LV-Auszahlung....wohin damit

Diskussion zum Thema Investieren in Goldmünzen oder Goldbarren, Vorteile und Risiken, Medien-Hype oder sicherer Hafen

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

Beitrag 11.02.2015, 09:02

Ruebe
1 Unze Mitglied
Beiträge: 19
Registriert: 22.12.2014, 07:36
Hallo Zusammen,

vorab besten Dank an euch für euer konstruktives Engagement in Bezug auf meine Problemchen, wie gestern Abend angekündigt geht´s nun weiter.

Um auf den "Verdacht", daß ich meine LV ohne (ausreichende) Prüfung gekündigt habe einzugehen:
Bei meiner KLV wurde in der Historie der jährlichen "Finanzberichte" die Auszahlungssumme immer geringer.
Gegenüber dem, was anfangs angegeben war sind da schon einige tausend Eumels den Bach runter.
In den letzten Jahren las man ja ausreichend negatives über KLVs und meine waren meine alleinige, finanzielle Alterssicherung.
Dadurch aufgerüttelt habe seit ca. 1 Jahr! lang recherchiert ob an den LVs (speziell meiner) noch so etwas wie Sicherheit klebt und was ich nun speziell in Bezug auf meine machen soll.
Hierzu habe ich mich lange Zeit intensiv in Finanzforen, Fachblättern und über Berater informiert.
Wie ich schon gepostet hatte, wurden von mir natürlich auch LV-Aufkäufer kontaktiert, leider mit niederschmetterndem Ergebnis.
Nachdem ich den rückwirkenden VAG §89 kannte, die Bundesregierung bekannterweise eingeschritten war, der letzte LV-Aufkäufereinen Ankauf auf Grund des schlechten Vertrages sogar abgelehnt hatte und meine Kinnlade wieder hoch kam war für mich der Drops lange genug gelutscht...eigentlich schon viel zu lange.
Ich kann jedem nur raten seine KLV mal genau unter die Lupe zu nehmen.
Für mich sind LVs, speziell meine, nichts anderes als ein vages Versprechen auf etwas, was in der Vergangenheit nachweislich mehrfach nicht eingehalten wurde.
VAG §89: Auszahlungsstop bei Einzahlungspflicht?
Das ist doch nichts weiter als die Absicherung eines bereits erwarteten Szenarios, aber die Absicherung der Konzerne, nicht des Verbrauchers.
Das paßt nicht mal mit viel Wohlwollen und hoher Ignoranz in Bezug auf das, was da derzeit passiert in ein Sicherheitskonzept und nur darum geht es mir.
Eigentlich paßt das mMn zu keinem Szenario das Anleger motivieren könnte eine KLV abzuschließen oder zu halten.
Ich habe mich im Rahmen meiner Möglichkeiten ausführlich und mehr als ausreichend informiert, meine Entscheidung ist getroffen.
Dementsprechend möchte ich in meinem Fall nicht mehr über LVs diskutieren.

Zu meiner Hypo:
Derzeit liegt die Restschuld bei ca. 65.000,-
Tilgung ist auf dem Maximum von 10% - mehr läßt die Bank nicht zu.
Jährlich zahle ich die maximale Sondertilgung von 5% - mehr läßt die Bank auch hier nicht zu.
Der Zinssatz liegt bei 3,55%, Zinsbindung noch 5 Jahre.
Zurückbezahlt ist sie in ca. 3 Jahren.

Zum Einstieg in realwirtschaftliche Betriebe (Würstchenbudenkonzept):
Mal ein anderes, für manche sicher sinniges konzept.
Es ist für mich aber leider schwer vorstellbar eine Investition anzugehen in deren Verlauf ich mich intensiv engagieren müßte.
Ich bin beruflich ziemlich belastet und habe weder die Zeit, noch die Kraft da zusätzliches Potential frei zu schaufeln....bin froh wenn ich die Zeit bis zur Rente "überstehe".
Sicherlich ist das eine durchaus interessante Möglichkeit, für mich aber leider nicht praktizierbar.
Möglich wäre hier höchstens eine stille Teilhabe o. ä., dafür erscheint mir die verfügbare Summe und mein Wissen darüber aber zu gering.

Gruß

Ruebe

Beitrag 11.02.2015, 09:41

Benutzeravatar
lifesgood
Gold-Guru
Beiträge: 2626
Registriert: 07.10.2012, 10:27
Wohnort: zwei
... so ist es Ruebe: Eine Selbständigkeit erfordert nicht nur finanzielles Engagement, sondern auch persönlichen Einsatz, wenn man erfolgreich sein will.

Diejenigen die glauben, dass Andere ihnen das Geld verdienen scheitern meist.

Zudem denkt man, wenn man die 50 mal überschritten hat, doch eher darüber nach, sich ein wenig zuürckzunehmen, als sich noch weitere Arbeit aufzuhalsen.

lifesgood

Beitrag 11.02.2015, 09:45

Benutzeravatar
AuCluster
Gold-Guru
Beiträge: 2195
Registriert: 13.12.2011, 22:46
Wohnort: Auf Schalke
IrresDing hat geschrieben:Ein Anlageberater würde erst einmal eine Analyse des Bedarfs und der Situation machen, bevor er/sie wild Möglichkeiten in den Raum wirft. Ich weiß, hier sind LVs nicht gern gesehen. Nicht ohne Grund halte ich mich von dem Faden "Können LVs pleite gehen" auf völliger Distanz.

Problem ist, dass hier eigentlich niemand erst mal überlegt wie die Istsituation aussieht und die Rahmenbedingungen laufen. 10 jahre vor Ende eine LV zu kündigen ist meist ein völliger Schwachsinn, zumindest wenn die schon mehrere Jahrzehnte läuft.
Eine Frage blendest Du aus. Was haben die Versicherungsgesellschaften mit den eingezahlten Geldern gemacht? Antwort: einmal nach „Spanien + Bauruinen“ googlen.
Wer glaubt, dass die Versicherungsgesellschaften die versprochenen bzw. garantierten Leistungen in 10 oder 15 Jahren auszahlen, der geht davon aus, dass die südeuropäischen Staaten ihre Schulden zurückzahlen. Ich glaube, hier kann man geteilter Meinung sein.
Within our mandate, the ECB is ready to do whatever it takes to preserve the euro. And believe me, it will be enough.

Beitrag 11.02.2015, 10:33

Benutzeravatar
Bockwurstmoped
5 Unzen Mitglied
Beiträge: 93
Registriert: 14.08.2011, 20:03
Wohnort: Tief im Westen
Zu meiner Hypo:
Derzeit liegt die Restschuld bei ca. 65.000,-
Tilgung ist auf dem Maximum von 10% - mehr läßt die Bank nicht zu.
Jährlich zahle ich die maximale Sondertilgung von 5% - mehr läßt die Bank auch hier nicht zu.
Der Zinssatz liegt bei 3,55%, Zinsbindung noch 5 Jahre.
Zurückbezahlt ist sie in ca. 3 Jahren.
Wann hast du die Finanzierung abgeschlossen, vor 2002 ? Wenn nicht könnte folgendes evtl. auch für dich zutreffen und wäre zumindest Wert es zu prüfen.
Haben Sie nach dem 1. November 2002 ein Immobiliendarlehen aufgenommen? Dann sollten Sie Ihren Vertrag noch mal genau durchlesen, denn möglicherweise ist die Widerrufsbelehrung falsch. Umgangssprachlich spricht man in diesem Fall vom Widerrufs-Joker. Damit könnten Sie Ihre alte Finanzierung widerrufen, ein neues Darlehen aufnehmen und vom aktuellen Rekordtief der Bauzinsen profitieren.

Mehr hierzu bei: http://www.finanztip.de/baufinanzierung ... z3RQYOOO2b
Du bräuchtest ja kein neues Darlehen und könntest einfach der Bank die Restschuld zahlen.

Wenn der Vorschlag schon gemacht wurde, sry hab nicht alles gelesen.
Wo großzügig mit dem Eigentum anderer Leute verfahren wird, mangelt es selten an großen Worten.

Beitrag 11.02.2015, 18:00

Ruebe
1 Unze Mitglied
Beiträge: 19
Registriert: 22.12.2014, 07:36
Ja, die LV war aus 1995.

Gruß

Ruebe

Beitrag 11.02.2015, 20:23

Benutzeravatar
IrresDing
1 kg Barren Mitglied
Beiträge: 1227
Registriert: 12.02.2012, 01:12
Wohnort: im Grabe ruht sie
Nachdem ich den rückwirkenden VAG §89 kannte, die Bundesregierung bekannterweise eingeschritten war, der letzte LV-Aufkäufereinen Ankauf auf Grund des schlechten Vertrages sogar abgelehnt hatte und meine Kinnlade wieder hoch kam war für mich der Drops lange genug gelutscht...eigentlich schon viel zu lange.
Ich kann jedem nur raten seine KLV mal genau unter die Lupe zu nehmen.
Für mich sind LVs, speziell meine, nichts anderes als ein vages Versprechen auf etwas, was in der Vergangenheit nachweislich mehrfach nicht eingehalten wurde.
VAG §89: Auszahlungsstop bei Einzahlungspflicht?
Brrrr... Immer dieses §89 VAG. Das bringen nur Leute die einfach keine Ahnung haben und sich eben nicht oder nur tendenziös informieren.

§89 VAG ist das, was jeder von den Banken fordert - es aber nur bei den Versicherungen gibt. Eine Insolvenzregelung im Fall der Fälle. Eine solche Regelung hätte uns bei der Bankenkrise so manche versenkte Milliarde in IKB, Commerzbank, etc. gerettet. Nur weil es die Regelung gibt ist sie noch lange keine Gefahr. Im Gegenteil. Es rettet dir den Hintern im Zweifelsfall.

Bei Lage ohne §89 VAG wäre im Insolvenzfall folgener Ablauf:

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Es wäre ein Run auf die Versicherung, das Sondervermögen wäre (deshalb ist sie ja insolvent) schnell aufgebraucht und teils langfristige Investitionen im Sondervermögen müssten unter hohem Abschlag verramscht werden. Ein Ausverkauf wäre die Folge, die Versicherten würden praktisch nichts sehen.

§89 VAG regelt ein solches Szenario:

Anstatt ein Ansturm zu erzeugen würde man einfach die Leistung pro Vertrag/Versicherungssumme senken. Jeder würde vom Sondervermögen seinen gerechten und nebenbei größeren Teil sehen. Durch dieses handeln wäre JEDER Versicherte gleich behandelt und jeder, egal wie viel oder wie lange er einbezahlt hat sieht seinen Teil wieder. Es ist, im Insolvenzfall, das beste Vorgehen um einem Ausverkauf vom Sondervermögen vorzukommen.

Und die liebe Einzahlungspflicht... Es lautet: "Die Pflicht der Versicherungsnehmer, die Versicherungsentgelte in der bisherigen Höhe weiterzuzahlen, wird durch die Herabsetzung nicht berührt." Ok, kleines Einmaleins der Versicherungslehre: Welche Pflicht zur Beitragszahlung hat der Versicherungsnehmer in der Lebensversicherung? Antwort: Keine nennenswerte. Der Versicherungsnehmer hat ausschließlich den Beitrag bis zum Ende der laufenden Versicherungsperiode zu bezahlen. Im schlechtesten Falle ist das genau 1 Jahr.

Das Versicherungsunternehmen muss sich drauf einstellen im Insolvenzfall seinen kompletten Vertrieb, weite Teile der Vertrags- und Leistungsabteilung abzustoßen. Wenn von heute auf morgen plötzlich die Beiträge ausbleiben, kann das zu Verwerfungen führen.

Nebenbei hat Protector bisher den einzigen Fall einer Insolvenz eines Versicherungsunternehmens gut aufgefangen. Die Versicherungswirtschaft war bereit das zu tun, was die Banken nicht bereit waren: sich gegenseitig zu helfen und eine Auffanggesellschaft zu gründen und die Versprechen eben doch einzuhalten. http://www.protektor-ag.de/ Daher kann ich deinen Vorwurf "Für mich sind LVs, speziell meine, nichts anderes als ein vages Versprechen auf etwas, was in der Vergangenheit nachweislich mehrfach nicht eingehalten wurde." nicht nachvollziehen. Die Garantiesumme wurde eingehalten. Und nach den Garantiezinsen deines Vertrages würden sich hier vermutlich viele alle Finger lecken. Die Versicherer haben andere Glaubwürdigkeitsprobleme, wie die letzten Gesetzesnovellen zeigten. Dass davon vieles nicht ok ist, ist unbestritten. Aber kein Versicherer hat seit dem zweiten Weltkrieg seine Garantie nicht eingehalten.

Mein Tipp an dich: Wenn dir das nächste Mal jemand von §89 VAG etwas erzählt, höre einfach nicht hin. In Deutschland darf jeder eine Meinung haben, leider hat nicht jeder der eine Meinung hat auch Ahnung.

LG
Marina
"Gleich und gleich gesellt sich gern", sagt der Volksmund. Ich sehe wenig gleiches. LG und bye.

Beitrag 11.02.2015, 21:05

Ruebe
1 Unze Mitglied
Beiträge: 19
Registriert: 22.12.2014, 07:36
Hallo Marina,

besten Dank für die Aufklärung.

Ich bin kaum in der Lage zu validieren ob deine Ausführung im Ernstfall so ausgelegt würde, aber selbst wenn das 100% sicher wäre:

In meinem Fall war das nur ein Punkt von vielen.

Garantierte Leistung 54.938,- (die bleibt ja immer)
Bei aktuell deklarierter Gesamtverzinsung lt. Bescheid in 2009: 72.434,-
Bei aktuell deklarierter Gesamtverzinsung lt. Bescheid in 2010: 69.828,-
Bei aktuell deklarierter Gesamtverzinsung lt. Bescheid in 2011: 67.131,-
Bei aktuell deklarierter Gesamtverzinsung lt. Bescheid in 2012: 64.097,-
Bei aktuell deklarierter Gesamtverzinsung lt. Bescheid in 2013: 62.157,-
Bei aktuell deklarierter Gesamtverzinsung lt. Bescheid in 2014: 60.308,-

Also JEDES Jahr so um 2.000,- weniger.

Wenn ich das weiter spinne, sind das theoretisch in 2020 nicht mehr als die garantiere Leistung.

Ich bekomme im März 2014 € 45.064,-
Bis zum regulären Ende müsste ich noch € 8.192,- Beiträge einzahlen.
Also 45.064,- + 8.192,- = 53.256,-

Somit ein garantierter Gewinn in 64 Monaten von 1.682,-

Wow...das sind ca. 320,-/J = nicht mal ca. 0,7%/J. bezogen auf die 45.000,-

Vielleicht ist das der Grund, warum die CashLife den Ankauf verweigert hatte?

Abgesehen davon wird im Crashfall keine Auffangsgesellschaft puffern können, dazu sind die Summen viel zu hoch.

Gruss

Ruebe

Beitrag 11.02.2015, 21:52

puffi
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 264
Registriert: 31.01.2011, 22:31
Wohnort: in der mitte
Und morgen stirbst du (was ich nicht wünsche und Gott verhüten möge):

Dann sieht die Rechnung ein bisschen anders aus:

Gewinn 1682
Ersparte Einzahlungen: 8192

Gesamt: 9874

Du bezahlst auch immer das Risiko und ich bin weis Gott kein Befürworter einer KLV. Die meisten vergessen jedoch was noch alles enthalten ist. Wärest du nach Abschluss innerhalb von 3 Jahren (Selbstmordausschluss, bei der einen Versicherung so bei ner anderen anders) gestorben, wäre die KLV eine mehr wie hervorragende Geldanlage gewesen sein....und jetzt nicht auf RLV verweisen, denn dort gibt es keinerlei Rendite nur ne Versicherung.....

ICH BIN KEIN VERSICHERUNGSVERTRETER!

puffi

Nachsatz: Sollte z.B. bei uns die Allianz pleite gehen, raten ich in den Chaos zu der einzig wirksamen Versicherung: Simth&Wesson 500. smilie_10

Beitrag 11.02.2015, 22:06

Ruebe
1 Unze Mitglied
Beiträge: 19
Registriert: 22.12.2014, 07:36
Hallo Puffi,

ich hatte schon in den vorgehenden Posts geschrieben daß ich Geld oder EMs nicht weitervererben kann, da keine Kinder/Frau.
Außerdem geht es mir ausschließlich -auch schon mehrfach gepostet- um Sicherheit und nicht um in Aussicht gestellte Gewinne.

Somit ist es mir Jacke ob ich 300.000,- Eumels bekomme, wenn ich den Löffer weiterreiche :wink:

Gruß

Ruebe

Beitrag 11.02.2015, 22:34

puffi
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 264
Registriert: 31.01.2011, 22:31
Wohnort: in der mitte
Wenn es dir nicht um eine Absicherung geht: warum eine Versicherung?

Das ist völlig sinn frei. Dann hättest du dir bei Abschluss Gedanken machen müssen, anstatt nachher zu jammern. Und ne RLV kommt ja dann auch nicht in Frage, außer du möchtest das Geld Franziskus spenden (ich empfehle allerdings Clowns und Helden).

Wenn du keine Versicherung (Absicherung) brauchst: Löse das Ding auf und "juche die Waldfee"...

Morgen könntest du stolpern und das Genick brechen....und übermorgen ein Einbrecher dein EM klauen und du hast keine "Sicherung" (wie auch immer die aussieht)....und in einem Jahr hast du Alzheimer (das trifft auch jüngere) allerdings wäre dies dir persönlich auch egal....

Hier werden Äpfel mit Orangen verglichen......

Ach so: Schau mal bei Joecoin vorbei, der hat auch ein Investitionsmodell....

Beitrag 11.02.2015, 22:41

Ruebe
1 Unze Mitglied
Beiträge: 19
Registriert: 22.12.2014, 07:36
Bei Abschluß?
Das war 1995....hast Du ´ne Glaskugel oder überhaupt ansatzweise gelesen worum es hier geht?

Gruß

Ruebe

Beitrag 12.02.2015, 01:15

Benutzeravatar
Historix
1 kg Barren Mitglied
Beiträge: 1247
Registriert: 16.05.2011, 21:58
Bei Abschluß?
Das war 1995....hast Du ´ne Glaskugel oder überhaupt ansatzweise gelesen worum es hier geht?
Tja, dann hast Du, selbstbestimmt, eine Entscheidung für eine "putative" Absicherung getroffen, die Du im Nachhinein nicht brauchtest....
Pech gehabt, bzw. halt schlecht gepokert....hätt' ja aber auch anders kommen können, oder ?
Ich hatte bei Abschluss auch kein Kind, kein Rind, keine Selbstständigkeit, keine Immobilie... smilie_16
In jungen Jahren erscheint einem eine LV nun mal irgendwie "zukunftsträchtig", falls man mal eine solche Absicherung ( denn DAS ist sie nun mal, zur Kapitalbildung wurde sie doch immer nur SCHÖNGEREDET ) braucht....
Ging mir doch genauso, habe sie abgeschlossen in recht jungen Jahren, die LV war mir zweimal willkommene Sicherheit ( bei der 1. Immobilie, bei Beginn der Selbstständigkeit...) für Bankkredite, reden wir doch mal nicht drum herum...
Da war sie recht nützlich.
Spätestens nach dem ersten Kind und Selbstständigkeit findet man sie für den Notfall sogar tröstlich...
Und, @ Marina....zum lachen, meine war echt bei der "Mannheimer", d.h. die ist echt als einzige jemals Pleite gegangen smilie_20 und ich bin nun leider Protector-Kunde .... Tja, von den avisierten Überschussanteilen ist natürlich keine Rede mehr, aber der damalige Garantiezins gilt für die letzten beitragsfreien Jahre ja immer noch - im Nachhinein hätte es schlimmer kommen können !
Also, alles hat zwei Seiten, alles hat seine Zeit......
ob ich es heute nochmal genauso machen würde ???? Hmmmmm....der Zins ist übel, was dennoch bleibt ist eine Sicherheit für Hinterbliebene, eine Sicherheit für notwendige Kredite, wenn sonst noch nix da ist...
Sollte man schon realistisch drüber nachdenken !
smilie_13

Edit: Youh, ich weiss, hätte man ggf. auch 'ne RisikoLV bei Bedarf abschliessen können...
aber ich krieg' ja bald dann doch 'nen willkommenen Batzen...
Gold ist schön....schönes Gold ist schöner !
BAZINGA !

Beitrag 12.02.2015, 09:44

Benutzeravatar
Sinjawski
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 371
Registriert: 17.11.2012, 23:44
sehe ich genauso wie Historix, und - hier noch nicht erwaehnt - gab es in den letzten Jahren auch zahllose Moeglichkeiten, sein Geld schlechter anzulegen (T-Aktien, Lehmann Zertifikate, Island Anleihen, Rubel, Gold - ach nee, das darf man hier ja nicht schreiben ;-)

Und schliesslich hat Ruebe hier ueberhaupt nicht rumgejammert, sondern recht nuechtern die Zahlen aufgefuehrt, und ist dann zu einer Entscheidung gekommen, so nuechtern schafft das nicht jeder. Warum muss bei jeder kleinsten Dissonanz immer gleich mit subjektiven emotionalen Schwaechen des anderen argumentiert werden :?:
Auch ich frage mich bei meinen Ausgaben - im Gegensatz zu Herrn Schaeuble - ob ich eine Anlage weiter halten soll, oder nicht Gefahr laufe, Gutes Geld, schlechtem hinterher zu werfen.

Bei einer Kapitalbildenden LV / Fonds hat man wenigstens die Jahresmitteilung, die einem jedes Jahr die Moeglichkeit gibt, sein Investment zu betrachten, einzuschaetzen, und eventuell zu aendern. Auch Nichtsstun und weiterlaufen lassen ist eine Entscheidung, aber wenigstens hat man den kleinen Merker, an und zu mal nachzuschauen. Und irgendwann ist es dann einfach ein Rechenexempel (s.o.). Man kann es auch wie Buffett machen, Aktien kaufen und mindestens 10 Jahre liegen lassen: 2005 waere Apple eine ganz gute Wahl gewesen, Solarworld eher nicht. Haette also schlimmer kommen koennen fuer Ruebe :!:
Half of what he said meant something else,
and the other half didn't mean anything at all.
(Rosencrantz And Guildenstern Are Dead)

Beitrag 13.02.2015, 09:12

Ruebe
1 Unze Mitglied
Beiträge: 19
Registriert: 22.12.2014, 07:36
Ja, ich sehe das Ganze tatsächlich ziemlich entspannt.
Auch der LV-Abschluß damals 1995 war soweit OK.
1995 war das für mich sinnig und dazu stehe ich.

Wenn jetzt nach 20 Jahren letztendlich Inflationsbereinigt Verluste generiert wurden ist das zwar bedauerlich, aber nicht zu ändern und ich atme auch ganz gut weiter.

Zusätzlich hätte ich nun SICHER keine 45.000,- Eumels, wenn ich nicht durch den Vertrag 1995 gezwungen wäre da monatlich was rein zu bezahlen...was mich nicht wirklich belastete oder irgendwie eingeschränkt hatte.

Also ich persönlich sehe das versöhnlich und freue mich demnächst ca. 50kg Silber und 20 oz Gold zusätzlich zu haben.

Gruß

Rübe

Beitrag 13.02.2015, 09:48

Benutzeravatar
VfL Bochum 1848
Gold-Guru
Beiträge: 3400
Registriert: 31.01.2015, 11:29
Wohnort: NRW
Ruebe hat geschrieben: Also ich persönlich sehe das versöhnlich und freue mich demnächst ca. 50kg Silber und 20 oz Gold zusätzlich zu haben.

Gruß

Rübe
Herzlichen Glückwunsch Rübe,

hätte ich auch gern smilie_15
VfL Bochum? -Find ich gut!

Beitrag 13.02.2015, 10:20

Benutzeravatar
eisendieter
500 g Barren Mitglied
Beiträge: 840
Registriert: 02.02.2013, 14:13
Wohnort: Ostseefjord Schlei und Madeira
Ruebe hat geschrieben: Also ich persönlich sehe das versöhnlich und freue mich demnächst ca. 50kg Silber und 20 oz Gold zusätzlich zu haben.

Gruß

Rübe

dann hoff mal schön auf sinkende Preise bis dahin. smilie_15
Erfolgreich gehandelt: ja

E PLURIBUS UNUM

Beitrag 13.02.2015, 10:32

Benutzeravatar
VfL Bochum 1848
Gold-Guru
Beiträge: 3400
Registriert: 31.01.2015, 11:29
Wohnort: NRW
eisendieter hat geschrieben:
Ruebe hat geschrieben: Also ich persönlich sehe das versöhnlich und freue mich demnächst ca. 50kg Silber und 20 oz Gold zusätzlich zu haben.

Gruß

Rübe

dann hoff mal schön auf sinkende Preise bis dahin. smilie_15
Joh, ansonsten werdens doch nur 5 [s]0[/s] kg Silber und 2[s] 0[/s] oz Gold smilie_02
VfL Bochum? -Find ich gut!

Beitrag 13.02.2015, 10:41

Klecks
1 kg Barren Mitglied
Beiträge: 1596
Registriert: 28.11.2011, 14:16
VfL Bochum 1848 hat geschrieben:
eisendieter hat geschrieben:
Ruebe hat geschrieben: Also ich persönlich sehe das versöhnlich und freue mich demnächst ca. 50kg Silber und 20 oz Gold zusätzlich zu haben.

Gruß

Rübe

dann hoff mal schön auf sinkende Preise bis dahin. smilie_15
Joh, ansonsten werdens doch nur 5 [s]0[/s] kg Silber und 2[s] 0[/s] oz Gold smilie_02
Naja, wenn sich die EM-Preise in den nächsten paar Monaten verzehnfachen dann sollte er besser seine schon vorhandenen Gold- uund Silberschätze verhöckern und sich dafür ein zweites Haus kaufen smilie_12
Das Leben ist zu kurz, um alle Fehler selber zu machen.

Antworten