicht so - oder ist ein Auto kein realer Wert ? man kann auch ein Haus oder eine Wohnung nehmen als Beispiel
Ich gebe Dir recht das FIAT Money weniger Kaufkraft hat - aber bei weitem nicht soviel weniger wie Gold gestiegen in gleicher Zeit gewonnen hat - habe ich glaube mit meinem Thread auch so klargemacht - oder ?
3. Gibt es hierzu einige Themen, wenn du mal die Suchfunktionen bemühen wolltest.
Woher willst Du wissen das ich nicht danach gesucht habe ? In Stunden kann ich das nicht mehr messen - es ist manchmal sinnvoll die Frage selber zu stellen - jeder Thread ist ein wenig anders

Beitrag 05.12.2011, 11:12

goldminer
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Goldhamster79 hat geschrieben:
Beschäftige Dich noch eine Weile länger mit dem Thema (ist offensichtlich nötig) und erweitere es um Studien über das Geldsystem sowie diverser Fachpublikationen wie Ronald Stöferles Goldreport.

Zum Thema Kaufkraft solltest Du das Stichwort "Antizipation" berücksichtigen...
ich beschäftige mich mit dem Thema seit Jahren - ich habe auch schon einige Bücher darüber gelesen -aber meine angesprochen Fragen werden da genausowenig beantwortet wie von euch ?
Ich kenne Bocker Senf und Mr. Dax aus unzähligen Videos und Büchern - es wird immer wieder betont das Gold und Silber wichtig seien aber das it meinem Kaufkraftbeispiel wird niemals näher beleuchtet - soll wohl nicht beantwortet werden - Gold wird niemals wertlos - das weiss ich auch - nutzt mir nur wenig wenn ich zum Höchstkurs kaufe - Erkläre mir doch mal jemand warum die reale kaufkraft des Euros bei weitem nicht so sinkt wie der Wert des Godes steigt - Ja irgendwann wird die jetzige Währung am Ende sein - aber warum hat das niemand gesagt als wir noch 19xx schrieben ? da gab es auch schon das Internet - ich sehe überall Goldankaufsläden -jede Börsenzeitschrift bewirbt Gold - da stimmt doch was nicht
Wie schrieb jemand irgendwo - das Geld wandere von den großen Playern in die Hände der "Schafe" - und ich möchte keins sein -also warum macht es Sinn JETZT noch GOLD zu kaufen?
Zuletzt geändert von goldminer am 05.12.2011, 11:20, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 05.12.2011, 11:16

Blah123
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Die meisten Teilnehmer hier im Forum setzten nicht unbedingt auf einen starken Kursanstieg bzw Spekulationsgewinne mit Edelmetallen. Vielmehr gehts um die Vermögens- bzw Wertsicherung. Eine Unze Gold bleibt eine Unze Gold. Man hat ja an der Währungsreform DM-->€ gesehen, wie Wertstabil dagegen reines Papiergeld ist. In der aktuellen ökonomischen und politischen Situation (das Geldsystem ist einfach am Ende und die Notenbanken drucken massivst Geld) ist die einzige logische Konsequenz eine weitere Währungsreform bzw sogar ein Auseinanderbrechen bzw Neustrukturierung unseres Finanz bzw Wirtschaftssystems. Man kann jetzt entweder sein Geld weiter auf der Bank lagern und drauf warten bis man entweder garnicht mehr dran kommt (Stichwort: Bank Run) oder wieder mal in der Kaufkraft halbiert wird (durch eine Währungsreform). Oder man kann in Real/Sachwerte gehen und so die Verluste ausgleichen bzw zumindest gering halten.

Zur Verdeutlichung ein kleines Beispiel:
Angenommen du findest einen Koffer Reichsmark und ein paar Unzen Gold. Was denkst du, wofür du heute noch etwas kaufen kannst!?

Beitrag 05.12.2011, 11:25

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Goldhamster79
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goldminer hat geschrieben:Erkläre mir doch mal jemand warum die reale kaufkraft des Euros bei weitem nicht so sinkt wie der Wert des Godes steigt
Stichwort Antizipation, bereits genannt. Offenbar brauchst Du wirklich Hilfe...

Der Goldkurs spiegelt (mal Kursmanipulationen an der Crimex und die Drückungen der FED außen vor gelassen, siehe hierzu die Bücher Ferdinand Lips und Dimitri Speck, sowie die Artikel von Peter Böhringer unter http://www.goldseiten.de/content/kolumn ... ryid=15365 und in seinem Blog) die Erwartungen bzw den Niedergang der Schuldgeldsysteme wieder, nicht mehr aber auch nicht weniger.

Die Geldmengenausweitungen (= Schuldenausweitung | Geld ist Schuld in diesem System) sind noch nicht umfassend nachfragerelevant geworden, die Goldpreisentwicklung nimmt dies jedoch seit Jahren vorweg, denn bis heute gibt es für die gesamte Geldsystemkrise (und nichts anderes ist das seit Jahren, auch wenn da stets versucht wird zu desinformieren mit isolierten Krisenbetitelungen) nicht mal im Ansatz eine Lösung seitens der Verbrecher die uns regieren und der Leute die im Hintergrund die Fäden ziehen. Warum auch, die Versklavung des Volkes um Umverteilung von unten nach oben funktioniert doch glänzend im aktuellen Geldsystem.

Diese beiden Absätze und Empfehlungen sollten genug verwertbare Denk- und Rechercheansätze beinhalten um noch mehr Fragen aufzuwerfen als bisher
:P
Zuletzt geändert von Goldhamster79 am 05.12.2011, 11:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag 05.12.2011, 11:27

goldminer
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Blah123 hat geschrieben: Zur Verdeutlichung ein kleines Beispiel:
Angenommen du findest einen Koffer Reichsmark und ein paar Unzen Gold. Was denkst du, wofür du heute noch etwas kaufen kannst!?
Ja ich weiss - das hat so Typ in einem sehr interessanten Video auf youtube schön gezeigt - genau das Beispiel -

Ich glaube das war "Andreas Clauss" im Video "Unser verrücktes Wirtschaftssystem und die erschütternde Rechtslage in Deutschland "
Gold ist hier klar besser - (um Welten!) - Gold ist halt immer was Wert (obwohl es relativ Nutzlos ist ) -aber findet Ihr nicht das Gold viel zu stark gestiegen ist ?

Beitrag 05.12.2011, 11:41

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Goldrausch
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Ich denke die Frage ist eher, wie stark es weiter steigen wird!

Viele Institutionen und Länder stocken ihre Goldreserven derzeit signifikant auf, natürlich sind aber auch noch Spekulanten mit Papiergold beteiligt.

Ich glaube derzeit nicht an nennenswerte Rückschläge, die nächsten Jahre.
Grüße

Goldrausch

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Beitrag 05.12.2011, 11:45

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Goldhamster79
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Gold ist nach wie vor billig.

Findest Du nicht, dass das Fieberthermometer des totkranken Patienten wieder fallen muss?
Das war ja sonst immer weiter unten gestanden, das wird sicher wieder fallen, isses ja bei der Grippe damals auch wieder.

Ah? Doch nicht? Patient tot? Mist.

Muss wohl doch an der Krankheit gelegen haben und nicht am Fieberthermometer.

Vielleicht ist das so einfach ausgedrückt verständlicher...
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Beitrag 05.12.2011, 11:55

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Ladon
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@ Blah123

Der Wechsel DM (bzw. jede andere Währung) zum Euro war KEINE Währungsreform! Kein Schnitt, kein Zahlungsausfall. Nix.
Bei uns hier hat es die Entwicklung etwas (!) beschleunigt, bei anderen etwas gebremst.
Dies nur als Randnotiz.

@ goldminer

Ich vermute einfach mal, dass die bisherigen Antworten auf Deinen Post in Deinen Augen an der Frage vorbei gezielt haben, oder?
Stimmt es, wenn ich Dich so interpretiere:
Alles gut und richtig, was über Gold gesagt wird, nur die Entwicklung der letzten 5-9 Jahre war "zu schnell". Und daher läuft man "Gefahr" in die Miesen zu kommen.

Dazu gibt es, vereinfacht, zwei Dinge zu sagen:
Erstens ist das zu kurzfristig gedacht. Der Wert des Goldes ist - vorausgesetzt man "spekuliert" nicht und versucht "Renditen" zu erwirtschaften - nicht in einem Jahrzehnt zu bemessen. Niemand weiß ob dieses Jahrzehnt im Rückblick mal als Spitze nach oben oder nach unten anzusehen ist.
Zweitens greifst Du mehr oder weniger willkürlich irgendwelche "Güter" zum Vergleich heraus, deren Preis (in Währung oder Gold, egal) ja für sich schon einer Bewegung unterworfen sind! Das sind sich überlagernde Wellen! Computer, Autos (insbesondere kleinere) und vieles andere ist tatsächlich "billiger" geworden.
Stelle Deine Rechnung doch mal mit Erdöl ode "Energie" allgemein auf ... dann relativiert sich das etwas.

Aber um Deine Frage konkret zu beantworten:
Ja, wenn man erst jetzt damit beginnt Gold zu kaufen, sollte man zumindest damit rechnen, dass die "Buchgewinne" nicht zwangsläufig so satt ausfallen wie in der vergangenen halben Dekade. Aber umgekehrt ist den Leuten mit 20 Jahre altem Gold im Keller dieser Hype auch "wurschtegal", weil sie nicht im Traum dran dächten jetzt zu verkaufen.
Wenn Du ein ungutes Gefühl hast würde ich Dir von Investment in EM sowieso abraten. Frag mal die Leute, die vor 1995 schon Gold hatten - da kam ein langes, dunkles Tal und Goldbesitz war ungefähr so abartig wie Intimpiercing (damals, meine ich) ... Und genauso wie der heutige "Hype" war auch dieser Spott den Leuten damals egal - als andere dann ihr Geld am "Neuen Markt" verbrannten (= freiwillig nach oben abgaben, denn "vernichtet" wurde natürlich kein Cent).
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 05.12.2011, 12:03

goldminer
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Ich würde ja viel lieber in "echte" Werte investieren - aber dazu ist mein Budget zu klein
z.B. Brennholz und zwar in rauhen Mengen - muesste man nur versichern - und hier glaube ich z.B. nicht das sich der Brennholzpreis mal halbieren wird - nie ausser wir schaffen das mit der Kernfusion

Beitrag 05.12.2011, 12:09

goldminer
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Danke Ladon -das war zumind. eine Antwort wie ich sie gesucht habe - - ziemlich genau getroffen - Danke für den Beitrag - ich werde evt. einen kleine Teil in Gold investieren - aber sehr vorsichtig

Beitrag 05.12.2011, 12:13

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enderlin5
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Hallo goldminer,

hamster und andere haben es schon geschrieben, aber ich möchte meine Sichtweise und Formulierung auch noch mal einstreuen. Natürlich ist es eine Tatsache, dass die FIAT-Preise für diverse Güter in den letzten 10 Jahren nicht besonders stark angestiegen sind. Das entspricht auch der am Warenkorb berechneten Inflationsrate. Es entspricht auch der geringen (Binnen-) Nachfrage nach den Produkten und auch der eher gesunkenen Kaufkraft der Verbraucher in dem selben Zeitraum, so dass Geld und Nachfrage, die die Preise steigen lassen könnten, gar nicht beim Konsumenten vorhanden sind.
Auf der anderen Seite implizieren verschiedene Statistiken aber, dass die Geldmenge in diesem Zeitraum dramatisch zugelegt hat, was bei der Zunahme der Schulden und der extrem niedrigen Zinsen auch normal ist.
Offenbar ist das zusätzliche Geld, das dem Kreislauf zugeführt wurde, nicht entsprechend des vorab vorhandenen Geldes verteilt worden. Diejenigen, die für die Nachfrage und damit auch die Inflation der Güter des Warenkorbes verantwortlich sind, haben mehrheitlich von diesem Geld nichts oder wenig abbekommen. Das Geld ist vermutlich aber in Töpfen vorhanden, aus denen Anlageinvestitionen getroffen werden. Wir beobachten ja auch, dass einige Anlageklassen temporär eine erstaunlich hohe Nachfrage erfahren. Z.B. new economy-Aktien, Immobilien, Anleihen, und natürlich Rohstoffe.
Langfristg ist aber natürlich damit zu rechnen, dass die Geldschwemme nachfragewirksam wird, das Geld also nicht nur bei Investoren verbleibt, sondern bei Konsumenten ankommt. Aber selbst wenn das nicht passiert, so bleibt Gold ja auch eine Anlage für Investoren. Es ist also unerheblich, dass sein Preis, wie ja auch der Benzinpreis, relativ zur Kaufkraft des Kleinverbrauchers gestiegen ist. Bezogen auf die Geldmenge hat Gold vermutlich einen angemessenen Preis. Das ändert sich auch nicht dadurch, dass es Besitzern größerer Goldmengen leicht fallen würde, den Goldpreis über mehrerer Jahre sehr stark zu drücken.

Beitrag 05.12.2011, 12:20

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Fritzekatze
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.....also ich bin kein "fachmann" in sachen gold und silber aber ich meine derletzt gelesen zu haben das 1 oz gold
etwa 1800 bis 1900 doller wert sein soll. das silber sollte jetzt eigentlich so um die 350 doller die unze kosten.

damit aber den menschen dieser welt nicht auffällt das das fiat geld mehr oder weniger schnell nach seiner einführung in die gesellschaft immer weniger kaufkraft bekommt, weil eben die umverteilung von unten nach oben erfolgt, wird alles erdenkliche daran gesetzt die waren "werte" (was eben edelmetalle sind!) so lang wie möglich als "wertlos" bzw. geringwertig darzustellen. das funktioniert z.b. seit anfang der 70`iger ja wunderbar. aber wenn alle ENERGIE aus dem sytemkreislauf rausgezogen sind und dann irgendwann die "subvention des papier´s" nicht mehr funktioniert zeigt sich langsam aber sicher wieder der echte wert des em´s.

zuerst war gold und silber danach erst kam das papier! smilie_22

jetzt geht das papier langsam aber sicher und das gold und silber kommt wieder zurück! die regierungen dieser welt mögen das aber ganz und gar nicht das die menschen wieder den wahren wert des geldes (goldes!)erkennt und es besitzt und deshalb tun sie alles um weiter seinen wahren wert zu verschleiern bzw. sie erkennen eben nur manchmal und nur wenn es unbedingt sein muss eben mehr oder weniger seinen echten wert an.

fazit:

die unze gold hat immer gleich viel wert - das einzige was sich ständig ändert ist eben nur wieviel fiat geld man dafür bezahlen müss um eine unze "gelbes" zu bekommen. smilie_02
Lebe ständig über meine Verhältnisse - bin aber immer noch weit von meinem angestrebten Niveau entfernt!

Beitrag 05.12.2011, 13:43

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thEMa
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Vor 5 Jahren Gold kaufen ist sicher besser als heute. Geht halt nur nicht, weil heute eben heute ist smilie_13

In die Vergangenheit zu blicken ist nun mal in den meisten Fällen einfacher, als in die Zukunft. Kann sein dass Gold weiter steigt, vielleicht auch nicht.

Das ist aber eigentlich nicht das, vorauf es eigentlich ankommt. Die Frage ist: Muß ich mein Gold irgendwann in weniger Fiat (dasselbe Fiat, ohne Währungsschnitt o.ä.) zurücktauschen, als ich jetzt dafür zahle. Dann wäre es ein echtes Fehlinvestment gewesen, allen anderen Fällen war nur evtl. der Zeitpunkt nicht ideal.
Wie läßt sich dieses Risiko minimieren? Einfach nicht "all in" gehen, sondern nur mit Geld, das aller Wahrscheinlichkeit auch langfristig übrig ist.
Ceterum censeo anatocismum esse delendum

Der Zins, sie zu knechten, sie alle zu finden,
ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden.

Beitrag 05.12.2011, 14:39

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goldjunge01
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@ goldmimer

Hast jetzt 5 Beiträge, kannst Kleinanzeigen schalten smilie_20

Beitrag 05.12.2011, 14:52

MapleHF
... wenn man die Wertentwicklung eines Gutes, in diesem Fall Gold betrachtet, ist das Zeitfenster das man betrachtet, von wesentlicher Bedeutung dafür, zu welchem Ergebnis man kommt.

Betrachtet man nun den Goldpreis auf ein Zeitfenster von 5 oder 10 Jahren, so drängt sich tatsächlich der Verdacht auf, dass hier etwas zu schnell gestiegen ist.

Betrachtet man jedoch z.B. die letzten 25 Jahre so bleibt der absolute Anstieg durchaus in einem Bereich, der sich für diesen Zeitraum auf dem Niveau der Inflation bewegt.

Daher gehe ich davon aus, dass die Edelmetalle in den letzten 5 - 10 Jahren erstmal den versäumten Inflationsausgleich der Jahre zuvor nachgeholt haben.

Der große Ausbruch und entsprechende Übertreibungen stehen erst noch bevor und zwar dann, wenn von den Währungs-Krisen nicht nur in der Zeitung zu lesen ist, sondern sie im täglichen Leben spürbar werden.

MapleHF

Beitrag 05.12.2011, 15:08

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goldjunge01
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Hallo MapleHF

schön dich mal wieder zu hören!

Bleibst ja doch uns treu, stimmts?

smilie_24

Beitrag 05.12.2011, 15:09

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Goldhamster79
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Das Versprechen hab ich ihm auf der Messe schon abgenommen smilie_01

Welcome Back Maple smilie_09
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