Goldmünzen für den Nachwuchs

Diskussion zum Thema Investieren in Goldmünzen oder Goldbarren, Vorteile und Risiken, Medien-Hype oder sicherer Hafen

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Beitrag 29.03.2024, 11:51

Benjito
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Hallo zusammen,

ich habe mich in diesem Forum angemeldet, da ich künftig Goldmünzen für meinen Sohn (2 Jahre) kaufen möchte. Ich habe zwar bereits einen ETF für ihn angelegt, darauf allein möchte ich mich aber nicht verlassen.

Die Idee mit den Münzen ist folgende: jedes Jahr würde ich ihm gerne eine Münze kaufen (vielleicht sogar mit dem entsprechenden Prägungsjahr 2024, 2025 etc.). Preislich kommt bei Krügerrand, Känguru und Co. am ehesten 1/2 Unze in Frage. Eine ganze Unze wäre mir auf Dauer zu teuer. Zum 18. Geburtstag soll er die Münzen dann bekommen.

Einen Krügerrand (1 Unze) hat Sohnemann bereits. Den hat er von seinem Großvater zur Geburt erhalten.

Mir ist bewusst, dass die Münzen bei einem Verkauf in 18 Jahren keinen großen Gewinn abwerfen werden (im Vergleich zu Wertpapieren). Ich sehe die Münzen aber auch mehr als etwas Handfestes und aufgrund der Motive sind sie ein ansprechendes Geschenk und damit wertiger als ein Kontostand auf dem Papier.

Dennoch möchte ich mich bei erfahrenen Edelmetall-Anlegern versichern, ob mein Plan sinnvoll ist. Insbesondere die 1/2 Unze. Denn soweit ich weiß, drückt das Aufgeld bei kleineren Größen den Wert.

Beitrag 29.03.2024, 12:21

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Sapnovela
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Benjito hat geschrieben:
29.03.2024, 11:51
Hallo zusammen,

ich habe mich in diesem Forum angemeldet, da ich künftig Goldmünzen für meinen Sohn (2 Jahre) kaufen möchte. Ich habe zwar bereits einen ETF für ihn angelegt, darauf allein möchte ich mich aber nicht verlassen.

Die Idee mit den Münzen ist folgende: jedes Jahr würde ich ihm gerne eine Münze kaufen (vielleicht sogar mit dem entsprechenden Prägungsjahr 2024, 2025 etc.). Preislich kommt bei Krügerrand, Känguru und Co. am ehesten 1/2 Unze in Frage. Eine ganze Unze wäre mir auf Dauer zu teuer. Zum 18. Geburtstag soll er die Münzen dann bekommen.

Einen Krügerrand (1 Unze) hat Sohnemann bereits. Den hat er von seinem Großvater zur Geburt erhalten.

Mir ist bewusst, dass die Münzen bei einem Verkauf in 18 Jahren keinen großen Gewinn abwerfen werden (im Vergleich zu Wertpapieren). Ich sehe die Münzen aber auch mehr als etwas Handfestes und aufgrund der Motive sind sie ein ansprechendes Geschenk und damit wertiger als ein Kontostand auf dem Papier.

Dennoch möchte ich mich bei erfahrenen Edelmetall-Anlegern versichern, ob mein Plan sinnvoll ist. Insbesondere die 1/2 Unze. Denn soweit ich weiß, drückt das Aufgeld bei kleineren Größen den Wert.
Willkommen Benjito smilie_59

Gute Sache, die Du da vorhast.

1/2 Unzen Münzen sind oft noch ganz ok vom Aufpreis gegenüber dem Spotpreis. Den Britannia z.B. gibt es in 1/2 Unze zu 1,14% Aufpreis, die ganze Unze zu 0,95%. Aktuelle Jahrgänge dagegen sind immer etwas aufpreisiger. Ich habe auch für den Nachwuchs eingekauft, die Jahrgänge waren mir immer herzlich egal.

Du kannst Die Aufpreise in der hiesigen Aufgeldtabelle nachsehen
https://www.gold.de/aufgeldtabelle/

Bei einzelnen Münzen lassen sich dann auch die Aufpreise der unterschiedlichen Stückelungen gut nachschlagen - einfach die verschiedenen Größen anklicken...
https://www.gold.de/kaufen/goldmuenzen/britannia/

Ob Gold jetzt von der Anlage so viel schlechter sein wird als Aktien kann man auf die dargelegte Sicht noch gar nicht sagen... das hängt von vielen Faktoren ab... welche Aktien, wie entwickelt sich die Geopolitik etc. Gut in den letzten 12 Monaten ist Gold "nur" um ca. 13,5% gestiegen, der DAX dagegen z.B. um 20,5%. Auf Sicht von 5 Jahren war Gold aber mit + ca. 72% besser als der DAX mit 61%. Für eine Anlageform die seit Jahren beständig totgeredet wird doch eine solide Performance smilie_06

Beitrag 29.03.2024, 12:53

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Oliver
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Wohnort: Nordpool
Ich finde das eine sehr gute Idee. Würde ich auch so machen, mir fehlt dazu jedoch noch der Enkel smilie_02
Du nutzt dabei den Cost average effekt, eine halbe Unze finde ich wie auch mein vorschreiber völlig Ok hinsichtlich des aufgeldes. Ich würde wohl auch die Jahreszahlen im wechsel nehmen, ist ja eine schöne sache. Welche Münzen ist geschmackssache und relativ wurscht - nehm nur nicht diese teuren Sammlermünzen den diese aufschläge bekommst nur selten zurück. Also ich empfehle reine Buillioncoins, eventuell aber auch was historisches. Da sind andere foristen jedoch - wie auch mein vorschreiber - deutlich bewanderter in dem bereich.
Willkommen im Forum und viel spaß mit dem tollen Hobby smilie_01 smilie_57
smilie_37 smilie_37Gold und Silber lieb ich sehr, deshalb will ich immer mehr

Beitrag 29.03.2024, 13:14

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IrresDing
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Wohnort: Ich bin dann mal weg.
Glückwunsch zu dem Vorsatz. Habe für meine zwei Kinder aktuell jeweils 110g Gold und ein ETF Depot. Das Gold ist ein wilder Mix aus Bullion, Historisches und Barren.

Die 1/2 Unze Jahrgangsmünze ist eine tolle Idee.
Ich möchte den Weg des Forums nicht weiter mit beschreiten. Ich wünsche allen Mitgliedern viel Erfolg und danke für die schöne Zeit bis dahin. Bye bye

Beitrag 29.03.2024, 15:35

puffi
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Wohnort: in der mitte
Gute Entscheidung.

Hättste vor 18 Jahren ne Unze Gold gekauft hätte diese so 330€ gekostet.
Was kostet die heute?

Aber Gold wirft ja keinen Gewinn ab.....es verliert aber auf längere Zeit nix. Bei Papier ist das Risiko größer.

...die Problematik mit den Aufgeldern: wenn du rein aufs Metall gehen willst minimiere diese (siehe Aufgeldtabelle) aber Vorsicht das Zeug hat Suchtpotenzial.

Alles Gute für deine Familie.

Beitrag 29.03.2024, 15:57

Benjito
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Danke für eure Antworten und euren Zuspruch. Die gleiche Frage hatte ich vor einiger Zeit im Forum von Finanztip gestellt. Dort haben mich einige Nutzer für verrückt erklärt. Sie hatten unter anderem mit diesem Video erklärt, dass sich der Goldpreis alles andere als positiv entwickeln würde.

https://youtu.be/AloJ86jXAdk

Beitrag 29.03.2024, 18:03

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Sapnovela
Gold-Guru
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Benjito hat geschrieben:
29.03.2024, 15:57
Danke für eure Antworten und euren Zuspruch. Die gleiche Frage hatte ich vor einiger Zeit im Forum von Finanztip gestellt. Dort haben mich einige Nutzer für verrückt erklärt. Sie hatten unter anderem mit diesem Video erklärt, dass sich der Goldpreis alles andere als positiv entwickeln würde.

https://youtu.be/AloJ86jXAdk
Finanztipp versucht den Zuschauern die weltweit breit gestreute Aktienanlage mittels ETF näher zu bringen. Prinzipiell eine gute Sache. Es ist jedoch so, dass der MSCII World (z.B. via A1JMDF) zu deutlich über 60% aus US-Aktien besteht und dort vor allem aus Tec-Werten. Die sind in den letzten Jahren super gelaufen und daher ist es auch keine Überraschung, dass dies in der Rückschau eine super Anlage war. Ein Turbo-Optionsschein auf Nvidia hätte sogar Bitcoin wie eine lahme Ente aussehen lassen...

Was sich nicht sagen läßt ist, ob dies auch für die Zukunft gilt. Im Grunde profitieren die großen Tec-Werte davon, dass sie globale Monopole oder Oligopole bewirtschaften und so gut wie keine Steuern auf die üppigen Gewinne zahlen. Google, Apple, Microsoft, Meta... es gibt kaum eine Chance den Konzernen zu entgehen. Alte Weißheiten bei den Aktienmärkten (z.B. die Faktorprämie auf kleine Unternehmen vs. große Unternehmen) gelten nicht mehr. Aber wie lange noch? Könnte es nicht sein, dass zukünftig nicht nur China die Macht der US-Konzerne einschränkt und sich eine Mindestbesteuerung durchsetzt? Ich denke auch, dass der übernächste Präsident der USA gar nicht umhinkommen wird die Steuern zu erhöhen, sonst geht den USA die Verschuldung durch die Decke und der Dollar kaputt. Das wäre dann alles nicht so toll für hochgelaufenen Tec-Aktien und damit die großen Indizes... Ob sich Gold in Zukunft gut entwickelt weiß auch keiner... es wird aber schon seit Jahren togesagt, hat aber wohl noch nichts davon mitbekommen (ich hab da mal was vorbereitet... viewtopic.php?f=3&t=7773&p=231350#p231350).

Daher investiert weise, wer gemäß der Portfoliotheorie von Markowitz (Minimum-Varianz-Portfolio) in verschiedene Asset-Klassen investiert, die möglichst gering miteinander kor­re­lie­ren. Am Ende machst Du bereits genau das, ETFs und Gold.

Wer älter wird und die Kursschwankungen nicht mehr tragen möchte (wer will schon nach einem bösen Kurssturz verkaufen müssen), der sollte sich auch Festverzinsliches anschaffen, womit man dann eine Dürrephase bei den volatileren Asset-Klassen durchhalten kann ohne verkaufen zu müssen. Bei größeren Summen gehen auch Immobilien (Miete kommt jeden Monat), die sich aber in der Regel nur über den Kredithebel rechnen, also bei eher niedrigen Zinsen.

Also... Du machst für die Geldanlage für Deinen Sohn alles richtig, nicht irre machen lassen. Wäre gut, wenn das mehr Eltern machen würden.

Beitrag 29.03.2024, 18:52

Schwundgeldfluechter
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Gute Idee, ich versuche auch, meine Kinder an das Thema heranzuführen.

Auf Bullion würde ich mich gar nicht beschränken, im historischen Bereich gibt es vieles zum Anfassen aus 900er/916er Gold. Müssen auch nicht alles Halbunzer sein.

Die Halbunze kostet aktuell zwischen 3 und 5% Aufschlag, wenn man den aktuellen Jahrgang will. Sogar etwas niedriger wäre derzeit der Aufschlag beim Aztekenkalender (was selten der Fall ist), dann gibt es noch viele Königinnen und Könige, Päpste, den Shah von Persien, osmanische Sultane, Indianer, niedliche Tiere wie bei 2 Rand (Krüger-Vorgänger), ...

Viel Spaß/Erfolg!

Beitrag 29.03.2024, 20:02

Benjito
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Schwundgeldfluechter hat geschrieben:
29.03.2024, 18:52

Auf Bullion würde ich mich gar nicht beschränken, im historischen Bereich gibt es vieles zum Anfassen aus 900er/916er Gold.
Das ist ein interessanter Ansatz. Ich habe gesehen, dass Kaiserreich bzw. Dukaten schon verhältnismäßig günstig zu bekommen sind (20 Mark Kaiserreich 477 Euro, 1 Dukat 232 Euro). Sind diese Münzen eine gute Investition oder ist das eher spekulativ mit hohem Risiko? Das wären Summen, die sich zwischendurch leichter mal anlegen lassen.

Beitrag 29.03.2024, 20:23

Klecks
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Benjito hat geschrieben:
29.03.2024, 20:02
Das ist ein interessanter Ansatz. Ich habe gesehen, dass Kaiserreich bzw. Dukaten schon verhältnismäßig günstig zu bekommen sind (20 Mark Kaiserreich 477 Euro, 1 Dukat 232 Euro). Sind diese Münzen eine gute Investition oder ist das eher spekulativ mit hohem Risiko?
Die sind so günstig weil sie massenhaft geprägt wurden. Gleiches gilt für Sovereign, Franc, Rand usw.. Die seltenen (und spekulativen) Jahrgänge bekommst du nicht für das Geld smilie_16
Bei den Dukaten handelt es sich um offizielle Nachprägungen, genau wie Florin und Kronen werden die heute noch von der Münze Wien ausgegeben. Also reine Anlagemünzen und damit genauso riskant wie der Krüger: Den Goldwert bekommst du immer smilie_01

Ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert: In meiner ersten eigenen Wohnung habe ich mir angewöhnt, jeden Abend das Kleingeld aus dem Geldbeutel in ein Einmachglas zu tun. Das mache ich heute noch. Wenn es voll ist, kommt das Geld zur Bank, das sind dann so zwischen 300 und 450 EUR.
Früher habe ich damit meinen Urlaub finanziert. Nachdem meine Tochter zur Welt kam, wollte ich dieses Geld für sie zur Seite legen. Ein Bekannter brachte mich auf die Idee, dafür Goldmünzen zu kaufen. Das habe ich getan. Mal Bullion, mal "Grabbelgold" (Handelsgoldmünzen). So manches Mal habe ich mich über die hohen Kurse geärgert. Rückwirkend gesehen waren die Käufe billig smilie_02

An ihrem 18. habe ich ihr das Schatzkästchen übergeben. Sie hat bis heute nichts davon verkauft. Aktueller Wert: rund 17.000,- Euro smilie_01
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Beitrag 29.03.2024, 20:49

Salami6
500 g Barren Mitglied
Beiträge: 510
Registriert: 19.09.2017, 14:36
Benjito
Du willst für deinen Sohn 16 Jahre lang pro Jahr 1/2 Unze Gold kaufen,das sind 8 Unzen.
1000€ für 1/2 Unze pro Jahr sind 83€ im Monat.
83€ monatlich 16 Jahre lang in einen Aktiensparplan eingezahlt ergeben eine Einzahlung von 15936€,bei einer Rendite von jährlich 7% 11841€ Kapitalertrag,gesamt 27777€.
Abzüglich Steuer bekommt der Herr Sohn am 18 Geburtstag rund 25000€,alternativ 8 Unzen Gold.
Steht Gold in 16 Jahren über 3125€(8x3125=25000) war Gold das bessere Geschäft.
Ein Sparplan zu bedienen geht recht einfach per Dauerauftrag,Gold zu kaufen und zu halten erfordert eine sehr große Disziplin,mal zu teuer,dann ist etwas anderes wichtiger,dann ist der Kühlschrank kaputt usw.
Ab 12-13 Jahren kosten Kinder richtig Geld,da ist die Versuchung groß das ein oder andere Goldstück zu verkaufen.
Vor allem schaut man nie zurück,der Goldpreis vor 5 Jahren oder 1 Jahr ist Vergangenheit es zählt die Stunde Null,das ist Ostern 2024.
Und da ist Gold vielleicht für Neueinsteiger etwas zu teuer.
Träumer erwachet.

Beitrag 29.03.2024, 21:09

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Puschel
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Benjito hat geschrieben:
29.03.2024, 15:57
Danke für eure Antworten und euren Zuspruch. Die gleiche Frage hatte ich vor einiger Zeit im Forum von Finanztip gestellt. Dort haben mich einige Nutzer für verrückt erklärt. Sie hatten unter anderem mit diesem Video erklärt, dass sich der Goldpreis alles andere als positiv entwickeln würde.
https://youtu.be/AloJ86jXAdk
Hallo Benjito !!
Herzlich willkommen im Forum smilie_01
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und den Forumsverlauf bei Finanztip gelesen.
Dass Dich da einige User für verrückt erklärt haben sollen, kann ich aber leider nirgendswo lesen. Gibt, wie in allen Foren, ein oder zwei "Spassvögel" aber sonst alles sachlich. Es gibt Stimmen, die eher zu ETF`s tendieren aber auch Stimmen die Deinen "Plan" befürworten und Dir sogar Tipps bezüglich Art und Größe gegeben haben.
Im von Dir verlinkten Video von "Finanztip" kann ich ebenfalls nirgendswo erkennen, wo gesagt wird, dass sich der Goldpreis "alles andere als positiv entwickeln würde". smilie_08
Du scheinst da etwas zu verwechseln, was auch die Foristen bei Finanztip Dir bereits mehrfach schrieben: Gold ist keine Anlage im Sinne von "bringt jetzt Zinsen oder Dividenden". Gold ist eine Versicherung gegen den Totalausfall von anderen Assetklassen. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

Aber egal: Deine Idee Deinem Sohnemann über die kommenden 16 Jahre ein finanzielles Polster aufzubauen finde ich ebenfalls sehr gut. Ich wünsche Dir da eisernes Durchhaltevermögen (Disziplin) und ein glückliches Händchen bei der Auswahl der Käufe. smilie_01
Der Sinn einer Behörde liegt in seiner Existenz

Beitrag 29.03.2024, 21:29

Benjito
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Registriert: 22.03.2024, 13:25
Puschel hat geschrieben:
29.03.2024, 21:09

Im von Dir verlinkten Video von "Finanztip" kann ich ebenfalls nirgendswo erkennen, wo gesagt wird, dass sich der Goldpreis "alles andere als positiv entwickeln würde". smilie_08
Hallo Puschel,

vielleicht kam die ein oder andere Aussage zu diesem Thema bei mir falsch an oder ich habe den wenigen negativen Kommentaren zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. In dem Video heißt es bei Minute 12:47, dass Gold eine höhere Volatilität hätte als der MSCI World ETF. Und der maximale Verlust wird mit 62 Prozent angegeben. Das klingt für mich schon erst einmal heftig.

Beitrag 29.03.2024, 22:00

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Puschel
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Benjito hat geschrieben:
29.03.2024, 21:29
Puschel hat geschrieben:
29.03.2024, 21:09
Im von Dir verlinkten Video von "Finanztip" kann ich ebenfalls nirgendswo erkennen, wo gesagt wird, dass sich der Goldpreis "alles andere als positiv entwickeln würde". smilie_08
Hallo Puschel,
vielleicht kam die ein oder andere Aussage zu diesem Thema bei mir falsch an oder ich habe den wenigen negativen Kommentaren zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. In dem Video heißt es bei Minute 12:47, dass Gold eine höhere Volatilität hätte als der MSCI World ETF. Und der maximale Verlust wird mit 62 Prozent angegeben. Das klingt für mich schon erst einmal heftig.
Was sind "negative Kommentare" für Dich? Nur weil sie Dir raten, dass Du Dich vielleicht erstmal etwas mehr mit der Materie beschäftigen solltest?
Wie bereits gesagt.... ich erkenne in dem Video nirgendswo, wo gesagt wird, dass sich der Goldpreis "alles andere als positiv entwickeln würde".
Das Video behandelt die Vergangenheit des Goldpreises bis runter zu 1969 und Du deutest diese Aussage auf die Zukunft um.
Zuletzt geändert von Puschel am 29.03.2024, 22:28, insgesamt 1-mal geändert.
Der Sinn einer Behörde liegt in seiner Existenz

Beitrag 29.03.2024, 22:27

Schwundgeldfluechter
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Benjito hat geschrieben:
29.03.2024, 20:02
Schwundgeldfluechter hat geschrieben:
29.03.2024, 18:52

Auf Bullion würde ich mich gar nicht beschränken, im historischen Bereich gibt es vieles zum Anfassen aus 900er/916er Gold.
Das ist ein interessanter Ansatz. Ich habe gesehen, dass Kaiserreich bzw. Dukaten schon verhältnismäßig günstig zu bekommen sind (20 Mark Kaiserreich 477 Euro, 1 Dukat 232 Euro). Sind diese Münzen eine gute Investition oder ist das eher spekulativ mit hohem Risiko? Das wären Summen, die sich zwischendurch leichter mal anlegen lassen.
Alles solide Investments. Du kannst ja auf gold.de auch auf "verkaufen" umschalten, dann siehst du den aktuellen Spread An-/Verkauf. Und du kannst auch ein Budget eingeben, z.B. 500€, dann werden nur Anlagen bis 500€ angezeigt.

Schönes und informatives Tool!

Beitrag 29.03.2024, 22:52

Eastwood
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Willkommen hier im Forum,

es ist schön wenn du die Gelegenheit hast für den Nachwuchs etwas beisete zu legen. Gold hat da genau so seine Berechtigung wie ein ETF oder früher der Bundesschatzbrief. Alles zu seiner Zeit, alles dem persönlichen Ziel und dem persönlichen Risikoempfinden gemäß.

Was Gold allen anderen Anlageklassen voraus hat. Es ist seit Jahrtausenden Zierrat der Reichen und Schönen. Es war in längt versunkenen Zivilisationen bereits Zahlungsmittel. Was stellen sich Kinder unter Piratenschätzen vor....

und es liegt so schön in der Hand..... ich komme.... mein Schatz.....

:mrgreen:
Willy Brandt 1968: "Wer einmal mit dem Notstand spielen sollte, um die Freiheit einzuschränken, wird meine Freunde und mich auf den Barrikaden der Demokratie finden, und dies ist ganz wörtlich gemeint.“

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