Zustellprobleme durch DHL

Hier können Mitglieder sich gegenseitig helfen, bzw. ihre Erfahrungen und Meinungen zu Grundsatzfragen posten.

Moderatoren: Ladon, Forum-Team

Beitrag 27.10.2013, 19:23

hopy
2 Unzen Mitglied
Beiträge: 25
Registriert: 26.03.2012, 13:53
hier meine erfahrungen zu DHL:

in 90-95% der fälle klappt die zustellung. hatte nur 2-mal kleinere probleme, und ich hab wirklich schon etliche dutzend pakete mit DHL verschickt. ich achte allerdings auch darauf, dass ich die paketaufkleber wirklich leserlich beschrifte in druckschrift.
ausland kann paar tage länger dauern.
1 paket (war von ups, glaub ich) wurde einfach vor die haustür gelegt.
ab und zu werden pakete auch beim nachbarn abgegeben, ist auch schon 3-4 mal vorgekommen. hab aber kein problem damit. lebe auf dem land, und hier kennt jeder jeden. mein nachbar hatte auch mal 10 kilo silber für mich entgegengenommen, der klaut mir sicher nix. sein kommentar: "ist sauschwer"...lol

viele grüsse

hopy

Beitrag 27.10.2013, 19:40

smilelover
1 kg Barren Mitglied
Beiträge: 1762
Registriert: 03.06.2011, 13:48
Hobbit hat geschrieben:Hallo zusammen,

habe Ende September ein wirkliches Schnäppchen auf eBay gemacht. Verkäufer aus Italien hat über 3000 positive Bewertungen und "vertickt" vor allem 2 € Münzen. Scheint ein seriöser Händler zu sein. Kontakt mit ihm ist sehr positiv. Ich denke nicht, dass ich hier über den Tisch gezogen wurde.
Verkäufer hat am 30.09. per Einschreiben DHL verschickt und mir die Sendungsnummer mitgeteilt. Lt. DHL Sendungsverfolgung am 01.10 wird die Sendung ins Zielland transportiert. Am 02.10. ging die Sendung im internationalen Logistikzentrum in Frankfurt ein (Deutsche Post Sendungsverfolgung). Seitdem nix mehr. Nachforschungsauftrag wurde von mir und auch seitenes des Verkäufers eingeleitet. Bestätigung habe ich postalisch von der deutschen Post erhalten.
Frage: Ist das normal, dass ein Einschreiben von Italien so lange dauert und wie stehen die Chancen, dass der Nachforschungsauftrag erfolgreich verläuft. Hat jemand diesbzgl. Erfahrungen gemacht?

Hobbit
Das IPZ ist das einzig real existierende schwarze Loch in DE. :P

Die Wege dort sind absolut unergründlich, und wenn du bei Google mal "IPZ Probleme" eingibst, wirst du von den Ergebnissen erschlagen.

Ich hatte zwei identische Sendungen aus der Schweiz, selber Absender, selber Empfänger, in der CH zusammen zur Post gegeben mit außen angebrachter Rechnung zur Zollkontrolle.

Eine Sendung kam nach 5 Tagen an, die andere verbrachte 6 Wochen beim Zollamt FFM, wohin sie von den freundlichen IPZ Mitarbeitern ohne Grund gebracht wurde, den genau wie bei der anderen Sendung war aus den beigefügten Papieren ersichtlich, dass es eben kein zollpflichtiger Vorgang ist, das war dem IPZ Mensch an dem Tag aber eben Latte, dem anderen mit dem anderen Paket eben nicht. Reine Willkür.

Ich wünsch dir viel Glück und viel Geduld, am Versender liegt es sicher nicht.
res ipsa loquitur

Beitrag 28.10.2013, 08:54

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Mithras
500 g Barren Mitglied
Beiträge: 968
Registriert: 07.01.2011, 16:21
Wohnort: dort, wo ich die Schuhe ausziehe
Ergänzend zu smilelovers Aussage bzgl. "fehlerhafter" Abgabe solcher Sendungen an die "Filzstifte" (--> die NSA-Datei für "EM-Terroristen" sowie die "Steuersünder- und Schwarzgeld"-Datei der BRD-Schnüffler muß ja stets aktuell gehalten werden ... und die Pakete laufen alle nach der Beschnüffelung durch "Drogenhunde" noch an Metalldetektoren der Spitzenklasse vorbei, was das Erkennen von "Merkmalssendungen" ergänzend zu "bereits auffällig gewesenen Absender-/Empfängeradressen" aus Sicht der Schergen sehr "effektiv" macht... :twisted: ): Im IPZ wird gemäß gängiger Fama angeblich auch geklaut wie bei den Elstern... smilie_54

Meine Meinung/Erfahrung: DHL = Nix gutt! Da gibt es besseres. (Ist dann aber leider auch VIEL teurer...) Ich arbeite z.B. gern mit privaten, mir persönlich als vertrauenswürdig bekannten Kurieren, oder hole das Zeug gleich persönlich ab, wenn's gerade zeitlich paßt.
Goldigste Grüße,

Euer Mithras, der Goldjunge

Und nicht vergessen: "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück: Null." [Voltaire, 1694-1778]

Beitrag 08.11.2013, 09:04

Hobbit
10 Unzen Mitglied
Beiträge: 190
Registriert: 20.07.2011, 11:57
Toll - Habe mittlerweile den dritten Brief auf Grund meines Nachforschungsauftrages erhalten. Knapp 6 Wochen nach Einlieferung in Italien geht wohl jetzt auch die deutsche Post davon aus, dass der eingeschriebene Brief als "verloren" anzusehen ist. Als "Ersatzbetrag" werden sagenhafte 35,60 Euro geboten, die aber nicht ich, sondern der Absender erhält. Wie find ich das denn. Erst hat der Absender die Kohle für die ersteigerten Münzen erhalten und jetzt bekommt er auch noch den "Ersatzbetrag". O.k. der Absender ist wirklich sehr kooperativ und kümmert sich auch seinerseits um die Nachverfolgung der Sendung, aber nachvollziehbar ist das nicht, wenn die Post schreibt, dass eingeschriebene Sendungen nur beim Verlassen des Einlieferungslandes, bei Eingang im Bestimmungsland und bei Auslieferung registriert wird und eine Dokumentation der Sendung während des Transportes nicht erfolgt. O-Ton deutsche Post: Es ist nicht möglich, die genaue Ursache für die "Unregelmäßigkeiten" herauszufinden. Da frag ich mich allerdings, wozu die Sendungsnummer dann gut sein soll.
Der letzte Satz in dem Schreiben ist besonders bemerkenswert:
Dass wir Ihre Sendung diesmal nicht wie vorgesehen ausliefern konnten, bedauern wir sehr. Wenn Sie künftig wieder mit unserem Service zufrieden sind, freuen wir uns.
smilie_40
Der Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung ändern können

Beitrag 08.11.2013, 16:36

Argasos
5 Unzen Mitglied
Beiträge: 76
Registriert: 25.02.2013, 20:59
Wie ich in einem älteren Beitrag schon mal bemerkte, sucht man (wie der Vorredner) bei der DHL vergebens nach Logik bei den betroffenen Sachverhalten.
Die einzige Logik, die es etwas verständlicher macht, ist, dass (wie ich von einer Mitarbeiterin erfahren habe) grundsätzlich jeder Nachforschungsantrag erst einmal pauschal abgelehnt wird. Erst bei Widerspruch wird überhaupt der gegebene Sachverhalt berücksichtigt. Dabei gibt es jedoch einige "Hürden", wie Anspruch-Abtretungserklärungen die der Versender unterschreiben muss (dieser hat aber meist kein Interesse an solchem, da er ja den Schaden erst hat sollte man zivilrechtlich klagen, was utopisch in den meisten Fällen ist).
Seitens der DHL ist das schätzungsweise schamlose Sache der Kalkulation, wenn man davon ausgeht, dass so ca. 30 Prozent der Geschädigten sowieso keine Lust auf das dämliche Hin und Her haben.

Beitrag 08.11.2013, 16:58

Hobbit
10 Unzen Mitglied
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Registriert: 20.07.2011, 11:57
Besonders ärgerlich ist, dass dies für mich das erste Mal war, dass ich bei eBay mitgeboten habe und auch noch "gewonnen" habe für zwei Münzen, auf die ich schon etwas länger scharf war. Aber Lehrgeld hat ja schon jeder bezahlt - insbesondere in jungen Jahren. Aber auch das Alter und eine Menge Erfahrung schützt nicht. Ich bin jetzt 57 und habe jetzt knapp über 500,- verloren. O.k. wieder was gelernt: Keine Bestellungen bzw. Käufe aus dem Ausland per Vorkasse, insbesondere dann nicht, wenn die Ware mit DHL versandt werden soll.
Gruß von einem stark angefressenen Hobbit
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Beitrag 09.11.2013, 00:08

sw_trade
1 kg Barren Mitglied
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Registriert: 14.02.2011, 15:52
Hobbit hat geschrieben:Besonders ärgerlich ist, dass dies für mich das erste Mal war, dass ich bei eBay mitgeboten habe und auch noch "gewonnen" habe für zwei Münzen, auf die ich schon etwas länger scharf war. Aber Lehrgeld hat ja schon jeder bezahlt - insbesondere in jungen Jahren. Aber auch das Alter und eine Menge Erfahrung schützt nicht. Ich bin jetzt 57 und habe jetzt knapp über 500,- verloren. O.k. wieder was gelernt: Keine Bestellungen bzw. Käufe aus dem Ausland per Vorkasse, insbesondere dann nicht, wenn die Ware mit DHL versandt werden soll.
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(Reinhard K. Sprenger)

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