Was tun mit Gold bei Hyperinflation?

Diskussion zum Thema Investieren in Goldmünzen oder Goldbarren, Vorteile und Risiken, Medien-Hype oder sicherer Hafen

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Beitrag 27.05.2012, 20:33

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Ken.Guru
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@Sapnovela
ich hätte wohl den "ironiebutton" betrffs milionär mit zur verfügung stellen sollen. die frage danach wieviel die million an kaufkraft darstellt ist wohl eh obsolet. ich hab noch ein paar scheinchen aus der zeit. ich wäre damit wohl zu der zeit millionär gewesen.
iss doch mal was fürs ego sich millionär zu nennen. also auf dann mit hollande und den eurobonds, ich gönne jedem seine milliönchen. smilie_21

Beitrag 27.05.2012, 20:53

tobi-nb
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Datenreisender hat geschrieben:
tobi-nb hat geschrieben:Ich glaube die Zeiten sind vorbei bzw. gab es sie nie, in denen man heute sein Gold/Geld unters Kopfkissen packt, 50 Jahre später wieder rausholt, und reich ist.
Habe ich das denn behauptet?
Nee.

Beitrag 27.05.2012, 21:00

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Onepiece
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Ich denke mal, man sollte 2 Sachen getrennt voneinander betrachten:

1) Gold als WertSPEICHER/-ERHALT: Das wird Gold m.E. immer sein. Oder zumindest noch ein paar Jährchen, weil es viele Leute gibt, die Gold für wertvoll halten :)
Damit kann Gold in gewissem Maße zu einem Erhalt der Kaufkraft beitragen, bzw. den "Reichtum" bewahren.

2) Gold als "Reichmacher": Jein. Wie jedes andere Gut auch, so ist auch Gold in dieser Hinsicht ein Spekulationsobjekt. Dass man für ne Unze ein Haus bekommt kann durchaus möglich sein, aber weniger, weil Gold so toll und wertvoll ist, sondern, weil der Hausbesitzer durch andere Gründe gezwungen ist, sein Haus zu veräußern. Das können geplatze Hauskredite sein oder auch anderes, es gibt ja nix, was es nich gibt.

Dass man 2) dann auch mit anderen Tauschgegenständen durchspielen könnte, dürfte einleuchten.

Beitrag 28.05.2012, 09:46

Fata.Sibyllina
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Aus meiner Sicht erklärt sich die spektakuläre Aufwertung des Goldpreises während der letzen Dekade durch den Verlust einer der wichtigsten Geldfunktionen - die von Onepiece erwähnte Wertaufbewahrungsfunktion - aller gängigen staatlichen FIAT-Währungen. Immer mehr Wirtschaftsakteure sind offenkundig der Ansicht, dass geldsystembedingt - durch Zinseszinslast und Schuldenberge - "Papiergeld" lediglich liquides Mittel ist, um die Ausgaben im Hier und Jetzt zu bestreiten. Wer Rentabilität - dazu zähle ich auch reinen Werterhalt! - anstrebt, ist mit Sachanlagen besser gestellt. Dies ist hier ja auch schon ausführlich diskutiert worden!
Was die Spekulation auf den "schnellen Reichtum durch Gold" angeht: Grundsätzlich glaube ich, dass die - offensichtlich politisch erwünschte, da rechtlich und steuerlich begünstigte!! - Spekulation auf den "schnellen Reichtum" durch Kapitalanlage eine Wurzel des Übels ist: Ich halte die Bevorzugung des volkswirtschaftlichen Produktionsfaktors 'Kapital' vor 'Arbeit' und 'Boden' für den politischen und sozialen Kardinalfehler. Ein "Weiter so" steht aber vor dem Aus, weil der Arbeitsmarkt "brennt" und der Kapitalmarkt "spinnt" und der Bürger verunsichert und orientierungslos ist. Sollte eine krisenhafte Zuspitzung - wie Schulden-/Guthabensaldierung oder Hyperinflation - erfolgen, wird der Machtkampf zwischen arbeitender (oder vom Arbeitsmarkt bereits abgeschnittener) Bevölkerung und Finanzoligarchie offen eskalieren, und beide Seiten haben Anderes im Fokus als Gold! Die Zettelwirtschaft hat kein Interesse daran, dass ein potenzieller Kunde durch Besitz harter Vermögensgegenstände eine gewisse Unabhängigkeit von ihr genießt. Und die Masse der Bevölkerung wird dem individuellen Reichtum gegenüber bereits heute zunehmend intoleranter und pocht auf Teilhabe! Zudem zerrt nicht zuletzt auch der ESM letztendlich am Eigentumsrecht, und finanzielle Repression gilt derzeit als probates Heilmittel! Fazit: Wer nicht "too-big-too-fail" ist, wird unvermeidbar ärmer, da alle (macht-)politischen Akteure auf sein Vermögen und Potenzial abzielen!
Man ist, glaube ich, gut beraten, wenn man eine volkswirtschaftliche Gesundung anstrebt, also ein Geldsystem mit intakten Geldfunktionen und eine ausgewogene Volkswirtschaft mit vielen gesunden kleineren und mittelgroßen Akteuren, sowohl bei den Unternehmen, als auch bei den privaten Haushalten. Somit wäre eine Kapitalrendite durch die Kopplung an die Realwirtschaft "geerdet". Wer sich quasi als letzter in dieser maroden Oligarchie noch schnell bereichern will - denn die Ernte ist aus meiner Sicht bereits eingefahren!! - wird wahrscheinlich leer ausgehen! smilie_13
Trotzdem hoffe natürlich auch ich, dass ich durch EM etwas materielle Sicherheit und Unabhängigkeit in die Zukunft retten kann, und das wünsche ich auch allen hier im Forum! An eine Eskalation à la "Straßenzug für 1 Unze" glaube ich aber nicht, eher an ein schleichendes Auspressen und Dahinsiechen... Preise, Abgaben und Steuern weiter rauf, Löhne, Produktqualität, Ansprüche und Rechte weiter runter, und als Trostpflaster öffentlich zelebrierte Selbstaufwertung als "Exportweltmeister", "Papst", "Gutmensch", "Karrierevollweib", etc. smilie_17
Sapere aude, incipe!

Beitrag 28.05.2012, 10:13

capazo
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tauschen wie in film "waterworld"?smilie_02
oder wie jetzt in griechenland?

http://www.youtube.com/watch?v=S0HKbctGJug

es stimmt schon,es gibt unter uns wenige menschen die damals 1923 gelebt haben ;)
die geschichten sind nicht erfunden:
http://www.youtube.com/watch?v=b8Q5gtMFaTg

wenn der opa nur wußte... smilie_08

Beitrag 28.05.2012, 13:00

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Goldmärker
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sollte es bei einer währungsreform wieder zu einer art zwangshypothek auf immobilien gibt, wird es genug leute geben dir ihr frisch gebautes häuschen abzahlen müssen & dazu noch die zwangshypothek wird die menschen reihenweise in den ruin treiben & wer bekommt dann das haus? der gläubiger der der das geld vorgeschoben hat. also in erster linie die banken. aber was sollen die banken mit sagen wir mal 100.00 häusern die alle nicht mehr abbezahlt werden? sie suchen händeringend nach leuten die ihnen die immobilien abkaufen. auch ein leerstehendes haus kostet nämlich gelt! und je länger die krise dauert, je zwingender wird es für die banken immobilien in geld umzuwnadeln. und sollte es soweit kommen ist es sicher auch möglich ein ganzes haus für ein paar unzen gold zu kaufen, was heute undenkbar erscheint.

Beitrag 28.05.2012, 14:00

tobi-nb
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Goldmärker hat geschrieben:sollte es bei einer währungsreform wieder zu einer art zwangshypothek auf immobilien gibt, wird es genug leute geben dir ihr frisch gebautes häuschen abzahlen müssen & dazu noch die zwangshypothek wird die menschen reihenweise in den ruin treiben & wer bekommt dann das haus? der gläubiger der der das geld vorgeschoben hat. also in erster linie die banken. aber was sollen die banken mit sagen wir mal 100.00 häusern die alle nicht mehr abbezahlt werden? sie suchen händeringend nach leuten die ihnen die immobilien abkaufen. auch ein leerstehendes haus kostet nämlich gelt! und je länger die krise dauert, je zwingender wird es für die banken immobilien in geld umzuwnadeln. und sollte es soweit kommen ist es sicher auch möglich ein ganzes haus für ein paar unzen gold zu kaufen, was heute undenkbar erscheint.
Also ganz konkret:

Ich kaufe morgen 5 Unzen Gold für 6.500EUR, 4 viertel Unzen Gold für 1.500 EUR und
leg sie in meinen Safe.
Mein Nachbar unterschreibt morgen einen 250.000EUR Kredit bei der Hypovereinsbank und kauft sich in nem B-Plan Wohnpark nen EFH (schön mit Garten und Schaukel für seine beiden Kinder).

Am 24.03.2013 kündigt die EU den EURO auf, und wir bekommen die D-Mark zum Kurs von 1:25 zurück (1DM für 25 EURO)
Zur Sicherung der DM gegen die neue Weltwährung Renminbi wird das Haus meines Nachbarn mit 10% Zwangshypothek belastet. Der kann daraufhin seinen Kredit nicht mehr bedienen, und die Hypovereinsbank verkauft den Kredit an die russische "wir zocken alle ab Bank" und die verlangt sofort den gesamten Kredit auf einmal.
Was mein Nachbar nat. nicht leisten kann. Also Zwangsvollstreckung! Aber da die Zwangsvollstreckungen explodieren, will keiner das Haus haben. Die neue Bank einigt sich daraufhin mit meinem Nachbarn, das ihm das Haus zwar nicht mehr gehört, er jedoch solange drin wohnen kann, (nat. gegen eine Horrormiete) bis sich ein Käufer findet.

Mittlerweile haben wir Herbst 2013, und meine Stunde hat geschlagen. Ich nehme meine 5 Unzen Gold, (die natürlich immer noch 5Unzen wert sind (Weil eine Unze ist ja eine Unze) gehe zur russischen Abzockerbank haue die Unzen auf den Tisch (selbstverst. mit Baumwollhandschuhen, um die Bankhandelsfähigkeit nicht zu beeinträchtigen) und zack das Haus gehört mir.

Dann nehme ich eine viertel Unze für den Notar, eine für die neue Grundstückssteuer und mit einer löse ich die Zwanghypothek auf. Dann fahr ich zu meinem neuen Haus, schmeisse meinen ExNachbar raus, schubs die Kinder von der Schaukel, und trink erstmal nen Kühles Blondes. Und weil mir mein Nachbar leid tut, bekommt er die 4. viertel Unze.


Passt das in etwa?

Beitrag 28.05.2012, 14:42

Mensch
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Passt das in etwa?
Ich glaube nicht. Und ich glaube, dass hier viel vermischt wird. Es ging ja um den Fall der Hyperinflation. In vielen ländlichen Gegenden hat die Hyprinflation den Leuten so gut wie nichts ausgemacht. Aus einem einfachen Grund: Sie hatten kaum Geld. Die Leute waren Selbstversorger. Das Essen kam vom Feld und von der Weide und das Holz zum Heizen aus dem Wald. Das Haus wurde von der Dorfgemeinschaft gebaut. Was das Ganze zu einer bestimmten Zeit in Papiergeld wert war hat gar niemanden interessiert. Alles was die Leute hatten hatte Wert an sich.

Sachwerte halten ihren Wert während einer Inflationskrise und haben ihn auch noch danach. Ich sehe also keinen Grund warum man Sachwerte (wie z.B. Gold (auch wenn es kein Wert an sich ist, sondern einen vereinbarten Wert hat)) nicht nutzen können sollte um sein Vermögen darin zu speichern und auch keinen Grund warum man damit nicht während einer Inflationskrise tauschen können sollte ...
Noch unangenehmer faende ich es, heute fuer knapp 1300 Euros ne Unze Gold zu kaufen, um die dann morgen gegen ne Buechse Raviolis zu tauschen.
Das ist natürlich Quatsch. Aber ich könnte mir sehr gut vorstellen eine Unze Silber während einer Krise gegen eine Palette Ravilo zu tauschen und ebenso gut eine Unze Silber nach der Krise gegen neues Geld zu tauschen und mir damit eine Palette Ravioli zu kaufen. Wenn es während einer Krise auch nichts mehr zu essen gibt, dann habe ich natürlich noch größere Probleme. Dass es zu einer Hyperinflation kommt glaube ich im Übrigen auch nicht, aber die von der Inflation ermöglichte "financial repression" ist in vollem Gange...

Grüße,
Mensch

Beitrag 28.05.2012, 14:54

tobi-nb
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Mensch hat geschrieben:Ich sehe also keinen Grund warum man Sachwerte (wie z.B. Gold (auch wenn es kein Wert an sich ist, sondern einen vereinbarten Wert hat)) nicht nutzen können sollte um sein Vermögen darin zu speichern und auch keinen Grund warum man damit nicht während einer Inflationskrise tauschen können sollte ...
Dagegen spricht auch nichts. Die Frage ist: Warum ist NUR Gold dafür geeignet, und rechfertigt diese Einstellung den Kauf von Gold zum aktuellen Preis.

Möglicherweise speichert man zuwenig Vermögen in einer Unze Gold bei 1.300 EUR, weil der Kurs total überzogen ist?

Beitrag 28.05.2012, 15:25

Mensch
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Ich finde auch nicht, dass nur Gold dazu geeignet sein soll, absolut nicht. Ich denke nur, dass Gold u.a. gut dazu geeignet ist. Immobilien, Grundstücke, Aktien, andere Edelmetalle und viele andere Sachwerte sehe ich aber als genauso wichtig an.

Bei dem Preis stimme ich dir zu. Das ist bedenkenswert. Auf den ersten Blick sind z.B. Aktien zur Zeit viel billiger als Gold. Viele Leute sehen Gold allerdings auch jetzt immer noch als stark unterbewertet an. Ob das stimmt, wird man wohl erst in ein paar Jahren wissen...

Ein dickes Sparkonto oder eine Lebensversicherung die hauptsächlich mit (europäischen) Staatsanleihen arbeitet, sind aber mit Sicherheit zur Zeit keine gute Idee...

Beitrag 28.05.2012, 17:51

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Onepiece
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Kurz OT: Vorhin kam mir bei alle den "Horrorszenarien" eine durchaus unschöne Überlegung in den Kopf. Es wird ja immer zu den "Sachwerten" geraten, was auch ich unterstütze. Dabei werden auch immer Aktien von (soliden) Unternehmen genannt, quasi die Beteiligung am "Sachwert Unternehmen". Soweit so klar. Ich bin auch ein großer Freund von Aktien, weil ich dies für die (neben Gold) beste Anlageklasse halte, da man - in meinem Ideal^^ - damit punktuelle subjetiv sinnvolles Wirtschaften unterstützen kann.

Was mich jetzt nachdenklich gemacht hat: Wenn man überlegt, was ich "in der Hand halte", so ist dies nicht mehr als die Aktienaufstellung online in meinem PC oder bestenfalls ein Ausgedrucktes PDF, das mir den Kauf der Aktie zu einem bestimmten Kurs an einem bestimmten Tag, usw. nennt. LETZTLICH ALSO NUR PAPIER!
Und genau da kommt meine Frage (verbunden mit der tiefen Verunsicherung gegenüber allem, was sich "Bank", "Staat", "Garantie", o.ä. nennt: Wer garantiert mir, dass sich Bank, Staat, etc. an die elektronische Aufstellung meines PCs oder mein ausgedrucktes PDF halten? Ich bin kein Fatalist und denke, dass man arbeiten sollte, um zu leben und nciht umgekehrt, aber das wurmt mich doch ein wenig, da ich, gelinde gesagt, unseren "da oben" alles zutraue...

Hat sich darüber vllt. mal jemand Gedanken gemacht?

---

@Mensch: Dein Vergleich stimmt zwar, nicht aber die heutige Relation. Wer ist denn, gemessen an der Gesamtbev., heute noch "Selbstversorger"? Selbst viele Bauern machen (u.a. durch Biogas u.ä.) kaum noch etwas, was mit Substitutionswirtschaft benannt werden könnte... Daher wäre ich da vorsichtig.

Die Gold-Unze für ein Haus-Geschichte halte ich nicht für unmöglich, aber für eher unwahrscheinlich. Dazu müsste die Nachfrage nach Gold in einem Maße explodieren, das selbst ich mir nicht vorstellen kann (und mag, weil die begleitenden Konsequenzen wirklich dramatisch wären...)

Ob 1300€ gerechtfertigt sind? Schon oft hab ich mich gefragt, was denn eine "faire" Bewertung wäre. Eine Möglichkeit wäre aus meiner Sicht, wenn man sich anschauen würde, wie der "Preis für Gold in Arbeitsstunden" ist. Dazu könnte man, wenn es die Datenlage irgendwie hergibt und man die nötigen historischen Quellen findet, schön darlegen, ob die Assets heutzutage "billig" oder "überzogen teuer" sind. Sicher, da sind viele Faktoren unberücksichtigt, aber für einen näherungsweisen Vergleich scheint mir das doch am probatesten, weil man viele Manipulationen ausblendet, bzw. ihrer Relation zur Arbeit entsprechend miteinbezieht...

Beitrag 28.05.2012, 20:19

Mensch
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Wer garantiert mir, dass sich Bank, Staat, etc. an die elektronische Aufstellung meines PCs oder mein ausgedrucktes PDF halten?
Da gilt es natürlich festzustellen mit welchem Szenario man rechnet. Geht man von einem Totalzusammenbruch des Systems und von einem nachfolgenden totalitären Regime o.ä. aus, dann garantiert einem das niemand. Rechnet man aber nur mit einer financial repression, also einer Entschuldung des Staates mittels Inflation, wie z.B. in den USA nach WWII geschehen, dann bleibt das (politische) System intakt. Deine Sachwerte tastet also niemand an und dein Geld wird dir (nur) indirekt enteignet.
@Mensch: Dein Vergleich stimmt zwar, nicht aber die heutige Relation. Wer ist denn, gemessen an der Gesamtbev., heute noch "Selbstversorger"? Selbst viele Bauern machen (u.a. durch Biogas u.ä.) kaum noch etwas, was mit Substitutionswirtschaft benannt werden könnte... Daher wäre ich da vorsichtig.
Laut einem Freund bei der Landwirtschaftskammer kann sich Deutschland mit Fleisch, Getreide, Obst und Gemüse selbst versorgen. Privatleute können das indes natürlich kaum noch. Es dürfte aber trotzdem sichergestellt sein, dass man in Deutschland genug für alle produzieren kann. Herrscht Hyperinflation will sich das natürlich kein Hersteller mit Geld bezahlen lassen, d.h. man braucht irgendetwas das auch in solchen Zeiten Wert hat. An solch ein Szenario glaube ich persönlich aber w.g. nicht.
Ob 1300€ gerechtfertigt sind? Schon oft hab ich mich gefragt, was denn eine "faire" Bewertung wäre. Eine Möglichkeit wäre aus meiner Sicht, wenn man sich anschauen würde, wie der "Preis für Gold in Arbeitsstunden" ist. Dazu könnte man, wenn es die Datenlage irgendwie hergibt und man die nötigen historischen Quellen findet, schön darlegen, ob die Assets heutzutage "billig" oder "überzogen teuer" sind. Sicher, da sind viele Faktoren unberücksichtigt, aber für einen näherungsweisen Vergleich scheint mir das doch am probatesten, weil man viele Manipulationen ausblendet, bzw. ihrer Relation zur Arbeit entsprechend miteinbezieht...
Ich hab' letztlich irgendwo gelesen, dass die Erschließung, Förderung und letztlich Produktion einer Unze Gold heutzutage rund $1000 kostet. Fällt der Preis darunter würde also keine Mine mehr Gold produzieren, sich das Angebot verknappen und der Preis wieder darüber steigen. Ich kann aber nicht mehr belegen wo ich das gelesen habe und wie vertrauenswürdig die Quelle war. Diese Argumentation folgte aber auch deinem Ansatz der Produktions- (darin enthalten Arbeits-)kosten von Gold. Somit ließe sich zumindest eine Art untere Schranke für den Preis ermitteln.

Beitrag 28.05.2012, 21:06

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enderlin5
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Onepiece hat geschrieben:Was mich jetzt nachdenklich gemacht hat: Wenn man überlegt, was ich "in der Hand halte", so ist dies nicht mehr als die Aktienaufstellung online in meinem PC oder bestenfalls ein Ausgedrucktes PDF, das mir den Kauf der Aktie zu einem bestimmten Kurs an einem bestimmten Tag, usw. nennt. LETZTLICH ALSO NUR PAPIER
Wenn du die Aktien physisch hast, zuhause oder im Schließfach ist alles ganz gut. Auch eine Streifbandverwahrung dürfte sicher sein, da die Aktien dir unmittelbar und eindeutig zugeordnet sind. In jedem anderen Fall ist es zumindest beruhigend, wenn du Stimmrecht auf den Aktien hast und dieses auch wahrnimmst. Hast du kein Stimmrecht, würde ich davon ausgehen, dass deine Aktien weiterverkauft und weiterverliehen sind, vermutlich sogar mehrfach, und dir die Bank nur den Wert der Aktien anrechnet. Die Wahrscheinlichkeit, dass DU im Fall der Fälle dann die Aktien erhältst, halte ich persönlich für gering.

In diesen angespannten Zeiten würde ich persönlich den Aufpreis einer Streifbandverwahrung lieber in Kauf nehmen.

Beitrag 28.05.2012, 21:18

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Sapnovela
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Zuletzt geändert von Sapnovela am 25.05.2013, 14:45, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 28.05.2012, 21:40

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MaciejP
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tobi-nb hat geschrieben:Dagegen spricht auch nichts. Die Frage ist: Warum ist NUR Gold dafür geeignet, und rechfertigt diese Einstellung den Kauf von Gold zum aktuellen Preis.
Auch aus meiner Sicht ist Gold nicht der einzige Wertspeicher. Gold (wie auch Silber!) haben aber den entscheidenden Vorteil, dass sie leicht erhältlich und transportierbar sind, nicht vergehen sowie eine relativ hohe Wertdichte haben. Immobilien/Grundstücke sind vermutlich ebenfalls ein guter Wertspeicher, nur sind die in der Regel zu teuer (für mich zumindest), brauchen regelmäßige Wartung/Pflege, ggf. auch Schutz vor dem Zutritt Fremder und man kann sie auch nicht mal eben mitnehmen, z.B. wenn man umzieht.

Die idealste Anlageform für Krisenzeiten oder das Alter wären vermutlich die Dinge, die man täglich braucht, also Nahrungsmittel, Strom, Wasser, etc. Leider ist die langjährige Aufbewahrung da nicht so ohne weiteres möglich. Wenn man sein Vermögen nicht für eine bevorstehende Krise in den nächsten Monaten/Jahren anlegt, sondern bspw. als Altersvorsorge, dann fallen Raviolidosen, Batterien oder Wassertanks eben auch weg.

Über Staatsanleihen oder Festgeldkonton brauchen wir in Anbetracht der aktuellen Finanzkrise als sichere Anlageform wohl nicht reden. Wenn man das also alles miteinander abwägt, dann sind m.E. Gold und Silber die praktischsten dauerhaften Wertspeicher, selbst wenn man damit rechnen muss, dass sie mit der Zeit weniger Wert werden, als man aktuell dafür bezahlt hat.
Möglicherweise speichert man zuwenig Vermögen in einer Unze Gold bei 1.300 EUR, weil der Kurs total überzogen ist?
Sehr guter Punkt! Es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte, dass man für Gold mehr bezahlt, als sein eigentlicher Wert beträgt. Es tönt von allen Seiten, Gold sei unterbewertet, der Goldpreis wird gedrückt, etc. Je mehr ich mich mit dem Goldpreis beschäftige und Zahlen aus der Geschichte versuche auf die heutige Situation hochzurechnen, desto mehr komme ich zur Überzeugung, Gold ist momentan tatsächlich überbewertet! Da mögen falsche Annahmen dahinter stecken, ich bin Naturwissenschaftler, kein Wirtschaftswissenschaftler, deshalb kann ich nur mit den vorhandenen Zahlen rechnen und ideale Zusammenhänge zugrunde legen. (Und deshalb sehe ich genannte Gründe wie die Produktionskosten auch etwas kritisch. Die Milchbauern protestieren auch ständig, weil sich die Milchkosten anscheinend nach dem Handel und nicht, wie man eigentlich annehmen müsste, nach dem Erzeuger richten.)

Meiner ganz persönlichen Ansicht nach, dürfte der reale Goldwert pro Unze momentan bei irgendwo zwischen 500 und 800 EUR liegen bzw. ich gehe davon aus, der Goldpreis sinkt langfristig auf nicht weniger als ein Viertel seines heutigen Preises. Trotzdem lege ich mein Geld heute auch in Gold und Silber an. Warum? Aus genau den oben genannten Gründen, weil ich bisher noch keine Anlageform gefunden habe, die ich langfristig für sicherer und beständiger als Gold und Silber halte.

Beitrag 28.05.2012, 22:37

tobi-nb
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MaciejP hat geschrieben:Die idealste Anlageform das Alter wären vermutlich die Dinge, die man täglich braucht,
Die Großeltern einer Bekannten sind mit 75 ins Altenheim "abgeschoben" worden. 3.000EUR pP und Monat. "Hach, so eine schöne Einrichtung, hier könnt ihr alles machen usw.usw.
3.000 EUR und das Pflegepersonal hat die Alten genauso scheisse behandelt, wie nen Hartz 4ler.
Und die Kinder konnten (wollten) die Alten nicht im Haus aufnehmen. Gründe dafür haben sie 1000e gefunden, aber am Ende wars schlicht und ergreifend das Streben der Alten nach immer mehr Vermögen, verbunden mit dem Abschieben der Kinder in 12hKitas , Ganztagsschulen und Internat, was bei den Kindern einen prägenden (egoistischen) Eindruck hinterlassen hat.

Geld spielt für den normalen Mittelschichtler im Alter keine Rolle. Keiner will die Alten haben, und keinen interessiert's wie sie dahinvegetieren.
Entweder man ist richtig reich, oder richtig berühmt und erhält damit noch soetwas wie Respekt, ansonsten ist man am Arsch.
Ist zwar stark überspitzt und verallgemeinert, aber nicht weit weg von der Realität.
Und wenn man dann tot ist, verhökert der Nachwuchs die tolle Münzsammlung für die Hälfte des Anschaffungspreises, weil den KMS BRD von 1995 in Stgl keine Sau mehr haben will.

Ich hab's bereits geschrieben: die beste Altersvorsorge sind viele Kinder und die gut ausgebildet.
Dazu bescheiden und anspruchslos bleiben. Dann eine Arbeit, bei der man anstatt mehr Geld für Gold, mehr Zeit für seine Kinder bekommt.

Und abschließend, lieber das Steak und die Eier beim Biobauern für viel Kohle, als ne Goldmünze und Fastoodfraß beim Discounter.

Und wenn man dann noch den Mut hat: lieber häufige Sport- und Gesundheitschecks, als häufige Inspektionen beim 5er BMW.

Abschließend etwas Lebensfreude und sich von der ständigen negativen Panik- und Angsthetze nicht verrückt machen lassen.

Wie heisst's so schön:
Von 20-50 opfert man seine Gesundheit, um Geld zu verdienen, um dann von 50-70 das Geld zu nehmen, um die Gesundheit wiederzuerlangen.

Um das zusammenzufassen:
MaciejP hat geschrieben:Die idealste Anlageform das Alter wären vermutlich die Dinge, die man täglich braucht,
Die beste Altersvorsorge ist die eigene Gesundheit, die Bildung und das Familienbewußtsein der Kinder. (idealerweise in nem Mehrgenerationenhaus)
Und danach ein paar Unzen Gold.

Beitrag 28.05.2012, 23:09

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Goldmärker
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wenn die krise nur lange genug dauert fallen auch die häuserpreise! ein haus kostet geld auch wenn es leer steht. das müssen die banken zahlen & je länger die in eine immobilie reinbuttern die nur leer steht & geld kostet, desto eher sind sie auch bereit diese zu einem bruchteil des ehemaligen wertes abzustoßen!

In Detroit kosten Häuser nur noch einen Dollar
http://www.welt.de/finanzen/immobilien/ ... ollar.html

Beitrag 28.05.2012, 23:30

MapleHF
tobi-nb hat geschrieben:
MaciejP hat geschrieben:Die idealste Anlageform das Alter wären vermutlich die Dinge, die man täglich braucht,
Die Großeltern einer Bekannten sind mit 75 ins Altenheim "abgeschoben" worden. 3.000EUR pP und Monat. "Hach, so eine schöne Einrichtung, hier könnt ihr alles machen usw.usw.
3.000 EUR und das Pflegepersonal hat die Alten genauso scheisse behandelt, wie nen Hartz 4ler.
Und die Kinder konnten (wollten) die Alten nicht im Haus aufnehmen. Gründe dafür haben sie 1000e gefunden, aber am Ende wars schlicht und ergreifend das Streben der Alten nach immer mehr Vermögen, verbunden mit dem Abschieben der Kinder in 12hKitas , Ganztagsschulen und Internat, was bei den Kindern einen prägenden (egoistischen) Eindruck hinterlassen hat.

Geld spielt für den normalen Mittelschichtler im Alter keine Rolle. Keiner will die Alten haben, und keinen interessiert's wie sie dahinvegetieren.
Entweder man ist richtig reich, oder richtig berühmt und erhält damit noch soetwas wie Respekt, ansonsten ist man am Arsch.
Ist zwar stark überspitzt und verallgemeinert, aber nicht weit weg von der Realität.
Und wenn man dann tot ist, verhökert der Nachwuchs die tolle Münzsammlung für die Hälfte des Anschaffungspreises, weil den KMS BRD von 1995 in Stgl keine Sau mehr haben will.

Ich hab's bereits geschrieben: die beste Altersvorsorge sind viele Kinder und die gut ausgebildet.
Dazu bescheiden und anspruchslos bleiben. Dann eine Arbeit, bei der man anstatt mehr Geld für Gold, mehr Zeit für seine Kinder bekommt.

Und abschließend, lieber das Steak und die Eier beim Biobauern für viel Kohle, als ne Goldmünze und Fastoodfraß beim Discounter.

Und wenn man dann noch den Mut hat: lieber häufige Sport- und Gesundheitschecks, als häufige Inspektionen beim 5er BMW.

Abschließend etwas Lebensfreude und sich von der ständigen negativen Panik- und Angsthetze nicht verrückt machen lassen.

Wie heisst's so schön:
Von 20-50 opfert man seine Gesundheit, um Geld zu verdienen, um dann von 50-70 das Geld zu nehmen, um die Gesundheit wiederzuerlangen.

Um das zusammenzufassen:
MaciejP hat geschrieben:Die idealste Anlageform das Alter wären vermutlich die Dinge, die man täglich braucht,
Die beste Altersvorsorge ist die eigene Gesundheit, die Bildung und das Familienbewußtsein der Kinder. (idealerweise in nem Mehrgenerationenhaus)
Und danach ein paar Unzen Gold.
Das hört sich in der Theorie natürlich alles schön und toll an, sieht aber in der Praxis anders aus.

Mal Butter bei die Fische, wieviel Kinder hast Du? Wie viele Stunden pro Woche arbeitest Du?

Ich will mir nur mal ein paar Punkte herausgreifen:

1. Internat: Es gibt Kinder, die bringt ein Internat weiter, andere nicht. Diejenigen, die es weiterbringt, werden selbständiger, selbstbewußter und eigenverantwortlicher. Mit Abschieben hat das nichts zu tun, sondern damit dem Kind die bestmögliche Ausbildung zukommen zu lassen. Denn das ist gerade bei den von Dir propagierten vielen Kindern ansonsten kaum mehr möglich.

2. Viele Kinder, die möglichst gut ausgebildet sind und selbst gleichzeitig möglichst wenig arbeiten, um Zeit für die Kinder zu haben? Das machst Du mir mal vor. Ich habe derzeit drei meiner Kinder im Studium, eines auf der FOS und eines auf dem Gymnasium. Ich würde gerne meine Arbeitszeit reduzieren, aber solange die mit der Ausbildung nicht fertig sind, geht das einfach nicht.

3. Familiensinn hin oder her. Gerade gut ausgebildete Kinder werden auch entsprechende Jobs haben wollen. Stellt sich die Frage, ob die am Wohnort vorhanden sind. Selbst wenn, wird heute von Führungskräften viel Flexibilität was den Einsatzort angeht, verlangt.

Das war´s dann auch mit dem Mehrgenerationenhaus. Hinzu kommt, dass so ein Mehrgenerationenhaus für die ältere Generation (gerade wenn die gut ausgebildeten Kinder beruflich engagiert sind) auch die Gefahr birgt, als billige Haushaltshilfe und Nanny mißbraucht zu werden. Offen gestanden ist das nicht das, wie ich mir meinen Lebensabend vorgestellt habe.

Ich bin durchaus ein Familienmensch, der die Zeit mit seinen Lieben schätzt und sich bestimmt auch gerne mal um die Enkelkinder kümmert, aber ohne Zwang. Und genausowenig möchte ich meinen Kindern den Zwang auferlegen, sich im Pflegefall um mich kümmern zu müssen.

Jedes Ding hat eben zwei Seiten.

MapleHF

Beitrag 29.05.2012, 08:58

abd
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enderlin5 hat geschrieben:
Onepiece hat geschrieben:Was mich jetzt nachdenklich gemacht hat: Wenn man überlegt, was ich "in der Hand halte", so ist dies nicht mehr als die Aktienaufstellung online in meinem PC oder bestenfalls ein Ausgedrucktes PDF, das mir den Kauf der Aktie zu einem bestimmten Kurs an einem bestimmten Tag, usw. nennt. LETZTLICH ALSO NUR PAPIER
Wenn du die Aktien physisch hast, zuhause oder im Schließfach ist alles ganz gut. Auch eine Streifbandverwahrung dürfte sicher sein, da die Aktien dir unmittelbar und eindeutig zugeordnet sind. In jedem anderen Fall ist es zumindest beruhigend, wenn du Stimmrecht auf den Aktien hast und dieses auch wahrnimmst. Hast du kein Stimmrecht, würde ich davon ausgehen, dass deine Aktien weiterverkauft und weiterverliehen sind, vermutlich sogar mehrfach, und dir die Bank nur den Wert der Aktien anrechnet. Die Wahrscheinlichkeit, dass DU im Fall der Fälle dann die Aktien erhältst, halte ich persönlich für gering.

In diesen angespannten Zeiten würde ich persönlich den Aufpreis einer Streifbandverwahrung lieber in Kauf nehmen.
Ich blicke hier gerade nicht durch.
Ich habe ein Online-Aktiendepot. Heißt das jetzt, dass die Bank meine Aktien verleiht und sogar weiterverkauft und ich möglicherweise längst meinen Eigentümerstatus verloren habe, ohne dass ich etwas davon merke? Aber im Computer steht doch, dass so und so viele Aktien MIR gehören? smilie_08 :shock:

Beitrag 29.05.2012, 09:23

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abd hat geschrieben:Ich habe ein Online-Aktiendepot. Heißt das jetzt, dass die Bank meine Aktien verleiht und sogar weiterverkauft und ich möglicherweise längst meinen Eigentümerstatus verloren habe, ohne dass ich etwas davon merke? Aber im Computer steht doch, dass so und so viele Aktien MIR gehören? smilie_08 :shock:
Üblich ist die Girosammelverwahrung. Depotvertrag und AGB lesen.

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