Venezuela: Ein Haus für 1 Unze Gold, 6 Monate Nahrung für 1

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

Beitrag 17.08.2016, 16:37

olso
mazell hat geschrieben:
Thomasio hat geschrieben:
mazell hat geschrieben:1

Der Grund warum das so ist, ist auch ganz einfach.
Wenn alle Welt so leben wollte wie die Bayern im Durchschnitt, bräuchten wir so etwa 3,5 Welten zum Anbau von Nahrung und Abbau von Rohstoffen.Das driftet aber hier vom Thema ab
Wasiswas?? Ich dachte erst meine Brille ist defekt was ich lese. Was ist mit den Bayern????
Wir leben von Abfall, Wasser und Resten. OK, den Abfall lassen wir durch Schweine. Auch Reste von Leber und Käse verwerten wir noch. Wir brauchen nicht einmal frisches Wasser!! Mit Getreideresten und übelriechenden Wasser, was meist schon vergoren ist geben wir uns zufrieden.

Sicher du meinst die Preußen die in Luxus frönen, lustige Bauwerke erstellen und reichlich vom Geld der Bayern leben.
Thomasio hat geschrieben:@gullaldr

Wir sind hier in einem Goldforum, wo die Mehrheit der User versucht sich auf den grossen Crash vorzubereiten.
Hier gibt es kaum wen, der glaubt es sei alles prima, im Gegenteil, die Mehrheit glaubt, wir rasen mit Volldampf auf einen Abgrund zu.."
Und was macht der Deutsche.....NICHTS !!! Absitzen !! Wird schon!!
!!!! WIRD NICHT !!!! Mit Pokemon geht das nicht weg!!! App zum wegdrücken???
Warm kommt niemand auf den Gedanken, dieses Land es Wahnsinns zu verlassen? Oder wenigstens die Kinder wegzuschicken-Mädchen!!!


smilie_15
Zuletzt geändert von olso am 17.08.2016, 16:50, insgesamt 3-mal geändert.

Beitrag 17.08.2016, 16:41

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Friedrich 3
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Thomasio hat geschrieben:
........
Sozialismus ist etwas GANZ anderes.
Sozialismus erlaubt Wettbewerb und Profit, Sozialismus erlaubt höhere und niedrigere Einkommen, Sozialismus erlaubt eigentlich alles, bis auf eins, Sozialismus erlaubt keine Diktatur, sondern verlangt die absolute Demokratie in ALLEN Bereichen des Lebens.
Sozialismus ist die Herrschaft des Volkes, wo ALLES im (Privat-)Besitz des Volkes ist und darum fängt Sozialismus mit Demokratie am Arbeitsplatz an, wo nicht eine Handvoll Manager oder Funktionäre diktatorisch über die Köpfe der Arbeiter hinweg (und oft genug gegen deren Interessen) entscheiden was eine Firma tun soll, sondern wo ALLE Mitarbeiter einer Firma gleichberechtigt abstimmen, was eine Firma tun soll.
.........
Das ist Quatsch!
So und nicht anders!

Erfolgreich gehandelt: ja klar..

Beitrag 17.08.2016, 16:50

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KROESUS
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@tomasio:

wenn man mit Schweinen seinen Kornspeicher teilt wird er versaut

wenn man klug mit den Resourcen umgeht wird man reich

warum herrscht in Deutschland (noch) Wohlstand?

weil hierzulande klug mit dem vorhandenen gewirtschaftet wurde

Beispiel: ein deutscher Bauer erzielt dank guter Ausbildung bis zu 100 Tonnen (!) Ernte pro Jahr und Hektar und kann dementsprechend viele Leute versorgen
er würde auch mit dem Ochsenkarren soviel erwirtschaften

ein afrikanischer Bauer erzielt gerade genug um seine Familie zu versorgen

das liegt daran dass in Deutschland die Bauern gut ausgebildet sind, das landwirtschaftliches Wissen konserviert und über Generationen, Landwirtschaftsschulen, Internet usw. weitergegeben und laufend verbessert wurde
und natürlich auch dass wir mit gutem Wetter gesegnet sind

ich will damit sagen dass der hiesige Wohlstand grösstenteils im Land selbst erarbeitet und nicht von den armen Ländern gestohlen wurde

Rohstoffe gibt es überall und den Industrieländern vorzuwerfen dass sie die armen Ländern ausbeuten ist Gutmenschengeschwätz

Keiner zwingt die afrikanischen Despoten die ihr Volk ausbeuten von dem erpressten Geld oder der unterschalgenen Entwicklungshilfe sich Mercedes und Kalashnikov zu kaufen anstatt zum Beispiel eine flächendeckende Wasserversorgung zu bauen oder Schulen für alle

das ist in der kulturellen Unterentwicklung der dortigen Länder begründet oder darin dass das Volk es noch nicht geschafft hat die Despoten aus dem Amt zu jagen und eine funktionierende wirklich demokratische Gesellschaft zu schaffen

die Grenzziehungen der englischen und französischen Kolonialmächte haben natürlich zu einer ungünstigen Ausgangsposition geführt aber in Europa gab es auch Grenzverschiebungen und Völkermorde und -vertreibungen wie zum Beispiel nach dem 2. Weltkrieg an den Deutschen in der Tschechei und in Polen.

trotzdem sind wir mit einer einigermassen gut funktionierenden Gesellschaft gesegnet die entsprechend Wohlstand für alle bringt

dieser wurde selbst erarbeitet, nicht von den armen Ländern gestohlen

Beitrag 17.08.2016, 17:25

Thomasio
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KROESUS hat geschrieben:@tomasio:

wenn man mit Schweinen seinen Kornspeicher teilt wird er versaut

wenn man klug mit den Resourcen umgeht wird man reich

warum herrscht in Deutschland (noch) Wohlstand?

weil hierzulande klug mit dem vorhandenen gewirtschaftet wurde
Aua, das glaubst du nicht wirklich, oder?
Flassbeck hat seine Seite mit den Statistiken leider offline genommen und jetzt diese Makroskop-Seite eröffnet, wo ich die Statistik-Grafiken nicht wiederfinde.
(Bei Bedarf hätte ich eine Kopie, aber die darf ich bestimmt nicht einfach hier posten.)

In kurz: Man muss gar nicht bis Afrika schauen, ein Blick zum Nachbarn nach Westen reicht schon.
Frankreich ist produktiver als Deutschland, der Durchschnitt vom Produktionsertrag pro Arbeitsstunde liegt so etwa 3€ höher pro Stunde.
Auch der Durchschnittslohn und damit das Wohl der Mittelschicht liegt höher als in Deutschland.
Trotzdem stellt die deutsche Wirtschaft sich hin und behauptet die Franzosen müssten was anders machen, weil sie nicht wettbewertbsfähig sind (was in Klartext soviel heisst wie, die Deutschen fordern die Franzosen auf ihre Mittelschicht stärker zu verarmen).

Der EINZIGE Grund, warum Deutschland bis jetzt noch besser da steht ist die Folge von 16 Jahren massivem Lohndumping, rechter Reiche-Leute-Politik und sonst GAR NICHTS.
Diese arrogante Haltung von andere nieder konkurrieren wie die Deutschen das mit Südeuropa, mittlerweile inkl. Frankreich machen oder mit Waffengewalt unterdrücken wie die USA und Europa das mit Afrika machen und dann denen den schwarzen Peter zuschieben, wird den Deutschen präzise im Mai 2017 (wenn der FN Frankreich übernimmt) derartig heftig auf die Füsse fallen, da ist es gar nicht unwahrscheinlich, dass es JahrZEHNTE dauert, bis die Deutschen sich (wenn überhaupt) davon wieder erholen.
Mein Tipp: Besorgt euch schon mal eine griechische Fahne fürs Brandenburger Tor.

Nordafrika und der mittlere Osten sind nur deshalb so radikal, zurückgeblieben und überwiegend islamisch, weil die Amis seinerzeit ALLES getan haben um jedwede Besserung zu verhindern, angefangen mit dem Sturz von Mohammad Mossadegh 1953.
https://www.youtube.com/watch?v=tC_vYJBhJuc

Beitrag 17.08.2016, 19:47

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Titan
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Wird hier über den Sozialismus in Venezuela diskutiert??
Es fehlt dann aber der Vergleich mit der Entwicklung zum Soz. in diesem D.

Übrigens,der Faden heißt:
Venezuela: Ein Haus für 1 Unze Gold, 6 Monate Nahrung für 1...

Ach ja:
Worte mit den Endungen "ismus", "itis" haben etwas mit kranken Systemen zu tun,
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smilie_16
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Beitrag 17.08.2016, 21:50

Thomasio
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Die Parallele zu Venezuela passt durchaus.
Ich gehe davon aus, dass Themen wie dieses (ohne jetzt diesem speziellen Thema-Ersteller das unterstellen zu wollen) überhaupt nur eröffnet werden, weil man ganz generell darauf hinweisen will, wie gruselig doch angeblich Sozialismus ist, quasi als Warnung sowas bloss nicht in D einzuführen.
Tatsächlich ist das was in Venezuela passiert wirklich gruselig, genau wie in einigen anderen Ländern in Südamerika, Kuba, usw.
Aber das liegt nicht daran, dass Sozialismus gruselig wäre, sondern an der kapitalistischen Karikatur dessen, was sich heute Sozialismus nennt.

Weil ich gerade Zeit habe, schreibe ich mal die Kurzform auf.

Am Ende des Feudalismus wurde die herrschende Klasse abgesetzt (mancherorts wurden ihnen sogar die Köpfe abgesetzt smilie_02 ), weil das Volk die Schnauze voll hatte von wenigen Reichen, die in Saus und Braus leben, während Millionen sich abschuften.
Der Kapitalismus versprach "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit".
Aber schon nach wenigen Jahren erkannten die ersten Ökonomen (nein nicht Karl Marx, der kam erst viel später), dass im Kapitalismus auch wieder nur wenige Reiche in Saus und Braus leben, während Millionen sich abschuften.

Da gab es vielleicht für ein paar mehr Leute ein kleines bisschen mehr Freiheit, aber die drückt sich doch nur darin aus, dass der Arbeitnehmer sich selber zwingt zur Arbeit zu gehen, statt dahin kommandiert zu werden.
Es gab die nicht wirklich "neue" Möglichkeit von unten rauf zu kommen und reich zu werden, die von den Kapitalisten mit aller Medienmacht ständig propagiert wird, aber die gab es im Feudalismus auch schon, nur halt mit anderen Methoden, Heirat z.B.
Unterschlagen wird dabei immer, dass immer nur ein paar Wenige es schaffen können, denn egal wie schlau alle Anderen sind, werden trotzdem in jedem Fall nur ein paar wenige Glückliche reich und der Rest wird in enttäuschten Hoffnungen weiter buckeln gehen.
Der Satz "jeder kann es schaffen" ist ein individual-egoistischer Spruch derer die es geschafft haben, in dem arroganten Wissen, dass Millionen Andere es nicht schaffen werden, denn es liegt in der Definition der Sache, dass niemals alle reich werden können, sondern immer nur Wenige auf Kosten der Anderen.
Man stelle sich vor diese Propaganda würde sagen "jeder kann im Lotto gewinnen", da wäre jedem der in der ersten Klasse Mathematik aufgepasst hat sofort klar was für eine absurde Aussage das ist.
Oder wie Richard Wolff das sagt: Lotto ist eine Zusatzsteuer für die, die in der Schule in Mathematik nicht aufgepasst haben.

Gleichheit gab es jedenfalls nicht, die Ungleichheiten sind heute grösser als sie im Feudalismus je waren.
Brüderlichkeit gab es auch nicht, Kapitalismus heisst jeder für sich und alle gegen alle.

Darum wurde der Sozialismus erfunden (immer noch WEIT vor Karl Marx).
Sozialismus war von Anfang an die Kritik daran, dass Kapitalismus gegenüber Feudalismus nur ein paar Namen ausgetauscht hat, aber an der grundsätzlichen Situation NICHTS verändert hat.

Die Idee war, wenn zur Abwechslung mal die, die von einer Entscheidung direkt betroffen sind ein Mitspracherecht bei dieser Entscheidung haben, dann können nicht mehr wenige Machthaber auf Kosten der Masse leben.
Insbesondere war die ursprüngliche Idee, die Produktionsmittel in die Hände der tatsächlichen Produzenten, also der Arbeiter zu übergeben, damit nicht eine Handvoll Aktieninhaber über das Schicksal von zig1000den von Angestellten über deren Köpfe hinweg entscheiden zu kann, mal eben mit der Fabrik nach China umzuziehen.

Wie man zu dieser "Herrschaft des Volkes" kommen sollte, darüber waren sich die ersten Erfinder des Sozialismus nicht mal einig.
Nur eins war allen von Anfang an klar: Man muss die Regierungsgewalt übernehmen um dann mit der Macht der Regierung die Umstellung auf die Herrschaft des Volkes in Gesetze giessen.

Da gab es eine Gruppe die war für blutige Revolution und eine Gruppe die wollte lieber in demokratischen Wahlen die Mehrheit der Wähler gewinnen.
BEIDE Gruppen hatten irgendwann Erfolg, in Russland gab es die blutige Oktoberrevolution, in Deutschland gründete sich die SPD, in Frankreich die Sozialisten (die sogar so hiessen und immer noch so heissen), Italien und viele andere Länder bekamen ihre Sozialisten und nach und nach bekamen die sogar die Mehrheit der Wählerstimmen.

Damit wäre dann eigentlich alles paletti gewesen, denn an genau der Stelle wären die Sozialisten ja nun betreit gewesen die Herrschaft und insbesondere die Kontrolle der Produktionsmittel ans Volk zu übergeben.
(Nein, das heisst NICHT Enteignung der Besitzer, sonder nur demokratische Abstimmungen über die Entscheidungen innerhalb einer Firma.)
Dummerweise haben aber sowohl in Russland als auch in ganz Europa die Sozialisten "vergessen" was der Plan war, sobald sie an der Macht waren.

KEINE EINZIGE Regierung dieser Welt hat JEMALS die Macht an das Volk übergeben.
Die jetzt nur noch "sogenannten" Sozialisten haben ALLE einfach nur die Kapitalisten enteignet und sich selbst als neue Machthaber eingesetzt.
Staat einer Handvoll Privateigentümer und Aktieninhaber gab es dann eine Handvoll Parteifunktionäre die über das Schicksal der Arbeiter bestimmt haben und an der Situation dieser Arbeiter änderte sich NICHTS, eher im Gegenteil, es wurde schlimmer, weil die Parteifunktionäre sich als hemmungslos korrupt erwiesen.
Von Übergabe der Produktionsmittel and Volk war keine Rede mehr.

Ergo ist die Staatsform die daraus entstanden ist und heute das Problem in Venezuela verursacht NICHT der Sozialismus, sondern die Tatsache, dass hier nur Kapitalisten in Verkleidung einen Staatskapitalismus betreiben.

Dass Staatskapitalismus noch ganz drastisch viel schlechter ist als Privatkapitalismus wird niemand bestreiten, aber vielleicht könnte die Masse der Bebilderte-Presse-Leser mal aufhören die Kapitalisten-Propaganda nachzuplappern.

Karl Marx hat das was ich hier in der Kurzform aufgeschrieben habe in ein fettes Buch geschrieben und ziemlich genau den Punkt getroffen, er würde sich im Grabe umdrehen, wenn er sehen könnte, wie die Kapitalisten es geschafft haben das Wort Sozialismus für ihre eigenen Zwecke zu entarten.

Bevor nu wieder einer kommt mit pauschlisierter Ablegnung ala "stimmt nicht".
Es ist sogar SEHR leicht für euch ALLE festzustellen, dass ich Recht habe.
Ihr müsst nur DIESEN Test machen (ich hatte ihn im anderen Thema schon mal erwähnt):
https://www.politicalcompass.org/test/de

Da werdet ihr am Ende eine Zusammenfassung sehen, die euch auf ZWEI Ebenen einordnet, einmal links/rechts und einmal authoritär/liberal.
Ich halte JEDE Wette, dass es selbst hier in einem Goldforum nur eine ganz winzige Minderheit gibt, die derartig weit rechts oben, also rechts-authoritär steht, wie CDU und AfD im Vergleichsbild hier:
https://www.politicalcompass.org/germany2013

Mag sein, dass der Eine oder Andere relativ weit rechts landet, aber die breite Mehrheit der westlichen Welt ist eher liberal eingestellt.
Und wenn ihr DANN den GANZ kleinen Denkschritt dazu macht, dass eine Handvoll Aktieninhaber, die über 1000de Arbeitnehmer entscheiden eine klassische Diktatur ist, während ihr gerade selber erkannt habt, dass ihr eigentlich viel liberaler und demokratischer eingestellt seid, DANN habt ihr begriffen, was der Unterschied zwischen Staatskapitalismus und
Sozialismus ist, denn echter Sozialismus steht in DIESER Tabelle GANZ UNTEN LINKS und nicht oben links.
WENN ihr mir also widersprechen wollt, dann bitte mit eurem Ergebnis aus diesem Test.
Ich gebe euch sogar MEIN Ergebnis:

Economic Left/Right: -8.0
Social Libertarian/Authoritarian: -8.41

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass z.B. die Nazis genau da oben standen, und Stalin ebenfalls da oben, nur weiter links, wo heute auch die Regierung Venezuelas steht.
Selbst der viel umjubelte Bernie Sanders in USA, der Hillary Clinton in den Vorwahlen nur deswegen nicht geschlagen hat, weil Clinton die Wahlergebnisse manipuliert und gefälscht hat ist KEIN echter Sozialist, eher einer aus der Mitte, der sowohl aus Sicht von links/rechts, als auch aus Sicht oben/unten "nur" so etwa in der Mitte steht, aber immerhin ist das schon besser als ganz oben rechts, wo sich heute europäische und amerikanische Politik abspielt und ebenfalls besser als oben links, wo Venezuela steht.

Beitrag 17.08.2016, 22:11

Herebordus
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In Südamerika sind viele Kommunisten nach oben gekommen u.a. Maduro, Chavez (Venezuela), Lula, Dilma (Brasilien), Morales (Bolivien), Jorge Mario Bergoglio alias Papst Franz (Argentinien).

Venezuela ist eigentlich reich. Nur haben Politiker das Geld verjubelt.

Beitrag 17.08.2016, 22:57

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Titan
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Mein Wort zum Tagesausklang...

Icke wiedehole mir gerne mal:
"Worte mit den Endungen "ismus", "itis" haben etwas mit kranken Systemen zu tun,
gesellschaftlich wie privat... "

Icke bin ein Anarchist...Ablehnung jeglicher "Gewalten-Teilung",
weil det ja nu lange genug historisch belegt ist:
Funktionierte und funktioniert nicht,egal ob hier oder "drüben" (übern großen Teich)

Politische Ämter als EHREN-AMT...gäbe es dann in D. Politiker oder anderswo ?

T.
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und Du veränderst Dein Leben"
"Die kürzesten Wörter ( ja,nein ) erfordern das meiste
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Pythagoras von Samos

Beitrag 17.08.2016, 23:25

Thomasio
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Nicht verjubelt.
Zum Teil in die eigene Tasche gesteckt und zum Teil in dem sinnlosen Versuch Privatkapitalismus durch Staatskapitalismus zu ersetzen in den Sand gesetzt, einfach weil Arbeitnehmer, die statt mit einem privaten Arbeitgeber einen Lohn aushandeln vom Staat vorgeschrieben bekommen wieviel sie verdienen sollen NOCH weniger motiviert sind.

Arbeitnehmer in Eigenverantwortung sind die Fleissigsten und die Besten, das ist schon rein logisch gar nicht anders möglich, wird aber auch von Statistiken belegt.
Hier in Italien gibt es seit 1973 ein Gesetz, nach dem einer der arbeitslos wird wählen kann:
1) Arbeitslosengeld (je nach Anspruch und vorheriger Beschäftigungsdauer) bis zu 2 Jahre monatlich ausgezahlt, in der Hoffnung in dieser Zeit neue Arbeit zu finden (weil es danach NICHTS mehr gibt, Sozialhilfe existiert nicht).
2) Das gesamte Arbeitslosengeld für den gesamten Anspruch auf einmal im Voraus ausgezahlt bekommen.

Klar ist an 2) eine Bedingung dran und die ist schon eine schwere Entscheidung.
Wer sich sein Arbeitslosengeld im Voraus auszahlen lässt bekommt danach sofort nichts mehr UND hat die Verpflichtung sich mit mindestens 8 anderen Arbeitslosen, die dieselbe Wahl treffen, zusammenzutun und mit dem Geld eine sogenannte Arbeiter-Cooperative zu gründen.
Das ist präzise das, was Sozialismus will, 9 Arbeiter (oder mehr), die gleichberechtigt eine Firma gründen und gleichberechtigt darüber entscheiden, was die Firma tun soll.

Logisch ist dadurch Italien das Land in Europa mit den meisten Arbeiter-Coops und alle Statistiken zeigen, dass diese Firmen DEUTLICH produktiver sind als ALLE diktatorisch geführten Unternehmen Italiens.
Logisch bringen diese Firmen keine Milliardäre hervor, die sich dann medienwirksam im TV darüber auslassen wie toll doch der Kapitalismus ist, der Sinn der Sache ist nun mal das präzise Gegenteil davon, wer mehr leistet darf auch mehr verdienen, aber es gibt Limits, in den Coops meistens so, dass der wichtigste Manager nicht mehr als das 8fache der kleinsten Putzfrau verdienen darf.
Deswegen funktionieren solche Firmen nicht immer, die können genauso pleite gehen wie kapitalistische Unternehmen, in der Praxis machen die allerdings wesendlich seltener pleite als ihre diktatorischen Kollegen, im Gegenteil, die allermeisten Coops in Italien sind ehemalige kapitalistische Unternehmen, wo der Unternehmer pleite gemacht hat, das Unternehmen von den Arbeitern übernommen wurde und seitdem erfolgreich weiter geführt wird.
Sowas z.B.: http://www.decmodelleria.com/ , die gingen 2010 als kapitalistisches Unternehmen pleite, die Arbeiter haben die Firma übernommen und haben bisher keinerlei Probleme sich am Markt zu behaupten.

Deswegen hat Italien trotzdem ein Problem mit Rezession aufgrund deutscher Dumpinglöhne und die geht auch an den Coops nicht vorbei, trotzdem sind aus einigen dieser Coops mittlerweile schon halbwegs grosse Unternehmen gewachsen, z.B. eine Buchhandels-Kette, die es schafft mit Amazon Schritt zu halten, haben aber nach wie vor mit massiver negativer Propaganda aus dem kapitalistischen Lager zu kämpfen, denn den Kapitalisten sind Arbeiter die die Früchte ihrer eigenen Arbeit selber bekommen ein Dorn im Auge, weil man diese lästige Konkurrenz nicht übernehmen/kaufen kann.
Eine der ersten solchen Coops, die schon 1973 gegründet wurde, gut gewachsen ist und bis heute wirklich gut da steht ist diese hier: http://coopunione.com/wp/

Sowas mal in Venezuela in Gesetze gegossen und die Horrorgeschichten aus dem Staatskapitalismus wären vorbei.

Beitrag 18.08.2016, 06:14

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gullaldr
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Thomasio, ich vermeide eigentlich solche Diskussionen, weil sie zu nichts führen. Das ist so, als würde der Atheist mit dem Mormonen zu debattieren versuchen. Da treffen Glaubenswelten aufeinander, die nicht miteinander vereinbar sind.

Dennoch will ich Deine letzten beiden Postings nicht ganz widerspruchslos stehen lassen.

Generell, das unterstelle ich einem Sozialisten, gehst Du von der Gleichheit der Menschen aus. Der Gedanke, dass sich Menschen durch genetische oder kulturelle Prägung grundsätzlich voneinander unterscheiden und das darin auch der Grund für ihre soziale Lage liegen könnte, wird jedenfalls von Sozialisten in der Regel abgelehnt.

Nun ist aber Ungleichheit (auch der kulturellen und sozialen Verhältnisse) ein Faktum, wenn man durch die Welt geht. Also wird als Erklärung herangezogen, dass diese Ungleichheit nur auf "Ungerechtigkeit" fußen kann. Du fängst an, dies ganz kryptisch zu erklären. Demnach bilde der Kapitalismus "vollautomatisch Regionen von Wohlstand und Regionen von Armut". Lassen wir mal außer Acht, dass der herangezogene Unterschied zwischen Bayern und Sachsen kaum auf den Kapitalismus zurückzuführen ist, sondern vielmehr eine Altlast, der sich sozialistisch verstehenden DDR ist, so gleicht in dieser Vorstellung der Kapitalismus einer Art Spielmaschine, die offenbar wahllos irgendwelche regionalen "Wohlstandsblasen" erzeugt, ohne dass die dort lebenden Menschen irgendetwas dafür können. Eine Erklärung, die ansonsten immer wieder gerne herangezogen wird, ist die Vorstellung, dass der hiesige Wohlstand auf der "Ausbeutung" der armen Länder beruhe.
Das bedienst Du dann im nächsten Post:
NUR weil die Deutschen einen überproportional grossen Teil der Resourcen dieser Welt für sich beanspruchen gibt es das Elend in Afrika.
Die Deutschen sind also am Elend der Afrikaner "schuld". Die Afrikaner sind demnach arme Kerle, denen irgendwie ungerechterweise böses widerfährt. Wenn aber nach sozialistischer Lesart alle Menschen gleich sind, dann ist es verwunderlich, dass einige ausbeuten und andere ausgebeutet werden. Offenbar existieren wohl doch unterschiedliche Befähigungen. Man mag diese negativ ("ausbeuterisch", "gewalttätig") deuten oder positiv ("cleverer", "organisierter").

Es versteht sich von selbst, dass in diesem Schema die intellektuelle und forscherische Leistung, die über Generationen vom europäischen Kontinent ausging, unterschlagen wird. Wo ist eigentlich der Großteil der technischen Erfindungen entstanden, die heute unsere moderne Welt prägen? In Afrika? Wo wird bis heute ein Großteil der weltweiten Literatur produziert? In der arabischen Welt?

Du magst Grenzsicherung, zu der im Ernstfall der Gebrauch von Schusswaffen gehören kann, "widerlich" finden, weil es zum neuesten linken Fetisch gehört, im Einklang mit dem Kapitalismus für das globale Niederlassungsrecht einzutreten. Ich hingegen finde eine solche Politik "offener Grenzen" für moralisch abstoßend, u.a. weil sie jeglichen Schutz für die Inländer abbaut und die Zukunft der eigenen Kinder verbaut.

Grenzen sind zudem nie "willkürlich" gezogen worden. Hier erkennt man das typische Leugnen des historisch gewachsenen auf der politischen Linken. Grenzen sind über Jahrhunderte lange Entwicklungen entstanden und allenfalls von Kolonialherren in der "Dritten Welt" mit dem Lineal gezogen worden. Dass heute zwischen Sachsen und Bayern keine Grenzkontrollen stattfinden hat mit spezifischen historischen Entwicklungen zu tun (Der Bismarckschen Reichseinigung 1871, dem Mauerfall 1989). Das mit der Grenzziehung zwischen der EU und Afrika auf eine Ebene setzen zu wollen, zeugt nicht nur von mangelndem historischen Bewusstsein, sondern auch von einem Spiel mit dem Feuer, das wiederum recht typisch für linke Utopisten ist.

Solche Zitate dienen dazu künftige Rassen- und Klassenkämpfe moralisch zu legitimieren:
Wenn ein Afrikaner, der ohne seine eigene Schuld in einer der ärmsten Regionen der Welt geboren wurde, dort 30 Jahre oder was am Hungertod dahinvegetiert ist, ohne seine Schuld keine gute Schule besuchen und keine gute Ausbildung machen konnte, dann nach Europa und auf die Idee kommt, dass er in seinem Leben lange genug der Verlierer war, dann kann ich ihm das nicht verdenken und wenn er dann am eigenen Leib erfährt, dass alle die Maden im Speck die er hier im Lande vorfindet ihm mit Misstrauen, wenn nicht Hass entgegentreten, dann ist die Reaktion vorhersehbar.
Vielleicht aber hat, um mal eine Art Gegenbild zu entwerfen, ein Afrikaner durchaus eine Mitverantwortung für sein Leben. Er könnte zum Beispiel aufhören, sich wie die Karnickel zu vermehren. Er könnte aufhören, Kinder in die Welt zu setzen, denen er weder eine gute Ausbildung ermöglichen noch eine Perspektive bieten kann. Er könnte sich disziplinieren, statt möglichenfalls Alkohol zu trinken und den ganzen Tag herumzulungern. Ich habe mich beispielsweise mit Entwicklungshelfern unterhalten, die mir erzählt haben, dass großzügige Aufbauangebote in Westafrika einfach ignoriert wurden. "Diese Leute wollen in ihrem Land gar nichts aufbauen. Die wollen alle nur Geld zusammen kratzen, um nach Europa zu kommen", sagte mir einer, der lange Zeit in Afrika für die Uno tätig war. Als Verlierer kann man sich immer fühlen und dann Hass gegen andere aufbauen. Ich könnte auch jammernd durch die Straßen laufen und über Banker schimpfen, die das zehnfache von mir verdienen. Aber ich bin nun einmal nicht als Millionärkind geboren worden (wie ungerecht) und zumindest zum Teil auch für mein Schicksal mitverantwortlich.

Gegen das "Abspecken" Europas, also einen reduzierten Verbrauch von Ressourcen, hätte ich nichts einzuwenden. Da bin ich ganz bei Dir. Ich bin aber mal gespannt, wie gerade die Sozialisten, die ja stets die Massen mit linkspopulistischen Forderungen zu ködern versuchen (billigere Mieten, billigere Autos, billigere Urlaubsreisen, mehr Lohn bei weniger Arbeit usw.), dass den Bürgern vermitteln möchten. Ich lehne mich da zurück, denn ich bin ohnehin für Selbstdisziplin und Entschleunigung.

Nächstes Zitat:
"Wir waren die Besseren"?
Das haben schon die Pharaonen im alten Ägypten gedacht, das haben die Römer gedacht, das haben die Könige und Kaiser im Feudalismus gedacht, das haben die Sklavenhalter gedacht und die (bisher) Letzten die mit dieser Idee baden gegangen sind waren die Nazis.
Das ist ja faktisch eine Geschichtsunterweisung nach marxistischer Dialektik. Nun ist es zwar eine Konstante des menschlichen Wettbewerbs, sich für "besser" zu halten. Aber, weil Du das auf bestimmte historische Momentaufnahmen verengt hast, möchte ich eine weitere hinzufügen.
Zitat aus Erich Honeckers letzter Rede über die DDR: "Sie hat ein Zeichen gesetzt, dass Sozialismus möglich und besser sein kann als Kapitalismus."
(http://www.general-anzeiger-bonn.de/new ... 24995.html)

Und das letzte Zitat:
Ich für meinen Teil würde ganz eindeutig bevorzugen wenn Europa und insbesondere Deutschland jetzt schon bereit wäre mit Afrika zu teilen, bevor es die nächste blutige Revolution gibt.
Diese linke Illusion höre ich derzeit fast an jeder Straßenecke. Sie ist Blödsinn deshalb, weil es hier nicht um zwei Personen geht, die einen Kuchen in je 50% "teilen". In der afrikanischen und arabischen Welt wächst ein youth bulge heran, der eine riesige Welle erzeugt. Wenn neun Söhnen eines afrikanischen Vaters ein Sohn aus einer europäischen Familie gegenüber steht, könnten die Afrikaner teilen ganz einfach so auffassen: "Du gibst neun Zehntel ab und behältst ein Zehntel." Und eine Generation weiter wird das Spiel fortgesetzt, weil die neun Söhne wiederum jeweils neun Söhne bekommen. Und wenn das europäische Einzelkind nichts mehr zum Überweisen hat, dann sind hier immer noch Sachwerte zu holen (Autos, Immobilien, Gold usw.). Also wird man auf jeden Fall nach Europa kommen, wenn sich der Europäer nicht durch Grenzkontrollen wehren will. Am Ende werden alle arm sein, Europäer und Afrikaner, bis auf ein paar Konzern- und Finanzlenker, die exakt diese globale Gesellschaft mit ihren entwurzelten Massen wollten.
Also, blutig wird es so oder so. Je mehr man den Leuten aus Afrika und Arabien klar macht, dass sie nicht durchkommen, umso weniger blutig wird es, weil die Anreize für waghalsige Manöver verringert werden und einer weiteren Destabilisierung Europas Einhalt geboten wurde. Nur stabile Verhältnisse im Inneren ermöglichen es, auch stabilisierend nach außen zu wirken. Neue sozialistische Planspiele werden dabei aber einen Bärendienst leisten.

Beitrag 18.08.2016, 06:51

olso
KROESUS hat geschrieben:@
Beispiel: ein deutscher Bauer erzielt dank guter Ausbildung bis zu 100 Tonnen (!) Ernte pro Jahr und Hektar und kann dementsprechend viele Leute versorgen
er würde auch mit dem Ochsenkarren soviel erwirtschaften

ein afrikanischer Bauer erzielt gerade genug um seine Familie zu versorgen
Das Hauptproblem ist eine völlig andere Mentalität.
Es wurde in Tansania und in Brasilien wo ich es selbst erlebt habe versucht, Bauern Land zu geben.
Der Erfolg war, dass viele sofort verkauft haben. Meist an Großgrundbesitzer. Die wenigen die dann wirklich die Flächen bewirtschaftet haben, haben ausschließlich nach Bedarf angebaut. War in einem Jahr eine gute Ernte, wurde im nächsten Jahr nichts angebaut.
Man hat –wie soll ich er sagen-eine andere Lebenseinstellung. Ich sehe diese Volksgruppen als Stinkfaul. Und 1 oz geschenkt reicht denen mit selbstgebauter Hütte für 10 Jahre.
Klar will man ohne Arbeit mehr und schaut neidvoll nach EU.

Thomasio, wo ich mich besonders drauf freue wäre wenn Trump gewinnt, dass die USA alles Militär aus der Restwelt abzieht. Selbst eine Mauer zu Mexiko und gut ists. Dann braucht niemand gegen die USA mehr stänkern. Man sieht die USA gerne als Hilfstruppe. Zur Zeit die Frage warum machen die in Syrien nichts. Aber natürlich macht sie alles falsch wenn sie etwas tun. Die EU zieht sich feige in ihr Mausloch. Dann kann die Bundeswehr mit 5o funktionierenden Panzern und 7 Flieger den Frieden in der westlichen Welt garantieren und den bösen Putin zeigen wo der Hammer hängt.
Ich finde es frech, wie der Deutsche dem Abschlachten in Syrien tatenlos zusieht ohne militärisch massiv einzugreifen. Im Verbund mit Russland.


smilie_15

Beitrag 18.08.2016, 07:51

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KROESUS
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@olso:

zuerst bildet der CIA in Jordanien und der Türkei Terroristen aus, bewaffnet sie und dann werden diese Horden unter Führung eines Mossadagenten losgeschickt um im Irak und später in Syrien zu plündern, zu rauben und zu erobern oder wenigstens zu zerstören

was soll denn der Präsident von Syrien anderes machen als die Terroristen abzuschlachten?

jeder der Assad hilft die Terroristen zu beseitigen tut ein gutes Werk

denn die Terroristen haben mehr Menschenleben auf dem Gewissen als die Ausräucherung des Bösen jetzt Menschenleben fordert und wenn IS gewinnen würde gäbe es Millionen von Toten

Deutschland würde einen Riesenfehler machen sich wieder an einem Krieg für USraelische Interessen zu beteiligen

Russland macht jetzt die Drecksarbeit und räumt den Schaden auf den die USA und Israel durch den Aufbau des IS angestellt haben

die im Schatten sieht man nicht so ist es halt

Die USA und Israel wollen Syrien unter ihre Kontrolle bekommen

dazu haben sie den IS aufgebaut

jetzt werden Assad und Putin von den Systemmedien als die Bösen dargestellt obwohl sie sich nur gegen eine unzumutbare Aggression im Inneren syriens wehren.

Hoffen wir mal dass sich das unter Trump ändert und dass er nicht abgeschossen wird wie Kennedy

Beitrag 18.08.2016, 08:42

mazell
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olso hat geschrieben:
KROESUS hat geschrieben:@
Beispiel: ein deutscher Bauer erzielt dank guter Ausbildung bis zu 100 Tonnen (!) Ernte pro Jahr und Hektar und kann dementsprechend viele Leute versorgen
er würde auch mit dem Ochsenkarren soviel erwirtschaften

ein afrikanischer Bauer erzielt gerade genug um seine Familie zu versorgen
Das Hauptproblem ist eine völlig andere Mentalität.
Es wurde in Tansania und in Brasilien wo ich es selbst erlebt habe versucht, Bauern Land zu geben.
Der Erfolg war, dass viele sofort verkauft haben. Meist an Großgrundbesitzer. Die wenigen die dann wirklich die Flächen bewirtschaftet haben, haben ausschließlich nach Bedarf angebaut. War in einem Jahr eine gute Ernte, wurde im nächsten Jahr nichts angebaut.
Man hat –wie soll ich er sagen-eine andere Lebenseinstellung. Ich sehe diese Volksgruppen als Stinkfaul. Und 1 oz geschenkt reicht denen mit selbstgebauter Hütte für 10 Jahre.
Klar will man ohne Arbeit mehr und schaut neidvoll nach EU.

Thomasio, wo ich mich besonders drauf freue wäre wenn Trump gewinnt, dass die USA alles Militär aus der Restwelt abzieht. Selbst eine Mauer zu Mexiko und gut ists. Dann braucht niemand gegen die USA mehr stänkern. Man sieht die USA gerne als Hilfstruppe. Zur Zeit die Frage warum machen die in Syrien nichts. Aber natürlich macht sie alles falsch wenn sie etwas tun. Die EU zieht sich feige in ihr Mausloch. Dann kann die Bundeswehr mit 5o funktionierenden Panzern und 7 Flieger den Frieden in der westlichen Welt garantieren und den bösen Putin zeigen wo der Hammer hängt.
Ich finde es frech, wie der Deutsche dem Abschlachten in Syrien tatenlos zusieht ohne militärisch massiv einzugreifen. Im Verbund mit Russland.


smilie_15
Genau das ist es, diese Menschen sind faule schwe... jeder illegale der hier ne Arbeit "aufnimmt" schmeisst nach 2 Tagen hin. Gibt es doch zig Meldungen dazu schon. Ja es gibt Einzelfälle wo es klappt, aber Ausnahmen bestätigen die Regel.
Was du Oslo geschrieben hast genau dasselbe hat mir der Vater von meinem Kumpel erzählt als er in Tunesien war :D

@Tomasio, sage bitte nicht immer "die Deutschen" es sind die zumindest von mir so verhassten Politiker unsere Volksverrä... die so handeln, ich denke wir sind uns alle einig das wir gerne eine andere wirtschafts/finanzpolitik haben wollen.

Beitrag 18.08.2016, 10:00

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Ladon
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Hüstel.
Das Thema in diesem Thread ist: "Venezuela Ein Haus für 1 Unze Gold, 6 Monate ...".

Wenn wir dahin bitte zurück kehren könnten? Danke.
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 18.08.2016, 13:31

glaubnix
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Hi,

irgendeiner hat das Thema des übermäßigen Verbrauch von Ressourcen angemahnt.
Ja - das ist sicher genauso und ganz sicher auch nicht richtig.
Genauso wie die Produktion von Waren in Billiglohnländern zu menschenunwürdigen Bedingungen.
All das ist ganz sicher nicht in Ordnung aber wer ist den dafür verantwortlich?
Wer verdient daran das in Asien sich Kinder tot arbeiten für Billigklamotten oder das in Afrika Minenarbeiter sich für Hungerlöhne plagen?

Ich will das nicht und die meisten Anderen hier wohl auch nicht.
Ich habe auch kein Interesse an Billigware die genauso lange hält wie sie kostet und die Ressourcen der Erde verschlingt.
Im Gegenteil, es kotzt mich an ständig meine Zeit damit zu verschwenden immer wieder die selben Dinge zu kaufen, weil nix so lange hält wie es eigentlich könnte.

Ich habe auch überhaupt kein Interesse daran das man in Deutschland Lohndumping betreibt um damit zuerst anderen Ländern die Wettbewerbsfähigkeit zu nehmen und bei uns in Deutschland die Mittelschicht zu eliminieren.

Wir alle gemeinsam in Europa und in der Welt verlieren dabei!
Wir werden gegeneinander ausgespielt und aufgehetzt und die sozialen Errungenschaften für die unsere Elterngenerationen gekämpft haben, werden immer weiter abgebaut.

Aber wir sehen zu, wir sehen zu bei allem was da gegen unseren Willen abläuft und lassen uns das gefallen.
Und so ein Type von der angeblichen "Arbeitnehmerpartei" zeigt Demonstranten den Mittelfinger.
Ich weiß nicht aus welchem politischen Lager die Demonstranten kamen, ist aber auch egal, ich empfinde es so als hätte da einer seine Maske kurzzeitig fallen lassen und gezeigt was er von uns allen hält.
Mit uns allen meine ich übrigens die 70 bis 80% der Bevölkerung die den Wohlstand in Deutschland erarbeitet.

Uns haben Sie zu absoluten "Individualisten" ( hört sich besser an als das, wie ich es eigentlich nennen würde) geformt , da rottet man sich nicht mehr zusammen wie Pack, um gemeinsam für etwas zu kämpfen.
Ist doch für die Eliten in Deutschland prima gelaufen , alles hochnäsige, asoziale, egoistische Arschkriecher, die lieber versuchen mit "Schnauze halten" den Kollegen auszustechen, um seine Pfründe zu sichern.
So spielt man Leute aus, im Betrieb, in Deutschland, in Europa und auf der ganzen Welt und es gewinnt immer nur die Elite, Oberschicht wie man Sie auch immer nennen will.
Unsere Politiker sind dabei willige Gehilfen, sie möchten halt auch gern dazugehören, zur Elite.

Und nein ich möchte nicht mein Haus, meine Autos, mein Gold und Geld teilen, weder mit Arabern, Afrikanern, Griechen oder sonst jemanden.
Ich habe für alles selber gearbeitet und nix geschenkt bekommen, nix geerbt und alles sauber versteuert, wie als Arbeitnehmer gar nicht anders möglich.
Aber ich wäre sehr dafür, das jeder auf der Welt die selbe Möglichkeit dazu erhält.

Verzeihung, nun habe ich mich wieder in Rage geschrieben

Besten Gruß
" Ich kann nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte " (Zitat Max Liebermann )

Beitrag 18.08.2016, 16:08

chrom
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Registriert: 11.08.2011, 12:42
..
Zuletzt geändert von chrom am 22.08.2016, 20:13, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 18.08.2016, 17:35

gernreich
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Registriert: 17.10.2014, 14:48
Ich war gerade bei der Bank und habe mir 10 Krügerränder geholt, um mir in Venezuela 10 Häuser zu kaufen.
Wie läuft der Häuserkauf da ab, muss man da einen Makler einschalten?
Oder nimmt man vorsichtshalber ein paar Souvereign oder Vrenelis mit, bezahlt damit eine (Schläger-)Truppe, die die bestehenden Häuser "freizieht"?
Kann man für eine Unze auch einen Neubau errichten?
Mit mehreren Unzen auch ein mehrstöckiges Haus?
Hat noch jemand hier Interesse und ein paar Unzen übrig und kommt mit?
Bevorzugt Handwerkeraus dem Sanitär- und Elektrobereich...




Achtung, dieser Post kann Spuren von Ironie enthalten

Beitrag 18.08.2016, 20:09

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Titan
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Wohnort: Berlin
gernreich hat geschrieben:...Achtung, dieser Post kann Spuren von Ironie enthalten
smilie_01
Da ist aus meiner Sicht das Thema auf den Punkt gebracht
smilie_24
T.
"Das Leben ist Schwingung.Verändere Deine Schwingungen--
und Du veränderst Dein Leben"
"Die kürzesten Wörter ( ja,nein ) erfordern das meiste
Nachdenken"
Pythagoras von Samos

Beitrag 20.08.2016, 12:37

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VfL Bochum 1848
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Illegale Goldminen als Brutstätten

Malaria kehrt nach Venezuela zurück

Der Wirtschaftskollaps in Venezuela treibt Zehntausende in illegale Dschungel-Minen. Die Wanderung der Verzweifelten bringt eine längst ausgerottete Krankheit zurück. Die Regierung hütet die Elends-Epidemie wie ein Staatsgeheimnis:

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Malaria-k ... 51746.html
VfL Bochum? -Find ich gut!

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