Warum fällt der Goldpreis?

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

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Beitrag 04.12.2012, 19:51

sw_trade
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Die paar Klicks vorgestern haben mich im Vergleich zu heute ca. 120 Euro mehr gekostet. Kein Problem, wie sind ja langfristig aufgestellt. 8) Die Ratingagenturen arbeiten doch eh mit den Banken Hand in Hand. Ich bin gespannt wie sich der Goldpreis im nächsten Jahr entwickelt. Immerhin sind sämtliche Finanzblättchen mit positiven Aussichten gespickt. Da wir den Glauben in unsere Baumwolle nicht verlieren sollen wird Gold gedrückt. Die Frage ist, wie lange und wie weit.
"Aus Furcht zu weit zu gehen, gehen wir oft nicht weit genug."
(Reinhard K. Sprenger)

Beitrag 04.12.2012, 19:56

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mamü
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wie sich der Goldpreis im nächsten Jahr entwickelt. Immerhin sind sämtliche Finanzblättchen mit positiven Aussichten gespickt
Dann braucht man sich nicht wundern, wenn genau das Gegenteil eintrifft !

Beitrag 04.12.2012, 20:00

sw_trade
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mamü hat geschrieben:
wie sich der Goldpreis im nächsten Jahr entwickelt. Immerhin sind sämtliche Finanzblättchen mit positiven Aussichten gespickt
Dann braucht man sich nicht wundern, wenn genau das Gegenteil eintrifft !
Ja, diese Aussage ist bekannt udn wird immer gerne gebracht. Mehr aber auch nicht.
Die Situation spricht für sich. Der Geldregen weltweit ist und bleibt ein Problem, ob die Bild oder sonstwer nun Gold vergöttert ist mir schnurz... Der Finanzwelt ist die Berichterstattung eines "Weltblättchens" (hüstl) egal.
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(Reinhard K. Sprenger)

Beitrag 04.12.2012, 20:34

odb
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Kin hat geschrieben:Da kauft man als Neueinstiger gerade seine erste Münze und schwupp fällt der Unzenpreis gleich mal 35€ in nicht mal ner Woche. Jetzt isser unter 1300€ bzw. 1700$ und ist quasi da, wo er schon mal vor nem Jahr war, wenn ich das richtig sehe. Für die alten Hasen ist sowas wohl einfach ne normale Fluktuation und lehnen sich entspannt zurück oder kaufen nach. Wahrscheinlich sollte ich das auch so sehen und sagen, prima, da kauf ich gleich die 2. nach und so lange ich nicht verkaufe habe ich ja auch keinen wirklichen Verlust. :?
Servus Kin,

geht mir genauso wie dir. Vor eineinhalb Wochen meine erst Münze Känguru 1 oz gold für 1395 € gekauft (jetzt 1340 €).

Ich habe dann letzten Freitag nach dem Goldpreisabsturz vom Donnerstag nochmal zugeschlagen 1 oz Kinebar-Barren für 1.360 €.

...ist aber immer noch zu teuer =(

Ich habe mir jetzt vorgenommen erstmal nicht mehr den Goldpreis zu verfolgen, dass macht irgendwie nur schlechte Laune. Hoffentlich ändert sich das bald mal.

Beitrag 04.12.2012, 21:09

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captainfuture
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ich verfolge den goldpreis zwar auch jeden tag, aber sinn macht das keinen, denn ich halte mein gold die nächsten jahre.

es würde reichen wenn man einmal pro woche kurz den chart ansieht. wäre auch besser für die nerven.

Beitrag 04.12.2012, 21:10

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Kin
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odb hat geschrieben:
Kin hat geschrieben:Da kauft man als Neueinstiger gerade seine erste Münze und schwupp fällt der Unzenpreis gleich mal 35€ in nicht mal ner Woche. Jetzt isser unter 1300€ bzw. 1700$ und ist quasi da, wo er schon mal vor nem Jahr war, wenn ich das richtig sehe. Für die alten Hasen ist sowas wohl einfach ne normale Fluktuation und lehnen sich entspannt zurück oder kaufen nach. Wahrscheinlich sollte ich das auch so sehen und sagen, prima, da kauf ich gleich die 2. nach und so lange ich nicht verkaufe habe ich ja auch keinen wirklichen Verlust. :?
Servus Kin,

geht mir genauso wie dir. Vor eineinhalb Wochen meine erst Münze Känguru 1 oz gold für 1395 € gekauft (jetzt 1340 €).

Ich habe dann letzten Freitag nach dem Goldpreisabsturz vom Donnerstag nochmal zugeschlagen 1 oz Kinebar-Barren für 1.360 €.

...ist aber immer noch zu teuer =(

Ich habe mir jetzt vorgenommen erstmal nicht mehr den Goldpreis zu verfolgen, dass macht irgendwie nur schlechte Laune. Hoffentlich ändert sich das bald mal.
Ursprünglich wollte ich auch schon vor gut 1 1/2 Wochen kaufen, was aber durch gewisse Umstände verhindert wurde und ich erst etwa eine Woche später meinen Kauf tätigte. In der 1 Woche gings schon 20€ runter und ich freute mich noch, diese 20€ gespart zu haben. Hätt ich mal lieber noch länger gewartet.
Vielleicht sollte ich mich an meinem Krügerrand erfreuen, denn ich noch aus den 80er Jahren habe. Da ist der aktuelle Preis immer noch ne ordentliche Wertsteigerung.

Und ansonsten ist das Gold zur Rentensicherung gedacht und bis dahin ist bei mir (leider?) noch viel Zeit.
7. Ferengi-Erwerbsregel:
Halte Deine Ohren offen.

Beitrag 04.12.2012, 21:12

Tron
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Vielleicht sollte ich mich an meinem Krügerrand erfreuen, denn ich noch aus den 80er Jahren habe. Da ist der aktuelle Preis immer noch ne ordentliche Wertsteigerung.
Ne 30 Jährige Staatsanleihe zu 12% in etwa hätte dir auch ne gute Rendite gebacht :wink:

Beitrag 04.12.2012, 21:17

emach1967
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Hallo alle Neueinsteiger! Ich bin auch einer von Euch, und wusste irgendwie, daß sobald ich mich entscheide mein hart verdientes Ersparte zu investieren, purzeln danach die Preise...aber wie Ihr alle auch sagt, diese Investition ist für die Zeit nach dem Arbeitsleben, das Geld kann nicht verpuffen, und ich versuche nur das umzuwandeln daß ich nicht für meinen Lebensstandard brauche.

Mir scheint es als wirtschaftlich ungebildeter Künstler sowieso etwas suspekt, daß im Internet viele Hype-Stories kursieren...das scheint doch irgendwie gesteuert zu sein...wir sind nur kleine Fische, die großen lachen uns verächtlich aus. Da bin ich mir sicher.....

Gelassen bleiben, so schwer das in den nächsten Monaten auch sein wird....Es geht immer auf und ab...

Beitrag 04.12.2012, 21:31

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Argentum13
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Na, mal 20€ rauf oder 40€ runter für die Unze ist doch wohl kein Ding. Da kann man sich natürlich freuen oder ärgern, wenn man gemessen am Vortag oder der Vorwoche "billig" oder "teuer" gekauft hat. Dieses Wechselbad der Gefühle kann sicher als belebend empfunden werden - man kann sich das aber auch ersparen, wenn man sich klarmacht, nach welchem Konzept man Gold kauft.

In Anbetracht der ungelösten Schuldenprobleme der Staaten - man blicke nur mal auf Europa, die USA oder Japan - und den Weg der unbegrenzten Geldschöpfung zur vermeintlichen "Lösung" der Finanzierungsprobleme muss man sich wohl nicht fragen, ob das gutgehen kann, sondern nur: Wie lange noch?

Die zu erwartenden Szenarien sind in diesem und anderen Foren hinreichend diskutiert worden. Für mich erscheint der Weg der Weginflationierung der Schulden (besser: Wertminimierung der Schulden) der von den gegenwärtigen politischen Führungen gewünschte zu sein, wenn man diesen Prozess überhaupt noch ansatzweise kontrollieren will. Also ein Crash in Zeitlupe oder auf Raten.

Wenn man dieser Überzeugung ist, erscheint mir eine gewisse Volatilität der Kurse mehr als nebensächlich.

Manchmal ist es hilfreicher, beim Gehen nicht auf seine Füße zu schauen, sondern den Blick etwas weiter voraus auszurichten. Man kann sich einfach besser orientieren. smilie_16
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Beitrag 04.12.2012, 21:46

odb
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Argentum13 hat geschrieben:Na, mal 20€ rauf oder 40€ runter für die Unze ist doch wohl kein Ding. Da kann man sich natürlich freuen oder ärgern, wenn man gemessen am Vortag oder der Vorwoche "billig" oder "teuer" gekauft hat. Dieses Wechselbad der Gefühle kann sicher als belebend empfunden werden - man kann sich das aber auch ersparen, wenn man sich klarmacht, nach welchem Konzept man Gold kauft.

In Anbetracht der ungelösten Schuldenprobleme der Staaten - man blicke nur mal auf Europa, die USA oder Japan - und den Weg der unbegrenzten Geldschöpfung zur vermeintlichen "Lösung" der Finanzierungsprobleme muss man sich wohl nicht fragen, ob das gutgehen kann, sondern nur: Wie lange noch?

Die zu erwartenden Szenarien sind in diesem und anderen Foren hinreichend diskutiert worden. Für mich erscheint der Weg der Weginflationierung der Schulden (besser: Wertminimierung der Schulden) der von den gegenwärtigen politischen Führungen gewünschte zu sein, wenn man diesen Prozess überhaupt noch ansatzweise kontrollieren will. Also ein Crash in Zeitlupe oder auf Raten.

Wenn man dieser Überzeugung ist, erscheint mir eine gewisse Volatilität der Kurse mehr als nebensächlich.

Manchmal ist es hilfreicher, beim Gehen nicht auf seine Füße zu schauen, sondern den Blick etwas weiter voraus auszurichten. Man kann sich einfach besser orientieren. smilie_16
Weise Worte smilie_01 Werde ich mir zu Herzen nehmen!

Beitrag 04.12.2012, 22:32

Goldmade
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Wenn man eine Unze kauft und in der gleichen Minute wieder verkauft, macht man bei proaurum aktuell 57 Euro Miese. Isso.

Den Goldchart kann man täglich begucken, wenn man Spaß dran hat. Einmal den Tageschart, um zu sehen, ob irgendwo ein wirtschaftlicher Knacks stattgefunden hat. Dann den Monats-Chart, um wieder runterzukommen, weils ja nicht so wilde ist. Dann den Kursverlauf übers Jahr, um zu merken, dass es ja doch, langsam aber stetig, immer noch aufwärts geht. Zum Schluss noch den Fünfjahres-Chart und die historische Kurve, um sich wieder richtig gut zu fühlen mit seiner Entscheidung.

By the way...

Ein Nebeneffekt von EM wird immer unterschlagen, finde ich. Man fühlt sich sicherer. Gefestigter. Man hat Metall im Rückgrat. Das Zeug kann nicht wertlos werden und war es auch nie. Im Gegenteil, es gab Zeiten, da konnte man mit zwei Beutel Münzen ein Dorf kaufen und Tilly hat mit einer Kiste Gold das Söldnerheer bezahlt, welches Magdeburg verwüstete.

:twisted:

Es brechen interessante Zeiten an!

Gruß Goldmade

Beitrag 04.12.2012, 23:00

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Goldfriese
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Goldmade hat geschrieben:Zum Schluss noch den Fünfjahres-Chart und die historische Kurve, um sich wieder richtig gut zu fühlen mit seiner Entscheidung.
Ich bin vor 6 Monaten eingestiegen. Es dürfte jetzt ruhig endlich mal abgehen :(

Oder soll ich noch mein Letztes investieren?
Erfolgreich gehandelt: http://www.gold.de/forum/goldfriese-t5990.html

Beitrag 05.12.2012, 00:09

foxy
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Goldmade hat geschrieben:Wenn man eine Unze kauft und in der gleichen Minute wieder verkauft, macht man bei proaurum aktuell 57 Euro Miese. Isso.

Den Goldchart kann man täglich begucken, wenn man Spaß dran hat. Einmal den Tageschart, um zu sehen, ob irgendwo ein wirtschaftlicher Knacks stattgefunden hat. Dann den Monats-Chart, um wieder runterzukommen, weils ja nicht so wilde ist. Dann den Kursverlauf übers Jahr, um zu merken, dass es ja doch, langsam aber stetig, immer noch aufwärts geht. Zum Schluss noch den Fünfjahres-Chart und die historische Kurve, um sich wieder richtig gut zu fühlen mit seiner Entscheidung.

By the way...

Ein Nebeneffekt von EM wird immer unterschlagen, finde ich. Man fühlt sich sicherer. Gefestigter. Man hat Metall im Rückgrat. Das Zeug kann nicht wertlos werden und war es auch nie. Im Gegenteil, es gab Zeiten, da konnte man mit zwei Beutel Münzen ein Dorf kaufen und Tilly hat mit einer Kiste Gold das Söldnerheer bezahlt, welches Magdeburg verwüstete.

:twisted:

Es brechen interessante Zeiten an!

Gruß Goldmade
Klingst ja schon wie Prof. Bocker smilie_11 (Siehe Thread "Meinung über Prof. Dr. Bocker")

Nunja glaube kaum, dass in ferner Zukunft so eine Zeit kommt wo ich mit einer Unze Gold eine Villa oder ein Grundstück bzw. Hof kaufen kann.... ;)

Goldfriese hat geschrieben:
Goldmade hat geschrieben:Zum Schluss noch den Fünfjahres-Chart und die historische Kurve, um sich wieder richtig gut zu fühlen mit seiner Entscheidung.
Ich bin vor 6 Monaten eingestiegen. Es dürfte jetzt ruhig endlich mal abgehen

Oder soll ich noch mein Letztes investieren?

Und ich bin vor einem Monat eingstiegen. Egal, Gold steigt und ist eine Anlage nicht verzweifeln und beachte nicht zuviel den Chart, Gold ist und wird immer ein Risiko-Invest sein! Warte noch eine Woche dann schlag zu...

am besten 1 UZ und warte dann wieder fällt er weiter kaufe beim nächsten Tiefpunkt usw und kaufe nicht mehr bei einer zu großen Steigerung....

Beitrag 05.12.2012, 08:03

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Ladon
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Goldfriese hat geschrieben:...
Ich bin vor 6 Monaten eingestiegen. Es dürfte jetzt ruhig endlich mal abgehen
...
Und dann? Willste nach 9 Monaten wieder alles verkaufen, oder wie soll man das verstehen?
Den "Gewinn/Verlust" bezüglich der Kaufkraft (Kurse sind schnurz) kann man - wenn es einem beliebt - genau dann berechnen, wenn man sein Gold eintauscht. Bei der Währung die Du benutzt, richtest Du für Deine täglichen Käufe oder die Bestimmung Deiner Vermögenslage Dich doch auch nicht am gerade aktuellen Kursstand aus, oder? "Uiuiui, heute steht der Euro aber schlecht ... da kaufe ich lieber keine Importwaren ein" oder "Super, heute ist der Euro/Dollar um 5 Cent gestiegen! Juhuu meine 10.000 Cash sind jetzt 500 mehr wert; ich bin reicher geworden" ... Kein Mensch sieht das so, aber bei den Goldrücklagen wird genau dieser absurde Maßstab angelegt.

Die überwiegende Mehrheit derjenigen, die in Gold investieren, sind keine Kurzzeit-Spekulanten (das ist angesichts der vielfältigen Einflussnahmen auf den Goldmarkt nämlich ein ziemliches Risikogeschäft). Die Stärke des Goldes für den Kleinanleger (also wo's nicht um zwei- oder dreistellige Kilomengen geht) liegt in der LANGFRISTIGEN Sicherheit!
Goldmade hat geschrieben:...
es gab Zeiten, da konnte man mit zwei Beutel Münzen ein Dorf kaufen und Tilly hat mit einer Kiste Gold das Söldnerheer bezahlt, welches Magdeburg verwüstete
...
Also, ein typischer lederner Geldbeutel aus dem 15. Jahrhundert hat eine Größe in die, grob geschätzt, an die 500 Sovereigns passen würden. Mal zwei macht 1.000 (ein reicher Kaufmann mag durchaus auch ein Säckel haben, das doppelt so viel fasst). Setzen wir einen Verkaufskurs von 300 (Notverkauf) an, kommt man heute schon auf einen Betrag für den Du in irgendwelchen Gebieten mit kollabierten Immopreisen einen ganzen Weiler bekommst (Bay. Wald, Fichtelgebirge, Odenwald, Thüringen etc.p.p. ... da überall gibt's Häuser für weit unter 100.000 - von Portugal oder so mal ganz zu schweigen).
Der Hinweis darauf, dass die Bezahlung von Söldnerheeren mit harter Münze/universal einsetzbarem Geld erfolgen muss (ein regionales "Schuldgeld", das es ja immer auch gab, nutzt denen nichts ... morgen sind sie wieder weg und wollen ihren Sold ggf. auch jenseits einer Grenze verprassen können), ist allerdings eher kontraproduktiv wenn Du Gold (und Silber) loben willst: Gold als universelles Zahlungsmittel und zuverlässiger "Wertkonservierer" ist natürlich immer auch gern Ziel von Raub und Diebstahl.
Aber was die "Chartbetrachtung" angeht stimme ich Dir aus ganzem Herzen zu!
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 05.12.2012, 10:01

mini_me
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Registriert: 23.06.2012, 19:53
Argentum13 -schöner post.

smilie_01

nunja, alle die gestern noch trübsal geblasen haben -heute ist er ja wieder von 1293€ auf 1300€.

ok, ich hab dadurch auch (wenn ich von gestern ausgehe und in der vergangenheitsform spreche) 35€ verloren. und?
heute hätte ich sie wieder drin.

:mrgreen:

als ich eingestiegen bin, fand ich die preise auch sehr happig -es ist auch ungewöhnlich für jemanden, der sich damit nie beschäftigt hat, dass ein stück, einer ware, so im preis schwanken kann.

das hat man im schuhgeschäft nicht.

aber in den monaten stieg der preis und ich konnte gewinne einfahren -das beruhigt und bestärkt mich darin, weiter zu investieren.

im großen und ganzen, spekulieren wir ja auch darauf, dass es peu a peu teurer wird -oder woher soll der "gewinn" dann kommen?

von heute auf morgen, eine verdopplung des goldpreises? ^^

ich setze weiter auf dieses pferd -langsam voran zu kommen, ist besser, als gar nicht voran zu kommen.

nur geduld!

Beitrag 05.12.2012, 10:16

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Goldfriese
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Ladon hat geschrieben:
Goldfriese hat geschrieben:...
Ich bin vor 6 Monaten eingestiegen. Es dürfte jetzt ruhig endlich mal abgehen
...
Und dann? Willste nach 9 Monaten wieder alles verkaufen, oder wie soll man das verstehen?
Nein, es wäre aber beruhigender, was die (bisherige) Kaufentscheidung angeht, gäbe es mal wieder einen Schub nach oben.
mini hat geschrieben:als ich eingestiegen bin, fand ich die preise auch sehr happig -es ist auch ungewöhnlich für jemanden, der sich damit nie beschäftigt hat, dass ein stück, einer ware, so im preis schwanken kann.

das hat man im schuhgeschäft nicht.
smilie_20
Erfolgreich gehandelt: http://www.gold.de/forum/goldfriese-t5990.html

Beitrag 05.12.2012, 10:28

Joe-unze
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Registriert: 28.04.2011, 12:37
mini_me hat geschrieben: das hat man im schuhgeschäft nicht.
Ich bin zwar kein Schuhexperte aber wenn Du kurz vor dem Winterschlussverkauf ein paar Schuhe kaufst, kann Dir das durchaus auch passieren.
Auch bei Elektronik wird ja ständig reduziert. Wenn man Pech hat kurz nach dem Kauf.
Der große Unterschied besteht wohl darin, dass bei diesen Beispielen der Preis immer nur fällt.

Ich lese mit einem Grinsen, dass es vielen Erstkäufern so geht wie mir beim ersten Kauf. Die folgenden Tage wird geschaut ob man Gewinn gemacht hat. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran, dass es mal der richtige und mal der suboptimale Zeitpunkt zum Kaufen war.
Meiner Meinung nach aber nie der falsche

Ansonsten schliesse ich mich dem letzten Satz von Argentum13 an

Gruß
Joe

Beitrag 05.12.2012, 10:32

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AuCluster
Gold-Guru
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Wohnort: Auf Schalke
Goldfriese hat geschrieben:
Ladon hat geschrieben:
Goldfriese hat geschrieben:...
Ich bin vor 6 Monaten eingestiegen. Es dürfte jetzt ruhig endlich mal abgehen
...
Und dann? Willste nach 9 Monaten wieder alles verkaufen, oder wie soll man das verstehen?
Nein, es wäre aber beruhigender, was die (bisherige) Kaufentscheidung angeht, gäbe es mal wieder einen Schub nach oben.
Ehrliche Meinung?
Auch Du musst mal bluten, wie jeder andere z.B. AuCluster auch. Mal richtig in die Fresse bekommen und hinterher noch ein paar Schläge auf die Nieren. Ansonsten wäre es langweilig, gell! smilie_07
Within our mandate, the ECB is ready to do whatever it takes to preserve the euro. And believe me, it will be enough.

Beitrag 05.12.2012, 11:03

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mittwoch
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Wir können uns natürlich auch selbst ins Bein schießen, um uns dann am nachlassenden Schmerz zu erfreuen. ;)

Och ich gönne jedem, der grad seine ersten Münzen gekauft hat, einen Anfangserfolg für die Trittsicherheit, warum denn auch nicht. Für mich wars am Anfang auch wie ein neues Spielzeug und ich denk, da keiner sich keiner ganz ausnehmen. Am Chart fightclubben, um dann später dankbar, fiebrig und verschwitzt zurück in Auroras mütterlichen Gnadenschoß zurückzusinken, wenn sie einen wieder auffängt, kann man ja immer noch.

Aber Goldfriese, sei man froh, dass du nicht gleich ins Euphoriekarussell geworfen wurdest. So geht man etwas reflektierter, nüchterner an die Sache heran und bekommt eher ein Gefühl, wieviel Glaube er sinnvoll ans System Gold investieren will. Wer anfangs hoch fällt, neigt hernach auch schnell zu Komplettimmunisierungen.

Sonst, wie gesagt, schau dir ab und an kritisch den langfristigen Chart an. Passt schon alles.
Grüßle,

smilie_15

Beitrag 05.12.2012, 11:23

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Goldfriese
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Registriert: 01.01.2012, 23:40
mittwoch hat geschrieben:Sonst, wie gesagt, schau dir ab und an kritisch den langfristigen Chart an. Passt schon alles.
Grüßle,

smilie_15
Mach ich doch. Der Jahreschart darf es aber leider schon nicht mehr sein, man muss schon mindestens auf fünf Jahre gucken.

Ein Problem bleibt aber: Hier sind alle dem EM positiv gegenübergestellt, im normalen Alltag redet man nicht darüber. Wo aber bleibt die Kritik? Kritik jenseits von 'Gold wirft keine Zinsen ab'?

Ich habe meine Kaufentscheidung noch nicht bereut, ein kleines Zeichen wär aber auch nicht verkehrt smilie_21

Und AuCluster, auf die Fresse bekommen hab ich schon genug, einmal im Leben wäre ein 'Goldhändchen' doch auch mal angesagt :(
Erfolgreich gehandelt: http://www.gold.de/forum/goldfriese-t5990.html

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