Vorsorge zwischen 30-35 - aber wie richtig?!

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

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Beitrag 13.02.2015, 17:16

P1x3l
Newcomer
Beiträge: 4
Registriert: 05.02.2015, 22:14
Hallo zusammen

Ich lese schon einige Monate mit und wollte einfach mal meine Gedanken loswerden. Vor allem habe ich viele Fragen, wo ich gerne einmal andere Meinungen hören würde. Mir ist bewusst, dass viele Themen schon einmal angesprochen werden aber viele Beiträge sind schon 4-5 Jahre alt. Die Zeit ist weiter gelaufen und neue Herausforderungen stehen an. Bitte nicht alle losschreien ;-) Ich würde mich sehr freuen wenn ihr mir eure Meinungen / Denkanstöße geben würdet. Klar gibt es nie ein richtig oder falsch :)

Hier meine Fragen:

1) ich habe ein Recht gutes Nettoeinkommen zur Verfügung und ich investiere seit einiger Zeit in EM (primär nur als Anlage bzw. Vorsorge nicht zum sammeln) Aktuell habe ich 20% des Vermögens in EM angelegt. Welche Verhältnis strebt ihr an?

2) ich investiere in Gold und Silber und strebe ein Verhältnis von 1:30 an. Klar gibt es hier kein richtig und falsch aber was sagt ihr dazu?

3) wie steht ihr zum Thema anonymer Kauf? Ich meine WENN es mal wieder ein Goldverbot geben sollte würde doch Degussa und Co nicht sofort alle Rechnungen und die Adressen rausgeben oder? Man könnte ja noch immer behaupten, dass man sie privat und anonym wieder verkauft hat oder wie seht ihr das? Bei einer Lagerung im Bankschließfach ist das natürlich wieder etwas anderes.

4) als Notgroschen Ziele ich auf 1 Jahr Kosten aller Ausgaben die ich auf 50/50 Bargeld/EM aufteilen möchte. Haltet ihr das für sinnvoll? Die Angst besteht natürlich immer wenn ich alles in EM stecken würde. Kurs kann natürlich fallen. andersrum kann Papiergeld wertlos werden. Zum Haare raufen Haha

5) Mich würde einfach mal interessieren zu welchem DURCHSCHNITTSWERTS ihr eure Unzen Ag und Au gekauft hat. Also der komplette Mittelwert.

Ich freue mich über angenehme Diskussionen und rege Beteiligung. Danke und Gruß ein nachdenklicher Bürger
smilie_02

Beitrag 13.02.2015, 17:45

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Zombie
5 Unzen Mitglied
Beiträge: 88
Registriert: 09.02.2015, 10:04
Wenn man jeden Monat mit ein bestimmten Teil seines Einkommens EM kauft oder
jeden Monat eine Bestimmte Einheit EM (z.b. 1 Unze Gold) erwirbt, dann fährt man
Preislich sicher am besten. Weil das absolute Kurstief erwischt man sowieso nicht.

Beitrag 13.02.2015, 18:54

Anastasius_Focht
½ Unze Mitglied
Beiträge: 8
Registriert: 19.03.2014, 21:16
Wohnort: Franken
Servus und willkommen im Forum!

meine bescheidene Meinung zu deinen Fragen: (bin im gleichen Alter)

zu1) 20% ist ein relativ hoher Satz, ich finde das aber so in Ordnung;

zu2) Ich investiere fast ausschließlich in Au und nicht bzw. nur marginal in Ag, weil ich Gold toll finde, es spricht mich mehr an, die Lagerung ist mmn einfacher, auch größere Mengen sind leichter zu sichern/ verstecken/transportieren.

zu3)Ich kaufe nur Anonym! BSF und woanders 50/50

zu4)vielleicht einen Teil des Bargeldes in z.B. CHF? finde ich relativ sicheres FIAT

zu5) mein Schnitt liegt im höheren dreistelligen Bereich

lg

A_F
sic transir gloria mundi

Beitrag 14.02.2015, 00:10

Louisdor
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 119
Registriert: 04.03.2012, 00:53
Das sieht am Anfang immer nur so aus. Als Top-Manager kann ich nicht noch bei den Eltern wohnen,
mit der Rostlaube zur Arbeit fahren und mich von der Freundin zum Essen einladen lassen. Eine gewisse
Anpassung zum Gehalt wird mit der Zeit unumgänglich und dann stellt man fest, dass die gesellschaftlichen
Anforderungen in einem angemessenen Verhältnis trotzdem nicht gerade leicht zu erfüllen sind, so dass
der Leistungsdruck eher zunimmt. Zwischen Leistung und Einkommen steht meistens ein krasses Missverhältnis,
gegen das sich nur schwer anwirtschaften lässt. 10 Prozent des Vermögens auf Dauer in Gold zu halt,
wäre dann bestimmt eine extrem gute Leistung.

Beitrag 14.02.2015, 13:05

sw_trade
1 kg Barren Mitglied
Beiträge: 1978
Registriert: 14.02.2011, 15:52
Es gibt kein "richtig"!!!! Wenn ich sowas immer lese. Dieses Klatschpresseniveau.....

Man kann aber mal richtig seinen Kopf anstrengen. Einige Studenten, Schüler und sogar Kleinkinder haben das schon erfolgreich ausprobiert und halten an dieser Methode fest.

Übrigens besteht das Forum aus mehr als nur dem Index. D.h., dass es noch weitere Themen gibt, als die, die angezeigt werden wenn ihr den Reiter "Forum" wählt. Und derartige Fragen wurden schon aus allen Richtungen in allen möglichen Farben beleuchtet. Einfach mal suchen, das geht schneller als über Tage hinweg auf Antworten zu warten, die nicht kommen (das Thema ist ausgenuckelt). smilie_24

Trotzdem....
Willkommen im Forum.
"Aus Furcht zu weit zu gehen, gehen wir oft nicht weit genug."
(Reinhard K. Sprenger)

Beitrag 14.02.2015, 17:47

Barny68
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 144
Registriert: 12.02.2013, 22:36
Alles ist relativ zu sehen und in einer Gesamtbelastung die man nicht kennt.
Daher, was ist richtig.

Ich teile seit vielen Jahren jede Gehalstserhöhung. Mind. 50% werden gespart und der Rest kommt bleibt auf dem Girokonto
Den Betrag gleich als Dauerauftrag in einen Fonds, Erhöhung der Tilgung oder was auch immer.
Ebenso jede Sonderzahlungen (Provision)

Kommt ein hübsches Sümmchen zusammen im Laufe der Jahre

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