Stiftung Warentest: nur 10 % in Gold anlegen

Diskussion zum Thema Investieren in Goldmünzen oder Goldbarren, Vorteile und Risiken, Medien-Hype oder sicherer Hafen

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Beitrag 07.01.2013, 19:45

Silbersparer
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Mein Ziel ist 10%. Unter Vermögen verstehe ich alles was ich selbst liquidieren kann.

Das heißt Eigentumswohnung, Sparguthaben , EM, Aktien, Guthaben von Versicherungen.

Rentenversicherung Ansprüche zähle ich nicht darunter, das kann ich nicht selbst liquidieren.

mit 10 % meine ich allerdings alle EM.

Beitrag 07.01.2013, 19:46

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Ladon
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Bumerang hat geschrieben:...
Offiziell konnte man bis 1971 die Dollarscheine in AU tauschen! Und zwar 35$:1OZ Das haben wohl zu viele getan. Durch die Wechselkurse der anderen Währungen, waren auch diese in Gold eintauschbar, also gedeckt! Ja viele (wenn nicht alle) sogar offiziell durch Gold gedeckt!
...
So ein Unsinn. smilie_18

In Amerika gab es ein weit reichendes Goldbesitzverbot und Du schwadronierst davon, dass "Dollarscheine in AU tauschen" konnte. Völlig unrichtig. Lediglich andere Zentralbanken konnten ihre Dollarreserven (zumindest versprach man das) gegen monetäres Reservegold tauschen.
Das ist doch was komplett anderes als eine Golddeckung der "anderen" Währungen oder auch nur eine Goldbindung. Kurioser Weise gab es dann ja auch praktisch 2 Goldmärkte: Den zum "Goldpreis" in Dollar und Märkte in denen z.B. 20 Mark Goldstücke weit über diesem Materialpreis gehandelt wurden.
Tu' mir bitte einen Gefallen und prüf Deine Behauptungen mal, bevor Du sie postest. Das ist ja unglaublich, was Du da immer verbreitest.
Bumerang hat geschrieben:...
Ach was, aber die Fiat-Währungen, die liefen wie geschmiert, ohne die Regeln zu brechen? Komm....
...
Wo hätte ich das gesagt? Deine Reflexe sind echt diskussionstötend. Wenn man Deine schlecht und fehlerhaft belgten Thesen hinterfragt, drehst Du das um und wirfst einem umgekehrt vor, man würde die "andere Seite" (hier also das FIAT-Geld) verteidigen.
Das ist eine Art der Diskussionsführung die echt nervig ist.
Fällt Dir nicht mal ein Argument FÜR Deine Thesen ein, dass Du immer nur so kommen kannst?
Bumerang hat geschrieben:...
Es war aber trotzdem ungleich schwere ein Paar Söldner mit Papier in den Krieg zu schicken! Deshalb mussten irgendwann Wehrpflicht eingeführt werden. Das Metallgeld hat Kriege ungleich schwerer gemacht als es heute mit dem Fiat ist. An dem Märchen, dass es seit 60 Jahren keinen (Welt)Krieg gibt, glaubst hoffentlich nicht! Mann hat es nur verlagert!
...
Und wieder:
Korrekt! Den Söldner musste man mit barer Münze zahlen, denn die "Geldsurrogate" (städtische Schuldscheine, Gildenkonten, Kredite der Handelshäuser und so weiter) waren ja stets "lokal begrenzt". Die EM (vor allem Silber-) Importe aus Amerika brachten eine Menge "Zahlungsmittel" aus Edelmetall nach Europa - und damit verbunden auch gehörige Preissteigerungen. Und der Bargeldmangel, der das ganze Mittelalter hindurch bestimmend war, wurde beendet.
Mit barer Münze konnten erstmals seit der Antike im 17. Jahrhundert dann wieder riesige Berufs-/Söldnerheere aufstellen und bezahlen. Eine gigantische Verteilungmaschinerie für das Edelmetall.
Ich bin auch etwas verwirrt, was diese abstruse Theorie angeht, die Art des Geldes würde Kriege erschweren oder vereinfachen. Ist es nicht vielmehr so, dass Kriege geführt werden (und zwar meines Wissens immer, so weit man auch zurück blickt und egal welches Geld grade umläuft) und DANN schaut man mal wie man das bezahlt bekommt? Dann werden oft auch neue Instrumente entworfen. Die Wirtschafrt (bzw. die Teile von ihr, die an Kriegen verdienen) wird schon dafür sorgen, dass es irgendwie Finanzinstrumente gibt, die die Finanzierungslücke erst einmal schließen. Dann sahnt man ab und was mit dem benutzten Geld oder den Krieg führenden Parteien passiert, ist egal. Oder glaubst Du im Ernst Wallenstein hätte keinen Panzer gekauft, wenn es welche gegeben hätte - ganz egal wie man es hätte finanzieren müssen?
Damit die Dinge in Dein ungetrübtes Bild des Monetär-Paradieses passen, biegst Du es zurecht und vertauscht einfach mal Ursache und Wirkung. Und wirfst mir auch noch vor, weil ich den einen Faktor nicht ausschließlich "gut" sehe (!), den anderen Faktor für "gut" zu befinden.
Bumerang hat geschrieben:...
Du brauchst Beweise für den Warentausch? Also, dass kannst Du nicht ernst gemeint haben.
...
Jetzt steige ich aus. Ich kann einfach nicht glauben, dass Du es nicht verstehen kannst, also mutmaße ich, dass es Dir einfach nur Spaß macht, Verständnislosigkeit vorzuspielen. Was war denn schwierig zu verstehen?
NEIN, ich brauche keinen Beweis für "Warentausch". Das steht auch nirgendwo und es wäre natürlich ein totaler Käse. Ich will einen Beweis für die sogenannten "frühen Tauschökonomien", die gemaß praktisch jeder (!!!) Geldtheorie am Anfang der auch von Dir genannten Geldevolution stehen sollen. Und den gibt es nicht. Wenn Du ihn hast - her damit. Damit kannst Du berühmt werden.
Bumerang hat geschrieben:...
Was meinst Du mit Gleichwertigkeit? Der Wert einer Ware in anderen Waren ergibt sich durch Angebot und Nachfrage.
...
Naja, was wohl? Wie vergleicht man denn? Über Millionen von direkten Tauschverhältnissen ... oder über eine "Recheneinheit"? Lässt Du die Recheneinheit weg wird es "etwaaaas" kompliziert ... und Zahlungsmittel gibt es nicht. In dem Moment wo (in der Theorie) die Standardware (welche die sattsam bekannten Eigenschaften haben sollte, die im Zusammenhang mit Gold sowieso dauernd genannt werden) zum Vergleich herangezogen wird, ist die "Recheneinheit" entstanden: Muscheln, Felle, Gold, Bisons (übrigens ein schönes Beispiel für eine abstrakte Währungseinheit in einfachen Ökonomien: Bisons werden kaum je als tatsächliches Tauschmittel gedient haben, aber ihr Wert quantifizierte den Wert anderer Waren).
Egal wie der Preis (= die BeWERTung) zustande gekommen ist (Woher nimmst Du nur die Ideen für diese andauernden neuen Teilaspekte, die Du augenscheinlich aufbringst um nicht konkret werden zu müssen), In einem bestimmten Augenblick an dem ein "Tausch" stattfinden soll ist er irgendwie definiert. Als korrespondierende Menge einer anderen Ware oder - abstrakt - als Menge einer Währungseinheit.

Und noch einmal, damit Du verstehst, warum ich für meinen Teil mich jetzt ausklinke:
Ladon hat geschrieben: Hast Du auch ein Rezept für die damit einhergehende "Entschleunigung" der gesamten Wirtschaft? Nicht dass ich das schlecht fände, aber ist es realistisch? Schon mal einen Gedanken daran verschwendet, wie um alles in der Welt eine 100% Deckung für elektronische Formen von Geld realisiert werden sollen? Um eine Anzahl von Währungseinheiten auf meinem Konto gutgeschrieben zu bekommen, muss ich also eine bestimmte Anzahl von Gold (oder was auch immer) bei der Bank hinterlegen. Oder sie mir leihen und hinterlegen.
Das waren meine Fragen. Und das hier ist das, was Du unter Antwort verstehst:
Bumerang hat geschrieben:...
Hat die Fiat-Fraktion eine Lösung? Ich denke nicht!
...
Wenn ich das hätte wissen wollen, hätte ich die "FIAT-Fraktion" gefragt. Ich hatte Dich gefragt.
Bumerang hat geschrieben:...
Gehen tut alles, doch hier kommen eben die Regeln ins Spiel. Der Staat hält sich nun mal nicht daran. Schuldenbremse hin oder her.
...
Ach, ich mach' das jetzt auch mal: mit einer Gegenfrage antworten ...
Und mit Goldbindung, Golddeckung oder innerhalb eines Goldstandards halten sie sich dann an die Regeln? Warum?
Ach, ich vergaß, Du glaubst ja, dass es da keine Regeln gibt. Dabei sind diese Dinge ja für sich schon Übereinkünfte auf hoheitlicher Ebene, also "Regeln", die jemand aufgestellt hat - und die (wie man gesehen hat) gebrochen werden können. Damals wie heute.
Bumerang hat geschrieben:...
Ja, wo ist denn das Problem? Die Kreditvergabe ist im Einzelfall immer mit Risiken verbunden! Ist mit Fiat nicht anders!
...
Ist ja witzig. Das Geldwesen funktioniert mit "Goldgeld" also nicht anders als mit "Fiat" ... soso
Bumerang hat geschrieben:...
Dann haben wir heute schon Feudalismus! Kann ich in meinem Garten nach Öl bohren oder nach Gold graben, und es behalten, trotz Fiat-Währung?
...
Langsam wird's öde. Nie eine Antwort, nie eine Bekräftigung der Thesen, nie eine Erläuterung. Und die implizierte Unterstellung ich hätte gesagt es wäre "besser" mit Schuldgeld.
Bumerang hat geschrieben:...
Ob das Existierende "richtig" oder "gut" ist, sei dahin gestellt. Allerdings wird es dadurch nicht weniger real.
Gerade dass sollte in einer Gesellschaft doch diskussionswürdig sein, oder?
dto
Bumerang hat geschrieben:...
Nicht Alles was damals passiert ist der Währung geschuldet! Der Erfinder der Dampfmaschine brauchte damals keinen Kredit. Für die Produktion bekam er dann wohl genug! So eine Maschine, da Waren doch viele mit dem Geld dabei. Kredit ist nicht ein Monopol des Fiat-Geldes!
...
Du merkst schon, dass Du Dir dauernd auch noch selber widersprichst?
Natürlich ist "Kredit" kein Monopol des FIAT-Geldes. Sag ich doch. Kreditinstrumente gab es schon immer und ich kann Dir nur raten, Dich mal ein bisschen schlau zu machen, welche Kreditvolumen im 19. Jahrhundert unterwegs waren. Wie meistens eben auf der Basis ZUKÜNFTIGER Erträge und nicht, wie Du fälschlich glaubst, durch 100% dingliche Sicherung, die bereits vorhanden ist. Die dingliche Besicherung eines Kredits ist das eine - der springende Punkt ist aber die erwartete Rendite! Zumindest die muss vorher nämlich nicht da sein. Die stützt sich auf das Vertrauen in zukünftige Erträge.
Vielleicht mal zur Erinnerung aus dem berühmten Aufsatz von Greenspan zu dem, was ein Goldstandard ist:
Ein freies, auf Gold gegründetes Banksystem ist in der Lage, Kredit zu gewähren und so Banknoten (Währung) und Guthaben zu schöpfen, entsprechend der Produktionserfordernisse der Wirtschaft. Individuelle Goldbesitzer werden ... dazu gebracht, ihr Gold in einer Bank einzulegen, worauf sie Schecks ziehen können. Und da in den seltensten Fällen alle Einleger ihr Gold zur gleichen Zeit abziehen wollen, muss der Bankier nur einen Teil der gesamten Einlage in Gold als Reserve vorhalten.


Bumerang hat geschrieben:...
... Fakt ist: NACHDEM A sein eigenes "Ladengeld" herausgegeben hat bestehen statt 4,90 nun insgesamt im Wert von 9,90 Ansprüche auf reale Güter.
das ist alles schön und gut! Nur musste ich als Privatmann nicht diese Gutscheine akzeptieren, oder gar in sie Investieren!! Heute schon!
Die alte Leier. Du sagst "Geld schöpfen kann nur die Zentralbank", ich sage "Falsch, 'Geld' kann durch Vorgänge in der Wirtschaft entstehen" ... und darauf kommt nix mehr außer einem "Ja, aber ..."
Dieses "aber" war jedoch in keiner Weise Gegenstand der Debatte.
Bumerang hat geschrieben:...
... ich sage nur, dass eine Täuschung im Gange ist.
...
Und ich sage nur, dass Du ebenfalls einer - anderen (!) - unterliegst.
Bumerang hat geschrieben:...
Nur nicht auf Kosten von Unbeteiligten, so wie mit Fiat möglich ist! Bargeldlos konnte man auch immer tauschen. Silber war genug da! Horten ist außerdem doch kontraproduktiv, wenn man das Geld anlegen kann! Man hortet doch nur wenn man nicht vertraut! Z.B. dass die Banknoten nicht mit genug Gold gedeckt sind!
Das klingt ja so, als wären die Zeitalter mit Metallgeld Äras gewesen, in denen tatsächlich Gerechtigkeit geherrscht hätte. Naja.
Und wenn Silber "genug" da war, fragt man sich was z.B. die ganzen Maßnahmen (gesetzliche Regelungen, Zölle etc.p.p.) zur Kontrolle des Silberabflusses etwa im England des 17. und 18. Jahrhunderts gewollt haben? Diese Parlamentarier, tststs ... Es war praktisch nie genug Bargeld vorhanden. Deswegen gab es ja Kreditgeld bis hinunter in den alltäglichen Bereich (das "Kerbholz" - ein in ganz Europa jahrundertelang verbreitetes Kreditinstrument - ist ein schönes Beispiel).
Klar hortet man das Geldaggregat von dem man sich größtmögliche Wertbeständigkeit erhofft. Mit den in dieser Beziehung instabileren Instrumenten (in erster Linie verbriefte Forderungen aller Art) wickelt man den Handel ab
Bumerang hat geschrieben:...
Bumerang hat geschrieben:...
Denn letztendlich kann die Geldmenge nicht mehr Wert sein als alle Güter (echte vermögen) sein.
...
Ist sie aber doch.
Solange man daran glaubt! ...
Hab ich was über die Lebensdauer gesagt? Nein. Und daher hat das nichts mit Glauben zu tun, sondern ist schlicht der "status quo".

Ich habe fertig ;-)
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 07.01.2013, 20:43

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AuCluster
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Ladon hat geschrieben: Ich bin auch etwas verwirrt, was diese abstruse Theorie angeht, die Art des Geldes würde Kriege erschweren oder vereinfachen.
Die Theorien, die von Bumerang vorgetragen werden, habe ich (fast) alle schon mal irgendwo anders gelesen. Die Theorie mit den Kriegen und der Golddeckung z.B. hier:

http://silbergeld.biz/2011/09/die-konve ... wahrungen/

Weiterhin wird in Webseiten der Art www.silber-ist-super-klasse-und-steigt-auf-1000$.de häufig behauptet, dass der Korea- als auch der Vietnamkrieg unter einem Goldstandard niemals möglich gewesen wären. Da lobe ich mir doch SPON, Handelsblatt und die taz. Sie arbeiten immer noch mit einem Peer-Review-Verfahren (OK, vielleicht etwas zu stark).
Within our mandate, the ECB is ready to do whatever it takes to preserve the euro. And believe me, it will be enough.

Beitrag 07.01.2013, 20:57

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goldjunge01
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AuCluster hat geschrieben: www.silber-ist-super-klasse-und-steigt-auf-1000$.de
Die Seite existiert überhaupt nicht ! :mrgreen:

smilie_13

Beitrag 07.01.2013, 21:01

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AuCluster
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goldjunge01 hat geschrieben:
AuCluster hat geschrieben: www.silber-ist-super-klasse-und-steigt-auf-1000$.de
Die Seite existiert überhaupt nicht ! :mrgreen:

smilie_13
Füge der 1000 soviele Nullen bei, bist die Seite aufgerufen werden kann. Sagen wir 10^100^100. Dann funktioniert es. smilie_07
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Beitrag 07.01.2013, 21:03

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goldjunge01
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Hab ich gemacht, aber jetzt ist meine '0' kaputt

smilie_04

Beitrag 07.01.2013, 22:19

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Bumerang
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Ladon hat geschrieben:
Bumerang hat geschrieben:...
Offiziell konnte man bis 1971 die Dollarscheine in AU tauschen! Und zwar 35$:1OZ Das haben wohl zu viele getan. Durch die Wechselkurse der anderen Währungen, waren auch diese in Gold eintauschbar, also gedeckt! Ja viele (wenn nicht alle) sogar offiziell durch Gold gedeckt!
...
So ein Unsinn.

In Amerika gab es ein weit reichendes Goldbesitzverbot und Du schwadronierst davon, dass "Dollarscheine in AU tauschen" konnte. Völlig unrichtig. Lediglich andere Zentralbanken konnten ihre Dollarreserven (zumindest versprach man das) gegen monetäres Reservegold tauschen.
Das ist doch was komplett anderes als eine Golddeckung der "anderen" Währungen oder auch nur eine Goldbindung. Kurioser Weise gab es dann ja auch praktisch 2 Goldmärkte: Den zum "Goldpreis" in Dollar und Märkte in denen z.B. 20 Mark Goldstücke weit über diesem Materialpreis gehandelt wurden.
Tu' mir bitte einen Gefallen und prüf Deine Behauptungen mal, bevor Du sie postest. Das ist ja unglaublich, was Du da immer verbreitest.
Hat eine OZ Gold zwischen '34 und '71 35 Dollar nun gekostet oder nicht? Jetzt erklärst Du hier, dass bis 1971 kein Goldstandard herrschte? Nun gut, ist deine Position, die aber so ziemlich gegen alles was man so in offiziellen Quellen finden kann! Du darfst eine Andere Meinung als die offizielle haben, aber, ich nicht smilie_11.
Leicht ausfallend bist Du auch!
Bumerang hat geschrieben:...
Ach was, aber die Fiat-Währungen, die liefen wie geschmiert, ohne die Regeln zu brechen? Komm....
...
Wo hätte ich das gesagt? Deine Reflexe sind echt diskussionstötend. Wenn man Deine schlecht und fehlerhaft belgten Thesen hinterfragt, drehst Du das um und wirfst einem umgekehrt vor, man würde die "andere Seite" (hier also das FIAT-Geld) verteidigen.
Das ist eine Art der Diskussionsführung die echt nervig ist.
Fällt Dir nicht mal ein Argument FÜR Deine Thesen ein, dass Du immer nur so kommen kannst?
Wenn der EM-Standard nicht mehr funktioniert hatten, dann ist jetzt die Fiatwährung quasi die Lösung, die Evolution der Währung auf eine nächste Ebene, oder wolltest Du das nicht damit sagen? So kam es jedenfalls rüber!
Wenn in der Vergangenheit EM-Währungen zusammengebrochen sind, dann wurden sie doch nicht mit dem vorübergehende Fiatgeld gerettet, sondern durch die vorherige Fiatgeldschöpfung (Mehr Banknoten als Metall) doch zerstört! Fiatgeld war immer das Ergebnis einer Regelbrechung der Metallwährung durch den Staat! Nie die Lösung!
Deshalb ist auch das jetzige Fiatgeldsystem das Ende der Staatsverschuldung der USA und der westlichen Welt!
Ja, die Diskussion ist mühsam!
...
Und wieder:
Korrekt! Den Söldner musste man mit barer Münze zahlen...
Danke!
Oder glaubst Du im Ernst Wallenstein hätte keinen Panzer gekauft, wenn es welche gegeben hätte - ganz egal wie man es hätte finanzieren müssen?
Mit dem Unterschied, dass ganz egal nicht möglich war. Er hätte schon ein Paar Kreditgeber überzeugen müssen, ihm das Gold zu geben! Oder die Hersteller mit der die Künftigen Beute locken, also Kredit. Papier wäre ein ganz schlechtes Argument gewesen![/quote]

Bumerang hat geschrieben:...
Du brauchst Beweise für den Warentausch? Also, dass kannst Du nicht ernst gemeint haben.
...
Jetzt steige ich aus. Ich kann einfach nicht glauben, dass Du es nicht verstehen kannst, also mutmaße ich, dass es Dir einfach nur Spaß macht, Verständnislosigkeit vorzuspielen. Was war denn schwierig zu verstehen?
NEIN, ich brauche keinen Beweis für "Warentausch". Das steht auch nirgendwo und es wäre natürlich ein totaler Käse. Ich will einen Beweis für die sogenannten "frühen Tauschökonomien", die gemaß praktisch jeder (!!!) Geldtheorie am Anfang der auch von Dir genannten Geldevolution stehen sollen. Und den gibt es nicht. Wenn Du ihn hast - her damit. Damit kannst Du berühmt werden.
Ladon, das ist schon die Zweite Deiner Positionen die gegen das allgemein gültige Verständnis über die verschiedenen Wirtschaftsformen ist! Ich will damit nicht sagen das Du Recht oder Unrecht hast, sondern, dass Du Dir die Freiheit nimmst, Offizielles nicht nur in Frage zu stellen, sondern sogar als Falsch zu titulieren, doch Anderen das gleiche Recht mit Hinweis auf andere offizielle Tatsachen abspricht!

Wie ich schon sagte, bin ich überzeugt, dass der Tauschhandel vor dem Gelde da gewesen war! Das hat man auch gesehen, wenn die Konquistador mit den Indios Tauschhandel betrieben, bevor sie anfingen diese abzuschlachten!
Bumerang hat geschrieben:...
Was meinst Du mit Gleichwertigkeit? Der Wert einer Ware in anderen Waren ergibt sich durch Angebot und Nachfrage.
...
Naja, was wohl? Wie vergleicht man denn? Über Millionen von direkten Tauschverhältnissen ...
Ein Versprechen (Fiat-Geld), dass heute einen Wert und morgen einen anders haben kann, nämlich weniger, und zwar nicht im Verhältnis zu einem bestimmten Gut, bedingt durch Angebot und Nachfrage, sondern zu Allen anderen Waren, ist nicht gleichwertig! Du weist ganz genau was ich meine!
Ladon hat geschrieben: Hast Du auch ein Rezept für die damit einhergehende "Entschleunigung" der gesamten Wirtschaft? Nicht dass ich das schlecht fände, aber ist es realistisch? Schon mal einen Gedanken daran verschwendet, wie um alles in der Welt eine 100% Deckung für elektronische Formen von Geld realisiert werden sollen? Um eine Anzahl von Währungseinheiten auf meinem Konto gutgeschrieben zu bekommen, muss ich also eine bestimmte Anzahl von Gold (oder was auch immer) bei der Bank hinterlegen. Oder sie mir leihen und hinterlegen.
Das waren meine Fragen. Und das hier ist das, was Du unter Antwort verstehst:
Bumerang hat geschrieben:...
Hat die Fiat-Fraktion eine Lösung? Ich denke nicht!
...
Wenn ich das hätte wissen wollen, hätte ich die "FIAT-Fraktion" gefragt. Ich hatte Dich gefragt.
Von mir hast Du auch die Antwort erhalten, nur hat sie Dir nicht gefallen! Was ich vorher aufblase, muss ich später platzen lassen! Wie damals mit den Tulpenzwiebeln! Zur künstlich generierten Nachfrage bzw Assetwert gibt es keine andere Lösung! Wenn es die gäbe, wäre Heli-Benn erfolgreich. Ist er aber nicht! Du hast die Fiatgeldschöpfung als den Wirtschaftsmotor schlechthin dargestellt. Das geht nur so lnage die Menschen glauben, dass das Fiatgeld mit irgendetwas gedeckt ist. Glauben sie nicht mehr daran, dann ist es aus!
Bumerang hat geschrieben:...
Gehen tut alles, doch hier kommen eben die Regeln ins Spiel. Der Staat hält sich nun mal nicht daran. Schuldenbremse hin oder her.
...
Ach, ich mach' das jetzt auch mal: mit einer Gegenfrage antworten ...
Und mit Goldbindung, Golddeckung oder innerhalb eines Goldstandards halten sie sich dann an die Regeln? Warum?
Ach, ich vergaß, Du glaubst ja, dass es da keine Regeln gibt. Dabei sind diese Dinge ja für sich schon Übereinkünfte auf hoheitlicher Ebene, also "Regeln", die jemand aufgestellt hat - und die (wie man gesehen hat) gebrochen werden können. Damals wie heute.
Das ist so wie mit der Demokratie. Ist nicht perfekt, es gab aber nichts besseres bis jetzt! Genauso wie mit der gedeckten Währungen. Nicht perfekt, doch hielten sie insgesamt mit weeeitem Abstand am längsten!
Bumerang hat geschrieben:...
Ja, wo ist denn das Problem? Die Kreditvergabe ist im Einzelfall immer mit Risiken verbunden! Ist mit Fiat nicht anders!
...
Ist ja witzig. Das Geldwesen funktioniert mit "Goldgeld" also nicht anders als mit "Fiat" ... soso
Das Kreditwesen funktioniert gleich! Für Dich ist Fiat-Geld=EM-Kredit, das ist aber falsch! Ich kann auch einen Kredit in Bierdosen aufnehmen! Wenn ich stattdessen aber die leeren Bierdosen zurückgeben dürfte, wäre der Kredigeber not amuzed!
Bumerang hat geschrieben:...
Dann haben wir heute schon Feudalismus! Kann ich in meinem Garten nach Öl bohren oder nach Gold graben, und es behalten, trotz Fiat-Währung?
...
Langsam wird's öde. Nie eine Antwort, nie eine Bekräftigung der Thesen, nie eine Erläuterung. Und die implizierte Unterstellung ich hätte gesagt es wäre "besser" mit Schuldgeld.
Die Behauptung, wir würden durch EM Geld zurück ins Feudalismus fallen ist einfach Unsinn! Gib es zu!
Der Staat budelt nicht, sondern lässt buddeln. Die Preise für die Konzession könnten eine Verstaatlichung überflüssig machen, schließlich weis keiner vorher, was dabei rauskommt. Außerdem ist heute mit dem Fiatgeld nicht anders! Warum drehst Du Dich jetzt im Kreis?
Bumerang hat geschrieben:...
Ob das Existierende "richtig" oder "gut" ist, sei dahin gestellt. Allerdings wird es dadurch nicht weniger real.
Gerade dass sollte in einer Gesellschaft doch diskussionswürdig sein, oder?
dto
Na immerhin eine Gemeinsamkeit smilie_16
Bumerang hat geschrieben:...
Nicht Alles was damals passiert ist der Währung geschuldet! Der Erfinder der Dampfmaschine brauchte damals keinen Kredit. Für die Produktion bekam er dann wohl genug! So eine Maschine, da Waren doch viele mit dem Geld dabei. Kredit ist nicht ein Monopol des Fiat-Geldes!
...
Du merkst schon, dass Du Dir dauernd auch noch selber widersprichst?
Natürlich ist "Kredit" kein Monopol des FIAT-Geldes. Sag ich doch.
Gegen welche meiner anderen Aussagen widerspricht diese Aussage von mir?
Du hast doch behauptet, dass ohne Kredit kein Fortschritt möglich ist, und dass Kredite damals, bei gedeckten Währungen doch eigentlich schon Fiatgeld waren! Was nicht so ist!
Und hast gesagt, dass die wirtschaftliche Probleme der EM-Währung geschuldet waren! Meine Aussage war und ist, nicht die Währung ist das Problem, sondern der Staat. Doch legt das EM-Geld dem Staat Grenzen, wenn auch keine absolute, bezgl des Missbrauchs und der Manipulation, deshalb ist es m.E. auch das bessere Geld.
Obama hätte jetzt ein ganz anderes Problem bei einer Godlgedeckten Währung, als die Reps zu überzeugen, die Schuldengrenze zu erhöhen!

Kreditinstrumente gab es schon immer und ich kann Dir nur raten, Dich mal ein bisschen schlau zu machen, welche Kreditvolumen im 19. Jahrhundert unterwegs waren. Wie meistens eben auf der Basis ZUKÜNFTIGER Erträge und nicht, wie Du fälschlich glaubst, durch 100% dingliche Sicherung, die bereits vorhanden ist. Die dingliche Besicherung eines Kredits ist das eine - der springende Punkt ist aber die erwartete Rendite! Zumindest die muss vorher nämlich nicht da sein. Die stützt sich auf das Vertrauen in zukünftige Erträge.
Ich habe nie gesagt, dass Kredite dinglich gesichert werden müssen! Ich habe gesagt, dass jeder Geldschein, einen EM-Stück im Tresor haben muss (und zwar nur wegen der Einfachheit des gedeckten Papiergeldes)! Das ist was völlig anderes.

Unter solchen Umständen, kann gar nicht mehr Kredit ausgegeben werden, als Gold im keller. Das Risiko der Sparer ist selbstverständlich gegeben. Also für jeder WE Kredit, muss eine WE an Metall vorhanden sein! Dadurch werden die Preise nicht künstlich in die höhe getrieben, durch Geldschöpfung! Das ist doch das Problem, auch wen kurzfristig alle am Boom zu verdiene glauben!
Vielleicht mal zur Erinnerung aus dem berühmten Aufsatz von Greenspan zu dem, was ein Goldstandard ist:
Ein freies, auf Gold gegründetes Banksystem ist in der Lage, Kredit zu gewähren und so Banknoten (Währung) und Guthaben zu schöpfen, entsprechend der Produktionserfordernisse der Wirtschaft. Individuelle Goldbesitzer werden ... dazu gebracht, ihr Gold in einer Bank einzulegen, worauf sie Schecks ziehen können. Und da in den seltensten Fällen alle Einleger ihr Gold zur gleichen Zeit abziehen wollen, muss der Bankier nur einen Teil der gesamten Einlage in Gold als Reserve vorhalten.
Der Goldstandard hatte mehrer Stufen. AG spricht von der Letzten. Bretton Wods war so ein System. So gesehen war es bereits ein gemischtes System. Es ist letztendlich egal ob teilgedeckt oder nicht gedeckt. Was heißt schon teil gedeckt? Wozu teil gedeckt? Das führt(e) doch genau zur Aufgabe des Gold-Standards. Denn wer Mehr aus Wenig machen will, beschränkt sich doch nicht und landet zwangsläufig beim Fiat ohne Limit, da wo wir gerade stehen. Jetzt will es keiner gewesen sein!
Bumerang hat geschrieben:...
... Fakt ist: NACHDEM A sein eigenes "Ladengeld" herausgegeben hat bestehen statt 4,90 nun insgesamt im Wert von 9,90 Ansprüche auf reale Güter.
das ist alles schön und gut! Nur musste ich als Privatmann nicht diese Gutscheine akzeptieren, oder gar in sie Investieren!! Heute schon!
Die alte Leier. Du sagst "Geld schöpfen kann nur die Zentralbank", ich sage "Falsch, 'Geld' kann durch Vorgänge in der Wirtschaft entstehen" ... und darauf kommt nix mehr außer einem "Ja, aber ..."
Dieses "aber" war jedoch in keiner Weise Gegenstand der Debatte.
Das so geschöpfte Tauschware als Geld, hat nicht allgemeine Gültigkeit, und kann deshalb nicht z.L der Anderen die nicht daran Teil nehemn geschöpft werden! Was ist daran nicht klar? Wen nich so einen Gutschein akzeptiere, dann ist dass mein persönliches Problem. Wenn ich als Letzter den einlösen will und nüscht mehr da ist, dann habe ich Pech! Die Anderen haben eine Währung die dadurch überhaupt nicht entwertet wurde!
Bumerang hat geschrieben:...
... ich sage nur, dass eine Täuschung im Gange ist.
...
Und ich sage nur, dass Du ebenfalls einer - anderen (!) - unterliegst.
Das ist zwangsläufig so! Einer muss falsch ligen smilie_11
Bumerang hat geschrieben:...
Nur nicht auf Kosten von Unbeteiligten, so wie mit Fiat möglich ist! Bargeldlos konnte man auch immer tauschen. Silber war genug da! Horten ist außerdem doch kontraproduktiv, wenn man das Geld anlegen kann! Man hortet doch nur wenn man nicht vertraut! Z.B. dass die Banknoten nicht mit genug Gold gedeckt sind!
Das klingt ja so, als wären die Zeitalter mit Metallgeld Äras gewesen, in denen tatsächlich Gerechtigkeit geherrscht hätte. Naja.
Ein Arsc.. ist ein Arsc.. egal mit welcher Währung er unterwegs ist! Daran kann die Währung nun wirklich nichts!
Und wenn Silber "genug" da war, fragt man sich was z.B. die ganzen Maßnahmen (gesetzliche Regelungen, Zölle etc.p.p.) zur Kontrolle des Silberabflusses etwa im England des 17. und 18. Jahrhunderts gewollt haben? Diese Parlamentarier, tststs ... Es war praktisch nie genug Bargeld vorhanden. Deswegen gab es ja Kreditgeld bis hinunter in den alltäglichen Bereich (das "Kerbholz" - ein in ganz Europa jahrundertelang verbreitetes Kreditinstrument - ist ein schönes Beispiel).
Klar hortet man das Geldaggregat von dem man sich größtmögliche Wertbeständigkeit erhofft. Mit den in dieser Beziehung instabileren Instrumenten (in erster Linie verbriefte Forderungen aller Art) wickelt man den Handel ab
Die Engländer hatten einen Handelsdefizit, deshalb floss das Silber weg! Das ist dann halt so! Ich kann nicht ohne Gegenwert importieren! Wenn ich mein Geld für tee verjuble, dann binich halt ohne. Dann muss ich halt Tee trinken! Die Opiumkriege sollte das Silber wieder zurückführen. Auch eine Art Export
Bumerang hat geschrieben:...
Bumerang hat geschrieben:...
Denn letztendlich kann die Geldmenge nicht mehr Wert sein als alle Güter (echte vermögen) sein.
...
Ist sie aber doch.
Solange man daran glaubt! ...
Hab ich was über die Lebensdauer gesagt? Nein. Und daher hat das nichts mit Glauben zu tun, sondern ist schlicht der "status quo".
Also gibst Du mir Recht? Schon das zweite Mal! Das ist verdächtig...
Ich habe fertig
Ich auch
Gruß

Bumerang
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Alan Greenspan: US Can Pay Any Debt It Has Because It Can Print Money To Pay It

Beitrag 07.01.2013, 22:24

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Bumerang
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Chinese hat geschrieben:@ Bumerang

Kannst du nicht etwas kürzer schreiben? Ich komm mit dem lesen nicht nach. Oder bekommst du als Schreiberling nach Anschlägen bezahlt? Ist jetzt nicht böse gemeint.

Die Chinesen kaufen doch schon kräftig Gold. Im Prinzip gibt es Gold progressiv bei jeder Bank oder die letzte Zeit direkt bei Einzelhandelsgeschäften. Der Boom hat sich privat zwar abgeschwächt, dies hängt jedoch mehr mit der Wirtschaftskrise zusammen. Ich denke das wird sich wieder verstärken.
Ich werde es versuchen. Ladon macht es mir aber nicht einfach! smilie_02

Wird es auch, denn am Ende wird nur noch Warengeld akzeptiert! Ob Gold, Öl oder Kondome smile_07
Gruß

Bumerang
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Beitrag 07.01.2013, 22:51

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AuCluster hat geschrieben:
Ladon hat geschrieben: Ich bin auch etwas verwirrt, was diese abstruse Theorie angeht, die Art des Geldes würde Kriege erschweren oder vereinfachen.
Die Theorien, die von Bumerang vorgetragen werden, habe ich (fast) alle schon mal irgendwo anders gelesen. Die Theorie mit den Kriegen und der Golddeckung z.B. hier:

http://silbergeld.biz/2011/09/die-konve ... wahrungen/

Weiterhin wird in Webseiten der Art www.silber-ist-super-klasse-und-steigt-auf-1000$.de häufig behauptet, dass der Korea- als auch der Vietnamkrieg unter einem Goldstandard niemals möglich gewesen wären. Da lobe ich mir doch SPON, Handelsblatt und die taz. Sie arbeiten immer noch mit einem Peer-Review-Verfahren (OK, vielleicht etwas zu stark).
Die Staatsverschuldung der USA stieg:

zwischen 1914 und 1918 (Erster Weltkrieg) von 2,9 Mrd. auf 14,5 Mrd $

zwischen 1939 und 1945 (Zweiter weltkrieg) von 43 Mrd. auf 258 Mrd. $

zwischen 1965 und 1975 (Vietnamkrieg) stieg von 320 auf 576 Mrd$

zwischen 2001 und heute (Krieg gegen den Terror) von 5,8 Bio auf 16,4 Bio $


In Vergleich dazu sank die Staatsverschuldung uwischen 1928nund 1930 von ca 17 auf 16 Mrd!


http://www.sgipt.org/politpsy/finanz/sc ... a/usa0.htm

Das kann natürlich Alles Zufall sein!

Zwar gab es bis zwischen 1913 und 1971 einen Goldstandard, doch war der Dollar nicht mehr voll durch Gold gedeckt. Außerdem wurde das Gold im Inland konfisziert. Seit dem wird der Goldpreis manipuliert. Bis 71 zwangsläufig, danach auch, um trotzdem die Stärke des Dollars zu demonstrieren.

Der Erste Schritt in Richtung Fiat wurde 1913 getan. So wurden die Kriege mit ungedeckten Dollars geführt.

Das Gleiche taten die Mittelmächte in Europa! Ungedeckte Geldscheine für den Krieg und Kriegsanleihen, wobei letztere marktkonform waren!
Gruß

Bumerang
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Beitrag 07.01.2013, 23:24

Chinese
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Bumerang hat geschrieben:
Chinese hat geschrieben:@ Bumerang

Kannst du nicht etwas kürzer schreiben? Ich komm mit dem lesen nicht nach. Oder bekommst du als Schreiberling nach Anschlägen bezahlt? Ist jetzt nicht böse gemeint.

Die Chinesen kaufen doch schon kräftig Gold. Im Prinzip gibt es Gold progressiv bei jeder Bank oder die letzte Zeit direkt bei Einzelhandelsgeschäften. Der Boom hat sich privat zwar abgeschwächt, dies hängt jedoch mehr mit der Wirtschaftskrise zusammen. Ich denke das wird sich wieder verstärken.
Ich werde es versuchen. Ladon macht es mir aber nicht einfach! smilie_02

Wird es auch, denn am Ende wird nur noch Warengeld akzeptiert! Ob Gold, Öl oder Kondome smile_07
Dafür habe ich auch ein gewisses Verständnis. Ich nehm's zurück.
»Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.« Albert Einstein

Beitrag 08.01.2013, 00:08

Geldsammler
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@Bumerang&Ladon: absolut OT,wie wäre es mit PN, wenn Ihr Euch totdiskutieren wollt? smilie_03 smilie_03 smilie_03
@ Silbersparer: gerade w e i l man gesetzliche Rentenansprüche nicht liquidieren kann, ist es wichtig sie bei der 10%-Regel mit anzusetzen! Sonst ist der geplante, erwartete, erhoffte Lebensstandard im Alter aber so was von futsch. Die Rente ist sische (aber nicht, dass man sich dafür noch was kaufen kann!).
EM als Rentenhebel! Und, wenn die Krise, wie von EU-Chefdiktator Barroso deklariert, sich doch nun in Wohlgefallen auflöst, dann gibt es wenigstens ein paar unverwüstliche, geprägte Metallscheiben für die Enkel.

Beitrag 08.01.2013, 07:09

Silbersparer
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Hallo Geldsammler, deinen Gedanken kann ich gut nachvollziehen.

Wenn ich meine Rentenansprüche betriebliche und gesetzlich kapitalisiere kommt eine hohe theoretische Zahl heraus.

Davon auch noch mal 10 % erhöht die Hürde nochmals. Von de Logik haste vollkommen Recht smilie_01 smilie_01

Beitrag 08.01.2013, 09:34

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Bumerang
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Geldsammler hat geschrieben:@Bumerang&Ladon: absolut OT,wie wäre es mit PN, wenn Ihr Euch totdiskutieren wollt? smilie_03 smilie_03 smilie_03
@ Silbersparer: gerade w e i l man gesetzliche Rentenansprüche nicht liquidieren kann, ist es wichtig sie bei der 10%-Regel mit anzusetzen! Sonst ist der geplante, erwartete, erhoffte Lebensstandard im Alter aber so was von futsch. Die Rente ist sische (aber nicht, dass man sich dafür noch was kaufen kann!).
EM als Rentenhebel! Und, wenn die Krise, wie von EU-Chefdiktator Barroso deklariert, sich doch nun in Wohlgefallen auflöst, dann gibt es wenigstens ein paar unverwüstliche, geprägte Metallscheiben für die Enkel.
Das ist nicht wirklich OT. Wenn auch nicht ausdrücklich erwähnt, geht es in unserer Diskussion doch gerade um das Vertrauen in das Metall. So würde (und auch tue) ich 90% des verfügbaren Geldes in EM, beim Ladon sind es wohl eher weniger. Aber das ist eine Vermutung! Als Mod hätte er doch schon längst ein OT gestoppt.

Insgesamt gesehen, ist es bei mir momentan 70% Immo (der bereits getilgter Anteil), was durch die weitere Tilgung aber steigen wird, und so viel EM kann ich nicht kontinuierlich kaufen) und 25% EM.

Ein Rest von ca 5% sind Rücklagen in Cash, und ein gestoppter betriebliche Altersvorsorgevertrag! Da eh Gehalstumwandlung, entschied ich mich das Geld lieber in die Tilgung zu setzen.

Keine KLV, RV, Fonds, Aktien, Staatsanleihen etc! Ob nun die Immo oder das EM mehr steigen werden, bleibt abzuwarten.

Ich denke, zu einem bestimmten Zeitpunkt werden Aktien und Aktienfonds wieder interessant werden, doch muss erst einmal ein Crash kommen! Damit meine ich nicht einen Rückgang des DAX und Dow, sei es auch um 40%, sondern DER (Währungs)Crash! Denn danach, werden die Karten komplett neu gemischt. Welche Aktien auf der Strecke bleiben, kann heute keiner sagen. Deshalb ist das Risiko zu groß!
Gruß

Bumerang
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Beitrag 08.01.2013, 09:48

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Ladon
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Bumerang hat geschrieben:... beim Ladon sind es wohl eher weniger. Aber das ist eine Vermutung! Als Mod hätte er doch schon längst ein OT gestoppt.
...
Genau. Eine Vermutung. Und warum postest Du sowas überhaupt?
DAS ist OT und wie schon häufig gesagt, sind überhaupt "Mutmaßungen" über die Lebensumstände anderer User im Forum unerwünscht. Danke für das Verständnis.

P.S.
Natürlich ist es insgesamt "off topic" gewesen - ich hab's zugelassen weil es am Anfang so erschien, als könnte es inhaltlich interessant werden, aber langsam und weil es vor allem offenbar einige stört, bitte jetzt mal die Kurve kriegen und "back to topic".
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Beitrag 08.01.2013, 10:00

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Finerus
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Bumerang hat geschrieben:
Ladon hat geschrieben:
Bumerang hat geschrieben:...
Offiziell konnte man bis 1971 die Dollarscheine in AU tauschen! Und zwar 35$:1OZ Das haben wohl zu viele getan. Durch die Wechselkurse der anderen Währungen, waren auch diese in Gold eintauschbar, also gedeckt! Ja viele (wenn nicht alle) sogar offiziell durch Gold gedeckt!
...
So ein Unsinn.

In Amerika gab es ein weit reichendes Goldbesitzverbot und Du schwadronierst davon, dass "Dollarscheine in AU tauschen" konnte. Völlig unrichtig. Lediglich andere Zentralbanken konnten ihre Dollarreserven (zumindest versprach man das) gegen monetäres Reservegold tauschen.
Das ist doch was komplett anderes als eine Golddeckung der "anderen" Währungen oder auch nur eine Goldbindung. Kurioser Weise gab es dann ja auch praktisch 2 Goldmärkte: Den zum "Goldpreis" in Dollar und Märkte in denen z.B. 20 Mark Goldstücke weit über diesem Materialpreis gehandelt wurden.
Tu' mir bitte einen Gefallen und prüf Deine Behauptungen mal, bevor Du sie postest. Das ist ja unglaublich, was Du da immer verbreitest.
Hat eine OZ Gold zwischen '34 und '71 35 Dollar nun gekostet oder nicht? Jetzt erklärst Du hier, dass bis 1971 kein Goldstandard herrschte? Nun gut, ist deine Position, die aber so ziemlich gegen alles was man so in offiziellen Quellen finden kann! Du darfst eine Andere Meinung als die offizielle haben, aber, ich nicht smilie_11.
Leicht ausfallend bist Du auch!
Die Feinunze Gold hat nicht 35 USD gekostet, jedenfalls nicht im Sinne eines Preises eines allen Marktteilnehmern offenstehenden Marktes. Bis 1971 bestand auch kein Goldstandard, vielmehr handelt es sich um einen Gold-Dollar-Standard höchst komplexer Wirkungsweise, das Bretton-Woods-System, kontrolliert und durchgesetzt unter anderem durch Weltbank und Internationalen Währungsfonds. In diesem System waren alle Währungen in festen, dennoch in engem Rahmen flexiblen Wechselkursen an den US-Dollar gebunden, der wiederum in einem festgelegten Tauschverhältnis von 35 Dollar je Feinunze Gold den "Anker" dieses Währungssystems darstellte.

Der Umtausch Dollarschein gegen Gold konnte so wie von Dir behauptet in eingeschränkter Weise nur vor dem Ersten Weltkrieg stattfinden. Die Golddeckung gaben die USA gezwungenermaßen im Jahr 1931 während der Großen Depression auf. Und das im Bretton-Woods-System festgelegte Tauschverhältnis von 35 Dollar je Feinunze Gold stellte ab Mitte 1944 im Grunde nur noch eine Verrechnungsgrundlage innerhalb des Währungssystems dar. Die Zentralbanken wurden verpflichtet, untereinander ihre Währungen gegen Gold im festgelegten Verhältnis zu tauschen. Wohl gemerkt: Zentralbanken untereinander. Keine Banken, Nichtbanken, Unternehmen, Privatleute oder andere Wirtschaftssubjekte, insbesondere auch nicht der Mann von der Straße mit der Dollarnote in der Hand...

Bumerang, ich finde, was Du da so nonchalant an Erklärungen anderer Diskussionsteilnehmer niederwalzt, verdient etwas mehr Anerkennung Deinerseits, denn nur dann kannst Du die gleiche Behandlung erwarten.

Deine weiteren ausschweifenden Anmerkungen, die zu mehr als 50% mit einem stumm dahingedonnerten Ausrufezeichen abschließen, stellen aus meiner Sicht eine trotzige Verteidigung bereits widerlegter Thesen und Vorstellungen dar. Ich frage mich, welchen Nutzen wir daraus ziehen sollen?
EU(R) ist tot, es leben CH(F), GB(P), DE(M), ...

Beitrag 08.01.2013, 10:25

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Finerus
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Bumerang hat geschrieben:
Geldsammler hat geschrieben:@Bumerang&Ladon: absolut OT,wie wäre es mit PN, wenn Ihr Euch totdiskutieren wollt? smilie_03 smilie_03 smilie_03
@ Silbersparer: gerade w e i l man gesetzliche Rentenansprüche nicht liquidieren kann, ist es wichtig sie bei der 10%-Regel mit anzusetzen! Sonst ist der geplante, erwartete, erhoffte Lebensstandard im Alter aber so was von futsch. Die Rente ist sische (aber nicht, dass man sich dafür noch was kaufen kann!).
EM als Rentenhebel! Und, wenn die Krise, wie von EU-Chefdiktator Barroso deklariert, sich doch nun in Wohlgefallen auflöst, dann gibt es wenigstens ein paar unverwüstliche, geprägte Metallscheiben für die Enkel.
Das ist nicht wirklich OT. Wenn auch nicht ausdrücklich erwähnt, geht es in unserer Diskussion doch gerade um das Vertrauen in das Metall. So würde (und auch tue) ich 90% des verfügbaren Geldes in EM, beim Ladon sind es wohl eher weniger. Aber das ist eine Vermutung! Als Mod hätte er doch schon längst ein OT gestoppt.

...
Ein Anteil von 90% EM am Gesamtvermögen erscheint mir persönlich zu hoch gegriffen. Die zumeist empfohlenen 5 bis 10% hört man durchgehend auch erst seit ein paar Jahren, denn zuvor hatte Gold eine eher untergeordnete Rolle bei der Vermögensanlage gespielt. Selbst die gerne angeführte Dreispeichenregel begnügt sich mit einem Anteil von 33%, weit weniger als die schon einem Aufruf zum "All-In" gleichkommende Marke von 90%.

Das heißt natürlich nicht, daß es nicht vorteilhaft gewesen wäre, z.B. ab der Jahrtausendwende einen hohen Anteil Edelmetalle zu halten. Rückblickend betrachtet, hätte man damit hohe Gewinne eingefahren. Aber auch mit einem eher einem Versicherungsinstrument entsprechenden 5-prozentigen Goldanteil wäre man gut gefahren.

Regelmäßige Anpassungen, also Zukäufe bei sinkenden EM-Kursen bzw. Verkäufe bei steigenden Kursen, sorgen zudem für Bewegung in dieser starren Betrachtungsweise. Wer sein Gold zu durchschnittlich 600$/oz über einen mehrjährigen Zeitraum erworben hat, der wird unter Umständen auch die Geduld aufbringen, seinen Bestand bei anziehenden, am Ende evtl. schon überhitzten Kursen auf lukrative Weise zu reduzieren.

Ich halte solch eine Form der "Bewirtschaftung" des EM-Bestands für risikoärmer als eine All-In-Strategie, bei der 90% des Vermögens dem Risiko eines Kursverfalls wie im Spätjahr 2008 ausgesetzt werden.
EU(R) ist tot, es leben CH(F), GB(P), DE(M), ...

Beitrag 08.01.2013, 10:26

Silbersparer
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@ Finerus

Diese Art des Diskussionstil kennen wir leider von Mr. Bommerang schon im Silber Forum.

Erst wird geschrieben Dollar konnten jederzeit zum festen Kurs von 35 USD gegen Gold getauscht werden.

Auf die Erwiderung dass dies nicht korrekt ist, werden zur Antwort nur die Teile kopiert, welche ins eigene Argumentationsbild passen. Die Erläuterungen die klar die Meinung des Posters unterstützt wird bei den Zitaten natürlich weggelassen.

Es wird dann komplett unglaubwürdig , wenn man auf der einen Seite die Erläuterungen von Ladon wegbügelt und dann 2 Posts weiter vom Goldbesitzverbot in den USA schreibt.

Was den nun?

Kann man 35 US Dollar gegen Gold tauschen oder nicht? Ein US Amerikaner bekam damals kein Gold für seine grünen Scheine. Es gab ja das Goldbesitzverbot! Somit ist die Aussage mit dem Goldstandard der USA nicht vollkommen korrekt (auch wenn Sie in den Medien so verbreitet wird). Finerus hat das ja gut erklärt.

Um zum Thema zurückzukommen.

Für mich ist es z.Bsp . relevant , wie sieht es aus, wenn ich 10 % meines Vermögens in Gold tausche. Darf ich das Gold behalten, längerfristig?

Beitrag 08.01.2013, 10:39

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Bumerang
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Finerus hat geschrieben:
Die Feinunze Gold hat nicht 35 USD gekostet, jedenfalls nicht im Sinne eines Preises eines allen Marktteilnehmern offenstehenden Marktes. Bis 1971 bestand auch kein Goldstandard, vielmehr handelt es sich um einen Gold-Dollar-Standard höchst komplexer Wirkungsweise, das Bretton-Woods-System, kontrolliert und durchgesetzt unter anderem durch Weltbank und Internationalen Währungsfonds. In diesem System waren alle Währungen in festen, dennoch in engem Rahmen flexiblen Wechselkursen an den US-Dollar gebunden, der wiederum in einem festgelegten Tauschverhältnis von 35 Dollar je Feinunze Gold den "Anker" dieses Währungssystems darstellte.

Der Umtausch Dollarschein gegen Gold konnte so wie von Dir behauptet in eingeschränkter Weise nur vor dem Ersten Weltkrieg stattfinden. Die Golddeckung gaben die USA gezwungenermaßen im Jahr 1931 während der Großen Depression auf. Und das im Bretton-Woods-System festgelegte Tauschverhältnis von 35 Dollar je Feinunze Gold stellte ab Mitte 1944 im Grunde nur noch eine Verrechnungsgrundlage innerhalb des Währungssystems dar. Die Zentralbanken wurden verpflichtet, untereinander ihre Währungen gegen Gold im festgelegten Verhältnis zu tauschen. Wohl gemerkt: Zentralbanken untereinander. Keine Banken, Nichtbanken, Unternehmen, Privatleute oder andere Wirtschaftssubjekte, insbesondere auch nicht der Mann von der Straße mit der Dollarnote in der Hand...
Ob man das als Gold-Standard, Gold-Dollar-Standard, Bretton-Woods oder sonst wie nennt, war offensichtlich Gold als Anker notwendig, und zwar zu einem festgelegten Kurs, sonst hätte es das System nicht gegeben.

Es ist völlig irrelevant, ob der Privatman Gold offiziell haben dürfte oder nicht! Er hat es de facto gehabt, und auch gehandelt! In der BRD war nach 1955 der Goldbesitz wieder erlaubt.

Relevant sind gerade die Zentralbanken! Denn die bestimmen die Währung. es ging nicht nur um die Teilnehmer am System sondern auch um die Anderen, außerhalb des Systems, die an der Golddeckung glaubten!

"Im System von Bretton Woods waren keine Deckungsvorschriften für den Geldumlauf vorgesehen, was einen wesentlichen Unterschied zum System der Goldwährung darstellt. Darüber hinaus gab es keinen Geldmengen-Preis-Mechanismus um Zahlungsbilanzungleichgewichte zu beseitigen. Auf diese Weise war es den Ländern möglich, eine Geldpolitik ohne Rücksicht auf die eigenen Währungsreserven zu betreiben.
"
http://de.wikipedia.org/wiki/Bretton-Wo ... swirkungen

Das ist das Problem des Systems gewesen. Der Krieg hatte bereits zur Verschuldung der Staaten geführt. Das Defizit trieb aber die Ausgaben in die Höhe.
Es blieb ihnen aber nichts übrig, als die Golddeckung, sonst hätte es weiterhin eine Hyperinflation gegeben.
Die Goldbindung musste schließlich aufgegeben werden. Es gab aber eine .

Ob nun 1971 oder 1913, ist es eigentlich irrelevant. Mir ging es darum, dass FIAT-die letzte Phase einer zuvor gedeckten Währung ist. Sozusagen die Stufe vor der Supernova, also der Währungsexplosion. Nicht deren Lösung!
Gruß

Bumerang
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Beitrag 08.01.2013, 10:44

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Bumerang
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Ladon hat geschrieben:
Bumerang hat geschrieben:... beim Ladon sind es wohl eher weniger. Aber das ist eine Vermutung! Als Mod hätte er doch schon längst ein OT gestoppt.
...
Genau. Eine Vermutung. Und warum postest Du sowas überhaupt?
DAS ist OT und wie schon häufig gesagt, sind überhaupt "Mutmaßungen" über die Lebensumstände anderer User im Forum unerwünscht. Danke für das Verständnis.
Es ging mir nicht um die Lebensumstände, sondern um die Sichtweise, aber auf Alle Fälle smilie_13 dafür.
Gruß

Bumerang
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Beitrag 08.01.2013, 11:02

lifesgood
Bumerang hat geschrieben: So würde (und auch tue) ich 90% des verfügbaren Geldes in EM, beim Ladon sind es wohl eher weniger. Aber das ist eine Vermutung! Als Mod hätte er doch schon längst ein OT gestoppt.
... diejenigen die schon ein paar Jährchen hier sind, erinnern sich noch an Ladons Aussagen vom "Goldsparbuch", also lieber Münzen gekauft, als aufs Sparbuch gelegt.

90% des verfügbaren Geldes mag in Ordnung sein. 90% des Gesamtvermögens in Edelmetallen ist definitiv zu viel.

Ich selbst bin mit gut 50% (durch die Steigerungen der letzten Jahre) dabei und das erscheint mir eigentlich schon zu hoch. Aber die Alternativen sind in den letzten beiden Jahren preislich explodiert, also lasse ich es mal, wie es ist.

lifesgood

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