Wie viel Geld in Edelmetalle anlegen?

Hier können Mitglieder sich gegenseitig helfen, bzw. ihre Erfahrungen und Meinungen zu Grundsatzfragen posten.

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

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Beitrag 14.04.2017, 09:26

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VfL Bochum 1848
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Passt zur aktuellen Diskussion:

Degussa Goldhandel-Chefökonom Thorsten Polleit: "Wir gehen einem neuen Zinsexperiment entgegen"

Gold gewinnt momentan bei vielen Investoren wieder an Beliebtheit. Überteuert ist das Edelmetall aber noch nicht, meint Thorsten Polleit. Warum die Zinsexperimente der EZB dem Goldpreis helfen, aber für den Euro brandgefährlich sind, erklärt der Experte im finanzen.net-Interview:

http://www.finanzen.net/nachricht/rohst ... 34-5418559
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Beitrag 14.04.2017, 09:49

dirty old
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Noch mal kurz zum Zeitpunkt,wann einsteigen,wann verkaufen,schon zu teuer,etc.....

Ich bin seit über 30 Jahren in Gold und Silber investiert,Mal kaufe ich mehr mal weniger.
Aus meiner heutigen Sicht ist es egal wann man einsteigt,nur wer überhaupt nicht einsteigt
wird das irgendwann bereuen.Frohe Ostern smilie_24
Grüsse!!

Beitrag 14.04.2017, 10:51

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wasp
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So gesehen stimmt das, aber als Anfänger würde ich zumindest ein Rücksetzer abwarten und dann zuschlagen.
Es ist dann auch ärgerlich wenn man jetzt kauft und nach Ostern kommt der besagte Rücksetzer von 50 Euro in etwa.
Bei einer Oz okay aber bei 20-30 Tausend ist das dann schon eine Oz an Gold die man mehr bekommen hätte.
Der Rücksetzer muss nicht zwangsläufig kommen, Ich habe anfangs immer gekauft egal wie grade der Goldpreis steht und 1 Woche drauf 80 Euro Verlust auf die gekaufte 1OZ gehabt.
Wenn man schon in Gold investiert ist, dann ist es im Grunde egal wann man Kauft, der Durchschnitt ist am Ende wichtig.
Der erste kauf sollte gut überlegt sein, deshalb nach dem ersten Rücksetzer sofort kaufen, mein Tipp halt, bis 1180 Euro die 1 Oz warten und dann zuschlagen, die 1165 sehen wir nicht mehr!

Hier noch einmal der Bericht.

Nachkauflimit bei 1.165 Euro

Momentan ist Geduld gefragt. In steile Kursanstiege hinein zu kaufen lohnt nicht. Vielmehr gilt es jetzt auf einen Rücksetzer in Richtung 1.165 Euro zu warten.

Bleiben sie geduldig und nutzen sie jede Kursschwäche. Die neue Goldhausse zeichnet sich immer klarer ab.

Tipp für lotharM13 Neuling

Beitrag 14.04.2017, 11:45

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VfL Bochum 1848
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wasp hat geschrieben:..... die 1165 sehen wir nicht mehr!
....
Da würde ich aber nicht unbedingt drauf wetten!
Rücksetzer gibt/gab es immer wieder, auch über längere Perioden.
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Beitrag 14.04.2017, 13:07

lotharM13
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Hallo zusammen smilie_24

Danke für eure Zuschriften..Kommentare...Meinungen und Ratschläge .

Wasp ...Der Vergleich mit dem Auto fand ich sehr treffend...hab ich mir gemerkt .

Für mich sind 20000 ...30000 Euro ne Menge Geld.Brauche auch einige Jahre um das

zur Seite zu legen.

Hab das Form hier durchwühlt und viele Kommentare und Ideen aufgesaugt

Ehrlich gesagt dreht sich im Moment alles nur noch um Edelmetalle bei mir .

Kann schon gar keinen normalen Gedanken mehr fassen..Was ist wenn ich das Gold

Und Silber habe???Wohin damit???

Im Kleiderschrank verstecken???Einbruch ...Diebstahl...zahlt dann die Hausratversicherung??

Bei meiner angeblich bis 10000Euro außerhalb vom Tresor!!!

Vielleicht ein Schließfach bei der Bank für 50 Euro im Jahr mieten???

Dann aber Überwachung ...Goldverbot???...Ich traue unserer Regierung nicht..

Vielleicht doch ein Tresor zulegen??Burg Wächter Diplomat...Oder ein Waldis Schweiz

Kostenpunkt zwischen 1500 und 4000 Euro. Aufwand und Nutzen????

Dann kommt die nächste Frage..Wie verdübeln??Beton???Sandstein...Schwerlastanker

Gewindestange einkleben??usw.

Dann vielleicht doch die Premium Hausratversicherung von ARAG ..versichert

Wertsachen bis 40000 Euro außerhalb vom Tresor.

Fragen über Fragen smilie_08

Bin schon ganz kirre smilie_04

Egal..Für euch alle hier ein paar schöne Feiertage.

Beitrag 14.04.2017, 14:02

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wasp
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lotharM13 hat geschrieben:Hallo zusammen smilie_24

Danke für eure Zuschriften..Kommentare...Meinungen und Ratschläge .

Wasp ...Der Vergleich mit dem Auto fand ich sehr treffend...hab ich mir gemerkt .

Für mich sind 20000 ...30000 Euro ne Menge Geld.Brauche auch einige Jahre um das

zur Seite zu legen.

Hab das Form hier durchwühlt und viele Kommentare und Ideen aufgesaugt

Ehrlich gesagt dreht sich im Moment alles nur noch um Edelmetalle bei mir .

Kann schon gar keinen normalen Gedanken mehr fassen..Was ist wenn ich das Gold

Und Silber habe???Wohin damit???

Im Kleiderschrank verstecken???Einbruch ...Diebstahl...zahlt dann die Hausratversicherung??

Bei meiner angeblich bis 10000Euro außerhalb vom Tresor!!!

Vielleicht ein Schließfach bei der Bank für 50 Euro im Jahr mieten???

Dann aber Überwachung ...Goldverbot???...Ich traue unserer Regierung nicht..

Vielleicht doch ein Tresor zulegen??Burg Wächter Diplomat...Oder ein Waldis Schweiz

Kostenpunkt zwischen 1500 und 4000 Euro. Aufwand und Nutzen????

Dann kommt die nächste Frage..Wie verdübeln??Beton???Sandstein...Schwerlastanker

Gewindestange einkleben??usw.

Dann vielleicht doch die Premium Hausratversicherung von ARAG ..versichert

Wertsachen bis 40000 Euro außerhalb vom Tresor.

Fragen über Fragen smilie_08

Bin schon ganz kirre

Egal..Für euch alle hier ein paar schöne Feiertage.


Klopp dir ein kleines Loch in die Wand leg den 1 KG Barren da rein Tapete drüber und fertig.
Oder eine Schüssel mit Wasser den Barren in der Mitte und einfrieren fertig.
Oder in den Stiefelabsätze einbauen, die gibt es ja auch Quadratisch, im Hohlraum vom Tischbein oder ganz wild in den Zeiten wo englische Kriegsgefangene in den Lagern von den Japanern ihre Uhren im POPO versteckt haben.
Eine fette Gangster Kette um den Hals geht auch noch, im Urlaub nicht so gut eventuell Kopp ab wegen dem Gold.smilie_43

Am besten ist für Dich ein sogenanntes Goldabbi vorab bevor Du hier mit so viele Fragen so langsam komisch wirst oder noch schlimmer ein Herzkasper bekommst.
Alles kann, nichts muss in diesen sinne frohe Ostern

Beitrag 14.04.2017, 15:33

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lifesgood
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... na, wenn er schon ein Loch in die Wand klopft, kann er auch gleich noch nen kleinen Wandtresor reinstecken. Den an einer unüblichen Stelle (nicht hinter Bildern), ein schweres Möbel davor und gut.
,
Zum Kaufzeitpunkt: Wir wissen es alle nicht ob ein Rücksetzer kommt, oder ob es erst noch steil nach oben geht und der nächste Rücksetzer noch höher ist als der aktuelle Kurs.

Daher - gerade wenn ein größerer Betrag investiert werden soll - die Käufe splitten, je nach Höhe der Summe in 2 oder 3 Teilbeträge.

Den ersten Teil jetzt kaufen und dann ein paar Wochen abwarten wie es weiter geht. Fällt es wieder, hat man nicht alles zu teuer gekauft und steigt es weiter muss man nicht alles noch teurer kaufen.

Verlässliche Aussagen, ob es fallen oder steigen wird, kann Dir hier niemand geben.

lifesgood

Beitrag 14.04.2017, 17:48

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wasp
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So würde es auch gehen, ich würde mal 2-3 Wochen abwarten.
Glaubt jemand an einen Durchmarsch beim Goldpreis in höhere Gefilden ohne nennenswerten Rücksetzer, wäre zumindest außergewöhnlich.
Beim Kauf würde ich auch auf einer Sorte setzen die bekommst Du besser wieder los und musst nicht an zig Händler die Ware schicken.
Intex ist auch teuer und nimmt 30 Euro, ein Händler Dir grade diese Münzen zum Bestpreis abnehmen wird ist eher unwahrscheinlich.
Nicht so wild durcheinander Kaufen und drauf achten ein Paar Sammlermünzen mit zu kaufen die auch mal ein Verlust im Goldpreis durch den Sammelwert wieder aufheben.

Beitrag 17.04.2017, 07:43

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Ladon
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kookaburra1 hat geschrieben:
Überlegt mal was passiert, wenn die Leute alle auf einmal ihr Erspartes abheben wollen oder sich jeder seine
Lebensversicherung auszahlen lassen will....................
4
Ja, dann hat du einen Bankrun.
Nichts wesegen sich das Gesamtsystem Sorgen machen müsste. ;-)

Prinzipiell kann man das doch überhaupt nicht so oder so festlegen.
Mancher spart einfach, mancher sammelt, mancher fürchtet den Geldcrash.
Die können sich gegenseitig kaum Ratschläge geben.
Und dank gibt es noch die, die es als Teil der Altersversorgung sehen. Meist Selbständige, die sich eben komplett selber um ihr Alter kümmern müssen UND den Institutionen inklusive Versicherungen nicht trauen. Diesen potentiellen "Verbrauchern" sind nochmal andere Aspekte wichtig.
Aber nicht zuletzt wird es wohl wie immer sein: jeder hat mehrere Anliegen mit der er seine Goldsucht rechtfertigen kann ... smilie_15
Höflichkeit ist keine Schwäche - Empathie ist keine Dummheit - Moral ist nicht moralinsauer

Beitrag 18.04.2017, 10:10

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wasp
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Ladon hat geschrieben:
kookaburra1 hat geschrieben:
Überlegt mal was passiert, wenn die Leute alle auf einmal ihr Erspartes abheben wollen oder sich jeder seine
Lebensversicherung auszahlen lassen will....................
4
Ja, dann hat du einen Bankrun.
Nichts wesegen sich das Gesamtsystem Sorgen machen müsste. ;-)

Prinzipiell kann man das doch überhaupt nicht so oder so festlegen.
Mancher spart einfach, mancher sammelt, mancher fürchtet den Geldcrash.
Die können sich gegenseitig kaum Ratschläge geben.
Und dank gibt es noch die, die es als Teil der Altersversorgung sehen. Meist Selbständige, die sich eben komplett selber um ihr Alter kümmern müssen UND den Institutionen inklusive Versicherungen nicht trauen. Diesen potentiellen "Verbrauchern" sind nochmal andere Aspekte wichtig.
Aber nicht zuletzt wird es wohl wie immer sein: jeder hat mehrere Anliegen mit der er seine Goldsucht rechtfertigen kann ... smilie_15

Die Selbstständigen müssen mal gar nichts, die können sich auch ganz normal Pflichtversichern so wie jeder andere der das muss.
Das Ding ist doch, bei vielen geht das in die Hose und haben am Ende nichts, müssen dann in die Sozialhilfe.
Mit anderen Worten, die haben alle über ihre Verhältnisse gelebt und bekommen am Ende doch eine Rente in Form einer Sozialhilfe.
Deshalb bin ich dafür, jeder Selbstständige müsste ein Teil seiner Rücklagen in die Pflichtversicherung der Rentenkassen einzahlen.

Beitrag 18.04.2017, 11:46

Bastian78
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Oh, da hat aber jemand Ahnung von Selbstständigkeit... :roll:

Beitrag 18.04.2017, 12:54

Herebordus
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wasp hat geschrieben:

Deshalb bin ich dafür, jeder Selbstständige müsste ein Teil seiner Rücklagen in die Pflichtversicherung der Rentenkassen einzahlen.
Besser ist es, wenn Beamte und Politiker endlich mal einzahlen. Die haben massenhaft Privilegien und leisten nichts dafür. Besser noch das Berufsbeamtentum abschaffen.

Beitrag 18.04.2017, 16:08

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Peter L
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Lasst doch bitte die billigen Stammtischparolen smilie_13

Die Thematik bezieht sich hier auf die Höhe der Anlage in Edelmetalle. Leser des Forums würden lieber Vorschläge sehen, in welcher Form (Differenzierung) so eine Neuanlage vollzogen werden sollte.

Beitrag 19.04.2017, 00:28

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gullaldr
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Peter L hat geschrieben:Die Thematik bezieht sich hier auf die Höhe der Anlage in Edelmetalle. Leser des Forums würden lieber Vorschläge sehen, in welcher Form (Differenzierung) so eine Neuanlage vollzogen werden sollte.
Die Form/Differenzierung der Anlage in Edelmetalle ist nicht Thema des Strangs. Dazu stellen Foristen immer mal wieder Fragen und bekommen Tipps von altgedienteren Hortern oder Sammlern. Um eine Antwort auf Stückelungen der Edelmetall-Anlage geben zu können, müsstest Du diesen Leuten also Dein Budget und Deine Absicht darlegen.

Zur Strang-Frage, wieviel Geld man in Edelmetalle anlegen sollte, hat es schon einmal eine Diskussion im Goldseiten-Forum gegeben. Wobei es dort um den "Notgroschen" ging.
http://www.goldseiten-forum.com/thread/ ... tgroschen/

Dort schrieb Teddy unter Bezugnahme auf eine kleine Umfrage:
Angaben zu Gold waren 16 Stimmen: insg. 298 oz., bei Silber insg. 22827 oz. bei 15 Stimmen, daraus hat sich ein durchschnittliches Verhaeltnis von:
18,6 oz. Au : 1522 oz. Ag
Ihm widersprach Xray1:
18 Oz Gold ist zu wenig als echtes Reservepolster IMHO. Wirklich entspannt wird es ab 50 Oz Au, dass sollte das Ziel sein, auch wenn es immer schwerer zu erreichen sein wird....... ;(
Bei Silber würde ich mindestens 1000 Unzen ansetzen, nach Möglichkeit beides, also 50 Oz Au UND 1000 Oz Ag, dann sollte einem für eine ganze Weile nichts passieren können.
Wie gesagt, diesen Leuten ging es nur um den "Notgroschen". Ich selbst bin von beiden Zahlen meilenweit entfernt und insofern ein Kandidat, der im Ernstfall in Not geraten wird. :(

Diejenigen, denen es nun um eine Anlage jenseits des kleinen "Notgroschens" geht, können sich nun frei nach ihrem Budget überlegen, wie weit sie aufzustocken gedenken.

Beitrag 19.04.2017, 05:27

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lifesgood
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Wie oben schon geschrieben, gibt es keine allgemeingültigen Empfehlungen.

Derjenige z.B. der im Eigentum wohnt, hat einen deutlich geringeren Finanzbedarf im Notfall wie auch im Alter. Selbst bei den Mietern kann der Finanzbedarf höchst unterschiedlich sein, je nachdem ob man in teuren Ballungszentren oder auf dem Land wohnt.

Hinzu kommt die Frage, welche Einkommensquellen im Notfall oder im Alter noch Einkommen bringen, das heißt, welche Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben man kompensieren muss.

Da spielen dann auch Dinge wie Nahrung eine Rolle. Hat man die Möglichkeit, ohne große Kosten Lebensmittel selbst anzubauen, oder muss man alles kaufen usw. usw..

Zudem die persönlichen Lebenssituationen: Ist man Single, oder Familienvater usw. usw..

lifesgood

Beitrag 19.04.2017, 06:33

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Peter L
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@gullaldr

Danke für Deine Antwort. Diese war um ein Vielfaches hilfreicher, als die billige Polemik zu Sozialversicherungsdebatten und Beamten-Bashing (deshalb auch der Hinweis auf altbekannte Stammtischparolen).
smilie_12

Der Link zum Thema Notgroschen fand ich sehr interessant (der schon so alt ist, dass man ihn in diesem Forum wohl nur schwer gefunden hätte).

Interessant in diesem Zusammenhang auch immer die zur damaligen Zeit (2010/2011) - auch aus anderen Foren - zu lesenden Erwartungen zum Silberpreis, die gnadenlos überzogen waren (zumindest im Vergleich zum jetzigen Unzenpreis für Silber).
Habe aber selber Hoffnung, dass es im Silber eher aufwärts geht. Hatte kürzlich eine Kg-Münze privat gekauft, der eine Rechnung über den damaligen Kauf aus 2011 beilag, aus der hervorgeht, dass Leute ihre Münzen damals im Hype zu Höchstpreisen erworben haben und nun zu einem deutlich niedrigeren Preis an den Mann bringen wollen.
Bei Aktien war dies jedenfalls (in den gut 20 Jahren seit ich an der Börse Erfahrungen sammeln durfte) auch immer ein gutes Zeichen, dass sich eine Trendwende anbahnt (egal, ob nun zu Höchst- oder Tiefstständen).

Ich für meinen Teil bin eigentlich auch der Ansicht, dass Gold und Silber in einer Größenordnung physisch vorhanden sein sollte, um zwei Jahre überbrücken zu können. Wie viele Unzen dies jeweils sein sollte, kann sich also jeder für seinen Bedarf selbst ausrechnen.

Klar, dass diese Sichtweise sich für jeden individuell anders darstellt. Mit einer Differenzierungs-Strategie ist man im Chancen/Risiko-Verhältnis meist am besten aufgehoben (man darf also nicht alles auf eine Karte setzen). Zu ähnlichen Teilen in Immobilien, Aktien, Gold und Liquidität (Cash) zu investieren hat langfristig meist nicht geschadet.
Wobei ich im Moment auch eher am Umschichten bin (weniger Aktien und dafür mehr Edelmetalle).

Beitrag 19.04.2017, 07:59

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wasp
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Wenn sich jemand so unsicher fühlt in Gold an zu legen, sollte dieser mal zum Anlageberater für Edelmetalle gehen.
Das kostet Geld aber man bekommt auch für die anzulegende Summe einen Plan mit genauster Zusammensetzung.
Alles andere hier im Forum sind nichts weiter als Tipps wo es hin gehen könnte.
Die Umsetzung muss der User noch selbst machen, dafür gibt es einfach zu viele auseinandergehende Meinungen.
Das ist wie beim Autokauf jeder hat eine andere Marke die er gut findet, so sind auch hier die unterschiedlichen Meinungen zu den Zusammensetzungen im Verhältnis zu Gold und Silber.
Wenn man ein bisschen mehr Geld in Edelmetalle anlegen will, würde ich eher in Gold anlegen.
Das kann man besser zu Hause verstecken und ist doch eine Kleine Menge wenn man von Barren ausgeht.
Für Silber im Wert von 10.000 Euro braucht man schon ein Tresor wobei 1 Kg Gold in etwa eine Schachtel Zigaretten darstellt und überall untergebracht werden kann.
Was kann man sonst noch dazu sagen oder empfehlen, einfach mal kaufen als sich so Kirre machen zu lassen.
Die Absolute Sicherheit bekommt man auch nicht durch so viele Fragen im Griff.

Beitrag 19.04.2017, 08:23

STTL
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wasp hat geschrieben:Wenn man ein bisschen mehr Geld in Edelmetalle anlegen will, würde ich eher in Gold anlegen.
Das kann man besser zu Hause verstecken und ist doch eine Kleine Menge wenn man von Barren ausgeht.
Für Silber im Wert von 10.000 Euro braucht man schon ein Tresor wobei 1 Kg Gold in etwa eine Schachtel Zigaretten darstellt und überall untergebracht werden kann.
Was kann man sonst noch dazu sagen oder empfehlen, einfach mal kaufen als sich so Kirre machen zu lassen.
Die Absolute Sicherheit bekommt man auch nicht durch so viele Fragen im Griff.
10.000 Euro in Silber sind eine Masterbox - dafür muss man keinen Tresor haben. Das decken die meisten Hausratversicherungen noch ab. Und dabei ist es egal, ob die Kiste versteckt ist, im Tresor liegt oder einfach im Schrank liegt. 15-20 Silberbarren schluckt auch ein kleine(re)s Bankschließfach (und hat noch Platz für Gold.
Das Kilo Gold liegt schon bei knapp 40.000 Euro. Die physischen Ausmaße sind zwar klein, aber diesen Wert sollte man besser nicht einfach VERSTECKEN, sondern eher nach einer versicherten Unterbringung schauen. Die Diskussion über Aufbewahren zu Hause, Tresor, Bankschließfach etc. will ich jetzt nicht erneut führen.

Beitrag 19.04.2017, 08:54

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Peter L
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wasp hat geschrieben: Die Umsetzung muss der User noch selbst machen, dafür gibt es einfach zu viele auseinandergehende Meinungen.
Da gebe ich Dir gerne Recht wasp.

Was den Anlageberater angeht (selbst wenn dieser unabhängig agiert und deswegen seine Leistung in Rechnung stellt) habe ich immer so meine Zweifel, was diesen gerade dazu bewegt diese Empfehlung auszusprechen.
Man hat in der Vergangenheit einfach zu viele negative Berichterstattungen dazu gelesen.

Wie heißt es schön: "Wer nichts weiß muss glauben".
Es ist also immer besser sich selbst schlau zu machen (und da helfen die einschlägigen Edelmetall-Foren durchaus, um sich selbst eine Meinung bilden zu können) = Wissen,
anstatt den vermeintlich guten Ratschlägen von Anlageberatern zu trauen = Glauben.

Für manche ist es natürlich leichter, später jemand anderem die Schuld zu geben, wenn die Anlage sich nicht so entwickelt, wie man dies gerne hätte, aber letztendlich sollte man zu seinen Entscheidungen stehen und notfalls rechtzeitig die Reißleine ziehen, wenn man merkt, dass sich das Ganze in die falsche Richtung bewegt (dies kann man aber meist auch nur richtig abschätzen, wenn man sich vorher mit der Materie vertraut gemacht hat).

Beitrag 19.04.2017, 12:27

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wasp
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ich hätte dabei schreiben sollen das dieser Post dem User Lothtar M 13 galt, der nicht so recht zu wissen scheint, was er machen soll.

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