Was macht ihr mit eurem Gold, wenn ...

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

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Beitrag 23.06.2011, 06:47

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MapleHF hat geschrieben:Andererseits wird wohl auch niemand eine 100% Finanzierung machen (oder von der Bank finanziert bekommen), daher relativiert sich das auch beim Zinsaufwand und hebe sich sozusagen gegenseitig wieder auf.
Meine erste Immobilie, mittlerweile erfolgreich abbezahlt, habe ich mit Anfang 20 gekauft. Kaufpreis 220.000,- DM. Kreditbetrag 270.000,- DM. Financier: Commerzbank.

Freunde von mir haben Anfang diesen Jahres eine Eigentumswohnung in München gekauft (obwohl ich abgeraten habe :wink:). Kaufpreis 280.000,- Euro. Kreditbetrag 350.000,- Euro. Financier: Deutsche Bank.

Diese 100 % (und darüber)-Finanzierungen laufen fast immer über folgendes Konstrukt:
In den ersten Rang kommt eine Lebensversicherung oder eine Bausparkasse, die die Immobilie aber nur mit bis zu 60 oder 80 % des Verkehrswertes beleiht. Im Gegenzug wird für den erstrangigen und meist endfälligen Kredit eine kapitalbildende Lebensversicherung oder ein Bausparvertrag abgeschlossen, der als Tilgungsersatz bespart wird.
In den zweiten Rang kommt dann die Bank mit dem restlichen Kreditbetrag meist in Form eines Annuitätendarlehens.

Daß das teuer und riskant ist, brauchst Du mir nicht zu sagen, das hättest Du mir mit Anfang 20 sagen sollen. :wink:
Aber bei mir ist es gut gegangen und meine erste Baufinanzierung war nach 10 bzw. 12 Jahren durch, als ich gerade mal Mitte 30 war. Und das habe ich ganz allein gestemmt, ohne irgendwelche Hilfen von Dritten (Eltern, Großeltern, Erbschaft, Lottogewinn usw.). Wenn es die Möglichkeit einer 100 % und darüber-Finanzierung nicht gegeben hätte, wäre ich mit Anfang 20 finanziell gar nicht in der Lage gewesen, eine Immobilie zu erwerben ...

Beitrag 23.06.2011, 07:01

MapleHF
... es gab mal Zeiten, da haben Lebensversicherungen sehr hohe Renditen erwirtschaftet, da gingen diese Spielchen gut, es ließ sich mitunter sogar ein Überschuß erzielen.

In den letzten Jahren war das anders. Heute ist es häufig so, dass die Kreditnehmer oftmals eine Unterdeckung bei der Auszahlung der LV haben, weil der Auszahlungsbetrag hinter den Prognosen zurückbleibt und oftmals nicht reicht, den Kredit in voller Höhe zu tilgen.

Für die Banken ist eine solche Art der Finanzierung natürlich ein Glücksfall.

Während ja bei einem Abzahlungsdarlehen die Zinseinnahmen der Bank mit jeder monatlichen Tilgung sinken, erhalten Sie bei der LV-Finanzierung über den gesamten Zeitraum den Zins auf die volle Summe, weil ja erst zum Laufzeitende mit Auszahlung der LV getilgt wird. Zudem verkauft die Bank ja in den häufigsten Fällen meist die entsprechende LV gleich mit und kassiert auch hier nochmal eine fette Abschluß- und laufende Vertragsprovision.

Nebenbei bemerkt, ich war auch kein Freund von Annuitätendarlehen. Aus einem ganz einfachen Grund. Die Rate bleibt über den gesamten Zeitraum gleich, aber der darin enthaltene Zinsanteil (den ich ja wieder steuerlich geltend machen konnte) wurde jedes Monat kleiner. So hätte ich zwar über die gesamte Laufzeit immer dieselbe Rate bezahlt, aber eben immer mehr aus der "eigenen Tasche" bezahlen müssen, weil ja der Steuervorteil durch die Zinsen kleiner wurde.

Zu der Zeit, als ich noch finanziert hatte, habe ich deshalb immer Darlehen mit fester monatlicher Tilgung + Zinsen abgeschlossen. Man freut sich ja auch, wenn der Betrag, der abgebucht wird, jedes Monat ein bisschen kleiner wird ;)

Aber wir bewegen uns momentan sehr weit off-topic.

MapleHF

P.S.: Es freut mich natürlich, dass es bei Dir gutgegangen ist. Es gibt auch Menschen, die überleben einen Sturz aus dem 10. Stockwerk. Dennoch könnte ich keinem mit reinem Herzen empfehlen, aus dem 10. Stock zu springen :D Vor allem haben sich auch die Zeiten geändert. Zu Deiner Zeit war unter dem Fenster noch weiches Moos, heute ist es ein geteerter Parkplatz ;)

Beitrag 23.06.2011, 07:09

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MapleHF hat geschrieben:... es gab mal Zeiten, da haben Lebensversicherungen sehr hohe Renditen erwirtschaftet, da gingen diese Spielchen gut, es ließ sich mitunter sogar ein Überschuß erzielen.
Zu diesen Zeiten (versprochene Rendite der Lebensversicherung 7-8 %, Zinsen für die Finanzierung 5 %) habe ich das gemacht. Es ging trotzdem nicht gut (erhebliche Deckungslücke wegen niedrigerer Ablaufleistung der LV). Sowas kann Sinn machen, wenn man die Immobilie vermietet, weil man die Kreditzinsen dann von der Steuer absetzen kann. Bei einer selbstgenutzten Immobilie ist das aber einfach nur teuer.
MapleHF hat geschrieben:In den letzten Jahren war das anders. Heute ist es häufig so, dass die Kreditnehmer oftmals eine Unterdeckung bei der Auszahlung der LV haben, weil der Auszahlungsbetrag hinter den Prognosen zurückbleibt und oftmals nicht reicht, den Kredit in voller Höhe zu tilgen.
Genau so ist es mir ergangen. Glücklicherweise habe ich das rechtzeitig erkannt und war in der Lage, die Deckungslücke parallel anzusparen. Ansonsten wäre es auf eine ungeplante Anschlußfinanzierung hinausgelaufen.
MapleHF hat geschrieben:Für die Banken ist eine solche Art der Finanzierung natürlich ein Glücksfall.
Ja, hohe Kreditzinsen und Provision für den Abschluß der Lebensversicherung bzw. des Bausparvertrages. :wink:
MapleHF hat geschrieben:Nebenbei bemerkt, ich war auch kein Freund von Annuitätendarlehen. Aus einem ganz einfachen Grund. Die Rate bleibt über den gesamten Zeitraum gleich, aber der darin enthaltene Zinsanteil (den ich ja wieder steuerlich geltend machen konnte) wurde jedes Monat kleiner. So hätte ich zwar über die gesamte Laufzeit immer dieselbe Rate bezahlt, aber eben immer mehr aus der "eigenen Tasche" bezahlen müssen, weil ja der Steuervorteil durch die Zinsen kleiner wurde.
Wo ist hierbei Dein Vorteil? Beim Annuitätendarlehen wäre die Tilgung jeden Monat gestiegen, Du wärst also eher "fertig" gewesen? Nur steuerliche Gründe?
MapleHF hat geschrieben:Aber wir bewegen uns momentan sehr weit off-topic.
Sorry ... :oops:
MapleHF hat geschrieben:P.S.: Es freut mich natürlich, dass es bei Dir gutgegangen ist.
Wie gesagt, ohne diese Form der Immobilienfinanzierung hätte ich heute gar keine eigene Immobilie. Als junger Habenichts aus armem Elternhaus musst Du für sowas ganz schön Anlauf nehmen.
MapleHF hat geschrieben:Es gibt auch Menschen, die überleben einen Sturz aus dem 10. Stockwerk. Dennoch könnte ich keinem mit reinem Herzen empfehlen, aus dem 10. Stock zu springen Very Happy Vor allem haben sich auch die Zeiten geändert. Zu Deiner Zeit war unter dem Fenster noch weiches Moos, heute ist es ein geteerter Parkplatz Wink
Mit den von mir gemachten Erfahrungen und meinem heutigen Wissen mache ich mir ehrlich gesagt auch Sorgen um meine Münchner Freunde. Aber die waren da leider beratungsresistent. Und Gold besitzen die auch nicht. smilie_04

Beitrag 23.06.2011, 07:24

MapleHF
Datenreisender hat geschrieben: Wo ist hierbei Dein Vorteil? Beim Annuitätendarlehen wäre die Tilgung jeden Monat gestiegen, Du wärst also eher "fertig" gewesen? Nur steuerliche Gründe?
... meine Darlehen waren auf maximal 10 Jahre abgeschlossen mit entsprechenden Sondertilgungsmöglichkeiten. Es war mir einfach sympathischer am Anfang etwas höhere Raten zu bezahlen, die immer kleiner wurden. Wenn was übrig war, konnte man immer noch eine Sondertilgung machen und damit die Kreditdauer verkürzen.

Mit Familie und kleinen Kindern, wie das damals bei mir der Fall war, geht man (oder ich zumindest nicht) an seine finanziellen Grenzen.

Aber um mal wieder den Bogen zum Goldpreis zu spannen: Der Goldpreis in Euro hält sich ja wacker in der Region um 1.080 € und damit nur knapp 1% unter dem Allzeithoch in Euro.

MapleHF

Beitrag 23.06.2011, 07:28

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MapleHF hat geschrieben:Aber um mal wieder den Bogen zum Goldpreis zu spannen: Der Goldpreis in Euro hält sich ja wacker in der Region um 1.080 € und damit nur knapp 1% unter dem Allzeithoch in Euro.
Was hältst Du von der These, daß man mit Gold in einer ernsthaften Krise erhebliche Sachwerte zusammenkaufen kann?
Es kursieren da ja die unterschiedlichsten Gerüchte und Beispiele aus vergangenen Zeiten, in denen man mit einer Unze Gold angeblich ein Haus erwerben konnte ...

Beitrag 23.06.2011, 07:36

Malle
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Hallo,

ja was soll man zur Zeit machen, die wirtschaftliche Weltklage ist nicht ganz klar und die Eurokrise ist noch nicht vorbei.
Ich selber halte es zur Zeit so das ich Bruchgold und einige Münzen die nicht im Wert steigen weil die Stückzahlen einfach zu hoch sind verkaufe, das bringt etwas Kleingeld in die Kasse mit dem ich dann an andere Stelle wie Put/Call an der Börse handel, hoffe es bringt mir zusätzlich etwas Gewinn und sollte Gold dann wieder etwas fallen werde ich natürlich auch wieder in Barren zukaufen.

Beitrag 23.06.2011, 07:48

MapleHF
... das sind für mich eher Eichelburgsche Übertreibungen.

Ich halte es durchaus für wahrscheinlich, dass der Goldwert im Vergleich zum Immobilienwert deutlich steigen wird.

Man dürfte meines Erachtens in einer solchen Zeit deutlich weniger Unzen für ein Haus benötigen, als man es heute tut. Aber ein vernünftiges beziehbares Wohnhaus für 1 Unze Gold halte ich für ausgeschlossen.

Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass sich der Wert des Goldes, gemessen an anderen Sachwerten wie Immos, Land, Aktien usw. usw. deutlich erhöhen wird und dass dadurch für den Goldbesitzer und den Edelmetallbesitzer auch historische Chancen bestehen.

Wer jedoch darauf wartet, das Haus für eine Unze zu bekommen, verpaßt womöglich diese Chancen und muss dann wieder zusehen, wie der Edelmetallwert im Vergleich zu anderen Sachwerten wieder sinkt.

Ich denke man sollte sich Ziele setzen bei welcher Relation man in welche Werte umschichtet.

Beispiel: momentan kostet der Dax (also Indexwert) rund 7 Unzen Gold. Sollte man den Dax für 2 - 3 Unzen bekommen, werde ich darüber nachdenken, einen Teil in dividendenstarke Big-Player umzuschichten, bei denen man mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen kann, dass sie eine Krise überstehen.

Selbst wenn sich danach die Relation noch zugunsten von Gold verändern sollte, würde mich das nicht ärgern, weil ich meinen Schnitt gemacht hätte.

Denn wir wissen ja alle, dass man den optimalen Zeitpunkt immer erst dann erkennt, wenn er vorbei ist.

Und natürlich sollte man sich immer einen gewissen Sicherheitsgrundstock an Edelmetallen bewahren, den man im optimalen Fall dann nicht mehr selbst braucht, sondern vererbt.

MapleHF

Beitrag 23.06.2011, 07:52

MapleHF
Malle hat geschrieben:Hallo,

ja was soll man zur Zeit machen, die wirtschaftliche Weltklage ist nicht ganz klar und die Eurokrise ist noch nicht vorbei.
Ich selber halte es zur Zeit so das ich Bruchgold und einige Münzen die nicht im Wert steigen weil die Stückzahlen einfach zu hoch sind verkaufe, das bringt etwas Kleingeld in die Kasse mit dem ich dann an andere Stelle wie Put/Call an der Börse handel, hoffe es bringt mir zusätzlich etwas Gewinn und sollte Gold dann wieder etwas fallen werde ich natürlich auch wieder in Barren zukaufen.
... Du wirst Dich entscheiden müssen, ob Du Sicherheit willst oder Rendite.

Wenn ich Dein Posting so lese, hast Du den Glauben an Papierversprechen noch nicht verloren.

Wenn Du Recht behältst, wirst Du mit Deiner Vorgehensweise einen guten Schnitt machen, wenn nicht kann auch alles weg sein.

MapleHF

Beitrag 23.06.2011, 19:12

smilelover
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Ein paar Seiten weiter vorne habe ich schon erwähnt, dass man bei Zwangsversteigerungen ziemlich günstig in Immobilien investieren kann. Dies wurde hier aber genauso ignorant überlesen wie EM Liebhaber immer über Leute schimpfen die ihren Rat zu EM nicht ernst nehmen.

Wenn man bei einer Zwangsversteigerung 70 % des Verkehrswertes bezahlt, hat man kaum Schwierigkeiten mit Wertverlusten. Bei den Zweitterminen ohne Limit fährt man noch besser.

Man muss sich aber etwas mit der Sache befassen und darf sich nicht durch andere Bieter zum Bieten zum Schätzwert oder sogar darüber verleiten lassen. Bei Eigennutzern wird es sicher auch etwas Zeit brauchen bis man ein passendes Objekt gefunden hat und dann auch noch andere Bieter ausschalten kann zum akzeptablen Preis.

Wirklich lohnen sich Gewerbeobjekte, schon deswegen weil man keine Probleme wie Mieterschutz etc. hat. In den letzen drei Jahren konnte man Objekte kaufen deren Schätzwert nur noch ca. 65% der Herstellkosten war. Wenn man dann zu 70% kauft und 10 Jahre vermietet, kann man die Finanzierung von der Pacht bezahlen und nach 10 Jahren das Objekt steuerfrei verkaufen.

Selbst wenn durch die niedrigere Bauqualität die Gewerbehalle etc. nach 10 Jahren wertlos wäre, hat man noch immer ein Grundstück quasi ohne etwas zu investieren erworben. Bessere Investitionen gibt es für mich kaum. :mrgreen:

Hier sind alle Gerichtstermine der verschiedenen Bundesländer gelistet, manchmal gibt’s auch Garagen smilie_02

www.zvg.com
res ipsa loquitur

Beitrag 23.06.2011, 20:27

Querulant
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smilelover hat geschrieben:Ein paar Seiten weiter vorne habe ich schon erwähnt, dass man bei Zwangsversteigerungen ziemlich günstig in Immobilien investieren kann. ... und nach 10 Jahren das Objekt steuerfrei verkaufen. ...

...Selbst wenn durch die niedrigere Bauqualität die Gewerbehalle etc. nach 10 Jahren wertlos wäre, hat man noch immer ein Grundstück quasi ohne etwas zu investieren erworben. Bessere Investitionen gibt es für mich kaum. :mrgreen:
Wenn man Geld schei...en könnte wie Dein Avatar, bräuchte man nicht zum Spekulant zu werden - auf Kosten Anderer (die ehemaligen Immobilenbesitzer die in eine Zwangslage/Not geraten sind).

Zählt in dieser Welt nur noch Geldscheffeln smilie_18 auf :evil: komm raus?

Soll kein Angriff auf Dich persönlich sein - hab einfach nur Frust auf dieses kapitalistische System ("fressen und gefressen werden...")
.

Beitrag 23.06.2011, 20:46

leo
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Finde den Tipp von "smilelover" ganz gut, und keineswegs verwerflich, wir suchen doch alle nur einen Weg zum Werterhalt, oder?

Beitrag 23.06.2011, 20:56

Querulant
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leo hat geschrieben:...wir suchen doch alle nur einen Weg zum Werterhalt, oder?
EM oder andere Werte kaufen und behalten - DAS ist in meinen Augen Werterhalt, alles andere ist für mich Spekulation (smilelover wird nicht bestreiteten können, dass sie mit den Immobilien spekuliert)

Beitrag 23.06.2011, 21:06

leo
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Mhh, stimmt schon, aber es wäre aus meiner Sicht sicherlich falsch, alles zur Verfügung stehende Bargeld, einfach in EM anzulegen, und wegzuschliesen... Zum einen fehlt dann die Streuung, und zum Anderen würde die Wirtschaft zum Erliegen kommen.

Beitrag 23.06.2011, 21:07

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Nikotinbolzen
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Querulant hat geschrieben:
leo hat geschrieben:...wir suchen doch alle nur einen Weg zum Werterhalt, oder?
EM oder andere Werte kaufen und behalten - DAS ist in meinen Augen Werterhalt, alles andere ist für mich Spekulation (smilelover wird nicht bestreiteten können, dass sie mit den Immobilien spekuliert)
EM kaufen und auf eine Wertsteigerung hoffen, ist das smilie_08 keine Spekulation ??
Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler,
aus denen man lernen kann,
möglichst früh zu begehen.
W.S.Churchill

Beitrag 23.06.2011, 21:10

Querulant
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Nikotinbolzen hat geschrieben: EM kaufen und auf eine Wertsteigerung hoffen, ist das smilie_08 keine Spekulation ??
Wer sagt, dass ich auf Wertsteigerung hoffe smilie_08 mir ist egal wie der Kurs sich entwickelt, mir gehts nur darum, dass meine bunten Lappen nicht irgendwann weginflationiert werden (ich brauche kein Brennmaterial für den Kamin smilie_07 )
.

Beitrag 23.06.2011, 21:12

Querulant
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leo hat geschrieben:Mhh, stimmt schon, aber es wäre aus meiner Sicht sicherlich falsch, alles zur Verfügung stehende Bargeld, einfach in EM anzulegen, und wegzuschliesen... Zum einen fehlt dann die Streuung....
Gegen Streuung habe ich auch nichts - hatte ja geschrieben "EM und andere Werte" (meinte Sachwerte) :wink:
leo hat geschrieben:... zum Anderen würde die Wirtschaft zum Erliegen kommen.
die kommt auch so früher oder später zum Erliegen smilie_07 wird nicht mehr lange dauern
-

Beitrag 23.06.2011, 21:21

leo
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:D Das kaufe ich dir nicht ab, was machst du , wenn Gold bei 350€ notiert?

Beitrag 23.06.2011, 21:24

Querulant
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glaube es oder auch nicht, aber für mich ist eine Unze eine Unze und bleibt zum Glück auch eine Unze - wird nie ganz wertlos.
Aber wieviel werden in nächster Zeit mal die Lappen wert sein? Sicher noch weniger - DAS ist für mich "der springende Punkt" (und das hüpfende Komma smilie_07 )

PS: selbst wenn eine Unze mal gegen 0 gehen würde (sehr unwahrscheinlich) - irgendwann würde der Kurs auch wieder hoch gehen -> einfach aussitzen
.

Beitrag 23.06.2011, 21:35

leo
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31,1 Gramm bleiben vermutlich immer 31,1 Gramm, zweifel ich nicht an, nur was bedeutet das.. Längen-, und Volumenangaben, mehr nicht.
Ich persönich besitze meine selbstgenutzte Imobilie, und derzeit noch 2 vermietete (eine möchte meine Schwester gerne haben, räümliche Nähe, ok. , verkauf ich ihr), und neben ein wenig EM auch Bargeld.. dies nun auch in EM zu tauschen halte ich für riskant.

Beitrag 23.06.2011, 21:46

Querulant
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DAS war der Ausgangspunkt
Querulant hat geschrieben:
leo hat geschrieben:...wir suchen doch alle nur einen Weg zum Werterhalt, oder?
EM oder andere Werte kaufen und behalten - DAS ist in meinen Augen Werterhalt, alles andere ist für mich Spekulation (smilelover wird nicht bestreiteten können, dass sie mit den Immobilien spekuliert)
Wie gesagt, für mich lag eben die Betonung auf Werte kaufen und behalten.
Wenn Du eine Immobile hast und diese behältst, dann ist das doch genau das was ich meinte. Dass Du eine überzählige Immobile verkaufst, ist dann wieder eine andere "Baustelle"

Ach so und Bargeld für Notfälle sollte man natürlich auch behalten - ganz klar
.

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