Gold-Engpass gegen Ende des Jahrzehnts befürchtet

Edelmetall-Themen, neue Bullion- und Sammlermünzen, historische Hintergründe, Fachwissen

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Beitrag 06.12.2016, 13:35

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VfL Bochum 1848
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Gold-Engpass gegen Ende des Jahrzehnts befürchtet

Die Goldminen-Betreiber weltweit stehen nach wie vor vor großen Herausforderungen. Die Probleme werden größer, wenn der Goldpreis demnächst nicht deutlich steigt:

http://www.goldreporter.de/gold-engpass ... old/62605/
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Beitrag 06.12.2016, 14:20

Klecks
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Zum ersten Mal in der Geschichte ist das künftige Goldangebot enorm unter Druck“, sagt Mark Bristow, CEO des Minenunternehmens Randgold
...
Bristow glaubt, dass eine Angebotsknappheit unvermeidbar ist, wenn es in den nächsten Jahren nicht zur Entdeckung größerer Goldvorkommen kommt.
...
„Es gibt eine chronische Unterversorgung mit Explorationskapital, da der Goldpreis sich nicht so verhält, wie alle dachte, dass er es tut“, sagt Peter Hambro, Chairman des russischen Goldförderers Petropavlovsk.
Na, wenn das mal keine objektiven und unabhängigen Experten sind!

Der weltweite Handel wird ja nur zu 96% aus bereits gefördertem Gold bedient, da können die 4% neu zu förderndes Gold schon zu gewaltigen Engpässen führen smilie_10
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Beitrag 06.12.2016, 14:39

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VfL Bochum 1848
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Klecks hat geschrieben:....Der weltweite Handel wird ja nur zu 96% aus bereits gefördertem Gold bedient, da können die 4% neu zu förderndes Gold schon zu gewaltigen Engpässen führen smilie_10
Der weltweite "Handel" wird vor allem mit Papiergold geführt, das zum großen Teil mit [s]psychischem[/s] physischem Angebot nicht gedeckt ist und auch niemals sein wird smilie_16 .
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Beitrag 06.12.2016, 15:08

Klecks
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smilie_01

Schon klar. Ich hab allerdings den echten, richtigen, einzig wahren physischen Handel gemeint, der schon mal psychische Folgen haben kann smilie_16
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Beitrag 07.12.2016, 06:27

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Ladon
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Das kannst Du so aber nicht sehen.
Es gibt einen Unterschied zwischen dem, was innerhalb des Goldmarktes "im Umlauf" ist und dort "Umsätze" generiert (Diese Umsätze entstehen ausschließlich und logischerweise durch Kauf und Verkauf von vorhandenem Gold) - und dem, was dauerns neu hinzu kommt (Gold verbraucht sich nicht).
Ausschlaggebend ist die Nachfrage nach "neuem" Gold, das entweder zu monetärem oder nicht monetärem Gold verarbeitet und dann in den Markt "eingespeist" wird.
Diese Neu-Nachfrage wird konstant über die Jahre aus 3/4 bis 2/3 Minenförderung bedient.
Andere gibt es schon genug

Beitrag 07.12.2016, 15:47

Klecks
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Ladon hat geschrieben: Ausschlaggebend ist die Nachfrage nach "neuem" Gold, das entweder zu monetärem oder nicht monetärem Gold verarbeitet und dann in den Markt "eingespeist" wird.
Diese Neu-Nachfrage wird konstant über die Jahre aus 3/4 bis 2/3 Minenförderung bedient.
Aber eben genau diese Neu-Nachfrage macht offensichtlich gerade mal 4% des Gesamtmarktes aus.
Die Minenförderung wird sicher nicht komplett ausfallen. Selbst wenn sich die Fördermengen halbieren: Bei 2% weniger Angebot kann ich noch keinen wirklichen Versorgungsengpass erkennen.
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Beitrag 07.12.2016, 20:22

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Kilimutu
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Der Goldengpass ist so alt wie die Menschheit ...

:wink:
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Beitrag 08.12.2016, 07:29

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Ladon
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Klecks hat geschrieben:...
Aber eben genau diese Neu-Nachfrage macht offensichtlich gerade mal 4% des Gesamtmarktes aus.
Die Minenförderung wird sicher nicht komplett ausfallen. Selbst wenn sich die Fördermengen halbieren: Bei 2% weniger Angebot kann ich noch keinen wirklichen Versorgungsengpass erkennen.
Stimmt. Du oder ich werden wohl kaum "vor leeren Regalen stehen".
Das ist der (relativ) großen Menge "umlaufenden" und sich nicht verbrauchenden Goldes geschuldet. Ich z.B. habe überhaupt nur drei oder vier Goldstücke, die "neu" hergestellt waren. Alles andere ist mindestens aus dritter Hand.
So weit, so gut.
Das ist die Sicht eines kleinen Marktteilnehmers.

Die Gesamtsicht stellt sich anders dar. Der "Goldmarkt" als Teil eines sogenannten "kapitalistsichen Systems" ist, wie jeder andere Marktbereich eines solchen Systems auf Wachstum angewiesen.
Das wird schon seit längerem in großem Stil mit "Papiergold" angetrieben.
Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass jedes Papiergold qua Definition irgendwo seinen ursprünglichen Anfang in einem physischen Vorrat haben muss. Egal wie oft das Papierprodukt nun "deriviert und gehebelt" ist.
Soll heißen: ganz am Ende des Tages braucht es stetig Nachschub. Sonst läuft das Ganze Gefahr einzustürzen, so als ob man beim "Jenga" den untersten Bauklotz raus zieht.

Plakativ: Nicht der Markt braucht den steten Nachschub an Gold, sondern das System.
Andere gibt es schon genug

Beitrag 08.12.2016, 07:48

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tdklaus
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Ladon hat in seiner Systemanalyse Recht.

Der physische Nachschub kommt aber aus zwei Quellen: Minenproduktion und recycletes Industriegold. Bei beiden gibt es eine Kostenschwelle. Zur Zeit landet immer mehr Industriegold in Elektroschrott, dessen Recycling sich auch erst ab einem bestimmten Goldpreis lohnt.

Das ist im engeren Sinn nicht "verbraucht", sagen wir eher mal, "eingefroren"... aber die Auswirkung auf den physischen Markt, und zu dem gehört die Industrie, ist dieselbe.

Beitrag 08.12.2016, 08:05

Klecks
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Ladon hat geschrieben: Stimmt. Du oder ich werden wohl kaum "vor leeren Regalen stehen".
Das ist der (relativ) großen Menge "umlaufenden" und sich nicht verbrauchenden Goldes geschuldet. Ich z.B. habe überhaupt nur drei oder vier Goldstücke, die "neu" hergestellt waren. Alles andere ist mindestens aus dritter Hand.
Hmmm... Ich glaube, du hast da einen kleinen Denkfehler: Beim Handel mit bereits gefördertem Gold sind nicht nur "unsere" Goldstückchen auf dem Sekundärmarkt gemeint sondern auch recycletes Gold. Deine drei oder vier neu geprägten Stücke können genausogut aus Altgold hergestellt worden sein. Rein statistisch zu 96% smilie_16
Ladon hat geschrieben: Die Gesamtsicht stellt sich anders dar. Der "Goldmarkt" als Teil eines sogenannten "kapitalistsichen Systems" ist, wie jeder andere Marktbereich eines solchen Systems auf Wachstum angewiesen.
Das wird schon seit längerem in großem Stil mit "Papiergold" angetrieben.
Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass jedes Papiergold qua Definition irgendwo seinen ursprünglichen Anfang in einem physischen Vorrat haben muss. Egal wie oft das Papierprodukt nun "deriviert und gehebelt" ist.
Na, dafür ist der Nachschub schon lange zu niedrig bzw. der Nachschub an Papier deutlich schneller: http://inflationsschutzbrief.de/comex-g ... m-gedeckt/
Somit verschlechterte sich das Verhältnis von Gold, das nur auf dem Papier gehandelt wird, zu Gold das physisch vorhanden ist, auf 542 : 1. Das bedeutet, dass die Wertpapiere auf Gold, Papiergold genannt, nur noch zu 0,2 Prozent durch physisches Gold gedeckt, also fast ungedeckt waren.


Spielt das eine Rolle? Ich glaube, nein. Der Papiergoldmarkt würde auch mit eiem Verhältnis von 5.000:1 weiter funktionieren. Und zwar so lange, bis eine größere Zahl (oder entsprechend große) Käufer auf Auslieferung bestehen. Dan kracht das System. Allerdings unabhängig davon, ob die Deckungsquote nun 2%, 0,2% oder 0,002% beträgt. Ud genau deshalb werden die großen Käufer weiterhin so tun als wär die Welt in Ordnung und God unbegrenzt vorhanden. Andernfalls würde sich nämlich 99.8% ihres Geldes in Luft auflösen. Die wissen, dass sie Luft gekauft haben.
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Beitrag 08.12.2016, 19:10

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Kilimutu
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Der Goldengpass ist so alt wie die Menschheit schrieb ich weiter oben, aber manchmal wird's schneller enger, wenn man den Erhalt von Werten im Auge hat.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 24892.html

Nix wirklich Neues zwar, aber soll keiner sagen, er habe nichts geahnt.

Gruß

Tom
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Beitrag 08.12.2016, 19:37

Zamszyk
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Stimmt. Du oder ich werden wohl kaum "vor leeren Regalen stehen".
smilie_20

dann mache mal Urlaub in Venezuela smilie_24

bedenkt nur eins : Edelmetalle sind begrenzt und Papiergeld ist unbegrenzt...

Beitrag 08.12.2016, 20:00

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Goldhamster79
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Klecks hat geschrieben: Der weltweite Handel wird ja nur zu 96% aus bereits gefördertem Gold bedient, da können die 4% neu zu förderndes Gold schon zu gewaltigen Engpässen führen smilie_10
Richtig ist in dieser Aussage vor allem das "aus", denn von der Weltgoldmenge kommt nur ein verhältnismäßig kleiner Anteil auf den Markt, sodass die Verteilung von 96 zu 4 Teilen auf Angebotsseite rein theoretischer Natur ist.

Basierend auf den Daten des World Gold Council umfasst der Goldmarkt im Gesamtjahr 2015 ein Volumen von 4.212 Tonnen,
der zu ca. 3.000 Tonnen aus neuer Förderung bedient wurde.

Quellen:
http://www.gold.org/supply-and-demand/g ... -year-2015
https://de.statista.com/statistik/daten ... -laendern/

Hieraus lässt sich eben seriös nicht ableiten, dass die Förderung irrelevant sei, im Gegenteil, die jährliche Förderung bedient um die 70 % des physischen Goldmarktes.

Goldhamster
Falls Sie in einem Land leben, in dem Sie für das Fischen ohne Anglerschein bestraft werden,
jedoch nicht für den illegalen Grenzübertritt ohne gültigen Reisepass,
dann haben Sie das volle Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.
M. Zeman

Beitrag 09.12.2016, 08:56

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Ladon
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Die Zahlen des WGC beziehen sich - wie gerade gesagt wurde - auf den jährlichen "Neu-Bedarf", sozusagen den Nachschub, den Primärmarkt des Rohstoffs.
Der verteilt sich, wie gerade hier drüber angemerkt, zu fast 3/4 auf Minenförderung.
Das ist der Zustrom zum Rohstoffmarkt des Goldes, mit seinen einzelnen Sektoren. (Wie beim Rohöl z.B. Treibstoffe, Heizmittel).

Da sich Gold nicht verbraucht (im großen und ganzen und im Gegensatz zum Rohöl), existiert ein bemerkenswert großer und stetig wachsender Sekundärmarkt! Das kennt man bei sich verbrauchenden Rohstoffen so nicht. Die werden vom "Verbraucher" letzten Endes eben verbraucht:
Das Rohöl, das in den Sektor "Treibstoffe" geflossen ist ...
... ist nach einer gewissen Zeit einfach weg.
Das Rohgold, das in den Sektor "coins and bars" geflossen ist
... ist vorhanden, ist gehortet, ist verkauft, ist im Handel, ist wieder verkauft, wird getauscht usw.
Verbraucht oder gar "weg" ist es jedenfalls nicht endgültig, das Gold.



@ Klecks
Hm. Du wirst recht haben. Der auch für Papierderivate notwendige "Goldfuß", kann von denen praktisch ad ultimo verkleinert werden und verliert diesbezüglich seine Bedeutung.

Die Münzen aus neuem Gold:
Ich arbeite hier mit einem Versuchsaufbau zur Erzeugung eines realistischen Modells. Daher sind die "drei oder vier Goldstücke" axiomatisch aus "neuem Gold".
smilie_15
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Beitrag 09.12.2016, 12:20

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Goldhamster79
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Ladon, die Zahlen zeigen vor allem, dass lediglich um die 1.500 Tonnen der bereits geförderten Menge zu Markte getragen wurden 2015. Das mag sich mit steigenden Preisen wieder etwas erhöhen, zeigt aber signifikant, dass der allergrößte Teil eben "in festen Händen" ist und damit praktisch nicht angebotsrelevant.

Gruß
Goldhamster smilie_24
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Beitrag 09.12.2016, 16:02

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lifesgood
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... die Wahrheit liegt meiner Meinung nach, wohl irgendwo in der Mitte.

Natürlich gibt es einen Sekundärmarkt mit bereits gehortetem Gold. Aber auch das steht nicht vollumfänglich zur Verfügung. Zum Teil wird dieses Gold gehandelt, aber vieles ist eben auch gehortet und stünde nicht zum Handel zur Verfügung.

Keinen Zentralbank würde mit einem Schlag ihr ganzes Gold auf den Markt werfen, auch viele private Horter würden selbst bei hohen Preisen immer nur Teilmengen verkaufen und nie den ganzen Hort. usw. usw.

Zudem sind kleine Anteile des geförderten Goldes auch tatsächlich Weg. Was z.B. als Blattgold zur Aufwertung von Einrichtungen (siehe z.B. Super-Luxushotels, Oligarchen-Wohnsitze usw.) verarbeitet wurde, kann nicht rentabel wiedergewonnen werden und ist daher weg vom Markt.
Klecks hat geschrieben: Spielt das eine Rolle? Ich glaube, nein. Der Papiergoldmarkt würde auch mit eiem Verhältnis von 5.000:1 weiter funktionieren. Und zwar so lange, bis eine größere Zahl (oder entsprechend große) Käufer auf Auslieferung bestehen. Dan kracht das System. Allerdings unabhängig davon, ob die Deckungsquote nun 2%, 0,2% oder 0,002% beträgt.
... genau das ist der Punkt. Solange die Papiergoldspekulanten, Geld als Ersatz für die physische Auslieferung akzeptieren, also solange ein Vertrauen ins Geld besteht, wird das funktionieren.

Sollte dieses Vertrauen jedoch, aus welchen Gründen auch immer schwinden, spielen die Deckungsquoten eine erhebliche Rolle, Stichwort "Short-Squeeze". Denn wenn die Papierleerverkäufer physische Ware liefern müssen, dann müssen sie dieses zu jedem Preis am Markt kaufen.

Und je höher die Diskrepanz zwischen Papiergoldmenge und physischer Menge Gold, umso höher wird der Ausschlag eines solchen Short-Squeeze sein. Erschwerend kommt in einer Phase schwindenden Vertrauens ins Geld hinzu, dass diejenigen, die physisches Gold besitzen in einer solchen Phase auch wenig Interesse an einem Verkauf haben, wenn überhaupt, dann nur zu extrem hohen Preisen.

Ich will jetzt nicht Eichelburgs Vorhersagen strapazieren smilie_10

lifesgood

Beitrag 09.12.2016, 16:31

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Sorry, das habe ich wohl nicht klar genug gesagt:

Ich wollte bloß die Diskrepanz zwischen den "4%" und den "3/4" ("75%") aus meiner Sicht erläutern.
Keine Diskussion anzetteln.
Die WGC Zahlen sagen etwas über den "Rohstoffmarkt" aus.
Dieser "füttert" ohne Zweifel einen umfangreichen Sekundärmarkt, weil Gold (der einzige?) sich nicht verbrauchende Rohstoff ist.
Natürlich wird gehortet - ich gebe trotzdem dem Klecks recht und wollte erläutert haben: Das überaus meiste Gold, dass sich "physisch" dreht, das "umläuft", wenn man so will, ist ohne Zweifel nicht "frisch aus dem Boden".
Andere gibt es schon genug

Beitrag 27.02.2017, 11:28

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Irdische Gold-Vorkommen im Jahr 2034 erschöpft?

Wenn in den kommenden Jahren weltweit so viel Gold gefördert würde wie 2016, dann wären die heute bekannten Goldvorkommen in 18,38 Jahren ausgebeutet. Dies lässt sich theoretisch aus den aktuellen Zahlen von US-Geologen ableiten:

http://www.goldreporter.de/irdische-gol ... old/64466/
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Beitrag 27.02.2017, 12:06

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Fragezeichen in der Überschrift.
Dann:
würde, wäre, lässt sich theoretisch ...

Na, das ist mal ein toller Artikel.
Hätte, hätte, Fahrradkette ...
Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wär' ...

Ach, was für ein feuchter Traum für den Goldbesitzer (also wohl alle hier): es kommt nichts nach!!!!
Jaaaaaaaaa!


Wär's auf Papier geschrieben, könnte man sagen: Schade um den Baum.

smilie_15
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Beitrag 27.02.2017, 12:13

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Ladon hat geschrieben:Fragezeichen in der Überschrift.
Dann:
würde, wäre, lässt sich theoretisch ...

Na, das ist mal ein toller Artikel.
Hätte, hätte, Fahrradkette ...
Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wär' ...

Ach, was für ein feuchter Traum für den Goldbesitzer (also wohl alle hier): es kommt nichts nach!!!!
Jaaaaaaaaa!


Wär's auf Papier geschrieben, könnte man sagen: Schade um den Baum.

smilie_15
Gut, aber in Bezug auf Einschätzung der Reichweite von Rohstofflagerstätten unter Berücksichtigung diverser Variablen (jährliche Fördermenge in Zukunft, etc.) lassen sich die Aussagen auch schwerlich präzisieren. Ist doch bei den natürlich vorkommenden Öllagerstätten ähnlich.

Aber behalte auf jeden Fall Deine heutige gute Laune! smilie_02

Helau und Alaaf smilie_15 .
Zuletzt geändert von VfL Bochum 1848 am 27.02.2017, 12:31, insgesamt 2-mal geändert.
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