Wie viel Geld in Edelmetalle anlegen?

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Moderatoren: Ladon, Forum-Team

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Beitrag 23.04.2017, 11:41

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lifesgood
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1107greg hat geschrieben:@wasp

Die Idee der Aufteilung hört sich erst mal gut an.

Aber - wo bringst Du 60+x Kg Silber unter? Das ist verdammt viel Zeug! Im Schließfach wird das schwierig bzw. dann auch teuer.

Mit Gold kein Problem.
Als erstes nimmt man die Lade, die sich im den Schließfach befindet raus, drückt sie dem Bänker in die Hand und erklärt ihm, dass man die nicht braucht.

Dann bringt man in ein mittelgroßes Schließfach (kostet bei uns nach der Erhöhung zum 1.1.2017 jährlich 120 €) in originalen Masterboxen je nach Art (die Pappmasterboxen der Philharmoniker sind am kleinsten) zwischen 2.500 und 3.500 Unzen. Nimmt man die Tubes aus den Masterboxen und stapelt nur die Tubes im Schließfach passen über 4.000 Unzen (also über 120 kg) problemlos rein.

Weil hier im Ort eine Bank geschlossen wurde, mußten wir für unseren Firmenbestand vor kurzem die Schließfächer räumen und das Silber in einer anderen Bank lagern. In einem mittelgroßen Schließfach haben wir, randvoll gefüllt in Tubes (waren Maples, Philharmoniker und Liebertads) genau 4.360 Unzen untergebracht.

Also 60 kg Silber + 60 Unzen Gold passen problemlos in ein mittelgroßes Schließfach. In ein ganz großes Schließfach passen locker 6000 - 7000 Unzen Silber also 200 kg + X + entsprechendes Gold.

In Barrenform geht noch deutlich mehr. Man sollte natürlich ein Schließfach in der untersten Reihe direkt am Boden wählen ;)

Ich denke, dass diejenigen, die beim Silber immer das Lagerungsproblem anführen, sich noch nie ernsthaft mit der Thematik auseinandergesetzt haben.

lifesgood
Zuletzt geändert von lifesgood am 23.04.2017, 11:54, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag 23.04.2017, 11:53

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wasp
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Es würde auch so gehen, die 10 Kg Lunare in Blau einsprühen mit einer Bohrung in der Mitte versehen und auf die Hantelstange geschoben.
Welcher Einbrecher würde drauf kommen das die Scheibchen aus Silber sind, vermutlich würde dieser wenn er dann Fit wäre eine Runde Bankdrücken veranstalten ohne zu wissen welch ein Schatz er da grade hebt oder drückt.
Die lunare sind zu teuer, günstiges Silber in Scheiben gissen stelle ich mir auch nicht all zu schwer vor.
Erstmal anfangen zu kaufen, die Ideen kommen dann auch von selbst.

Beitrag 23.04.2017, 12:36

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Siesta
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lifesgood hat geschrieben:... Man sollte natürlich ein Schließfach in der untersten Reihe direkt am Boden wählen...
Das ist ein absolut wichtiger Hinweis. Wer das nicht berücksichtigt und große Mengen Silber einlagert, darf damit rechnen, dass es ihm irgendwann nicht mehr gelingt das Fach zu öffnen.
Dann muss ein Mitarbeiter der Tresorfirma kommen und das Fach ' sanieren ', was recht kostspielig werden dürfte.
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Beitrag 23.04.2017, 13:13

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wasp
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Das die Schließfächer so instabil sein sollen kann ich nicht bestätigen.
bei mir vor Ort hat die Tür ein Durchmesser von ca.2,50 Meter und dürfte an die 60 cm dick sein.
Die rundum eingebauten Wände mit Fächer ausgestattet sind allesamt aus feinsten Edelstahl in einer Stärke von 8-10 Millimetern, selbst die Schließfachtür ist so stark .Das Innenfach hat eine Massive Bodenplatte, da kann sich nichts verbiegen so das die Tür sich nicht mehr öffnen lässt.
der Innenbehälter ist aus 3 mm Edelstahl und hat ein Gewicht von 4-5 Kilo. So ist der Stand zumindest in der Sparkasse vor Ort bei mir.
Also das wäre auch das letzte worüber ich mir Gedanken machen müsste, die Kassen sind doch für den Zustand des Tresors verantwortlich selbst wenn sich das teil nicht mehr öffnen lässt, werde ich als Kunde doch nicht deswegen zur Kasse gebeten.
Sachen gibt es, die Edelmetalle mit sich führen worüber sich kein Mensch Gedanken machen würde.
Gibt es tatsächlich jemand der die Büchse nicht mehr aufbekommen hat weil zu viel eingelagert war, oder ist das son verspäteter April Scherz.
man oh man 'smilie_18'

Beitrag 23.04.2017, 13:51

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Siesta
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wasp, das ist kein Aprilscherz, sondern bitterer Ernst. Wenn Du mir nicht glauben willst, kannst Du ja mal mit Degussa Berlin diesbzgl. Kontakt aufnehmen. Da ist das nicht nur einmal passiert.
Und das zahlt auch kein Schliessfachbetreiber aus Kulanz. Wir reden hier von mehreren Hundert Euro Reparaturkosten. Die Kunden sind verantwortlich für den Inhalt ihres Schliessfachs und das Überschreiten der Traglast.


Aber die Sparkasse bei Dir ist ja echt nobel...mit einem 4-5Kg tray ?? Ich kenn die nur aus Plastik mit einem Gewicht nicht mehr als maximal einem halben Kilo.
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Beitrag 23.04.2017, 16:36

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lifesgood
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... bei uns in der Sparkasse sind die Trays auch aus Metall und relativ schwer.

Die aus Plastik hat man bei neueren Schließfachanlagen.

lifesgood

Beitrag 23.04.2017, 18:32

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wasp
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Normalerweise dürfte man den Rauminhalt des Schließfaches mit einem Stahlklötze vollpacken um zu sehen wie sich die Fächer verhalten, bei der Herstellung.
Die Hersteller solcher Anlagen gehen doch davon aus das Gold und Silber - Platin an Metallen in den Fächern gelagert werden,eine sehr hohe Dichte haben und extrem schwer sind.
Um so unbegreiflicher sind solche passierten Dinge, da würden Banken gut dran tun nicht die billigste Einbauwand an Schließfächern im Tresorraum einbauen lassen, am falschen Ende gespart.

Beitrag 23.04.2017, 18:35

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Sapnovela
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lifesgood hat geschrieben: Ich denke, dass diejenigen, die beim Silber immer das Lagerungsproblem anführen, sich noch nie ernsthaft mit der Thematik auseinandergesetzt haben.

lifesgood
Die einzeln vakuumierten Lunare tragen aber mehr auf ... smilie_02

Beitrag 23.04.2017, 18:48

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lifesgood
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... muss jeder halten wie er es für richtig hält. Ich besitze kein Vakuumiergerät ;)

Klar auch Kilopandas in der Holzbox oder sonstige Sammlerdinge nehmen mehr Platz ein. Aber man lagert ja nicht ausschließlich im Bankschließfach. Daher sollte man nur dasjenige Silber im Schließfach lagern, das ein gutes Wert/Volumenverhältnis aufweist ;) I

Ich für meinen Teil sehe kein Probelm darin, auch größere Mengen an Silber zu lagern.

lifesgood

Beitrag 28.05.2017, 12:17

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VfL Bochum 1848
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50:50 oder 30:60:10?

Vermögen richtig streuen

Nicht alle Eier in einen Korb legen - diese Grundregel bemühen Anlageexperten immer wieder. Anders gesagt: Anleger müssen ihr Vermögen streuen, wenn sie nicht zu große Verlustrisiken in Kauf nehmen wollen. Doch wie verteilt man sein Geld richtig?

http://www.n-tv.de/ratgeber/Vermoegen-r ... 57513.html
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Beitrag 28.05.2017, 19:27

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KROESUS
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Gold lässt sich leichter verstecken

Silber hat mehr Wertsteigerungsaussichten wenn die Edelmetallpreise wirklich steigen sollten

Silber fällt aber auch mehr im Preis wenn es runter geht
In unsicheren Zeiten kann Gold eine gute Wertanlage sein

Beitrag 30.05.2017, 11:20

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VfL Bochum 1848
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Umfrage: Junge Anleger bekennen sich stärker zu Gold

Der deutsche Edelmetallanbieter pro aurum hat die Ergebnisse seiner jährlichen forsa-Umfrage veröffentlicht. Interessanterweise ist der Anteil der Goldbesitzer in der Altersgruppe 18 bis 29 Jahre am größten:

http://www.goldreporter.de/umfrage-jung ... ews/66054/
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Beitrag 30.05.2017, 16:28

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Peter L
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VfL Bochum 1848 hat geschrieben:Umfrage: Junge Anleger bekennen sich stärker zu Gold
Überrascht hat mich bei den Zahlen auch der Umstand, dass 22% keine der (vielen genannten) Geldanlagen haben - erstaunlicher Weise steigt die Prozentzahl mit zunehmendem Alter sogar noch.

Da wäre es mir mit zunehmenden Alter dann schon ein wenig mulmig, so rein gar nichts auf der hohen Kante zu haben.

Beitrag 02.06.2017, 06:26

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Ladon
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Vielleicht ist den Leuten auch mulmig ... aber sie können es mangels Kohle nicht ändern?
Andere gibt es schon genug

Beitrag 02.06.2017, 08:59

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Grandmaster
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Ladon hat geschrieben:Vielleicht ist den Leuten auch mulmig ... aber sie können es mangels Kohle nicht ändern?
So sieht's aus. Ich persönlich kenne Leute, die würden evtl. gerne in EM, können aber nicht, da sie mit dem Einkommen gerade so über die Runden kommen. Ist halt was anderes, wie so der ein oder andere, der sich überlegt, ob er sich nun 10 Unzen Gold oder doch lieber 20 Unzen Gold kauft, weil gerade der Kurs etwas günstiger ist oder nicht wissen, was sie mit ihren 100.000€+, die irgendwo anstauben, machen sollen...

Beitrag 03.06.2017, 03:48

kontrast
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Vor allem die Neulinge um 2012 werden inzwischen geheilt sein, als man den Tipp gegeben hat mit Silber für den kleinen Geldbeutel mal anzufangen.
Und das wenige an Geld was diese zur Verfügung hatten, ist auch mittlerweile im Sand gesetzt.
Dank an allen die mich beraten haben hier im Forum, so würde es aussehen wenn sich diese mal dazu äußern würden. smilie_39 das Silber hat uns nur Miese eingebracht .Danke Euch allen.

Beitrag 03.06.2017, 04:29

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Peter L
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Vor allem die Neulinge um 2012 werden inzwischen geheilt sein, als man den Tipp gegeben hat mit Silber für den kleinen Geldbeutel mal anzufangen.
Und das wenige an Geld was diese zur Verfügung hatten, ist auch mittlerweile im Sand gesetzt.
Dank an allen die mich beraten haben hier im Forum, so würde es aussehen wenn sich diese mal dazu äußern würden. smilie_39 das Silber hat uns nur Miese eingebracht .Danke Euch allen.
Beratung kannst Du Dir in einem Forum holen - Entscheiden musst Du danach allerdings allein und dann auch dazu stehen.

Solche Aussagen sind auch der Grund, dass ich niemanden empfehle etwas bestimmtes zu kaufen (ob Edelmetalle, Aktien, Immobilien, etc.).
Es ist doch immer das Gleiche, dass Leute später einem bei schlechtem Kursverlauf Vorwürfe machen wollen. Bei gutem Kursverlauf hört man natürlich nichts - im Gegenteil, dann war die ertragreiche Investition natürlich auf ihren genialen Intellekt zurückzuführen.

Also lieber mal an die eigene Nase fassen und künftig - nach ausgiebiger Eigenrecherche und Abwägung der Risiken - seine Entscheidungen selbst treffen.
smilie_13

Beitrag 03.06.2017, 07:59

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wasp
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Peter ,du hast es falsch verstanden wenn ich richtig gelesen habe, Kontrast meint, wenn die Silberkäufer von 2012 sich mal zu Ihrer Wertentwicklung ihrer Münzen hier melden würden, stehen diese User mit Minus beim Silber in der Kreide.
Der Kann doch nicht hier 2012 beraten worden sein, so wie ich das sehe hat der sich doch erst 2016 hier angemeldet.

Beitrag 03.06.2017, 08:06

sw_trade
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TIPP: Diversifikation. Wer alles auf ein Pferd setzt hat schon verloren, noch bevor das Rennen startet. Deshalb breit aufstellen und streuen. Wer das beherzigt - auch 2012 schon oder davor - der sollte nicht klagen können.
"Aus Furcht zu weit zu gehen, gehen wir oft nicht weit genug."
(Reinhard K. Sprenger)

Beitrag 03.06.2017, 09:39

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Ladon
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Das ist auch nicht so einfach mit dem Aufteilen.
Insbesondere für die, die wenig haben.

Da fallen Immobilien praktisch schon mal aus, wenn man sich nicht bis zum Ende seiner Tage verschulden will.

Aktien oder andere Formen der Firmen-Beteiligung? Nun, das wird, sagen wir mal, im niedrig fünfstelligen Bereich (was ich für realistisch halte) nicht einfach, das lukrativ zu gestalten.

Als "Gut" - seit Wegfall der Währungsverknüpfung mit fixem "Preis" - wird sich der Goldpreis zwangsläufig (außer wir messen ihm keinen Wert mehr zu, wie Mises meint) langfristig und tendenziell mit der allgemeinen Preissteigerung mitbewegen.
Das ist schon mal kein Verlust und daher besser als gering verzinste Sparanlagen.
Andere gibt es schon genug

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