Wie sehr werden Goldnachfrage und -preis durch die Notenbanken beeinflusst?

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

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Beitrag 06.09.2023, 11:31

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VfL Bochum 1848
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Klecks hat geschrieben:
06.09.2023, 11:23
VfL Bochum 1848 hat geschrieben:
06.09.2023, 11:04
Laut der Erkenntnis muss man also konstatieren: Der Goldpreis wird von den Käufen der Notenbanken kaum bis gar nicht beeinflusst.
Ich habe es ja schon ein paar mal angemerkt: bei einem Verhältnis Kontrakte zu physische Bestände von ca. 500:1 hat der gesamte physische Handel so gut wie gar keinen Einfluss auf den Kurs.
Dann ist das so, danke smilie_01 .
Jetzt hab ich depperter Depp mit IQ 62 das auch endlich kapiert :wink:
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Beitrag 06.09.2023, 12:10

Eastwood
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Viel interessanter finde ich die Zukäufe der Notenbanken und auch die Bestände im Kontext:

"Trauen die ihrem gedrucktem Papier nicht vorbehaltslos?" :mrgreen:

Alleine die Lager und Sicherheitskosten für das Gold dürften nicht unerheblich sein.

VG Clint
Willy Brandt 1968: "Wer einmal mit dem Notstand spielen sollte, um die Freiheit einzuschränken, wird meine Freunde und mich auf den Barrikaden der Demokratie finden, und dies ist ganz wörtlich gemeint.“

Beitrag 09.10.2023, 13:20

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VfL Bochum 1848
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Goldreserven: Die Länder haben gerade Gold gekauft

Mehr Staats-Gold: Neben China und Russland meldete zuletzt auch Polen einen substanziellen Anstieg der nationalen Goldreserven:

https://www.goldreporter.de/goldreserve ... ws/114578/
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Beitrag 08.11.2023, 15:33

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VfL Bochum 1848
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China kauft tonnenweise Gold und stößt Dollar ab

hinas Zentralbank hat nun zwölf Monate in Folge ihre Goldreserven aufgestockt. Im Oktober kaufte man noch einmal 23 Tonnen Gold:

https://www.goldreporter.de/china-kauft ... ws/220735/
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Beitrag 05.02.2024, 17:11

Peter89
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben:
06.09.2023, 11:04
Laut der Erkenntnis muss man also konstatieren: Der Goldpreis wird von den Käufen der Notenbanken kaum bis gar nicht beeinflusst.
Solange den Erwerb in NY oder London "gelagert" wird, das stimmt :)
Solange nicht geprüft wird, ob das Erworbene tatsächlich da gelagert liegt, das stimmt.
Solange gekaufte Bestände dann wieder in den Markt durch Swaps, Leasing usw. zurückkehren, das stimmt.

Beitrag 06.02.2024, 12:12

Klecks
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Peter89 hat geschrieben:
05.02.2024, 17:11
VfL Bochum 1848 hat geschrieben:
06.09.2023, 11:04
Laut der Erkenntnis muss man also konstatieren: Der Goldpreis wird von den Käufen der Notenbanken kaum bis gar nicht beeinflusst.
Solange den Erwerb in NY oder London "gelagert" wird, das stimmt :)
Solange nicht geprüft wird, ob das Erworbene tatsächlich da gelagert liegt, das stimmt.
Solange gekaufte Bestände dann wieder in den Markt durch Swaps, Leasing usw. zurückkehren, das stimmt.
Hierzu zitiere ich mich gerne selbst:
Klecks hat geschrieben:
06.09.2023, 11:23
Ich habe es ja schon ein paar mal angemerkt: bei einem Verhältnis Kontrakte zu physische Bestände von ca. 500:1 hat der gesamte physische Handel so gut wie gar keinen Einfluss auf den Kurs.
Es ist völlig egal, wo gelagert wird, geprüft oder nicht. Der Kurs wird mit Luftnummern am Papiermarkt gemacht, nicht mit realem Gold.
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Beitrag 06.02.2024, 21:48

Peter89
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Klecks hat geschrieben:
06.02.2024, 12:12
Peter89 hat geschrieben:
05.02.2024, 17:11
VfL Bochum 1848 hat geschrieben:
06.09.2023, 11:04
Laut der Erkenntnis muss man also konstatieren: Der Goldpreis wird von den Käufen der Notenbanken kaum bis gar nicht beeinflusst.
Solange den Erwerb in NY oder London "gelagert" wird, das stimmt :)
Solange nicht geprüft wird, ob das Erworbene tatsächlich da gelagert liegt, das stimmt.
Solange gekaufte Bestände dann wieder in den Markt durch Swaps, Leasing usw. zurückkehren, das stimmt.
Hierzu zitiere ich mich gerne selbst:
Klecks hat geschrieben:
06.09.2023, 11:23
Ich habe es ja schon ein paar mal angemerkt: bei einem Verhältnis Kontrakte zu physische Bestände von ca. 500:1 hat der gesamte physische Handel so gut wie gar keinen Einfluss auf den Kurs.
Es ist völlig egal, wo gelagert wird, geprüft oder nicht. Der Kurs wird mit Luftnummern am Papiermarkt gemacht, nicht mit realem Gold.
Genau Klecks, solange durch jene Käufe keine Barren aus dem Markt genommen werden, d.h. solange jene Käufe nur Bucheinträge darstellen, beeinflussen sie den Preis nicht.

Beitrag 06.02.2024, 23:21

Eastwood
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Peter89 hat geschrieben:
06.02.2024, 21:48

Genau Klecks, solange durch jene Käufe keine Barren aus dem Markt genommen werden, d.h. solange jene Käufe nur Bucheinträge darstellen, beeinflussen sie den Preis nicht.
Da bist du einem Irrtum aufgesessen. Der Preis bildet sich durch Angebot und Nachfrage.

Da da gehandelte Volumen der Optionen, Futures etc. die Menge des physisch gehandelten Goldes um ein Vielfaches übersteigt. Ja sogar die als Gold physisch überhaupt verfügbare Menge, beeinflußen diese Spekulationen den Preis hauptsächlich.

Man kann davon ausgehen, dass es sich sowohl um institutionelle Anleger als auch Staaten sind die "short" gehen und damit den Goldpreis trotz weltweiter Inflation versuchen zu drücken um das Vertrauen in das FIAT Geldsystem und letzendendes den Crash zu vermeiden.

Auch die Spekulationen um eine goldgedeckte BRICS Währung rankt sich darum.

Am Kippunkt des Anleger Vertrauens könnte es dann zum "short Squezze" kommen und würde dann den Goldpreis durch die Decke jagen. Ein Szenario das sich auch EM Kleinanleger aufgrund der verheerenden Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft eher nicht wünschen. Ein wenig dagegen versichert wären wir jedoch...

mit gequetschtem Gruß
Clint
Willy Brandt 1968: "Wer einmal mit dem Notstand spielen sollte, um die Freiheit einzuschränken, wird meine Freunde und mich auf den Barrikaden der Demokratie finden, und dies ist ganz wörtlich gemeint.“

Beitrag 07.02.2024, 11:28

Peter89
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Eastwood hat geschrieben:
06.02.2024, 23:21
Peter89 hat geschrieben:
06.02.2024, 21:48

Genau Klecks, solange durch jene Käufe keine Barren aus dem Markt genommen werden, d.h. solange jene Käufe nur Bucheinträge darstellen, beeinflussen sie den Preis nicht.
Da das gehandelte Volumen der Optionen, Futures etc. die Menge des physisch gehandelten Goldes um ein Vielfaches übersteigt. Ja sogar die als Gold physisch überhaupt verfügbare Menge, beeinflußen diese Spekulationen den Preis hauptsächlich.
Goldderivate können die Hauptrolle spielen nur solange der physische Markt nicht zusammenbricht. Der physische Markt bricht zusammen sobald - zum Beispiel - Zentralbanken die von ihnen erworbenen Barren nach Hause bringen und dort lagern lassen. Was meinst du mit gequetschtem Gruß?

Beitrag 07.02.2024, 15:11

Eastwood
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Noch einmal der Goldpreis bildet sich aus Angebot + Nachfrage an der Börse!!!! Schon aufgrund des Volumens. Bitte mal Short Squezze googeln.

Squezze/Quetsche daher mit gequetschtem Gruß 👍

Clint
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Beitrag 07.02.2024, 15:33

Klecks
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Eastwood hat geschrieben:
06.02.2024, 23:21
den Goldpreis trotz weltweiter Inflation versuchen zu drücken um das Vertrauen in das FIAT Geldsystem und letzendendes den Crash zu vermeiden.
Freudscher? smilie_02
Peter89 hat geschrieben:
07.02.2024, 11:28
Goldderivate können die Hauptrolle spielen nur solange der physische Markt nicht zusammenbricht.
Der physische Markt interessiert keine Sau bzw. wird vollständig ausgeblendet. Warum? Ganz einfach: Weil die Akteure ganz genau wissen, dass sie nur mit Luft handeln. Die Futures und Optionen sind durch nichts wirklich gedeckt (1:500 kann man nicht als Deckung bezeichnen). Deshalb besteht auch niemals jemand auf die physische Einlösung der Kontrakte in nennenswerter Höhe. Weil der Ballon sonst platzen würde.

Bei einem Verhältnis von 1:500 phys.<>Kontrakte (bzw. 1:200 jemals weltweit geförderte Goldmenge vs. Papiergold) kannst du dir ganz leicht ausrechnen, welche Auswirkung der phys. Markt ggü. dem Papiergeschubse hat: So gut wie nicht messbar.
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Beitrag 07.02.2024, 21:49

Peter89
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Klecks hat geschrieben:
07.02.2024, 15:33
Peter89 hat geschrieben:
07.02.2024, 11:28
Goldderivate können die Hauptrolle spielen nur solange der physische Markt nicht zusammenbricht.
Der physische Markt interessiert keine Sau bzw. wird vollständig ausgeblendet. Warum? Ganz einfach: Weil die Akteure ganz genau wissen, dass sie nur mit Luft handeln. Die Futures und Optionen sind durch nichts wirklich gedeckt (1:500 kann man nicht als Deckung bezeichnen). Deshalb besteht auch niemals jemand auf die physische Einlösung der Kontrakte in nennenswerter Höhe. Weil der Ballon sonst platzen würde.

Bei einem Verhältnis von 1:500 phys.<>Kontrakte (bzw. 1:200 jemals weltweit geförderte Goldmenge vs. Papiergold) kannst du dir ganz leicht ausrechnen, welche Auswirkung der phys. Markt ggü. dem Papiergeschubse hat: So gut wie nicht messbar.
Du: der physische Markt interessiert keine Sau, weil die Akteure nur mit Luft handeln.

Ich: Genau. Solange die Akteure nur mit Luft handeln, wirkt der physische Markt auf den Preis nicht.

Du: Nein. Der physische Markt interessiert keine Sau, weil die Akteure nur mit Luft handeln.

Ich: Genau. Solange die Akteure nur mit Luft handeln, wirkt der physische Markt auf den Preis nicht.

Du: Nein. Der physische Markt interessiert keine Sau, weil die Akteure nur mit Luft handeln.

Ich: Genau. Solange die Akteure nur mit Luft handeln, wirkt der physische Markt auf den Preis nicht.

Wenn du willst können wir bis Ostern weiter machen

Beitrag 07.02.2024, 22:06

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Puschel
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Peter89 hat geschrieben:
07.02.2024, 21:49
Klecks hat geschrieben:
07.02.2024, 15:33
Peter89 hat geschrieben:
07.02.2024, 11:28
Goldderivate können die Hauptrolle spielen nur solange der physische Markt nicht zusammenbricht.
Der physische Markt interessiert keine Sau bzw. wird vollständig ausgeblendet. Warum? Ganz einfach: Weil die Akteure ganz genau wissen, dass sie nur mit Luft handeln. Die Futures und Optionen sind durch nichts wirklich gedeckt (1:500 kann man nicht als Deckung bezeichnen). Deshalb besteht auch niemals jemand auf die physische Einlösung der Kontrakte in nennenswerter Höhe. Weil der Ballon sonst platzen würde.
Bei einem Verhältnis von 1:500 phys.<>Kontrakte (bzw. 1:200 jemals weltweit geförderte Goldmenge vs. Papiergold) kannst du dir ganz leicht ausrechnen, welche Auswirkung der phys. Markt ggü. dem Papiergeschubse hat: So gut wie nicht messbar.
Du: der physische Markt interessiert keine Sau, weil die Akteure nur mit Luft handeln.
Ich: Genau. Solange die Akteure nur mit Luft handeln, wirkt der physische Markt auf den Preis nicht.
Du: Nein. Der physische Markt interessiert keine Sau, weil die Akteure nur mit Luft handeln.
Ich: Genau. Solange die Akteure nur mit Luft handeln, wirkt der physische Markt auf den Preis nicht.
Du: Nein. Der physische Markt interessiert keine Sau, weil die Akteure nur mit Luft handeln.
Ich: Genau. Solange die Akteure nur mit Luft handeln, wirkt der physische Markt auf den Preis nicht.
Wenn du willst können wir bis Ostern weiter machen
Och........bitte nicht. Wäre schön, wenn ihr euch da irgendwie einigen könntet smilie_02 smilie_02
Der Sinn einer Behörde liegt in seiner Existenz

Beitrag 08.02.2024, 21:38

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Deichgraf
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Na, sooo lang isses ja auch nicht mehr hin bis Ostern. :mrgreen:

Mal was anners, wenn die Papierartisten auf ihrem Monopolybrett Preise unterhalb der Buddelkosten erzocken, könnten doch die Minen dicht machen. Wäre Gold dann ultraknapp, gleichzeitig saubillig, aber nicht verfügbar? Verspüren dann die Goldbucks einen Verkaufsdruck, weils ja doch nix bringt?
Gibts dann die Minen zum Schrottpreis zu kaufen?
Gibt es schon Interessenten?
:D

Beitrag 08.02.2024, 23:09

Eastwood
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Registriert: 27.01.2020, 09:52
Eventuell wird der Preis auch vom Meer bestimmt?

Viel Meer viel Gold/Wenig Meer weniger Gold?
Immerhin 770 Billionen!
https://www.businessinsider.de/wissensc ... ld-2017-9/

Jetzt weiß ich auch warum jeder Promi ein oder meerere Strandhäuser besitzt. Es ist gar nicht der Blick auf das blaue Meer sondern der Traum von Goldbarren!

ganz schön meerkwürdig
Clint
Willy Brandt 1968: "Wer einmal mit dem Notstand spielen sollte, um die Freiheit einzuschränken, wird meine Freunde und mich auf den Barrikaden der Demokratie finden, und dies ist ganz wörtlich gemeint.“

Beitrag 09.02.2024, 13:38

Klecks
Gold-Guru
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Registriert: 28.11.2011, 14:16
Eastwood hat geschrieben:
08.02.2024, 23:09
Eventuell wird der Preis auch vom Meer bestimmt?

Viel Meer viel Gold/Wenig Meer weniger Gold?
Immerhin 770 Billionen!
https://www.businessinsider.de/wissensc ... ld-2017-9/

Jetzt weiß ich auch warum jeder Promi ein oder meerere Strandhäuser besitzt. Es ist gar nicht der Blick auf das blaue Meer sondern der Traum von Goldbarren!

ganz schön meerkwürdig
Clint
Sag das nicht zu laut! Wenn morgen ein Video auftaucht, in dem Trump samt Anhängerschar mit Eimerchen und Schäufelchen an den Strand zieht, weiß ich, wer schuld ist smilie_20
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Beitrag 09.02.2024, 19:48

Ignoro88
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Beiträge: 8
Registriert: 19.12.2023, 11:36
Ich dachte, hier geht’s um Goldpreis und Notenbanken. Und nicht um Politik smilie_27

Beitrag 09.02.2024, 20:11

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Puschel
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Registriert: 20.12.2020, 19:39
......Zwar nicht neu aber ein interessantes Thema @Eastwood
Doch es gibt ein Problem: Das Gold lässt sich nicht so einfach aus dem Wasser holen. Es befindet sich größtenteils aufgelöst im Wasser und macht bei einem Liter gerade einmal 13 Milliardstel aus — und bislang ist es noch niemandem gelungen, das Gold wirtschaftlich rentabel aus den Ozeanen zu gewinnen.
Nun hoffe ich, das ich das einigermaßen vernünftig erklären kann, was ich meine.......
Also..........Beispiel:
Wir nehmen einen riesengroßen Eimer mit goldhaltigem Wasser. Der Inhalt in Litern oder Volumen ist da egal.
Nun haben wir ein Gerät entwickelt, welches dieses enthaltene gelöste Gold extrahieren kann.
Das "von Gold befreite" Wasser wird von dem einen riesengroßen Eimer in einen anderen riesengroßen Eimer geleitet. Das solange bis ersterer Eimer leer ist, das Gold extrahiert und das Wasser vollständig im zweiten Eimer ist.
Soweit wohl die Idee, die hinter den zig Billionen dieser Art Goldgewinnung steckt.

Wie soll das aber in der Praxis mit Meerwasser funktionieren?
Wir haben keinen zweiten Eimer in der Größe der Ozeane, wo man dann das Wasser ableitet welches von Gold befreit wurde.
Ergo: Die Goldhaltigkeit von 13 Milliardstel/Liter Meerwasser nimmt immer mehr ab, desto mehr Gold daraus gewonnen wurde.
Das komplette Gold kann man gar nicht aus dem Meer holen. Es funktioniert mathematisch einfach nicht.

Oder habe ich da einen Denkfehler?
Der Sinn einer Behörde liegt in seiner Existenz

Beitrag 09.02.2024, 20:17

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Puschel
500 g Barren Mitglied
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Registriert: 20.12.2020, 19:39
Ignoro88 hat geschrieben:
09.02.2024, 19:48
Ich dachte, hier geht’s um Goldpreis und Notenbanken. Und nicht um Politik smilie_27
Du bist aber streng. :shock:
Der Sinn einer Behörde liegt in seiner Existenz

Beitrag 09.02.2024, 20:25

Klecks
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Registriert: 28.11.2011, 14:16
@ Puschel: Gut erklärt! smilie_14
Hab sogar ich verstanden smilie_01


@ Ignoro: Humorbefreit?
Fallst du doch mal ein bisschen lachen willst:
Bild

smilie_02
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

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