Goldpreisprognosen

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

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Beitrag 21.04.2013, 19:59

cocoxb
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richtig gerechnet! ich habe der einfachheit mal das mittel der letzten jahre genommen, lediglich um zu zeigen, dass da eben doch hübsche summen rauskommen.
und um mal die haarspalterei zu beenden; ich bin mir bei drei dingen absolut sicher:
1. in der eu-krise wird sehr bald auf goldreserven zurückgegriffen.
2. das wird den goldpreis extrem bestimmen.
3. gold wird langfristig weiter steigen.

Beitrag 21.04.2013, 20:00

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MG 08/15
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Chinese hat geschrieben:87 Mrd € wird Italien nicht retten einfach zu rechnen!
Das ist klar.
Ich wollte nur cocoxb's Rechnung richtig stellen.

Beitrag 21.04.2013, 20:06

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AuCluster
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Die Peoples Bank of China sitzt auf gefühlten 3 Billionen USD. Fast die gesamten Devisenreserven des Landes bestehen aus Fiat-Geld/Staatsanleihen. Das Klumpenrisiko ist bei so einem Portfolio nicht unerheblich. Für die Chinesen wäre es problemlos möglich, 2500 t zu kaufen, aber die Italiener werden es nicht herausrücken. Wozu auch? Wer interessiert sich denn dafür, ob die italienische Staatsverschuldung 2,0 oder 1,9 Bio. Euro beträgt?
Within our mandate, the ECB is ready to do whatever it takes to preserve the euro. And believe me, it will be enough.

Beitrag 21.04.2013, 20:10

cocoxb
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richtig ist wohl, dass eine tilgung der staatsschulden nicht möglich ist. das betrifft dann aber auch fast alle anderen länder dieser welt. die frage welche mittel eingesetzt werden (müssen), um einen kleinen schritt weiter zu kommen, ist aber wieder eine ganz andere...

Beitrag 21.04.2013, 20:17

Klecks
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cocoxb hat geschrieben: vielleicht noch zum thema. denn es ist alles andere als hirngewichse!


http://www.cash.ch/news/alle/italien_is ... 052575-448
Italien ist das grosse Fragezeichen bei Gold
Komisch.... Laut Titel soll Italien das große Fragezeichen sein. Im Text wird dann Italien nicht einmal erwähnt.... Ansonsten nur Blabla und verbale Blähungen ohne irgendwelche Inhalte. smilie_05
Ganz ehrlich: Solche Artikel sind Hirngewichse. smilie_13

.

Beitrag 21.04.2013, 20:20

cocoxb
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Für die Chinesen wäre es problemlos möglich, 2500 t zu kaufen, aber die Italiener werden es nicht herausrücken.
warum aber china und konsorten nicht noch massiver realgold kaufen, habe ich mir auch schon öfter gestellt. eventuel ist es fernöstliche weisheit. denn wenn china tatsächlich im goldrennen kurzfristig alle anderen abhängen würde, könnte ich mir vorstellen, dass das wirtschaftsdiplomatische schwierigkeiten mit sich bringen könnte. hm...

Beitrag 21.04.2013, 20:26

cocoxb
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cocoxb hat Folgendes geschrieben:

vielleicht noch zum thema. denn es ist alles andere als hirngewichse!


http://www.cash.ch/news/alle/italie.... ... 052575-448
Italien ist das grosse Fragezeichen bei Gold


Komisch.... Laut Titel soll Italien das große Fragezeichen sein. Im Text wird dann Italien nicht einmal erwähnt.... Ansonsten nur Blabla und verbale Blähungen ohne irgendwelche Inhalte.
Ganz ehrlich: Solche Artikel sind Hirngewichse.
schon richtig, der artikel ist nicht sehr bedeutungsschwanger. immerhin machen sich aber einige schweizer ähnliche gedanken...

Beitrag 21.04.2013, 20:29

cocoxb
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was mir jedoch bislang neu war:
Die EU Kommission befasst sich derzeit mit strengeren Regeln zur Bekämpfung der Geldwäsche. Ziel ist es, dass bereits ab einem Schwellenwert für Finanztransaktionen von 15.000 Euro auf 7.500 Euro zu reduzieren. Ab dieser Grenze dürften die Finanztransaktionen nicht mehr anonym durchgeführt werden. Diese Halbierung des Schwellenwerts hat auch Konsequenzen für Besitzer von Edelmetall. Demnach müssten beispielsweise Edelmetallhändler ihre Kunden namentlich registrieren, sobald beispielsweise Gold für mehr als 7.500 Euro gehandelt werde.

Beitrag 21.04.2013, 20:34

Klecks
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cocoxb hat geschrieben: schon richtig, der artikel ist nicht sehr bedeutungsschwanger. immerhin machen sich aber einige schweizer ähnliche gedanken...
Ich bin mir sicher, viele Schweizer machen sich sehr oft ähnliche Gedanken wie wir. Zum Beispiel ob der Sprit morgen wieder teurer wird. Oder ob die Butter morgen noch fürs Frühstück reicht. Oder wann sie diese dämlichen Hirnblähungen endlich wieder los werden smilie_20

Die Frage ist halt immer, welche Grundlage die jeweiligen Gedankengänge haben. Im Bezug aufs italienische Gold scheint jedenfalls keine vorhanden zu sein (sonst wäre Italien wenigstens mal im Text erwähnt worden ;-) ).

.
Zuletzt geändert von Klecks am 21.04.2013, 20:40, insgesamt 2-mal geändert.

Beitrag 21.04.2013, 20:38

cocoxb
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ich geh mal zum späti. braucht irgend jemand was?

Beitrag 21.04.2013, 20:42

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MaciejP
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cocoxb hat geschrieben:warum aber china und konsorten nicht noch massiver realgold kaufen, habe ich mir auch schon öfter gestellt.
Dafür werben sie bei der eigenen Bevölkerung offensiv für den Kauf von Gold. Das ist in zweierlei Hinsicht äußerst clever: Erstens schützen sie die Bevölkerung so besser bei einem totalen Währungszusammenbruch, was ihnen danach wieder einen wirtschaftlichen Vorsprung verschaffen würde. Und zweitens besteht so immer noch die Option ein Goldverbot bzw. eine Abgabepflicht einzuführen, um so ggf. noch günstiger an größere Mengen Gold zu kommen.

Beitrag 21.04.2013, 20:55

donnyflame
1. Thema Dollardevisen Chinas
- Wenn China groß auf einkauftour geht, was sie bereits machen( mit riesiegen Investitionen in Afrika siehe BRICS Union ;) ), wird der Dollarkurs in die Decke schießen. Mit ihm schießt alles in die Decke was in US-Dollar berechnet wird. Das was den Chinesen wehtut bei dieser geschichte sind die Lebensmittelpreise die größtenteils in US-Dollar berechnet werden. Bei dem großteil der relativ armen Bevölkerung in China würde da die Hölle los sein. Das gleiche gilt für alles andere was in US-Dollar berechnet wird, zB ÖL. Außerdem kann man mit Dervisen die eigene Währung unterbewerten, was dazu führt das man wirtschaftliche Vorteile hat (siehe Deutschland seit Einführung des Euro)

2. Thema Schulderkrise der Länder und die Idee des Tilgens
- Schulden eines Staates sind gleichzeitig die Guthaben eines anderen. Geld entsteht heutzutage nur in dem jemand einen Kredit aufnimmt. Wenn man alle Schulden der Länder Tilgen möchte, bleibt kein Guthaben im gesamten System. Das ist leider noch nicht alles. Es fehlen noch die Zinsen, und das sind gewaltige Summen an Guthaben, die ohne erneute Kreditaufnahme nicht bedient werden können.( Ich hoffe man erkennt den Unsinn in diesem Geldsystem spätestens jetzt)

Grüße
DF

Beitrag 21.04.2013, 23:14

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Madman without a box
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MaciejP hat geschrieben:
cocoxb hat geschrieben:warum aber china und konsorten nicht noch massiver realgold kaufen, habe ich mir auch schon öfter gestellt.
Dafür werben sie bei der eigenen Bevölkerung offensiv für den Kauf von Gold. Das ist in zweierlei Hinsicht äußerst clever: Erstens schützen sie die Bevölkerung so besser bei einem totalen Währungszusammenbruch, was ihnen danach wieder einen wirtschaftlichen Vorsprung verschaffen würde. Und zweitens besteht so immer noch die Option ein Goldverbot bzw. eine Abgabepflicht einzuführen, um so ggf. noch günstiger an größere Mengen Gold zu kommen.
Ich sehe da noch weitere Vorteile:
- das Risiko eines sinkenden Goldpreises trägt nicht die chin. Zentralbank, sondern der Bürger
- private Käufe stehen deutlich weniger in der [s]Kritik [/s]Diskussion als eine identische Menge durch eine staatliche Institution (man lese nur mal den Faden: Chavez holt Gold zurück oder ähnliches mit Gadaffi und Konsorten)
- China importiert mit Gold deutlich werhaltigere Waren als beispielsweise deutsche Autos, und trotzdem wird die Handelsbilanz ausgeglichener.

Eine Abgabepflicht oder gar ein Goldverbot - warum so drastisch? Zuerst drückt man auf die Patriotismus-Drüse "Gold gab ich für Eisen", und dann wird Gold gesellschaftlich geächtet, ehe man in einer dritten Stufe den Besitz verbietet (nur für die Masse, selbstverständlich).

Auch wenn ich privat meine kleine Menge Au oder Ag regelmäßig kaufe, erwarte ich noch einen starken Rücksetzer beim Goldpreis. Im Nachhinein werde ich mich zwar ärgern, zu teuer gekauft zu haben, aber das ist ja nur Geld. Den besten Preis erwischt man eh nie. Aber wenn erst man tatsächlich angefangen wird zu sparen, Aktionäre und Anleger an Bankenpleiten zu beteiligen, sinkt ja eigentlich die Geldmenge. Also fallen die Kurse von allem auf breiter Front. Oder sehe ich da was falsch?

Und was macht Warren Buffet, wenn seine Berkshire shares auf null fallen und er weiter seine Sekretärin bezahlen will? Seine ETF-Schweinebäuche verkaufen, denn Schweinebäuche und Soja kann man ja bekanntlich nicht essen.

Nun, für mich ist Gold keine Spekulation, sondern A-bsicherung und B-grabbeln. Deshalb ist mir der Goldpreis zwar nicht egal, aber nicht wirklich wichtig. Generell gilt: Wohl dem, der in der Deflation einen Job bzw. sonstiges Einkommen hat. Was nützen die niedrigsten Spirt- und Goldpreise, wenn man nirgendwo hinfahren muss und sich dort auch nichts kaufen kann.
*
Ein Großteil des Lebens entgleitet denen, die Schlechtes tun, der größtes Teil des Lebens denen, die gar nichts tun, das gesamte Leben aber denen, die etwas Belangloses tun. (Seneca)
*
Goodbye, Leadworth. Hello, everything! (The 11th Doctor)

Beitrag 21.04.2013, 23:52

cocoxb
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ja, allesamt sehr plausible erklärungen!

Beitrag 22.04.2013, 05:42

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lifesgood
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Chinese hat geschrieben:87 Mrd € oder auch 100 Mrd € wird Italien nicht retten.
so isses. Italien hat knapp 2 Billionen Schulden, also machen die ganzen Goldbestände zum aktuellen Kurs gerade mal 4,5 % der Schulden. Davon könnte man ein Weilchen Zinsen zahlen, aber retten kann man damit nichts.

Gleichzeitig hat der italienische Staat noch 80 Milliarden Schulden bei der Privatwirtschaft, dafür würd´s ja wenigstens reichen ;)

lifesgood

Beitrag 22.04.2013, 09:32

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Schulden des Einen sind nicht Guthaben des anderen sondern Forderungen. Ob sie beglichen werden steht es in den Sternen.

Länder halten Gold- und Devisenreserven, für den Fall, dass sie nicht mehr ans "Geld" kommen oder deren Geld nicht akzeptiert wird. Mit Gold können sie trotzdem Handel betreiben, in dem etwaige Defizite ausgeglichen werden. Denn das Gros wird mit Waren verrechnet. Deshalb ist die Diskussion Goldreserve um Schulden abzubauen nicht nur bezogen auf den Fiat-Betrag lächerlich.

Wenn Statten (Zentralbanken) am Goldmarkt agieren, dann sicher nicht um die Fiat Haushalte zu regeln, sondern um den Goldpreis zu regulieren. Bzw. untereinander behilflich zu sein, wenn sich ein Staat (USA) mal zu stark aus dem (Gold)Fenster gelehnt hat. Insofern sind die westlichen Zentralbanken in einem Boot, egal wie sehr man hier Europa gegen USA, und alle gegen die Schweiz der Presse entnehmen will.

Blöd nur, dass in Asien die Sache langsam aus dem Ruder läuft.

Ich glaube, die westliche Zentralbanken dachten, die Erfahrungen die China mit der Demonetisierung des Silber gemacht hat, es davon abhalten wird, Gold zu kaufen. Wir sind nicht mehr im XIX Jahrhundert. Man hat zwar Gold demonetisiert, doch fehlt jetzt eine Starke Ersatzwährung wie damals das Gold für Silber war.

Die Anzeichen dass die Amis und wohl andere westliche Länder kein oder nicht mehr viel Gold haben, sind immer stärker.

Die Chinesen haben es verstanden, und Spielen diesen Trumpf voll aus. Wenn die Bevölkerung Gold kauft, wird sie "vermögender". Sollten die Exporte zusammenbrechen, hat die Bevölkerung Reserven, um auf dem Weltmarkt einkaufen zu gehen. Auch können chinesische Produkte im Inland für echtes Geld verkauft werden, und so die Wirtschaft unterstützen.

Die Amis werden weder Gold noch einen Starken Dollar haben, und das bei riesigen Handelsbilanzdefiziten.
Was wollen sie denn tun, um die benötigte Menge an Produkten, insb. Lebensmittel, kaufen zu können?
Gruß

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Beitrag 22.04.2013, 10:58

cocoxb
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wie kann man sich bezüglich dieser fragen so sicher sein? in zypern, (auch wenn das eine ja sooo einzigartige und mit keinem anderen land vergleichbare situation darstellt :? ) wurden auch tabus gebrochen: bürgerenteignung und goldreservenverkauf (oder jetzt doch nicht?)
immerhin: ursache unserer misere bleibt die gier der menschen/mächtigen. weshalb sollte diese gerade vor goldschätzen haltmachen, egal wie sinnig das wäre oder nicht.
wenn irgendwelche banker noch mehr wollen und politiker einen scheinbar unausweichlichen neuen weg für alternativlos erklären, gehts eben wieder einen schritt weiter. zumal in einer sich zuspitzenden endphase womöglich die goldreserven einziges mittel bleiben, um sich zu bereichern, wenn fiatlügen wert verlieren und platzen. und ob nun jede der bisherigen vorgehensweisen in der eurokrisenbewältigung stimmig und sinnvoll war, darüber brauchen wir wohl nicht zu streiten...

Beitrag 22.04.2013, 11:16

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cocoxb hat geschrieben:wie kann man sich bezüglich dieser fragen so sicher sein?

....
weshalb sollte diese gerade vor goldschätzen haltmachen, egal wie sinnig das wäre oder nicht.

wenn irgendwelche banker noch mehr wollen und politiker einen scheinbar unausweichlichen neuen weg für alternativlos erklären, gehts eben wieder einen schritt weiter.

...

Ich habe keine Zweifel, dass die Gier unverändert hoch ist. Auch habe ich keine Zweifel, dass sie auch Gold konfiszieren würde.

Es geht aber hier um die Möglichkeiten der Durchsetzung!

Das Problem Steuern/Abgaben einzutreiben ist so Alt wie Steuern und Abgaben existieren. Damals mussten Steuereintreiber mit "Sicherheitspersonal" durchs Land ziehen, um die nötigen Mittel zu beschaffen. Kostspielig und schwierig. Teilweise unmöglich.

Fiatgeld zu konfiszieren bzw. es zu besteuern ist kinderleicht, und quasi kostenlos. Mann müsste nur die 500€ Scheine außer Kraft setzen z.B. Das ist der Unterschied!

Obwohl Gold verboten wurde, haben nur Bruchteile der Bevölkerung es gegen Fiat getauscht. Ziemlich schwieriges Unterfangen also. EM Schützen vor Enteignung. Das war schon immer so.
Gruß

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Beitrag 22.04.2013, 11:17

Silbersparer
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Ich denke die Chinesen kaufen im Grunde noch zu wenig EM. Was wollen die den wirklich auf Dauer mit den vielen US Dollars. Mittlerweile kaufen die Chinesen auch immer mehr Firmen auf, zumindestens da gehen sie etwas vom Papiergeld weg.


Die Amis werden sich wohl längerfristig - wie wir Europäer - auf Wohlstandsverluste einstellen müssen.
Ich glaube auch das die US Wirtschat sich in Zukunft mehr auf den Binnenmarkt konzentrieren wird. Bei Landwirtschaftlichen Produkten sehe ich da nicht das Problem.
Bei wirklichen Währungsproblemen wird vielleicht auch mal dieser ganze "ganze Elektro Hype" zurückgehen. Brauch man alle 2 Jahre ein neues Smart Phone made in China???

Beitrag 22.04.2013, 11:23

ghel
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Silbersparer hat geschrieben:Ich denke die Chinesen kaufen im Grunde noch zu wenig EM. Was wollen die den wirklich auf Dauer mit den vielen US Dollars. Mittlerweile kaufen die Chinesen auch immer mehr Firmen auf, zumindestens da gehen sie etwas vom Papiergeld weg.
Die Chinesen kaufen und investieren in alles was sich irgendwie später lohnen könnte:

- Infrastruktur in sog. Dritte-Welt-Staaten
- Land, insbesondere Ackerland, insbesondere in Afrika (das zu dem Nahrungsmittelproblem)
- Firmen und Firmenanteile
- Know-How, ob Technik, Städteplanung oder sonstwas
- Rechte auf Rohstoffe

Blöd ist anders.

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