Wieviel Prozent vom Vermögen in EM investieren?

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

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Beitrag 24.10.2011, 22:48

MikeZDD
Hallo zusammmen...

Wie viele andere auch hier im Forum sammel ich leidenschaftlich EM in Form vvon Barren und Anlagemünzen.

Ich bin immer wieder am überlegen ob meine Bestände ausreichend sind für eine eventuelle Währungsreform oder Staatskrise. Wieviel Prozent von eurem Vermögen habt ihr in EM gesteckt?
Ich höre oft 30% sind OK finde es aber etwas gering.

Ich will ja mit EM mein Geld (Kaufkraft) vor Inflation schützen,also so viel wie möglich "Retten" Wenn ich aber zu 30% in EM investiert bin habe ich ja immernoch 70% wo ich an Kaufkraft verliere!

Ich denke das beste ist eine Reserve für das Alltägliche in Bar zu haben,und den Rest in EM. Wie seht Ihr das?

Vg

Beitrag 24.10.2011, 22:57

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Datenreisender
Gold-Guru
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Kommt drauf an ... :wink:

Was verstehst Du eigentlich unter 100 % des Vermögens?
Beziehst Du da beispielsweise den kapitalisierten Wert von Rentenanwartschaften (gesetzliche Rente, Pension, Betriebsrente, private Rente usw.) mit ein?
Beziehst Du den Wert von evtl. vorhandenen Immobilien mit ein?
Oder beziehst Du den Prozentsatz von dem Du den Edelmetallanteil berechnest ausschliesslich auf die vorhandene Liquidität?

Und dann hängt das alles auch noch von Deinen persönlichen Lebensumständen ab.
Wie alt bist Du?
Wie ist Deine Familiensituation?
Wie hoch ist das anzulegende Vermögen?
Was hast Du damit evtl. vor? (Immobilie kaufen, Unternehmen gründen, Auto kaufen, in Urlaub fahren ...)

Ich denke, so pauschal kann man Deine Frage leider nicht beantworten ...

Wenn ich beispielsweise über 5.000 € liquides Vermögen verfüge und möchte mir demnächst einen Gebrauchtwagen davon kaufen, dann sind 30 % Edelmetallanlage zu viel. Wenn ich aber beispieslweise 100.000 € auf dem Konto habe und mittel- bis langfristig keine grösseren Anschaffungen plane und auch noch nicht an die Rente denke, dann könnten 30 % Edelmetallanlage zu niedrig bemessen sein.

Beitrag 24.10.2011, 22:58

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simones
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Auswandern, weil die erste Welt dank Bürokratie und Beamtentum fertig hat. Die Pille und die gesteigerte Lebenserwartung + ich will am Schreibtisch sitzen tút das Übrige.

Hast Du Kinder und Frau rate ich zu Südamerika oder Kanada.

Beitrag 24.10.2011, 23:06

MikeZDD
@ Datenreisender

Ich meine das frei verfügbare Bargeld. Also Liquidität smilie_13
Ich habe die nächsten 2-3 Jahre keine grosse Anschaffung vor (Auto,Weltreise,Immobilie) und ich bin 30 Jahre alt.

Die Frage sollte also besser lauten: Wieviel Prozent des frei verfügbaren Bargeldes in EM investieren?

Beitrag 24.10.2011, 23:16

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simones
5 Unzen Mitglied
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100%!!!

Beitrag 24.10.2011, 23:31

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Historix
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Nu werdet mal nicht hysterisch !!! smilie_50
so eine Frage kannst Du Dir nur selbst beantworten.... hier findest Du, von links nach rechts, von Bulle bis Bär, von Chaostheorie über Datenreisenden bis Benno... so ziemlich viele Meinungen.... WEM möchtest Du da vertrauen ??? smilie_08
Gold, Silber, Puts, Calls, Aktien, Anleihen, Long, Short, Nickel, seltene Erden... ????
Währungsreform... ? Staatskrise...? Sicher... ?
Sorry, hilft nur zuschauen, lesen, denken, möglichst viele Richtungen schnuppern...dann entscheiden... FÜR DICH und Deine Planungen ( Haus, von mir aus Auto - möglichst alt...>grins< - , FAMILIE, ALTER, Beruf...) ...so vieles individuell zu entscheiden...Sorry, HIER sicher keine definitive Lebensberatung !
Braucht Zeit und Muße... smilie_06
Mucke hilft auch...
http://www.youtube.com/watch?v=8NWtm3LE ... re=related
Gold ist schön....schönes Gold ist schöner !
BAZINGA !

Beitrag 25.10.2011, 00:22

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jacki
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Beiträge: 147
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30% wird oft gesagt, dass stimmt wohl.
Dabei geht es aber oft um weitere Anlageformen, bei denen dann 30% dem Bereich EM zugute kommt und der Rest anderweitig verteilt wird.

Ich habe z.B. mehr als 50% in EM.
Bei mir spielt aber längst nicht nur das schützen vor Inflation mit rein…

Das Wichtigste ist dass du dir sicher bisst dass du noch genug Bares hast falls deine Waschmaschine oder der Gefrierschrank versagt.

Denn sonnst kann es sein, dass du dein EM mit Verlust verkaufen musst und dass möchte man ja vermeiden.

Hängt auch davon ab wie du die EM Entwicklung siehst.
Wenn du überzeugt bist dass es in den nächsten Monaten/Jahren schön Berg auf geht, musst du nicht viel Liquidität behalten, da du das Metal schnell wieder in Papiergeld tauschen kannst. Könntest also auch 95% riskieren.

Wie "Datenreisender" schon sagte ist es entscheidend, ob bei dir die verbleibenden 70% dann 120€ oder 80.000€ sind.


PS. Ist hart aber Historix hat vollkommen Recht!
Genau dass macht die allermeisten Threads hier im Forum sinnlos oder zumindest nicht richtig beantwortbar.

Beitrag 25.10.2011, 18:29

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Deichgraf
10 Unzen Mitglied
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MikeZDD hat geschrieben:Hallo zusammmen...

Wie viele andere auch hier im Forum sammel ich leidenschaftlich EM in Form vvon Barren und Anlagemünzen.

Ich bin immer wieder am überlegen ob meine Bestände ausreichend sind für eine eventuelle Währungsreform oder Staatskrise. Wieviel Prozent von eurem Vermögen habt ihr in EM gesteckt?
Ich höre oft 30% sind OK finde es aber etwas gering.

Ich will ja mit EM mein Geld (Kaufkraft) vor Inflation schützen,also so viel wie möglich "Retten" Wenn ich aber zu 30% in EM investiert bin habe ich ja immernoch 70% wo ich an Kaufkraft verliere!

Ich denke das beste ist eine Reserve für das Alltägliche in Bar zu haben,und den Rest in EM. Wie seht Ihr das?

Vg

Hallo Mike,
aus deinen Worten entnehme ich, dass du bereits EM kontinuierlich gekauft hast. Wohl von dem Geld, das am Monatsende übrig bleibt. Wenn du das schon länger so machst, wirst du auch in der Gewinnzone sein. es spricht nichts dagegen, das auch weiterhin so zu halten.
Mit 30 bist du noch zu jung, um sagen zu können, was du dir in der Zukunft alles nicht anschaffen willst. Ich würde deshalb nicht ausschließen, dass du doch mittelfristig noch auf irgendwelche Ideen kommen könntest. (-; -darauf solltest du vorbereitet sein.
Dein Gedanke, dass nur dass "versichert " ist, was sich im Gold befindet, ist auch meiner, allerdings nur unter der Vorraussetzung, dass diese "Versicherung" auch funktioniert.
Eine Versicherung ist eigentlich eine Solidargemeinschaft. Viele zahlen wenig ein. Wird ein Schaden gemeldet, wird er aus dem Topf beglichen. Beim Gold bist du der einzige Beitragszahler. Im Topf liegen nur deine eigenen Beiträge, die sich selbst versichern. Dein Kapital außerhalb des Topfes kann nicht mitversichert sein.
Gleichzeitig bist du auch die Versicherungsgesellschaft in diesem Spiel. Als Anlagestratege der "Gesellschaft" setzt du alles auf eine Karte. d.h. Du richtest dich letztlich auf eine einzige Zukunftsvision aus. Verläuft die Zukunft anders als in deiner Vision, sinkt der innere Wert deines EM-Lagers gerechnet in Zentnern Kartoffeln oder was auch immer. Du bekommst dann eben nicht den "Wiederbeschaffungswert" für die einst umgerechnet "einbezahlte Kartoffelmenge" ausbezahlt, sondern u.U. sehr viel weniger.
Dein Golddepot wird bestimmt nicht 0 werden. Immerhin hast du einen Rohstoff. Wenn du zu Hochkursen einsteigst, kann dieser Verlust aber sehr schmerzhaft sein. Die Ausrede, man müsse nur warten, weil es ganz, ganz sicher bald wieder nach oben geht /gehen MUSS, solltest du dir nicht antun. Die gleichen Sprüche findest du bei Börsenneulingen, die ein Stoploss vergessen haben. Und auch den Spruch, dass man keinen Verlust habe, weil man ihn nicht durch Verkauf realisiere. Wer eine Moksel für 400DM gekauft hat, hat auch nach Jahrzehnten immer noch eine Moksel. Ja, klar. Nur wert ist sie fast nichts mehr. Für Gold brauchst du die gleiche Disziplin wie für jede andere Spekulation auch, selbst wenn der Totalverlust (mit der Betonung auf Total) sehr unwahrscheinlich ist.
Die Anlage in Gold unterscheidet sich daher für mich persönlich von dem was ich eine Versicherung nennen würde, besonders in Hinblick auf eine gesamte Kapitalabsicherung.
Dieses nicht-zu-Null-werden des Goldes ist als Argument zu dünn, um damit unter den verschiedensten Szenarien gut zu fahren.
Nehmen wir den absoluten Crash, Weltuntergang, was auch immer. Wer eine Unze auf den Tisch legen kann, bekommt genau die Scheibe Brot, die er zum Überleben braucht. Bingo.
Das setzt voraus, dass es jemanden gibt, der so viele Scheiben Brot hat, dass er es sich gefahrlos leisten kann, ein paar davon gegen ein Stück Blech herzugeben, dass dann herumliegt und auf jeden Fall nicht gegessen werden kann. Vielleicht würde dieser Mensch für eine Stange Kippen, die ihm einen Lustgewinn bereiten, sogar zwei Scheiben Brot hergeben. Er hat ja mehr als genug davon.
Bei diesen Geschäften hat der Mann mit dem Blech das kürzere Streichholz in der Hand. Er muss sich die Preise diktieren lassen. Der Brotmann braucht das Blech nicht unbedingt. Es wäre wünschenswert, der Brotmann zu sein.
Nimmt der Brotmann das Blech überhaupt an, dann bedeutet das, er hat eine Zukunftsvision, in der er als reicher Mann damit dastehen wird, während der Goldmann zum Bettler geworden ist. Überlebt haben beide. Für ihn scheint es also doch irgendwann weiter zu gehen, sonst wäre der Deal sinnlos.
Der Inflationsschutz, der dem EM nachgesagt wird, scheint nicht richtig zu funktionieren. Weil die offiziellen Inflationszahlen doch so falsch und geschönt sind, müsste Gold inflations- und inflationsfälschungsbereinigt bei Hausnummer 5000$ stehen. Und was machen wir jetzt? Auf den Boom warten, der garantiert im nächsten Jahr kommt? Kann sein. Kann auch nicht sein. Spekulation eben. Bisher hat es wohl nicht so gut geklappt. Aber morgen ganz sicher.



smilie_10

EM halte trotzdem für gut und richtig, besonders, wenn man früh eingestiegen ist. Es gibt schließlich Szenarien, in denen diese Entscheidung richtig gut herauskommt. Nur sollte man nicht aus Panik und falschen Vorstellungen heraus sich in eine einzige Möglichkeit der Zukunft hineinsteigern und auch mal schauen, wie der Brotmann und der Kippenmann sich vorbereiten.
Die Aufteilung deines Vermögens kannst du nur selbst festlegen.

Beitrag 25.10.2011, 19:38

.-Soul
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@ Deichgraf:

Vielen Dank für den Beitrag. Sehr lebensnah geschildert...

Ich bin sehr spät eingestiegen. Aber was ist spät?! In 20 Jahren ist spät vielleicht früh...

Ich durchblicke die ganze Wirtschaftsmisere nicht wirklich, versuche aber, mich zu informieren und auf alle möglichen Szenarien vorzubereiten.

FIAT kann wertlos werden. Zettelkram, das Papier nicht wert.
Aber gerade die Tatsache, das EM physisch ist, birgt m.E. eine der größten Gefahren, denn man muß seinen Bestand sichern.
Legt man es auf die Bank ins Schließfach - macht die Bank vielleicht eines Tages nicht mehr auf oder es wird konfisziert.
Legt man es unters Kopfkissen - kann es gestohlen werden oder verbrennen.

Es ist also auch möglich, sein physisches EM auf einen Schlag physisch zu verlieren!

Deswegen würde ich nie alles auf eine Karte setzen. Immer schön mischen, je nach persönlichen Möglichkeiten.
Ein paar Silberzehner (für den Fall dass man wirklich mal Brötchen damit kauft), Silber (weil industrieller Bedarf danach besteht), Gold (weil es leichter transportabel ist und seit Jahrhunderten als Wertspeicher gilt), Tagesgeldkonto für den Bargeldbedarf, paar Vorräte im Keller (Grundnahrungsmittel sind nach wie vor in D sehr billig und in der Krise ist ein Kilo Nudeln mehr wert als ein Stück Metall), ja und eine Lebensversicherung habe ich auch (Keep the Faith!)...

Beitrag 25.10.2011, 21:03

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silverfish
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vermögen?

welches vermögen denn?

habe alles in em investiert, habe kein vermögen mehr, bin blank

...und sollte wieder was reinkommen (was ich ja wohl hoffe) wird wieder fröhlich investiert (grins), macht mehr spass als fast alles andere. smilie_17
am golde hängt, zum golde drängt doch alles: dagobert duck

Beitrag 25.10.2011, 21:33

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SILBERDOLLAR
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andersrum - 30 % bares und 70 % in EM !

je weniger fiat-geld um so besser...

diese 70 % edemetall jeweils zu 50% splitten in gold und silber...

gold kann man rasch ohne verlust in bares ummünzen wenn 'not am mann' ist.. smilie_01

Beitrag 25.10.2011, 22:06

Schlitten
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SILBERDOLLAR hat geschrieben:...

gold kann man rasch ohne verlust in bares ummünzen wenn 'not am mann' ist.. smilie_01
Wenn jemand vor 1-2 Monaten beim Spot von über 1300 gekauft hat, dürfte das zumindest heute mit "ohne verlust" schwer werden smilie_02

Aber man sollte ja davon ausgehen, dass nur "überflüssiges" angelegt wird und für unvorhergesehenes eine gewisse Reserve vorhanden ist, um Gold länger als 1-2 Monate halten zu können ^^

Beitrag 25.10.2011, 22:39

MikeZDD
@Schlitten so siehts aus!

Ich will ein Grossteil schon länger als 1-2 Jahre behalten.

Beitrag 26.10.2011, 14:17

dneef
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Registriert: 19.10.2010, 08:40
Wohnort: 01945 Ruhland
Schlitten hat geschrieben:
SILBERDOLLAR hat geschrieben:...

gold kann man rasch ohne verlust in bares ummünzen wenn 'not am mann' ist.. smilie_01
Wenn jemand vor 1-2 Monaten beim Spot von über 1300 gekauft hat, dürfte das zumindest heute mit "ohne verlust" schwer werden smilie_02

Aber man sollte ja davon ausgehen, dass nur "überflüssiges" angelegt wird und für unvorhergesehenes eine gewisse Reserve vorhanden ist, um Gold länger als 1-2 Monate halten zu können ^^

Meine Devise lautet:
1. Kaufen: Regelmäßig kaufen und weiterkaufen, so hat man hohe und weniger hohe Kaufkurse gemittelt.
2. Verkaufen: Eigentlich überhaupt nicht, denn man muß bedenken, daß ich z. B. bei Silber beim Händler ca. 15 % über Spot kaufe und beim Verkauf noch einmal so etwas wie 5 % vom Spot einbüße. Verkäufe eventuell zur Bereinigung oder Aufbesserung, wenn sich z. B. Sammlerwerte ergeben. Oder natürlich auch, wenn Not am Mann und keine andere Quelle da ist.
3. Langfristcharts für Gold und Silber seit 1990 betrachten, für den, der seit 5 Jahren oder mehr nach Regel 1 und 2 verfahren ist, wirkt dies ungemein beruhigend.

Beitrag 26.10.2011, 15:38

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plumbum
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Registriert: 02.04.2011, 15:51
Wohnort: Niedersachsen
Mein überschaubares Vermögen hab ich in EM gesteckt.
Das Bargeld ist abgehoben und ein wenig in Norwegische Kronen getauscht.
Da ich nicht alles auf eine Karte setzen möchte, habe ich den fälligen Autokauf vorgezogen.

Da ich dem aktuellen Kasperletheater unserer Politclowns misstraue,
lege ich mir vielleicht noch etwas EM zu. Die nächsten Tage gilt es aufmerksam zu verfolgen!

gruß, plumbum
:) :)

Beitrag 26.10.2011, 21:43

almade
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Bei mir sieht es wie folgt aus. Ich bin 26 Jahre alt, Zweifacher Vatter und z.Zt. der allein verdiener. Ich versuche jedem Monat einen geringen Betrag auf mein Tagesgeldkonto zu Überweissen um Geld zu haben für nicht vorhersebare Sachen wie Auto muß in die Werkstad. Und ich versuche jeden Monat EM zu kaufen leider ist es nicht die Welt die ich kaufen kann hoffe aber das es ab Mai 12 ein bisschen mehr ist. EM sehe ich mit alls Altersversorgung an. In meiner Verwandschaft werde ich dafür sehr belächelt um es mal positiv zu vormulieren. Aber ich werde sehen was ich in 60 Jahren da von habe. Hoffendlich genug :D

gruß
ALMADE

Beitrag 26.10.2011, 23:58

MikeZDD
@almade find ich sehr gut!

Bei mir ist es ähnlich, ich habe lange zeit jeden Monat Geld auf das Konto eingezahlt und gespart. Ab und zu eine 1/10 oder 1/4 Oz Gold gekauft. Nun bin ich dabei etwas vom gesparten in EM zu stecken! Kann mich aber nicht richtig entscheiden ob ich nur etwas Reserve in Bar auf dem Konto lasse (falls mal was kaputt geht, oder Urlaub) und sonst den Rest in EM.

Wenn aber der Preis in 3 Monaten fällt habe ich "teuer" gekauft und mein Pulver verschossen :cry: um nochmal nachzulegen. Einen Tip kann keiner geben,aber irgendwie trau ich mich nicht fast alles jetzt in EM zu tauschen.

Beitrag 27.10.2011, 00:15

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silverfish
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ich finde schon, dass man nur dann in em investieren sollte, wenn man das geld kurzfristig nicht benötigt, alles andere ist viel zu riskant und spekulativ.

grüße
silverfish[/b]
am golde hängt, zum golde drängt doch alles: dagobert duck

Beitrag 27.10.2011, 02:17

almade
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Registriert: 07.08.2011, 13:41
@silverfish

deshalb nur Geld was am Monatende über hatt. Und wenn man halt was besonderes haben möchte dann geht das nur durch Sparen. Leider

Beitrag 27.10.2011, 02:58

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TimmThaler
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Registriert: 16.01.2011, 03:58
Wohnort: wilder Osten
klar, ein Prozentwert kann nicht genannt werden, 100% ist aber Unfug. Wenn dann wirklich eine, ggf. auch nur persönliche, Krise kommt, muß man das Gold gegen Geld wieder hergeben. Denn mit Gold kann man zwar theoretisch auch bezahlen, bekommt aber ganz bestimmt nur das, was es aktuell wert ist, bei bestimmten Händlern, Geld jedoch nimmt typischerweise jeder Händler an.

Also man sollte eine sinnvolle Mischung machen aus:
  • Lagerhaltung Lebensmittel (also alles was sinnvoll ist, täglicher Gebrauch, aber langlebig, also z.B. Nudeln, Weizen, Roggen, Hafer, Mais, Reis, Nüsse, Öle, Fette, Trockenfrüchte, usw.)
  • Edelmetalle (Silber und Gold), diverse Stückelungen, Silber-Zehner (wichtig, da es Inflations- und deflationsfestes Geld ist)
  • Brenn/ Heizmaterial, Kraftstoffe, also 5000 l Heizöl, 200 oder besser 500 l Benzin, einige Festmeter Holz, Braun- oder Steinkohle, ggf. auch Petroleum
  • Werkzeug (gut sortiert)
  • Glühlampen, Batterien usw.
  • Bargeld, Mischung aus kleine Scheine, Münzen, Devisen wie SfR oder NKR oder Australdollar
Wenn in diesem Vorratsbouquet Edelmetalle ca. 25% einnehmen (nominal) ist man schon gut sortiert.

Bitte nicht vergessen (das vergessen viele) dass man, a la Japan, das Ding auch jederzeit in die Deflation treiben kann, dann ist Geld sehr knapp und entsprechend teuer, dagegen sind Gold, Silber, Rohstoffe, Immobilien oder Aktien, also SACHWERTE; usw. richtig billig.

Dann benötigt man dringend Geld, um den ganzen Kram günstig kaufen oder aufstocken zu können. Wer dann schon sein ganzes Pulver verschossen hat, sprich 100%in Gold ist, kotzt so richtig ab, wenn die Preise sinken, sinken und weitersinken.

Auch ungefähr 1922 stieg der Wert der Mark urplötzlich rasant an. Statt 1400 Mark für einen Dollar mußte man plötzlich 'nur' noch 600 Mark hinlegen, die Mark wertete, trotz des rasanten Sturzfluges seit 1918, vorübergehend, um über 50% auf. Das kostete die, die massiv in Kreditspekulationen eingestiegen waren, also z.B. für 50 Mio. Mark cash sowie mit 50 Mio. Kredit ein Aktienpaket für 100 Mio. Mark erworben hatten, Kopf und Kragen:
Der Kredit wurde, wenn nicht sofort weitere Sicherheiten bestellt werden konnten, also der Wert der Aktien auf 40 Mio. sank, zwangsliquidiert, und 10 Mio. Schulden blieben übrig, die z.B. durch den zwangsweisen Verkauf weiterer Aktien oder anderer Vermögenswerte gedeckt wurden, vor allem aber waren die 50 Mio. Investitionskapital perdü.
Es war dann für den pleitegegangenen Spekulanten ein schwacher Trost, daß er 1 Jahr später mit einem wertlosen Papierzettel im Gegenwert eines Brötchens die gesamte Schuld hätte tilgen konnte, denn sein Vermögen (also seine Aktien) war er ja bereits los.
Manche sagen, die Regierung sei unfähig. Das stimmt nicht. Die sind zu allem fähig!
*
Erfolgreich gehandelt mit: Joschi, silverlion, Horst, MelXX, Wetterfrosch, nameschonweg, Jimpanse, Todeja, Edelmetallinvestor, xmio, Robin8888, Goldschürfer, eugene

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