Wieviel EM für die Rente zurück legen ?

Diskussion zum Thema Investieren in Goldmünzen oder Goldbarren, Vorteile und Risiken, Medien-Hype oder sicherer Hafen

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Beitrag 13.03.2018, 07:28

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Dragonh3art
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Hallo Gemeinde,

mich würde mal interessieren wie Ihr darüber denkt und welche Mengen Ihr für angemessen haltet.

Frage:

Was denkt Ihr sollte man für die Rente im Jahr an EM liegen haben um die Zahlungen der Rentenkasse, wenn es dann noch eine gibt, zu ergenzen ?

Klar gibt es auch da verschiedene Faktoren.

Nach stand heute gehe ich einmal bei uns davon aus, bezahltes Eigenheim, 2x Leben lang in der oberen Mittelschicht vom Einkommen verdient ( Frau & Ehemann ). 1x Auto, 2-3x Urlaub, Freizeit aktivitäten. Reichen da pro Renten Jahr zum ergenzen 4-5Oz Gold pro Jahr ? Wäre stand heute ca. 500€ pro Monat als Zusatzrente.

Wie haltet Ihr das ???

THX Dragonh3art

Beitrag 13.03.2018, 07:40

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Ladon
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"Quantitativ" unbeantwortbar, finde ich.

Du nennst zwar ein paar Eckpunkte, aber auch die haben für sich wieder eine riesige Spannbreite: 1x Auto? Ist das 1x Ferrari oder 1x Dacia?

Also anders herum?
Wieviel fehlt mir (Rentenstand "heute"), um den angestrebten Lebensstandard im Alter zu erreichen?
Das ist die Summe, die Du beiseite bringen solltest.
Und davon dann eben ganz nach Geschmack einen Anteil in Gold.

Aber "wieviel" das nun ist ... das ist eine ganz individuelle Entscheidung, die niemand seriös für andere treffen kann.
Andere gibt es schon genug

Beitrag 13.03.2018, 07:54

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Indiana Jones
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Dragonh3art hat geschrieben:Hallo Gemeinde,

mich würde mal interessieren wie Ihr darüber denkt und welche Mengen Ihr für angemessen haltet.

Gute Frage. Ich denke, dass 5oz Gold zu wenig sind. Du schreibst ja selbst, dass ihr Einkommen als „obere Mittelschicht“ erwirtschaftet. Also gehe ich davon aus, dass Ihr bei zwei Gehältern deutlich über 2 x 1.500 Euro (Durchschnittseinkommen) = 3.000 Euro bekommt. Wahrscheinlich deutlich über 5.000 Euro ? Miete fällt wegen dem Eigenheim keine an.

Sobald Ihr in die Rente geht wird es bei euch „einnahmetechnisch“ im Vergleich zu Beamten deutlich nach unten gehen. Die 5 oz Gold wären, wie du richtig sagst, nach aktuellem Spot 500 Euro im Monat. Dass das zu wenig ist, um den Lebensstandard zu halten liegt bei steigenden Preisen auf der Hand. Auch beim abbezahlten Eigenheim werden die Erhaltungskosten mit den Jahren höher.

Private Rentenversicherung halte ich für Quatsch. Dort muss man schon an die 90 Jahre alt werden, damit sich das rechnet. Immobilienfonds kosten ordentlich Verwaltungskosten. Da verdient auch der Steuerberater und Wirtschaftprüfer an der Fonds – Gesellschaft ordentlich mit. Die Aktienmärkte sind bei kaum gestiegenen Unternehmensgewinnen wegen der 0 Zinsphase heiß gelaufen. Denkt mal drüber nach, ob Ihr bei der „günstigen“ Gold Silberration von 1:80 etwas Silber beimischt. Bei gut 5.000 Euro Nettogehalt könnt ihr mit 10 % des Gehaltes locker eine Monsterbox Silber zur Seite legen. Das wäre im Fall der Fälle (Banken Crashs etc.) auch als Bargeld beim Landwirt um die Ecke äußerst hilfreich. Wenn ihr versteht, was ich meine. Von wegen "Lebensstandard". smilie_02

Beitrag 13.03.2018, 08:47

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VfL Bochum 1848
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Ich bin der Meinung dass man im Alter nicht mehr Geld zum Leben benötigt als heute, eher sogar weniger.
Oft höre ich die Aussage: Ich spare fürs Alter, da hab ich dann endlich Zeit für eine Weltreise, Theater, etc.
Zunächst kann sich niemand sicher sein, dass er überhaupt das entsprechende Alter erlebt. Und wenn, merke ich selber, wird man mit den Jahren eher ruhiger, auch körperlich. Ich verspüre z.B. längst nicht mehr die Reiselust wie noch vor 20 Jahren, auch mit dem Rausgehen am Wochenende wird's definitiv viel weniger.
Ich bin der Meinung, als relativ junger Mensch braucht man mehr Geld als im Alter, wo zudem z.B. noch das Haus abbezahlt ist und man alles in allem auch physisch (zwangsläufig) ruhiger wird, und positiv ausgedrückt, gelassener wird und man wahrscheinlich auch weniger konsumiert weil man (hoffentlich) auch erkannt hat, dass die sogenannten Statussymbole einen eh nicht viel weiterbringen, frei nach dem Motto: Ich muss mir jetzt das und das anschaffen, um damit Leute zu beeindrucken, die ich eh nicht leiden kann. smilie_16
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Beitrag 13.03.2018, 09:00

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Indiana Jones
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@VfL ,

ich will ja nicht den Teufel an die Wand malen. Aber schau dir mal die Pflegekosten für einen Heimplatz oder nur Medikamentenkosten an. Da bist du schnell mit 6.000 Euro dabei. Das sind im Jahr bei 2 Personen 140.000 Euro. Nach spätestens zwei Jahren wäre das Eigenheim weg und dann werden die Kinder von der zuständigen Regierungsstelle zur Kasse gebeten. Dort arbeiten mehrköpfige Juristenteams tagtäglich an Nichts anderem, als die Kosten für die Pflegeheime bei den nahen Verwandten einzutreiben.
Zuletzt geändert von Indiana Jones am 13.03.2018, 09:06, insgesamt 3-mal geändert.

Beitrag 13.03.2018, 09:03

heppus123
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@VfL smilie_01

Sehe ich auch so! Die großen Reisen und Anschaffungen sollten mit Renteneintritt erledigt sein.
Ein Notgroschen in EM für alle Fälle und zum vererben spare ich nicht! :mrgreen:
ford ( Jeder Kunde kann seinen Wagen beliebig anstreichen lassen, die Farbe muss nur Schwarz sein.)

Beitrag 13.03.2018, 09:05

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VfL Bochum 1848
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Indiana Jones hat geschrieben:Dann schau dir mal die Pflegekosten für einen Heimplatz oder nur Medikamentenkosten an. Da bist du schnell mit 6.000 Euro dabei. Das sind im Jahr bei 2 Personen 140.000 Euro. Nach spätestens zwei Jahren wäre das Eigenheim weg und dann werden die Kinder von der zuständigen Regierungsstelle zur Kasse gebeten. Dort arbeiten mehrköpfige Juristenteams an nichts anderem.
N` dicker Strick kostet aber max. 10 € im Baumarkt. smilie_02

Vorsichtshalber: smilie_10

Wer weiß schon was alles kommt, kommen kann oder nicht kommt, man kann sich nicht gegen alles wappnen oder versichern.
Zuletzt geändert von VfL Bochum 1848 am 13.03.2018, 09:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag 13.03.2018, 09:09

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Indiana Jones
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben:
Indiana Jones hat geschrieben:Dann schau dir mal die Pflegekosten für einen Heimplatz oder nur Medikamentenkosten an.
N` dicker Strick kostet aber max. 10 € im Baumarkt. smilie_02

Vorsichtshalber: smilie_10
...und für eine anständige Beerdigung fallen mindestens 10.000 Euro an. Da ist der Leichenschmaus noch nicht mal eingerechnet smilie_02 - Aber im Ernst. Die Anzahl der Pflegebedürftigen in Deutschland belief sich Ende 2015 auf rund 2,86 Millionen Menschen, von denen knapp ein Drittel vollstationär in Pflegeheimen versorgt wurden. Diese Zahlen sind nach der jüngsten Gesetzesreform mit Sicherheit deutlich angewachsen.
Zuletzt geändert von Indiana Jones am 13.03.2018, 09:12, insgesamt 2-mal geändert.

Beitrag 13.03.2018, 09:12

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VfL Bochum 1848
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Schon richtig, aber wie ich schon sagte: Niemand kann sich sicher sein, dass er überhaupt alt wird, und wenn, muss man dann auch nicht zwangsläufig pflegebedürftig werden.
Niemand weiß was in 10, 20, 30 Jahren sein wird, global gesehen nicht, und für einen selbst ebenso wenig.
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Beitrag 13.03.2018, 09:14

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Indiana Jones
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Ich würde mich jedenfalls lieber im Ausland z. B. Thailand pflegen lassen und das selbst bezahlen als mich hier in einer Verwahranstalt. Man kann auch über eine stationäre Pflegekraft zu Hause nachdenken. Das bewahrt die Menschenwürde.
Zuletzt geändert von Indiana Jones am 13.03.2018, 09:21, insgesamt 2-mal geändert.

Beitrag 13.03.2018, 09:15

Marek
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Hallo,

die Gleichung besteht für mich quasi nur aus Unbekannten?

(Bsp.: - wie alt werde ich überhaupt,
- was sind die 5 OZ dann "wert" (Kaufkraft),
- gibt es dann überhaupt noch Ferraris , Opels, ...Dacias,
- wie hoch ist die gesetzl. Rente (43 oder 50 oder ....%)
- was wird wie hoch besteuert (Goldverkäufe z.B.)
- ...
- wird Gold evtl. mal wieder verboten.)

Finde ich unlösbar!
Ich würde zu Vorsorge sagen:
- Eigene Wohnung, möglichst altengerecht (und Energiesparend),
- Freunde, Kinder, .... , Netzwerke halt,
- EM logischerweise auch.

Ich finde aber - wenn man noch jünger ist - Umschichtung auch wichtig,
um die "Kaufkraft zu vermehren"?
Wenn z.B. der Dax crasht und Gold richtig abgeht
würde ich als jüngerer Mensch (< 40 z.B.) Teile vom Gold in Aktien stecken.
Ältere könnten z.B. etwas mit der Gold - Silber Ratio spielen
oder in andere unterbewertete Sachwerte gehen von denen sie (richtig) Ahnung haben.
(Immos, Wald / Acker, Autos Kunst, ....)

Ich halte es für einen Fehler, eine konkrete, heute gekaufte Unze Gold
"mit Gewalt" 50 Jahre physisch zu behalten für die Rente.
Bei richtig guten Gelegenheiten drängt sich ein Tausch in unterbewertete Assets für mich auf.
Das heißt natürlich nicht das ich alles tauschen würde.

Liebe Grüße
Marek

Beitrag 13.03.2018, 09:24

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Indiana Jones
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smilie_01

Sehr gute Überlegungen. Besonders die mit der Umschichtung. Es gab aber auch schon Zeiten in denen der Aktienmarkt sich 20 Jahre lang keinen Millimeter nach oben bewegt hat.

Bild
Bild: 1959 bis 1984 keine Rendite mit DAX Werten

Das sind dann die Zeiten nach der Währungsreform. In denen wird der Zins wieder Durschschnitswerte um die 5 % erreichen. Zum Goldverbot wollte ich noch anmerken: Du kannst dein Gold auch in der Schweiz ganz legal lagern. Dann kann dir ein "Goldverbot" sowieso am Allerwertesten vorbei gehen.
Zuletzt geändert von Indiana Jones am 13.03.2018, 09:32, insgesamt 2-mal geändert.

Beitrag 13.03.2018, 09:28

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michasi
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Die Frage aller Fragen ist doch, welchen Zeitraum man abdecken möchte, das ist die grosse unbekannte. Wie sieht der momentane Lebensstandard aus? Lebst Du im Alter genauso? Wohl kaum. Man benötigt mit zunehmenden Alter weniger Geld, das ist einfach so. 4-5 Oz Gold pro Jahr ist schon ein kleines Polster. Wenn ich 2500€ an Rente bekomme, kann ich mir mit dem Gold meinen Urlaub finanzieren, kommt man aber nur auf 1200€ Rente, sieht das ganze schlecht aus mit Urlaub etc. Und ob ich jetzt auf einen Urlaub verzichte und mir dafür EM zulege, um im Alter in Urlaub fahren zu können, halte ich persönlich für suboptimal. Die Eingangsfrage lässt sich nicht pauschal beantworten.

mit besten Grüssen, michasi
Meine Bewertungen: http://www.gold.de/forum/michasi-t4456.html

Beitrag 13.03.2018, 09:30

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Oscar
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Ich bin der Meinung, und natürlich auch der guten Hoffnung, daß EM immer einen Wert haben wird. Wie konkret der aussieht, DAS weiß man natürlich nicht. Ich las mal irgendwo, daß Anfang des 20 Jhdt. ein damaliger „Mittelklassewagen“ , ich glaube, man nahm einen Ford, den Gegenwert eines Kilos Goldes kostete. Ist heute in etwa auch so. Ich weiß, was ich derzeit an Ausgaben habe, die ich immer haben werde, Nebenkosten, Essen etc. Was mir der Staat an Rente zählt, daß weis ich nicht, ebensowenig, wie alt ich werde und ob ich fit bin. Viel wenn und aber. Ich denke, daß, ausgehend vom heutigen Wert, 20 g Gold oder 45 Oz Silber pro Monat als Zubrot reichen aus. Natürlich kommt auch die Lebenserwartung dazu, ich gehe ambitioniert von ca. 85 Jahre aus. Erreiche ich es, gut, werde ich älter, hm.
Fülle die Jahre mit Leben und nicht das Leben mit Jahren!

Beitrag 13.03.2018, 09:39

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Indiana Jones
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michasi hat geschrieben:
Wenn ich 2500€ an Rente bekomme, kann ich mir mit dem Gold meinen Urlaub finanzieren, kommt man aber nur auf 1200€ Rente, sieht das ganze schlecht aus mit Urlaub etc.

mit besten Grüssen, michasi
Im bundesweiten Durchschnitt erhält ein Rentner 1.000 Euro Rente im Monat und eine Rentnerin 610 Euro.

Falls jemand die von dir angedachten 2.500 Euro "Spitzenrente" bekommt hatte er in seiner aktiven Zeit einen Monatslohn von ca. 6.000 Euro.

Wenn so einer in 20 Jahren mit 5 oz Gold im Jahr klar kommt. Von mir aus gerne. Aber an meiner Haustüre soll er bitte nicht die Klingel putzen, wenn es dann nämlich keine Rente mehr gibt und er sich nur auf 20 x 5 oz Gold = 100 Unzen Gold verlassen kann. Das könnte im worst case auch nur 300 Euro die Unze, also 30.000 Euro wert sein. Eben je nachdem, wie die Finanzkrisen, Inflation, Deflation und ggf. Währungsreformen weltweit ablaufen werden.
Oscar hat geschrieben:Ich bin der Meinung, und natürlich auch der guten Hoffnung, daß EM immer einen Wert haben wird. Wie konkret der aussieht, DAS weiß man natürlich nicht.

Ich denke, daß, ausgehend vom heutigen Wert, 20 g Gold oder 45 Oz Silber pro Monat als Zubrot reichen aus. Natürlich kommt auch die Lebenserwartung dazu....
smilie_01

Das sehe ich ähnlich. Die "Menge" ist meines Erachtens auch für Dragonh3arts "obere Mittelschicht ( Frau & Ehemann ), 1 x Auto, 2-3x Urlaub + Freizeit Aktivitäten " angemessen. 5 Unzen sind wegen der Unsicherheitsfaktoren Rentenhöhe und Inflation / Deflation eher zu wenig. Bei einem Jahreseinkommen über 80.000 Euro wären das ca. 10 % - 20 % der Einkünfte. Das sollte machbar sein, wenn man Anlagen wie Fonds, Festgeld und kapitalansparende Lebensversicherung außen vor lässt bzw. einfach umschichtet.

Beitrag 13.03.2018, 10:17

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lifesgood
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Das sind Dinge, die muss man mit sich selbst ausmachen, da gibt es keine Pauschalempfehlungen.

Ich empfehle folgende Herangehensweise:

1.) Ermitteln wie viel Geld man im Alter benötigt, um so leben zu können, wie man leben möchte. Dabei die Inflation und einen kleinen Puffer für Unvorhergesehenes nicht vergessen.
2.) Ermitteln der Alterseinkünfte (Renten, Betriebsrente, Private RV, Mieteinnahmen, Dividenden usw. usw.), dabei die Steuerlast nicht vergessen.
3.) Von den Alterseinkünften die Kosten aus 1.) abziehen.

Ist das Ergebnis positiv, ist alles gut und es reicht ein kleiner EM-Puffer.

Ist das Ergebnis negativ, stellt sich die nächste Frage, welchen Zeitraum möchte ich absichern?

Hier lieber ein paar Jahre mehr nehmen, denn es ist besser wenn am Ende des Lebens noch etwas EM vorhanden ist, als umgekehrt.

Dann die Anzahl der Jahre mit dem jährlichen Fehlbetrag multiplizieren und in EM umrechnen.

lifesgood

Beitrag 13.03.2018, 10:22

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Indiana Jones
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Dass einer, der Gold, Silber und Platinmetalle Zentner weise hortet auch noch an eine Private RV denkt. Respekt ! Aber eher unrentabel, oder ? Früher konnte man sich die wie bei einer Kapitalansparenden LV auszahlen lassen. Ist das heutzutage überhaupt noch möglich?
Zuletzt geändert von Indiana Jones am 13.03.2018, 10:25, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 13.03.2018, 10:24

heppus123
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@ Indianer
Weiß zwar nicht wo du die Zahlen alle so her nimmst. aber bei uns in der Gegend kostet ein Heimplatz 1100 € an Zuzahlung und ne Beerdigung ist so für 4000-5000 € zu haben.
(Meine Mutter ist '17 gestorben, deswegen weiß ich's genau und mit Leichenschmaus!)
Für Heimkosten gibt's auch Zusatzversicherungen, dafür nehme ich doch kein EM, weiß doch Keiner ! Und wenn ich verblödet bin, ist mir es doch egal wer die Zeche zahlt, da helfen mir auch keine 10 000 Oz Gold weiter, meine Meinung. smilie_02
ford ( Jeder Kunde kann seinen Wagen beliebig anstreichen lassen, die Farbe muss nur Schwarz sein.)

Beitrag 13.03.2018, 10:33

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lifesgood
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@Indy: Es ging ja darum, das Ganze allgemeingültig zu formulieren.

Ich selbst habe keine private RV. Meine Alterseinkünfte werden sich auf die ges. Rente (verdiene seit über 30 Jahren über der Bemessungsgrenze) und Mieteinnahmen beschränken.

Und dann noch EM zum Zubuttern ... ;)

lifesgood

P.S.: Bei Platin ist es leider kein Zentner
Zuletzt geändert von lifesgood am 13.03.2018, 10:38, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 13.03.2018, 10:38

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heppus123 hat geschrieben:@ Indianer
Weiß zwar nicht wo du die Zahlen alle so her nimmst...
Danke. Bei den Heimkosten hatte ich deutlich zu hoch gegriffen. Hatte noch die DM Beträge im Kopf. Mea culpa. Aber nach tz-Berechnungen kostet ein Pflegeplatz in München durchschnittlich immerhin 3.439 Euro monatlich (Pflegestufe 3). Dabei muss man dann mit Mängeln wie nassen Betten und Stühlen, unausgewogener Ernährung und gestresstem Personal rechnen. Eben nur "Durchschnitt".

@lifesgood

smilie_01 ich hatte auch noch nie eine LV, RV oder sonst ein Vogel V.
In Sachen "Vogel" genügen mir Australische Kookaburras in Silber und ein klein wenig Gold wie z. B. die Gallus (Hahn) Lunare der COMSCO aus Südkorea smilie_16
Zuletzt geändert von Indiana Jones am 13.03.2018, 10:44, insgesamt 4-mal geändert.

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